DE4308191A1 - Gas analysis unit reacts - reacts rapidly to pressure changes to compensate and eliminate errors caused by turbulence and convection - Google Patents
Gas analysis unit reacts - reacts rapidly to pressure changes to compensate and eliminate errors caused by turbulence and convectionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gasanalysegerät zum Einführen
eines Probengases aus einer Probengasquelle in einen Gasana
lysator, um das Probengas z. B. quantitativ zu analysieren.
Um eine Analyse, z. B. des Abgases eines Verbrennungsmotors,
mit schnellem Ansprechverhalten auszuführen, ist es von gro
ßer Bedeutung, daß das durch eine Verbrennung im Motor er
zeugte Abgas direkt in unveränderter Weise in den Gasanaly
sator eingeführt wird, damit das vor und nach der Verbren
nung erzeugte Abgas nicht mit dem durch die Verbrennung im
Motor erzeugten Abgas vermischt wird. Demgemäß wurde die
Gaseinlaßöffnung für eine Zelle des Gasanalysators so dicht
die möglich zum Auslaßventil des Motors geführt.
Wenn die Abgaseinführung auf solche Weise erfolgt, steigt,
wenn der Druck am Einlaß 10 N/cm2 erreicht, wobei der Ein
laßatmosphärendruck in der Zelle im allgemeinen -4 N/cm2
ist, der Zellendruck auf etwa 1 N/cm2.
Da eine solche Druckänderung des in die Zelle eingeführten
Abgases zu einer großen Schwankung eines angegebenen Wertes
führt, wird zum Verringern des Einflusses durch eine solche
Druckschwankung ein Druckregler 14, 15 jeweils in die Zweig
leitung eingesetzt, die ein Gaseinlaßrohr 12 mit einem Motor
11 verbindet, und zwar an der stromaufwärtigen bzw. der
stromabwärtigen Seite eines Gasanalysators 13, um den Druck
innerhalb der Zelle in erster Linie durch den Druckregler 14
auf der stromaufwärtigen Seite einzustellen und gleichzeitig
dem Druckregler 15 auf der stromabwärtigen Seite dann zu be
tätigen, wenn der Druck innerhalb der Zelle nicht ausrei
chend reguliert werden kann, wie dies in Fig. 3 dargestellt
ist, wodurch die Druckschwankung in der Zelle auf z. B. 3%,
bezogen auf die Änderung des Einlaßdrucks, von 0 bis
10 N/cm2 verringert wird.
Jedoch traten Schwierigkeiten dahingehend auf, daß sich der
Querschnitt des Gaseinlaßrohrs 12 an einem Verzweigungsan
schlußabschnitt des Druckregulators 14 auf der stromaufwär
tigen Seite ändert, was das in den Gasanalysator 13 einge
führte Abgas, ausgehend von laminarem Zustand in turbulenten
Zustand versetzt, verbunden mit einem Zurückhalten des Ab
gases in einem Zweigrohr 16, das zum Druckregler 14 führt,
wodurch das vor und nach der Verbrennung erzeugte Abgas mit
dem Abgas vermischt wird, das bei der Verbrennung im Motor
erzeugt wird. Dadurch können das bei der Verbrennung sowie
das davor und danach erzeugte Abgas nicht quantitativ analy
siert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gasanalysege
rät anzugeben, das sehr schnelles Ansprechverhalten auf
weist.
Das erfindungsgemäße Gerät ist durch die Lehre von Anspruch
1 gegeben.
Da beim erfindungsgemäßen Gerät die durch eine Druckschwan
kung innerhalb der Zelle erzeugte Meßänderung elektrisch
kompensiert wird und ein Zweigrohr, das zum Zurückhalten und
zu Turbulenz des Gases führt, nicht mit dem Gaseinlaßrohr
verbunden ist, kann das Probengas laminar in den Gasanalysa
tor eingeführt werden, und demgemäß kann z. B. sicher ver
hindert werden, daß das Abgas, das vor und nach einer Ver
brennung erzeugt wird, und zurückgehaltenes Gas mit Abgas
vermischt werden, das bei der Verbrennung im Motor erzeugt
wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von durch Figuren
veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
Fig. 1 ist ein Diagramm, das das Prinzip eines erfindungs
gemäßen Gasanalysegeräts zeigt;
Fig. 2 ist ein Diagramm, das das Prinzip eines Gasanalyse
geräts zeigt, das mit einer Kalibriergaseinlaßeinrichtung
gemäß einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel versehen
ist; und
Fig. 3 ist ein Diagramm, das das Prinzip eines herkömmlichen
Gasanalysegeräts zeigt.
Fig. 1 ist ein Diagramm, das ein Prinzip eines Gasanalyse
gerätes zeigt, das z. B. zum Messen von Motorabgas einsetz
bar ist. In Fig. 1 bezeichnet ein Bezugszeichen 1 einen Mo
tor als Probengasquelle, und ein Bezugszeichen 2 bezeichnet
einen Gasanalysator vom Zellentyp zum quantitativen Analy
sieren des vom Motor 1 ausgestoßenen Abgases (Probengases)
S.
Ein Bezugszeichen 3 bezeichnet ein Gaseinlaßrohr zum Einfüh
ren des Abgases S in den Gasanalysator 2. Das Gaseinlaßrohr
3 ist mit einem Venturirohr 4 versehen, so daß es so dicht
wie möglich zur Gaseinlaßöffnung des Gasanalysators 2 ge
führt werden kann.
Die Länge des Gaseinlaßrohrs 3 ist verkürzt, um die Gasein
laßöffnung des Gasanalysators 2 so dicht wie möglich zum
Auslaßventil des Motors 1 zu bringen. Es besteht aus einem
geraden Rohr, so daß das vom Motor 1 ausgestoßene Abgas S
direkt in laminarer Weise in den Gasanalysator 2 eingeführt
werden kann, ohne daß das bei einer Verbrennung erzeugte Ab
gas mit dem Abgas vermischt wird, das vor und nach der Ver
brennung erzeugt wird.
Ein Bezugszeichen 5 bezeichnet einen Zellendruckregulierer,
der mit einem Kanal auf der Ausgangsseite des Gasanalysators
2 verbunden ist. Ein Bezugszeichen 6 kennzeichnet eine Pro
ben-Saugpumpe, ein Bezugszeichen 7 bezeichnet einen Sensor
zum Erfassen einer Druckänderung innerhalb einer Zelle des
Gasanalysators 2, und ein Bezugszeichen 8 bezeichnet eine
Kompensiereinrichtung zum Kompensieren einer angezeigten
Druckänderung innerhalb der Zelle auf Grundlage des mit Hil
fe des Sensors 7 überwachten Drucks.
Beim oben beschriebenen Aufbau ist nicht nur das Gaseinlaß
rohr 3 als gerades Rohr ausgebildet, sondern es ist auch
nicht mit einem Zweigstück eines Druckreglers versehen, das
zum Zurückhalten und zu Turbulenz von Gas führen würde, so
daß nicht nur kein zurückgehaltenes Gas mit dem durch das
Gaseinlaßrohr 3 strömenden Abgas S vermischt wird, sondern
daß auch Turbulenzen des Abgases S im Gaseinlaßrohr 3 ver
mieden werden. Demgemäß kann verhindert werden, daß vor und
nach einer Verbrennung erzeugtes Abgas mit solchem vermischt
wird, das während der Verbrennung im Motor erzeugt wurde.
Vielmehr kann das Abgas S direkt laminar in den Gasanalysa
tor 2 eingeleitet werden.
Beim Einleiten des Abgases S in den Gasanalysator 2 ohne
Einstellen des Drucks ändert sich der Druck an der Proben
einlaßöffnung um etwa 0 bis 10 N/cm2, abhängig vom Ausstoß
des Motors 1, und im Ergebnis wird die Saugrate für Abgas S
durch die Proben-Saugpumpe 6 erhöht. Wenn der Zellendruck
bei z. B. -4 N/cm2, ausgehend vom üblichen Wert 5 N/cm2 an
kommt, wird die Anzeige auf dem Gasanalysator 2 durch diese
Druckänderung um etwa 20% erhöht, jedoch wird die Druckän
derung hierbei durch den Sensor 7 überwacht, und die ange
zeigte Änderung wird durch die Kompensiereinrichtung 8 auf
Grundlage des überwachten Drucks kompensiert, wodurch das
bei der Verbrennung des Motors erzeugte Abgas und das davor
und danach erzeugte Abgas quantitativ mit schnellem An
sprechverhalten analysiert werden können, da der Druckein
fluß verringert wird.
Fig. 2 zeigt ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel,
das sich dazu eignet, ein Kalibriergas A in den Gasanalysa
tor 2 des Gasanalysegerätes einzuführen. In Fig. 2 bezeich
net ein Bezugszeichen 20 eine Versorgungsleitung für das Ka
libriergas A. Eine Versorgungsleitung 9 für das Kalibriergas
A ist am Außenumfangsabschnitt des Gaseinlaßrohrs 3 angeord
net, um zusammen mit dem Gaseinlaßrohr 3 ein Doppelrohr zu
bilden, während eine Verbindungsleitung 24 für das Kali
briergas A, bestehend aus einer Nullgas-Versorgungsleitung
22 und einer Meßspannengas-Versorgungsleitung 23, die je
weils mit einem Magnetventil 21 versehen sind, mit einer Ka
libriergas-Einlaßöffnung (c) der Versorgungsleitung 9 ver
bunden ist, und eine Kalibriergas-Auslaßöffnung (a) der Ver
sorgungsleitung 9 über eine Abgas-Einlaßöffnung (b) des Gas
einlaßrohrs 3 vorspringt, so daß das Kalibriergas A über die
Abgas-Einlaßöffnung (b) in den Gasanalysator 2 eingeleitet
werden kann, die relativ tiefer als die Kalibriergas-Auslaß
öffnung (a) angeordnet ist.
Darüber hinaus sind dieselben Teile, wie sie in Fig. 1 dar
gestellt sind, durch dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1
gekennzeichnet; ihre Beschreibung wird nicht mehr wieder
holt.
Bei einer solchen Weise der Kalibriergaseinführung ist die
Versorgungsleitung 9 für das Kalibriergas A nicht in der
Mitte des Gaseinlaßrohrs 3 angeschlossen, so daß das Kali
briergas A auf andere Weise als beim herkömmlichen Gasanaly
segerät in die Abgas-Einlaßöffnung (b) des Gaseinlaßrohrs 3
eingeführt werden kann, so daß nicht nur verhindert werden
kann, daß Kalibriergas A im Gaseinlaßrohr 3 zurückgehalten
wird, sondern daß auch Turbulenzen des Abgases S verhindert
werden können und demgemäß eine quantitative Analyse des Ab
gases S geeignet erzielt werden kann.
Ferner ist die Abgas-Einlaßöffnung (b) in die Tiefe der Ka
libriergas-Auslaßöffnung (a) hinein versetzt, so daß beim
Prozeß des Einleitens von Kalibriergas der Umfang der Abgas-
Einlaßöffnung (b) des Gaseinlaßrohrs 3 durch das Kalibrier
gas A abgeschirmt wird und nur das Kalibriergas A ohne Abgas
S zugeführt werden kann.
Das eben Gesagte gilt dann, wenn ein Abgaseinlaßrohr 3 mit
einem Innendurchmesser von 2 mm und einem Außendurchmesser
von 3 mm dazu verwendet wird, das Abgas mit einer Fließge
schwindigkeit von 5 l/min in den Gasanalysator 2 einzulei
ten, während eine Versorgungsleitung 9 für das Kalibriergas
A mit einem Innendurchmesser von 4 mm und einem Außendurch
messer von 6 mm verwendet wird, wobei die Abgas-Einlaßöff
nung (b) in einer Tiefe von etwa 10 mm relativ zur Kali
briergas-Auslaßöffnung (a) angeordnet ist. Das Kalibriergas
strömt dabei mit einer Fließrate von 7 l/min zu.
Wie oben beschrieben, wird beim erfindungsgemäßen Gasanaly
segerät ein Verfahren verwendet, bei dem druckabhängige Meß
wertänderungen auf Grundlage der erfaßten Druckänderung in
nerhalb der Meßzelle kompensiert werden, anstatt daß die
herkömmlichen Druckeinstelleinrichtungen verwendet werden.
Es sind keine Zweigleitungen mit dem Probengas-Einlaßrohr
verbunden, die zu Zurückhalten und zu Turbulenz des Proben
gases führen würden. Das Probengas wird laminar in den Gas
analysator eingeleitet, wodurch beim Ausführungsbeispiel
Abgas, das durch die Verbrennung im Motor erzeugt wird, und
Abgas, das davor und danach erzeugt wird, mit hohem An
sprechverhalten quantitativ unter der Bedingung analysiert
werden können, daß der Druckeinfluß verringert wird.
Claims (3)
1. Gasanalysegerät, bei dem ein Probengas in einen Gasana
lysator vom Zellentyp von einer Probengasquelle aus über ein
Gaseinlaßrohr (3) eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß
- - das Gaseinlaßrohr keine Zweigleitung aufweist;
- - ein Sensor (7) vorhanden ist, der Druckänderungen inner halb einer Zelle des Gasanalysators erfaßt; und
- - eine Kompensationseinrichtung (8) vorhanden ist, die eine Änderung des Meßwerts kompensiert, wie sie von einer Schwan kung des Drucks innerhalb der Zelle verursacht wird, wobei die Kompensation auf Grundlage des vom Sensor überwachten Drucks erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kali
briergasleitung (9), deren Auslaßöffnung (a) nahe bei der
Einlaßöffnung (b) des Gaseinführrohrs (3) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einlaßöffnung (b) des Gaseinlaßrohrs (3) innerhalb der Kali
briergasleitung (9) angeordnet ist.
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