DE431209C - Regelungsvorrichtung fuer die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen - Google Patents
Regelungsvorrichtung fuer die Brenner von KohlenstaubfeuerungenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D1/00—Burners for combustion of pulverulent fuel
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Description
- Regelungsvorrichtung für die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen. Die Regelung des Mischungsverhältnisses von Brennstaub und Luft (Qualitätsregelung) sowie auch der Gesamtmenge des Brennstaubg In ,le isches (Quantitätsregelung) ist bei den Düsenbrennern von Staubfeuerungsanlagen von großer Wichtigkeit. Die Zufuhr des Kohlenstatihes wird gewöhnlich in einfacher Weise durch '#7eränderung der Urndrehungszahl der Förderschnecke verändert. Diese Regelung wirkt im wesentlichen auf die Zusammensetzung des Gemisches. Die Regelung der Gesamtzufuhr erfordert vor allem eine Veränderung der den Brenner durchströmenden Luftmenge. Bei der Regelung der Luftmenge ergeben sich nun aber gewisse Schwierigkeiten. Gewöhnlich erfolgt diese durch Veränderung der Umdrehungszahl des Gebläserades, was bei Antrieb durch Gleichstrommotoren in Betracht kommt, oder durch eine Änderung der Ansaugeöffnungen der Luftleitung; man hat auch zur Beeinflussung der zugeführten Luftmenge Schieber oder Drosselklappen in den Leitungen vorgesehen. Mit allen diesen Einrichtungen erreichte man je#doch nie eine Regelung, wie sie in Wirklichkeit notwendig ist, da durch die Drosselung, ganz abgesehen von den Leistungsverlusten, die Strömungsgeschwindigk-eiten erheblich beeinflußt werden. Den jeweiligen -Mischungsverhältnissen des Brennstaubgemisches sind aber ganz bestimmte Zündgeschwindigkeiten zugeordnet, die natürlich bei Düsenfeuerungen in einem gewissen Verhältnisse zur Strömungsgeschwindigkeit stehen müssen. Wird die letztere über die zugehörige Zündgeschwindigkeit hinaus merklich vergrößert, so rückt die Zündstelle weiter vom Düsenrande fort, es tritt Zündverspätung ein. Wird die Strömungsgeschwindigkeit jedoch merklich verkleinert, so erfolgt eine \7erschiebung der Zündung in die Nähe der Düse, wobei die Flamme in den Brenner hineinschlagen und dadurch Beschädigungen hervorrufen kann.
- Die bei den üblichen Regelungsarten auftretenden Schwierigkeiten sind bei der Feuerungsanlage nach der Erfindung vermieden. Die Regelung der Luftmenge und damit auch der Gernischnienge erfolgt innerhalb der Düse selbst durch Veränderung ihres freien Querschnitts, und zwar unter Aufrechterhaltung der richtigen düsenartigen Form des Brennerhohlraums, derart, daß die Luftgeschwindigkeit an der geregelten - nahe dem Düsenmunde liegenden - Stelle nahezu unverändert bleibt. Dies kann in der Weise geschehen, daß in dein Düsenmunde ein den Abmessungen bzw. der Form der Düsen angepaßter Körper angeordnet wird, welcher in der Achsrichtung der Düse verschiebbar ist. Das Gebläse sowie auch der Querschnitt der Düse wird dabei für die größte notwendige Luftmenge bemessen, unter entsprechenderBerücksichtigung des statischen und des dynamischen Druckes der Luft. Soll die Luftmenge verändert werden, so wird der Körper mehr oder weniger in achsialer Richtung verschoben, wodurch der freie Düsenquerschnitt beliebig verändert wird. Bei richiger Formgebung, z# B. bei Ausbildung einer schlanken Tropf enform für den Körper, werden die Druckverhältnisse kaum merklich verändert, wenn der freie Düsenquerschnitt verkleinert wird; es bleibt inithin auch die Strömungsgeschwindigkeit dieselbe, und da die übertretende Luftmenge gleich dem Produkte aus Querschnitt und Geschwindigkeit ist, so muß Jetztere infolge des kleineren freien Querschnitts geringer werden. Die Einhaltung einer bestimmten Luftgeschwindigkeit wird bei gegebenen Verhältnissen um so vollkommener, je genauer die Form des Regelkörpers bestimmt ist. Diese kann beispielsweise für mehrere verschiedene Stellungen so ermittelt werden, daß der freie Durchflußraum jedesmal mit bester Annäherung die für richtig ausgebildete Düsen erforderliche Ab- und Zunahme der Querschnitte aufweist.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeis spiel der Erfindung in Abb. i im Längsschnitt, während Abb. 2 eine Abänderung der Verstellvorrichtung darstellt.
- Der Kohlenstaub, welcher durch den Rohrstutzen a zugeführt und durch die Förd2rschnecke b zum Verteilungskegel c geleitet wird, wird in letzterem mit der durch den Kanal d zuströmenden Luft innig gemischt. Von dem Verteilungskegel c gelangt das Kohlenstaubl-uftgemisch in die Düse e, welche nach dem Düsenrandef zu in bekannterWeise etwas verengt ist. Um nun die Luftmenge dem je- weiligen Mischungsverhältnis des Brennstoffgemisches ohne Änderung der Strömungsgeschwindigkeit anpassen zu können, wird der freie Düsenquerschnitt mit Hilfe des in der Düse angeordneten Regelkörpers geändert. Dieser Regelkörper kann durch die Welle h vermittels des Hebels i in achsialer Richtung mehr oder weniger dem Düsenrande f genähert oder von diesem entfernt werden. Die Luftmenge wird in der in Abb. i dargestellten Stellung des Regelkörpers g verringert, während sie bei der punktierten Stellung des Regelkörpers vergrößert wird. Die Verstellung des Reelkörpers g kann in der verschiedensten Weise vorgenommen werden; so zeigt Abb. 2 eine Vorrichtung, bei welcher die Welle h durch eine mittels eines Handrades k in achsialer Richtung verschiebbare Schraubenspindel verstellt werden kann.
- Die Form des Regelkörpers g hängt, wie oben erwähnt, von der Form und den (Jaerschnitten der Düse e ab; sie ist im i,#l)r;l.yeii nach den gleichen Regeln, die für d#e Queschnittsbestimmung gewöhnlicher Düsen gelten, zu bestimmen, unter Berücksichtigung der durch den Körper verursachten Ouer,;cliiiitt#-;-verminderung. Bei der in der Ze#clinung dargestellten Form der Düse ergibt sIzli für (1-n Regelkörper etwa die darge-z',c.ilL# scb1anke Tropf enf orm.
Claims (1)
- PATr,NT-ANSPRÜCH: Regelungsvorrichtung für die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem düsenförmigen Körper mit Einschnürung und der Einschnürung gegenüber sich erweiternder Mündung ein tropfenförmiger Regelkörper achsial verschiebbar angeordnet ist, wobei die Querschnittsabmesstingen in der Düse und des Regelkörpers so bestimmt sind, daß der Druckunterschied vor und hinter dem Regelglied und demgemäß auch die Ausströffigeschwindigkeit bei allen Einstellungen nahezu unverändert bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA39002D DE431209C (de) | 1922-12-17 | 1922-12-17 | Regelungsvorrichtung fuer die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA39002D DE431209C (de) | 1922-12-17 | 1922-12-17 | Regelungsvorrichtung fuer die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE431209C true DE431209C (de) | 1926-07-01 |
Family
ID=6931126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA39002D Expired DE431209C (de) | 1922-12-17 | 1922-12-17 | Regelungsvorrichtung fuer die Brenner von Kohlenstaubfeuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE431209C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968019C (de) * | 1952-11-05 | 1958-01-09 | Heinz Weitmann | Vorrichtung zum Aufstaeuben eines Puders auf eine Flaeche |
| WO1983001671A1 (en) * | 1981-11-05 | 1983-05-11 | Orjala, Markku | Burner for pellets |
-
1922
- 1922-12-17 DE DEA39002D patent/DE431209C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968019C (de) * | 1952-11-05 | 1958-01-09 | Heinz Weitmann | Vorrichtung zum Aufstaeuben eines Puders auf eine Flaeche |
| WO1983001671A1 (en) * | 1981-11-05 | 1983-05-11 | Orjala, Markku | Burner for pellets |
| US4515088A (en) * | 1981-11-05 | 1985-05-07 | Valtion Teknillinen Tutkimuskeskus | Burner for pellets |
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