DE4321869A1 - Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem FlugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von
sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug gemäß den Merk
malen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist üblich, Textilmaschinen, beispielsweise Web-,
Spinn- und Spulmaschinen, mit Luft anzublasen, um dadurch
Flug zu entfernen. Mit dieser Maßnahme soll technischen
Betriebsstörungen mit nachteiligen wirtschaftlichen Aus
wirkungen vorgebeugt werden. Dazu werden sogenannte Wan
derreiniger oberhalb der Textilmaschinen an diesen ent
lang bewegt. Das Fahrwerk jedes Wanderreinigers ist mit
einem Ventilator ausgerüstet, der Luft aus der Umgebung
ansaugt und über Blasleitungen auf die entsprechenden Be
reiche der zugeordneten Textilmaschine richtet. Der Wan
derreiniger besitzt ferner Saugleitungen, mit deren Hilfe
die mit Schmutz, insbesondere aber mit Faserflug, be
ladene Luft von der Textilmaschine oder dem Boden abge
saugt und über einen sich in Längsrichtung des Fahrwegs
des Wanderreinigers erstreckenden Saugkanal einer zentra
len Entsorgungsstelle zugeführt wird.
Bei der Verarbeitung hochwertiger Faserstoffe und der
Verwendung empfindlicher Verarbeitungsmaschinen werden
besonders hohe Ansprüche an die Qualität der Blasluft ge
stellt.
In diesem Zusammenhang sieht die DE 33 31 071 Al zusätz
lich zu im Blasluftstrom liegenden Hauptfiltern einen
Feinfilter vor, bei dem ein Filterband in eine Richtung
ansaugseitig durch den Blasluftstrom gezogen wird. Dabei
wird frisches Filterband von einer Vorratsrolle abgezogen
und anschließend staubbeladen in einer Speicherrolle ge
sammelt. Folglich muß jeweils ein neues Filterband einge
setzt und an das beladene Filterband angeschlossen wer
den, wenn ein Filterband vollständig mit Staub beladen
ist. Das Anschließen an ein beladenes Filterband ist not
wendig, um das Filterband gleichmäßig durch seine Führung
ziehen zu können. Weiterhin kommt es beim Wechseln der
Vorrats- und Speicherrollen zu unnötigen Betriebsunter
brechungen. Darüberhinaus bedingt der Wechsel der Filter
rollen einen zusätzlichen Arbeits- und Zeitaufwand, der
insbesondere dann ganz erheblich sein kann, wenn mehrere
Anlagen in einem Web- bzw. Spinnsaal untergebracht sind.
Auch ist die Entsorgung der staubbeladenen Filterbänder,
die als Einheit weggeworfen werden, unter dem Aspekt des
verstärkten Umweltbewußtseins (Umweltschutz) problema
tisch.
Die DE-PS 15 10 825 offenbart einen in einer konischen
Ebene angeordneten kreisringförmigen Scheibenfilter, des
sen gedachte Konusspitze nach unten gerichtet ist. Zur
Säuberung des Scheibenfilters durchläuft dieser einen
Spalt, welcher durch eine Blasdüse sowie eine dieser
frontal gegenüberliegenden Saugdüse als gemeinsame Be
standteile einer Reinigungseinheit gebildet wird. Mit
Hilfe der Reinigungseinheit wird sich außenseitig des
Scheibenfilters ansammelnder Flug entfernt und einer
Flugsammelstelle zugeführt.
Dadurch, daß der Scheibenfilter auf einem vergleichsweise
kleinen Konuswinkel angeordnet ist, kann die Filterfläche
unter Einhaltung noch praxisbezogener Abmessungen für die
gesamte Vorrichtung (Wanderreiniger) maximal nur eine
solche Größe erhalten, daß der Reinigungsbetrieb ledig
lich bedingt zufriedenstellend ablaufen kann.
Der Erfindung liegt ausgehend von den im Oberbegriff des
Patentanspruchs I beschriebenen Merkmalen die Aufgabe zu
grunde, eine solche Vorrichtung dahingehend zu verbes
sern, daß eine ausreichend große Filterfläche zum Abfan
gen von Verunreinigungen und anfallendem Flug bereitge
stellt und in wirtschaftlicher Weise abgereinigt werden
kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in
den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufge
führten Merkmalen.
Danach besteht der erfindungsgemäße Kern in der zylindri
schen Anordnung des Filters als Bestandteil einer um eine
vertikale Achse umlaufenden Trommel in Verbindung mit der
durch die Trennwand vorgenommenen Unterteilung des Innen
raums der Trommel in einen Abschnitt mit niedrigem Druck
(Unterdruck) gegenüber dem Umgebungsdruck
(Atmosphärendruck) und einen räumlich demgegenüber erheb
lich kleineren segmentartigen Abschnitt mit höherem Druck
(Überdruck) gegenüber dem Umgebungsdruck. Die vom
Ventilator angesaugte Luft tritt radial über den Filter
in die Trommel ein. Über den offenen Trommelboden wird
die Luft dann vom Ventilator den Blasleitungen zugeführt,
welche die Luft auf die entsprechenden Stellen der
Textilmaschinen blasen. Der sich an der äußeren Oberflä
che des Filters ansammelnde Flug durchwandert bei sich
drehender Trommel einen durch die Saugdüse und die Blas
düse als Bestandteil einer Reinigungseinheit gebildeten
vertikalen Spalt. Die Blasdüse ist in dem räumlich klei
neren segmentartigen Abschnitt des Innenraums unterge
bracht. Diese Anordnung in Verbindung mit den verschie
denen Druckbereichen beiderseits des Spalts trägt dafür
Sorge, daß eine einwandfreie Abreinigung des Filters von
angesammeltem Flug sichergestellt werden kann. Auf diese
Weise kann insbesondere die Verarbeitung hochwertiger Fa
serstoffe auf äußerst empfindlichen Verarbeitungs
maschinen gewährleistet werden, ohne daß Betriebsstörun
gen zu befürchten sind. Auch wird dem Gedanken des Um
weltschutzes dadurch einwandfrei Rechnung getragen, daß
der vom Filter abgereinigte Flug auf kürzestem Wege kon
tinuierlich über das Saugschiffchen in den Saugkanal und
von hier aus einer Sammelstelle zugeleitet werden kann.
Der Wanderreiniger weist ein Saugschiffchen mit zwei An
schlüssen auf. Prinzipiell können aber auch zwei Saug
schiffchen zum Einsatz kommen.
Die Anordnung gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 2
erlaubt einwandfreie Anströmverhältnisse für den Filter.
Desweiteren kann die Trommel und damit auch der Filter
über den steuerbaren Motor, insbesondere Elektro-Motor,
jederzeit exakt auf die jeweiligen Anforderungen einge
stellt werden.
Die Merkmale des Patentanspruchs 3 stellen sicher, daß
der Filter während des laufenden Betriebs des Wanderrei
nigers kontinuierlich oder in Intervallen von Verunreini
gungen und Flug befreit werden kann. Damit ist jederzeit
eine saubere Blasluft für die anzublasenden Textilmaschi
nen gewährleistet.
Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 4 ist der Trommel
boden ansaugseitig des Ventilators oberhalb einer mit den
Blasleitungen verbundenen konusartigen Einströmdüse abge
dichtet relativbeweglich geführt. Damit ist es möglich,
die Trommel bei ausreichender Größe platzsparend unmit
telbar vor dem Ventilator zu integrieren. Die Konusflä
chen der Einströmdüse stellen mit den entsprechenden Ge
genflächen des Trommelbodens eine einwandfreie Abdichtung
gegen die Umgebung sicher. Der Blasluftstrom erfährt
keine Ablenkungen.
Was die Merkmale des Patentanspruchs 5 betrifft, so ist
hiermit nicht nur eine einwandfreie übersichtliche Anord
nung des Antriebs für die Trommel möglich, sondern es
wird zugleich sichergestellt, daß nach der Aufhebung der
Arretierung die Platte zusammen mit der Antriebseinheit
und der Trommel um eine horizontale Achse abgeklappt wer
den kann, so daß auch das Innere der Trommel zugänglich
ist.
In diesem Zusammenhang kann es dann entsprechend den
Merkmalen des Patentanspruchs 6 ferner sinnvoll sein, die
Blasdüse über eine flexible Leitung mit dem den Ventila
tor aufnehmenden Raum zu koppeln. Die flexible Leitung
kann beispielsweise aus einem Spiralschlauch bestehen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeich
nungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht einen Längen
abschnitt eines Saugkanals zusammen mit einer
daran entlang verfahrbaren Vorrichtung zum
Abreinigen einer Textilmaschine;
Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch die Dar
stellung der Fig. 1 entlang der Linie II-II
und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1
und 2 gemäß dem Pfeil III der Fig. 1.
In den Fig. 1 bis 3 ist mit 1 eine Vorrichtung zum
Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug
(Wanderreiniger) bezeichnet. Diese Vorrichtung 1 ist an
einer nicht näher dargestellten Zwangsführung oberhalb
einer Textilmaschine verlagerbar. Aus den Fig. 1 und 2
sind lediglich die Führungsrollen 2 erkennbar, die mit
der Zwangsführung zusammenwirken. Der Antriebsmotor für
die Führungsrollen 2 ist mit 3 bezeichnet und die elek
trische Steuerung der Vorrichtung 1 mit 4.
Parallel zu der Zwangsführung für die Vorrichtung 1 ver
läuft ein Saugkanal 5 für mit Flug beladene Saugluft. Der
Saugkanal 5 besitzt einen aus Fig. 2 hervorgehenden
rechteckigen Querschnitt. Die oberen einwärts gerichteten
Flansche 6 des Saugkanals 5 tragen elastische Dichtlippen
7, die aneinander anliegend (Fig. 3) den Saugkanal 5
verschließen. An einem oder an beiden Enden des Saugka
nals 5 befinden sich zentrale Sammelstellen für Flug. Die
Strömungsrichtung des Flugs im Saugkanal 5 ist in den Fig. 1
und 3 mit den Pfeilen PF angedeutet.
Die Führungsrollen 2 bilden Bestandteil eines gehäuse
artigen Fahrwerks 8, in welchem sich ein um eine verti
kale Achse drehender Ventilator 9 befindet. Der Ventila
tor 9 wird von einem Elektromotor 10 angetrieben, der
nach unten hängend an das Fahrwerk 8 geflanscht ist
(Fig. 1 und 2).
Seitlich an das Fahrwerk 8 schließen sich Blasleitungen
11 und Saugleitungen 12 an. Von diesen Blasleitungen 11
und Saugleitungen 12 sind jeweils nur die Anschlußstutzen
angedeutet.
Oberseitig des Fahrwerks 8 ist eine konusartige Einström
düse 13 angeordnet. An dieser Einströmdüse 13 ist der
Trommelboden 14 einer um eine vertikale Achse 15 drehba
ren zylindrischen Trommel 16 dichtend relativbeweglich
geführt. Die Dichtung ist in der Fig. 1 mit 17 bezeich
net. Im Bereich des kleinsten Durchmessers ist sowohl die
Einströmdüse 13 als auch der Trommelboden 14 offen ge
staltet. Hier besteht also eine Verbindung zwischen dem
Innenraum 19 der Trommel 16 und dem den Ventilator 9 auf
nehmenden Raum im Fahrwerk 8.
Die kopfseitig offene Trommel 16 wird gegenüber der
Platte 26 abgedichtet geführt. Sie ist umfangsseitig mit
einer geschlossenen Wand aus einem Filter 18 versehen.
Der Innenraum 19 der Trommel 16 ist durch eine ortsfeste
vertikale Trennwand 20 in einen segmentartigen Abschnitt
21 und in einen demgegenüber größeren restlichen Ab
schnitt 22 geteilt.
Die Trommel 16 wird von einer zentralen vertikalen Welle
23 getragen, die von einem oberhalb der Trommel 16 gela
gerten steuerbaren Elektro-Motor 24 aus über ein diesem
nachgeschaltetes Getriebe 25 drehbar ist. Elektro-Motor
24 und Getriebe 25 sind auf einer Platte 26 befestigt,
welche über Scharniere 27 mit horizontalen Gelenkachsen
an vertikalen Streben 28 angelenkt ist, die stirnseitig
des Fahrwerks 8 befestigt sind. Die den Scharnieren 27
gegenüberliegende Seite der Platte 26 weist Drehknöpfe 29
auf, die auf Gewindestangen 30 drehbar sind, so daß die
Platte 26 sowohl einwandfrei fixiert als auch nach oben
abgeklappt werden kann. In dem segmentartigen Abschnitt
21 des Innenraums 19 befindet sich eine Blasdüse 31, de
ren Mündung kurz vor dem Filter 18 liegt. Die Blasdüse 31
ist über einen Spiralschlauch 32 mit dem Raum des Fahr
werks 8 verbunden, in welchem der Ventilator 9 rotiert.
Frontal der Blasdüse 31 gegenüberliegend ist auf der Au
ßenseite des Filters 18 eine Saugdüse 33 angeordnet. Die
Saugdüse 33 ist über einen Verbindungskanal 34 an ein
Saugschiffchen 35 angeschlossen, das in dem unter einem
ständigen gleichmäßigen niedrigen Druck stehenden Saug
kanal 5 längsverschieblich ist. Am anderen Ende der Vor
richtung 1 ist ein weiteres Saugschiffchen 36 vorgesehen.
Wie insbesondere die Fig. 1 und 3 erkennen lassen,
stehen die Saugleitungen 12 ebenfalls über die Saug
schiffchen 35, 36 mit dem Saugkanal 5 in Verbindung.
Die Trommel 16 kann mit Hilfe des Elektro-Motors 24 stän
dig gedreht werden. Es ist aber auch eine Intervallrota
tion der Trommel 16 möglich.
Der Ventilator 9 zieht Luft aus der Umgebung gemäß der
Pfeilschar PF1 an. Die Luft tritt radial über den Filter
18 in den Innenraum 19 der Trommel 16 ein. In der Luft
enthaltener Flug, Schmutz und andere Verunreinigungen
setzen sich an der Außenfläche des Filters 18 ab. Die
gereinigte Luft tritt gemäß der Pfeilschar PF2 über die
Einströmdüse 13 in das gehäuseartige Fahrwerk 8 ein und
gelangt über die Blasleitungen 11 gemäß den Pfeilen PF3
auf die gewünschten Stellen der Textilmaschine.
Bei einer Rotation der Trommel 16 gelangt der Filter 18
in einen Spalt 37 zwischen der Blasdüse 31 und der
Saugdüse 33, wo aufgrund der Druckunterschiede im seg
mentartigen Abschnitt 21, im restlichen Abschnitt 22 des
Innenraums 19 und im Bereich 34 hinter der Saugdüse 33
der an der äußeren Oberfläche des Filters 18 haftende
Flug, Schmutz oder andere Verunreinigungen einwandfrei
gelöst und entsprechend den Pfeilen PF4 in den Saugkanal
5 überführt wird.
Bezugszeichenliste
1 - Vorrichtung
2 - Führungsrollen
3 - Antriebsmotor f. 2
4 - Steuerung f. 1
5 - Saugkanal
6 - Flansche v. 5
7 - Dichtlippen
8 - Fahrwerk
9 - Ventilator
10 - Elektro-Motor
11 - Blasleitungen
12 - Saugleitungen
13 - Einströmdüse
14 - Trommelboden
15 - Achse
16 - Trommel
17 - Dichtung
18 - Filter
19 - Innenraum v. 16
20 - Trennwand
21 - segmentartiger Abschnitt v. 19
22 - großer Abschnitt v. 19
23 - Welle f. 16
24 - Elektro-Motor
25 - Getriebe
26 - Platte
27 - Scharniere
28 - Streben
29 - Drehknöpfe
30 - Gewindestangen
31 - Blasdüse
32 - Spiralschlauch
33 - Saugdüse
34 - Verbindungskanal
35 - Saugschiffchen
36 - Saugschiffchen
37 - Spalt
PF - Luftströmung in 5
PF1 - Pfeilschar
PF2 - Pfeilschar
PF3 - Pfeilschar
PF4 - Pfeilschar
2 - Führungsrollen
3 - Antriebsmotor f. 2
4 - Steuerung f. 1
5 - Saugkanal
6 - Flansche v. 5
7 - Dichtlippen
8 - Fahrwerk
9 - Ventilator
10 - Elektro-Motor
11 - Blasleitungen
12 - Saugleitungen
13 - Einströmdüse
14 - Trommelboden
15 - Achse
16 - Trommel
17 - Dichtung
18 - Filter
19 - Innenraum v. 16
20 - Trennwand
21 - segmentartiger Abschnitt v. 19
22 - großer Abschnitt v. 19
23 - Welle f. 16
24 - Elektro-Motor
25 - Getriebe
26 - Platte
27 - Scharniere
28 - Streben
29 - Drehknöpfe
30 - Gewindestangen
31 - Blasdüse
32 - Spiralschlauch
33 - Saugdüse
34 - Verbindungskanal
35 - Saugschiffchen
36 - Saugschiffchen
37 - Spalt
PF - Luftströmung in 5
PF1 - Pfeilschar
PF2 - Pfeilschar
PF3 - Pfeilschar
PF4 - Pfeilschar
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschi
nen absetzendem Flug, die jeweils oberhalb einer Tex
tilmaschine an einer Zwangsführung verlagerbar ist
und Blasleitungen (11) sowie Saugleitungen (12) auf
weist, wobei die mittels eines Ventilators (9) aus
der Umgebung angesaugte Blasluft einen oberhalb des
Ventilators (9) angeordneten drehbaren Filter (18)
passiert, der durch einen von einer Saugdüse (33) und
einer Blasdüse (31) gebildeten Spalt (37) als Be
standteil einer Reinigungseinheit bewegbar ist,
gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- - der Filter (18) bildet die umfangsseitige Wand ei ner oben geschlossenen und unten zumindest teil weise offenen zylindrischen Trommel (16),
- - die Blasdüse (31) befindet sich in einem durch eine ortsfeste vertikale Trennwand (20) gebildeten segmentartigen Abschnitt (21) des Innenraums (19) der Trommel (16), in dem ein höherer Druck als in dem größeren restlichen Abschnitt (22) des Innen raums (19) herrscht,
- - die Saugdüse (33) ist über einen Verbindungskanal (34) an ein Saugschiffchen (35) angeschlossen, das in einem sich parallel zur Zwangsführung er streckenden und unter einem ständigen gleichmäßi gen niedrigen Druck stehenden Saugkanal (5) längs verschieblich ist,
- - die Saugdüse (33) weist eine spaltartige Saugmün dung auf, die hinsichtlich zumindest ihrer Geome trie und des Abstands zum Filter (18) auf die je weiligen Druckverhältnisse abgestimmt ist.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trommel (16) von
einer zentralen vertikalen Welle (23) getragen ist,
die von einem oberhalb der Trommel (16) gelagerten
steuerbaren Motor (24) aus über ein diesem nachge
schaltetes Getriebe (25) drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Trommel (16) zumindest in zeitlichen Intervallen
drehbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Trommelboden (14) oberhalb einer mit den Blasleitun
gen (11) verbundenen konusartigen Einströmdüse (13)
abgedichtet relativbeweglich geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Motor (24) und das Getriebe (25) auf einer Platte
(26) oberhalb der Trommel (16) gelagert sind, die mit
dem den Ventilator (9) aufnehmenden gehäuseartigen
Fahrwerk (8) schwenkbar und arretierbar verbunden
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Blasdüse (31) über eine flexible Leitung (32) mit dem
den Ventilator (9) aufnehmenden Raum des Fahrwerks
(8) gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934321869 DE4321869C2 (de) | 1993-07-01 | 1993-07-01 | Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934321869 DE4321869C2 (de) | 1993-07-01 | 1993-07-01 | Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4321869A1 true DE4321869A1 (de) | 1995-01-12 |
| DE4321869C2 DE4321869C2 (de) | 1996-09-05 |
Family
ID=6491673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934321869 Expired - Fee Related DE4321869C2 (de) | 1993-07-01 | 1993-07-01 | Vorrichtung zum Entfernen von sich auf Textilmaschinen absetzendem Flug |
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- 1993-07-01 DE DE19934321869 patent/DE4321869C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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