DE4310762A1 - Plasmabrenner-Düse - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft Lichtbogenplasma-Brenner und bezieht
sich insbesondere auf eine verbesserte Düse für einen Licht
bogenplasma-Brenner.
Das Schneiden mit Lichtbogenplasma ist eine Metallbearbei
tungstechnik, bei der die Wärme, die zum Trennen, Schneiden
oder das Durchführen ähnlicher Aufgaben auf andere Weise an
Metallen erforderlich ist, durch ein Plasma bereitgestellt
wird, d. h. ein Zustand, in dem ein Werkstoff bis zu einem
solchen Grad und unter weiteren zweckdienlichen Umständen so
erwärmt ist, daß alle Elemente in ionisierter oder Atom-Form
vorliegen. In den meisten Fällen besteht die wirkungsvollste
Weise, ein Plasma auszulösen und zu erzeugen darin, eine aus
reichende Potentialdifferenz (Spannungsfall) zwischen einer
Anode und einer Kathode in Gegenwart des Plasmabildners, üb
licherweise ein strömendes Gas, anzulegen. Bei einer Form des
Lichtbogenplasma-Schweißens, das als Schweißen mit transfe
riertem Lichtbogen bekannt ist, wird die Potentialdifferenz
zwischen einer Elektrode im Brenner und einem metallenen
Werkstück selbst angelegt.
Eine Schneidanlage mit Lichtbogenplasma-Brenner hat zahlrei
che verschiedene Anwendungen, darunter das Schneiden. Das
Schneiden beginnt gelegentlich an der Kante eines Werkstücks,
unter anderen Umständen jedoch auch an irgendeinem Teil des
Werkstücks, das von einer Kante genügend weit entfernt ist,
so daß die Kante während des anfänglichen Schneidens nicht
berücksichtigt wird. Wenn mit einem Lichtbogenplasma-Brenner
eine Öffnung oder ein Schnitt an einer solchen, nicht am Rand
liegenden Stelle begonnen wird, wird die Technik als "Lochen"
bezeichnet. Das Lochen führt beim Lichtbogenplasma-Brenner zu
einem besonderen Problem insofern, als wegen der Bearbei
tungsstelle (zumindest zu Beginn) kein Rand oder untere Öff
nung vorhanden ist, in die das geschmolzene Metall fließen
kann. Somit besteht ein üblicher Nebeneffekt beim Lochen
darin, daß geschmolzenes Metall im Schnitt das Bestreben hat,
gegen den Brenner und seine Düse zu spritzen und sie zu be
schädigen.
Dem mit Lichtbogenplasma-Schweiß- und -Schneidbrennern ver
trauten Fachmann ist bekannt, daß recht häufig der Schaden an
der Düse sich auf die Elektrode auswirkt und gelegentlich am
gesamten Lichtbogenplasma-Brenner katastrophale Schäden ent
stehen. Daher kann in dem Maße, wie das Aufspratzen beim Lo
chen oder anderen Arbeitsgängen auf ein Geringstmaß be
schränkt oder beseitigt werden kann, die zu erwartende Le
bensdauer des Lichtbogenplasma-Brenners verlängert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Licht
bogenplasma-Brenner zu schaffen, der gegen Werkstoffspritzer
besser geschützt ist als herkömmliche Brenner und weitere
Vorteile aufweist, insbesondere hinsichtlich der Kühleigen
schaften.
Diese Aufgabe wird mit einer erfindungsgemäß verbesserten
Düse fur einen Lichtbogenplasma-Brenner gelöst. Die Düse um
faßt einen im wesentlichen tonnenförmigen Hauptteil, der von
einer längsgerichteten Öffnung durchsetzt ist, um einen Gas
strom für einen Plasmalichtbogen von hinteren Abschnitten des
Hauptteils stromabwärts zu vorderen Abschnitten des Haupt
teils und von dort durch eine Öffnung am vorderen Abschnitt
zu lenken, so daß bei einer ausreichenden elektrischen Poten
tialdifferenz ein Plasmalichtbogen entsteht. Der Düsen-Haupt
teil umfaßt insbesondere einen hinteren Abschnitt, auf dem
die Außenflächenabschnitte bezüglich der Strömungsrichtung
divergieren, einen Mittelabschnitt, auf dem die Außenflächen
abschnitte bezüglich der Strömungsrichtung im wesentlichen
zylindrisch sind, und einen vorderen Abschnitt, auf dem die
Außenflächenabschnitte bezüglich der Strömungsrichtung kon
vergieren. Die jeweiligen Außenflächenabschnitte bilden eine
kontinuierliche Außenfläche auf dem Düsen-Hauptteil, die den
entlang der Außenfläche des Düsen-Hauptteils gerichteten Gas
strom unterstützt, der Außenfläche zu folgen und an der Dü
sen-Stirnseite sich einzuengen. Die konvergierende Strömung
des Gases an der Düsen-Stirnseite trägt zum Schutz der Düse
gegen Werkstoffspritzer während des Schneidens, insbesondere
beim Durchlochen bei.
Mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Lichtbogenplasma-Brenners,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Düse und anderer
Teile eines Brenners mit einer schematischen Darstellung ei
nes Schneid- oder Locharbeitsganges,
Fig. 3 eine Schnittansicht durch eine Gruppe funktionaler
Teile eines Lichtbogenplasma-Brenners,
Fig. 4 eine Schrägansicht eines Düsen-Hauptteils gemäß der
Erfindung, und
Fig. 5 eine Schrägansicht einer zweiten Ausführungsform eines
Düsen-Hauptteils gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Lichtbogenplasma-Brenner 10, von dem die
allgemeine Konstruktion und die Arbeitsweise der Hauptbau
teile dem Fachmann bekannt sind. Der Brenner 10 umfaßt einen
Hauptteil 11 und eine Düsen-Baugruppe 12, die beim gezeigten
Beispiel unter einem Winkel zum Hauptteil 11 angeordnet ist.
Dem mit solchen Brennern 10 vertrauten Fachmann ist bekannt,
daß die Düsen-Baugruppe 12 auch in einer Linie mit dem Haupt
teil 11 angeordnet sein kann, um eine auf diesem Fachgebiet
übliche stiftähnliche Anordnung zu bilden.
Der Brenner 10 umfaßt ferner einen oder mehrere Kanäle 13,
durch den/die das Lichtbogenplasma-Gas von einer nicht darge
stellten Quelle zur Düsen-Baugruppe 12 strömen kann. Dem mit
dem Lichtbogenplasma-Schweißen vertrauten Fachmann ist ferner
bekannt, daß üblicherweise ein oder mehrere Gase verwendet
werden, sowohl um den Plasmalichtbogen zu erzeugen als auch
einen Kühlstrom innen durch und außen um die Düsen-Baugruppe
12 zu lenken, um zur Milderung der Auswirkungen der hohen
Temperaturen des Plasmas auf die arbeitenden Teile des Bren
ners 10 beizutragen.
Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung eine Düse 14 der Dü
sen-Baugruppe 12. Beim gezeigten Beispiel handelt es sich um
einen Brenner mit transferiertem Lichtbogenplasma, bei dem
ein Werkstück 15 in Verbindung mit der Elektrode des Brenners
zum Herstellen einer Potentialdifferenz und des Plasmalicht
bogens verwendet wird.
Fig. 2 enthält auch eine vereinfachte Darstellung des Plasmas
P, der Werkstoff-Spritzer S vom Werkstück 15, und des Kühl
gasstroms C um die Düse 14, wobei die Kühlgase sowohl zum
Kühlen der Düse 14 als auch dazu dienen, aufspritzenden Werk
stoff in nachstehend beschriebener Weise daran zu hindern,
die Düse 14 zu beschädigen.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht eines Brenners 16 mit einer
Darstellung von Einzelheiten seiner Konstruktion und seiner
Arbeitsweise. Wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 hat
der Brenner 16 eine Düsen-Baugruppe 12, den Gaskanal 13 und
die Düse 14 selbst.
Zu den übrigen Teilen des Brenners 16 gehören ein äußeres
Isolierteil 17, ein Zündbogen-Hauptteil 20, ein inneres Iso
lierteil 21 und ein Elektroden-Hauptteil 22. Dies sind zylin
drische Bauteile, die in der Schnittansicht der Fig. 3 als
etwa identische spiegelbildliche Teile auf entgegengesetzten
Seiten des zentralen Gaskanals 13 erscheinen. Der hier be
nutzte Ausdruck "Hauptteil" bezieht sich auf hauptsächliche
Abschnitte des Brenners 16 oberhalb der Düse 14, d. h. auf den
Elektroden-Hauptteil 22 oder den Zündbogen-Hauptteil 20. Das
Beispiel gemäß Fig. 3 umfaßt ferner ein Halter-Isolierteil 23
und einen Halter 24.
Die Düse 14 weist einen im wesentlichen tonnenförmigen Haupt
teil auf, der von einer längsgerichteten Öffnung 25 durch
setzt ist, welche einen Gasstrom für einen Plasmalichtbogen
von hinteren Abschnitten des Hauptteils stromabwärts zu vor
deren Abschnitten und dann an einer Düsen-Stirnseite 26 an
den vorderen Abschnitten nach außen lenkt, um in Gegenwart
einer zweckdienlichen elektrischen Potentialdifferenz einen
Plasmalichtbogen zu bilden. Die Düse 14 umfaßt ferner einen
hinteren Abschnitt 27, der auch in Fig. 4 und 5 dargestellt
ist, auf dem die Außenflächenabschnitte in bezug auf die
Richtung stromabwärts divergieren. In diesem Zusammenhang be
deutet "stromabwärts" die allgemeine Richtung des Gasstroms
im Brenner 16 und in seiner Düse 14 während des normalen Be
triebs.
Die Düse 14 umfaßt ferner einen Mittelabschnitt 30, auf dem
die Außenflächenabschnitte, bezogen auf die Richtung stromab
wärts, im wesentlichen zylindrisch sind, und einen vorderen
Abschnitt 31, auf dem die Außenflächenabschnitte, bezogen auf
die Richung stromabwärts, konvergieren. Die jeweiligen Außen
flächenabschnitte der Düse 14 bilden eine kontinuierliche Au
ßenfläche für den Düsen-Hauptteil und unterstützen den ent
lang der Außenfläche des Düsen-Hauptteils gerichteten Gas
strom, der Außenfläche zu folgen und an der Stirnseite 26 des
Düsen-Hauptteils sich einzuengen.
In dieser Hinsicht macht sich die Gestalt der Düse 14 eine
Erscheinung in einer Fluidströmung zunutze, die als Coanda-
Effekt bekannt ist, auch als Wandhaftungs-Effekt bezeichnet
wird. Unter dem Coanda-Effekt versteht man das Bestreben ei
nes strömenden Fluids, einer Fläche zu folgen, gegen die das
Fluid anströmt, auch wenn die Fläche die Richtung ändert.
Insbesondere bei einer mäßigen Änderung der Fläche, gegen
welche das Fluid anströmt, entsteht ein Druckgradient an den
Stellen, an denen die Fläche ihre Richtung ändert, und dieser
Druckgradient hat das Bestreben, das strömende Fluid an der
Fläche zu halten. Aus den Darstellungen in Fig. 3, 4 und 5
ergibt sich somit, daß, wenn ein Gas über die Düse 4 hin
wegströmt, das Flächenprofil der Düse 14 einen konvergieren
den Kühlgasstrom C auf der Außenseite der Düse 14 erzeugt,
der, wie in Fig. 2 dargestellt, das Abweisen aufspritzenden
Werkstoffs während des Brennerbetriebs unterstützt.
Beim gezeigten Beispiel weist die Düse 14 einen im wesentli
chen hohlen Hauptteil auf, mit einer Mündung 28 hinter dem
hinteren Abschnitt 27. Die Mündung 28 nimmt eine in sie ein
dringende Brenner-Elektrode 32 so auf, daß das vordere Ende
der Elektrode 32 in der Nähe der Düsen-Stirnseite 26 angeord
net ist, so daß zwischen der Elektrode 32 und der Düse 14
oder zwischen der Elektrode 32 und einem elektrisch leitfähi
gen Werkstück 15 ein zweckdienlicher Plasmalichtbogen gezogen
werden kann. Der spezielle Abstand zwischen der Elektrode 32
und der Düse 14 ist von der Zusammensetzung und der Strömung
des Gases und von dem angestrebten oder benötigten Spannungs
fall abhängig. Diese Parameter sind in der Fachwelt bekannt
und können ohne übermäßiges Experimentieren berechnet und
ausgewählt werden.
Beim gezeigten Beispiel umfaßt die Düse 14 ferner wenigstens
eine kreisringförmige Schulter 33, die auf einem Halter 24
aufnehmbar und durch ihn abstützbar ist (Fig. 3, 4 und 5).
Bei bevorzugten Ausführungsformen erweitern sich die diver
gierenden Außenflächenabschnitte des hinteren Abschnitts 27
unter einem Winkel zwischen etwa 1° und 20°, bezogen auf die
Längsmittelachse der tonnenförmigen Düse 14. Die konvergie
renden Außenflächenabschnitte des vorderen Abschnitts 31 lau
fen unter einem Winkel zwischen 5° und 20° zusammen, bezogen
auf die Längsmittelachse des tonnenförmigen Düsen-Hauptteils
14.
Die Stirnseite 26 der Düse 14 weist ferner eine kreisrunde
Öffnung 34 auf, die ebenfalls zur Längsachse des Hauptteils
zentriert ist. Gemäß Fig. 4 und 5 kann der Außenflächenab
schnitt des Mittelabschnitts 30 in alternativen Ausführungs
formen entweder glatt oder mit der dargestellten Rändelung
strukturiert sein.
Gemäß Fig. 3 weist der Halter 24 obere Abschnitte auf, die
mit dem Zündbogen-Hauptteil 20 verschraubt sind, und in ähn
licher Weise greift der Halter 24 an der Schulter 33 der Düse
14 an, um sie in Stellung halten, wenn der Halter 24 in Stel
lung gehalten ist. Es versteht sich, daß die Düse 14 bei an
deren Ausführungsformen ein mit Gewinde versehenes Teil auf
weisen kann und durch Schraubeingriff in Stellung gebracht
wird. Der Halter 24 weist ferner Mittel auf, um einen Kühl
gasstrom gegen die Außenfläche der Düse 14 zu richten. Diese
Mittel sind beim gezeigten Beispiel ein erster Satz Aus
trittslöcher 35, die in einen Sammelraum 36 zwischen dem Hal
ter 24 und dem ihn umgebenden Halter-Isolierteil 23 münden.
Aus dem Sammelraum 36 strömt Kühlgas durch einen zweiten Satz
Austrittslöcher 37, die in der Nähe des Düsen-Hauptteils 14
münden. Gemäß Fig. 3 positioniert der Halter 24 die Düse 14
so, daß die divergierenden Teile des hinteren Abschnitts 27
in der Nähe des zweiten Satzes Austrittslöcher 37 angeordnet
sind. Bei dieser Anordnung begrenzen der Halter 24 und die
hinteren Abschnitte der Düse 14 zwischen sich einen zweiten
Sammelraum 40, in dem sich der Kühlgasstrom C bei Beginn sei
ner Abwärtsströmung entlang des Düsen-Hauptteils ausgleichen
bzw. vergleichmäßigen kann.
Gemäß Fig. 3 weist der Halter 24 eine im wesentlichen kreis
runde Öffnung 41 auf, durch welche die Düse 14 hindurchdringt
und in welcher der Halter 24 und der Düsen-Hauptteil 14 einen
Ringraum zwischen sich begrenzen, durch den Kühlgas C hin
durchströmen kann. Beim gezeigten Beispiel positioniert der
Halter 24 den Düsen-Hauptteil 14 so, daß wenigstens der Mit
telabschnitt 30 und der vordere Abschnitt 31 im wesentlichen
vollständig außerhalb des Halters 24 angeordnet sind. Folg
lich strömt das Kühlgas C entlang der Außenfläche der Düse 14
im wesentlichen außerhalb des übrigen Teils der Plasmabren
ner-Baugruppe 16, derart, daß dadurch die Düse 14 wirkungs
voller gekühlt wird. Bei bevorzugten Ausführungsformen ist
der Ringraum zwischen dem Halter 24 und der Düse 14 zwischen
etwa 0,127 mm und etwa 0,762 mm (0,005 bis 0,030 engl. Zoll)
breit.
In Fig. 3 sind einige der übrigen Merkmale des Brenners 16
und die Art und Weise zu erkennen, in der Gas durch sie hin
durchströmt. Wie schon beschrieben, strömt das Gas zuerst in
die unteren Abschnitte des Brenners 16 durch den Gaskanal 13
ein, der sich in Längsrichtung durch den Elektroden-Hauptteil
32 erstreckt. Die Elektrode 32 ist im wesentlichen hohl und
steht in Fluidverbindung mit dem längsgerichteten Gaskanal 13
im Elektroden-Hauptteil 22, so daß ein durch den Elektroden-
Hauptteil 22 gelenktes Gas in das Innere der Elektrode 32 ge
langt und zur Kühlung der Elektrode 32 beim Arbeiten mit dem
Plasmalichtbogen beiträgt. Der Elektroden-Hauptteil 22 umfaßt
ferner eine Einrichtung, die als Elektrodenadapter 42 darge
stellt ist, welche ein Fluid aus dem Innenraum der Elektrode
32 sowohl in das Innere als auch auf die Außenseite der Düse
14 lenkt, so daß ein ins Innere der Düse 14 gelenkter Gas
strom in Gegenwart einer ausreichenden elektrischen Potenti
aldifferenz einen Plasmalichtbogen bildet, und ein auf die
Außenseite der Düse 14 gelenkter Gasstrom zur Kühlung der
Düse 14 und zum Ablenken vom Werkstück aufspritzenden Werk
stoffs beiträgt, wenn der Gasstrom über die divergierende und
die konvergierende Außenfläche der Düse 14 hinwegströmt.
In dieser Hinsicht kann die divergierende und konvergierende
Gestalt der Düse 14 mit Vorteil dazu benutzt werden, die
Masse der Düse 14 zu verringern, woraus sich eine Minderung
ihrer Wärmehaltung und eine vereinfachte Kühlung der Düse er
geben.
Der Elektrodenadapter 42 wird vom Elektroden-Hauptteil 22 ge
tragen und umfaßt einen im wesentlichen zylindrischen Haupt
teil, der auf ganzer Länge von einer längsgerichteten Öffnung
43 durchsetzt ist. Der zylindrische Hauptteil weist einen er
sten Satz in Umfangsrichtung beabstandeter Öffnungen 44 auf,
die rechtwinklig zur längsgerichteten Öffnung 43 angeordnet
sind und mit ihr in Fluidverbindung stehen, um eine Fluidver
bindung zwischen dem Innern der Elektrode 32 und der Außen
seite der Düse 14 herzustellen. Der Elektrodenadapter 42 um
faßt ferner einen zweiten Satz in Umfangsrichtung beabstande
ter Öffnungen 45, die ebenfalls mit der längsgerichteten Öff
nung 43 in Fluidverbindung stehen, um eine Fluidverbindung
zwischen dem Innern der Elektrode 32 und dem Innern der Düse
14 herzustellen. Der Elektrodenadapter 42 ist vorzugsweise
auswechselbar, wie in der gleichzeitigen US-Anmeldung von
Carkhuff, Nr. 07/862,785, eingereicht am 3. April 1992 unter
dem Titel "Plasmabrenner", dargelegt ist und deren Inhalt
durch Bezugnahme zum Bestandteil der vorliegenden Anmeldung
gemacht wird. Wie dort dargelegt, schützt der auswechselbare
Elektrodenadapter den Elektroden-Hauptteil und mit ihm in
Verbindung stehende Teile des Brenners gegen einen katastro
phalen Ausfall der Elektrode.
Aus Fig. 3 ist zu erkennen, daß der Elektrodenadapter 42 und
der Halter 24 zwischen sich eine Kammer 46 begrenzen. Im Be
trieb strömt somit Gas durch den Gaskanal 13 hindurch und in
die längsgerichtete Öffnung 43 im Elektrodenadapter 42. Das
Gas durchströmt den Innenraum des Elektrodenadapters 42 und
einer konzentrisch angeordneten Kühlwand 47, bis es in den
Innenraum der Elektrode 32 gelangt. Von dort strömt das Gas
im Elektrodenadapter 42 zwischen der längsgerichteten Öffnung
43 und der Kühlwand 47 nach oben, bis es entweder an den er
sten oder an den zweiten rechtwinkligen Öffnungen 44 bzw. 45
austritt. Das Gas aus den ersten Öffnungen 44 strömt in die
Kammer 46 ein und dann durch die Austrittslöcher 35, den Sam
melraum 36, die Austrittslöcher 37, den Sammelraum 40 und den
Ringraum zwischen der Düse 14 und dem Halter 24, derart, daß
die Düse 14 gekühlt wird, wobei der weiter oben beschriebene
Coanda-Effekt ausgenutzt wird. Andere Teile des Gases aus dem
Innenraum der Elektrode 32 strömen aus dem zweiten Satz Aus
trittslöcher 45 aus, welche das Gas in den Raum zwischen der
Elektrode 32 und der Innenseite der Düse 14 und dann aus der
Düsenöffnung 34 hinausleiten. Wenn zwischen der Elektrode 32
und dem Werkstück eine ausreichende elektrische Potentialdif
ferenz (Spannungsfall) anliegt, entsteht zwischen der Elek
trode 32 und dem Werkstück in den durch die Öffnung 34 strö
menden Gasen ein Plasmalichtbogen. Wie auf diesem Fachgebiet
üblich, wird auch ein Emissionseinsatz 50 in der Elektrode 32
benutzt, der zur Fortpflanzung des Spannungsfalls im Plasma
beiträgt.
Die Düsen-Konstruktion gemäß der Erfindung wurde in einem
Lochungsversuch erprobt und mit der Düse PT-20M aus der lau
fenden ESAB-Fertigung (The EASB Group, P.O. Box 100545,
Ebenezer Road, Florence, S.C. 29501, USA) verglichen. Der
Brenner wurde über einer Platte aus unlegiertem Stahl mit ei
ner Dicke von etwa 25,4 mm (1 engl. Zoll) in einem Abstand
von etwa 6,3 mm (0,25 engl. Zoll) zwischen Düse und Werkstück
in Stellung gebracht. Der Lufteingangsdruck zum Kühlen und
für das Plasmagas war auf etwa 5,85 bar über atmosphärischem
Druck (85 engl. Pfund je Quadratzoll Anzeige) eingestellt.
Bei Verwendung eines Lichtbogenstroms von 100 A wurde der
Brenner während spezieller Zeitabschnitte eingeschaltet.
Diese Zeitabschnitte wurden stufenlos vergrößert, bis der
Brenner die Platte vollständig durchlocht hatte, woraus sich
die für eine vollständige Durchlochung benötigte Mindestzeit
ergab. Außerdem wurde nach zehn (10) aufeinanderfolgenden
Durchlochungen das an jede Düse angespritzte geschmolzene Me
tall ermittelt.
Unter diesen Testbedingungen wurde als Mindestdurchlochungs
zeit für die Düse PT-20M 3,75 Sekunden ermittelt, wobei sich
an der Düsen-Stirnseite in den aufeinanderfolgneden Prüf
lochungen rasch aufspritzender Werkstoff anlagerte. Unter
Verwendung der Erfindung wurde jedoch die Mindestdurch
lochungszeit auf 2,75 Sekunden reduziert, und die Düsen-
Stirnseite blieb nahezu frei von anspritzendem Werkstoff.
Wenngleich die Anmelderin nicht auf eine spezielle Theorie
festgelegt werden will, scheint die Verringerung der Werk
stoffspritzer das Ergebnis einer verbesserten Kühlung der
Düse zu sein. Daher schien es, daß jeder aufspritzende, auf
die Düse auftreffender Werkstoff rasch abkühlt und abblät
tert, statt an der Stirnseite haften zu bleiben. Außerdem
schien das Spritzmuster des geschmolzenen Werkstoffs, der aus
der Lochung ausgespritzt wurde, in eine eher waagerechte
Richtung und somit vom Brenner weg abgelenkt zu werden.
Fig. 3 zeigt einige wenige weitere Einzelheiten, die dem Fach
mann bekannt sind. Dazu gehören ein Elektroden-Isolierteil
51, Gewinde 52 am Halter 24 und das entsprechende Gewinde 53
am Zündbogen-Hauptteil 20 zum Befestigen des Halters 24 am
Zündbogen-Hauptteil 20. Außerdem sind bei der bevorzugten
Ausführungsform der Elektrodenadapter 43 und die Elektrode 32
mittels zugehöriger Gewinde 54 und 55 miteinander ver
schraubt.
Claims (12)
1. Plasmabrenner-Düse (14), mit einem im wesentlichen tonnnenför
migen Düsen-Hauptteil, der von einer längsgerichteten Öffnung
(25) durchsetzt ist, um einen Gasstrom für einen Plasmalichtbo
gen von hinteren Abschnitten des Hauptteils stromabwärts zu
vorderen Abschnitten des Hauptteils und von dort an einer
Stirnseite (26) an den vorderen Abschnitten zu lenken, so daß
bei einer ausreichenden elektrischen Potentialdifferenz ein
Plasmalichtbogen entsteht,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsen-Hauptteil ferner umfaßt:
- einen hinteren Abschnitt (27), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung divergieren,
- einen Mittelabschnitt (30), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung im wesentlichen zylindrisch sind,
- einen vorderen Abschnitt (31), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung so konvergieren, daß die Außenfläche des Düsen-Hauptteils am vorderen Ab schnitt die Richtung ändert, um am Übergang zwischen dem Mittelabschnitt (30) und dem vorderen Abschnitt (31) einen Druckgradienten zu erzeugen, wenn ein Gas vom Mittelab schnitt (30) zum vorderen Abschnitt (31) strömt, wobei der Druckgradient das Bestreben hat, das Gas während der Strö mung an der Außenfläche zu halten und so, daß das Gas an der Stirnseite (26) des Düsen-Hauptteils konvergiert.
- einen hinteren Abschnitt (27), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung divergieren,
- einen Mittelabschnitt (30), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung im wesentlichen zylindrisch sind,
- einen vorderen Abschnitt (31), auf dem die Außenflächenab schnitte bezüglich der Strömungsrichtung so konvergieren, daß die Außenfläche des Düsen-Hauptteils am vorderen Ab schnitt die Richtung ändert, um am Übergang zwischen dem Mittelabschnitt (30) und dem vorderen Abschnitt (31) einen Druckgradienten zu erzeugen, wenn ein Gas vom Mittelab schnitt (30) zum vorderen Abschnitt (31) strömt, wobei der Druckgradient das Bestreben hat, das Gas während der Strö mung an der Außenfläche zu halten und so, daß das Gas an der Stirnseite (26) des Düsen-Hauptteils konvergiert.
2. Plasmabrenner-Düse (14) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der hintere Abschnitt (27) ferner wenigstens eine kreis ringförmige Schulter (33) zur Aufnahme an und Abstützung durch einen Halter (24) in einem Plasmalichtbogen-Brenner (16) aufweist, und
- die Stirnseite (26) eine kreisrunde Öffnung (34) aufweist, die zur Längsachse des tonnenförmigen Düsen-Hauptteils zen triert ist.
- der hintere Abschnitt (27) ferner wenigstens eine kreis ringförmige Schulter (33) zur Aufnahme an und Abstützung durch einen Halter (24) in einem Plasmalichtbogen-Brenner (16) aufweist, und
- die Stirnseite (26) eine kreisrunde Öffnung (34) aufweist, die zur Längsachse des tonnenförmigen Düsen-Hauptteils zen triert ist.
3. Plasmabrenner-Düse (14) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die divergierenden Außenflächenabschnitte des hinteren Ab schnitts (27) unter einem Winkel zwischen etwa 1 und 20 Grad gegenüber der Längsmittelachse des tonnenförmigen Dü sen-Hauptteils divergieren, und
- die konvergierenden Außenflächenabschnitte des vorderen Ab schnitts (31) unter einem Winkel zwischen etwa 5 und 20 Grad gegenüber der Längsmittelachse des tonnenförmigen Dü sen-Hauptteils konvergieren.
- die divergierenden Außenflächenabschnitte des hinteren Ab schnitts (27) unter einem Winkel zwischen etwa 1 und 20 Grad gegenüber der Längsmittelachse des tonnenförmigen Dü sen-Hauptteils divergieren, und
- die konvergierenden Außenflächenabschnitte des vorderen Ab schnitts (31) unter einem Winkel zwischen etwa 5 und 20 Grad gegenüber der Längsmittelachse des tonnenförmigen Dü sen-Hauptteils konvergieren.
4. Plasmabrenner-Baugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
ferner gekennzeichnet durch
- ein Halter-Isolierteil (23), und
- einen Halter (24), der vom Halter-Isolierteil (23) getragen wird und Mittel zum Positionieren und Halten der Düse (14) in einer Brenner-Baugruppe und Mittel zum Lenken eines Kühlgasstroms (C) gegen die Außenfläche des Düsen-Haupt teils aufweist.
- ein Halter-Isolierteil (23), und
- einen Halter (24), der vom Halter-Isolierteil (23) getragen wird und Mittel zum Positionieren und Halten der Düse (14) in einer Brenner-Baugruppe und Mittel zum Lenken eines Kühlgasstroms (C) gegen die Außenfläche des Düsen-Haupt teils aufweist.
5. Plasmabrenner-Baugruppe nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Düsen-Hauptteil im wesentlichen hohl ist, mit einer Mündung (28) am hinteren Abschnitt (27), und
- eine Brenner-Elektrode (32) sich durch die Mündung (28) und in den hohlen Düsen-Hauptteil erstreckt, wobei das vordere Ende der Elektrode (32) in der Nähe der Düsen-Stirnseite (26) angeordnet ist, derart, daß zwischen der Elektrode (32) und der Düse (14) oder zwischen der Elektrode (32) und einem elektrisch leitfähigen Werkstück (15) ein zweckdien licher Plasmalichtbogen gezogen werden kann.
- der Düsen-Hauptteil im wesentlichen hohl ist, mit einer Mündung (28) am hinteren Abschnitt (27), und
- eine Brenner-Elektrode (32) sich durch die Mündung (28) und in den hohlen Düsen-Hauptteil erstreckt, wobei das vordere Ende der Elektrode (32) in der Nähe der Düsen-Stirnseite (26) angeordnet ist, derart, daß zwischen der Elektrode (32) und der Düse (14) oder zwischen der Elektrode (32) und einem elektrisch leitfähigen Werkstück (15) ein zweckdien licher Plasmalichtbogen gezogen werden kann.
6. Plasmabrenner-Baugruppe nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Mittel zum Lenken des Kühlgasstroms (C) im Halter (24) eine Vielzahl Öffnungen (35, 37) im Halter (24) in der Nähe des Düsen-Hauptteils umfassen, und
- der Halter (24) den Düsen-Hauptteil so positioniert, daß die divergierenden Abschnitte des hinteren Abschnitts (27) in der Nähe der Öffnungen (27) angeordnet sind, derart, daß der Halter (24) und der hintere Abschnitt (27) des Düsen- Hauptteils zwischen sich einen Sammelraum (40) begrenzen, in dem ein Kühlgasstrom (C) bei Beginn der Abwärtsströmung entlang des Düsen-Hauptteils sich vergleichmäßigen kann.
- die Mittel zum Lenken des Kühlgasstroms (C) im Halter (24) eine Vielzahl Öffnungen (35, 37) im Halter (24) in der Nähe des Düsen-Hauptteils umfassen, und
- der Halter (24) den Düsen-Hauptteil so positioniert, daß die divergierenden Abschnitte des hinteren Abschnitts (27) in der Nähe der Öffnungen (27) angeordnet sind, derart, daß der Halter (24) und der hintere Abschnitt (27) des Düsen- Hauptteils zwischen sich einen Sammelraum (40) begrenzen, in dem ein Kühlgasstrom (C) bei Beginn der Abwärtsströmung entlang des Düsen-Hauptteils sich vergleichmäßigen kann.
7. Plasmabrenner-Baugruppe nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Halter (24) eine im wesentlichen kreisrunde Öffnung (41) aufweist, durch die der Düsen-Hauptteil hindurchragt,
- der Halter (24) und der Düsen-Hauptteil zwischen sich einen Ringraum begrenzen, durch den Kühlgase (C) hindurchströmen können, und
- der Halter (24) den Düsen-Hauptteil so positioniert, daß wenigstens der Mittelabschnitt (30) und der vordere Ab schnitt (31) im wesentlichen vollständig außerhalb des Hal ters (24) angeordnet sind, derart, daß der Kühlgasstrom (C) an der Außenfläche des Düsen-Hauptteils im wesentlichen au ßerhalb der übrigen Teile der Plasmabrenner-Baugruppe (16) entsteht, um dadurch die Düse (14) wirkungsvoller zu küh len.
- der Halter (24) eine im wesentlichen kreisrunde Öffnung (41) aufweist, durch die der Düsen-Hauptteil hindurchragt,
- der Halter (24) und der Düsen-Hauptteil zwischen sich einen Ringraum begrenzen, durch den Kühlgase (C) hindurchströmen können, und
- der Halter (24) den Düsen-Hauptteil so positioniert, daß wenigstens der Mittelabschnitt (30) und der vordere Ab schnitt (31) im wesentlichen vollständig außerhalb des Hal ters (24) angeordnet sind, derart, daß der Kühlgasstrom (C) an der Außenfläche des Düsen-Hauptteils im wesentlichen au ßerhalb der übrigen Teile der Plasmabrenner-Baugruppe (16) entsteht, um dadurch die Düse (14) wirkungsvoller zu küh len.
8. Plasmabrenner-Baugruppe nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ringraum zwischen dem Halter (24) und dem Düsen-Hauptteil
zwischen etwa 0,127 mm und 0,762 mm (etwa 0,005 bis 0,030 engl.
Zoll) breit ist.
9. Plasmalichtbogen-Brenner (16) nach Anspruch 1,
ferner gekennzeichnet durch
- ein im wesentlichen zylindrisches, hohles äußeres Isolier teil (17),
- ein Elektroden-Hauptteil (22), der im Isolierteil (17) kon zentrisch abgestützt ist,
- eine Elektrode (32), die mit dem Elektroden-Hauptteil (22) in elektrischer Verbindung steht,
- einen Düsen-Halter (24), der von Abschnitten des äußeren Isolierteils (23) getragen wird, und
- die Düse (14) vom Halter (24) und in der Nähe der Elektrode (32) und diese umgebend getragen wird.
- ein im wesentlichen zylindrisches, hohles äußeres Isolier teil (17),
- ein Elektroden-Hauptteil (22), der im Isolierteil (17) kon zentrisch abgestützt ist,
- eine Elektrode (32), die mit dem Elektroden-Hauptteil (22) in elektrischer Verbindung steht,
- einen Düsen-Halter (24), der von Abschnitten des äußeren Isolierteils (23) getragen wird, und
- die Düse (14) vom Halter (24) und in der Nähe der Elektrode (32) und diese umgebend getragen wird.
10. Plasmalichtbogen-Brenner (16) nach Anspruch 9,
ferner gekennzeichnet durch
- einen Zündbogen-Hauptteil (20) zwischen dem äußeren Iso lierteil (17) und dem Elektroden-Hauptteil (22),
- einem inneren Isolierteil (21) zwischen dem Zündbogen- Hauptteil (20) und dem Elektroden-Hauptteil (22),
- eine längsgerichtete Gasstrom-Öffnung (13) durch den Elek troden-Hauptteil (22), und wobei das Innere der Elektrode (32) im wesentlichen hohl ist und mit der längsgerichteten Gasstrom-Öffnung (13) im Elektroden-Hauptteil (22) in Fluidverbindung steht, derart, daß ein durch den Elektro den-Hauptteil (22) gelenktes Gas in das Innere der Elek den-Hauptteil (22) gelenktes Gas in das Innere der Elek trode (32) gelangt und zur Kühlung der Elektrode (32) wäh rend des Arbeitens mit dem Plasmalichtbogen beiträgt, und
- eine Einrichtung (42) im Elektroden-Hauptteil (22) zum Len ken eines Fluides aus dem Innern der Elektrode (32) sowohl ins Innere als auch an die Außenseite der Düse (14), der art, daß ein ins Innere der Düse (14) gerichteter Gasstrom in Gegenwart einer aureichenden elektrischen Potentialdif ferenz einen Plasmalichtbogen erzeugt, und ein auf die Au ßenseite der Düse (14) gerichteter Gasstrom zur Kühlung der Düse (14) und Ablenken von Spritzern (S) von einem Werk stück (15) beiträgt, wenn der Gasstrom über die divergie rende und konvergierende Außenfläche der Düse (14) hin wegströmt.
- einen Zündbogen-Hauptteil (20) zwischen dem äußeren Iso lierteil (17) und dem Elektroden-Hauptteil (22),
- einem inneren Isolierteil (21) zwischen dem Zündbogen- Hauptteil (20) und dem Elektroden-Hauptteil (22),
- eine längsgerichtete Gasstrom-Öffnung (13) durch den Elek troden-Hauptteil (22), und wobei das Innere der Elektrode (32) im wesentlichen hohl ist und mit der längsgerichteten Gasstrom-Öffnung (13) im Elektroden-Hauptteil (22) in Fluidverbindung steht, derart, daß ein durch den Elektro den-Hauptteil (22) gelenktes Gas in das Innere der Elek den-Hauptteil (22) gelenktes Gas in das Innere der Elek trode (32) gelangt und zur Kühlung der Elektrode (32) wäh rend des Arbeitens mit dem Plasmalichtbogen beiträgt, und
- eine Einrichtung (42) im Elektroden-Hauptteil (22) zum Len ken eines Fluides aus dem Innern der Elektrode (32) sowohl ins Innere als auch an die Außenseite der Düse (14), der art, daß ein ins Innere der Düse (14) gerichteter Gasstrom in Gegenwart einer aureichenden elektrischen Potentialdif ferenz einen Plasmalichtbogen erzeugt, und ein auf die Au ßenseite der Düse (14) gerichteter Gasstrom zur Kühlung der Düse (14) und Ablenken von Spritzern (S) von einem Werk stück (15) beiträgt, wenn der Gasstrom über die divergie rende und konvergierende Außenfläche der Düse (14) hin wegströmt.
11. Plasmalichtbogen-Brenner (16) nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fluid-Lenkeinrichtung einen vom Elektroden-Hauptteil (22)
getragenen Elektrodenadapter (42) aufweist mit
- einem im wesentlichen zylindrischen Hauptteil mit einer diesen auf seiner ganzen Länge durchsetzenden längsgerich teten Öffnung (43),
- im zylindrischen Hauptteil einem ersten Satz in Umfangs richtung beabstandeter Öffnungen (44) rechtwinkling zu und in Fluidverbindung mit der längsgerichteten Öffnung (43) zum Herstellen einer Fluidverbindung zwischen dem Innern der Elektrode (32) und der Außenseite der Düse (14), und
- einem zweiten Satz in Umfangsrichtung beabstandeter Öffnun gen (45) rechtwinklig zu und in Fluidverbindung mit der längsgerichteten Öffnung (43) zum Herstellen einer Fluid verbindung zwischen dem Innern der Elektrode (32) und dem Innern der Düse (14),
wobei der Elektrodenadapter (42) den Elektroden-Hauptteil (22) und mit ihm in Verbindung stehende Teile des Brenners (16) gegen einen katastrophalen Ausfall der Elektrode (32) schützt.
- einem im wesentlichen zylindrischen Hauptteil mit einer diesen auf seiner ganzen Länge durchsetzenden längsgerich teten Öffnung (43),
- im zylindrischen Hauptteil einem ersten Satz in Umfangs richtung beabstandeter Öffnungen (44) rechtwinkling zu und in Fluidverbindung mit der längsgerichteten Öffnung (43) zum Herstellen einer Fluidverbindung zwischen dem Innern der Elektrode (32) und der Außenseite der Düse (14), und
- einem zweiten Satz in Umfangsrichtung beabstandeter Öffnun gen (45) rechtwinklig zu und in Fluidverbindung mit der längsgerichteten Öffnung (43) zum Herstellen einer Fluid verbindung zwischen dem Innern der Elektrode (32) und dem Innern der Düse (14),
wobei der Elektrodenadapter (42) den Elektroden-Hauptteil (22) und mit ihm in Verbindung stehende Teile des Brenners (16) gegen einen katastrophalen Ausfall der Elektrode (32) schützt.
12. Plasmalichtbogen-Brenner (16) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Halter (24) ferner eine Vielzahl Öffnungen (35, 37) auf
weist, die mit der Fluid-Lenkeinrichtung (Elektrodenadapter 42)
im Elektroden-Hauptteil (22) in Fluidverbindung stehen, um
einen Kühlgastrom (C) vom Elektroden-Hauptteil (22) zur Außen
seite der Düse (14) zu lenken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/863,215 US5208448A (en) | 1992-04-03 | 1992-04-03 | Plasma torch nozzle with improved cooling gas flow |
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| DE4310762C2 DE4310762C2 (de) | 1997-12-11 |
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ID=25340583
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| DE4310762A Expired - Fee Related DE4310762C2 (de) | 1992-04-03 | 1993-04-01 | Plasmabrennerdüse |
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| JP (1) | JP2519387B2 (de) |
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