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DE432339C - Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen - Google Patents

Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen

Info

Publication number
DE432339C
DE432339C DEU8740D DEU0008740D DE432339C DE 432339 C DE432339 C DE 432339C DE U8740 D DEU8740 D DE U8740D DE U0008740 D DEU0008740 D DE U0008740D DE 432339 C DE432339 C DE 432339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
spherical
machine
shaft
bowls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU8740D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Special Machine Co
Original Assignee
Union Special Machine Co
Publication date
Priority to DEU8740D priority Critical patent/DE432339C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE432339C publication Critical patent/DE432339C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B11/00Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Maschine zum Schleifen von Kugelflächen unter Benutzung kugelflächenförmiger Schleifschalen. Die Erfindung bezieht sich auf Schleif-oder Poliervorrichtungen für .Kugelgelenke u. dgl., bei denen der eine der beiden Gelenkteile eine Wälzbewegung vollführt, wodurch ein gut passendes und funktionierendes Gelenk erzielt wird.
  • Durch die Einrichtung wird bei Erzeugung der Wälzbewegung jede schädliche Vibration vermieden.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. z ist ein Schnitt durch das eine Ende der Maschine und zeigt eine Einheit und deren Bewegungszusammenhang mit der Hauptwelle.
  • Abb.2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 3.
  • Abb. 3 ist eine Endansicht der Abb. i. Abb. 4. ist die gegenteilige Ansicht.
  • Die Vorrichtung wird vorteilhafterweise als Serienmaschine für die gleichzeitige Bearbeitung einer Anzahl von Gelenken ausgeführt, wobei jede Einheit von einer gemeinsamen Welle betrieben wird und getrennt benutzt werden kann. Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Herstellung von Kugellagern für Nähmaschinen. Die Anwendung der Erfindung aber ist ganz allgemein möglich.
  • Die Vorrichtung umfaßt ein verhältnismäßig langes Gestell, das seiner Länge nach in Abschnitte geteilt und mit aufrecht stehenden Lagern zur Aufnahme der umlaufenden Wellen einer jeden Einheit versehen ist. Da diese Einheiten sich alle gleichen, so genügt die Beschreibung einer einzigen. Gemäß Abb. i bestellt das Gestell aus einer verhältnismäßig breiten Grundplatte i mit einem das Ablaufen von Öl verhindernden Rande 2. Die Grundplatte i trägt aufrechte Wände 3 und 4, die die Lager 5 und 6 für die Betriebswelle 7 aufnehmen. Diese ist an ihrem äußeren Ende mit einer Riemenscheibe 8 versehen. Wie schon erwähnt, erstreckt sich die Welle 7 über die_ ganze Länge der Grundplatte.
  • über der Welle 7 und parallel zu ihr ist ein drehbarer Lagerkörper g angeordnet. Dieser ist in dem oberen Teil io der Wand. mittels einer Lagerschale i i gelagert. Sein entgegengesetztes Ende ist mit einer Bohrung versehen, die einen Zapfen 12 aufnimmt. Dieser Zapfen ist in der Stirnwand 13 des oberen Gehäuses 15, die durch Schrauben 14 (Abb. d.) gehalten wird, befestigt.
  • Der drehbare Lagerkörper g enthält eine Welle 16, die das zu bearbeitende Glied aufnimmt. Er ist zu diesem Zwecke mit einer Bohrung versehen, die geneigt zu der Drehachse des Lagerkörpers liegt, und in dieser Bohrung ist mit Hilfe von Lagerschalen 17 und 18 (Abb. i) die Welle 16 gelagert. Diese Welle ist auch ihrerseits mit einer achsialen Bohrung versehen (Abb.2), die an ihrem inneren Ende bei ig erweitert ist und dort eine mit Greifklauen 2i versehene Ringhülse 2o aufnimmt. Die äußere Fläche dieser Klauen wird vorteilhafterweise zum Schutze der Hände des Bedienenden abgerundet.
  • Das eine zu bearbeitende Glied des Kugelgelenkes, in dem gezeichneten Beispiele das Kugelglied 22, ist mit einem Gewindezapfen 23 vei;sehen, der in einer Erweiterung der Ringhülse 2o liegt und darin mit Hilfe eines Anschlagbolzens 24 in seiner Lage gehalten wird. Dieser Bolzen ist in die Bohrung der Ringhülse 2o eingeschraubt. Durch Einstellung des Anschlagbolzens 2d. wird die richtige Lage des Gewindezapfens 23 gesichert. Die Lage der Ringhülse 2o und des Gliedes 23 bestimmt sich durch Keilflächen 25 am inneren Ende der Welle 16 und durch eine Stellschraube 26, die in die Ringhülse 20 eingreift. Der Lagerkörper g und die darin geneigt liegende Welle 16 werden von der Hauptwelle 7 getrieben. In dem gezeichneten Beispiel ist dieWelle 7 mit einem Keile 27 versehen, auf dem ein Kupplungsglied 28 gleitet. Dieses Kupplungsglied ist mit einer Nabe 29 versehen, auf der sich eine Mutter 3o verschraubt, und kann durch die Stifte 31 (Abb. ¢) bewegt werden, die sich zwischen einem Absatz der Kupplung und einem Kugellager 32 (Abb. i) befinden. Die Stifte 31 befinden sich in den Zinken einer Gabel, die von, einem Stellhebel 33 (Abb. 4) gebildet wird. Der Hebel 33 ist an dem Ende einer drehbaren Welle 34 befestigt, die durch einen Hebel 35 gedreht werden -kann. Dieser Hebel besitzt ari seinem oberen Ende einen Schnepper 36, der durch eine Feder in eine Bohrung 37 hineingedrückt wird. Auf diese Weise kann die Kupplung in ihrer Lage festgehalten werden. Eine Feder 38 (Abb. i) ist in einer Bohrung 39 untergebracht und um die Welle 7 gewunden. Diese Feder drückt die Kupplung 28 normalerweise an den Gegenkupplungstei1 do, der an seinem Umfang mit einer Verzahnung 41 versehen ist, die in Zähne 42 am inneren Teil des drehbaren Lagerkörpers 9 eingreifen. Auf diese Weise dreht sich dieser Lagerkörper in seinem Lager i i und uin den Zapfen 12.
  • Zur Ableitung der Drehung der schiefliegenden grelle 16 von der Drehung des Lagerkörpers 9 ist die Welle 16 an ihrem hinteren Ende mit einem Kegelrad 43 versehen, das in ein zweites Kegelrad .44. eingreift, das auf dem ruhenden Zapfen 12 befestigt :ist. Wenn sich der Lagerkörper 9 um den Zapfen 12 dreht, so rollt sich das Kegelrad ,43 auf dem Kegelrad 44 ab und setzt dadurch die schiefliegende Welle 16 in Umdrehung. Durch die Vereinigung der Drehung des Lagerkörpers 9 mit der der schiefliegenden Welle 16 wird die gewünschte Wälzbewegung des Gliedes 22 herbeigeführt.
  • Durch die Lagerung bei i i und 12 (Abb. i ) erhält der Lagerkörper 9 eine feste Führung, und ebenso wird der Welle 16 eine von Vibrationen freie Umdrehung verliehen. Dadurch wird die Bearbeitung der Glieder des Kugelgelenkes eine außerordentlich genaue.
  • Das zweite Glied des zu bearbeitenden Kugelgelenkes wird durch einen Halter in seiner Lage zu dem Gliede 22 gehalten. Zu diesem Zwecke ist das Gestell i mit einem geschlitzten Arm .15 (Abb. 2 bis 4) versehen, in dessen Schlitz ein Bolzen 47, gesichert durch eine 'Mutter .46, verstellbar ist. Das andere Ende des Bolzens ist in gleicher Weise befestigt. Auf dein Bolzen 47 ist der Trab arm d.8 drehbar, und dieser liat einen Einschnitt 49, in dem sich eine Schale 5o befindet, die das zweite zu bearbeitende Glied bildet. Die Schale 50 wird gegen Auswärtsschwingen durch Anschlagschrauben 51 und S.1 uttern 52, die sich am äußeren Ende des Armes befinden, gesichert. Der Arm 48 wird durch eine Stützschraube 53 abgestützt, die auf dem unteren Teile des Gestelles i aufruht.
  • Lm das Werkstück, also die Schalen 50, herausnehmen zu können, wird der Tragarm 4.8 aufwärts geschwungen. Ein Deckel 57 (Abb. 3, d.) ist bei 54 drehbar an dem Gehäuse angebracht. Dieser Deckel umschließt die das Werkstück tragenden Teile und hält Schmutz und Staub ab. Er kann mittels eines Stiftes 55 (Abb. 3) angehoben werden und wird durch einen Anschlag 56 in der aufgeklappten Lage abgestützt.
  • Alle arbeitenden Teile sind also umschlossen, und jede Maschineneinheit wird mit Hilfe einer Kupplung auf der Hauptwelle getrieben. Die richtige Lage der Kugel 2-2 und der Schalen 5o ist die, bei der der Kugelmittelpunkt mit den Drehachsen des Lagerkörpers 9 und der geneigt liegenden Welle 16 zusammenfällt, wobei die Schale 50 während der Wälzbewegung der Kugel an einer Drehung verhindert ist. Durch diese Einrichtung werden genaue Kugelgelenke in kürzerer Zeit hergestellt als durch die bekannten Einrichtungen.
  • Die Stellschraube 26 (Abb.2) ist mit einem eckigen Kopfe 26a versehen, so daß sie mittels eines durch eine üffnung 26b (Abb. i) im Gehäuse 13 eingeführten Schlüssels gedreht werden kann. Auf diese Weise kann die Schraube 26 zur Bewegung der Ringhülse 2o eingestellt werden und die Greifklauen zum Erfassen des die zu bearbeitende Kugel tragenden Gliedes v eranlaßt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum- Schleifen von Kugelflächen unter Benutzung kugelflächenförniiger Schleifschalen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks gegenseitigen Einschleifens von Kugelgelen'kteilen, z. B. mittels losen Schleifpulvers, der eine Gelenkteil (22) an einer in bekannter Weise nach einem Kegelmantel kreisenden und durch ein Wälzgetriebe (.f3, 44) in Eigendrehung versetzten Spindel (16) bei Lage der Kegelspitze im Kugelzentrum sitzt, der andere, aus zwei Stücken bestehende Teil (5o) nachspannbar, beim Schleifen ortsfest angeordnet ist.
DEU8740D Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen Expired DE432339C (de)

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DEU8740D DE432339C (de) Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen

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DEU8740D DE432339C (de) Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE432339C true DE432339C (de) 1926-07-31

Family

ID=7566509

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DEU8740D Expired DE432339C (de) Maschine zum Schleifen von Kugelflaechen unter Benutzung kugelflaechenfoermiger Schleifschalen

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DE (1) DE432339C (de)

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