DE431579C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von AndruecketikettenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/36—Making other particular articles clips, clamps, or like fastening or attaching devices, e.g. for electric installation
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Description
Bislang werden die sogenannten Andrücketiketten, das sind Etiketten, die durch Zusammendrücken
einer an ihnen befestigten Blechklammer an der Ware angebracht werden, auf Vollauitomaten meistens in der Weise herge-.
stellt, daß die Andrückklammern einzeln und' in gewissen Abständen aus dem von der Rolle
kommenden Blechstreifen ausgestanzt werden und daß man alsdann den sonach bei dem
ίο ersten Durchgang durch die Maschine mit
Ausstanzungen versehenen Streifen umkehrt und in dieser umgekehrten Lage noch einmal
durch die Maschine schickt, um nunmehr auch aus den zuvor unbearbeiteten, nämlich, zwischen
den aufeinanderfolgenden Ausstanzungen des ersten Arbeitsganges stehengebliebenen Stellen
des Blechstreifens weitere Andrückklammern auszustanzen.
Dieses bekannte Verfahren leidet nun an dem
ao wesentlichen Mangel, daß bei dem zweiten Durchgang des Blechstreifens durch die Maschine
Unregelmäßigkeiten unvermeidlich sind, da einmal der Grat an den Schnitträndern der
beim ersten Durchgang hervorgebrachten Aus-
S5 stanzungen, zum anderen aber Streckungen,
die das Material beim ersten Durchgang durch die Maschine erfahren hat, den Vorschub des
Blechstreifens unregelmäßig gestalten. Dadurch kommt es dann sehr häufig vor, daß
die beim zweiten Durchgang entfallenden Andrückklammern in die vom ersten Durchgang
herrührenden Ausstanzungen hineingestanzt werden und somit unvollständig ausfallen.
Demgemäß ist wenigstens beim zweiten Durchgang des Blechstreifens durch die Maschine
eine ständige Überwachung der Maschine und ein sehr häufiges Nachrichten bzw. Nachstellen
des Blechstreifens erforderlich, wodurch der Zweck des »Vollautomaten« zum großen Teil illusorisch wird.
Die vorstehend genannten Nachteile des bisherigen Verfahrens werden durch den Gegenstand
der Erfindung beseitigt. Letztere besteht darin, daß bei jedem Hub der Maschine
gleichzeitig zwei Andrückklammern, und zwar gegeneinander versetzt und um das x/2-, i1/^-,
2x/2- oder sVafache des Blechstreifenvorschubes
voneinander entfernt aus dem Blechstreifen ausgestanzt werden, und daß die eine dieser beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammem
auf der einen, die andere Klammer aber, gegen erstere versetzt, auf der anderen Seite
des Kartonstreifens befestigt wird, um somit den Blechstreifen unter vollkommener Ausnutzung
des Materials bei nur einmaligem Durchgang durch die Maschine zu verarbeiten.
Dadurch wird einerseits das immerhin umständliche Umspannen des Blechstreifens, das
bei dem bisherigen Verfahren für den dort stattfindenden zweiten Durchgang durch die
Maschine erforderlich ist, erspart, anderseits aber die Gefahr von Fehlerzeugnissen vollkommen
beseitigt, dabei aber, wie schon erwähnt wurde, der Vorteil größter Materialausnutzung
gewährt, indem die unmittelbar benachbarten Ausstanzungen im Blechstreifen gegeneinander um i8o° verdreht liegen.
Die neue Verfahrensmaßnahme, den Kartonstreifen an beiden Rändern mit gegeneinander
versetzten Andrückklammern zu versehen, wird dadurch ermöglicht, daß der Transport der
gleichzeitig aus dem Blechstreifen ausgestanzten Andrückklammern von der Schnittstation
nach den Nietstellen durch zwei Schieber von untereinander verschiedenem Hub erfolgt.
Die Zeichnung läßt das neue Verfahren und die zu dessen Ausführung bestimmte Vorrichtung
erkennen.
Abb. ι stellt schematisch in einem Ausführungisbeispiel
die Art und Weise dar, in der gemäß der Erfindung das Ausstanzen je zweier
Andrückklammern bei den aufeinanderfolgenden Hüben (der Maschine erfolgen soil, während
Abb. 2, ebenfalls beispielsweise, die Ausführung der zur Ausnutzung des neuen Verfahrens
dienenden neuen Vorrichtung zeigt.
Im Interesse einer möglichst deutlichen Dar-
stellung sind in Abb. ι die Andrückklammern als einfache Dreiecke mit abgestumpften
Ecken gezeichnet, wobei die beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammern durch gleiche
Schraffierung kenntlich gemacht sind. Aus dieser Abb. ι ergibt sich, daß bei dem hier
gewählten Ausführungsbeispiel die beiden gleichzeitig ausgestanzten Klammern um 1,5 ν
voneinander entfernt sind, wobei ν die Größe
ίο des Verschubschrittes bedeutet, den der Blechstreifen
ι nach Beendigung jedes Stanzvorganges, also zwischen je zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden
Ausstanzungen ausführt.
Je nach der Breite der herzustellenden Andrücketiketten könnte man die Entfernung zwischen den beiden gleichzeitig ausgestanzten Andrückklammern auch auf 2V0V oder 3V2V usw. bemessen.
Je nach der Breite der herzustellenden Andrücketiketten könnte man die Entfernung zwischen den beiden gleichzeitig ausgestanzten Andrückklammern auch auf 2V0V oder 3V2V usw. bemessen.
Wie aus Abb. 1 und auch aus dem ablaufenden (rechten) Streifenteil in Abb. 2 zu erkennen
ist, wird der Blechstreifen 1 nach dem neuen Verfahren bei nur einmaligem Durchgang
durch die Maschine restlos, und zwar unter vollkommener Ausnutzung des Materials,
verarbeitet, indem durch die vorstehend genannte Verfahrensmaßnahme dafür gesorgt ist,
daß die unmittelbar einander benachbarten Ausstanzungen im Streifen 1 gegenseitig immer
um 18o° verdreht liegen.
Um nun vor dem Anbringen der Klammern an dem Kartonstreifen 2 (Abb. 2) eine Drehung
bzw. Umkehrung derjenigen Klammern zu umgehen, die mit der Andrückspitze dem Kartonstreifen
2 zugekehrt (in dem in Abb. 2 linken Werkzeug) ausgestanzt werden, sieht die vorliegende Erfindung noch die besondere
Maßnahme vor, daß jeweils die eine der beiden gleichzeitig ausgestanzten Andrückklammern
auf der einen, die andere Klammer aber auf der anderen' Seite des Kartonstreifens befestigt
wird.
Die Vorrichtung zur Ausführung des neuen Verfahrens besteht im wesentlichen darin, daß
zwei Schieber 3 und 4 vorgesehen sind, in die die um i8o° gegeneinander verdrehten,
gleichzeitig herzustellenden Andrückklammern hineingestanzt werden. Das Hineinstanzen der
beiden Klammern erfolgt in die Ausschnitte 5 und 6 der beiden Schieber. Diese Schieber
haben einen untereinander verschieden großen Hub und dienen weiterhin dazu, um die in die
Ausschnitte 5 und 6 hineingestanzten Klammern zunächst nach den beiden, mit 7 und 8
bezeichneten Prägestellen zu transportieren, in denen die drei äußeren Spitzen jeder Klammer
rechtwinklig zur Ebene der Klammer umgebogen und die Prägungen der Klammern selbst vorgenommen werden. Die Schieber 3
und 4 gehen alsdann in die . ursprüngliche Lage zurück, in der zwei weitere Klammern in
die Ausschnitte 5 und 6 hineingestanzt und die zuvor geprägten Klammern in die Ausschnitte
9 und 10 der beiden Schieber 3 und 4 hineingedrückt werden. Bei der erneuten Bewegung
der Schieber 3 und 4 in Richtung der neben diesen Schiebern eingezeichneten Pfeile
werden dann die jetzt in den Ausschnitten 9 und ι ο befindlichen Klammern nach den Nietstellen
11 und 12, die zuletzt in die Ausschnitte
S und 6 eingestanzten Klammern aber an die Prägestellen 7 und 8 befördert.
Es ergibt sich aus der Zeichnung, daß der größere Hub des linken Schiebers 4 ohne
weiteres die Möglichkeit bietet, die in den Ausschnitt 6 hineingestanzte Klammer nach
der dem Blechstreifen 1 abgekehrten Seite des Kartonstreifens 2 zu befördern und die betreffende
Klammer noch selbst an dem Kartonstreifen 2 zu befestigen.
Es sei noch erwähnt, daß das Abschneiden der auf diese Weise hergestellten Andrücketiketten
natürlich genau in derselben Weise erfolgt wie dies bislang üblich ist, und daß
die gegenseitige Verdrehung der unmittelbar aufeinanderfolgenden Etiketten bei der Herstellung
nicht den geringsten Nachteil mit sich bringt, da die Etiketten sich nach dem
Abtrennen von dem Kartonstreifen doch mehrfach überschlagen, bevor sie in den unter dem
Automaten aufgestellten Sammelkasten gelangen.
Claims (2)
1. Verfahren und Vorrichtung zur Her-
. stellung von Andrücketiketten auf Vollautomaten, dadurch gekennzeichnet, daß
bei jedem Hub der Maschine gleichzeitig zwei Andrückklammern, und zwar gegeneinander
versetzt und um das V2-, I1J2-,
2V2~> sVafache usf. des Blechstreifenvor-Schubes
voneinander entfernt, aus dem Blechstreifen ausgestanzt werden, und daß
die eine dieser beiden Klammern auf der einen, die andere Klammer aber, gegen
erstere versetzt, auf der anderen Seite des Kartonstreifens befestigt wird, um somit
den Blechstreifen unter vollkommener Materialausnutzung bei nur einmaligem Durchgang
durch die Maschine zu verarbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport
der gleichzeitig aus dem Blechstreifen ausgestanzten Andrückklammern von der Schnittstation nach der Nietstelle durch
zwei Schieber von untereinander verschiedenem Hub erfolst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70728D DE431579C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70728D DE431579C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431579C true DE431579C (de) | 1926-07-12 |
Family
ID=7501989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES70728D Expired DE431579C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Andruecketiketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431579C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5862579A (en) * | 1994-10-14 | 1999-01-26 | Press Engineering (Proprietary) Company | File fastener method of manufacture |
| DE202021002426U1 (de) | 2021-07-17 | 2021-08-27 | Karl Göckel | Verstellsystem für Plattenabsorber |
| DE102021003699A1 (de) | 2021-07-17 | 2023-01-19 | Karl Göckel | Verstellsystem |
-
0
- DE DES70728D patent/DE431579C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5862579A (en) * | 1994-10-14 | 1999-01-26 | Press Engineering (Proprietary) Company | File fastener method of manufacture |
| DE202021002426U1 (de) | 2021-07-17 | 2021-08-27 | Karl Göckel | Verstellsystem für Plattenabsorber |
| DE102021003699A1 (de) | 2021-07-17 | 2023-01-19 | Karl Göckel | Verstellsystem |
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