DE4314001C2 - Gerüstknoten - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die konstruktive Ausführung
von Gerüstknoten zur Verbindung
horizontaler Anschlußelemente mit einem vertikalen Gerüstständer
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Gerüstbau werden Gerüststangen als Distanzelemente in
horizontaler und vertikaler Richtung mittels Knotenelemen
ten zu dreidimensionalen Gerüstbauten in Form von Fassa
den- und Raumgerüsten montiert.
Für eine preisgünstige Fertigung von Gerüstbauelementen
und ihre effektive Montage bzw. Demontage sind originelle
Lösungen für die Konstruktion der Knotenelemente und der
Anschlußelemente gefragt.
Diese Elemente müssen so auf gebaut sein und in ihrem
Zusammenwirken, in ihrer mechanischen Verbindung zur
Aufnahme von Kräften, Lasten und Biegemomenten so harmo
nieren, daß alle sicherheitstechnischen Anforderungen
zuverlässig erfüllt werden.
Der Stand der Technik ist durch eine Vielzahl von
Gerüstbausystemen gekennzeichnet.
Aus FR-PS 23 52 194 ist eine Keil-Steckverbindung bekannt,
bei der die Montage von Gerüstknoten und Anschlußelementen
durch die Paarung keilförmiges U-Profil als Steckelement
in einer paßfähig ausgebildeten in analoger Weise zum
Steckelement aufwendig gestalteten Tasche erfolgt.
Am unterhalb jeder Tasche des Gerüstknotens überstehenden
Ende des U-Profils sind Mittel zur Verriegung der Keil-Steck-Verbindung
vorhanden. Die hier vorgeschlagene Ausbildung
der Keil-Steck-Verbindung ist kompliziert und aufwendig im
Aufbau; sie hat eine ungenügende vertikale Rahmenfestigkeit.
In GB-PS 16 01 897 wird ein Anschlußelement mit einem
geschlitzten Steg und einer sehr geringen Rahmensteifigkeit
beschrieben.
Verriegelungsmöglichkeiten fehlen völlig. Die Auflagefläche
für Gerüstbeläge ist ungünstig und teilweise ungeeignet
ausgebildet, da die Oberkante des Distanz- bzw. Auflageriegels
keine durchgängige Waagerechte ergibt.
Die in DE-OS 30 49 971 beschriebene Arretierungsvorrichtung
ist neben dem komplizierten Aufbau der Montageelemente
auch am Distanzriegel sehr aufwendig gestaltet. Die
Arretierungsvorrichtung besteht aus einem ersten und einem
zweiten Klemmelement.
Das erste Klemmelement ist in Bezug auf das Gerüstelement/
den Distanzriegel beweglich und besitzt eine oder mehrere
Klemmflächen.
Das zweite Klemmelement ist zwischen einer Verriegelungsposition
verstellbar und greift in Verriegelungsposition
zwangsweise zwischen das erste Klemmelement und das Gerüstelement
ein.
In DE-OS 25 54 855 wird ein Stützkragen für Baugerüste
vorgestellt, der bei rohrförmigen Gerüstteilen eingesetzt
werden kann.
Die vier Taschen zur Aufnahme der horizontalen Anschlußelemente
sind kettenartig aneinander gereiht und können
mittels Scharnier verschwenkt werden.
Mit DE-OS 29 49 403 wird ein Gerüst und ein zugehöriges
Querelement vorgestellt. Die Enden des Querelements bzw.
der rohrförmigen Strebe sind jeweils mit einem Zapfen in
der Weise verbunden, daß jeder Zapfen an der rechtwinklig
geformten, abgeflachten Stirnseite der Strebe durch langestreckte
Schweißnähte befestigt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine bisher noch nicht erreichte
vertikale Rahmensteifigkeit in der Verbindung von
Gerüstknoten und Anschlußelementen durch geeignete
konstruktive Maßnahmen sicherzustellen.
Das heißt, daß bei vertikaler Überlast zuerst das Gerüstrohr
versagen soll, bevor an der Einspannvorrichtung (Volleinspannung)
eine Verformung oder gar ein Versagen eintritt.
Zielstellung ist also die technisch-konstruktive Durchbil
dung der Gerüst-Verbindungselemente in Wechselwirkung mit
ihrer Verspannung sowie Verriegelung und der Montagetech
nologie unter Beachtung der sicherheitstechnischen Belan
ge entsprechend der Zulassungsvorschriften.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Patent
anspruch 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die prinzipiell
bekannte Keil-Steck-Verbindung von Gerüstknoten und Anschlußelementen
so weiterentwickelt wurde, daß die keilförmigen
Steckelemente als einfache keilförmige Stege
ausgebildet sind, die an beiden Enden eines jeden Distanzriegels
so angeordnet sind, daß der Steg auf der Wandung
des Distanzriegels oder auf einer auf jedes Distanzriegelende
aufgeschobenen Hülse aufsitzend in der Art eines
Querriegels befestigt ist und die keilförmigen Stege jeweils
in eine mit analoger Formgebung ausgeführte Tasche
eingreifen.
Zur Verriegung und gleichzeitigen Verspannung der Verbindungselemente
Knoten und Anschlußelement(e) ist im über
die Unterseite der Tasche hinausragende Stegende mindestens
eine Öffnung zur Aufnahme von Verriegelungselementen
eingebracht.
Darüber hinaus sind für Sonderfolie (Kombinationen mit
Rohren und Kupplungen) zur Aufnahme horizontaler Querkräfte
zwischen Gerüstständer und Anschlußelement Zusatzelemente
vorhanden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Knotenelementes
sind vier Taschen in Kreuzform, d. h. jeweils um 90° ver
setzt, an einem rohr- oder rahmenförmig ausgebildeten, mit
einem Längsschlitz versehen Trägersegment befestigt, oder
die Taschen sind direkt am Ständer verschweißt.
Die Verankerung des Gerüstknotens bei der bevorzugten
Ausführungsform kann in beliebiger Höhe am Gerüststän
der mittels einer Spannverbindung erfolgen.
Die Taschen des Gerüstknotens weisen dabei im Querschnitt
eine U-Form oder V-Form auf, wobei die Stirnseiten der
beiden parallel oder V-förmig verlaufenden Schenkel einer
Tasche am Trägersegment, beispielweise durch Schweißver
bindung, befestigt sind.
Die U-Schenkel oder V-Schenkel bzw. Seitenwände der Ta
schen können paßfähig zur Geometrie des keilförmigen Ste
ges trapezförmig ausgeführt sein.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Anschlußelementes besteht aus einem Distanz
riegel und zwei an den Stirnseiten des Distanzriegels
aufgebrachten Hülsen, die jeweils einen keilförmigen Steg
für die Steckverbindung mit dem Gerüstknoten tragen. Die
Distanzriegel selbst bestehen aus Aluminium oder Stahl,
die Hülsen incl. der Stege sind aus Festigkeitsgründen nur
aus Stahl gefertigt.
Ein direktes Anschweißen der keilförmigen Stege in das
Profil eines Distanzriegels aus Stahl ist ebenfalls
möglich. Dazu kann der Distanzriegel an den Stirnseiten
geschlitzt ausgeführt sein.
Die Verbindung von Hülsen und Distanzriegeln erfolgt durch
stirnseitiges Aufschieben bzw. Aufpressen und nachfolgen
des punktuelles Sicken oder sonstige geeignete Maßnahmen.
Zur Erleichterung des stirnseitigen Aufbringens der Hülsen
auf den Distanzriegel kann die Hülse in axialer Richtung
geschlitzt ausgeführt sein. In diesem Fall wird der Steg
vor dem Aufpressen der Hülse auf den Distanzriegel in den
Schlitz eingepaßt und/oder im Schlitzbereich mit der Hülse
und/oder dem Distanzriegel verschweißt.
Die Anschlußelemente können rohrförmig mit Kreisprofil oder
ovalem Profil, aber auch als Kasten- bzw. Preßprofile in
Stahl oder Aluminium ausgeführt sein.
Der Steg ragt nach vollzogener Keil-Steck-Verbindung von
Anschlußelement und Gerüstknoten aus der Unterseite der
jeweiligen Tasche des Gerüstknotens heraus.
In diesem überstehenden Teil des Steges, der sich außer
halb der Tasche befindet, ist mindestens eine Öffnung zur
Aufnahme von Verriegelungselementen, die zur Gewährlei
stung der Sicherheitsanforderungen bestimmt sind, vorhan
den.
Zur Unterstützung der Verspannung bzw. Verkeilung der
Funktionselemente Steg und Tasche bzw. Anschlußelement und
Gerüstknoten schließen die Steg-Stirnseite und die Ta
schenunterseite einen spitzen Winkel α ein.
Als Verriegelungselemente werden Keile, Kegelstifte, Ke
gelschrauben oder sonstige geeignete Sicherungselemente
mit entsprechend angepaßter Öffnung im Fußbereich des
Steges eingesetzt.
Durch die keilförmige Ausbildung der Verriegelungselemente
und die Keilwirkung des spitzen Winkels α zwischen
Stegstirnseite und Taschenunterseite wird ein Festziehen
des Steges, d. h. des Anschlußelementes am Gerüstknoten
ermöglicht, wodurch eine Verspannung dieses Teiles der
Gerüstkonstruktion gegeben ist.
Die Sicherung des Verriegelungselementes selbst erfolgt
beispielsweise durch Bohrungen quer zur Längsachse bzw.
Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes in der Weise,
daß in die erste Bohrung nach dem Durchtritt des Verriege
lungselementes durch die dafür vorgesehene Öffnung im
Stegende ein Federstecker oder ein sonstiges Sicherungs
element eingesetzt wird.
Zur Aufnahme seitlicher Querkräfte der Verbindung An
schlußelement mit Gerüstständer kann neben der Keil-Steck-
Verbindung eine zweite Arretierung und Positionierung des
Anschlußelementes am Gerüstständer durchgeführt werden.
Dazu wird der Distanzriegel so ausgeführt, daß er quasi
soweit über die Randhülse übersteht, bis die Randzonen
seiner paßgerecht zum Profil des Gerüstständers ausgeform
ten Stirnseite den Gerüstständer teilweise umfassen.
Diese Verlängerung des Distanzriegels kann auch als im
Querschnitt dem Profil des Distanzriegels bzw. der Hülse
angepaßtes Zusatzelement in die Hülse eingepreßt, ge
schweißt oder gesteckt sein.
In einer anderen Ausführungsform ist die in die Hülse des
Anschlußelementes eingreifende zweite Arretierung als
Stutzen, beispielsweise als Rohrstutzen ausgeführt. Dieser
Stutzen ist mit seiner Stirnseite an der Oberfläche des
Gerüstständers anliegend mit dem Distanzriegel verschweißt
oder der Stutzen ist anderweitig am Gerüstständer oder
Distanzriegel befestigt.
Die Befestigung des Stutzens am Gerüstständer muß dabei in
der Position erfolgen, daß bei der Montage der Stutzen in
die Hülse geschoben werden kann, d. h. die Mittelachse
von Stutzen und Hülse des Anschlußelementes müssen in der
Einbaulage übereinstimmen.
Natürlich können auch beide Maßnahmen, also Stutzen am
Gerüstständer und Verlängerung des Distanzriegels über die
Hülse hinaus, in angepaßter Weise miteinander kombiniert
werden.
Mit dieser zusätzlichen Sicherungsmaßnahme ist die Verbin
dungslösung aus Gerüstknoten und Knotenanschlußelement in
der Lage, in Verlängerung der Mittelachse des Anschlußele
mentes Kräfte und Momente aufzunehmen, die sonst ein seit
liches Verschieben, Verkanten und Verformen der Verbindung
bewirken würden.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des all
gemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch
beschrieben, auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigt
Fig. 1 Gerüstknoten mit Anschlußelement, Verriegelungs
einrichtung und Sicherungselemente - als Vorderansicht;
Fig. 2 Gerüstknoten nach Fig. 1.1
- als Seitenansicht;
Fig. 3 Gerüstknoten nach Fig. 1
- als Draufsicht;
Fig. 4 Gerüstknoten mit direkt aufgeschweißten Taschen.
Fig. 1 zeigt die Gesamtdarstellung des erfindungsgemäßen
Gerüstknotens 1 mit einem eingezeichneten Knotenanschluß
element 2, der Verriegelungseinrichtung 7, 13 und
zwei Ausführungsformen der Sicherungseinrichtung
gegen seitliche Beanspruchung der Verbindungselemente.
Die zusätzliche Sicherungseinrichtung als quasi zweite
Arretierung und Positionierung des Anschlußelementes 2 am
Gerüstständer 3 greift in axialer Verlängerung des Anschlußelementes
2 mittels eines Zusatzelementes 16, 17 am
Gerüstständer 3 an.
In Fig. 1.1 ist dieses Zusatzelement 16 durch ein in die
Hülse 4 stirnseitig eingestecktes oder eingepreßtes Rohrstück
realisiert. Die zum Gerüstständer 3 weisende Stirnseite
des Rohrstücks ist dabei so ausgeformt, daß sie am
Gerüstständer anliegt und diesen dabei teilweise umschließt.
In einer anderen Ausführungsvariante nach Fig. 1.2 ist der
zum Zwecke der zusätzlichen Arretierung des Anschlußelementes
2 am Gerüstständer 3 in die Hülse 4 eintauchende
Stutzen 17 mit dem Distanzriegel verschweißt.
In der Einbaulage stimmen die Längsachse des Rohrstutzens
17 mit der Längsachse des Anschlußelementes 2 überein.
Der Gerüstknoten 1 besitzt vier kreuzförmig angeordnete
Taschen 8, die an einem rohrförmigen Trägersegment 9
angeschweißt sind.
Die Taschen 8 sind im Querschnitt U-förmig mit parallel
verlaufenden Seitenwänden 18 ausgeführt, wobei die Seiten
wände 18 paßfähig zur Geometrie des im Montagefall in die
Tasche eingeführten keilförmigen Steges 6 des Anschlußele
mentes 2 eine Trapezform besitzen.
Der Gerüstknoten 1 ist in der gewünschten Höhe am Gerüst
ständer 3 verankert und mittels des keilförmigen Steges 6
sind die Anschlußelemente 2 eingehängt.
Jedes Anschlußelement 2 besteht aus einem Distanzriegel 5
und den die Stege 6 tragenden Randhülsen 4.
Die Hülsen 4 sind stirnseitig auf die Distanzriegel 5
aufgepreßt und in ihrer Position durch punktuelle Sicken
11 festgelegt.
Werkstoffseitig wird für die Distanzriegel 5 Aluminium
oder Stahl und für die Hülsen 4 sowie Stege 6 nur Stahl
eingesetzt.
Die für die Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen
notwendige Arretierung der Stege 6 der Anschlußelemente 2
in den Taschen 8 der Gerüstknoten 1 erfolgt durch Ein
bringen von Verriegelungselementen 13 in das über die
Taschenunterseite 19 hinausragende Stegende 7.
Dazu ist im Bereich der Unterseite 19 der Tasche 8 eine Bohrung 12 in das Stegende 7 eingearbeitet,
in die als Verriegelungselement ein paßfähiger Kegelstift
oder ähnliches eingeschlagen oder eingepreßt wird.
Eine weitere mit dem Anziehen des Verriegelungselementes
13 ausgenutzte Keilwirkung wird durch die spezielle
Ausbildung der Taschenunterseite 19 in der Weise erreicht,
daß zwischen dieser in Richtung des Trägersegments 9
aufsteigenden Taschenunterseite 19 und der Stegstirnseite
ein spitzer Winkel α vorhanden ist.
In Fig. 2 ist der Gerüstknoten 1 nach Fig. 1 in einer um
90° gedrehten Seitenansicht dargestellt.
Zusätzlich zu erkennen ist die Sicherung des Verriegelungselementes
13, die dadurch erfolgt, daß quer zur Längsachse des
Kegelstiftes 13 Bohrungen 14 eingebracht sind und in die
erste Bohrung nach Durchtritt des Kegelstiftes ein Feder
stecker 15 eingeführt wird.
Die Verankerung des Gerüstknotens 1 in einer beliebigen
Höhe des Gerüstständers 3 ist aus Fig. 3 - einer Drauf
sicht auf einen montierten Gerüstknoten - ersichtlich. Zu
diesem Zweck ist das Trägersegment 9 mit einem Längs
schlitz versehen und am Trägersegment 9 ist eine Spannvor
richtung 10 vorhanden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform von Gerüstknoten 1 und
Anschlußelement 2 mit direkt auf dem Gerüstständer 3 auf
geschweißten Taschen 8 und direkt mit dem Distanzriegel 5
verschweißten Stegen 6. Der Distanzriegel ist an den
Stirnseiten mittig in axialer Längsrichtung im Einschubbe
reich des Steges geschlitzt ausgeführt.
Claims (13)
1. Gerüstknoten zur Verbindung horizontaler Anschlußelemente
mit einem vertikalen Gerüstständer, der ein
Knotenelement mit vier Taschen und in diese eingreifende
keilförmige Steckelemente aufweist, die jeweils an dem
freien Ende eines Anschlußelements befestigt sind, die im
Verriegelungszustand nach unten aus den Taschen herausragen
und in diesem Bereich mindestens eine Öffnung zur
Aufnahme von Verriegelungselementen aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steckelemente (6) scheibenförmig
ausgebildet sind, daß im Verriegelungszustand
jeweils die Unterseite der Tasche (8) und die Unterkante
des Steckelements (6) einen spitzen Winkel einschließen
und daß die Anschlußelemente (2) jeweils Zusatzelemente
(16, 17) aufweisen, die im Verriegelungszustand beidseitig
an dem vertikalen Gerüstständer (3) anliegen.
2. Knoten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Knotenelement (1) aus
einem paßfähig zum Querschnitt der Gerüstständer (3)
rohrförmig ausgebildeten mit einem Längsschlitz und einer
Spannverbindung (10) versehenen Trägersegment (9) besteht
und daß die vier Taschen (8) auf dem Trägersegment (9)
befestigt sind.
3. Knoten nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (18) der
Taschen (8) eine Trapezform besitzen, d. h. mit in Richtung
der Unterseite (19) der Tasche (8) abnehmenden Abstand zum
Trägersegment (9) hin ausgebildet sind.
4. Knoten nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente (2) aus
einem Distanzriegel (5) und jeweils einem an beiden Enden
eines jeden Distanzriegels (5) angeordneten Steg (6)
bestehen und daß der Steg auf der Wandung des Distanzriegels
(5) oder auf einer Hülse (4) aufsitzend in der Art
eines Querriegels befestigt ist.
5. Knoten nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß bei direkter Verbindung des
jeweiligen Steges (6) mit dem Distanzriegel (5) der
Distanzriegel im Einschubbereich des Steges in axialer
Längsrichtung geschlitzt ausgeführt ist.
6. Knoten nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzriegel (5) aus
Stahl oder Aluminium und die Hülsen (4) incl. der Stege
(6) aus Stahl gefertigt sind.
7. Knoten nach Anspruch 4 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Randhülsen (4) mit den
Stegen (6) auf die Distanzriegel (5) stirnseitig aufge
schoben und verschweißt oder aufgepreßt sind und durch
nachfolgendes punktuelles Sicken (11) oder sonstige
geeignete Maßnahmen zuverlässig arretiert sind.
8. Knoten nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (4) in axialer
Richtung geschlitzt ausgeführt sind und der Steg (6) nach
erfolgter Verbindung im Bereich des Schlitzes angeordnet
ist.
9. Knoten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelungselemente (13)
Keile, Kegelstifte, Kegelschrauben oder sonstige geeignete
Sicherungselemente mit entsprechend angepaßter, die Ver
spannungswirkung gewährleistender Öffnung (12) vorgesehen
sind.
10. Knoten nach Anspruch 1 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des jeweiligen
Verriegelungselementes (13) Bohrungen (14) quer zur Längsachse
bzw. Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes
(13) eingebracht sind und, daß im Einbauzustand die erste
Bohrung (14) nach dem Durchtritt des Verriegelungselementes
(13) durch die in das Stegende (7) eingebrachte Öffnung
(12) einen Federstecker (15) oder ein sonstiges
Sicherungselement aufnimmt.
11. Knoten nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Arretierung
des Anschlußelementes (2) am Gerüstständer (3) dadurch
erfolgt, daß der Distanzriegel (5) so weit in Richtung
Gerüstständer (3) über die Randhülse (4) übersteht, daß er
mit den Randzonen seiner paßgerecht zum Profil des Gerüst
ständers (3) ausgeformten Stirnseite den Gerüstständer (3)
umfaßt.
12. Knoten nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des
Distanzriegels (5) als im Querschnitt dem Profil des
Distanzriegels (5) bzw. der Hülse (4) angepaßtes Zusatzelement
(16) in die Hülse eingebracht ist.
13. Knoten nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hülse (4)
eingreifende zusätzliche Arretierung als Stutzen (17)
ausgeführt ist, der mit seiner Stirnseite an der
Oberfläche des Gerüstständers (3) anliegend mit dem
Distanzriegel (5) verschweißt ist.
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