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DE431586C - Ventilationseinrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Ventilationseinrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE431586C
DE431586C DEG62322D DEG0062322D DE431586C DE 431586 C DE431586 C DE 431586C DE G62322 D DEG62322 D DE G62322D DE G0062322 D DEG0062322 D DE G0062322D DE 431586 C DE431586 C DE 431586C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation device
fan
wind turbine
impeller
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG62322D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG62322D priority Critical patent/DE431586C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431586C publication Critical patent/DE431586C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/10Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues wherein the top moves as a whole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Ventilationseinrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge. Die zur Zeit üblichen Ventilationseinrichtungen sind einseitig und dienen in der Regel nur einem Zwecke, z. B.
  • a) der Luftzirkulation, wobei die Luft in einem Raum in Kreislauf verseht wird, oder b) Ansaugen von Frischluft von der äußeren Atmosphäre in einen Raum oder c) Absaugen der verbrauchten Luft aus deni Raum und Beförderung derselben in die freie Atmosphäre.
  • Die Erfindung betrifft eine Ventilationseinrichtung, bei der der Ventilator durch ein besonderes Windrad angetrieben wird, wobei auch der beim Fahren entstehende Luftzug nutzbar gemacht wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht in einer Anordnung, bei dem das Umstellen der Eintritts- und Austrittsöffnungen die drei verschiedenen Ventilationsmöglichkeiten ergibt.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, und zwar: Abb. i einen Vertikalquerschnitt durch die Ventilationseinrichtung, Abb.2 einen Horizontalquerschnitt durch die den Ventilator antreibende Windturbine, Abb.3 einen Horizontalquerschnitt durch den angetriebenen Ventilator, Abb. q. eine Skizze der Regulierungsvorrichtungen. In Abb. i ist i die gemeinsame Antriebswelle, auf welcher der Antriebsmotor 2 (Windturbine) und der Ventilatorflügel 3 sitzen; :1 ist der Leitapparat zum Windrade 5 (q. und 5 bilden zusammen die Windturbine 2) ; 6 ist eine Windhaube der Antriebsturbine; 7 ist eine Windhaube des Ventilators; 8 und g sind die Lagerstellen der Welle i ; io ist der Leitapparat zum Ventilatorflügel 3; ir ist ein Verschiebehebel für den Leitapparat io; 12 ist ein Luftschieber zwischen Ventilatoransaugöffnung und Rauminnern; 13 ist ein Luftschieber zwischen Ventilatoransaugöffnung und äußerer Atmosphäre durch Windhaube 7; 1q. ist die Regulierungsvorrichtung zur Umsteuerung der Luftschieber 12 und 13; 15 ist das Ventilatorgehäuse.
  • In Abb. 2 ist 5 das Ventilatorlaufrad mit den Laufradschaufeln und q. das Leitrad mit den Leitradschaufeln der Antriebsturbine In Abb. 3 sind 16 und 17 die schnecken-. förmigen Druckstutzen des Leitapparats io ; 18 und i9 sind die Austrittsöffnungen der Luft nach dem Rauminnern; 2o und 21 sind die: Drucklufträume in Verbindung mit der Windhaube 7 und damit mit der äußeren Atmosphäre.
  • In Abb. q. ist 22 ein Schlitz, in dem sich der Schieteltebel ix des Ventilatorleitrades io bewegt; 12, 13 sind die Ventilatoreintrittsluftschieber; 14 ist die Regulierungsvorrichtung zur Umsteuerung dieser Luftschieber iz, i3.
  • Der Betrieb der Ventilationseinrichtung vollzieht sich folgendermaßen: Die an den Schaufeln des Leitrades 4 der Windturbine 2 vorbeiströmende Luft tritt durch die Leitradschaufeln ein und wird unter bestimmtem Winkel auf die Laufradschaufeln des Ventilatorlaufrades 5 geführt. Die Drehrichtung dieses Laufrades 5 bleibt immer gleich, weil die Luft durch das Leitrad 4 immer unter gleichem Winkel zugeführt wird, gleichgültig, von welcher Seite der Wind eindringt. Das Luftrad 5 wird dadurch in Umdrehung versetzt und dreht mit der Welle i auch den Ventilatorflügel 3. Dieser Ventilatorflügel 3 . saugt durch i2 oder 13 Luft an. Die Regulierungsvorrichtung 14 ist so gestellt, daß immer ein Luftschieber 12, 13 geöffnet und der andere geschlossen ist. Dementsprechend wird entweder aus dem Rauminnern durch i2 oder aus der Atmosphäre durch 13 Luft angesaugt.
  • Die aus dem Ventilatorlaufrad austretende Luft wird durch das schneckenförmige Leitradgehäuse io aufgenommen und durch die Druckluftstutzen 16, 17 nach außen abgeführt. Das Leitradgehäuse io ist drehbar angeordnet, so daß in den beiden entgegengesetzten Stellungen das tine Mal die Druckluft durch 18, ig in das Rauminnere abfließt oder das andere Mal, in der punktierten Leitradstellung, durch 2o, 21 und 7 nach der äußeren Atmosphäre geblasen wird. Die Verdrehung des Leitrades io erfolgt durch einen Verschiebehebel ii, welcher im Schlitze 22 des Ventilatorgehäuses 15 geführt ist.
  • Es können folgende drei Schaltungen eingestellt werden: a) Der Ventilator saugt aus dem Rauminnern und drückt die abgesaugte Luft wieder in den Raum zurück. Er bewirkt dadurch lediglich die Zirkulation im Rauminnern (vgl. Pfeil a).
  • b) Der Ventilator saugt Frischluft aus der freien Atmosphäre und bläst diese Frischluft in das Rauminnere. Er bewirkt dadurch Abkühlung des Rauminnern (vgl. Pfeilrichtung b).
  • c) Der Ventilator saugt verbrauchte Luft aus dem Rauminnern und bläst sie in die freie Atmosphäre. Er bewirkt Entfernung der schlechten Raumluft und dadurch Lufterneuerung (vgl. Pfeilrichtung c).
  • Die Einstellung dieser drei vorgenannten Arbeitsverfahren geschieht durch Drehung an den Griffen ii und r4. Die Umstellung. kann jederzeit und während des Betriebes erfolgen, so daß jedem Bedarf sofort entsprochen werden kann. Als Antriebsmotor für den Ventilator kann an Stelle der Windturbine auch ein Elektromotor u. dgl. dienen. Das Gehäuse 15 kann als Beleuchtungskörper ausgebildet sein und bietet so in einer einfachen, praktischen und formschönen Ausführung alle nur erstrebenswerten Lüftungsmöglichkeiten.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Ventilationseinrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, beider die Lüftung durch einen durch ein besonderes Windrad angetriebenen Ventilator erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilatorschaufelrad (3) von einem Leitapparat (ro) umschlossen wird, twelcher sowohl durch achsial angeordnete verschließbare Öffnungen als auch durch radial angeordnete Öffnungen entweder mit dem zu lüftenden Raum oder mit der Atmosphäre verbunden werden kann und dadurch die für die genannten Strömungsarten erforderlichen Strömungswege herstellen läßt.
  2. 2. Ventilationseinrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden achsialen Öffnungen des Leitapparats (=o) durch von einem gemeinsamen Deckenhandgriff (i4) aus zu betätigende Schieber (iz, 13) wechselweise geschlossen bzw. geöffnet werden können.
  3. 3. Ventilationseinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Öffnungen des Leitrades (io) durch Verdrehen desselben um die Ventilatorachse (i) mit in dem zu lüftenden Raum oder in die Atmosphäre ausmündenden Kammern (i8, ig bzw. 2o, 2i) eines den Leitapparat (io) umschließenden Gehäuses (i5) verbunden werden können.
  4. 4. Ventilationseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise durch den Wind betätigte und auf gleicher Achse mit dem Ventilatorschaufelrad angeordnete Antriebsmotor aus einer mit Leitrad (4) und Laufrad (5) ausgebildeten Windturbine besteht.
  5. 5. Ventilationseinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitrad (4) der Windturbine (,1, 5) in ein Gehäuse eingebaut ist, das oben eine Windhaube (6) für das Laufrad der Windturbine aufweist und unten eine Windhaube (7) für das Ventilatorschaufelrad bildet.
DEG62322D 1924-10-01 1924-10-01 Ventilationseinrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE431586C (de)

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DE431586C true DE431586C (de) 1926-07-13

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DEG62322D Expired DE431586C (de) 1924-10-01 1924-10-01 Ventilationseinrichtung, insbesondere fuer Eisenbahnfahrzeuge

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