DE4315819A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Matrix-AnzeigeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige.
Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zum Treiben einer
Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige.
Bei den bekannten Techniken zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Anzeige ist
bei den meisten kommerziell verfügbaren Lösungen lediglich eine EIN/AUS-
Lösung ohne einen genaueren Graustufentreiber implementiert.
Sowohl in dem US-Patent 4,559,535 wie auch in den japanischen Patenten
JP 02-15295 und JP 01-307797 sind Implementationen von Grauabstufungen in
Elektrolumineszenz-Anzeigen beschrieben. Die Lösung gemäß der US-
Veröffentlichung ist wegen ihrer Bit-Effektivität nicht sonderlich gut. Die
japanischen Veröffentlichungen beschreiben Pulsbreiten-Modulations-Verfahren,
wobei die hiermit verbundenen Probleme weiter unten beschrieben werden.
Es sind auch Schaltkreise zum Herstellen von Grautönen verwendet worden
(Supertext HV08 und HV38), die mit einer Amplitudenmodulation arbeiten, aber
in praktischen Lösungen hat es sich herausgestellt, daß der allgemeine
Lumineszenzgrad den Grauton eines einzelnen Bildpunkts übermäßig beeinflußt.
Es hat sich herausgestellt, daß die Korrektur dieser Basislösung, um eine besser
funktionierende Lösung zu erhalten, sehr teuer ist und daß darüber hinaus die
notwendigen zusätzlichen Schaltkreise eine beträchtlich höhere Leistung erfordern
und den Stromverbrauch erhöhen würden.
Es ist auch eine andere Modulationsmethode verwendet worden, die sogenannte
Pulsbreiten-Modulation (PWM = Pulse width modulation), die jedoch ähnliche
Probleme mit sich bringt wie die zuvor erwähnte Amplitudenmodulation:
Instabilität der Grauabstufungen wegen sich ändernder Treibermuster sowie
Probleme mit dem Stromverbrauch.
Darüber hinaus sind die Spaltentreiber-Schaltkreise der oben diskutierten
Lösungen kompliziert und teuer in der Herstellung.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile der oben beschriebenen
Verfahren und Techniken zu eliminieren und ein neues Verfahren zum Treiben
einer Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige zu schaffen.
Die Erfindung basiert auf dem Konzept, an zumindest einen Teil der nicht
ausgewählten Zeilenelektroden eine Spannung anzulegen, die der
Durchschnittsmodulationsspannung entspricht, um die Spaltenelektroden kapazitiv
um ein Maß anzuheben, das dem Durchschnittsmodulationsgrad entspricht, und
lediglich die benötigten Spaltenelektroden durch Entladen oder Laden durch die
Durchschnittsspannung zu treiben.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die
Durchschnittsspaltenspannung unmittelbar von der Anzeige gemessen, wobei
durch diese Spannung die Schaltzeiten der Schalter der Spalten mittels einer
Rückkopplung gesteuert werden.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist genauer durch den kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 beschrieben.
Im Gegenzug ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung durch den
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 4 beschrieben.
Durch die Erfindung können bemerkenswerte Vorteile verwirklicht werden.
Der Spaltentreiber-Schaltkreis kann sehr einfach gemacht werden und wegen der
Rückkopplung kann die Bildqualität, insbesondere die Stabilität der
Grauabstufungen, beträchtlich verbessert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von beispielhaften Ausführungsformen,
die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Treiberlösung gemäß der Erfindung in Form eines Blockdiagramms,
Fig. 2 eine 6×6-Anzeigen-Matrix gemäß der Erfindung in einer vereinfachten
Prinzipskizze in einem ausgewählten Anzeigenzustand,
Fig. 3 zeigt die Anzeigenmatrix gemäß Fig. 2 in einem anderen
Anzeigezustand, und
Fig. 4 zeigt grafisch den Kurvenverlauf der Spaltenspannungen für die Lösung
gemäß der Erfindung.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Vorrichtung drei Grundeinheiten: eine Anzeige 1, eine
Rückkopplungseinheit 4 und eine Spalten-Treiber-Einheit 2. Die Einheiten 2 und
4 sind selbstverständlich zusammen mit der Anzeige als Ganzes bekannt. Die
Latchschaltung der Spalten-Treiber-Einheit, die Komparatorglieder 20 und 22,
sowie die FETs (Feldeffekttransistoren) sind spaltenspezifische Bauelemente. An
der oberen und unteren Kante der Anzeige 1 sind zusätzliche Sensorzeilen 3
ausgebildet, die dazu verwendet werden, die tatsächliche Spaltenspannung zu
messen. Um das Beispiel konkreter zu machen, nehmen wir an, daß in diesem
Fall der Modulationsspannungsbereich von 0 bis +40 V reicht und daß 16
Graustufen vorgesehen sind. Die Spannung, die einer Graustufe entspricht, ist
demnach 40/15 V = 2,67 V. Um das Prinzip der Erfindung zu beschreiben, mag
man sich eine theoretische Situation vorstellen, bei der sich die als Schalter
verwendeten FETs 9 und 10 in einem nicht leitenden Zustand befinden und alle
Spaltenelektroden massefrei sind. Kapazitätsmäßig kann man dann die
Spaltenelektroden durch die nicht ausgewählten Zeilenelektroden einstellen,
wodurch alle Graustufen der Anzeige ohne einen Spaltentreiber durchlaufen
werden können. In dem dargestellten Beispiel würden natürlich alle Bildpunkte
einer Zeile eine gleiche Leuchtstärke (Lumineszenz) aufweisen.
In einer tatsächlichen Anzeigesituation wird der Startwert der Zähler 8 und 7 den
errechneten Durchschnittswert der Spaltenspannung der ausgewählten Zeile
entsprechen. Diese Information wird von einer (nicht dargestellten)
Datenverarbeitungseinheit erhalten, indem für eine Zeile die Summe der seriellen
Eingangsvideodaten ermittelt wird und diese durch die Anzahl der Spalten geteilt
wird. In dieser Beschreibung wird der pro Zeile ermittelte Durchschnittswert
durch das Symbol FAV bezeichnet, der dem Endwert der unmittelbaren
Durchschnittsmodulationsspannung entspricht, die durch das Symbol AV
bezeichnet wird. In dem von den Sensorzeilen 3 kommenden Signalpfad sind
Widerstände 5 und 6 angeordnet, die dem durchschnittlichen Spaltenwiderstand
entsprechen. Bei dem Komparatorkreis 12 ist hinter dem Widerstand 5 ein
Kondensator C gegen Erde gelegt und bei dem Komparatorkreis 13 gegen die
Spannung Vspal, wobei der Kurvenverlauf dieser Spannung während jeder
Anzeigeperiode eine gleiche Rampenspannung ist, um das Prinzip der Erfindung
darzustellen. Die von den Sensorzeilen 3 abgegriffene Spannung wird demgemäß
durch ein RC-Netzwerk gefiltert (Tiefpaß-gefiltert) bevor sie zu den
Komparatorkreisen 12 oder 13 gelangt.
Zur besseren Darstellung wird angenommen, daß die Zahlen 0 bis 15 den
Graustufen entsprechen, so daß 0 einem dunklen Bildpunkt entspricht und 15 dem
hellsten Bildpunkt. Gleichermaßen wird angenommen, daß der Zeilenwählimpuls
negativ ist, wobei +40 V Modulationsspannung der hellsten Stufe entspricht. Die
Durchschnittsgraustufe einer Zeile wird beim Wert 10 angenommen, der der
Spannung 10×2,67 V = 26,7 V entspricht.
- a) Der gewünschte Grauton ist 13, der im Latch-Kreis 11 in numerischer Form gespeichert ist. Die gewünschte Graustufe ist dementsprechend höher als der Anfangswert (10) im Zähler 8. Deswegen ist der FET 9, der durch den Komparatorkreis 20 gesteuert wird, durchgeschaltet, und die Rampenspannung Vspal wird direkt auf die Spalte gelegt. Es wird jedoch ein ansteigendes Signal von den Elektroden der Anzeige 1 am Eingang des Komparatorkreises 13 empfangen, und mit jedem Graustufenschritt (2,67 V) wird ein Impuls auf den Zähler 8 gegeben, durch den der im Zähler 8 enthaltene Wert um 1 erhöht wird. Demgemäß entspricht der Wert im Zähler 8 nach Vorbeilaufen von 3 Graustufen dem Wert im Latchkreis 11 und der FET 9 sperrt. Zu diesem Zeitpunkt ist die Spaltenspannung 3×2,67 V größer als ihre unmittelbar gemessene Durchschnittsspannung AV. Der Wert in Zähler 7 ist die ganze Zeit unterhalb des Werts im Latchkreis 11 geblieben, und da der Zähler 7 ein Rückwärtszähler ist, ist der durch den Komparatorkreis 22 getriebene FET 10 die ganze Zeit gesperrt gewesen. Demgemäß wird die Spalte nach drei Zeitsignalen des Komparatorkreises 13 massefrei sein und der Spannung AV der Zeilenelektroden folgen. Wenn die Spannung AV auf ihren Endwert FAV (26,7 V) ansteigt, steigt die Spaltenspannung auf den Wert 3×2,67 V + 26,7 V = 34,7 V.
- b) Nehmen wir an, daß der gewünschte Grauton 5 ist. Gemäß dem vorhergehenden Beispiel war der FET 9 die ganze Zeit gesperrt. Der FET 10 war statt dessen durchgeschaltet, weil der Anfangswert (10) des Zählers 7 größer ist als der Inhalt (5) des Latchkreises 11.
In der oben beschriebenen Weise sendet der Komparatorkreis 12
nun Zeitsignale an den Zähler 7 nach jeder, einem Überschreiten
einer Graustufe entsprechenden Spannungsänderung, und
demgemäß sperrt der FET 10 nach 5 Zeitimpulsen und die
Spaltenelektrode beginnt der Treiberspannung der Zeilenelektroden
zu folgen. Für die Endspannung der Spalte erhalten wir 26,7 V -5
× 2,67 V = 13,4 V.
In der Lösung gemäß Fig. 2 besteht die Anzeige aus einer 6×6-Matrix, wobei
zum Darstellen eines Bildes alle Zeilen r1 bis r6 eine nach der anderen von oben
nach unten abgetastet werden und der Leuchtgrad eines einzelnen Bildpunktes in
jeder Zeile durch die Spannungen der Spalten c1 bis c6 bestimmt wird. In der
Anzeige-Matrix ist der Spaltentreiber 2 vereinfacht als mit Schaltern arbeitend
dargestellt, von denen beispielsweise die Schalter s1 und s2 die Spannungen der
Spalten c1 und c2 steuern. Die Spalten c3 bis c6 sind massefrei durch ihre
eigenen Schalter verbunden. Alle Spalten c1 bis c6 sind mit dem Spaltentreiber-
Schaltkreis 2 verbunden. In der Ausführungsform gemaß der Figur sind zwei
Zeilentreiber vorgesehen, ein Treiber 15 für ungerade Zeilen r1, r3 und r5, und
ein Treiber 16 für gerade Zeilen r2, r4 und r6. Oberhalb der obersten
Anzeigezeile r1 ist zusätzlich eine erste Sensorzeile rf1 und entsprechend
unterhalb der untersten Anzeigezeile r6 eine weitere Sensorzeile rf2 angeordnet,
wobei die Spaltentreiber mit Hilfe der Rückkopplungseinheit 4 auf der Grundlage
der Spaltenspannungsdaten, die von den Sensorreihen erhalten werden, gesteuert
werden. In der Ausführungsform gemäß der Figur ist die Zeile r1 ausgewählt.
Die anderen Reihen mit ungeradzahligen Indizes r3 und r5 sind massefrei
geschaltet. Die Zeilen mit geradzahligen Indizes r2, r4 und r6 sind mit der
Durchschnittsspaltenspannung AV entsprechend der Zeile r1 mit dem
Zeilentreiber 16 verbunden. Diese Spannung steigert die Spannung der
kapazitätsmäßig frei geschalteten Spalten c3 bis c6. Die Spalte c1 ist mit dem
Massepotential verbunden, um einen Lumineszenzgrad zu erhalten, der geringer
ist, als der Durchschnitt für den durch die Zeile r1 und die Spalte c1 definierten
Bildpunkt. Die Spalte c2 ist entsprechend mit der Spannung Vspal verbunden, um
einen Lumineszenzgrad zu erhalten, der höher ist, als der Durchschnitt für den
Bildpunkt, der durch die Zeile r1 und die Spalte c2 definiert ist.
In Fig. 3 ist die Lösung gemäß Fig. 2 dargestellt, nachdem der Betriebszustand
beim Betreiben der Anzeige um eine Zeile weitergeschritten ist.
Dementsprechend hat der Zeilentreiber 16 nun die Zeile r2 ausgewählt und die
anderen Zeilen r4 und r6, die durch den Treiber 16 getrieben werden, sind
massefrei geschaltet. Der Treiber 15 für die ungeradzahligen Zeilen hat nun im
Gegenzug die Zeilen r1, r3 und r5 an die Spannung AV angeschlossen, die der
Durchschnittsspaltenspannung entsprechend Zeile r2 entspricht.
Fig. 4 zeigt typische Kurvenverläufe der Spaltenspannung. Obwohl der Graph
nicht maßstabsgetreu ist und nicht vollständig den Beispielen a) und b) entspricht,
die in Verbindung mit Fig. 1 erläutert worden sind, wird hierauf Bezug
genommen. Das Beispiel gemäß Fig. 2 wird ebenfalls anhand der Kurvenform
von Fig. 4 erläutert.
Die Anzeigeperiode beginnt zur Zeit t0 und bis zur Zeit t2 ist der Schalter s1 in
Fig. 2 mit dem Massepotential verbunden, und zur Zeit t2 wird der Schalter
gelöst, wonach die Spalte c1 massefrei geschaltet ist und der Steuerspannung AV
folgt, die durch die geradzahligen Zeilen r2, r4 und r6 geleitet wird, in Höhe der
geladenen Differenzspannung (5×2,67 V = 13,4 V) unterhalb.
Gemäß Beispiel b) wird die Spalte c1 auf Massepotential gehalten, bis der n-
FET-Zähler 7 mit Impulsen, die von dem Rückkopplungskreis 4 stammen, bis auf
einen Wert herunterzählt, der der AV-Spannung entspricht, wobei der Zähler zur
Zeit t2 den im Latch-Kreis 11 gespeicherten Wert erreicht. Danach ist die Spalte
c1 massefrei geschaltet und die Spalte erreicht schließlich die Spannung 26,7 V -
5×2,67 V = 13,4 V zur Zeit t3.
Bis zur Zeit t1 ist der Schalter s2 in Fig. 2 auf die Spannung Vspal gelegt. Zur
Zeit t1 wird der Schalter gelöst und die Spalte c2 ist erdfrei geschaltet und
beginnt der Steuerspannung AV, die durch die geradzeiligen Zeilen r2, r4 und r6
gelangt, oberhalb zu folgen.
Gemäß dem Beispiel a) wird die Spalte c2 mit der Spannung Vspal beaufschlagt,
bis der p-FET-Zähler 8 mittels von dem Rückkopplungsschaltkreis 4 stammenden
Impulsen bis zu dem Wert heraufzählt, der der AV-Spannung entspricht, wobei
der Zähler zur Zeit t1 den in dem Latch-Kreis 11 gespeicherten Wert erreicht.
Danach wird die Spalte c1 massefrei geschaltet und die Spalte erreicht schließlich
die Spannung 26,7 V + 3×2,67 V = 34,7 V.
Theoretisch kann die Rückkopplung auch durch Berechnen der Kurvenform der
Spannung AV ersetzt werden, wobei die Spannung AV im vorhinein aus der
Spaltentreiber-Spannungsinformation errechnet wird. Diese Lösung ist jedoch
teuer und schwierig für Gerätetechniken und Treibertechniken zu implementieren,
da die Lösung den Widerstandseffekt der Spaltenelektrode bei verschiedenen zu
ladenden Spannungen kompensieren sollte und es zulassen sollte, die Vspal-
Spannungen mit sich ändernden Kurvenverläufen anzupassen, um Strom zu
sparen.
Claims (6)
1. Verfahren zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige,
wobei aufeinanderfolgende Bilder auf der Anzeige hergestellt
werden, und wobei
- - zum Herstellen eines Bildes alle Zeilenelektroden (r1-r6) der Anzeige eine nach der anderen mit einer konstanten Spannung abgetastet werden, und
- - die der gewünschten augenblicklichen Kombination von Lumineszenzstufen für jede Reihe (r1-r6) entsprechende Spaltenspannung für die Spaltenelektroden (c1-c2) synchron mit dem Abtasten der Zeilenelektroden gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
- - eine der durchschnittlichen Modulationsspannung (AV) der Spaltenelektroden (c1-c6) entsprechende Spannung an zumindest einem Teil der nicht ausgewählten Zeilenelektroden (r1-r6) angelegt ist, um die Spaltenelektroden (c1-c6) kapazitätsmäßig um den Betrag der durchschnittlichen Modulationsstufe anzuheben, und
- - lediglich die benötigten Spaltenelektroden (c1-c6) mit der Differenzspannung in bezug auf die durchschnittliche Modulationsspannung (AV) getrieben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannung der Spaltenelektroden (c1-c6) durch zumindest eine,
sich parallel zu den Zeilenelektroden (r1-r6) erstreckende
Sensorelektrode (rf1, rf2) erfaßt wird und daß die erfaßten Daten
zum Treiben der Spaltenelektroden (c1-c6) verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spaltenelektroden (c1-c6) zum Anfang der Anzeigeperiode
getrieben werden und dieser Vorgang unterbrochen wird, wenn
eine Information über eine genügend hohe Differenzspannung über
die Sensorelektrode (3) und den Rückkopplungskreis (4) erhalten
worden ist.
4. Vorrichtung zum Treiben einer Elektrolumineszenz-Matrix-Anzeige
mit
- - einer Elektrolumineszenz-Anzeige (1) mit Spaltenelektroden (c1-c6) und Zeilenelektroden (r1-r6),
- - Treibermitteln (2) für die Spaltenelektroden (c1-c6), und
- - Treibermitteln (15, 16) für die Zeilenelektroden (r1-r6), dadurch gekennzeichnet, daß
- - Mittel zum Bestimmen der durchschnittlichen Spaltenspannung (AV) pro Zeile vorgesehen sind,
- - die Treibermittel (15, 16) für die Zeilenelektroden (r1-r6) Mittel umfassen, durch die zumindest ein Teil der nicht ausgewählten Zeilen (r1-r6) mit der Durchschnittsspaltenspannung (AV) beaufschlagbar sind, und
- - die Treibermittel (2) für die Spaltenelektroden (c1-c6) Schaltermittel (s1, s2) aufweisen, durch die die Spaltenelektroden (c1-c6) entweder mit dem Massepotential oder mit der Spaltentreiberspannung (Vspal) verbindbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung zumindest eine Sensorelektrode (3) und damit
verbundende Rückkopplungsmittel (4) zum Ansteuern der
Schaltermittel (s1, s2) der Spaltenelektroden auf Grundlage der von
der Sensorelektrode (3) ermittelten Spaltenspannung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Sensorelektroden (3) parallel zu den Zeilenelektroden (r1-r6) an
der oberen und unteren Kante der Anzeige angeordnet sind.
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