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DE4308560A1 - Schließfolgeregelung für eine über Türschließer selbstschließende, einen Standflügel und einen Gangflügel umfassende Tür - Google Patents

Schließfolgeregelung für eine über Türschließer selbstschließende, einen Standflügel und einen Gangflügel umfassende Tür

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Publication number
DE4308560A1
DE4308560A1 DE19934308560 DE4308560A DE4308560A1 DE 4308560 A1 DE4308560 A1 DE 4308560A1 DE 19934308560 DE19934308560 DE 19934308560 DE 4308560 A DE4308560 A DE 4308560A DE 4308560 A1 DE4308560 A1 DE 4308560A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
leaf
closing sequence
sequence controller
closing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19934308560
Other languages
English (en)
Inventor
Dietrich Jentsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dorma Deutschland GmbH
Original Assignee
Dorma Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dorma Deutschland GmbH filed Critical Dorma Deutschland GmbH
Priority to DE19934308560 priority Critical patent/DE4308560A1/de
Publication of DE4308560A1 publication Critical patent/DE4308560A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F5/00Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers
    • E05F5/12Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the closing of a wing before another wing has been closed
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schließfolgeregler für eine zweiflügelige, einen Standflügel und einen Gangflügel um­ fassende selbstschließende Tür. Diese zweiflügeligen Türen überlappen einander im Mittelbereich, so daß der eine einen Standflügel bildende Türflügel einen Anschlag, und der den Gangflügel bildende Türflügel einen Anschlag auf­ weist. Wenn die Türflügel ordnungsgemäß geschlossen sein sollen, bedarf es einer bestimmten Schließfolge. Der soge­ nannte Standflügel, dessen Anschlagfalz in Schließrichtung der Tür vor dem Anschlagfalz des sogenannten Gangflügels liegt, muß nämlich vorerst seine Schließlage einnehmen, ehe der Gangflügel in seine ordnungsgemäße Schließlage verschwenkt werden kann. Dies ist von besonderer Bedeutung bei sogenannten Brandschutztüren, durch die Innenräume von Gebäuden in Brandabschnitte unterteilt werden. Hierzu sind Vorrichtungen zum Regeln der Schließfolge erforderlich, die hydraulisch-mechanisch, elektro-mechanisch und rein mechanisch arbeiten. Einrichtungen dieser Art werden als Schließfolgeregler bezeichnet, denn sie gewährleisten stets die für das ordnungsgemäße Schließen erforderliche Reihenfolge der Übergänge der beiden Türflügel in die richtige Schließlage.
Aus der EP 0 141 902 A2 ist eine Vorrichtung zur Regelung der Schließfolge von zweiflügeligen Türen bekannt gewor­ den, bei der das Zusammenwirken der Türschließer mit den Türflügeln durch eine Steueranordnung gewährleistet wird. Dabei besteht die Steueranordnung aus einem im schwenk­ achsenseitigen Bereich des Standflügels angeordnetem steu­ erbaren Stellglied. Bei dieser Ausführungsform ist es zwingend notwendig, daß das Stellglied im schwenkachsen­ seitigen Bereich des Standflügels vorgesehen ist, um die Schwenkbewegung des Standflügels auf das Stellglied über­ tragen zu können. Als Verbindungsorgan wird ein Bowdenzug verwendet, welcher entweder in speziell dafür vorgesehene Türschließer bzw. Scherengestänge von Türschließern ein­ greift.
Die DE 32 21 534 A1 offenbart einen Gangflügeltürschließer mit einer Einrichtung zur Schließfolgeregelung von zweiflügeligen Türen. Hier wird eine Auslösevorrichtung gezeigt, die im Bereich des Standflügels vorzugsweise am Sturz des Rahmens oberhalb des Standflügels angeordnet ist. Wenn der Türschließer des Standflügels diesen in seine Schließlage zurückführt, wird über die Auslösevor­ richtung und den damit verbundenen Bowdenzug ein Eingriff in die Hydraulik des Gangflügeltürschließers vorgenommen.
Der DE 33 36 739 C2 ist eine mechanische Schließfolgerege­ lung zu entnehmen, die durch die Verwendung von Gleit­ schienentürschließern eine sichere Schließfolgeregelung selbst auch dann gewährleistet, wenn die Offenhaltezeit der Türflügel über einen längeren Zeitraum besteht. Bei dieser Schließfolgeregelung wird der Gangflügel über das Gleitstück des Standflügeltürschließers gesteuert.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schließfolgeregler zu schaffen, welcher mit normalen herkömmlichen Tür­ schließern realisiert werden kann. Diese schließerunabhän­ gige Ausführungsart muß sowohl bei Bodentürschließern als auch Obentürschließern jeglicher Bauart realisierbar sein. Als weitere Forderung wird die Auslösung der Schließfolge­ regelung durch das Türblatt des Standflügels gewünscht.
Die Lösung der Aufgabe wird dadurch erreicht, daß in dem Schwenkbereich des Standflügels ein Steuerorgan geschaffen wird, welches bei einer Öffnung des Standflügels eine di­ rekte Blockierung des Gangflügels durchführt. Erst wenn sich der Standflügel wieder in seiner Schließlage befin­ det, wird der Gangflügel wieder aus der Blockierung gelöst und kann sich auch in seine Schließlage bewegen. Dabei wird die Steuerung zwischen Standflügel und Gangflügel nicht über die Gleitstücke der mit Gleitschiene beispiels­ weise versehenen Türschließern, wie in der DE 33 36 739 C2 beschrieben, vorgenommen. Der erfindungsgemäße Gedanke ist unabhängig von den verwendeten Türschließern realisierbar, weil einzig und allein der Türflügel des Standflügels die Freigabe bzw. Blockierung des Gangflügels bewerkstelligt. Dieses kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß an dem Gangflügel im oberen Bereich ein Schwenkarm drehbar befestigt wird, der andererends in einem Gleitstück endet, welches über ein Sperrglied in Verbindung mit einem Schub­ glied, das wiederum von dem Standflügel gesteuert wird, eine Blockierung des Gangflügels hervorruft. Es können deshalb sowohl Bodentürschließer verwendet werden als auch Obentürschließer mit und ohne Scherengestänge. Würde man Obentürschließer mit einer Gleitschiene verwenden, so könnte der oben an der Tür befestigte Schwenkarm natürlich entfallen, und der Schwenkarm des Obentürschließers würde direkt mit dem Gleitstück verbunden.
Durch den erfindungsgemäßen Gedanken können die Gleit­ schienen oberhalb der Tür wesentlich kürzer werden, was aus Kostengründen durchaus ein Verkaufsargument sein kann. Selbst der Einbau des Schließfolgereglers innerhalb der Tür bzw. des Türrahmens ist möglich, weil der Schließfol­ geregler schließerunabhängig ist. Durch den Einbau inner­ halb des Türrahmens wäre gar eine unsichtbare Schließfol­ geregelung geschaffen. Da die Auslösung bzw. Blockierung des Gangflügels durch eine Relativbewegung in einer Rich­ tung erreicht wird, kann damit jede Art von Zug- oder Schubelement bzw. -glied verwendet werden. Auch ist nicht die Verwendung eines speziellen Türschließers notwendig, weil kein Eingriff in die Hydraulik vorgenommen wird.
Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen schema­ tisch dargestellten möglichen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 Eine zweiflügelige Tür mit einem Schließfolge­ regler und jedem Türflügel zugehörigen Tür­ schließer in einer schematischen, perspektivi­ schen Ansicht.
Fig. 2 Schematische Darstellung der zweiflügeligen Tür, wobei der Gangflügel geöffnet ist.
Fig. 3 Den oberen, den Schließfolgeregler umfassenden Bereich einer Tür bei geschlossenem Standflügel und geöffnetem Gangflügel.
Fig. 4 Schematische Darstellung einer Ansicht von oben, bei der Stand- und Gangflügel beide geöffnet sind.
Fig. 5 Die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung der Tür­ flügel, wobei sich der Schließfolgeregler in seiner Sperrlage befindet.
Fig. 6 Schnitt durch das Rahmenprofil und den Standflü­ gel, bei einem verdeckten Einbau des Schließfol­ gereglers innerhalb des Rahmens.
Fig. 7 Verwendung von Obentürschließern mit einem Sche­ rengestänge.
Der Fig. 1 ist ein ortsfester Rahmen (10) zu entnehmen, in dem sich eine Tür mit den Türflügeln, nämlich dem Standflügel (11) und dem Gangflügel (12) befindet. Sowohl der Standflügel (11) als auch der Gangflügel (12) sind mit Obentürschließern (13) und (14) ausgestattet. Dabei ist die nicht dargestellte Schließerwelle der Türschließer (13) und (14) jeweils mit den Schwenkarmen (16) und (15) verbunden. Das andere freie Ende der Schwenkarme (15) und (16) ist in einer am Rahmen (10) oberhalb der Türflügel angeordneten schienenartigen Gleitführung (17) geführt.
An dem von dem Schwenkarm (15) freien Ende ist über einen Zapfen (20) ein Gleitstück (18) drehbar gelagert. Dieses Gleitstück (18) befindet sich in einer Führungskammer (29) der Gleitführung (17). Innerhalb dieser Führungskammer (29) ist das Gleitstück (18) längs verschiebbar. Dieses Gleitstück (18) weist beispielsweise an seiner Oberseite eine Sägeverzahnung (21) auf.
Aufgrund dieser vorbeschriebenen Anordnung läßt sich der Gangflügel beliebig öffnen, so daß das Gleitstück (18) in­ nerhalb der Führungskammer (29) sich in Längsrichtung der Gleitschiene (17) frei bewegen kann. Oberhalb des Gleit­ stückes (18) befindet sich ein z. B. in vertikaler Richtung verschiebbares Sperrglied (24). Dieses Sperrglied (24) weist an seiner Unterseite ebenfalls eine Sägeverzahnung (25) auf. Diese Sägeverzahnung (25) ist identisch mit der Sägeverzahnung (21) des Gleitstückes (18).
In der Fig. 3 wird die Lage und Stellung der zweiflügeli­ gen Tür so dargestellt, daß der Gangflügel (12) leicht ge­ öffnet ist, und der Standflügel (11) sich noch in seiner Schließlage befindet. Aufgrund des geschlossenen Standflü­ gels (11) kann sich der Gangflügel auch weiter öffnen, was dadurch deutlich wird, daß die Verzahnung (21) des Gleit­ stückes (18) nicht mit der Verzahnung (25) des Sperrglie­ des (24) in Eingriff steht.
Innerhalb des Sperrgliedes (24) befindet sich eine Füh­ rungskammer (32), die an einem Ende eine Verjüngung (33) aufweist. Innerhalb der Führungskammer (32) befindet sich axial verschiebbar ein Schubglied (30). Das Schubglied (30) hat in dem Bereich, wo es in die Führungskammer (32) eintaucht, eine Höhenabstufung (31). An seinem freien Ende (22) ist eine weitere Höhenabstufung, die bei ganz einge­ schobenem Schubglied mit der Verjüngung (33) der Führungs­ kammer (32) zusammentrifft. Das Schubglied (30) ist ein biegesteifes stangenförmiges Element, welches mittelbar, ausgelöst über den Standflügel (11), die Blockierung des Gangflügels (12) hervorruft. Das nicht in dem Sperrglied (24) eingespannte freie Ende des Schubgliedes (23) ist über eine Achse (8) mit einem Steuerarm (7) des Steuer­ hebels (3) drehbar verbunden. Dabei wirkt auf den Steuer­ arm (7) ein Federelement (9), welches sich gegen einen An­ schlagwinkel (19) abstützt. Der Steuerhebel (3) ist in einem mittleren Bereich in einer Halterung (5) über eine drehbare Lagerung (6) schwenkbar gelagert. Neben dem Steu­ erarm (7) weist der Steuerhebel (3) einen Auslösearm (27) auf, der so ausgebildet ist, daß er eine U-förmige Ausneh­ mung (4) hat, in die beispielsweise eine an ihren Lauf­ flächen ballige Rolle (1) über die Achse (2) gelagert ist. Auf die Verwendung einer Rolle kann verzichtet werden, wenn äquivalente Möglichkeiten der Auslösung des Steuer­ hebels (3) durch den Standflügel (11) gegeben sind. Bei der Betrachtung der Fig. 3 wird deutlich, daß der Steuer­ hebel (3) in den Bereich der Gleitführung (17) verschwenkt ist. Dieses hat zur Folge, daß das Schubglied (30) in die Führungskammer (32) des Sperrgliedes (24) gedrückt wird. Dadurch ist die Sägeverzahnung (25) mit der Sägeverzahnung (21) nicht im Eingriff.
Betrachtet man nun die Fig. 4 und 5, so wird die dop­ pelflügelige Tür in einer Offenstellung der beiden Türflü­ gel (11) und (12) gezeigt. Dadurch, daß der Standflügel (11) aus seiner Schließlage herausgebracht worden ist, verschwenkt der Steuerhebel (3) aufgrund des Federelemen­ tes (9) nach links und ragt quasi aus der Gleitführung (17) heraus. Dadurch wird aber auch das Schubglied (30) aus der Führungskammer (32) herausgezogen, was zur Folge hat, daß durch die Höhenabstufung (31) das von den Feder­ gliedern (37) belastete Sperrglied (24) heruntergedrückt wird, und somit die Sägeverzahnung (25) mit der Sägever­ zahnung (21) des Gleitstückes (18) in Eingriff kommt. So­ mit ist ein Bewegen des Türflügels (12) in die Schließlage blockiert worden, jedoch ist eine Bewegung in Auf-Richtung möglich, was durch die Gestaltung der Sägeverzahnung zuge­ lassen wird. Diese Blockierung des Gangflügels (12) wird solange aufrechterhalten, bis der Standflügel (11) auf­ grund des Türschließers (13) in seine Schließlage ver­ bracht wird. Befindet sich der Standflügel (11) wieder in seiner Schließlage, so wird eine Verschwenkung des Steuer­ hebels (3) hervorgerufen, und das Schubglied (30) hebt die Blockierung des Sperrgliedes (24) wieder auf.
In der Fig. 6 wird der Schließfolgeregler in einer Aus­ führung dargestellt, welche einen verdeckten Einbau inner­ halb des Rahmens (10) möglich ist. Diese Montageart macht deutlich, daß, unabhängig von dem verwendeten Tür­ schließertyp, eine Montage des Schließfolgereglers auch innerhalb der Türkonstruktion möglich macht. Damit die Rolle (1) des Steuerhebels (3) auch problemlos mit dem einlaufenden Standflügel (11) zusammenarbeiten kann, ist es wünschenswert im Anlaufbereich der Rolle (1) gegen den Standflügel (11) eine Anlaufschräge (26) an dem Standflü­ gel (11) anzubringen. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Verschwenkung des Steuerhebels (3) problemlos durchge­ führt werden kann.
Eine weitere Montageart zeigt die Fig. (7), bei der zwei Obentürschließer (34) und (36) mit einem Scherengestänge (35) verwendet werden. Zusätzlich wird an dem Standflügel (11) ein Schwenkarm (28) montiert, der mit seinem freien Ende in einem Gleitstück (18) befestigt ist. Die Funktion des Schließfolgereglers ist hier die gleiche wie bereits bei den anderen Ausführungsbeispielen beschrieben. Es wird eine Steuerung der Schließfolgeregelung durch den Stand­ flügel (11) sichergestellt. Wie gerade dieses Ausführungs­ beispiel zeigt, ist es auch möglich, statt der Oben­ türschließer (34) und (36) mit ihren Scherengestängen (35), Bodentürschließer einzusetzen, wenn sichergestellt ist, daß an dem Gangflügel (12) ein Schwenkarm (28) ange­ bracht ist. Gerade diese Art der erfindungsgemäßen Gedan­ ken läßt es zu, daß unabhängig von dem Türschließertyp eine verdeckte Schließfolgeregelung geschaffen worden ist, die auch schon direkt von den Türherstellern montiert wer­ den kann. Dieses bietet sich insbesondere dann an, wenn es sich nicht unbedingt um Feuerschutztüren, sondern z. B. Rauchschutztüren oder andere Profiltüren handelt.
Bezugszeichenliste
1 Rolle
2 Achse
3 Steuerhebel
4 Ausnehmung
5 Halterung
6 Lagerung
7 Steuerarm
8 Achse
9 Federelement
10 Rahmen
11 Standflügel
12 Gangflügel
13 Türschließer
14 Türschließer
15 Schwenkarm
16 Schwenkarm
17 Gleitführung
18 Gleitstück
19 Anschlagwinkel
20 Zapfen
21 Sägeverzahnung
22 freies Schubgliedende
23 eingespanntes Schubgliedende
24 Sperrglied
25 Sägeverzahnung
26 Anlaufschräge
27 Auslösearm
28 Schwenkarm
29 Führungskammer
30 Schubglied
31 Höhenabstufung
32 Führungskammer
33 Verjüngung
34 Obentürschließer
35 Scherengestänge
36 Obentürschließer
37 Federglied

Claims (12)

1. Schließfolgeregler für eine über Türschließer selbstschließende, einen Stand- und einen Gangflügel umfassende Tür, deren Gangflügel über einen Schwenk­ arm mit dem Türrahmen verbunden ist, wobei das tür­ rahmenseitige Ende des Schwenkarmes des Gangflügels mit einem an einer am Türrahmen angebrachten Gleit­ führung verschiebbar geführten Gleitstück oder Rolle versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (15) oder (28) mittels eines vom Stand­ flügel (11) freigebbaren Sperrgliedes (24) fest­ stellbar ist.
2. Schließfolgeregler nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Standflügel mit einem axial ver­ schiebbaren Zug- oder Schubglied (30) zusammenwirkt, das zum Lösen der Feststellung des Gleitstückes (18) des Gangflügels (12) auf das Sperrglied (24) ein­ wirkt.
3. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 1 und 2, da­ durch gekennzeichnet, daß der Standflügel (11) über einen Steuerhebel (3) in Verbindung mit dem Schub­ glied (30) die Steuerung des Gangflügels (12) be­ wirkt.
4. Schließfolgeregler nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steuerhebel (3) schwenkbar um eine Achse (6) mit seinem Steuerarm (7) und seinem Aus­ lösearm (27) gelagert ist, wobei der Steuerarm (7) mit dem Schubglied (30) verbunden ist, und der Aus­ lösearm (27) eine drehbare Rolle (1) aufweist.
5. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (1) in einer Ausnehmung (4) auf einer Achse (2) drehbar gelagert ist.
6. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 4 und 5, da­ durch gekennzeichnet, daß die Lauffläche der Rolle (1) ballig ist.
7. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (3) durch ein Federelement (9) belastet ist.
8. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (1) mit einer Anlaufschräge (26), die sich am Standflügel (11) befindet, zusammenwirkt.
9. Schließfolgeregler nach den Ansprüchen 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Schließfolgeregelung innerhalb des Türrahmens (10) integriert ist.
10. Schließfolgeregler nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Türflügel (11) und (12) mit Bodentürschließern ausgestattet sind.
11. Schließfolgeregler nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Türflügel (11) und (12) mit Gleitschienen­ türschließern (13) und (14) ausgestattet sind.
12. Schließfolgeregler nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Türschließer (34) und (36) mit Scherengestängen (35) ausgestattet sind.
DE19934308560 1993-03-18 1993-03-18 Schließfolgeregelung für eine über Türschließer selbstschließende, einen Standflügel und einen Gangflügel umfassende Tür Ceased DE4308560A1 (de)

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