DE4322791A1 - Vorrichtung zur Aufnahme und Verstellung einer Dosierwalze in einer Veredelungseinheit - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme und Verstellung einer Dosierwalze in einer VeredelungseinheitInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Veredelungseinheiten für eine
Rotationsdruckmaschine, die dem Ausleger vorgelagert sind,
einen Formzylinder, eine Dosierwalze sowie mindestens eine
Auftragwalze umfassen und die mit bogenführenden Zylindern
zusammenarbeiten, wobei die Seitenwände der
Veredelungseinheit mehrteilig ausgebildet sind und
Drehgelenke umfassen.
Aus dem Stand der Technik, DE 39 06 648 A1 ist ein
Auftragwerk für Druckmaschinen bekannt. Dieses Auftragwerk
ist sowohl für Offsetdruck als auch für Tiefdruck wie für den
Flexodruck geeignet. Zur Anpassung an die jeweiligen
Druckverfahren ist jedoch sowohl die Umsetzung einer Rakel,
welche die Oberfläche einer Schöpfwalze bzw. eines
Formzylindermantels abrakelt, als auch die Umsetzung des
Flüssigkeitsbehälters erforderlich. Hingegen ist mit der hier
offenbarten Einrichtung keine Umschaltung von einem
Fluidförderverfahren auf ein anderes Fluidförderverfahren
innerhalb eines Druckverfahrens möglich.
DE 34 27 898 C1 zeigt eine Vorrichtung zum Auftragen von
Flüssigkeiten, insbesondere eine Lackiereinheit für eine
Druckmaschine. Durch ein mit mehreren Kommunikationskanälen
versehenes Staublech, welches in einen einen Farbvorrat
enthaltenden Walzenspalt eintaucht, wird eine
Schwingungsdämpfung des Farbvorrates sowie eine
Vergleichmäßigung der Fluidzufuhr erzielt. Eine Umschaltung
auf ein anderes Fluidförderverfahren ist nach DE 34 27 898 C2
nicht möglich.
Aus G 92 06 416.7 U1 ist eine Lackiereinheit für eine
Druckmaschine bekannt. Bei dieser sind die Seitenwände
geteilt; der Gegendruckzylinder ist in einem stationär
angeordneten Unterteil gelagert, der Formzylinder mit
Auftrag- und Dosierwalze in einem relativ zum Unterteil
verschwenkbaren Oberteil aufgenommen. Die Verschwenkbarkelt
des Oberteils bezogen auf das Unterteil erlaubt ein Abstellen
der kompletten Lackiereinheit vom Gegendruckzylinder. Ein
Umschalten auf ein anderes Prinzip der Veredelungsfluidzufuhr
ist bei dieser Lösung des Standes der Technik nicht
verwirklicht.
Ausgehend vom skizzierten Stand der Technik, liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Veredelungseinheit
derart zu optimieren, daß ein einwandfreies Verarbeiten eines
breiten Spektrums von Veredelungsfluiden bei freier
Einstellbarkeit der Dosierwalze gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Dosierwalze durch einen Stellexzenter in Positionen zu
Auftragwalzen verschwenkbar ist, in denen entweder die
Übertragung des veredelnden Fluides auf die Oberfläche der
Dosierwalze unterbrochen oder nach verschiedenen
Fluidförderprinzipien erfolgt, wobei Abstände zwischen den
Achsen der Walzen mittels in Seitenwandkomponenten
einführbarer Arretiermittel vorgebbar sind.
Diese Lösung bietet unter anderem den Vorteil, daß beide
Auftragwalzen permanent in der Veredelungseinheit verbleiben
können, während die Dosierwalze wahlweise an eine der
Auftragwalzen angestellt wird. Während bei einer Auftragwalze
die Fluidzufuhr aus einer Wanne erfolgt, befindet sich bei
der anderen Auftragwalze eine Lackzufuhr oberhalb des
Zwickels zwischen Auftragwalze und Formzylinder. Die freie
Einstellbarkeit der Dosierwalze bleibt erhalten, da diese
bezogen auf die zur Fluidzufuhr genutzte Auftragwalze durch
Verriegelung der Seitenwandkomponenten einen konstanten
Abstand zu dieser einhält. Die Verriegelung der
Seitenwandkomponenten, welche die derzeit nicht genutzte
Auftragwalze aufnehmen, bleibt offen, so daß sich ein
variabler Abstand zwischen der Achse der nicht genutzten
Auftragwalze und der Dosierwalze ergibt. Dadurch kann die
Dosierwalze Druckbeistellungen folgen, ohne daß der
Walzenspalt zwischen Dosierwalze und genutzte r Auftragwalze
Veränderungen erfährt.
In weiteren Ausführungen des der Erfindung zugrunde liegenden
Gedankens sind die Seitenwandkomponenten als Lagerschilde und
Indexplatten ausgeführt und um Drehpunkte bewegbar. Die
Arretiermittel, mit welchen je ein Lagerschild und eine
Indexplatte verriegelt werden, sind als Indexbolzen oder
Klemmschrauben ausgeführt. Entsprechend befinden sich bei
Verwendung von Indexbolzen Indexbohrungen in den
Lagerschilden bzw. den Indexplatten, welche durch die
Indexbolzen miteinander verstiftet werden können. Bei
Verwendung der Klemmschrauben als Arretiermittel sind in
Lagerschilden und Indexplatten Langlöcher ausgeführt, so daß
verschiedene feste Abstände zwischen den in Lagerschilden und
Indexplatten gelagerten Walzen realisierbar sind.
Eine weitere Justagemöglichkeit ist an der erfindungsgemäßen
Veredelungseinheit dadurch gegeben, daß die beiden
Auftragwalzen in den Lagerschilden in Feinverstellexzentern
aufgenommen sind. So können nach Anstellung der Dosierwalze
an die eine oder die andere Auftragwalze Feinjustagen
vorgenommen werden.
Weiterhin sind auf den Zapfen der Dosierwalze beide jeweils
um Drehgelenke bewegbaren Indexplatten aufgenommen; dies
erleichtert die Einrichtung eines festen Abstandes zwischen
der Dosierwalze und der jeweils genutzten Auftragwalze und
lädt einen variablen Abstand zwischen der nicht genutzten
Auftragwalze und der Dosierwalze zu, welche damit
betriebsbedingten Verstelloperationen ungehindert folgen
kann.
Schließlich ist vorgesehen, die Dosierwalze vom Hauptantrieb
der Rotationsdruckmaschine von einem bogenführenden
Zylinder über den Formzylinder anzutreiben. Alternativ kann
die Dosierwalze über ein Ritzelpaar angetrieben werden,
welches von einem Übertragungszahnrad angetrieben ist,
welches seinerseits von einem mit einem separaten Antrieb in
Verbindung stehenden Antriebszahnrad angetrieben ist.
Nachstehend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1, 2, 3 die Betriebspositionen, in welche die
Dosierwalze relativ zu den Auftragwalzen
schaltbar ist,
Fig. 4 Schaltposition I der Dosierwalze,
Fig. 5 Schaltposition II der Dosierwalze,
Fig. 6 Feinverstellexzenter an den Auftragwalzen,
Fig. 7 den Stellbereich der Dosierwalze,
Fig. 8, 9 verschiedene Arretiermittel und deren Funktion
bezüglich der Abstandsfestlegungen zwischen der
Dosierwalze und den Auftragwalzen,
Fig. 10 den Antrieb von Dosierwalze und Förderwalzen.
Die Fig. 1, 2 und 3 geben, schematisch angedeutet, die
unterschiedlichen Betriebspositionen wieder, in welche eine
Dosierwalze in Bezug auf die Auftragwalzen verschwenkbar ist.
In einer Veredelungseinheit 1 gemäß Fig. 1 befindet sich eine
Dosierwalze 2 in Position I. Sie ist demnach an die
Oberfläche einer Tauchwalze 5 angestellt, die ihrerseits ein
Fluid 7 aus der Fluidwanne 6 fördert und auf die Oberfläche
der Dosierwalze 2 aufträgt. Von dort wird das Fluid auf die
Oberfläche einer auf dem Formzylinder 3 befestigten Form
übertragen, beispielsweise ein Lacktuch oder ähnliches.
In Fig. 2 ist die Dosierwalze 2 der Veredelungseinheit 1 an
die Auftragwalze 4 angestellt. In dieser Position II wird aus
einem zwischen den Oberflächen von Auftragwalze 4 und
Dosierwalze 2 gebildeten Walzenkeil 8 Fluid über die
Dosierwalze 2 auf die auf dem Umfang des Formzylinders 3
befestigte Form übertragen.
Die in Fig. 3 gezeigte Position III nimmt die Dosierwalze 2
dann ein, wenn jeglicher Fluidauftrag auf die Oberfläche des
Formzylinders 3 unterbleiben soll. Aus Fig. 3 ist zu
erkennen, daß die Dosierwalze 2 an keine der
Auftragwalzen 4 und 5 angestellt ist, sondern zwischen diesen
und der Dosierwalze 2 jeweils ein Spalt besteht.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die Positionen I und II, in welche
die Dosierwalze 2 mittels des Stellexzenters 9 verschwenkbar
ist. Die an den Stirnflächen der Dosierwalze 2 vorgesehenen
Zapfen sind in den Exzenterbuchsen der Stellexzenter 9
aufgenommen, welche ihrerseits beispielsweise durch ein
Gestänge via Pneumatikzylinder ferngesteuert betätigbar sein
können. Die Darstellung gemäß Fig. 6 zeigt den beiden
Auftragwalzen 4 und 5 jeweils zugeordnete
Feinverstellexzenter 10 und 11. Mittels dieser beiden
Exzenter kann der Abstand der betreffenden
Auftragwalze 4 bzw. 5 zur Dosierwalze 2 fein eingestellt
werden. Dies bietet sich an, da die beiden
Auftragwalzen 4 und 5 stationär in den Seitenwänden der
Veredelungseinheit 1 aufgenommen sind und die Ausführung der
Schwenkbewegung der Dosierwalze 2 zufällt. Aus diesen Gründen
ist eine genaue Feineinstellung des Abstandes der
Walzenmäntel voneinander ohne größeren Aufwand leichter über
die Lagerung der Auftragwalzen 4 und 5 erzielbar.
In Fig. 7 ist der Stellbereich der Dosierwalze 2, schematisch
angedeutet, wiedergegeben. Die Dosierwalze 2 befindet sich in
Position I, an die Auftragwalze 5 angestellt. Mithin ist der
Abstand 13 zwischen Zentrum von Auftragwalze 5 und der
Dosierwalze 2 konstant, während der Abstand 12 zwischen den
Zentren von Dosierwalze 2 und Auftragwalze 4 variabel ist.
Dadurch ist gewährleistet, daß die Beweglichkeit der
Dosierwalze 2, die innerhalb eines durch einen Doppelpfeil 14
bezeichneten Stellbereiches gegeben ist, erhalten bleibt. Die
innerhalb des skizzierten Stellbereiches auszuführenden
Stelloperationen betreffen beispielsweise die Druckstellung
sowie die Druckbeistellung bezogen auf den Formzylinder 3.
Der Abstand zwischen den Walzenoberflächen von Dosierwalze 2
und Auftragwalze 5 bleibt bei diesen Stellvorgängen konstant,
während der variable Abstand 12 die Ausübung dieser
Stellvorgänge erst ermöglicht.
Die Fig. 8 und 9 zeigen die Darstellung verschiedener
Arretiermittel und deren Funktionen in Bezug auf die
Abstandsfestlegung zwischen den jeweiligen Walzenzentren.
Fig. 8 zeigt eine Lagerschildkonstruktion mit Indexbolzen 20,
die als Arretiermittel dienen. Ein Zapfen von Auftragwalze 4
ist im Lagerschild 15 aufgenommen, welches eine
Indexbohrung 22 aufweist. Um einen Drehpunkt 23 des
Lagerschildes 15 ist eine Indexplatte 18 verschwenkbar. Diese
nimmt einen Zapfen der Dosierwalze 2 sowie eine weitere
Indexbohrung 21 auf. Lagerschild 15 und Indexplatte 18 sind
um Drehpunkt 23 mithin gelenkig miteinander verbunden. Ein
Zapfen der Auftragwalze 5 ist in einem Lagerschild 16
aufgenommen, an welchem ebenfalls eine Indexplatte 17 in
einem Drehpunkt 19 gelenkig gelagert ist. Die Indexplatte 17
ist ebenfalls vom Zapfen der Dosierwalze 2 durchsetzt, wird
jedoch in der dargestellten Konfiguration durch einen
Indexbolzen 20, der die miteinander fluchtenden
Indexbohrungen 21 und 22 der Indexplatte 17 und des
Lagerschildes 16 durchsetzt, am Lagerschild 16 fixiert. Die
Indexplatte 17 ist demnach starr in bezug auf das
Lagerschild 16 angeordnet und gewährleistet einen konstanten
Abstand 13 zwischen dem Zentrum der Dosierwalze 2 und der
Auftragwalze 5. Dem gegenüber können Relativverschiebungen
bei Stelloperationen der Dosierwalze 2 durch eine
Ausgleichsbewegung der Indexplatte 18 um den Drehpunkt 19
kompensiert werden. Die innerhalb des Stellbereiches 14
erfolgenden Stelloperationen können beispielsweise entlang
eines der Länge des Doppelpfeiles entsprechenden Kreisbogens
erfolgen, sind demnach in eine Vertikal- und eine
Horizontalkomponente zerlegbar. Da sich Vertikal- und
Horizontalkomponente während des Zurücklegens eines
Stellweges kontinuierlich ändern, kann der Ausgleich in
einfacher Weise durch Relativbewegung der Indexplatte 17 um
den Drehpunkt 19 relativ zum Lagerschild 15 erfolgen.
Fig. 9 gibt eine Konfiguration wieder, bei denen als
Arretiermittel Klemmschrauben Verwendung finden.
An der Veredelungseinheit 1 sind die Dosierwalze 2 sowie die
Auftragwalzen 4 und 5 in Exzentern 9, 10 und 11 in
Lagerschilden 15, 16 und Indexplatten 17 und 18 aufgenommen,
die eine trapezförmige Grundfläche aufweisen. Analog zur in
Fig. 8 dargestellten Konfiguration ist im Drehpunkt 23 das
Lagerschild 15 mit der Indexplatte 18 drehbar verbunden,
während im Drehpunkt 19 das Lagerschild 16 mit der
Indexplatte 17 gelenkig verbunden ist. Im Unterschied zur in
Fig. 8 gezeigten Konfiguration sind anstelle von
Indexbohrungen 21 und 22 Langlöcher 25 sowohl in den
Indexplatten 17 und 18 als auch in den
Lagerschilden 15 und 16 vorgesehen. Diese Langlöcher sind mit
Klemmschrauben 24 versehen, mit welchen der Abstand der
jeweils genutzten Auftragwalze 4 oder 5 zur Dosierwalze 2
fixierbar ist, wohingegen der Abstand zwischen der jeweils
nicht genutzten der Auftragwalzen 4 und 5 und der
Dosierwalze 2 variabel gehalten werden kann.
In Fig. 10 ist der Antrieb der Auftragwalzen 4 und 5
dargestellt.
Am Seitenteil der Veredelungseinheit 1 ist ein Antrieb 27
angeflanscht, welcher über ein Antriebszahnrad 28 ein
Zwischenrad 29 antreibt. Von diesem geht der Antrieb auf ein
Übertragungsrad 30 über, welches auf einem Zapfen der
Auftragwalze 5 aufgenommen ist. Eine ebenfalls auf dem Zapfen
der Auftragwalze 5 aufgenommene Riemenscheibe 31 treibt über
einen Riemen 32 die Auftragwalze 4 an, an welcher eine
Riemenscheibe 33 gelagert ist. Über ein Ritzelpaar 34 wird
das Dosierwalzenzahnrad 35 und damit die Dosierwalze 2 über
den Antrieb 27 angetrieben, während andererseits auch ein
Antrieb der Dosierwalze 2 vom bogenführenden Zylinder 26 aus
über den Formzylinder 3 realisierbar ist. Bei abgeschaltetem
Bogenlauf wird die Dosierwalze 2 demnach über den Antrieb 27
bewegt, um das kontinuierliche Umwälzen des aufzubringenden
Fluides zu gewährleisten.
Bezugszeichenliste
1 Veredelungseinheit
2 Dosierwalze
3 Formzylinder
4 Auftragwalze
5 Auftragwalze
6 Fluidwanne
7 Fluid
8 Walzenkeil
9 Stellexzenter
10 Feinverstellexzenter
11 Feinverstellexzenter
12 variabler Abstand
13 konstanter Abstand
14 Stellbereich
15 Lagerschild
16 Lagerschild
17 Indexplatte
18 Indexplatte
19 Drehpunkt
20 Indexbolzen
21 Indexbohrung (Indexplatte)
22 Indexbohrung (Lagerschild)
23 Drehpunkt
24 Klemmschraube
25 Langloch
26 bogenführender Zylinder
27 Antrieb
28 Antriebszahnrad
29 Zwischenrad
30 Übertragungsrad
31 Riemenscheibe
32 Riemenscheibe
33 Riemenscheibe
34 Ritzelpaar
35 Dosierwalzenzahnrad
e Exzentrizität
Position I: Auftrag über Fluidwanne
Position II: Auftrag aus Walzenkeil
Position III: Ruhestellung
2 Dosierwalze
3 Formzylinder
4 Auftragwalze
5 Auftragwalze
6 Fluidwanne
7 Fluid
8 Walzenkeil
9 Stellexzenter
10 Feinverstellexzenter
11 Feinverstellexzenter
12 variabler Abstand
13 konstanter Abstand
14 Stellbereich
15 Lagerschild
16 Lagerschild
17 Indexplatte
18 Indexplatte
19 Drehpunkt
20 Indexbolzen
21 Indexbohrung (Indexplatte)
22 Indexbohrung (Lagerschild)
23 Drehpunkt
24 Klemmschraube
25 Langloch
26 bogenführender Zylinder
27 Antrieb
28 Antriebszahnrad
29 Zwischenrad
30 Übertragungsrad
31 Riemenscheibe
32 Riemenscheibe
33 Riemenscheibe
34 Ritzelpaar
35 Dosierwalzenzahnrad
e Exzentrizität
Position I: Auftrag über Fluidwanne
Position II: Auftrag aus Walzenkeil
Position III: Ruhestellung
Claims (10)
1. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine, die
dem Ausleger vorgelagert ist, einen Formzylinder, eine
Dosierwalze sowie mindestens eine Auftragwalze umfassend
und die mit einem bogenführenden Zylinder
zusammenarbeitet, wobei die Seitenwände der
Veredelungseinheit mehrteilig ausgebildet sind und
Drehgelenke umfassen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierwalze (2) durch einen Stellexzenter (9) in
Positionen zu Auftragwalzen (4, 5) verschwenkbar ist, in
denen entweder die Übertragung des veredelnden Fluides auf
die Oberfläche der Dosierwalze (2) unterbrochen oder nach
verschiedenen Fluidförderprinzipien erfolgt, wobei
Abstände (12, 13) zwischen den Achsen der Walzen (2; 4, 5)
mittels in Seitenwandkomponenten (15, 16, 17, 18)
einführbare Arretiermittel (20, 24) vorgebbar sind.
2. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwandkomponenten als Lagerschilde (15, 16)
und Indexplatten (17, 18) ausgeführt sind, welche um
Drehgelenke (19, 23) bewegbar sind.
3. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretiermittel als Indexbolzen (20) ausgeführt
sind.
4. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretiermittel als Klemmschrauben (24) ausgeführt
sind.
5. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
der Ansprüche 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerschilde (15, 16) und Indexplatten (17, 18)
mit Indexbohrungen (21, 22) versehen sind.
6. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
der Ansprüche 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerschilde (15, 16) und Indexplatten (17, 18)
mit Langlöchern (25) zur Aufnahme der Klemmschrauben (24)
versehen sind.
7. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Lagerschilden (15, 16) je ein
Feinverstellexzenter (10, 11) zur Justage der
Auftragwalzen (4, 5) aufgenommen ist.
8. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Zapfen der Dosierwalze (2) beide um die
Drehgelenke (19, 23) bewegbaren Indexplatten (17, 18)
aufgenommen sind.
9. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierwalze (2) über einen vom bogenführenden
Zylinder (26) über den Formzylinder (3) verlaufenden
Räderzug antreibbar ist.
10. Veredelungseinheit für eine Rotationsdruckmaschine gemäß
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierwalze (2) über ein Ritzelpaar (34)
antreibbar ist, welches von einem Übertragungszahnrad (30)
angetrieben ist, das seinerseits von einem mit einem
Antrieb (27) in Verbindung stehenden Zwischenrad (29)
angetrieben ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322791A DE4322791B4 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Rotationsdruckmaschine |
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| GB9413727A GB2279912B (en) | 1993-07-08 | 1994-07-07 | A finishing unit having means for mounting and adjusting a metering roller in a rotary printing machine |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322791A DE4322791B4 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Rotationsdruckmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4322791A1 true DE4322791A1 (de) | 1995-01-12 |
| DE4322791B4 DE4322791B4 (de) | 2005-06-30 |
Family
ID=6492285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4322791A Expired - Fee Related DE4322791B4 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Rotationsdruckmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4322791B4 (de) |
| FR (1) | FR2707210B1 (de) |
| GB (1) | GB2279912B (de) |
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