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DE4320973C2 - Vorrichtung zur Beheizung von Räumen - Google Patents

Vorrichtung zur Beheizung von Räumen

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Publication number
DE4320973C2
DE4320973C2 DE19934320973 DE4320973A DE4320973C2 DE 4320973 C2 DE4320973 C2 DE 4320973C2 DE 19934320973 DE19934320973 DE 19934320973 DE 4320973 A DE4320973 A DE 4320973A DE 4320973 C2 DE4320973 C2 DE 4320973C2
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DE
Germany
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pipeline
heating medium
heating
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waste heat
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DE19934320973
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DE4320973A1 (de
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Siegfried Lehr
Albert Reichenbach
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Etapart 72108 Rottenburg De GmbH
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Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
    • F24D5/06Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated
    • F24D5/08Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated with hot air led through radiators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beheizung von Räu­ men durch Abstrahlung von Wärme, mit einer einen Heizkreislauf bildenden, insbesondere an Decken oder Wänden angeordneten Rohrleitung, einer Quelle zum Aufheizen eines strömungsfähigen Heizmediums und ggf. einer Fördereinrichtung zur Zirkulation des Heizmediums durch die Rohrleitung.
Vorrichtungen der in Rede stehenden Art zur Beheizung von Räu­ men durch Abstrahlung von Wärme, insbesondere von der Decke, sind seit Jahren aus der Praxis bekannt. Beispielhaft wird hier auf die DE 25 19 091 C2 hingewiesen. Bei der bekannten Vorrich­ tung sind innerhalb eines geschlossenen Rohrkreislaufes ein Brenner und ein dem Brenner vor- oder nachgeschalteter Ventila­ tor vorgesehen, der in Abhängigkeit von seiner Anordnung im Be­ reich nach dem Brenner einen Unterdruck oder Überdruck erzeugt. Durch Anordnung beider Aggregate in einem Rohr bzw. in einem geschlossenen Kreis lauf wird das durch Zirkulation bereits ab­ gekühlte Heizmedium zur Rezirkulation an dem Brenner vorbeige­ führt. Das durch Zirkulation bereits abgekühlte Heizmedium wärmt sich mit zunehmender Annäherung an den Brenner wieder auf und passiert dann den Feuerungsbereich unter weiterer Aufnahme von Wärme und unter Vermischung mit frisch erzeugtem Heizme­ dium.
Bei der bekannten Vorrichtung ist wesentlich, daß das zur Wär­ meabstrahlung erforderliche Heizmedium, nämlich das durch den Brenner erzeugte Verbrennungsgas, durch den eigens dafür vorge­ sehenen Brenner erzeugt wird. Zur Vermeidung jedweder Wärmever­ luste ist der Brenner gemäß der DE 25 19 091 C2 direkt in die Rohrleitung bzw. den Strömungspfad eingebaut. Nach dem bekann­ ten Wärmetauscherprinzip wird die Temperaturabsenkung innerhalb des Strömungspfades, d. h. innerhalb der Rohrleitung, durch Hin­ zufügen von frischem Heizmedium, nämlich Abgas hoher Tempera­ tur, ausgeglichen. Ein entsprechender Teil des durch Zirkula­ tion abgekühlten Heizmediums wird zur Vermeidung von Überdruck nach außen geleitet.
Auf der DD 2 60 565 A1 ist ein Kopplungsverfahren zur Ausnutzung der Abwärme von Rauchgasen bekannt. Dabei wird sowohl unmittel­ bar erzeugte Primärenergie als auch mittelbar aus dem Kopp­ lungsverfahren gewonnene Wärmeenergie genutzt, wobei dabei die Abwärme über einen mit Trübewasser beaufschlagten Wärmetauscher in den Heizkreislauf eingespeist wird.
Auch die eingetragenen Unterlagen des deutschen Gebrauchsmu­ sters DE 92 12 992 U1 zeigen bereits für sich eine Vorrichtung zum Erwärmen und/oder Heizen eines Wärmeverbrauchers, wobei hier als Wärmequelle der Verbrennungsmotor eines Kraftfahrzeu­ ges dient. Sowohl die bei der Verbrennung entstehenden Abgase als auch die Motorkühlflüssigkeit werden einzeln oder in Kombi­ nation als Wärmetransportmedium eingesetzt. Die Motorkühlflüs­ sigkeit ist dabei ein separates Medium mit Kühlfunktion. Das Abgas aus dem Verbrennungsprozeß wird einem stationären oder transportablen Pufferspeicher zugeführt, der wiederum einen Wärmetauscher aufweist. Ein direktes Einspeisen des Abwärme führenden Mediums bzw. Abgas es in eine Rohrleitung einer Behei­ zungsvorrichtung ist hier nicht offenbart.
Gemäß voranstehend erörtertem Stand der Technik ist man bereits seit langem bestrebt, Abwärme jedweder Art zumindest in gewis­ sem Maße zu nutzen. Die Abwärmenutzung im Rahmen der bislang bekannten Wärmerückgewinnungsanlagen unter Verwendung von Wär­ metauschern ist jedoch insoweit problematisch, als der erfor­ derliche Wärmetausch ganz erhebliche Energieverluste mit sich bringt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Beheizung von Räumen der eingangs genannten Art derart aus­ zugestalten und weiterzubilden, daß bei der Bereitstellung ei­ nes strömungsfähigen Heizmediums keine oder nur ganz wenige Schadstoffe verursacht werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Beheizung von Räumen löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspru­ ches 1. Danach ist die in Rede stehende Vorrichtung derart aus­ gebildet, daß es sich bei dem Heizmedium um ein Abwärme führen­ des Fluidum aus einem als Quelle dienenden, externen Prozeß handelt, daß eine Verbindungsleitung zwischen der Quelle und der Rohrleitung vorgesehen ist, über die das Abwärme führende Heizmedium in die Rohrleitung einspeisbar ist und daß eine Aus­ trittsleitung an die Rohrleitung angeschlossen ist, über die überschüssiges Heizmedium abführbar ist.
Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, daß eine nach dem Prinzip der Abstrahlung von Wärme arbeitende Vorrichtung zur Beheizung von Räumen direkt mit einem Abwärme führenden Fluidum betrieben werden kann, daß es nämlich nicht erforderlich ist, das Heizmedium in einer eigens vorgesehenen Heizungsanlage "herzustellen". Vielmehr läßt dich Abwärme führendes Fluidum aus einem als Quelle dienenden, externen Prozeß verwenden, wel­ ches direkt in die Rohrleitung eingespeist wird. In erfindungs­ gemäßer Weise ist demnach erreicht worden, daß durch Kombina­ tion eines beliebigen, Abwärme liefernden Prozesses mit der er­ findungsgemäßen Vorrichtung nur einmal Schadstoffe entstehen bzw. das die Abwärme führende Fluidum als Heizmedium zum Ein­ speisen in die Rohrleitung über eine zwischen der Quelle und der Rohrleitung vorgesehene Verbindungsleitung verwendet werden kann, wobei eine Austrittsleitung an die Rohrleitung ange­ schlossen ist, über die überschüssiges Heizmedium abführbar ist. Das Heizmedium kann mehrfach in der Rohrleitung zirkulie­ ren bzw. auch nach nur einmaliger Zirkulation und somit nach direkter Wärmeabgabe über die Austrittsleitung entsorgt bzw. über die Austrittsleitung einem nachgeschalteten weiteren Pro­ zeß, einem Wärmetauscher oder dgl., zugeführt werden.
Erfindungsgemäß ist jedenfalls wesentlich, daß die Rohrleitung der beanspruchten Vorrichtung über eine Verbindungsleitung di­ rekt mit dem Abwärme führenden Fluidum bzw. Heizmedium be­ schickt wird, daß also kein Wärmetauscher zur Trennung zweier Kreisläufe zwischengeschaltet ist. Folglich läßt sich das Ab­ wärme führende Fluidum auf direktem Wege - über eine Verbin­ dungsleitung - der Rohrleitung zuführen, kann diese durchströ­ men bzw. dort zirkulieren und von dort aus über eine Austritts­ leitung beispielsweise dem üblichen Entsorgungspfad zugeführt werden.
Bei dem der Rohrleitung zuzuführenden Heizmedium kann es sich beispielsweise um eine Abwärme führende Flüssigkeit handeln. Entsprechend könnte die Quelle für das strömungsfähige - flüs­ sige - Heizmedium als Anlage für einen industriellen Prozeß ausgeführt sein. So könnte es sich bei dem flüssigen Strömungs­ medium beispielsweise um das erwärmte Abwasser aus einem bei der Serienfertigung von Sinterteilen erforderlichen Tauchbecken handeln. Ebenso könnte es sich bei der Quelle für strömungsfä­ higes Heizmedium um eine Brauchwasseraufbereitungsanlage bzw. um deren Rücklauf handeln, so daß das Restwärme in der Rück­ laufleitung führende Wasser zum Durchströmen der Rohrleitung genutzt werden kann, wobei die Rohrleitung gegenüber der Umge­ bung bzw. Umgebungsluft einen Wärmetauscher darstellt.
Bei dem Heizmedium handelt es sich in ganz besonders vorteil­ hafter Weise um ein Abwärme führendes Gas. Dieses Gas kann ein Verbrennungsgas sein, welches direkt der Rohrleitung zugeführt wird. Entsprechend könnte es sich bei der Quelle für das strö­ mungsfähige - gasförmige - Heizmedium um einen Ofen bzw. eine Verbrennungsanlage handeln. Dieses Heizmedium würde vor der ei­ gentlichen Entsorgung in ganz besonders vorteilhafter Weise zum direkten Wärmetausch zwischen Rohrleitung und Umgebung im Rah­ men der beanspruchten Vorrichtung genutzt werden.
Um nun ungeachtet der Art des Heizmediums bzw. Fluidums eine übermäßige Verschmutzung der Rohrleitung zu verhindern, könnte der Rohrleitung eine Filtereinrichtung für das Fluidum vorge­ schaltet sein. Im Falle eines gasförmigen Heizmediums könnten hier ganz besonders aggressive Schadstoffe gebunden werden, so daß eine Beschädigung der Rohrleitung zumindest weitgehend ver­ mieden ist. Auf jeden Fall könnten Schwebeteilchen zurückgehal­ ten werden, so daß eine Beschichtung der Rohrleitung von der Innenseite her und somit eine Verschlechterung des Wärmedurch­ gangs ausgeschlossen ist.
Nun könnte das aus einer externen Quelle direkt in die Rohrlei­ tung eingeleitete Strömungsmedium Temperaturschwankungen unter­ liegen bzw. aufgrund prozeßbedingter Parameter nicht immer hin­ sichtlich der enthaltenden Abwärme zur Energieversorgung der Rohrleitung ausreichen. Zur Gewährleistung einer konstanten und reproduzierbar einstellbaren Heizleistung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nun von ganz besonderen Vorteil, wenn ein zusätzlicher Brenner zum Erwärmen und/oder Bereitstellen zumin­ dest eines Teils des Heizmediums vorgesehen ist. Lediglich für den Fall, daß das Abwärme enthaltende Fluidum hinsichtlich sei­ nes Energiegehalts nicht ausreicht, könnte ein eigens dafür vorgesehener Brenner zugeschaltet werden, der das Abwärme ent­ haltende Heizmedium durch Bereitstellen gewisser Mengen an Ver­ brennungsgas auf die erforderliche Betriebstemperatur - direkt durch Beimischung - erwärmt.
Der Brenner könnte außerhalb der Rohrleitung derart angeordnet sein, daß die Flamme - unter Zuführung von Brennstoff und Sau­ erstoff - in eine dem Brenner unmittelbar nachgeschaltete, in­ nerhalb der Rohrleitung angeordnete Brennkammer eingespeist wird. Die Brennkammer könnte entsprechend der Ausgestaltung der Rohrleitung rohrförmig ausgebildet sein und einen kleineren Durchmesser als die Rohrleitung aufweisen. Schließlich könnte die Brennkammer eine Öffnung an der der Seite des Flammenein­ tritts gegenüberliegenden Seite aufweisen, wobei diese Öffnung wiederum eine durch das mit dem Brenner erzeugte Heizmedium um­ strömbare Prellwand aufweisen könnte. Zum Zentrieren und Ab­ stützen gegen die Innenwand der Rohrleitung könnte die Brenn­ kammer weiterhin eine eigens dafür vorgesehene Zentriereinrich­ tung aufweisen. Um schließlich den Wirkungsgrad eines innerhalb der Brennkammer stattfindenden Wärmetauschs zu erhöhen, könnte die Außenwandung der Brennkammer oberflächenvergrößernde Struk­ turen, vorzugsweise in Form von Rippen oder Lamellen, aufwei­ sen.
Hinsichtlich eines optimalen Betriebes der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Beheizung von Räumen ist es von ganz besonderem Vorteil, wenn eine besondere Regelungseinrichtung zur optimalen Versorgung der Rohrleitung mit Abwärme führendem Heizmedium vorgesehen ist. Diese Regelungseinrichtung könnte eine Zeit­ steuerung und - bei Vorhandensein absperrbarer Rohrleitungsab­ schnitte oder Rohrleitungskreise - eine vorzugsweise tempera­ turabhängige Strömungspfadsteuerung aufweisen. So könnte die Regelungseinrichtung die Versorgung der Rohrleitung mit Abwärme führendem Heizmedium takten bzw. Heizmedium pulsierend zufüh­ ren. Entsprechend einer außerhalb der Rohrleitung innerhalb des zu beheizenden Raumes stattfindenden Temperaturüberwachung könnten einzelnen Rohrleitungsabschnitte bzw. Rohrleitungs­ kreise geöffnet bzw. gesperrt werden, so daß insoweit mittels Strömungspfadsteuerung eine homogene Beheizung des jeweiligen Raumes stattfindet.
Schließlich könnten gleichzeitig mehrere Quellen wahlweise und/oder ergänzend hinzuschaltbarer strömungsfähiger Heizmedien vorgesehen sein. Die Regelungseinrichtung könnte dann die Ver­ sorgung der Rohrleitung aus den unterschiedlichen Quellen nach wahlweiser Vorgabe einer Präferenz oder unter dem Gesichtspunkt einer vorgebbaren regelungstechnischen Optimierung vornehmen. Erst nach Ausschöpfung sämtlicher Quellen bzw. sämtlicher zur Verfügung stehender, Abwärme führender Heizmedien würde dann der zusätzliche Brenner zur weiteren Temperaturerhöhung hin­ zugeschaltet werden. Mit anderen Worten würde die Regelungsein­ richtung den zusätzlichen Brenner erst dann aktivieren, wenn das Abwärme führende Heizmedium bzw. die Abwärme führenden Heizmedien eine vorgebbare Temperatur unterschreiten.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise aus zugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentan­ spruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nach­ folgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläu­ terung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung an­ hand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausge­ staltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigt die einzige Figur in schematischer Darstellung, blockschaltbild­ mäßig, ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs­ gemäßen Vorrichtung zum Beheizen von Räumen, wo­ bei hier lediglich eine Quelle für Abwärme füh­ rendes Heizmedium sowie ein ergänzender Brenner vorgesehen sind.
Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung, block­ schaltbildmäßig, eine Vorrichtung zur Beheizung von Räumen 1 durch Abstrahlung von Wärme, mit einer einen Heizkreislauf 2 bildenden, insbesondere an Decken oder Wänden angeordneten Rohrleitung 3, einer Quelle 4 zum Aufheizen eines strömungsfä­ higen Heizmediums und einer Fördereinrichtung 5 zur Zirkulation des Heizmediums durch die Rohrleitung 3. Die Fördereinrichtung 5 ist als Gebläse ausgeführt.
In erfindungsgemäßer Weise handelt es sich bei dem Heizmedium um ein Abwärme führendes Fluidum aus einem als Quelle 4 dienen­ den externen Prozeß, wobei das Heizmedium über eine sich zwi­ schen der Quelle 4 und der Rohrleitung 3 erstreckende Verbin­ dungsleitung direkt in die Rohrleitung 3 einspeisbar ist. Ge­ nauer gesagt handelt es sich hier bei dem Heizmedium um ein Ab­ wärme führendes Gas bzw. Verbrennungsgas. Entsprechend ist die Quelle 4 für das als Heizmedium dienende Gas als Verbrennungs­ anlage 6 ausgeführt, die wiederum zu einer Industrieanlage ge­ hört. Des weiteren ist eine Austrittsleitung an die Rohrleitung 3 angeschlossen, über die überschüssiges Heizmedium abführbar ist.
An dieser Stelle sei nochmals ganz besonders hervorgehoben, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung Abwärme führendes Strö­ mungsmedium bzw. Fluidum als Heizmedium genutzt wird, wobei die einerseits in einem Abwärme verursachenden Prozeß und anderer­ seits bei der originären Erzeugung von Heizwärme gleich zweimal entstehenden Schadstoffe ganz erheblich verringert sind, da diese nämlich nur noch im Rahmen des beispielsweise industriel­ len Prozesses auftreten und die dabei entstehende Abwärme opti­ mal genutzt wird.
Die einzige Figur läßt des weiteren erkennen, daß der Rohrlei­ tung 3 eine Filtereinrichtung 7 nachgeschaltet ist. Diese dient zum Abfangen grober Verunreinigungen, beispielsweise in dem Ab­ wärme führenden Gas mitgerissener Schwebeteilchen.
Die einzige Figur zeigt weiter, daß zum Erwärmen und/oder Be­ reitstellen zumindest eines Teils des Heizmediums ein zusätzli­ cher Brenner 8 vorgesehen ist. Dieser Brenner 8 ist außerhalb der Rohrleitung 3 angeordnet und speist seine Flamme in eine dem Brenner 8 unmittelbar nachgeschaltete, innerhalb der Rohr­ leitung 3 angeordnete Brennkammer, die in der hier gewählten Darstellung jedoch nicht gezeigt ist. Hinsichtlich besonders vorteilhafter Ausgestaltungen des Brenners bzw. der dem Brenner nachgeschalteten Brennkammer wird auf den allgemeinen Teil der Beschreibung verwiesen, zumal diese Ausgestaltungen der einzi­ gen Figur nicht entnehmbar sind.
Schließlich ist eine Regelungseinrichtung 9 zur optimalen Ver­ sorgung der Rohrleitung 3 mit Heizmedium vorgesehen. Diese Re­ gelungseinrichtung 9 weist wiederum eine Zeitsteuerung und bei Vorkehrung absperrbarer Rohrleitungsabschnitte oder Rohrlei­ tungskreise eine beispielsweise temperaturabhängige Strömungs­ pfadsteuerung auf. Sofern mehrere Quellen 4 wahlweise und/oder ergänzend hinzuschaltbarer strömungsfähiger Heizmedien vorgese­ hen sind, könnte die Regelungseinrichtung 9 die Versorgung der Rohrleitung 3 aus den unterschiedlichen Quellen 4 nach wahlwei­ ser Vorgabe einer Präferenz oder unter dem Gesichtspunkt einer vorgebbaren regelungstechnischen Optimierung jedweder Art vor­ nehmen. Eine entsprechende Prozeßsteuerung mittels eines elek­ tronischen Prozessors könnte erfolgen.
Wesentlich ist jedenfalls, daß die Regelungseinrichtung 9 den zusätzlichen Brenner 8 stets dann aktiviert, wenn das Abwärme führende Heizmedium aus der Quelle 4 eine vorgegebene Tempera­ tur unterschreitet, so daß dessen Heizleistung bzw. dessen Fä­ higkeit zur Wärmeabgabe nicht mehr ausreicht.

Claims (18)

1. Vorrichtung zur Beheizung von Räumen (1) durch Abstrahlung von Wärme, mit einer einen Heizkreislauf (2) bildenden, insbe­ sondere an Decken oder Wänden angeordneten Rohrleitung (3), ei­ ner Quelle (4) zum Aufheizen eines strömungsfähigen Heizmediums und ggf. einer Fördereinrichtung (5) zur Zirkulation des Heiz­ mediums durch die Rohrleitung (3), dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Heizmedium um ein Abwärme führendes Fluidum aus einem als Quelle (4) dienenden, externen Prozeß handelt, daß eine Verbin­ dungsleitung zwischen der Quelle (4) und der Rohrleitung (3) vorgesehen ist, über die das Abwärme führende Heizmedium in die Rohrleitung (3) einspeisbar ist und daß eine Austrittsleitung an die Rohrleitung (3) angeschlossen ist, über die überschüs­ siges Heizmedium abführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Heizmedium um eine Abwärme führende Flüssigkeit handelt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Quelle (4) um eine Anlage für einen industriel­ len Prozeß handelt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Quelle (4) um eine Brauchwasseraufbereitungsan­ lage oder um deren Rücklauf handelt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Heizmedium um ein Abwärme führende s Gas han­ delt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Heizmedium um ein Verbrennungsgas handelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß es sich bei der Quelle (4) um einen Ofen oder eine Verbrennungsanlage (6) handelt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Rohrleitung (3) eine Filtereinrichtung (7) für das Fluidum vorgeschaltet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein zusätzlicher Brenner (8) zum Erwärmen und/ oder Bereitstellen zumindest eines Teils des Heizmediums vorge­ sehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (8) außerhalb der Rohrleitung (3) angeordnet ist und die Flamme in eine dem Brenner (8) unmittelbar nachgeschal­ tete, innerhalb der Rohrleitung (3) angeordnete Brennkammer einspeist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer rohrförmig ausgebildet ist und einen kleineren Durchmesser als die Rohrleitung (3) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Brennkammer eine Öffnung an der der Seite des Flammeneintritts gegenüberliegenden Seite aufweist und daß die Öffnung eine umströmbare Prallwand aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer eine zum Zentrieren und Ab­ stützen gegen die Innenwand der Rohrleitung (3) dienende Zentriereinrichtung aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung der Brennkammer oberflä­ chenvergrößernde Strukturen in Form von Rippen oder Lamellen aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Regelungseinrichtung (9) zur Versorgung der Rohrleitung (3) mit Heizmedium vorgesehen ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungseinrichtung (9) eine Zeitsteuerung und - bei Vor­ handensein absperrbarer Rohrleitungsabschnitte oder Rohrlei­ tungskreise - eine temperaturabhängige Strömungspfadsteuerung aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeich­ net, daß mehrere Quellen (4) wahlweise und/oder ergänzend hin­ zuschaltbar sind und daß die Regelungseinrichtung (9) die Ver­ sorgung der Rohrleitung (3) aus den unterschiedlichen Quellen (4) nach wahlweiser Vorgabe einer Präferenz oder unter dem Ge­ sichtspunkt einer vorgebbaren, regelungstechnischen Optimierung vornimmt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungseinrichtung (9) den zusätzli­ chen Brenner (8) dann aktiviert, wenn das Abwärme führende Heizmedium eine vorgebbare Temperatur unterschreitet.
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Owner name: ETAPART GMBH, 72108 ROTTENBURG, DE

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