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DE4319378A1 - Ortsfest aufstellbarer Druckgas-Hochspannungs-Leistungsschalter mit Tragefunktion für gasisolierte Schaltanlagenkomponenten - Google Patents

Ortsfest aufstellbarer Druckgas-Hochspannungs-Leistungsschalter mit Tragefunktion für gasisolierte Schaltanlagenkomponenten

Info

Publication number
DE4319378A1
DE4319378A1 DE19934319378 DE4319378A DE4319378A1 DE 4319378 A1 DE4319378 A1 DE 4319378A1 DE 19934319378 DE19934319378 DE 19934319378 DE 4319378 A DE4319378 A DE 4319378A DE 4319378 A1 DE4319378 A1 DE 4319378A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
circuit breaker
gas
contact
elongated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19934319378
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Geitel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Areva Energietechnik GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19934319378 priority Critical patent/DE4319378A1/de
Publication of DE4319378A1 publication Critical patent/DE4319378A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • H02B5/06Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment gas-insulated
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing
    • H02B13/035Gas-insulated switchgear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem ortsfest aufstellbaren Druckgas-Leistungsschalter, dessen Gehäuse Träger wenigstens einer gasisolierten Schaltanlagenkomponente ist.
Es werden trennschalterfreie Sammelschienen eingesetzt, die fest mit Leistungsschaltern verbunden sind. Solche trennschalterfreie Sammelschienen finden insbesondere bei Doppel-Leistungsschalter-Anlagen Anwendung.
Zur Feststellung und Beseitigung von Störungen sowie zu Wartungszwecken müssen die Schaltkammern der Leistungsschalter vielfach ausgebaut werden. Insbesondere ist dies notwendig, wenn Arbeiten an den Unterbrechereinheiten der Leistungsschalter ausgeführt werden sollen. Da die Sammelschienenabschnitte auf den Leistungsschaltergehäusen ruhen, müssen zum Ausbau der Schaltkammern zumeist auch die angrenzenden Sammelschienenabschnitte demontiert werden. Entsprechend aufwendig ist auch die erneute Montage der Sammelschienenabschnitte und der reparierten oder gewarteten Schaltkammern.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß bei einem erforderlichen Ausbau von Leistungsschalterteilen der Aufwand für die Versetzung der Schaltanlagenkomponente in den betriebsbereiten Zustand vermindert und die Zeit hierfür verkürzt wird.
Das Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen einem Anschluß der Unterbrechereinheit des Leistungsschalters und einem Stromleiter in der gasisolierten Schaltanlagenkomponente in einem Gehäuse zwischen der Schaltanlagenkomponente und dem Gehäuse des Leistungsschalters wenigstens eine Hilfstrennstrecke mit Trennkontakten vorgesehen ist, von denen ein feststehender Kontakt an oder in einer den Innenraum des Leistungsschalters vom Innenraum der Schaltanlagenkomponente gasdicht trennenden Wand angeordnet ist. Bei dieser Vorrichtung kann der Stromleiter der Schaltanlagenkomponente galvanisch vom Anschluß der Unterbrechereinheit bzw. der Schaltkammer des Leistungsschalters getrennt werden, ohne daß die Schaltanlagenkomponente mit dem Stromleiter vom Gehäuse des Leistungsschalters entfernt werden muß. Es fallen daher weniger Demontagearbeiten an. Nach dem Auftrennen der Hilfstrennstrecke steht die Schaltkammerkomponente für den Betrieb wieder zur Verfügung, die Schaltkammer kann aus dem Leistungsschaltergehäuse ausgebaut werden. Ein Nachfüllen von Druckgas in das Schaltkammergehäuse ist nicht erforderlich, bis der Leistungsschalter wieder in den betriebsbereiten Zustand versetzt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist an einem stirnseitig an der Unterbrechereinheit des Leistungsschalters befestigten Anschlußstück ein Ringkontakt vorgesehen, der mit einem quer zur Längsachse der Unterbrechereinheit verschiebbaren länglichen Kontakt zusammenwirkt, der in einem an dem Gehäuse des Leistungsschalters befestigen Zwischengehäuse gelagert ist, in dem die Wand zur gasdichten Trennung des Gehäuseinneren des Leistungsschalters vom Gehäuseinneren der Schaltanlagenkomponenten angeordnet ist, die am Zwischengehäuse befestigt ist. Das Gehäuse der Schaltanlagenkomponente ist bei dieser Ausführungsform über das Zwischengehäuse mit dem Leistungsschaltergehäuse verbunden und wird hierdurch gehalten bzw. gestützt.
Insbesondere ist der verschiebbare Kontakt als verlängerter Kontakt eines Trennschalters ausgebildet, der seitlich am Leistungsschaltergehäuse befestigt ist.
Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist zwischen dem feststehenden Kontakt im Gehäuse zwischen Leistungsschalter und Stromleiter der Schaltanlagenkomponente eine weitere Hilfstrennstrecke mit einem länglichen lösbaren Kontakt vorgesehen, der mittels einer an seinem einen Ende befestigbaren Ein- und Ausbauhilfe durch eine verschließbare Öffnung im Gehäuse der Schaltanlagenkomponente aus seiner Verbindung mit dem feststehenden Kontakt lösbar und aus dem Gehäuse der Schaltanlagenkomponente herausnehmbar ist. Hierdurch ist eine vollkommene Trennung zwischen dem Stromleiter der Schaltanlagenkomponente und dem Leistungsschalter möglich, die mit Sicherheit nach dem Herausnehmen des weiteren länglichen Kontakts offen bleibt. Vor dem Herausnehmen des weiteren länglichen Kontakts ist der Gasraum der Schaltanlagenkomponente gasfrei zu machen. Nach der Herausnahme des weiteren länglichen Kontakts und dem Verschließen der Öffnung ist wiederum Druckgas in den Gasraum der Schaltanlagenkomponente einzufüllen, um den betriebsbereiten Zustand wiederherzustellen.
Es ist günstig, wenn der zwischen der Unterbrechereinheit des Leistungsschalters und dem festen Kontakt an oder in der Wand in Schließstellung angeordnete längliche Kontakt in eine Öffnungsstellung verschiebbar ist, in der er eine Verbindung zwischen dem festen Kontakt und dem metallischen Gehäuse herstellt, das geerdet ist.
Bei den Schaltanlagenkomponenten handelt es sich vorzugsweise um gasisolierte Sammelschienenabschnitte oder Ausleitungen zu Freileitungen oder Kabeln.
Vorzugsweise sind in dem den länglichen Kontakten gegenüberstehenden Gehäusewänden jeweils Schaugläser vorgesehen. Durch die Schaugläser können die Stellungen der Kontakte festgestellt werden. Es ist auch möglich, daß in den verschiedenen Stellungen der Kontakte Hilfskontakte betätigt werden, mittels der über angeschlossene Leitungen eine Fernanzeige der Stellungen möglich ist.
Die Ein- und Ausbauhilfe besteht vorzugsweise aus einer in einem Rohr längsverschiebbar gelagerten Sägezahnwelle, die an einer Stirnseite ein in Gewindebohrungen der länglichen Kontakte einfügbares Gewinde aufweist, wobei die Sägezahnwelle mit einem Zahnrad zusammenwirkt, das mittels eines Hebelmechanismus drehbar ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben, aus dem sich weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung mit einer gasisolierten Sammelschiene, die mit einem Leistungsschalter verbunden ist, im Querschnitt;
Fig. 2 eine Ein- und Ausbauhilfe für Kontakte zwischen der Sammelschiene und dem Leistungsschalter gem. Fig. 1 teilweise im Schnitt;
Fig. 3 einen Seitenriß einer einreihigen gasisolierten Schaltanlage mit Doppel-Sammelschiene und
Fig. 4 eine einreihige gasisolierte Schaltanlage mit einer Doppel-Sam­ melschiene als Kupplung, teilweise im Schnitt.
Eine Schaltanlagenkomponente mit einem Stromleiter 1 einer Sammelschiene ist in einem Gehäuse 2 gasdicht angeordnet. Im Gehäuse 2 befindet sich ein Druckgas, z. B. SF₆. Auf dem Stromleiter 1 sitzt ein Kontaktstück 3, das eine Bohrung 4 enthält, die nicht näher bezeichnete Nuten aufweist, in die Federkontakte 5, 6 eingesetzt sind. Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung verläuft die Bohrung 4 senkrecht. Das Kontaktstück 3 kann quaderförmig ausgebildet sein und überbrückt den Stromleiter 1, der im Querschnitt kreisförmig ist.
In der Bohrung 4 ist ein zylindrischer Trennstift 7 verschiebbar angeordnet, der an einer Stirnseite eine Gewindebohrung 8 hat. Der Trennstift 7 ragt in der einen Endlage, die in Fig. 1 dargestellt ist, in ein mit dem Gehäuse 2 verbundenen Zwischengehäuse 9 hinein. Das längliche Gehäuse 2 mit etwa rechteckigem Querschnitt, das zwischen rohrförmigen Gehäuseabschnitten 10 angeordnet ist, hat auf seiner, dem Zwischengehäuse 9 zugewandten Seite einen von einer Seitenwand vorspringenden Flansch 11, an den das Gehäuse 2 mit einem Flansch 12 an einer Wand 13 des Zwischengehäuses 9 angeschraubt ist. Zwischen den Flanschen 11, 12 ist die Bodenplatte 14 des Gehäuses 2 und eine kegelstumpfförmige Wand 15 mit ihrem in eine Ebene abgewinkelten Rand 16 am breiten Ende eingespannt. Das schmale Ende der Wand 15 ist mit einem in eine Ebene umgebogenen kreisringförmige Rand 17 in einen feststehenden Kontakt 18 eingesetzt, der im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist.
Der Kontakt 18 hat eine mit der Bohrung 4 des Kontaktstücks 3 fluchtende Bohrung 19, die wenigstens eine Ringnut in der Seitenwand aufweist, in die Kontaktfederelemente 20 eingesetzt sind.
Der Trennstift 7 ragt in der in Fig. 1 dargestellten Einschaltposition in die Bohrung 19 hinein und steht mit dem metallischen Kontakt 18 über die Kontaktfederelemente 20 in Verbindung. In der Bohrung 4 bestehen Verbindungen zwischen dem Trennstift 7 und dem Kontaktstück 3 über die Federkontakte 5. Durch die Wand 17 wird eine gasdichte Trennung zwischen dem Inneren des Gehäuses 2 und dem Inneren des Zwischengehäuses 9 hergestellt.
Der Kontakt 18, der zwei T-förmig ineinander übergehende Zylinderteile enthält, hat in seinem längeren Zylinderteil, das bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung horizontal verläuft, eine Durchgangsbohrung 21 mit zwei, in den Innenwänden angeordneten Ringnuten, in die Kontaktfedern 22, 23 eingesetzt sind.
Das Zwischengehäuse 9 ist im Querschnitt ebenfalls T-förmig ausgebildet und hat zwei ineinander übergehende rohrförmige Abschnitte, von denen der eine an seiner Öffnung den Flansch 12 hat. Der andere rohrförmige Abschnitt hat an seinen beiden Öffnungen je einen Flansch 24, 25.
Mit dem Flansch 24 ist das Zwischengehäuse 9 unter Zwischenschaltung des Rands einer weiteren kegelstumpfförmigen Wand 26 und des Rands einer ebenen, kreisringförmigen Platte 27 an einem Flansch 28 einer Öffnung des Gehäuses 29 eines Hochspannungs-Leistungsschalters 30 angeschraubt. Das Gehäuse 29 schließt den Gasraum 31 des Hochspannungs- Leistungsschalters 30 ein.
In der Bohrung 21 ist ein zylindrischer Trennstift 32 verschiebbar angeordnet, der über die Kontaktfedern 23 leitend mit dem Kontakt 18 verbunden ist. Im Gasraum 31 befindet sich eine Schaltkammer bzw. Unterbrechereinheit 33, die in Fig. 1 nur zum Teil und schematisch dargestellt ist und von einem Isolator 34 gehalten wird. In einem nahe an der Stirnseite der Unterbrechereinheit 33 angeordneten Anschlußende befindet sich ein Ringkontakt 35. In den Ringkontakt 35 greift der Trennstift 32 in der in Fig. 1 dargestellten Einschaltstellung ein.
Am Flansch 25 ist der Rand eines Deckels 36 unter Zwischenschaltung des Rands einer Platte 37 und des in eine Ebene umgebogenen Rands einer kegelstumpfförmigen Wand 38 angeschraubt, deren anderer Rand mit dem Kontakt 18 verbunden ist.
In der Mitte des Deckels 36 befindet sich eine Öffnung in einem verstärkten Wandabschnitt 39. In einer Ringnut in der Öffnung ist ein Ringfederkontakt 40 eingesetzt. Die Öffnung im Deckel 36 ist mit der Bohrung 21 längs einer gemeinsamen Achse 41 angeordnet. Die Öffnung im Deckel 36 ist durch eine Platte 42 gasdicht verschließbar. Der Deckel 36 und das Zwischengehäuse 9 bestehen aus Metall und sind geerdet. In Fig. 1 ist die zweite Endstellung des Trennstifts 32 gestrichelt dargestellt. In dieser Endstellung ragt der Trennstift 32 in den Ringfederkontakt 40.
Die Oberseite des Gehäuses ist durch eine Haube 43 verschlossen, die an einem Flansch der Stirnseite gasdicht angeschraubt ist. Die Haube 43 weist in ihrer Mitte eine runde Öffnung 44 auf, die in einer Wand eine Ringnut enthält, in der ein Ringfederkontakt 45 angeordnet ist. Die Öffnung 44 ist mit einem Deckel 46 gasdicht verschließbar.
Der Stromleiter 1 und der Gehäuseabschnitt 10 sind über das Gehäuse 2 mit dem Zwischengehäuse 5 verbunden, das wiederum vom Gehäuse 29 des Hochspannungsleistungsschalters 30 getragen wird. Die oben beschriebene Vorrichtung ist nur für eine einpolige Ausführung beschrieben. Die beiden anderen Pole eines dreiphasigen Netzes sind entsprechend ausgebildet.
Im Störungs- und Wartungsfall des Leistungsschalters 30 wird der Stromleiter 1 so lange abgeschaltet, bis der Gasraum 31 entleert ist, und danach der Trennstift 7 bei abgenommenem Deckel 46 aus seiner Verbindung mit dem Kontakt 18 gelöst sowie aus dem Gehäuse 2 entfernt ist. Anschließend wird der Gasraum 47, der den Stromleiter 1 umgibt, bei geschlossenem Deckel evakuiert und danach wieder mit SF₆-Gas gefüllt. Während dieser Arbeiten wird auch der Gasraum 48 im Zwischengehäuse 9 entleert und der Trennstift 32 verschoben, bis er in den Ringfederkontakt 40 einrastet. Über dem Trennstift 32 ist damit der Kontakt 18 geerdet. Der Stromleiter 1 kann anschließend wieder in Betrieb genommen werden.
Der Ein- und Ausbau des Trennstifts 7 und die Verschiebung des Trennstifts 32 zwischen den beiden Endpositionen geschieht mit einer Ein- und Ausbauhilfe 49, die in Fig. 2 dargestellt ist. Die Ein- und Ausbauhilfe 49 enthält ein beiderseits offenes Rohr 50, das an einem Ende einen Flansch 51 enthält, der mit nicht näher bezeichneten Bohrungen versehen ist, deren Querschnitte und Teilungen auf die Bohrungen der beiden gleich ausgebildeten Deckel 42, 46 abgestimmt sind.
Der Durchmesser des Rohrs 50 ist ebenfalls an die Öffnungen angepaßt, die von den Deckeln 42, 46 verschlossen werden. Im Rohr 50 ist eine Sägezahnwelle 52 längsverschiebbar und drehbar angeordnet. Die Sägezahnwelle 52 trägt an einem Ende einen Kopf 53 zum Drehen. Am anderen Ende weist die Sägezahnwelle 52 einen Gewindeabschnitt 54 auf, der in die Gewindebohrung 8 des Trennstifts 7 oder eine Gewindebohrung 55 am Ende des Trennstifts 32 eingeschraubt werden kann.
In die Sägezahnwelle 52 greift ein Zahnrad ein, dessen Welle in einem Vorsprung am Rohr 50 drehbar gelagert ist, und das mit einem abnehmbaren Handrad 56 in Drehung versetzt werden kann.
Bei geöffnetem Deckel 42 oder 46 und abgenommenem Handrad wird das Rohr am Deckel 36 oder der Haube 43 befestigt. Die Sägezahnwelle 52 wird danach in die Gewindebohrung 8 bzw. die Gewindebohrung 55 eingeschraubt. Anschließend wird das Handrad 56 auf die Welle gesetzt. Durch Drehung des Handrads wird die Sägezahnwelle 52 mit dem daran befestigten Trennstift 32 oder 7 axial verschoben. Der Trennstift 7 kann auch als Sammelschienenanordnung benutzt werden, wenn er nur bis zum Ringfederkontakt 45 verschoben wird.
In den Deckeln 42 und 46 sind nicht näher dargestellte Schaugläser angeordnet, durch die die Stellung der Trennstifte 7 bzw. 32 visuell festgestellt werden kann. Es ist auch möglich, durch die Trennstifte 7 bzw. 32 Hilfskontakte in den verschiedenen Schaltstellungen zu betätigen. Die Hilfskontakte können zur Fernstellungsanzeige ausgenutzt werden.
Die Fig. 3 zeigt im Seitenriß eine gasisolierte Schaltanlage, die im folgenden mit GIS bezeichnet ist und die nach der Doppel- Leistungsschalter-Methode aufgebaut ist.
Die Schaltanlage besteht aus zwei Hälften, von denen nur die eine ausführlicher dargestellt ist, während die andere durch Mittellinien symbolisch mit Bezugsziffern für Anlagenteile dargestellt ist.
Die links dargestellte Sammelschiene enthält die gekapselten Stromleiter L1, L2, L3 der drei Phasen des Drehstromnetzes. Der innere Aufbau der Kapselung ist nur in Verbindung mit dem Stromleiter L2 dargestellt. Am Gehäuse 57 des Stromleiters L2 ist das Gehäuse 58 eines Trennschalters 59 befestigt. Die Befestigung entspricht derjenigen des Zwischengehäuses 9 gem. Fig. 1. Der Trennschalter 59 ist auch am Gehäuse 60 eines Hochspannungs-Leistungsschalters befestigt.
Der Trennschalter 59 enthält einen verlängerten Schaltstift 61, der in Einschaltposition in gleicher Weise wie es in bezug auf Fig. 1 dargestellt und beschrieben ist, in einen Ringkontakt 35 der Unterbrechereinheit 33 eingreift.
Ein weiterer Trennschalter 62 ist unterhalb des Trennschalters 59 seitlich am Gehäuse 60 befestigt. Der Trennschalter 62 hat ebenfalls einen verlängerten Schaltstift 63, der auf die im Zusammenhang mit der Fig. 1 beschriebene Art in Einschaltposition in einen Ringkontakt der Unterbrechereinheit eingreift.
In den Ausschaltpositionen der Trennschalter 59 und 62 sind die Schaltstifte 61, 63 aus ihren Verbindungen mit der Unterbrechereinheit des Leistungsschalters gelöst. Es kann dann der Deckel 86 am Gehäuse 60 geöffnet und die Unterbrechereinheit aus dem Gehäuse 60 mittels eines Hebezeugs, z. B. eines leichten Krans, herausgenommen werden. Die Trennschalter 61 und 62 können in bezug auf ihre Schaltkammern die Trennbedingungen erfüllen, weil ein höherer SF₆-Isolierdruck eine verbesserte Schaltstreckenleistung erfüllt. Außerdem benötigen die Trennschalter 61, 62 keinen aufwendigen Motorantrieb, d. h. es reicht ein Handantrieb aus.
Dem Trennschalter 63 ist ein Arbeitserder 64 nachgeschaltet, mit dem die Erdung der Schaltstifte 61, 63 bewirkt werden kann.
An den Arbeitserder 64 schließt sich ein Sammelschienenabschnitt mit einem Stromwandler 65 an, der bis zu einem Trennschalter 66 verläuft, der einen Motorantrieb aufweist. Der Trennschalter 66 ist auch an den von der zweiten Hälfte der Schaltanlage kommenden Sammelschienenabschnitt über einen Leitungsabschnitt 67 angeschlossen. Dem Trennschalter 66 ist ein Sammelschienenabschnitt 68 nachgeschaltet, der zu einer Ausleitung gehört und sich bis zu einem Schnellerder 69 erstreckt, dem der Leitungsausgang 70 nachgeschaltet ist. Am Trennschalter 66 ist ein Spannungswandler 71 angeordnet. Der Trennschalter 66 übernimmt die Funktion bei Sammelschienenwechseln über die Vor-Ort-Steuerung oder Fernsteuerung.
In der zweiten Hälfte der Fig. 3 sind mit L1′, L2′, L3′ schematisch die Stellen bezeichnet, an denen Stromleiter spiegelbildlich zu den bezüglich der Mittelebene 85 gekapselten Stromleitern L1, L2, L3 angeordnet sind. Mit 60′ ist die Stelle bezeichnet, an der das Gehäuse eines Hochspannungs- Leistungsschalters spiegelbildlich zu dem Gehäuse 60 in Bezug auf die Mittelebene 85 der Schaltanlage angeordnet ist. Mit 59′ ist in Fig. 3 die Stelle bezeichnet, an der sich ein Trennschalter symmetrisch bezüglich der Mittelebene 85 zum Trennschalter 59 befindet. 63′ bezeichnet die Stelle eines Trennschalters, der symmetrisch zur Mittelebene 85 dem Trennschalter 85 entspricht. Mit 64′ ist die Stelle eines Arbeitserders bezeichnet, der symmetrisch in Bezug auf die Mittelachse zum Arbeitserder 64 angeordnet ist.
Die Gestaltung der Sammelschienenleiteranordnung und des in Fig. 3 gezeigten Leitungsausgangs erfordern dabei eine geringere Kavernenbreite wie bei bisher üblichen Anlagen mit innenliegendem Sammelschienensystem ohne Trennschalter. Bei etwa gleichen Aufwendungen wird die Betriebsführung wesentlich verbessert.
In Fig. 4 ist im Seitenriß eine einreihige GIS mit Doppel-Sammelschiene als Kupplung dargestellt. Am Gehäuse 72 des Leistungsschalters sind jeweils Trennschalter 73, 74 befestigt, die jeweils verlängerte Schaltstifte 75, 76 haben, die auf die in Fig. 1 dargestellte Weise in Anschlüsse in der Einschaltposition eingreifen. Die Anschlüsse sind die jeweils mit den Elektroden der Unterbrechereinheit verbunden. Die Trennschalter 73, 74 übernehmen die Freischaltung des Leistungsschalters an den Schaltkammerringkontakten.
An jedem Trennschalter ist ein Arbeitserder 77 und 78 angeordnet. Mit den Arbeitserdern 77, 78 können die Trennschalter 73, 74 jeweils auf Erdpotential festgelegt werden.
Zwischen dem Trennschalter 74 und einer Sammelschiene 79 der Phase L2 ist ein Trennstift 80 angeordnet, der auf die in Fig. 1 dargestellte Art mit dem Trennschalter 74 und dem Stromleiter 79 verbunden ist.
Ein weiterer Trennstift 81 ist auf die in Fig. 1 dargestellte Art mit der zweiten Sammelschiene 82 der gleichen Phase L2 und einem Kontakt 83 verbunden, der über einen Stromwandler 84 dem Trennschalter 73 angeschlossen ist. Anstelle der Trennstifte 81, 80 können auch Trennschalter vorgesehen sein. Die anderen Phasen L1, L3 sind entsprechend der Phase L2 aufgebaut.
Die Anordnung gem. Fig. 4 zeichnet sich durch ihren kompakten Aufbau und einer verbesserten Betriebsführung bei Wartungen und Reparaturarbeiten am Hochspannungs-Leistungsschalter aus.

Claims (11)

1. Vorrichtung mit einem ortsfest aufstellbaren Druckgas- Leistungsschalter, dessen Gehäuse-Träger wenigstens einer gasisolierten Schaltanlagenkomponente ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Anschluß der Unterbrechereinheit (33) des Leistungsschalters (30) und einem Stromleiter (1) der gasisolierten Schaltanlagenkomponente in einem Gehäuse (9) zwischen der Schaltanlagenkomponente und dem Gehäuse (29) des Leistungsschalters (30) wenigstens eine Hilfstrennstrecke mit Trennkontakten vorgesehen ist, von denen ein feststehender Kontakt an oder in einer den Leistungsschalter vom Innenraum der Schaltanlagenkomponente gasdicht trennenden Wand angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem stirnseitig an der Unterbrechereinheit (33) des Leistungsschalters (30) befestigten Anschlußstück ein Ringkontakt (35) vorgesehen ist, der mit einem quer zur Längsachse der Unterbrechereinheit (33) verschiebbaren länglichen Kontakt (32) zusammenwirkt, der in einem am Gehäuse (29) des Leistungsschalters (30) befestigten Zwischengehäuse (9) gelagert ist, in dem die Wand (15) zur gasdichten Trennung des Gehäuseinneren des Leistungsschalters (30) vom Gehäuseinneren der Schaltanlagenkomponente angeordnet ist, die am Zwischengehäuse (9) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Trennkontakt als verlängerter Kontakt eines Trennschalters (59, 64) ausgebildet ist, der seitlich am Leistungsschaltergehäuse befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem feststehenden Kontakt (18) im Gehäuse zwischen dem Leistungsschalter (30) und dem Stromleiter (1) der Schaltkammerkomponente eine weitere Hilfstrennstrecke mit einem verschiebbaren Kontakt vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche Kontakt mittels einer an seinem Ende befestigbaren Ein- und Ausbauhilfe (49) durch eine verschließbare Öffnung in eine zweite Schaltstellung verschiebbar oder ein- und ausbaubar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der längliche Kontakt in eine Ausschaltstellung verschiebbar ist, in der eine leitende Verbindung zum Gehäuse (2, 9) über einen Ringfederkontakt (45, 40) hergestellt ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Trennschalter (62) ein Arbeitserder (64) angeschlossen ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die länglichen Kontakte als zylindrische Trennstifte (7, 32) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den den länglichen Trennstiften (7, 32) gegenüberstehenden Gehäusewänden Schaugläser angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Trennschalter (74) und einem Stromleiter (79) ein verschiebbarer Trennstift (80) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausbauhilfe eine in einem Rohr (50) drehbare und längsverschiebbare Sägezahnwelle (52) aufweist, die an ihrer Stirnseite ein in Gewindebohrungen der Trennstifte (7, 32) einfügbares Gewinde aufweist, und daß die Sägezahnwelle (52) über ein Zahnrad mittels eines Handrads (56) drehbar ist
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