DE4314949A1 - Geraffte und kompakt verpackte Hülle für Einzelprodukte, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zur Herstellung von einzeln abfüllbaren Produkten wie Würsten - Google Patents
Geraffte und kompakt verpackte Hülle für Einzelprodukte, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zur Herstellung von einzeln abfüllbaren Produkten wie WürstenInfo
- Publication number
- DE4314949A1 DE4314949A1 DE4314949A DE4314949A DE4314949A1 DE 4314949 A1 DE4314949 A1 DE 4314949A1 DE 4314949 A DE4314949 A DE 4314949A DE 4314949 A DE4314949 A DE 4314949A DE 4314949 A1 DE4314949 A1 DE 4314949A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- casing
- sleeve
- container
- gathered
- sheath
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 235000013580 sausages Nutrition 0.000 title claims description 35
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 22
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 9
- 238000011049 filling Methods 0.000 claims description 35
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 12
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 7
- 235000013372 meat Nutrition 0.000 claims description 7
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 claims description 4
- 239000005038 ethylene vinyl acetate Substances 0.000 claims description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 2
- 235000013550 pizza Nutrition 0.000 description 7
- 238000002791 soaking Methods 0.000 description 4
- 235000002568 Capsicum frutescens Nutrition 0.000 description 3
- 240000008574 Capsicum frutescens Species 0.000 description 3
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 3
- 229920002678 cellulose Polymers 0.000 description 2
- 239000001913 cellulose Substances 0.000 description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 238000005429 filling process Methods 0.000 description 2
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 1
- 241000269319 Squalius cephalus Species 0.000 description 1
- 229940121375 antifungal agent Drugs 0.000 description 1
- 239000003429 antifungal agent Substances 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000855 fermentation Methods 0.000 description 1
- 230000004151 fermentation Effects 0.000 description 1
- 238000011068 loading method Methods 0.000 description 1
- 235000013622 meat product Nutrition 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- -1 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
- 238000004260 weight control Methods 0.000 description 1
- 210000000707 wrist Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C13/00—Sausage casings
- A22C13/02—Shirring of sausage casings
- A22C13/023—Holders or packs of shirred casings
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C13/00—Sausage casings
- A22C13/02—Shirring of sausage casings
- A22C2013/028—Supplying and shirring casings
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S206/00—Special receptacle or package
- Y10S206/802—Shirred sausage casing
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
- Processing Of Meat And Fish (AREA)
- Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft geraffte und kom
pakt verpackte Hüllen wie z. B. kleinkalibrige, faseri
ge Wursthüllen zur Herstellung von Trockenwürsten, ein
Verfahren zu ihrer Herstellung und ein Verfahren zur
Herstellung von einzeln füllbaren Produkten wie Wür
sten.
Kleinkalibrige Faserwursthüllen (mit einem Durchmesser
von weniger als etwa 85 mm) werden auf dem Markt für
viele Trockenwurstsorten eingesetzt. Wegen ihres sehr
exakten Durchmessers stellen diese kleinkalibrigen
Hüllen ein ausgezeichnetes Behältnis für Schneidepro
dukte dar, insbesondere wenn Scheiben mit genauem Ge
wicht erforderlich sind. Eine besonders häufig mit
solchen kleinkalibrigen Wursthüllen verwendete Wurst
sorte ist die Peperoni. Peperonischeiben sind ein be
liebter Pizzabelag. Von den meisten Herstellern gefro
rener oder frischer Pizzas werden kalibertreue Pepe
roni mit exaktem Gewicht verlangt, damit beim Schnei
den der Wurst jede Scheibe gleich ist. Auf diese Weise
kann der Pizzahersteller die Menge des Belags regulie
ren und dadurch verhindern, daß zur Erfüllung von Eti
kettier- und anderen regulativen Vorschriften zusätz
liche Scheiben auf die Pizza gelegt werden.
Das Aussehen der Peperonischeiben ist ebenso wichtig
wie ihre Größen- und Gewichtskontrolle. Beim Erhitzen
einer Pizza kommt es vor, daß sich einige Peperoni
scheiben zusammenrollen oder hohl nach oben wölben und
dadurch das ansonsten ansprechende Aussehen der Pizza
verunstalten. Die "Wölbungs-Neigung" der Scheiben ist,
zumindest teilweise, auf die Vorgehensweise beim Fül
len der Peperoniwurst zurückzuführen.
Fig. 1 zeigt ein konventionelles Verfahren zum Füllen
von Peperoni-Würsten. Bei der Maschine (10) handelt es
sich um eine handelsübliche Füllmaschine, wie sie z. B.
unter der Marke POLY-CLIP, Typ SFC 7006, Fa. Nei
decker, Frankfurt, BRD, verkauft wird. Es werden
selbstverständlich auch andere geeignete Füllmaschinen
für diesen Zweck eingesetzt. Auf einem Arbeitstisch
(14) liegt eine Vielzahl trockener, flacher Hüllen
(12a), die an einem Ende abgebunden sind. Die Hüllen
(12) weisen eine Länge von nur etwa 101,6 bis 177,8 cm
(40-70 inches) auf und dienen zum Umhüllen nur eines
Würstchens oder rundlichen Wurst (chub). Diese Hül
len (12a) werden, bis sie geschmeidig sind, von der
Bedienungsperson in einer Wanne (16) eingeweicht. Die
Bedienungsperson nimmt die eingeweichten Hüllen (12b)
aus der Wanne (16) und rafft die getränkten Hüllen
(12b) von Hand auf ein Füllhorn (18). Bei der in Fig.
1 gezeigten Maschine befinden sich drei Füllhörner auf
einem rotierenden Revolver.
Das manuelle Raffen der Hülle auf das Füllhorn ist
eine ermüdende und zeitaufwendige Aufgabe. Die Be
dienungsperson muß zudem sich ständig wiederholende
Kräuselbewegungen mit der Hand durchführen, die, multi
pliziert mit der Anzahl der während einer normalen Ar
beitsschicht zu raffenden Hüllen, außerordentlich häu
fige Handbeugebewegungen erfordern.
Sodann wird die Maschine (10) bewegt und führt ein
Horn (18) mit einer darauf befindlichen gerafften
Hülle (12c) in die Füllstation, wodurch die Brätemul
sion aus einem Trichter (20) durch das Horn (18) in
die Hülle gepreßt wird. Zum Abclipsen des hinteren En
des der Hülle dient bei der Maschine (10) eine Clip
vorrichtung (22). Die gefüllte Hülle (12d) wird auf
dem Tisch (14) abgelegt. Diese sogenannten "grünen"
Würste werden sodann in einen geeigneten Fermentie
rungsraum oder eine Räucherkammer gebracht, wo die
Wurst weiter verarbeitet wird.
Gegenüber den einzelnen, im Zusammenhang mit Fig. 1
beschriebenen Hüllenstücken werden bei einem anderen
Verfahren, das beispielsweise in Abschnitt III der
Veröffentlichung Sausage Casing Technology, herausge
geben von Endel Karmas, veröffentlicht von Noyes Data
Corporation, Park Ridge, New Jersey, (1974) beschrie
ben wird, große Längen zu einer Raupe oder einem
Strang geraffte Hüllen eingesetzt. Üblicherweise ent
halten die gerafften Stränge etwa 20 m Hülle, die auf
eine Länge von etwa 35,56 bis 43,18 cm (14-17 inches)
gerafft oder zusammengedrängt wurde. Der Strang wird
in ein Netz verpackt, welches ein Entraffen des Stran
ges verhindert und - falls er nicht vorbenetzt ist -
sein anschließendes Einweichen zur Erzielung der Bieg
samkeit der Hülle in gerafftem Zustand ermöglicht.
Nach dem Einweichen wird die Verpackung entfernt, und
der Strang auf das Horn der Füllmaschine geschoben. Im
Vergleich zur Verwendung von Einzelhüllen ist beim
Einsatz von Strängen eine kompliziertere Maschine not
wendig, da mit dieser die Hülle sowohl doppelt ge
clipt, geschnitten und in Schlingen gelegt als auch
mit Brät befüllt werden muß. Als Beispiel für eine
derartige Maschine sei die SUPER POLY CLIP, Fa. Nei
decker, Frankfurt, BRD genannt. Da der Strang eine
weitaus größere Hüllenlänge enthält, kann mit dieser
Maschine aus einem Strang eine Vielzahl von Würsten
hergestellt werden; normalerweise genügend Hüllenmate
rial, um aus einem Strang 20 bis 50 Würste zu ferti
gen.
Das letztgenannte Verfahren hat den Vorteil, daß das
Raffen der Hülle von Hand entfällt. Es weist jedoch
auch Nachteile auf. So ist z. B. der Durchmesser des
Füllhorns im allgemeinen kleiner als Hörner für Ein
zelhüllen. Um ein Beispiel zu geben: bei gerafften
Hüllen wird für eine Wurst mit einem Durchmesser von
50 mm typischerweise ein Füllhorn mit einem Durchmes
ser von 28 mm oder weniger eingesetzt, im Gegensatz
dazu kann ein Füllhorn mit einem Durchmesser von 36 mm
für Einzelhüllen eingesetzt werden. Diese Diskrepanz
ist im allgemeinen darauf zurückzuführen, daß zum Ver
dichten der vielen Meter Hüllenmaterials auf eine dem
Maschine angepaßte Länge ein Raffdorn mit kleinem
Durchmesser verwendet werden muß. Dieses Problem wird
beim Einweichen der Stränge als Vorbereitung auf das
Füllen noch verstärkt. Während des Einweichens kann
der Strang quellen, was zu einer weiteren Verengung
der lichten Weite führen und ein noch kleineres Füll
horn erforderlich machen kann. Der Einsatz eines län
geren Füllhorns mit kleinerem Durchmesser führt zu
einer langsameren Durchsatzleistung, vermehrten Fett
schlieren, schlechterer Teilchenbestimmung und dem
vorstehend beschriebenen Problem des Aufwölbens beim
Erwärmen der Peperonischeiben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eines oder
mehrere dieser Probleme zu lösen.
Nach der Lehre der vorliegenden Erfindung wird eine
geraffte Hülle für Einzelprodukte bereitgestellt, die
die Probleme im Zusammenhang mit dem herkömmlichen
Raffen von Hand beseitigt und gleichzeitig die Nach
teile beim Einsatz großer, zu Strängen geraffter Hül
lenlängen vermeidet.
Erfindungsgemäß wird eine geraffte Hüllenlänge für ein
Einzelstück kompakt verpackt, wodurch das Entraffen
der Hülle vor dem Befüllen vermieden wird. Die so ge
raffte und kompakt verpackte Hülle kann von der Bedie
nungsperson einer Füllmaschine in der Hand gehalten
und auf einfache Weise auf dem Füllhorn angebracht
werden, ohne daß die Hülle von Hand gerafft werden
muß.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung grenzt das hintere Ende der gerafften Hülle
an eine hintere Scheibe, die einen Außendurchmesser
aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser der
gerafften Hülle. Eine zweite Scheibe ist nahe einem
vorderen, abgebundenen und nach innen durch die zweite
Scheibe geführten Hüllenende angeordnet. Eine Verpac
kung oder Hülse aus flexiblem Material wird über die
Scheiben gezogen und bildet ein weniger als etwa 15,24 cm
(6 inches) langes Behältnis für die Hülle. Die Hül
se ist fest genug mit den Scheiben verbunden, um die
Scheibe-Scheibe-Verbindung beizubehalten, ein Entraf
fen der Hülle vor deren Befüllen zu verhindern sowie
das Behältnis unbeschädigt und während des Füllens auf
dem Füllhorn zu halten.
Die erfindungsgemäße geraffte und kompakt verpackte
Einzelhülle kann mit einer einfachen Handbewegung auf
das Füllhorn aufgebracht werden und ermöglicht dadurch
erheblich höhere Stopfgeschwindigkeiten und einen we
sentlich wirtschaftlicheren Betrieb. Das manuelle Raf
fen auf das Füllhorn entfällt, und Gesundheitsrisiken
durch sich ständig wiederholende Handgelenksbewegungen
werden vermieden.
Darüberhinaus kann die geraffte und kompakt verpackte
Einzelhülle auf kurzen Füllhörnern mit großen Durch
messern eingesetzt werden, so daß Probleme wie Aufwöl
ben der Scheiben und andere Nachteile, die durch Füll
hörner mit kleinem Durchmesser für geraffte Stränge
entstehen, vermieden werden.
Ein Verfahren zur Herstellung der gerafften und kom
pakt verpackten Hülle und ihre Verwendung zum Füllen
einer einteiligen Wurst werden ebenfalls offenbart.
Diese und verschiedene andere Aufgaben sowie Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden durch die folgendem
Beschreibung und anhand der Zeichnungen für den Fach
mann ersichtlich. Dabei ist:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Vorge
hensweise beim Füllen von Würsten nach dem
STAND DER TECHNIK,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht, die schematisch
einen Schritt beim Raffen der erfindungs
gemäßen gerafften und kompakt verpackten
Hülle darstellt,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht, die den Raffvor
gang bei einem nachfolgenden Schritt dar
stellt,
Fig. 4 eine Querschnittsansicht, die die auf der
gerafften Hülle angebrachte äußere Hülsen
verpackung zeigt,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht der fertigen ge
rafften und kompakt verpackten Wursthülle
für ein Einzelerzeugnis,
Fig. 6 eine Ansicht des vorderen Endes des Gegen
standes,
Fig. 7 eine Teilansicht im Querschnitt, die die er
findungsgemäße geraffte und kompakt ver
packte Hülle auf einem Füllhorn und die
Hülle beim Befüllen darstellt und
Fig. 8 eine ähnliche Darstellung wie die von Fig.
7, die das hintere, abgeclipte Ende der Hül
le und die auf dem Füllhorn verbleibende
leere Hülle zeigt.
Im folgenden wird die bevorzugte Ausführungsform näher
beschrieben.
Zu Beginn wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende
Erfindung zwar anhand eines bestimmten Beispiels be
schrieben wird, sich dem Fachmann jedoch nach Studium
der vorliegenden eingehenden Beschreibung verschiedene
Modifikationen erschließen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform stellt eine klein
kalibrige Faserhülle (24) für ein Einzelprodukt die
Ausgangskomponente dar. In der vorliegenden Erfindung
bedeutet der Ausdruck "Hülle für ein Einzelprodukt
bzw. Einzelhülle", daß die Hülle nur so lang ist, um
eine Wurst zu umhüllen. Typischerweise weist die unge
raffte Hülle (24) eine Länge von etwa 10,16 bis 15,24 m
(40-60 inches) auf, und ist nicht länger als etwa
17,78 m (70 inches). Diese Längen sind in Vergleich zu
setzen mit denen bei Verfahren, in denen große Längen
Hülle - häufig 20 bis 25 m - zu kompakten Strängen für
die Herstellung einer Vielzahl von Würsten gerafft
werden. Die Hülle (24) ist aus Cellulose hergestellt,
die auf bekannte Art und Weise mit Fasern verstärkt
wurde, und wird der Einfachheit halber als faserige
bzw. Faserhülle bezeichnet. Sie weist eine relativ
kleine lichte Weite von etwa 40 bis 55 auf, und hat
einen Durchmesser von nicht mehr als 85 mm. Die Hülle
(24) wurde vorher abgebunden und ist an ihrem vorderen
Ende auf bekannte Art mit einer Schlaufe (26) verse
hen. Soweit ist die Hülle (24) an sich bekannt und bei
einer Reihe von Herstellern, z. B. Brechteen Co. als
"abgebundene, faserige" Hülle erhältlich.
Im folgenden wird das Verfahren zur Herstellung der
erfindungsgemäß gerafften und kompakt verpackten Hülle
beschrieben. In Fig. 2 ist die Raffvorrichtung (28)
zum Raffen der Einzelhülle (24) schematisch darge
stellt. Die Vorrichtung (28) umfaßt im allgemeinen
einen Raffdorn (30) mit einem relativ großen Außen
durchmesser. Eine hintere ringförmige Scheibe (32)
wird über das Ende des Dorns (30) geschoben und stößt
an einen Anschlag (34). Dann wird das offene Ende der
Hülle (24) über den Dorn (30) gezogen, bis es sich un
terhalb eines Paares Raffrollen (36, 38) befindet. Die
Rollen (36, 38) werden in Rotation versetzt und in
Kontakt mit der Hülle (24) gebracht (Fig. 3). Dadurch
wird die flache Hülle (24) auf eine Länge von weniger
als etwa 20,32 cm (8 inches), vorzugsweise etwa 10,16
bis 15,24 cm (4-6 inches) verdichtet bzw. gerafft.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, werden die Raffrollen
(36, 38) von der gerafften Hülle zurückgezogen, und
eine zweite Scheibe (40) wird über das vordere Ende
der Hülle und auf den Dorn (30) geschoben. Danach wird
eine Hülse (42) aus flexiblem Material über die vor
dere Scheibe (40) und die hintere Scheibe (32) ge
spannt und erstreckt sich dadurch über die geraffte
Hülle (24). Der fertige Gegenstand (44) wird danach
vom Dorn (30) entfernt.
Die Fig. 5 und 6 stellen die geraffte und kompakt
verpackte Hülle (44) für ein Einzelprodukt genauer
dar. Die Hülse (42) und die Scheiben (32, 40) definie
ren ein Behältnis für die geraffte Hülle (24). Die
Hülse (42) ist aus einem Material mit ausreichend ho
her Flexibilität, so daß sie an den äußeren Oberflä
chen der Scheiben (32, 40) haftet und das Behältnis
unbeschädigt erhält, um ein Entraffen bzw. Auflösen
der gerafften Hülle (24) während Lagerung und Gebrauch
zu verhindern. Die Haftung zwischen der Hülse (42) und
den Scheiben (32, 40) ist so stark, daß das Behältnis,
wie im folgenden deutlich wird, unversehrt sowie wäh
rend und nach dem Füllvorgang auf dem Füllhorn bleibt.
Im folgenden sei ein nicht einschränkendes Beispiel
gegeben: die Hülse (42) ist eine Schlauchfolie aus
Ethylenvinylacetat (EVA) mit einer Dicke von ungefähr
0,508 bis 0,762 mm (2 bis 3 mils) und einer Länge von
etwa 20,32 cm (8 inches). Der Außendurchmesser der
Ringe (32, 40) sollte um wenigstens etwa 15% größer
als der Außendurchmesser der gerafften Hülle (24)
sein. Andernfalls könnte die Hülle (24) die äußere
Hülse (42) von den Scheiben (32, 40) abheben und da
durch die bauliche Einheit des Behältnisses ver
schlechtern. In den folgenden Tabellen I und II werden
als nichteinschränkendes Beispiel typische Abmessungen
für eine geraffte und kompakt verpackte Einzelhülle
(44) mit zwei verschiedenen Hüllengrößen angegeben:
Die Scheiben (32, 40) können aus jedem geeigneten Ma
terial, z. B. Polypropylen, hergestellt sein.
Falls gewünscht, kann die Hülle (24) vorbefeuchtet
sein, so daß das Einweichen durch den Fleischwarenher
steller entfällt. In diesem Fall sollte die Hülle (24)
für die meisten Peperoni- und Trockenwurstanwendungen
einen Feuchtegehalt von etwa 48%, bezogen auf das Ge
samtgewicht der Hülle, aufweisen. Der geeignete Feuch
tigkeitsgehalt kann auf vielfache Weise aufgebracht
werden, z. B. indem man das Innere der Hülle beim Raff
vorgang besprüht. Zur Verlängerung der Lagerfähigkeit
kann auch ein geeignetes Antimykotitum eingesetzt wer
den. Wenn die Hülle nicht vorbenetzt ist, muß sie vom
Fleischwarenhersteller vor dem Befüllen eingeweicht
werden. In diesem Falle sollte die geraffte und kom
pakt verpackte Einzelhülle (44) zur Erzielung des ge
eigneten Feuchtigkeitsgehalts in eine Wanne getaucht
werden.
In beiden Fällen eignet sich die geraffte und kompakt
verpackte Einzelhülle (44) für eine wirtschaftliche
Herstellung großer Mengen von Qualitätswürsten mit
wünschenswerten Eigenschaften. Die geraffte und kom
pakt verpackte Einzelhülle (44) kann von der Bedie
nungsperson leicht in der Hand gehalten werden und ist
einfach handzuhaben. Anstelle des Raffvorgangs von
Hand, wie er vorstehend im Zusammenhang mit der Tech
nologie nach dem Stand der Technik gemäß Fig. 1 be
schrieben wurde, muß die Bedienungsperson lediglich
das offene hintere Ende der gerafften und kompakt ver
packten Einzelhülle (44) über das Füllhorn (18) schie
ben. Das Raffen von Hand entfällt.
Fig. 7 zeigt die geraffte und kompakt verpackte Ein
zelhülle (44), nachdem das Horn (18) in die Füllposi
tion geschwenkt wurde, und die Hülle (24) mit Fleisch
emulsion (46) befüllt wird. In der Füllposition ragt
das Horn (18) durch eine Öffnung in einer Bremsring-
Einheit (48) der Maschine (10) hervor. Wenn sich die
Bremsring-Einheit (48) in der Füllposition befindet
und das Befüllen beginnt, wird das vordere Ende (50)
der Hülse (42) durch den Ring (40) gegen die Verengung
(52) der Einheit (48) geklemmt. Die Hülle (24) wird
entrafft und durch die Wucht der Brätes (46) beim
Füllvorgang aus der Einheit (48) geschoben. Beim Be
füllen wird der vordere Ring (40) durch das Füllen und
Entraffen gegen die Einheit (48) gestoßen. Die
Innenwände der Scheibe (40) stellen einen Anschlag
dar, um eine weitere Vorwärtsbewegung der gerafften
Hülle zu verhindern und ein kontrolliertes Entraffen
der Hülle (24) durch den Innendurchmesser des Rings
(40) zu erleichtern. Das durch die Hülse (42) und die
Scheiben (32, 40) gebildete Behältnis bleibt jedoch
beim Füllen als integrale Einheit unbeschädigt.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, wird das hintere Ende der
gefüllten Wursthülle (24) durch die Clipvorrichtung
(22) abgeclipt und dem Tisch (14) (Fig. 1) zugeführt.
Die Clipvorrichtung wird zurückgezogen, und das Füll
horn (18) mit dem darauf befindlichen verbrauchten Be
hältnis wird zur Abgabestelle bewegt, wo das ver
brauchte Behältnis auf einfache Weise vom Horn (18)
abgezogen wird. Gleichzeitig wird zum Befüllen einer
neuen Hülle ein zuvor bestücktes Horn in die Füllposi
tion geschwenkt.
Die verschiedenen Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden dem Fachmann im folgenden deutlich. Da bei der
gerafften-und kompakt verpackten Einzelhülle (44) nur
eine vergleichsweise kurze Einzelteil-Hülle (24) ein
gesetzt wird, kann ein relativ großer Raffdorn (30)
verwendet werden, wodurch sich - im Vergleich zu
Strängen aus größeren Hüllenlängen - eine größere
lichte Weite (z. B. wenigstens etwa 40 mm) der geraff
ten Hülle (24) ergibt. Dadurch wird wiederum der Ein
satz eines vergleichsweise größeren Füllhorns (18) er
möglicht. Zum Beispiel kann erfindungsgemäß für eine
Hülle mit einem empfohlenen Fülldurchmesser von 50 mm
ein Raffdorn (30) mit einem Außendurchmesser von 41 mm
und ein Füllhorn (18) mit einem Außendurchmesser von
36 mm verwendet werden. Im Gegensatz dazu wird häufig
ein kleinerer (z. B. 32-36 mm) Raffdorn eingesetzt, um
große Hüllenmengen zu einem Strang zu raffen, was für
ein Wurstprodukt vergleichbarer Größe ein längeres,
schmaleres (z. B. 28-32 mm) Füllhorn (18) erfordert.
Zusätzlich zur sofortigen Verwendbarkeit der vorlie
genden Erfindung auf derzeitig gebräuchlichen Füll
hornlängen, z. B. 33,02 bis 38,1 cm (13-15 inches),
können selbst kürzere Füllhörner eingesetzt werden;
verglichen mit einem 43,18 cm (17 inch) langen, übli
cherweise für geraffte Stränge eingesetzten Füllhorn,
kann beispielsweise ein 20,32 bis 25,4 cm (8-10 inch)
langes Füllhorn verwendet werden. Die Möglichkeit,
kürzere Füllhörner mit größeren Durchmessern einsetzen
zu können, bietet einen wesentlich schnelleren Durch
satz der Brätemulsion, weniger Fettverschmierungen so
wie - durch den weitgehenden Wegfall des "Aufwölbens"
beim Erhitzen von Peperonischeiben auf der Oberfläche
einer Pizza - bessere Zubereitungseigenschaften. Diese
Vorteile können bei gleichzeitiger Vermeidung des
zeit- und arbeitsaufwendigen manuellen Raffens der
Hüllen erreicht werden.
Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem
Fachmann nach Studium der vorstehenden Beschreibung,
der Zeichnungen und der folgenden Ansprüche ersicht
lich. Zum Beispiel findet die vorliegende Erfindung
auch bei Hüllen aus anderen Materialien, z. B. Colla
gen, unverstärkte Cellulose und Kunststoff Anwendung,
obwohl sie anhand des speziellen Beispiels einer
kleinkalibrigen Faserhülle erläutert wurde. So kann
die geraffte und kompakt verpackte Einzelhülle auch
zum Füllen einer Vielzahl schlauchförmiger umhüllter
Produkte eingesetzt werden, z. B. Lebensmittel für den
Menschen und Tiernahrung, Teig und sogar sogenannte
"Non-Food"-Produkte wie Zement. Auch kann für die
Hülse eine Reihe anderer Materialien eingesetzt
werden, z. B. perforierte Umhüllungen oder Netze aus
Materialien mit den gewünschten Eigenschaften. Auch
wenn die vorliegende Erfindung anhand eines spezifi
schen Beispiels erläutert wurde, sind, mit Ausnahme
der folgenden Ansprüche, keinerlei Einschränkungen be
absichtigt.
Claims (24)
1. Geraffte und kompakt verpackte Hülle für einzeln
füllbare Produkte, enthaltend:
eine geraffte Länge einer Hülle für die Umhüllung des einzelnen Produkts,
ein Behältnis, um das Entraffen der Hülle vor dem Befüllen zu vermeiden.
eine geraffte Länge einer Hülle für die Umhüllung des einzelnen Produkts,
ein Behältnis, um das Entraffen der Hülle vor dem Befüllen zu vermeiden.
2. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Behältnis enthält:
eine nahe an einem hinteren Ende der gerafften Hülle angebrachte hintere Scheibe,
eine nahe an einem vorderen Ende der Hülle ange brachte vordere Scheibe, wobei
das vordere Ende der Hülle abgebunden ist und nach innen durch die vordere Scheibe führt,
eine Hülse aus flexiblem Material, die über die Scheiben gespannt wird und ein Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) für die geraffte Hülle bildet und die Hülse mit den Scheiben ausreichend fest verbunden ist, so daß das Behältnis ein Entraffen der Hülle vor dem Befüllen verhindert und das Behältnis beim Füllen auf dem Füllhorn bleibt.
eine nahe an einem hinteren Ende der gerafften Hülle angebrachte hintere Scheibe,
eine nahe an einem vorderen Ende der Hülle ange brachte vordere Scheibe, wobei
das vordere Ende der Hülle abgebunden ist und nach innen durch die vordere Scheibe führt,
eine Hülse aus flexiblem Material, die über die Scheiben gespannt wird und ein Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) für die geraffte Hülle bildet und die Hülse mit den Scheiben ausreichend fest verbunden ist, so daß das Behältnis ein Entraffen der Hülle vor dem Befüllen verhindert und das Behältnis beim Füllen auf dem Füllhorn bleibt.
3. Hülle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Länge der ungerafften Hülle von weniger als etwa 17,78
m (70 inches).
4. Hülle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle eine kleinkalibrige Faserhülle zur Herstel
lung von Peperoni ist.
5. Hülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die hintere und die vordere Scheibe Außendurchmesser
aufweisen, die größer sind als der Außendurchmesser
der gerafften Hülle.
6. Hülle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse, bevor sie über die Scheiben gezogen wird,
eine Schlauchfolie ist, die einen Außendurchmesser
aufweist, der kleiner als der Außendurchmesser der
Scheiben ist.
7. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle ausreichend vorbefeuchtet ist.
8. Hülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse eine Folie aus Ethylenvinylacetat (EVA) mit
einer Dicke von etwa 0,508 bis 0,762 mm (2 bis 3 mils)
ist.
9. Hülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Innendurchmesser der gerafften Hülle wenigstens 40
mm beträgt.
10. Hülle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, die fol
gende Merkmale aufweist:
die im Behältnis angeordnete geraffte Hülle weist ein geschlossenes und offenes Ende auf,
das Behältnis ist so ausgestaltet, daß die Ent raffung der gerafften Hülle vor dem Füllen verhindert wird,
das verschlossene Ende der Hülle ist so angeord net, daß es während des Füllens aus dem Behältnis aus treten kann.
die im Behältnis angeordnete geraffte Hülle weist ein geschlossenes und offenes Ende auf,
das Behältnis ist so ausgestaltet, daß die Ent raffung der gerafften Hülle vor dem Füllen verhindert wird,
das verschlossene Ende der Hülle ist so angeord net, daß es während des Füllens aus dem Behältnis aus treten kann.
11. Hülle nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen
Durchmesser von weniger als etwa 85 mm.
12. Hülle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Behälter bildende Hülse
aus radial verstreckbarem Material besteht.
13. Hülle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse vor dem Verspannen über die Scheiben
eine verstreckbare Schlauchfolie mit einem geringeren
Außendurchmesser als der Außendurchmesser von vorderer
und hinterer Scheibe ist.
14. Verfahren zur Herstellung einer gerafften und kom
pakt verpackten Hülle zum Umhüllen eines einzelnen
Produkts, vorzugsweise eines Wursterzeugnisses, ge
kennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
Anbringen einer hinteren Scheibe über einen Raff dorn,
Aufschieben eines offenen Endes einer Einzelteil- Hülle, die an ihrem gegenüberliegenden Ende abgebunden ist, auf den Dorn,
Raffen der Hülle auf dem Dorn, so daß ein hin teres Teil der gerafften Hülle gegen die hintere Scheibe stößt,
Anbringen einer vorderen Scheibe über dem abge bundenen vorderen Ende der Hülle und auf dem Dorn, so daß die vordere Scheibe gegen vordere Falten der ge rafften Hülle stößt sowie
Spannen einer flexiblen schlauchförmigen Hülse über die vordere und hintere Scheibe, um für die ge raffte Hülle ein Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) bereitzustellen, wobei die Hülse mit den Scheiben ausreichend fest verbunden ist, um ein Entraffen der Hülle während Lagerung und Gebrauch zu verhindern und das Behältnis beim Füllen der Hülle unversehrt zu halten.
Anbringen einer hinteren Scheibe über einen Raff dorn,
Aufschieben eines offenen Endes einer Einzelteil- Hülle, die an ihrem gegenüberliegenden Ende abgebunden ist, auf den Dorn,
Raffen der Hülle auf dem Dorn, so daß ein hin teres Teil der gerafften Hülle gegen die hintere Scheibe stößt,
Anbringen einer vorderen Scheibe über dem abge bundenen vorderen Ende der Hülle und auf dem Dorn, so daß die vordere Scheibe gegen vordere Falten der ge rafften Hülle stößt sowie
Spannen einer flexiblen schlauchförmigen Hülse über die vordere und hintere Scheibe, um für die ge raffte Hülle ein Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) bereitzustellen, wobei die Hülse mit den Scheiben ausreichend fest verbunden ist, um ein Entraffen der Hülle während Lagerung und Gebrauch zu verhindern und das Behältnis beim Füllen der Hülle unversehrt zu halten.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Hülle eine kleinkalibrige Faserhülle ist,
die eine Länge von weniger als etwa 17,78 m
(70 inches) aufweist.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Außendurchmesser des Raffdorns wenigstens
etwa 40 mm beträgt.
17. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Hülse in unverstrecktem Zustand einen
Außendurchmesser aufweist, der kleiner als die Außen
durchmesser der Scheiben ist, welche wiederum einen
größeren Außendurchmesser als der der gerafften Hülle
aufweisen.
18. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Hülle von
einem Paar Raffrollen gerafft wird, die, bezogen auf
den Raffdorn, in eine erste Position bewegbar sind, so
daß die Hülle auf dem Dorn angebracht und in eine
zweite Position bewegt werden kann, in der die Rollen
zum Raffen der Hülle mit dieser in Berührung stehen.
19. Verfahren zur Herstellung von einzeln füllbaren
Produkten wie Würsten, gekennzeichnet durch die fol
genden Merkmale:
Anbringen einer gerafften und kompakt verpackten Hülle für Einzelprodukte auf ein Füllhorn, wobei die geraffte Hülle an einem Ende abgebunden ist und von einem Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) derart umgeben ist, daß sich ge genüberliegende Enden der gerafften Hülle in der Nähe eines Paares Scheiben, die durch eine äußere Hülse aus flexiblem Material zusammengehalten werden, angeordnet sind, wobei das abgebundene Ende der Hülle nach innen durch eine der Scheiben führt,
Einbringen von Fleischemulsion durch das Füllhorn in das abgebundene Ende der Hülle, so daß die Hülle aus dem Behältnis geschoben und mit dem Brät gefüllt wird,
Schließen von hinteren Abschnitten der gefüllten Hülle, so daß ein einzelnes Wurstprodukt definiert wird, während das Behältnis auf dem Füllhorn ver bleibt.
Anbringen einer gerafften und kompakt verpackten Hülle für Einzelprodukte auf ein Füllhorn, wobei die geraffte Hülle an einem Ende abgebunden ist und von einem Behältnis mit einer Länge von weniger als etwa 15,24 cm (6 inches) derart umgeben ist, daß sich ge genüberliegende Enden der gerafften Hülle in der Nähe eines Paares Scheiben, die durch eine äußere Hülse aus flexiblem Material zusammengehalten werden, angeordnet sind, wobei das abgebundene Ende der Hülle nach innen durch eine der Scheiben führt,
Einbringen von Fleischemulsion durch das Füllhorn in das abgebundene Ende der Hülle, so daß die Hülle aus dem Behältnis geschoben und mit dem Brät gefüllt wird,
Schließen von hinteren Abschnitten der gefüllten Hülle, so daß ein einzelnes Wurstprodukt definiert wird, während das Behältnis auf dem Füllhorn ver bleibt.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Wursterzeugnis Peperoni und die Hülle
eine kleinkalibrige Faserhülle mit einer Länge von
nicht mehr als 17,78 m (70 inches) ist.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeich
net, daß das Füllhorn einen Außendurchmesser von we
nigstens etwa 36 mm aufweist.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß das Füllhorn nicht länger als etwa 38,1 cm
(15 inches) ist.
23. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß eine vordere Scheibe gegen einen Teil einer
Füllmaschine, durch den das Füllhorn beim Befüllen der
Hülle vorragt, stößt und die Innenwände der Scheibe
als Anschlag für vordere Teile der gerafften Hülle in
dem Behältnis dienen.
24. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Außendurchmesser der Scheiben größer sind
als der Außendurchmesser der gerafften Hülle und die
Hülse über die Scheiben gespannt und mit diesen aus
reichend fest verbunden ist, um die Scheiben zusam
menzuhalten, so daß ein Entraffen der Hülle bei Lage
rung und Gebrauch verhindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/880,056 US5215495A (en) | 1992-05-07 | 1992-05-07 | One-piece shirred casing |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4314949A1 true DE4314949A1 (de) | 1993-11-25 |
Family
ID=25375433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4314949A Withdrawn DE4314949A1 (de) | 1992-05-07 | 1993-05-06 | Geraffte und kompakt verpackte Hülle für Einzelprodukte, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zur Herstellung von einzeln abfüllbaren Produkten wie Würsten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5215495A (de) |
| CA (1) | CA2092052A1 (de) |
| DE (1) | DE4314949A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0799571A1 (de) * | 1996-04-01 | 1997-10-08 | Kalle Nalo GmbH | Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte |
| EP1006060A2 (de) | 1998-11-30 | 2000-06-07 | Kalle Nalo GmbH | Verpackte Falthüle |
| DE10003886B4 (de) * | 2000-01-29 | 2007-11-29 | Kalle Gmbh | Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5399399A (en) * | 1992-06-15 | 1995-03-21 | Viskase Corporation | Shirred casing article and method |
| US6044757A (en) * | 1998-12-18 | 2000-04-04 | Mason; Marvin Gene | Removable end cover for cylinder shaped food rolls |
| DE10048718A1 (de) * | 2000-09-29 | 2002-04-18 | Kalle Nalo Gmbh & Co Kg | Raupenförmige Nahrungsmittelhülle |
| DE10049178A1 (de) * | 2000-10-05 | 2002-04-11 | Guenter Kollross | Geraffte Schlauchfolie sowie Verfahren und Vorrichtung zum Raffen |
| US6892426B2 (en) * | 2001-03-07 | 2005-05-17 | Hello Direct, Inc. | Electronic device utilizing a clip and method for providing the same |
| ES2196946B1 (es) * | 2001-03-15 | 2005-04-01 | Viscofan, S.A. | Envoltura doble con red para productos alimenticios y procedimiento de fabricacion de la misma. |
| DE10251200A1 (de) * | 2002-11-04 | 2004-05-13 | Kalle Gmbh & Co. Kg | Cellulosehydrathaltige Nahrungsmittelhülle mit Vinylpyrrolidon-Polymeren |
| DE10313878A1 (de) * | 2003-03-21 | 2004-09-30 | Kalle Gmbh & Co. Kg | Wurst im Textildarm und Verfahren zu deren automatisierter Herstellung |
| US20040202750A1 (en) * | 2003-04-10 | 2004-10-14 | Versluys Robert Thor | Easy-open chub package with heat-sealed ends |
| WO2005023653A1 (es) * | 2003-09-04 | 2005-03-17 | Viscofan, S.A. | Modulo de desplisado de envoltura para embutición automática de productos cárnicos |
| US7404758B2 (en) * | 2003-10-28 | 2008-07-29 | Poly-Clip System Corp. | Apparatus and method to net food products in shirred tubular casing |
| BRPI0900029A2 (pt) * | 2009-01-02 | 2010-10-19 | Kraft Foods Global Brands Llc | embalagem para alimentos, e, método para abrir e resselar uma embalagem para alimentos |
| US20120207879A1 (en) * | 2011-02-16 | 2012-08-16 | Leising Jerome D | Quick Dry Process for Drying Meat |
| USD655888S1 (en) * | 2011-04-15 | 2012-03-20 | Zhuang Mingyun | Dog treat |
Family Cites Families (24)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD103383A5 (de) * | 1972-02-16 | 1974-01-20 | ||
| US3892869A (en) * | 1974-03-27 | 1975-07-01 | Union Carbide Corp | End plug closures for shirred casing sticks and methods for making them |
| US4033382A (en) * | 1974-11-18 | 1977-07-05 | Union Carbide Corporation | Self-sustaining stick of shirred food casing |
| DE2510637C2 (de) * | 1975-03-12 | 1982-11-18 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Hohlstab aus gerafftem Schlauch mit den Hohlstab umgebender Hülle |
| US4132047A (en) * | 1975-03-12 | 1979-01-02 | Hoechst Aktiengesellschaft | Method of making sheathed tubular stick |
| US4007761A (en) * | 1975-10-30 | 1977-02-15 | Union Carbide Corporation | Prepackaged shirred tubular casing article |
| US4867204A (en) * | 1976-05-13 | 1989-09-19 | Viskase Corporation | Moisturized tubular cellulosic food casing and process for preparing |
| DE2814826A1 (de) * | 1978-04-06 | 1979-10-18 | Hoechst Ag | Stuetzhuelle aus netzschlauch mit hohlstab aus laengsweise gerafftem schlauch im stuetzhuellenhohlraum |
| DE2923187A1 (de) * | 1979-06-08 | 1980-12-18 | Hoechst Ag | Ummantelter hohlstab aus laengsweise gerafftem verpackungsschlauch |
| FR2462871A1 (fr) * | 1979-08-08 | 1981-02-20 | Remy Steffen | Procede pour la preparation des boyaux naturels en charcuterie, et dispositif pour sa mise en oeuvre |
| US5038832A (en) * | 1981-05-01 | 1991-08-13 | Viskase Corporation | Cored high density shirred casings |
| DE3120205A1 (de) * | 1981-05-21 | 1982-12-09 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Zum gleichzeitigen entfaelteln, glaetten und bremsen einer gerafften schlauchhuelle geeignete vorrichtung sowie anordnung und funktionelle einheit mit dieser vorrichtung |
| US4422215A (en) * | 1981-05-27 | 1983-12-27 | Teepak, Inc. | Sheathed hollow stick of shirred casing |
| US4466465A (en) * | 1982-09-30 | 1984-08-21 | Union Carbide Corporation | Package article for automatically and continuously making sausages with flat ends |
| US4466984A (en) * | 1982-09-30 | 1984-08-21 | Union Carbide Corporation | Article for use in automatically and continuously making stuffed casing products with flat ends |
| US4466464A (en) * | 1982-09-30 | 1984-08-21 | Union Carbide Corporation | Overwrapped disk pairs in a package article for automatically and continuously making sausages with flat ends |
| US4641687A (en) * | 1982-09-30 | 1987-02-10 | Viskase Corporation | Casing article |
| US4466466A (en) * | 1982-09-30 | 1984-08-21 | Union Carbide Corporation | Overwrapped disks in a package article for automatically and continuously making sausages with flat ends |
| US4466463A (en) * | 1982-09-30 | 1984-08-21 | Union Carbide Corporation | Disk pairs inside package article for automatically and continuously making sausages with flat ends |
| US4439890A (en) * | 1982-12-30 | 1984-04-03 | Union Carbide Corporation | Synthetic food casing article employing a rigid hollow tubular core member with integral casing retention element |
| US4551370A (en) * | 1983-03-31 | 1985-11-05 | Union Carbide Corporation | Shirred casing stick article with end closure and method for making the same |
| US4585680A (en) * | 1983-05-02 | 1986-04-29 | Union Carbide Corporation | Shirred casing stick article with end closure displaced within stick bore |
| DE8813273U1 (de) * | 1988-10-22 | 1988-12-15 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Geraffter Verpackungsschlauch |
| US5027863A (en) * | 1989-07-18 | 1991-07-02 | Viskase Corporation | Article for use in making stuffed casing products having at least one flat end |
-
1992
- 1992-05-07 US US07/880,056 patent/US5215495A/en not_active Expired - Fee Related
-
1993
- 1993-03-19 CA CA002092052A patent/CA2092052A1/en not_active Abandoned
- 1993-05-06 DE DE4314949A patent/DE4314949A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0799571A1 (de) * | 1996-04-01 | 1997-10-08 | Kalle Nalo GmbH | Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte |
| US5888130A (en) * | 1996-04-01 | 1999-03-30 | Kalle Nalo Gmbh | Folded casing for products to be filled individually |
| EP1006060A2 (de) | 1998-11-30 | 2000-06-07 | Kalle Nalo GmbH | Verpackte Falthüle |
| DE10003886B4 (de) * | 2000-01-29 | 2007-11-29 | Kalle Gmbh | Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5215495A (en) | 1993-06-01 |
| CA2092052A1 (en) | 1993-11-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4314949A1 (de) | Geraffte und kompakt verpackte Hülle für Einzelprodukte, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zur Herstellung von einzeln abfüllbaren Produkten wie Würsten | |
| DE1296543B (de) | Einseitig verschlossene, gekraeuselte Wursthuelle und Verfahren zur Herstellung des Verschlusses | |
| DE2648876A1 (de) | Vorverpackte geraffte schlauchfoermige wursthuelle | |
| DE2760303C2 (de) | ||
| DE3852160T2 (de) | Einrichtung zur Herstellung der Bestandteile eines Rauchartikels. | |
| DE2650040A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum fuellen von nahrungsmittelhuellen | |
| DE2653490A1 (de) | Bemessungsscheibe | |
| DE2903117A1 (de) | Gekuppelte schlauchhuelle, verfahren zu ihrer herstellung, vorrichtung zur ausuebung des verfahrens und verwendung der schlauchhuelle als verpackungsmittel | |
| DE4032097A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur fuellung schlaff gefuellter nahrungsmittelhuellen | |
| DE60224517T2 (de) | Verpackungsfolie für gebrauchsfertiges lebensmittel und herstellungsverfahren dafür | |
| DE2756683A1 (de) | Verfahren zum umdrehen eines langgestreckten flexiblen schlauches | |
| DE2745991C2 (de) | Faserstoffhülle aus Zellulose | |
| DE19630602A1 (de) | Verfahren zum Abbinden eines Strangs eines nicht umhüllten gemeinschaftlich stranggepreßten Fleischemulsionsproduktes | |
| DE2520243A1 (de) | Selbsttragende laenge von duennwandigem, flexiblem, schlauchfoermigem material | |
| DE2801545A1 (de) | Wursthuelle | |
| DE2848987C2 (de) | Wurst und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3216011C3 (de) | ||
| EP0799571B1 (de) | Falthülle für einzeln abzufüllende Produkte | |
| AT395277B (de) | Geraffter nahrungsmittel-huellenstab mit kern | |
| DE2803043A1 (de) | Nahrungsmittelhuelle aus zellulose | |
| EP1006060A2 (de) | Verpackte Falthüle | |
| DE2828337C2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Stopfen von Nahrungsmittelhüllen | |
| DE3311248A1 (de) | System zur selbstverfertigung von zigaretten durch den verbraucher | |
| DE8710975U1 (de) | Wurstware im Netz | |
| AT364598B (de) | Geraffte schlauchfoermige huelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |