DE4319973A1 - Katalysatoren zur Beseitigung von Wasserstoff aus einer Wasserstoff, Luft und Dampf enthaltenden Atmosphäre - Google Patents
Katalysatoren zur Beseitigung von Wasserstoff aus einer Wasserstoff, Luft und Dampf enthaltenden AtmosphäreInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Anwendung eines
Katalysators zur Beseitigung von Wasserstoff aus einem
Wasserstoff, Sauerstoff und Dampf enthaltenden Gas
gemisch.
Wasserstoff aus einem Wasserstoff und Sauerstoff ent
haltenden und deshalb explosiven Gasgemisch zu besei
tigen, ist insbesondere bei Kernkraftwerksunfällen von
Bedeutung. Solche Gasgemische können vor allem bei Kern
schmelzunfällen von Leichtwasserreaktoren sowie auch bei
Schwerwasser moderierten Reaktoren auftreten.
In einer bereits veröffentlichten deutschen Patent
anmeldung DE 37 25 290 wurde mit zahlreichen Ausfüh
rungsbeispielen die Katalysationsfähigkeit von
unterschiedlichen PdNiCu-Legierungen dargestellt. Bei den
Untersuchungen der Wirksamkeit von aufgedampften und
bestäubten folien- bzw. plattenförmigen Katalysatoren aus
PdNiCu- sowie PdAG- und PdCu-Legierungen wurde ein
größeres Potential für deren Anwendung zur Beseitigung
des Wasserstoffs bei Unfallsituationen mit Kernschmelzen
festgestellt (vgl. A.K. Chakraborty, et al. "Beurteilung
des Potentials zur Verhinderung brennbarer H₂-Gemische
bei Unfallbedingungen in LWR′s unter Nutzung katalytisch
wirkender Metallfolien", GRS-A-1355, April 1987). Diese
Legierungen sowie Palladium und Platin aus metallischer
und legierter Basis in Form von Schwamm, Granulaten
besitzen eine gute Katalysationsfähigkeit bei Vorhanden
sein von Dampf. Diese Metalle und deren reichhaltige
Legierungen weisen geringste Ansprechzeiten bis zur
katalytischen Reaktion auf.
Während eines sog. Kernschmelzunfalls gibt es zwei
Phasen, in denen größere Mengen an Wasserstoff gebildet
werden und in den Sicherheitsbehälter gelangen.
Die erste größere Freisetzung von Wasserstoff in den
Sicherheitsbehälter einer LWR-Anlage stammt aus der
Zirkonium-Wasserdampf-Reaktion als Folge einer
gravierenden Coreaufheizung bzw. dem nachfolgenden
Abschmelzen der Brennstäbe. Dabei werden bis zum Beginn
der Restwasserverdampfung in der unteren Bodenplatte des
Reaktordruckbehälters eines Reaktors etwa 50% des
Zirkoniums der Kernstruktur oxidiert. Hierdurch werden
ca. 600-700 kg Wasserstoff in dem Sicherheitsbehälter
freigesetzt. Das restliche Zirkonium wird erst nach einem
Durchschmelzen des Reaktordruckbehälters vor allem in der
Anfangsphase einer Schmelze-Beton-
Wechselwirkung oxidiert. Damit werden innerhalb weniger Stunden insgesamt etwa
1350 kg Wasserstoff in den Sicherheitsbehälter freigesetzt. Die langzeitige Wasser
stoffproduktion wird beim weiteren Vordringen der Schmelze in den Beton der Reak
torgrube durch die Oxidation weiterer metallischer Anteile in der Schmelze und im Be
ton sowie durch die Reaktion von Gasen mit dem Wasserdampf bestimmt.
Der freigesetzte Wasserstoff kann je nach der lokalen Konzentration, der Turbulenz
und den geometrischen Gegebenheiten innerhalb des Sicherheitsbehälters die De
flagrationsgrenze erreichen und u. U. auch zu einer lokalen Detonation führen. Des
halb ist sowohl die lokale als auch die globale Beseitigung des Wasserstoffs in einer
Unfallsituation mit Kernschmelzen von vorrangigem Interesse.
Der zeitliche Verlauf und der Ort der Freisetzung des gebildeten Wasserstoffs aus
dem Primärkreislauf in den Sicherheitsbehälter hängen vom Unfallablauf ab. Beim
ND-Fall wird der Wasserstoff praktisch ohne Verzögerung durch die Lecköffnung in
den Sicherheitsbehälter freigesetzt. Im Primärsystem werden nur geringe Massen an
H₂ gespeichert (vgl. Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke Phase B: eine Untersuchung/Gesellschaft
für Reaktorsicherheit Köln, Verlag TÜV Rheinland, 1990). Beim
ND-Fall verbleibt zunächst ein größerer Teil des Wasserstoffs im Primärkreis. Der
Wasserstoff wird zum größten Teil über die offenen Ventile in den Raum freigesetzt, in
dem sich die Druckhalter-Abblaseventile befinden. Beim Versagen des Reaktordruckbehälters
strömt der noch im Primärsystem verbliebene Wasserstoff über die Reaktorgrube
in den Sicherheitsbehälter.
Berechnungen zur räumlichen Verteilung der Gase (vgl. Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke
Phase B: eine Untersuchung/Gesellschaft für Reaktorsicherheit Köln, Verlag
TÜV Rheinland, 1990) im Sicherheitsbehälter weisen auf, daß der Energie- und
Masseneintrag in den Sicherheitsbehälter, die räumliche Verteilung der Gase in den
Sicherheitsbehälter beeinflussen wird. Die Konvektion wird stark beeinflußt durch lokal
wirksame Energiequellen und -senken, durch die Kaminwirkung von Treppenhäusern
und ähnliche Affekte.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Möglichkeit zur Entfernung des Wasserstoffs mit
erhöhter Wirksamkeit bei höheren Temperaturen so auszugestalten, daß gleich nach
der Zuströmung des Wasserstoffs in den unterschiedlichen Räumen des Sicherheitsbehälters,
auch beim Vorhandensein von hohem Dampfgehalt, der Wasserstoff so
schnell beseitigt wird, daß keine zündfähige Zusammensetzung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Pa
tentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeich
net.
Die Oxidationsreaktion des zweiatmigen Wasserstoffs mit dem Sauerstoff verläuft
exothermisch. Sie verläuft bis zu 1300 K vollständig irreversibel. Im Gegensatz zu die
ser homogenen Reaktion läuft die katalytische Oxidation mit festen Katalysatoren mit
einer Gleichgewichtsverteilung der Energie. Es findet jedoch eine Kettenreaktion der
Radikalen in der Gasphase bei höheren Temperaturen und mit gewissen Gemischzu
sammensetzungen mit der Katalysatoroberfläche statt.
Das Maß für die katalytische Leistung wird als spezifische katalytische Aktivität (SCA)
bezeichnet. Sie ändert sich sowohl mit den Temperaturen als auch mit den Gemisch
zusammensetzungen. Diese Aktivität nimmt für die Metalle Ni, Co und Fe sowohl mit
der Zunahme der O₂-Konzentration als auch mit der Zunahme der Temperatur ab.
Der Effekt wird durch die irreversible Oxidation der Katalysatoroberfläche verursacht.
So eine ähnliche Änderung dieser Aktivität mit Temperaturen und H₂- Zusammenset
zungen deutet auf eine Änderung der dissoziativen Änderung des Wasserstoffs auf
die Metalloberfläche hin.
Untersuchungen mit Platin weisen auf, daß die spezifische katalytische Aktivität sich
unbeständig verhält. Zusätzlich verursacht die Zunahme der Temperatur in irreversib
ler Weise eine Abnahme der Reaktionsrate sowie eine Änderung der kinetischen Ab
hängigkeit (vgl. F.V. Hanson und M.J. Boudart, Joumal of Catalysts, 53, 56 (1978). Es
wurde durch andere Untersuchungen festgestellt, daß das Platin unterschiedliche ka
talytische Merkmale in oxidierten und reduzierten Zuständen aufwies.
Die Oberflächenstruktur der metallischen Katalysatoren üben sehr starken Einfluß auf
die katalytische Aktivität aus. Um eine detaillierte Analyse durchführen zu können,
werden die genauen Kenntnisse des topographischen Aufbaus des Katalysators so
wie die Beschaffenheit der oberflächennahen Schichten, die zuständig für die Che
mieadsorption sind, notwendig. Diese Schichten werden während der Reaktion sehr
stark durch den Reaktionsbestandteil Sauerstoff beeinflußt.
Es wurden solche Untersuchungen von Änderungen der unmittelbar an der Oberfläche
liegenden Schichten von Palladium nach gewisser Beaufschlagung durch Sauerstoff
und Wasserstoff durchgeführt (vgl. P. Legar´, L. Hilaire et. al. "Interaction of Oxygen
and Hydrogen with Palladium", Surface Science 107 (1981) 533-546). Nach einer
Beaufschlagung durch 1 bar O₂ bei 550°C ändert sich die Bindungsenergie in den
oberflächennah stehenden Schichten des Palladiums. Es wurde sowohl mit Auger
Spektroskopie (AES) als auch mit Röntgen Photoelektronenmikroskopie (XPS) festgestellt,
daß die Bildung von PdO zuständig für die Änderung der Oberflächenstruktur
war.
Die katalytische Reaktion ist verbunden mit Adsorption und Desorption der Reaktanden
an der Oberfläche des Katalysators. Die Ergebnisse solcher Wechselversuche
mit Absorption und Desorption des Wasserstoffs bei verschiedenen Temperaturen
und atmosphärischen Drücken weisen auf, daß große Spannungen durch die Konzentrationsgradienten
hervorgerufen werden (vgl. K. Nakamura "On the Hardening
and Topology Changes in Palladium Resulting from Hydrogen Absorption - Desorption
Cycling Carried out above 588 K, Journal of Less common Metals, 84 (1982)
173-185). Die mit Katalysation einhergehenden Probleme rufen deshalb bei längerem
und wiederholtem Einsatz des Palladiums solche Effekte wie Versprödung und korrosive
Desintegration hervor (vgl. H. Yoshida et al. "Metallurgical Considerations on Pd,
Pd-Alloy and their Metal-Hydrogen Systems" Fusion Technology, Vol. 8. Sept. (1985)
2388-94). Die Probleme wurden für den o. g. Zweck durch Zulegierung von Palladium
mittels Ag, Au und Ru behoben.
Die Oxidation des Wasserstoffs an der Katalysatorplatte wird durch die folgenden Vorgänge
beeinflußt:
- 1) Transportmechanismus der Gase
- - aufgrund der Differenzen der Auftriebskraft bedingt durch unterschiedliche Dichten
- - erzeugte Naturkonvektion durch die Erwärmung des Gasgemisches
- - molekulare Diffusion
- - erzeugte Turbulenz wegen der Kondensation des Dampfs
- 2) Mechanismus der Wärmeabführ
- - mittels Naturkonvektion aus der Katalysatorplatte zu dem Gasgemisch und aus dem Gemisch zu der Behälterwand
- - durch die Bestrahlung aus der Katalysatorplatte zu dem Gas und zu der Behälterwand.
- 3) Kinetik der Reaktion für die Simulierung der Reaktionsrate.
Unter Berücksichtigung von o.g. Einflüssen wurde die Reaktionsrate für die Oxidie
rung des Wasserstoffs mittels modifizierter Arrheniussche Gleichung wie folgt gerech
net:
wobei A und ΔE die Konstanten für die Reaktionsrate, CH₃ und CO₂ die Konzentratio
nen (moles/cm³) und n₁ und n₂ die Konstanten für die Reaktion sind.
Mit der Modellvorstellung wurden zahlreiche Meßergebnisse mit guter Übereinstim
mung nachgerechnet (vgl. S.G. Markandeya und A.K. Chakraborty "Modelling of Ca
talytic Recombiners for Removal of Hydrogen During Severe Accidents", 12. Interna
tional Conference on Structural Mechanics in Reactor Technology, Stuttgart, Aug,
15-20, 1993). Mit den Rechnungen wurde festgestellt, daß die Werte der Aktivie
rungsenergie ΔE für die Pd-Ni-Cu-Legierung mit der Temperatur nur mäßig zunimmt.
Die Zunahme der ΔE-Werte verursacht eine Verzögerung der Reaktionsrate für die
Oxidation. Entsprechend der Gleichung verursacht die geringfügige Zunahme der Ak
tivierungsenergie mit der Temperatur eine starke Zunahme der Reaktionsrate bei er
höhter Temperatur.
Bei einer Katalysation wird die Temperatur der Katalysatoren durch die Reaktionswär
me der zu reagierenden Gase erhöht. Die Temperaturerhöhung verursacht wiederum
eine schnelle Umsetzung der Massen und damit findet eine weitere Zuspitzung der
Temperaturerhöhung statt. Gleichzeitig wird die zugewonnene Energie der Katalysat
toren durch die Wärmeabfuhr aus den Katalysatoren verloren gehen. Die Wärmeab
fuhr setzt sich zusammen aus dem Wärmeverlust durch Leiten, aus dem Wärmever
lust aufgrund der Konvektion und der Bestrahlung. Mit zunehmender Temperatur ge
winnt der Wärmeverlust aus den Katalysatoren aufgrund der Konvektion und der Be
strahlung an Bedeutung hinzu.
Die o. g. theoretischen Überlegungen deuten darauf hin, daß bei gegebener Zuströmung
der zu reagierenden Massen und nach der Ermittlung des Wärmeverlusts aus
den Katalysatoren die Oberflächengröße der Katalysatoren die Wahl der einzusetzenden
höheren Temperatur der Katalysatorplatten für eine wirksame Beseitigung des
Wasserstoffs bestimmen läßt.
Die Anwendung der Katalysatoren bei höheren Temperaturen führt zu einer stark verminderten
Gefährdung durch Wasserstoff. Durch die bei erhöhter Temperatur gegebene
hohe Umwandungsrate des Wasserstoffs wird zeitlich mehr Wasserstoff beseitigt
und mehr Dampf produziert. Der so produzierte Dampf erhöht durch seine inertisierende
Wirkung den Energiebedarf zum Erreichen der Flammbarkeit. Beim Vorhandensein
ausreichender Menge von Dampf wird die Flammbarkeit des Gemisches ausgeschlossen.
Der überschüssige Dampf wird nach der Abkühlung an den kälteren
Wänden eine schnelle Abnahme des Drucks bewirken sowie zu einer schnellen Erhöhung
der Konvektion führen.
Versuchsergebnisse mit kontinuierlicher Zufuhr reagierender Gase zeigten auf, daß
bei gegebener Oberflächengröße und bei unterschiedlicher Zuströmungsrate ein temperaturmäßig
unterschiedliches Plateau erreicht wurde. Das höhere Temperaturniveau,
verbunden mit den dabei größeren Zufuhren von reagierender Gase beschleunigte
die Katalysation, die Katalysationsrate ist bei höheren Temperaturen wesentlich
höher.
Nachuntersuchungen der Plasma- oder flammgespritzten Katalysatorplatten mit der
PdNiCu-Legierung haben gezeigt, daß keinerlei Schädigung der Katalysatoren nach
wiederholter Katalysation bei höheren Temperaturen auftraten. Auch eine beträchtliche
Abweichung der Reaktionsrate nach wiederholtem Einsatz konnte nicht festgestellt
werden. Deshalb eignen sich vor allem palladiumreiche Legierungen im Mischkristallgebiet
mit Nickel und Kupfer für den Einsatz als Katalysatoren für die Hochtempe
raturoxidation des Wasserstoffs.
Auch für die leistungsfähigen katalytischen Umwandlungen bei höheren Temperatu
ren können an der Stelle der beschichteten Legierungen auch die temperaturbestän
digen Schwämme oder Granulate verwendet werden. In diesem Fall werden diese
innerhalb eines Kastens aus grobmaschigem Netz angehäuft. Das Netz besteht aus
korrisions- und temperaturbeständigem rostfreiem Stahl.
Um eine bessere Wärmeleitung zwischen den Granulaten oder Schwämmen zu gewährleisten,
werden verschiedene Teilchengrößen gewählt, damit die kleinen Teilchen
die Zwischenräume belegen und die Wärmeleitfähigkeit zwischen den Teilchen verbessert
werden.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand
von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1
Temperaturverlauf in einer großvolumigen Reaktionskammer von 10 m³ bei katalytischer
Oxidation von Wasserstoff an einer Pd-Legierung mit 95 Gew.-% Pd, 4 Gew.-%
Ni, 1 Gew.-% Cu, die als Schicht beidseitig auf einem Trägerblech aufgebracht ist.
Der Temperaturverlauf weist eine 30 min lange konstante Temperatur auf.
Fig. 2
Verlauf der lokalen Konzentration von Wasserstoff in Folge der H₂-Zuströmung und
einer katalytischen Reaktion, Temperaturverlauf und sonstige Bedingungen für diese
katalytische Reaktion entsprechen derjenigen der Fig. 1.
Fig. 3
Temperaturverlauf während einer katalytischen Oxidation von Wasserstoff in einer
großvolumigen Reaktionskammer von 10 m². Der Verlauf stellt eine langsame Abnahme
der Temperatur bei geringer werdender Anwesenheit von Wasserstoff mit nachfolgender
raschen Abnahme dar.
Fig. 4
Verlauf der lokalen Konzentration des Wasserstoffs in Folge der Zuströmung des
Wasserstoffs zum Katalysator. Der Temperaturverlauf an der katalytischen Platte auf
grund der exothermen Reaktion entspricht derjenigen der Fig. 3.
Fig. 5
Verlauf der Aktivierungsenergie als Funktion der Temperaturänderung.
Fig. 6
Änderung der Reaktionsrate für die Oxidation dem Wasserstoff an der Pd-Ni-Cu-
Katalysatorplatte als Funktion der Temperatur.
Es wird die katalytische Reaktion einer Pd-Legierung, die 95 Gew.-% Pd, 4 Gew.-%
Ni, 1 Gew.-% Cu enthält und die auf einem Trägerblech aus dem austenitischen Stahl
beidseitig aufgetragen ist, in einer Reaktionskammer mit einem Volumen von 10 m³
untersucht. In der Reaktionskammer lassen sich den Verhältnissen bei Kernschmelzunfällen
angepaßte Gasgemische einleiten. Die Zufuhr der Gasgemische erfolgt einmalig
jeweils zu Beginn des Versuchs.
In der Reaktionskammer werden 10 Katalysatorplatten von einer Größe von 20 × 20 cm
mit Hilfe von Gestellen asymmetrisch aufgehängt. Die Platten werden so angeordnet,
daß eine durchgehende Wärmeleitung von einer Platte zu der anderen nicht möglich
ist. Die Zu- und Abnahme der Temperatur aufgrund der katalytischen Reaktion
bzw. der Wärmeabfuhr werden von der Größe der einzelnen Platte bestimmt. Der Verlauf
der katalytischen Reaktion wird durch angebrachte Thermoelemente an der Platte
und in unmittelbarer Umgebung der Platte z. B. 10 cm von der Platte entfernte Konzentrationsmesser
für Wasserstoff verfolgt.
Der Beginn der katalytischen Reaktion erfolgte nach der Einleitung von 50 Vol.-%
Dampf, 40 Vol.-% Luft und 10 Vol.-% H₂ an einem Gasgemisch in der Reaktionskammer
enthalten hat. Erst nach Einleitung des Wasserstoffs von der Nähe des Bodens
am Zeitpunkt von 92 min stieg die Temperatur der Katalysatorplatte von 105°C auf
410°C. Die Temperatur blieb von 92 min bis 125 min nahezu bei 408°C konstant. Die
konstante Temperatur wurde durch den Ausgleich der Wärmeerzeugung aufgrund der
katalytischen Reaktion des verfügbaren Wasserstoffs und der Wärmeabfuhr aus der
Platte bestimmt.
In diesem Bild wird die Konzentrationsabnahme des Wasserstoffs während der im
Ausführungsbeispiel 1 beschriebenen katalytischen Reaktionen der gleichen Platte
dargestellt.
Deshalb entsprechen die sonstigen Parameterbedingungen, wie Konzentration des
Gasgemisches sowie die Ausgangstemperatur, den gewählten Bedingungen des vorbeschirebenen
Versuchs. Zur Bestimmung der H₂-Konzentration diente ein Konzentrationsmesser
in der unmittelbaren Umgebung, z. B. 10 cm von der Platte.
Wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, setzt auch hier die katalytische Reaktion unmittelbar
nach dem Einleiten des Wasserstoffs. In die Gasatmosphäre ein. Da diese
Platte als oberste der Plattenanordnung war und der Wasserstoff aus dem Gasgemisch
als leichtestes Element in der Richtung durch den Auftrieb zugeströmt hatte,
ergab sich lokal eine Erhöhung der H₂-Konzentration auf 17,5%. Bedingt durch die
Strömung ist der Verlauf der H₂-Konzentration ist mit dreimaligen Peaks gekennzeichnet.
Obgleich durch die katalytische Reaktion Wasserstoff abgebaut wurde, sorgte die
Zuströmung für zusätzliche Versorgung des Wasserstoffs.
Nach der erstmaligen Strömung des Wasserstoffs zum Zeitpunkt von 90 min erreichte
die Konzentration an der oberen Platte nach 96 min eine Zunahme bis auf 10%. Entsprechend
der H₂-Konzentration erreichte zu diesem Zeitpunkt, wie Fig. 1 zu entnehmen
ist, auch die Temperatur ihren höchsten Wert von 410°C. Die H₂-Konzentration
nahm durch die Katalysation nach 104 min auf 4% ab. Durch die abklingende katalytische
Reaktion sollte die Temperatur der Platte abfallen. Der nochmalige Anstieg der
H₂-Konzentration auf 17,5% nach 106 min sorgte für die Beibehaltung des Temperaturniveaus
der Platte auf 410°C bis auf 21 min. Aufgrund der höheren Temperatur
wurde in diesem Temperaturbereich bei konstanter Temperatur mehr Wasserstoff umgewandelt.
Durch die erhöhte Reaktion bei reichlich vorhandenem Wasserstoff sollte
sich die Temperatur der Platte erhöhen. Da bei erhöhter Temperatur der Wärmeverlust
aus der Platte wesentlich größer war, wurde er aber durch die Bildungswärme an
der Platte ausgeglichen. Nach 178 min wies der Konzentrationsverlauf zunächst eine
steile Abnahme und später eine wesentlich kürzere Zunahme auf. Durch den nochmaligen
Konzentrationsanstoß nahm die Temperatur geringfügig zu und blieb auf dem
Niveau von 410°C bis 126 min konstant. Anschließend fiel die Temperatur durch den
Verbrauch von Wasserstoff in der Fig. 1 ab.
In Fig. 3 ist der Temperaturverlauf einer katalytischen Oxidation von Wasserstoff für
eine Palladiumiegierung wiedergegeben, die die gleiche Zusammensetzung wie im
Ausführungsbeispiel 1 besitzt. In dieser Figur ist der Temperaturverlauf des Katalysa
torblechs aus oberer Lage des Plattenaggregates in gleicher Weise wie in Fig. 1 dar
gestellt. Abweichend von dem ersten Ausführungsbeispiel wurde für diesen Versuch
die Konzentration der Gasatmosphäre geändert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ent
hält die Reaktionskammer eine Gasatmosphäre mit folgenden Anteilen; 70 Vol.-%
Dampf, 23 Vol.-% Luft. Anschließend wurde in der Gasatmosphäre auch von der Nä
he des Kugelbodens 7 Vol.-% Wasserstoff eingeleitet.
Nach der Einleitung des Wasserstoffs nach 105 min nahm die Temperatur von 110°C
auf 380°C zu. Die Temperatur nahm nahezu linear von 107 min bis 150 min langsam
ab. Nach 150 min setzte eine beschleunigte Temperaturabnahme ein und sie erreichte
nach 165 min das niedrige Plateau der Ausgangstemperatur von 110°C. Die beschleunigte
Abnahme der Temperatur wurde durch Wasserstoffabnahme verursacht.
In Fig. 4 ist die Konzentrationsabnahme des Wasserstoffs während einer katalytischen
Oxidation von Wasserstoff wiedergegeben. Die Zusammensetzung der Gasatmosphäre
sowie der Temperaturverlauf während der Katalysation entsprechen den im
Ausführungsbeispiel 3 dargestellten Verhältnissen.
Obgleich 7% Wasserstoff in den unteren Bereich des Behälters eingeleitet wurde,
ergab sich im oberen Bereich durch den Auftrieb eine Anreicherung von mehr als 20%.
Zusätzlich hat die untere Platte einen kontinuierlichen Auftrieb des Wasserstoffs
verursacht. Aufgrund der kontinuierlicher Zuströmung an der oberen Katalysatorplatte
wurde die Wasserstoffkonzentration im Gegensatz zu einer exponentiellen Abnahme
hier nur einen linearen Abbau ausweisen. Damit ergab sich in Fig. 3 eine nahezu
lineare Abnahme der Temperatur. Nach 135 min kam ein nochmaliger Anstoß des
Wasserstoffs von unten. Dadurch wurde an der oberen Platte mehr Wärme erzeugt
und die exponentieile Abnahme der Temperatur kurzfristig behindert.
Fig. 5 stellt die Änderung der Aktivierungsenergie als Funktion der Temperatur für
die Oxidationsreaktion des Wasserstoffs dar. Für die katalytische Beförderung der
Reaktion wurden in allen Ausführungsbeispielen beschichtete Platten aus rostfreiem
Stahl als Trägermaterial mit einer Beschichtung von 95 Gew.-% Pd, 4 Gew.-% Ni und
1 Gew.-% Cu angewendet. Um reagieren zu können, müssen die Moleküle eine be
stimmte Energiemenge aufnehmen und diese Energiemenge wird als Aktivierungs
energie (E) genannt.
Die Zunahme an Aktivierungsenergie mit der Temperatur deutet darauf hin, daß trotz
erhöhter Temperatur mehr Energie zugeführt werden muß, um die Reeaktion instandzuhalten.
Deshalb spiegeln größere Änderungen der Aktivierungsenergie eine Verzögerung
der Reaktionsgeschwindigkeit wieder. Aus Fig. 5 geht hervor, daß für die katalytische
Oxidation von Wasserstoff der Bedarf an Aktivierungsenergie von 26 KJ/mol
bei 373 K bis auf 42 KJ/mol bei 873 K zunimmt. Diese Änderung der Aktivierungsenergie
wurrde aus der modellmäßigen Simulation der zahlreichen experimentellen
Werte ermittelt. Diese temperaturabhängige Änderung wird als klein betrachtet und
weist die gute katalytischen Eigenschaften der gewählten Legierung bei höheren
Temperaturen aus.
Fig. 6 stellt den exponentiellen Faktor der Änderung von Aktivierungsenergie durch
die Temperatur als Funktion über der Temperatur des Katalysators dar. Da in der Arrheniusschen
Gleichung sonstige Faktoren die konstanten Werte einer bestimmten
Reaktion vertreten, drückt die Beziehung e- Δ E/RT die Reaktionsrate aus. Wird die Beziehung
mit der Konstante A multipliziert, so gibt das Produkt Ae- Δ E/RT die Zahl der
wirksamen Stöße der zu reagierenden Moleküle an, die zu einer chemischen Umsetzung
führen.
Aus der Fig. 6 geht hervor, daß die Reaktionsrate e- Δ E/RT zunächst große Änderungen
mit der Temperatur aufweist. Diese Abhängigkeit wird über 673 K flacher und
weist darauf hin, daß die maximale Reaktionsrate erreicht ist. Da der Wärmeübergang
auch bei höheren Temperaturen ständig zunimmt und praktisch mit der Wärmeerzeugung
ein Gleichgewicht einstellen kann, wird es für die schnelle Beseitigung des Wasserstoffs
vorteilhafter, eine schnellere Reaktionsrate bei höheren Temperaturen zu
erzielen. Abhängig von der räumlichen Strömung des Wasserstoffs kann deshalb
durch die Bestimmung der Katalysatorgröße die leistungsfähige höhere Temperatur
für die höhere Umwandlung gewählt werden.
Zur Anwendung der Katalysatoren ist die Oberflächengröße mit
dem Ziel gewünscht hoher Wasserstoffumwandlung zu bemessen.
Eine erhöhte Dampfkonvektion führt zu einer raschen Homoge
nisierung der den Katalysator umgebenden Gasatmosphäre.
Die Struktur der Katalysatoren, ihre Oberflächenbeschaffenheit
und das katalytische Material ist jeweils so zu wählen, daß die
optimalen katalytischen Eigenschaften bei erhöhter Temperatur
nicht gefährdet sind.
Claims (7)
1. Anwendung eines Katalysators, der zur Beseitigung
von Wasserstoff aus einem Wasserstoff, Sauerstoff und
Dampf enthaltenden Gasgemisch dient,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Katalysator bei zuströmendem Wasserstoff bei
erhöhter Temperatur betrieben wird, die durch
Wärmeabfuhr unterhalb der Deflagrationsgrenze
gehalten ist.
2. Anwendung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Katalysator eine PdNiCu-Legierung verwendet
wird, insbesondere eine Legierung mit 95 Gew.-% Pd, 4
Gew.-% Ni, 1 Gew.-% Cu.
3. Anwendung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Katalysator bei einer Temperatur betrieben
wird, bei der sich am Katalysator Dampf bildet, der
unter Ausbildung einer inertisierenden Atmosphäre die
Deflagrationsgrenze zu höheren Temperaturen
verschiebt.
4. Anwendung nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Konvektion des Dampfes zur Verschiebung der
Deflagrationsgrenze erzeugt wird.
5. Anwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erzeugte Dampf an kälteren Wänden
kondensiert.
6. Anwendung nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Katalysator als Katalysatorschicht auf
einem wärmeleitenden Trägermaterial aufgebracht ist.
7. Anwendung nach einem der vorgehenden Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß Katalysatoren in Form von Schwämmen oder
Granulaten als Schüttung innerhalb eines Netzrahmens
unter Wärmeableitung vom inneren Bereich der
Schüttung nach außen eingesetzt sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4319973A DE4319973A1 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Katalysatoren zur Beseitigung von Wasserstoff aus einer Wasserstoff, Luft und Dampf enthaltenden Atmosphäre |
| PCT/DE1994/000673 WO1995000957A1 (de) | 1993-06-17 | 1994-06-16 | Katalysatoren zur beseitigung von wasserstoff aus einer wasserstoff, luft und dampf enthaltenden atmosphäre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4319973A DE4319973A1 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Katalysatoren zur Beseitigung von Wasserstoff aus einer Wasserstoff, Luft und Dampf enthaltenden Atmosphäre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4319973A1 true DE4319973A1 (de) | 1995-02-16 |
Family
ID=6490482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4319973A Withdrawn DE4319973A1 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Katalysatoren zur Beseitigung von Wasserstoff aus einer Wasserstoff, Luft und Dampf enthaltenden Atmosphäre |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4319973A1 (de) |
| WO (1) | WO1995000957A1 (de) |
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Also Published As
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