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DE431579C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten

Info

Publication number
DE431579C
DE431579C DES70728D DES0070728D DE431579C DE 431579 C DE431579 C DE 431579C DE S70728 D DES70728 D DE S70728D DE S0070728 D DES0070728 D DE S0070728D DE 431579 C DE431579 C DE 431579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
metal strip
pressure
strip
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES70728D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DES70728D priority Critical patent/DE431579C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE431579C publication Critical patent/DE431579C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/36Making other particular articles clips, clamps, or like fastening or attaching devices, e.g. for electric installation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Bislang werden die sogenannten Andrücketiketten, das sind Etiketten, die durch Zusammendrücken einer an ihnen befestigten Blechklammer an der Ware angebracht werden, auf Vollauitomaten meistens in der Weise herge-. stellt, daß die Andrückklammern einzeln und' in gewissen Abständen aus dem von der Rolle kommenden Blechstreifen ausgestanzt werden und daß man alsdann den sonach bei dem
ίο ersten Durchgang durch die Maschine mit Ausstanzungen versehenen Streifen umkehrt und in dieser umgekehrten Lage noch einmal durch die Maschine schickt, um nunmehr auch aus den zuvor unbearbeiteten, nämlich, zwischen den aufeinanderfolgenden Ausstanzungen des ersten Arbeitsganges stehengebliebenen Stellen des Blechstreifens weitere Andrückklammern auszustanzen.
Dieses bekannte Verfahren leidet nun an dem
ao wesentlichen Mangel, daß bei dem zweiten Durchgang des Blechstreifens durch die Maschine Unregelmäßigkeiten unvermeidlich sind, da einmal der Grat an den Schnitträndern der beim ersten Durchgang hervorgebrachten Aus-
S5 stanzungen, zum anderen aber Streckungen, die das Material beim ersten Durchgang durch die Maschine erfahren hat, den Vorschub des Blechstreifens unregelmäßig gestalten. Dadurch kommt es dann sehr häufig vor, daß die beim zweiten Durchgang entfallenden Andrückklammern in die vom ersten Durchgang herrührenden Ausstanzungen hineingestanzt werden und somit unvollständig ausfallen. Demgemäß ist wenigstens beim zweiten Durchgang des Blechstreifens durch die Maschine eine ständige Überwachung der Maschine und ein sehr häufiges Nachrichten bzw. Nachstellen des Blechstreifens erforderlich, wodurch der Zweck des »Vollautomaten« zum großen Teil illusorisch wird.
Die vorstehend genannten Nachteile des bisherigen Verfahrens werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Letztere besteht darin, daß bei jedem Hub der Maschine gleichzeitig zwei Andrückklammern, und zwar gegeneinander versetzt und um das x/2-, i1/^-, 2x/2- oder sVafache des Blechstreifenvorschubes voneinander entfernt aus dem Blechstreifen ausgestanzt werden, und daß die eine dieser beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammem auf der einen, die andere Klammer aber, gegen erstere versetzt, auf der anderen Seite des Kartonstreifens befestigt wird, um somit den Blechstreifen unter vollkommener Ausnutzung des Materials bei nur einmaligem Durchgang durch die Maschine zu verarbeiten.
Dadurch wird einerseits das immerhin umständliche Umspannen des Blechstreifens, das bei dem bisherigen Verfahren für den dort stattfindenden zweiten Durchgang durch die Maschine erforderlich ist, erspart, anderseits aber die Gefahr von Fehlerzeugnissen vollkommen beseitigt, dabei aber, wie schon erwähnt wurde, der Vorteil größter Materialausnutzung gewährt, indem die unmittelbar benachbarten Ausstanzungen im Blechstreifen gegeneinander um i8o° verdreht liegen.
Die neue Verfahrensmaßnahme, den Kartonstreifen an beiden Rändern mit gegeneinander versetzten Andrückklammern zu versehen, wird dadurch ermöglicht, daß der Transport der gleichzeitig aus dem Blechstreifen ausgestanzten Andrückklammern von der Schnittstation nach den Nietstellen durch zwei Schieber von untereinander verschiedenem Hub erfolgt.
Die Zeichnung läßt das neue Verfahren und die zu dessen Ausführung bestimmte Vorrichtung erkennen.
Abb. ι stellt schematisch in einem Ausführungisbeispiel die Art und Weise dar, in der gemäß der Erfindung das Ausstanzen je zweier Andrückklammern bei den aufeinanderfolgenden Hüben (der Maschine erfolgen soil, während
Abb. 2, ebenfalls beispielsweise, die Ausführung der zur Ausnutzung des neuen Verfahrens dienenden neuen Vorrichtung zeigt.
Im Interesse einer möglichst deutlichen Dar-
stellung sind in Abb. ι die Andrückklammern als einfache Dreiecke mit abgestumpften Ecken gezeichnet, wobei die beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammern durch gleiche Schraffierung kenntlich gemacht sind. Aus dieser Abb. ι ergibt sich, daß bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel die beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammern um 1,5 ν voneinander entfernt sind, wobei ν die Größe
ίο des Verschubschrittes bedeutet, den der Blechstreifen ι nach Beendigung jedes Stanzvorganges, also zwischen je zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Ausstanzungen ausführt.
Je nach der Breite der herzustellenden Andrücketiketten könnte man die Entfernung zwischen den beiden gleichzeitig ausgestanzten Andrückklammern auch auf 2V0V oder 3V2V usw. bemessen.
Wie aus Abb. 1 und auch aus dem ablaufenden (rechten) Streifenteil in Abb. 2 zu erkennen ist, wird der Blechstreifen 1 nach dem neuen Verfahren bei nur einmaligem Durchgang durch die Maschine restlos, und zwar unter vollkommener Ausnutzung des Materials, verarbeitet, indem durch die vorstehend genannte Verfahrensmaßnahme dafür gesorgt ist, daß die unmittelbar einander benachbarten Ausstanzungen im Streifen 1 gegenseitig immer um 18o° verdreht liegen.
Um nun vor dem Anbringen der Klammern an dem Kartonstreifen 2 (Abb. 2) eine Drehung bzw. Umkehrung derjenigen Klammern zu umgehen, die mit der Andrückspitze dem Kartonstreifen 2 zugekehrt (in dem in Abb. 2 linken Werkzeug) ausgestanzt werden, sieht die vorliegende Erfindung noch die besondere Maßnahme vor, daß jeweils die eine der beiden gleichzeitig ausgestanzten Andrückklammern auf der einen, die andere Klammer aber auf der anderen' Seite des Kartonstreifens befestigt wird.
Die Vorrichtung zur Ausführung des neuen Verfahrens besteht im wesentlichen darin, daß zwei Schieber 3 und 4 vorgesehen sind, in die die um i8o° gegeneinander verdrehten, gleichzeitig herzustellenden Andrückklammern hineingestanzt werden. Das Hineinstanzen der beiden Klammern erfolgt in die Ausschnitte 5 und 6 der beiden Schieber. Diese Schieber haben einen untereinander verschieden großen Hub und dienen weiterhin dazu, um die in die Ausschnitte 5 und 6 hineingestanzten Klammern zunächst nach den beiden, mit 7 und 8 bezeichneten Prägestellen zu transportieren, in denen die drei äußeren Spitzen jeder Klammer rechtwinklig zur Ebene der Klammer umgebogen und die Prägungen der Klammern selbst vorgenommen werden. Die Schieber 3 und 4 gehen alsdann in die . ursprüngliche Lage zurück, in der zwei weitere Klammern in die Ausschnitte 5 und 6 hineingestanzt und die zuvor geprägten Klammern in die Ausschnitte 9 und 10 der beiden Schieber 3 und 4 hineingedrückt werden. Bei der erneuten Bewegung der Schieber 3 und 4 in Richtung der neben diesen Schiebern eingezeichneten Pfeile werden dann die jetzt in den Ausschnitten 9 und ι ο befindlichen Klammern nach den Nietstellen 11 und 12, die zuletzt in die Ausschnitte S und 6 eingestanzten Klammern aber an die Prägestellen 7 und 8 befördert.
Es ergibt sich aus der Zeichnung, daß der größere Hub des linken Schiebers 4 ohne weiteres die Möglichkeit bietet, die in den Ausschnitt 6 hineingestanzte Klammer nach der dem Blechstreifen 1 abgekehrten Seite des Kartonstreifens 2 zu befördern und die betreffende Klammer noch selbst an dem Kartonstreifen 2 zu befestigen.
Es sei noch erwähnt, daß das Abschneiden der auf diese Weise hergestellten Andrücketiketten natürlich genau in derselben Weise erfolgt wie dies bislang üblich ist, und daß die gegenseitige Verdrehung der unmittelbar aufeinanderfolgenden Etiketten bei der Herstellung nicht den geringsten Nachteil mit sich bringt, da die Etiketten sich nach dem Abtrennen von dem Kartonstreifen doch mehrfach überschlagen, bevor sie in den unter dem Automaten aufgestellten Sammelkasten gelangen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren und Vorrichtung zur Her-
. stellung von Andrücketiketten auf Vollautomaten, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Hub der Maschine gleichzeitig zwei Andrückklammern, und zwar gegeneinander versetzt und um das V2-, I1J2-, 2V2~> sVafache usf. des Blechstreifenvor-Schubes voneinander entfernt, aus dem Blechstreifen ausgestanzt werden, und daß die eine dieser beiden Klammern auf der einen, die andere Klammer aber, gegen erstere versetzt, auf der anderen Seite des Kartonstreifens befestigt wird, um somit den Blechstreifen unter vollkommener Materialausnutzung bei nur einmaligem Durchgang durch die Maschine zu verarbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport der gleichzeitig aus dem Blechstreifen ausgestanzten Andrückklammern von der Schnittstation nach der Nietstelle durch zwei Schieber von untereinander verschiedenem Hub erfolst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES70728D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten Expired DE431579C (de)

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DE431579C true DE431579C (de) 1926-07-12

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DE (1) DE431579C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5862579A (en) * 1994-10-14 1999-01-26 Press Engineering (Proprietary) Company File fastener method of manufacture
DE202021002426U1 (de) 2021-07-17 2021-08-27 Karl Göckel Verstellsystem für Plattenabsorber
DE102021003699A1 (de) 2021-07-17 2023-01-19 Karl Göckel Verstellsystem

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5862579A (en) * 1994-10-14 1999-01-26 Press Engineering (Proprietary) Company File fastener method of manufacture
DE202021002426U1 (de) 2021-07-17 2021-08-27 Karl Göckel Verstellsystem für Plattenabsorber
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