DE431926C - Einrichtung zum Pruefen der Haerte - Google Patents
Einrichtung zum Pruefen der HaerteInfo
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Description
- Einrichtung zum Prüfen der Härte. Es sind bereits Einrichtungen zum Prüfen der Härte von festen Körpern, wie Metall usw., bekannt, die mit einer den Schlagbolzen umgebenden und unmittelbar auf diesen einwirkenden- Schlagfeder versehen sind, deren Spannung mittels mehrstufiger Sperr- und Auslöseeinrichtung regelbar ist. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an dem Schlagbolzen und an der Auslöseeinrichtung zusammenwirkende Vorsprünge angebracht sind, die verhindern, daß die Auslöseeinrichtung ihre normale Lage einnimmt, wenn der Schlagbolzen bei Stellung der Einrichtung mit der Spitze nach unten nicht die richtige Lage hat.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Einrichtung im Längsschnitt, Abb. 2 einen Grundriß der Mutter ¢, Abb.3 eine Hilfseinrichtung zum Spannen der Schlagfeder, Abb. 4. einen Grundriß der Unterseite der Stangenführungs- und Federhalteanordnung, Abb.5 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. q. und 6, Abb. 6 einen Grundriß der Stangenführungsu@nd Federhalteanordnung.
- In einer mit Verschluß i versehenen Hülse 2, deren unteres ebenes Ende i g winkelrecht zur Hülse 2 liegt, ist eine bewegliche Stange 16, 3, 17, 18 angeordnet, die mit einer zu sperrenden Murtter ¢, 5, 6 versehen ist. Die Stange ist von einer Schlagfeder 13 umgeben, die in ihrer Spur 12 im Halsteil 7 durch eine Schraube 14. mit Unterlegscheibe 15 festgehalten wird. Die Stange 16 erhält ihre Füh. rung unten durch ein Lager 2o und oben durch den Stangenführungs- und Federhaltetei17, der verstellbar ist und festgestellt werden kann. Der Tei17 ist an seinem oberen breiteren Ende mit Gewinde versehen und durch radiale Einschnitte 8 in vier Sektoren o unterteilt. Die Sektoren g können durch konische, in den Einschnitten 8 angebrachte Schrauben i o mit nicht drehbaren Muttern i i voneinander entfernt werden, wodurch das mit Gewinde versehene Ende des Stangenführungs- und Federhalteteiles 7 in dem Gewindeteil der Hülse? in der richtigen Höhenlage befestigt wird. Diese Befestigung geschieht deshalb, damit die Stange 16 und der Teil ? während der Härteprüfung ihre gegebene Höhenlage in der Hülse 2 nicht verändern können.
- Um den Federhalteteil7 an die Stange 16 anzuschließen, wird er zunächst in der zuvor beschriebenen Weise in den Gewindeteil der Hülse 2 befestigt, darauf wird die öffnung des Teiles 7 so eingestellt, daß sich die Stange 16 darin leicht bewegen kann. Wenn dann die Schrauben i o gelöst werden, nachdem die Stange 16 in die öffnung des Teiles 7 eingeführt worden ist, so federn die Sektären g zurück und klemmen infolge der Verkleinerung des Lochdurchmessers die Stange 16 fest. Diese Festklemmung des Federhalteteiles 7 an der Stange 16 während der :Montage oder Zusammensetzung des Apparates geschieht ausschließlich, um zu verhindern, daß die an dem Tei17 eingestellte Feder 13 während des Einschraubens der Einrichtung in die Hülse 2 sich um den Federhalteteil 7 dreht, in dessen spiralförmigen Kanal 12 sie durch die Befestigungsschraube 14 und Unterlegscheibe 15 außerdem noch festgehalten wird.
- An der Außenseite der Hülse 2 befindet sich eine Auslösungsvorrichtung 2¢ zum Auslösen der zur Härteprüfung durch Vorsprünge 21 angespannten Feder 13, welche von ein, -r Feder 23 in die Normallage zurückgeführt wird, wenn die Stange 16 sich bei dem Kontrollvorsprung 22 befindet, abgesehen von den Fällen, wo die Stange 16 durch irgendeine Ursache (z. B. durch mutwillige Stöße ohne Prüfungsmaterial) ihre eingestellte Nullage in der Hülse 2 verändert hat. Das Einschrauben der inneren Einrichtung in die Hülse 2 geschieht so tief, daß die Unterseite des an der Stange 16 angebrachten Vorsprunges 17 in der Nullage in einer Ebene mit der Oberseite des Kontrollvorsprunges 22 liegt. Die Schrauben io in den Sektaren 8 werden dann fest eingeschraubt, wodurch die Stange 16 wieder ihre Bewegungsfreiheit in der Vorrichtung 7 erhält. Wenn durch irgendeine Ursache, z. B. durch Abnutzung oder Verschiebung der inneren Teile des Apparates oder durch Schleudern der Stange 16 ohne untergelegten Prüfungsgegenstand, die Stange 16 eine tiefere Lage in der Hülse 2 einnimmt, so verhindert der Vorsprung 17 der Stange, daß die Vorsprünge 21 der Sperreinrichtung ihre richtige Sperrlage einnehmen, da in diesem Falle der Vorsprung 17 an dem Kontrollvorsprung 22 in der Nullage nicht frei vorbeigehen kann. Hierdurch erhält die Auslösungsvorrichtung 24 eine veränderte Lage zu der Hülse 2, was die Notwendigkeit einer anderen Einstellung des Apparates ergibt.
- Bevor der Apparat für die Prüfungsarbeit in Gebrauch genommen wird, wird das mit Kugel, Spitze o. dgl. versehene Ende 18 der Stange 16 in die in Abb.3 dargestellte Vertiefung 25 der Spannvorrichtung eingepaßt. Durch Niederdrücken. des Apparates wird das Stangenende 18 durch das Loch im Boden 19 des Apparates zurückgedrückt. Dadurch kann die Schlagfeder 13 bis zu irgendeinem der Anschläge 26 der Spannvorrichtung verschoben werden, die in Abb.3 mit römischen Ziffern I bis X bezeichnet sind und den. gleichbezeichneten Vorsprüngen der Verzahnung 21 in Abb. i entsprechen.
- Bei den mit dem Apparat vorzunehmenden Prüfungen wird zuerst die Schlagfeder 13 auf eine für die Härte des Prüfungsmaterials und auch mit Rücksicht auf die Stärke desselben passende Schleuderhöhe angespannt. Danach wird der Apparat mit seinem ebenen, zur Hülse 2 rechtwinkligen Ende icg dicht an den Prüfungsgegenstand anliegend gedrückt. Hierauf wird das von der Hülse 2 abstehende obere Ende der Auslöseeinrichtung 2¢ der Hülse 2 genähert, wodurch die Stange 16 aus dem betreffenden Vorsprung 21 der Sperreinrichtung ausgelöst und gegen den auf seine Härte zu prüfenden Gegenstand geschleudert wird. Die durch das mit Kugel, Spitze o. dgl. versehene Ende 18 der Stange 16 verursachte Vertiefung- in dem geprüften Gegenstand wird danach ausgemessen und ausgerechnet.
- Für das Abwiegen der Feder 13 wird das eine Ende eines Hakens durch das Loch 27 des Hülsendeckels i eingeführt und in dem Loch 3 der Stange 16 aufgehängt. An dem anderen Ende des Hakens wird die nötige Anzahl Gewichte aufgehängt und hierdurch die Zusammenziehung der Feder 13 ausgemessen.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Prüfen der Härte von Kärpern mit einer den Schlagbolzen umgebenden und unmittelbar auf diesen einwirkenden Schlagfeder, deren Spannung mittels mehrstufiger Sperr- und Auslöseeinrichtung regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlagbolzen (16) und an der Auelöseeinrichtung (21) zusammenwirkende Vorsprünge (17, 22) vorgesehen sind, die verhindern, daß die Auslöseeinrichtung (24) ihre normale Lage einnimmt, wenn der Schlagbolzen (16) bei Stellung der Einrichtung mit der Spitze nach unten nicht die richtige Lage hat.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (16) in einer gleichzeitig zum Halten der Druckfeder (13) dienenden Führung (7) verschiebbar ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsstück (7) mit radialen Einschnitten (8) versehen ist, welche das -Führungsstück in Sektoren unterteilt, die sich durch Spreizmittel (to, I I) voneinander entfernen oder einander nähern lassen, wodurch der Durchmesser des Führungsstückes (7) vergrößert und verkleinert und dementsprechend ein Anschluß des Führungsstückes wechselweise außen an der die Einrichtung umschließenden Hülle (2) oder innen an dem Schlagbolzen (16) möglich gemacht wird. ,
- 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Ganze umschließende Hülle (2) oben mit einer Einführungsöffnung (27) versehen ist, in die der Schlagbolzen (16) mit einem Aufhängestück (3) einzutreten vermag, derart, daß das eine Ende einer Wägevorrichtung sich einführen und die Zusammenziehung der Druckfeder (13) sich messen läßt.
- 5. Vorrichtung zum Spannen der Druckfeder für Einrichtungen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit Fuß versehene Stange, die durch das Loch in der Bodenplatte (19) in das die Härteprüfungseinrichtung aufnehmende Gehäuse (2) zum Spannen der Druckfeder (r3) einfuhrbar ist und Anschläge (26) in verschiedenen Höhenlagen zur Begrenzung der Federspannung hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED43265D DE431926C (de) | Einrichtung zum Pruefen der Haerte |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE431926C true DE431926C (de) | 1926-07-17 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DED43265D Expired DE431926C (de) | Einrichtung zum Pruefen der Haerte |
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|---|---|
| DE (1) | DE431926C (de) |
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- DE DED43265D patent/DE431926C/de not_active Expired
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