DE4310260C1 - Elektronische Steuervorrichtung für einen elektronisch kommutierten Gleichstrommotor (EC-Motor) - Google Patents
Elektronische Steuervorrichtung für einen elektronisch kommutierten Gleichstrommotor (EC-Motor)Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Steuervorrichtung für
einen elektronisch kommutierten Gleichstrommotor (EC-Motor) nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Motor ist aus der
DE 35 37 403 A1 bekannt. Diese Druckschrift offenbart einen kollektorlosen
Gleichstrommotor mit Lüfter oder zum Antrieb eines
Lüfters mit einem permanentmagnetisch erregten Rotor im Feld einer
Statorwicklung, welche über Halbleiterelemente gespeist
wird, die über einen Teil des Regelbereichs als Schalter und
über einen anderen Teil des Regelbereichs als analoge
Verstärkerelemente arbeiten. Hierbei wird im unteren Drehzahlbereich
des Motors die Drehzahl durch Variation der Einschaltdauer
des Motorstromes während einer Kommutierungsphase und zusätzlich
durch Variation der Amplitude des Motorstromes geregelt,
während im Bereich der maximalen Drehzahl des Motors diese
überwiegend allein durch Variation der Einschaltdauer des Motorstromes
bestimmt ist.
Aus der DE 40 40 926 C1 ist weiterhin eine Schaltungsanordnung
zum Betreiben eines Synchronmotors mit einer mehrphasigen Ankerwicklung
an einem Gleichspannungsnetz bekannt, welche eine elektronische
Schaltvorrichtung zum sukzessiven Anschließen der
Wicklungsphasen der Ankerwicklung an die Netzgleichspannung aufweist.
Eine von Rotorstellungssignalen gesteuerte Kommutierungsvorrichtung
sorgt dabei für das folgerichtige Ansteuern der
Halbleiterschalter. Dabei ist für jeden Halbleiterschalter jeweils
ein erster und ein zweiter analoger Differenzbildner vorgesehen,
wobei dem zweiten Differenzbildner
das Ausgangssignal des ersten Differenzbildners und ein aus dem
Phasensummenstrom der Ankerwicklung abgeleitetes Differenzsignal
zugeführt wird zur Erzeugung einer Folge von Steuersignalen für
die einzelnen Wicklungsphasen der Ankerwicklung, welche einander
zeitlich überlappen.
Bekannt ist beispielsweise ein elektronisch kommutierter Motor
(EC-Motor) mit hochfrequenter Taktung. Diese Ansteuerung ist
jedoch wenig interessant für Motoren kleiner Leistung, beispielsweise
Servomotoren in Kraftfahrzeugen, wegen des hohen
Schaltungsaufwandes und der nur schwierig zu beherrschenden
Funkentstörproblematik.
Weiterhin ist ein EC-Motor mit linearer Ansteuerung bekannt. Die
Drehzahleinstellung wird hier dadurch erreicht, daß man die in
den Stromkreisen der Motorwicklungen geschalteten Leistungstransistoren
im Verstärkerbereich betreibt. Der zusätzlich im
Ankerkreis wirkende Transistorwiderstand bewirkt ein Kippen der
Motorkennlinie um den Leerlaufpunkt. Dieses Verfahren entspricht
im wesentlichen einer Vorwiderstandssteuerung. Die abgegebene
Leistung ist hier proportional zur dritten Potenz der Drehzahl,
während die aufgenommene Leistung proportional zum Quadrat der
Drehzahl ist. Hieraus folgt, daß bei ²/₃ der Nennleistung die
Verlustleistung am größten ist, und der Wirkungsgrad bei dieser
Drehzahl maximal 66% des maximal möglichen Wirkungsgrades beträgt.
Die Linearsteuerung führt daher also prinzipbedingt zu
einem im Teilaussteuerungsbereich proportional zur Drehzahl reduzierten
Wirkungsgrad. Neben dem geringen Wirkungsgrad tritt
eine hohe Temperaturbelastung der Leistungselektronik im Teillastbetrieb
auf, da die Verlustleistung in Wärme umgesetzt wird.
Schließlich ist noch die Blocksteuerung bekannt, bei der die
Drehzahleinstellung über die Veränderung des tatsächlich genutzten
Stromflußwinkels gegenüber dem Kommutierungswinkel erfolgt.
Die Transistoren werden voll durchgeschaltet, jedoch
wird die Einschaltzeit variiert. Dabei kann der Stromflußwinkel
zu einem festen Bezug am Anfang der Kommutierungszeit stehen. Es
kann aber auch der Ausschaltzeitpunkt (Ende des Kommutierungswinkels)
festgehalten und der Einschaltzeitpunkt variiert werden.
Außerdem ist es möglich, symmetrisch zum Kommutierungswinkelmittelpunkt
sowohl den Einschalt- als auch den Ausschaltzeitpunkt
zu variieren. In jedem Fall werden die Transistoren im
Schaltbetrieb, d. h. mit minimalem Durchgangswiderstand bei
MOSFET bzw. minimaler Kollektor-Emitter-Spannung bei Bipolartransistoren,
betrieben. Die Wirkungsweise ähnelt einem pulsweitenmodulierten
Tiefsetzsteller. Nachteilig ist, daß bei geringer
Motordrehzahl und demzufolge einer geringen induzierten Spannung
der Strom während der Stromflußzeit sehr hohe Amplitudenwerte
erreichen kann. Näherungsweise läßt sich aus folgender Gleichung
der Zusammenhang erkennen.
Die stromtreibende Spannung (Differenz aus Batterie- oder Versorgungsspannung
UB und induzierter Spannung des Motors) liegt
an einer Reihenschaltung aus Wicklungsinduktivität L und Wicklungswiderstand
R. Demzufolge ist die Stromamplitude durch den
Widerstand R begrenzt und ergibt sich aus der induzierten Spannung
und damit aus der Drehzahl zu
Lediglich die Veränderungen des Stromes di/dt werden von der Induktivität
des Motors L gehemmt.
Daraus folgt, daß bei langsam drehendem Motor (ui klein, f
klein-Frequenz) sehr hohe Stromspitzen auftraten, die ihrerseits
direkt mit dem Drehmoment verknüpft eine heftige Geräuschentwicklung
durch Momentanpulsation verursachen. Darüber hinaus
wirkt sich eine stark pulsierende Stromaufnahme negativ auf das
gesamte Versorgungsnetz, z. B. im Fahrzeug, aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die elektronische
Steuervorrichtung für einen elektronisch kommutierten Gleichstrommotor
dahingehend zu verbessern, daß mit geringem schaltungstechnischem
Aufwand die Vorteile der Blocksteuerung mit den
Vorteilen der Linearsteuerung kombiniert werden können, wobei im
oberen Drehzahlbereich die Blocksteuerung und im unteren Drehzahlbereich
die Linearsteuerung dominieren soll.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
Merkmale im Anspruch 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat den Vorteil, daß im oberen
Drehzahlbereich die Blocksteuerung den für die Linearsteuerung
typischen geringen Wirkungsgrad und die hohe Temperaturbelastung
verhindert. Im oberen Drehzahlbereich wird daher der Wirkungsgrad
bei einer Teilaussteuerung um bis zu 20% erhöht. Bei einer
Drehzahlreduzierung setzt die Linearsteuerung sanft ein und ermöglicht
das Zurückregeln der Drehzahl bis auf den Wert Null,
ohne daß die für die Blocksteuerung typische starke Stromerhöhung
und damit erhöhte Geräuschentwicklung im unteren Drehzahlbereich
einsetzen. Somit ist bei insgesamt hohem Wirkungsgrad
eine gute Regelbarkeit auch im sehr niedrigen Drehzahlbereich
gewährleistet, wobei ein glatter Stromverlauf ohne Stromspitzen
erreicht wird. Ist ein Tastverhältnis von 50% erreicht, dann
wird zur weiteren Drehzahlverringerung die Amplitude abgesenkt,
das heißt, hier setzt die Linearsteuerung ein.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß eine Regelvorrichtung
für die Drehzahl und/oder Motorstrom vorgesehen
ist, wobei die Reglerausgangsspannung zur Vorgabe der Länge und
Amplitude der Steuersignale einer den Transistoren vorgeschalteten
Funktionseinrichtung zugeführt wird. Die Kommutierungssignale
werden dabei zweckmäßigerweise zur Bildung der Drehzahl-Istwert-Signale
für die Drehzahl-Regelvorrichtung eingesetzt.
Die Funktionseinrichtung enthält in vorteilhafter Weise einen
Funktionsgeber für die Steuersignallängen in Abhängigkeit der
Drehzahl und einen Funktionsgenerator für die Steuersignal-Amplituden
in Abhängigkeit der Drehzahl. Selbstverständlich kann
auch ein einziger Funktionsgeber beide Funktionen beinhalten.
Diesem Funktionsgeber ist zweckmäßigerweise ein Verknüpfungskreis
zur zeitlichen Triggerung der Steuersignale in Abhängigkeit
der Kommutierungssignale nachgeschaltet. Die elektronische
Steuervorrichtung eignet sich insbesondere für einen elektrisch
kommutierten Gleichstrommotor (EC-Motor), der vorzugsweise drei
in Sternschaltung geschaltete Motorwicklungen aufweist, die mit
den Steuertransistoren jeweils verbunden sind, kann jedoch in
Abwandlung auch für Motoren mit anderen Strangzahlen eingesetzt
werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer elektronischen Steuervorrichtung
für einen EC-Motor als Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
Fig. 2 ein Signaldiagramm zur Erläuterung der Kommutierung
und der Bildung der Steuersignale für die Steuertransistoren
und
Fig. 3 Signaldiagramme zur Erläuterung der Bildung dieser
Steuersignale anhand vorgegebener Funktionen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird
ein elektronisch kommutierter Motor, im folgenden EC-Motor
10 genannt, in Abhängigkeit eines vorgebbaren Drehzahl-Sollwerts
nsoll auf die entsprechende Drehzahl eingestellt
bzw. geregelt. Der EC-Motor 10 besitzt drei in Sternschaltung
geschaltete Motorwicklungen 11-13 und einen dauermagnetisierten
Rotor 14. Prinzipiell kann die dargestellte und
im folgenden beschriebene Schaltung jedoch auch für andere
Gleichstrommotoren eingesetzt werden.
Der Verknüpfungspunkt der drei Motorwicklungen 11-13 ist
an den positiven Anschluß einer Versorgungsspannungsquelle
Uv angeschlossen, während die entgegengesetzten Anschlüsse
der Motorwicklungen 11-13 zur Steuerung der Wicklungsströme
mit drei FET-Transistoren 15-17 verbunden sind, deren Kanäle
jeweils die Motorwicklungen 11-13 jeweils mit einem Shunt-Widerstand
18 verbinden, der an Masse liegt.
Die drei Motorwicklungen 11-13 sind weiterhin mit einer
Kommutierungs-Signal-Aufbereitungsstufe 19 verbunden, in
der die induzierten Spannungen der Motorwicklungen 11-13
in Kommutierungssignale weiterverarbeitet werden. Weiterhin
wird in der Aufbereitungsstufe 19 aus diesen Signalen ein
der Ist-Drehzahl entsprechendes Signal generiert und einer
Umformerstufe 20 zugeführt, wo es in ein drehzahlproportionales
Gleichspannungssignal umgewandelt wird.
Das drehzahlproportionale Gleichspannungssignal wird in
einer Vergleichsstelle 21 mit dem Drehzahl-Sollwert nsoll
verglichen und die Abweichung einem Drehzahlregler 22 zugeführt.
Dieser gibt an seinem Ausgang einen Strom-Sollwert
ab, der in einer zweiten Vergleichsstelle 23 mit einem
Drehzahl-Istwert verglichen wird. Zur Bildung dieses Drehzahl-Istwerts
wird die am Widerstand 18 abfallende stromproportionale
Spannung einer Aufbereitungsschaltung 34
zugeführt, um diesen Drehzahl-Istwert den Erfordernissen
der Vergleichsstelle 23 anzupassen. Die Abweichung wird
einem Stromregler 25 zugeführt.
Die Regler-Ausgangsspannung des Stromreglers 25 wird parallel
zwei Funktionsgebern 26, 27 zugeführt. Der Funktionsgeber
26 legt abhängig von seiner Eingangsspannung die
Stromflußzeit bzw. Blocklänge der Steuersignale für die
Transistoren 15-17, also die jeweilige Stromflußzeit, in
den Motorwicklungen 11-13 fest. Diese Blocklänge wird im
wesentlichen zwischen 50 und 100% der maximalen Stromflußzeit
festgelegt, das heißt, die Steuersignalfolgen
für die Transistoren 15-17 weisen ein Tastverhältnis zwischen
0,5 und 1 auf.
Der zweite Funktionsgeber 27 begrenzt die Amplitude dieser
Steuersignale während der Stromflußzeit in Abhängigkeit
des Ausgangssignals des Stromreglers 25.
Die Ausgangssignale der Funktionsgeber 26, 27 werden einem
Verknüpfungskreis 28 zugeführt, wo die Blocklängen- und
Amplitudensignale mit den drei Kommutierungssignalen der
Aufbereitungsstufe 19 verknüpft und als Steuersignale einer
nachgeschalteten Treiberschaltung 29 zugeführt werden.
Diese Treiberschaltung steuert dann mit ihren drei Ausgängen
die drei Transistoren 15-17.
Gemäß Fig. 3 liegt am Ausgang des Stromreglers 25 ein stromgeregeltes,
drehzahlproportionales Signal U25 an. Im Funktionsgeber
27 wird daraus gemäß dem mittleren Diagramm
eine Amplitudenfunktion in Abhängigkeit der Drehzahl gebildet.
Entsprechend wird im Funktionsgeber 26 die im unteren
Diagramm dargestellte Blocklängenfunktion in Abhängigkeit
der Drehzahl gebildet. Diese Diagramme stellen selbstverständlich
nur Beispiele dar, und es können prinzipiell beliebige
gewünschte Funktionen realisiert werden.
In Fig. 2 sind die in den Motorwicklungen 11-13 induzierten
Spannungen U11-U13 dargestellt. Die daraus in der Aufbereitungsstufe
19 gebildeten Kommutierungssignale U19
sind darunter dargestellt. Zur Vereinfachung wurden nur
diejenigen Kommutierungssignale U19 dargestellt, die dem
mit einer dickeren Linie dargestellten induzierten Signale
U12 der Motorwicklung 12 entsprechen. Die anderen Kommutierungssignale
sind jeweils um 120° versetzt. Aus den Ausgangssignalen
der Funktionsgeber 26 und 27 wird ein Steuersignal
gebildet, dessen Blocklänge B und dessen Amplitude A gemäß
Fig. 3 festgelegt ist. Dieses Signal wird durch die Kommutierungssignale
U19 getriggert, so daß die Ausgangssignale
U28 am Ausgang des Verknüpfungskreises 28 gebildet werden.
Auch hier ist zur Vereinfachung wiederum nur das Steuersignal
für den mittleren Transistor 16 dargestellt, der die Motorwicklung
12 steuert. Die Signale U28 für die übrigen Transistoren
15 bis 17 sind wiederum jeweils um 120° versetzt.
Bei niedriger Drehzahl und beim Startvorgang ist zunächst
nur der Linearbetrieb aktiv, und es erfolgt eine Drehzahlsteuerung
über die Stromamplitude U27. Die Blocksteuerung
ist auf 100% Blocklänge U26 festgehalten. Beim Erreichen
der halben Maximaldrehzahl nimmt die Amplitudensteuerung
U27 überproportional gegenüber dem Drehzahlanstieg U25
zu, während gleichzeitig die Blocklänge U26 kontinuierlich
auf 50% reduziert wird, so daß ein unverändert gleichmäßiger
Drehzahlanstieg erfolgt. In dem Drehzahlbereich von etwa
75% der Maximaldrehzahl (kann über die Funktionsgeber
26, 27 den Erfordernissen angepaßt werden) wird die Maximalamplitude
erreicht, und die Drehzahlsteuerung erfolgt ausschließlich
über die Blocklänge.
In einer einfacheren Version kann der der Drehzahlregelung
überlagerte Stromregler 25 auch entfallen, wobei in einer
einfachsten Version die Steuerung der Blocklänge direkt
mit dem Drehzahlsignal erfolgen kann.
Claims (9)
1. Elektronische Steuervorrichtung für einen elektronisch kommutierten
Gleichstrommotor (EC-Motor), dessen Motorwicklungen zum
Steuern des Wicklungsstroms jeweils in Reihe mit Steuertransistoren
geschaltet sind, deren Steueranschlüsse von rotorstellungsabhängig
kommutierungssignalgetriggerten Steuersignalen
derart beaufschlagbar sind, daß die Steuertransistoren mit einem
durch eine Länge der Steuersignale vorgebbaren Stromflußwinkel
innerhalb des Kommutierungswinkels (Blocksteuerung) und im eine
Amplitude der Steuersignale bestimmenden Verstärkerbetrieb betreibbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem unteren
Drehzahlbereich bei einem Stromflußwinkel mit einem Ansteuergrad
von 100% des Kommutierungswinkels die Amplitude der Steuersignale
mit zunehmender Drehzahl bis zur ersten Drehzahl erhöht
wird, daß ab der ersten Drehzahl in einem mittleren Drehzahlbereich
mit zunehmender Drehzahl bis zu einer zweiten Drehzahl die
Amplitude der Steuersignale bis zu einer Maximalamplitude weiter
erhöht und der Ansteuergrad des Stromflußwinkels von 100% auf
einen kleineren Wert verringert wird, und daß ab der zweiten
Drehzahl in einem oberen Drehzahlbereich mit zunehmender Drehzahl
bis zu einer Maximaldrehzahl bei der Maximalamplitude der
Steuersignale der Ansteuergrad vom kleineren Wert bis auf 100%
erhöht wird.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der kleinere Wert des Aussteuergrades 50% des Maximalwerts
beträgt.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Regelvorrichtung (22, 25) für die Drehzahl
und/oder den Motorstrom vorgesehen ist, wobei die Reglerausgangsspannung
zur Vorgabe der Länge und Amplitude der
Steuersignale einer den Transistoren (15-17) vorgeschalteten
Funktionseinrichtung (26-28) zugeführt wird.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel (19) zur Bildung der Drehzahl-Istwert-Signale aus den
Kommutierungssignalen vorgesehen sind.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelvorrichtung aus einer Drehzahl-Regelvorrichtung
(22) und einer nachgeschalteten Motorstrom-Regeleinrichtung
(25) besteht.
6. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Funktionseinrichtung (26-28) einen
Funktionsgeber (26) für die Steuersignallängen in Abhängigkeit
der Drehzahl und einen Funktionsgeber (27) für die Steuersignalamplituden
in Abhängigkeit der Drehzahl aufweist.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß den Funktionsgebern (26, 27) ein Verknüpfungskreis (28) zur
zeitlichen Triggerung der Steuersignale in Abhängigkeit der Kommutierungssignale
nachgeschaltet ist.
8. Steuervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß drei Motorwicklungen (11-13) in Sternschaltung mit drei
Steuertransistoren (15-17) verbunden sind.
9. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuertransistoren (15-17) als
FET-Transistoren ausgebildet sind.
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Family Applications (1)
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