DE4317363A1 - Drahtführungskörper für eine Drahtziehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Drahtführungskörper für eine Drahtziehmaschine und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/02—Drawing metal wire or like flexible metallic material by drawing machines or apparatus in which the drawing action is effected by drums
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drahtführungskör
per für eine Drahtziehmaschine und ein Verfahren zu dessen
Herstellung.
Bei einer Drahtziehmaschine werden eine ganze Reihe von
fliegend gelagerten rotationssymmetrischen Drahtführungs
körpern verwendet, über die der Draht umgelenkt wird oder
mit deren Hilfe auf den Draht eine axiale Zugkraft aufge
bracht wird, wie z. B. Ziehscheiben, Ziehwalzen, Ziehkonen
und dergleichen. Ziehscheiben, Ziehwalzen und Ziehkonen
werden nach den Ziehsteinen der Drahtziehmaschine angeord
net, um die axiale Zugspannung zu erzeugen, die erforder
lich ist, um den Draht durch den Ziehstein zu ziehen. Dazu
wird der Draht üblicherweise um die Ziehscheibe oder um
den Ziehkonus herumgewickelt, damit die Reibung groß genug
ist, um die erforderliche Axialkraft aufzubringen.
In den letzten Jahren haben sich zunehmend Mehrdraht-Zieh
maschinen durchgesetzt, bei denen eine Vielzahl von Dräh
ten, beispielsweise sieben Drähte, parallel gezogen wird.
Als Drahtführungskörper und insbesondere als Ziehscheiben
bzw. Ziehwalzen werden bei diesen Mehrdrahtziehmaschinen
Drahtführungskörper verwendet, die aus Aluminium oder
Stahl bestehen und auf denen zur Verschleißminderung eine
verschleißfeste Schicht, z. B. eine Keramikschicht, aufge
bracht ist.
Um eine hohe Produktivität einer solchen Mehrdraht-Ziehma
schine zu erreichen, versuchen die Konstrukteure, die Pro
duktionsgeschwindigkeit, das ist die Geschwindigkeit, mit
der der Draht aus der Maschine ausläuft, so hoch wie mög
lich zu setzen. Eine hohe Produktionsgeschwindigkeit hat
jedoch den Nachteil, daß die Belastung der Drahtführungs
körper und insbesondere der Ziehwalzen stark zunimmt, so
daß einerseits die Ziehwalzen groß und massiv gefertigt
werden müssen und andererseits eine aufwendige Lagerung
dieser größeren Ziehwalzen erforderlich ist.
Dieser vergrößerte Aufwand verteuert die Herstellung von
Drahtziehmaschinen erheblich und führt zudem zu wesentlich
größeren Abmessungen der Gesamtmaschine, so daß der Ersatz
bestehender Maschinen durch solche neue Maschinen in vor
handenen Produktionsanlagen erschwert ist.
Weiterhin machen es diese Erfordernisse unmöglich, daß
vorhandene Drahtziehmaschinen in ihrer Produktionsge
schwindigkeit gesteigert werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu
grunde, Drahtführungskörper und insbesondere Ziehkonen,
Ziehwalzen und Ziehscheiben für eine Drahtziehmaschine und
ein Verfahren zu deren Herstellung zu schaffen, welche
eine Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit ohne aufwen
dige Gestaltung und ohne teure Umbaumaßnahmen bei vorhan
denen Maschinen ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand
des Anspruches 1 gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist Gegenstand des Anspru
ches 11.
Zu bevorzugende Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Der erfindungsgemäße Drahtführungskörper weist einen
Grundkörper auf, der aus kohlefaserverstärktem Kunststoff
(CFK) besteht. Auf diesen Grundkörper ist eine verschleiß
feste Schicht aufgebracht.
Dieser erfindungsgemäße Drahtführungskörper hat ein deut
lich geringeres Gewicht als ein Drahtführungskörper, der
in herkömmlicher Weise einen Grundkörper aus Stahl bzw.
einen Grundkörper aus Aluminium aufweist.
Wird ein solcher Drahtführungskörper anstelle eines Draht
führungskörpers mit einem Grundkörper aus Stahl einge
setzt, so ist die Durchbiegung, die der fliegend gelagerte
Drahtführungskörper erfährt, wesentlich geringer, als wenn
der Grundkörper aus Stahl besteht. Aufgrund des geringeren
Eigengewichtes werden weiterhin die durch die Durchbiegung
entstehenden dynamischen Kräfte, insbesondere also die da
durch entstehende Unwucht, wesentlich reduziert. Deshalb
kann, bei sonst gleichen Abmessungen und sonst gleicher
Lagerbelastung, die Drehzahl der Drahtführungskörper er
höht werden. Deshalb ist es möglich, die Produktionsge
schwindigkeit der Anlage insgesamt zu erhöhen.
Versuche haben gezeigt, daß durch die Verwendung der er
findungsgemäßen Drahtführungskörper bei einer Drahtzieh
maschine herkömmlicher Bauart, die für eine Produktions
geschwindigkeit von ca. 30 in pro Sekunde ausgelegt ist,
die Produktionsgeschwindigkeit auf 40 m pro Sekunde erhöht
werden kann. Dies bedeutet eine Erhöhung der Produktions
geschwindigkeit und damit auch eine Erhöhung der pro
Zeiteinheit herzustellenden Drahtmenge um 25%.
Vorzugsweise wird zwischen der verschleißmindernden
Schicht, die vorzugsweise eine Keramikschicht ist, und dem
CFK-Material eine weitere aus Metall bestehende Schicht
angeordnet. Diese Schicht, die eine Dicke im Bereich von
0,2 bis 1 mm aufweisen kann, hat den Vorteil, daß die von
den Drähten herrührenden Flächenpressungen besser auf das
CFK-Material aufgebracht und dort verteilt werden können.
Weiterhin hat diese Schicht den Vorteil, daß die Verbin
dung zwischen dem Keramikmaterial und dem CFK-Material
dadurch verbessert wird.
Als Kunststoff für die Herstellung des kohlefaserver
stärkten Kunststoffes wird vorzugsweise ein Phenolharz
oder ein Epoxidharz verwendet.
Die Zwischenschicht aus Metall besteht vorzugsweise aus
Molybdän oder aus einer Legierung, die Molybdän enthält.
Wird eine Keramikschicht als verschleißfeste Schicht ver
wendet, besteht diese vorzugsweise aus Chromoxid und weist
vorzugsweise eine Schichtstärke zwischen 0,1 und 0,6, be
sonders bevorzugt zwischen 0,2 und 0,4, besonders bevor
zugt zwischen 0,25 und 0,3 mm auf.
Wie ausgeführt, sind die in einer Drahtziehmaschine ange
ordneten Drahtführungskörper üblicherweise fliegend gela
gert.
Insbesondere für die Gestaltung von Ziehwalzen schlägt die
Erfindung vor, einen Mehr-Materialverbundkörper zu verwen
den, bei dem ein Grundkörper aus CFK verwendet wird, der
mit einem zur Lagerung dienenden flanschartigen Teil aus
Stahl verbunden ist. Auf diese CFK-Schicht sind, wie be
schrieben, eine Molybdän aufweisende Metallschicht von 0,5
mm und eine Chromoxidschicht von ca. 0,3 mm aufgebracht.
Die Verbindung zwischen dem CFK-Material und dem Stahl
flansch erfolgt vorzugsweise durch Kleben.
Diese Gestaltung hat den Vorteil, daß an der Stelle, an
der die Unwucht durch den kurzen Hebelarm keine wesentli
che Rolle spielt, der billige und einfach zu verwendende
Stahl eingesetzt wird. Der CFK-Rohling, aus dem der Grund
körper gefertigt wird, braucht dann weiterhin nur einen
Außendurchmesser aufzuweisen, der dem maximalen Außen
durchmesser der Ziehwalze entspricht, und nicht dem maxi
malen Außendurchmesser des Flansches.
Die Erfindung wird nun nachfolgend anhand eines Ausfüh
rungsbeispieles mit Bezug auf die Zeichnung näher be
schrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Schemadarstellung einer Mehrdraht-Ziehma
schine in der Aufsicht;
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Drahtführungskörpers; und
Fig. 3 der Drahtführungskörper gemäß Fig. 2 im montier
ten Zustand.
Fig. 1 zeigt eine Mehrfach-Drahtziehmaschine für 14 Dräh
te, d. h. je 7 Drähte nebeneinander in 2 Etagen, die par
allel zueinander angeordnet über 23 Züge gezogen werden,
bei denen der Draht jeweils um ca. 26% verlängert wird.
Die Fig. 1 zeigt das Hauptgestell 1 einer solchen Vorrich
tung, welche einen ersten Antriebsmotor 2 und einen zwei
ten Antriebsmotor 3 aufweist. Die Ausgangsdrehzahl der
Antriebsmotoren 2 und 3 werden über ein Riemengetriebe 4
bzw. 5 auf eine Vielzahl von Zahnrädern übertragen. Die
Zahnräder sind jeweils auf einer schematisch angedeuteten
Welle 8 befestigt, auf der, wie in zwei Beispielen mit den
Bezugszeichen 9 und 10 bezeichnet, Ziehwalzen angeordnet
sind. Zwischen diesen Ziehwalzen befinden sich jeweils die
(nicht dargestellten) Ziehsteine. Die 14 parallelen Drähte
sind jeweils einmal oder mehrfach um jede Ziehwalze ge
schlungen.
In Betrieb verläßt der fertiggestellte Draht, beim Ausfüh
rungsbeispiel ein Kupferdraht, in Richtung des Pfeiles 12
die Maschine, wo er mit, bei Verwendung herkömmlicher
Ziehwalzen, einer Geschwindigkeit von ca. 30 m/s austritt.
Fig. 2 zeigt die Schnittdarstellung eines Ausführungsbei
spiels eines erfindungsgemäßen Drahtführungskörpers. Die
ser Drahtführungskörper ist eine Ziehwalze, welche beim
Ausführungsbeispiel einen größten Durchmesser von ca. 85
mm aufweist.
Die insgesamt mit 20 bezeichnete Ziehwalze besteht aus
einem Grundkörper 21, der aus einem kohlenfaserverstärkten
Kunststoff, in diesem Fall einem Epoxidharz, hergestellt
ist. Die Kohlefasern bilden in etwa eine Wicklung, die in
einem Winkel zur Drehachse 22 des im wesentlichen zylin
drischen Körpers gewickelt ist. Der Grundkörper ist im
Innendurchmesser an einer Schulter 23 zylindrisch erwei
tert.
Auf diesem Grundkörper ist eine 0,5 mm dicke Molybdän ent
haltende Metallschicht 24 aufgebracht, und zwar durch Auf
dampfen oder durch ein Sputter-Verfahren. Auf diese
Schicht ist eine Keramikschicht 25 aus Chromoxid aufge
bracht. Der Grundkörper 21 weist einzelne stegartige ra
diale Erhöhungen 26 auf, die die einzelnen Drähte seitlich
führen.
Im (in der Fig. 2) linken Bereich des zylindrischen Grund
körpers weist dieser einen axialen ringförmigen Vorsprung
27 auf, der in eine entsprechend gestaltete ringförmige
Vertiefung 29 eines Flanschteiles 30 eingreift.
Dieses im wesentlichen scheibenförmige Flanschteil 30 be
steht aus Stahl und ist mit einem ringförmigen axialen
Absatz 31 versehen.
Im Grundkörper ist weiterhin eine parallel zur Achse 22
verlaufende Nut 33 vorgesehen, welche zur Aufnahme einer
Paßfeder dient.
Die in Fig. 2 dargestellte Ziehwalze wird, wie dies in
Fig. 3 dargestellt ist, mit der Ziehmaschine verbunden.
Am Gestell 1 der Drahtziehmaschine ist eine aus Stahl be
stehende Welle 8 angeordnet, wie dies zuvor erläutert ist,
die drehfest mit einem der Zahnräder 7 verbunden ist. Die
Welle 8 ist in zwei Kugellagern gelagert, von denen in der
Fig. 3 der Übersichtlichkeit halber aber nur das vordere
Kugellager 40 gezeigt ist. Eine insgesamt mit 42 bezeich
nete Dichtanordnung dichtet das Innere der Drahtziehma
schine gegenüber dem äußeren Drahtziehbereich ab.
In der Stahlwelle 8 ist eine (in der Figur durch die Paß
feder 44 verdeckte Längs-Gewindebohrung vorgesehen, in die
eine Schraube 45 eingeschraubt ist.
Mit der Schraube 45 wird eine Scheibe 47 gegen eine Schulter
23 des Grundkörpers der Ziehwalze gedrückt. Dadurch
wird die Ziehwalze und der Flansch 30 gegen die
Dichtanordnung 42, die mit der Welle rotiert, gepreßt.
Die erfindungsgemäße Gestaltung hat für den Betrieb der
Drahtziehmaschine wesentliche Vorteile:
Während die Dichte von Stahl 7850 kg/m³ und die von Alumi
nium 2700 kg/m³ beträgt, ist die Dichte des kohlefaserver
stärkten Kunststoffes nur 1550 kg/m³. Dadurch wird das Ge
wicht des Grundkörpers der Ziehwalze drastisch reduziert.
Aufgrund der hohen Festigkeit des CFK-Materials ist es
möglich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nur einen relativ
kurzen vorderen Bereich bis zur Schulter 23 mit einer
Stahlwelle abzustützen. Der über die Stahlwelle hinausra
gende Teil der Ziehwalze ist einerseits festigkeitsmäßig
so beschaffen, daß durch die Drahtspannung nur eine ver
hältnismäßig geringe Verformung der Walze aus ihrer idea
len zylindrischen Form erfolgt. Aufgrund der geringen
Dichte des kohlefaserverstärkten Materials führt diese
Verformung auch nur zu einer geringen Unwucht. Damit ist
es möglich, die Ziehwalzen mit einer höheren Geschwindig
keit zu betreiben. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
ist es möglich, statt der bisherigen 30 m/s durch diese
Gestaltung eine Auslaufgeschwindigkeit von 40 m/s zu er
reichen.
Der erfindungsgemäße Drahtführungskörper läßt sich auf
kostengünstige Weise durch folgendes Verfahren herstellen:
Zunächst wird ein rohrförmiger Körper aus kohlefaserver
stärktem Kunststoff gefertigt, dessen Außendurchmesser
gleich oder geringfügig größer ist als der Außendurchmes
ser der stegartigen Erhebungen 25, welche die einzelnen
Drahtbereiche voneinander trennen. Der Innendurchmesser
des rohrförmigen Rohlings entspricht dem Innendurchmesser
oder ist geringfügig kleiner als der Innerdurchmesser im
(in Fig. 2) linken Bereich der Ziehwalze zur Aufnahme der
Stahlwelle.
Aus diesem Rohling wird der Grundkörper durch eine Dreh
bearbeitung hergestellt. Anschließend wird der Grundkörper
im Kontaktbereich 28, in dem der Grundkörper an den
Flanschteil 29 stößt, mit diesem verklebt.
Im Anschluß daran wird auf den Grundkörper eine 0,5 mm
dicke Molybdänschicht aufgebracht, auf der dann anschlie
ßend die Keramikschicht angeordnet wird.
Durch dieses Verfahren ist es möglich, die Ziehwalze auf
einfache Weise und kostengünstig zu fertigen.
In gleicher Weise können außer Ziehwalzen auch Ziehschei
ben, Ziehkonen, Abhebewalzen und Abheberollen für Ziehma
schinen hergestellt werden.
Claims (13)
1. Drahtführungskörper, welcher im wesentlichen rota
tionssymmetrisch zu einer Längsachse (22) gestaltet
und um diese Achse drehbar ist, und welcher einen
Grundkörper (21) aufweist, welcher zumindest teilwei
se mit einer verschleißfesten Beschichtung (25) ver
sehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper aus einem kohlefaserverstärktem
Kunststoff besteht.
2. Drahtführungskörper gemäß Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen dem aus dem kohlefaserver
stärktem Kunststoff bestehenden Grundkörper und der
verschleißfesten Beschichtung eine Metallschicht an
geordnet ist.
3. Drahtführungskörper gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Metallschicht Molybdän enthält.
4. Drahtführungskörper gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Metallschicht zwischen 0,1
und 1, vorzugsweise zwischen 0,25 und 0,75 mm dick
ist.
5. Drahtführungskörper gemäß einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die verschleißfeste
Beschichtung zwischen 0,1 und 0,5, vorzugsweise zwi
schen 0,15 und 0,4 mm dick ist.
6. Drahtführungskörper gemäß mindestens einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ver
schleißfeste Beschichtung eine Keramikschicht ist.
7. Drahtführungskörper gemäß mindestens einem der An
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ke
ramikschicht aus Chromoxid besteht.
8. Drahtführungskörper gemäß mindestens einem der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drahtführungskörper eine im wesentlichen zylindrische
Bohrung aufweist, welche konzentrisch zur Drehachse
angeordnet ist und welche mit einer Schulter versehen
ist, um den Drahtführungskörper zur fliegenden Lage
rung an einer Drahtziehmaschine zu befestigen.
9. Drahtführungskörper gemäß mindestens einem der An
sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drahtführungskörper ein flanschartiges Teil aufweist,
welches im wesentlichen in einer Ebene senkrecht zu
dieser Drehachse an einer der Stirnseiten des Grund
körpers angeordnet ist, wobei dieses flanschartige
Teil aus einem Metall, vorzugsweise Stahl, besteht.
10. Drahtführungskörper gemäß Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß dieses flanschartige Teil und der
Grundkörper miteinander verklebt sind.
11. Verfahren zur Herstellung eines Drahtführungskörpers
gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, ge
kennzeichnet durch folgende Schritte:
Herstellung eines rohrförmigen Rohlings aus kohlefa serverstärktem Kunststoff, in dem eine Kohlefaser aufweisende Folie zu einem Rohr gewickelt und mit Kunststoff getränkt wird, der dann aushärtet,
Bearbeiten dieses rohrförmigen Rohlings, vorzugsweise auf einer Drehmaschine, um einen Grundkörper zu fer tigen, der im wesentlichen die Abmessungen des Draht führungskörpers aufweist;
gegebenenfalls Aufbringen einer metallischen Zwischenschicht aus einer Molybdänlegierung oder Mo lybdän,
gegebenenfalls Verbinden des Grundkörpers mit einem flanschartigen Teil durch Kleben,
Aufbringen einer verschleißfesten Beschichtung, vor zugsweise einer Keramikschicht.
Herstellung eines rohrförmigen Rohlings aus kohlefa serverstärktem Kunststoff, in dem eine Kohlefaser aufweisende Folie zu einem Rohr gewickelt und mit Kunststoff getränkt wird, der dann aushärtet,
Bearbeiten dieses rohrförmigen Rohlings, vorzugsweise auf einer Drehmaschine, um einen Grundkörper zu fer tigen, der im wesentlichen die Abmessungen des Draht führungskörpers aufweist;
gegebenenfalls Aufbringen einer metallischen Zwischenschicht aus einer Molybdänlegierung oder Mo lybdän,
gegebenenfalls Verbinden des Grundkörpers mit einem flanschartigen Teil durch Kleben,
Aufbringen einer verschleißfesten Beschichtung, vor zugsweise einer Keramikschicht.
12. Verwendung eines Drahtführungskörpers gemäß minde
stens einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Führung von
Draht und/oder zum Aufbringen von einer axialen Bela
stung auf einen Draht in einer Drahtziehmaschine.
13. Verwendung eines Drahtführungskörpers gemäß minde
stens einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Führung von
Draht und/oder zum Aufbringen von einer axialen Bela
stung auf einen Draht in einer Drahtziehmaschine zur
Herstellung von Kupfer enthaltendem Draht.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934317363 DE4317363A1 (de) | 1993-05-25 | 1993-05-25 | Drahtführungskörper für eine Drahtziehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934317363 DE4317363A1 (de) | 1993-05-25 | 1993-05-25 | Drahtführungskörper für eine Drahtziehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4317363A1 true DE4317363A1 (de) | 1994-12-01 |
Family
ID=6488862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934317363 Withdrawn DE4317363A1 (de) | 1993-05-25 | 1993-05-25 | Drahtführungskörper für eine Drahtziehmaschine und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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1993
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1994
- 1994-05-22 EP EP94107915A patent/EP0626220A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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