DE4305362A1 - Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen Ventils - Google Patents
Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen VentilsInfo
- Publication number
- DE4305362A1 DE4305362A1 DE19934305362 DE4305362A DE4305362A1 DE 4305362 A1 DE4305362 A1 DE 4305362A1 DE 19934305362 DE19934305362 DE 19934305362 DE 4305362 A DE4305362 A DE 4305362A DE 4305362 A1 DE4305362 A1 DE 4305362A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve body
- volume flow
- valve
- flow
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 14
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims abstract description 18
- 238000009966 trimming Methods 0.000 claims description 3
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 2
- RVRCFVVLDHTFFA-UHFFFAOYSA-N heptasodium;tungsten;nonatriacontahydrate Chemical compound O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.O.[Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[Na+].[W].[W].[W].[W].[W].[W].[W].[W].[W].[W].[W] RVRCFVVLDHTFFA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/06—Control of flow characterised by the use of electric means
- G05D7/0617—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
- G05D7/0629—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means
- G05D7/0635—Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means by action on throttling means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgleich eines
Volumenstroms, der durch ein elektromagnetisch betätigtes
Durchflußventil fließt, in Abhängigkeit von einem Tastver
hältnis einer Impulsfolge, die an die Erregerspule des einen
Ventilkörper betätigenden Elektromagneten angelegt ist nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zur Steuerung eines Volumenstromes kann ein
elektromagnetisches Schaltventil mit einer Impulsfolge
beaufschlagt werden, wobei sich ein dem Tastverhältnis der
Impulsfolge entsprechender Volumenstrom einstellt. Zur
Steuerung des Volumenstroms ist daher lediglich eine
Änderung des Tastverhältnisses notwendig, wodurch der
technische Aufwand gering gehalten werden kann. Bei einem
derartigen gepulsten elektrischen Durchflußventil kann jedem
Tastverhältnis ein Volumenstrom fester Größe zugeordnet
werden, was auf dem Gebiet der Fluidik vorteilhaft ist.
In der Serienfertigung von elektromagnetischen Durchfluß
ventilen kommt es jedoch aufgrund von Fertigungstoleranzen
zu nicht unerheblichen Streuungen in der Zuordnung zwischen
Tastverhältnis und Größe des Volumenstroms. Nach der Montage
eines Durchflußventils ist daher ein Abgleich zwischen dem
Tastverhältnis und dem Volumenstrom zwingend notwendig.
Hier zu wird an die Erregerspule eine Impulsfolge mit vorge
gebenem Tastverhältnis und vorgegebener fester Amplitude
angelegt und der sich nach einer Einschwingzeit einstellende
Volumenstrom gemessen. Entsprechend der festgestellten
Abweichung des gemessenen Volumenstroms von dem dem vorge
gebenen Tastverhältnis zugeordneten Volumenstrom wird eine
vorzugsweise auf der Ventilauslaßseite angeordnete Drossel
eingestellt. Nach jeder Einstellung der Drossel muß der sich
einstellende neue Volumenstrom wieder gemessen werden und
ist mit dem zugeordneten Volumenstrom erneut zu vergleichen.
Ein derartiger Abgleichvorgang ist sehr zeitaufwendig und
damit auch kostentreibend und hat ferner den Nachteil, daß
selbst bei optimaler Auslegung des Abgleichvorgangs selbst
minimale Abgleichzeiten nicht unterschritten werden können.
In der Serienfertigung kann der Ausstoß abgeglichener
Durchflußventile somit nur durch weitere, parallel
arbeitende Abgleichstationen gesteigert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Abgleich von elektromagnetischen Durchflußventilen anzu
geben, mit dem bei hoher Genauigkeit minimale Abgleichs
zeiten erzielbar sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der wesentliche Schritt zur Erzielung minimaler Abgleich
zeiten liegt darin, daß der Volumenstrom nicht mehr
unmittelbar, sondern nur noch über ihn mitbestimmende Größen
mittelbar erfaßt wird. Hierbei wird ausgenutzt, daß bei
Anlegen einer. Impulsfolge mit vorgegebenem Tastverhältnis
und fester Amplitude die Größe des Volumenstroms von den
Öffnungs- und Schließzeiten des Ventilkörpers unmittelbar
abhängig ist. Kurze Öffnungszeiten und lange Schließzeiten
führen zu einem größeren Volumenstrom; langsame Öffnungs
zeiten und kurze Schließzeiten führen zu einem geringen
Volumenstrom. Die Schließzeiten selbst sind dabei insbe
sondere abhängig von den auf den Ventilkörper wirkenden
Kräften, insbesondere Reibungskräften, Federkräften und
Magnetkräften. Gemäß der Erfindung wird die Öffnungszeit und
die Schließzeit eines abzugleichenden Druchflußventils
gemessen, was nur eines geringen Zeitaufwandes bedarf. Diese
gemessenen Zeiten werden dann mit den Zeiten verglichen, die
dem Volumenstrom bei vorgegebenem Tastverhältnis und Ampli
tude der Impulsfolge zugeordnet sind. Diese zugeordneten
Werte werden an einem Musterventil ermittelt und in ein
Kennfeld oder dgl. aufgenommen, in welchem ferner die bei
den jeweiligen Zeiten wirkenden Federkräfte und Stromgrößen
eingetragen sind. Entsprechend der ermittelten Zeitdifferenz
zwischen dem Sollwert und dem Istwert wird die auf den
Ventilkörper wirkende Kraft im Sinne eines Vergrößerns oder
Verkleinerns der Öffnungs- und/oder Schließzeit eingestellt.
Vorteilhaft wird die auf den Ventilkörper wirkende Feder
kraft eingestellt, die sowohl auf die Öffnungszeit wie auf
die Schließzeit Einfluß hat. Dies kann in einfacher Weise
durch Ein- oder Ausdrehen einer Einstellschraube erfolgen,
an der die Feder abgestützt ist.
Ein ohne großen technischen Aufwand mögliches Abgleichen ist
durch Anschalten eines ohmschen Abgleichwiderstandes in den
Erregerkreis möglich. Hierdurch ist ein Einstellen des
Erregerstroms ohne Änderung von dessen Tastverhältnis
möglich, wodurch die Öffnungszeit des Durchflußventils ohne
Änderung der Schließzeit einstellbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der
nachfolgend ein im einzelnen beschriebenes Ausführungs
beispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch ein
elektromagnetisches Durchflußventil,
Fig. 2 ein Schaubild zur Abhängigkeit der Größe V des
Volumenstroms zum Tastverhältnis T1/T0 der an der
Erregerspule anliegenden Impulsfolge,
Fig. 3 eine Darstellung einer Impulsfolge,
Fig. 4 ein Schaubild des Schaltverhaltens des
Ventilkörpers des Durchflußventils nach Fig. 1.
Das in Fig. 1 dargestellte Elektromagnetventil 1 besteht im
wesentlichen aus einem einen Ventilkörper 33 betätigenden
Elektromagneten 2 sowie einem Durchflußventil 4. Das Durch
flußventil 4 weist einen Ventileinlaß 5 auf, welcher in eine
Ventilkammer 6 mündet. Die Ventilkammer 6 ist über eine
Ventildüse 8 mit einer Ventilkammer 7 verbunden, aus der ein
Fluidum über einen Ventilauslaß 9 abströmen kann. Die
Ventildüse 8 besteht aus einem Ventilsitz 13, dem der
Ventilkörper 3 gegenüberliegt. Der Ventilkörper 33 ist durch
den Anker 15 des Elektromagneten 2 und einer auf der dem
Ventilsitz 13 zugewandten Stirnseite des Ankers 15
befestigten elastomeren Ventilplatte 3 gebildet. Der Anker
15 ist Teil eines magnetischen Kreises, der aus einem
Spulenkern, einem topfförmigen Metallgehäuse 10 und einer
dieses verschließenden Polplatte 11 besteht. Der Kern 14 und
der Anker 15 liegen zueinander axial ausgerichtet innerhalb
eines Spulenträgers 16, der die Erregerspule 12 hält. Im
Zentrum des ringförmigen Spulenträgers 16 liegt der gehäuse
feste Kern 14 und der axial beweglich gehaltene Anker 15.
Der Spulenträger 16 besteht bevorzugt aus Kunststoff und
weist an seinem der Polplatte 11 zugewandten Ende eine
umlaufende Dichtlippe 17 auf, welche abdichtend an der
Innenwand des topfförmigen Metallgehäuses 10 anliegt.
Zwischen dem Spulenkörper 16 und dem Kern 14 bzw. dem Anker
15 ist nach Art einer Gleitbuchse ein dünnwandiges Zylinder
rohr 18 angeordnet, welches die Polplatte 11 durchragt und
dichtend an dieser anliegt.
Zwischen dem Anker 15 und dem Spulenkern 14 ist eine
Schraubenfeder 20 angeordnet, welche sich an ihrem dem Anker
15 abgewandten Ende an einem Widerlager 19 abstützt. Das
Widerlager ist an dem einen Ende einer Einstellschraube 21
angeordnet, welche zentral in den Kern 14 eingeschraubt ist.
Durch Ein- oder Ausschrauben der Einstellschraube 21 ist die
Vorspannkraft der auf den Anker 15 wirkenden Schraubenfeder
20 einstellbar.
Die Anschlüsse 22 und 23 der Erregerspule 12 sind durch den
Boden des Metallgehäuses 10 nach außen geführt.
Das gezeigte Elektromagnetventil 1 ist stromlos geschlossen,
da die Kraft der Schraubenfeder 20 den Anker 15 mit dem an
seiner außenliegenden Stirnseite angeordneten Ventilkörper 33
auf den Ventilsitz 13 drückt. Liegt an den Anschlüssen 22,
23 eine Erregerspannung an, ist die auf den Anker 15 wir
kende Magnetkraft der Kraft der Schraubenfeder 20 entgegen
gerichtet. Die Magnetkraft ist größer als die Kraft der
Schraubenfeder 20 ausgelegt, so daß der Anker 15 in Richtung
auf den Kern 14 angezogen wird und sich die Ventilplatte 3
des Ventilkörpers 33 vom Ventilsitz 13 abhebt. In dieser in
Fig. 1 dargestellten Öffnungsstellung liegt der Anker 15
über einen elastischen Dämpfungsring 24 an der zugewandten
Stirnseite des Spulenkerns 14 an. Der Dämpfungsring 24 und
die Ventilplatte 3 sind als einteiliges elastisches Bauteil
ausgebildet, wobei der im Querschnitt kreisförmige Verbin
dungssteg zwischen den Teilen in einer zentralen Bohrung des
Ankers 15 eingeknöpft ist.
Bei geöffnetem Durchflußventil 4 stellt sich ein mit Pfeilen
angedeuteter Volumenstrom 25 maximaler Größe ein.
Wird an die elektrischen Anschlüsse 22 und 23 eine Impuls
folge 26 angelegt, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist,
schaltet das Durchflußventil wiederholt zwischen der
Schließstellung und der Öffnungsstellung, so daß sich ein
Volumenstrom 25 geregelter Größe ergibt. Die Größe des
Volumenstroms ist dabei unmittelbar proportional dem
Tastverhältnis T1/T0 der Impulsfolge 26, wie dies in Fig. 2
schematisch dargestellt ist. Die Abhängigkeit ist der
Einfachheit halber als linear angenommen und als Gerade 27
dargestellt.
Zum Abgleich eines Elektromagnetventils gemäß Fig. 1 ist der
Arbeitspunkt AP einzustellen. Hierzu wird an die elek
trischen Anschlüsse 22, 23 ein Erregerstrom in Form einer
Impulsfolge 26 mit dem Tastverhältnis TAP und einer
Impulsamplitude I0 angelegt. Mit der ansteigenden Flanke 28
des Impulses 30 wird ein Erregerstrom fließen, der in
Abhängigkeit der Induktivität der Erregerspule 12 und des
Luftspaltes zwischen dem Kern 14 und dem Anker 15 eine
magnetische Kraft auf den Anker 15 wirken läßt. Der Anker 15
wird aus der Schließstellung am Ventilsitz 13 in die Fig. 1
gezeigte Öffnungsstellung bewegt, wobei die Öffnungszeit t1
(Fig. 4) im wesentlichen abhängig ist von der Kraft der
Schraubenfeder 20 und der auf den Anker 15 einwirkenden
Reibungskräfte. Mit der abfallenden Flanke 29 des Impulses
30 wird der Anker 15 unter der Wirkung der Kraft der Schrau
benfeder 20 in Richtung auf die Schließstellung bewegt,
wobei die Schließzeit t2 (Fig. 4) abhängig ist von der
Federkraft der Schraubenfeder 20, der Induktivität der Spule
12 und der auf den Anker 15 wirkenden Reibungskräfte.
Wie Fig. 4 zeigt, ergibt sich bei Anlegen eines Impulses 30
an die elektrischen Anschlüsse 22, 23 der Erregerspule 12
der in Fig. 4 dargestellte Bewegungsablauf des Ankers 15
bzw. des Ventilkörpers 3, wobei die Fläche B unmittelbar
proportional der Größe des Volumenstroms ist. Die Öffnungs
zeit t1 und die Schließzeit t2 sind daher unmittelbare
Einflußgrößen des Volumenstroms 25. Bei einer Impulsfolge 26
mit fest vorgegebenem Tastverhältnis kann durch Einstellung
der auf den Anker 15 wirkenden Kräfte die Öffnungszeit t1
wie die Schließzeit t2 beeinflußt werden, wodurch ein
Einstellen des Volumenstroms 25 bei fest vorgegebenem
Tastverhältnis möglich ist.
Um ein Elektromagnetventil abzugleichen, wird mit einem
Körperschallmesser 40, dessen Sensor 41 am Metallgehäuse 10
oder am Durchflußventil 4 anliegt, die Öffnungszeit t1 bzw.
die Schließzeit t2 gemessen. Durch Ein- bzw. Ausdrehen der
Einstellschraube 21 kann die wirkende Federkraft der
Schraubenfeder 20 eingestellt und somit die Öffnungszeit wie
die Schließzeit beeinflußt werden. Nach jeder Einstellung
kann durch einfaches Ein- und Ausschalten der aktuelle
Meßwert t1 bzw. t2 ermittelt werden und durch Vergleich mit
den dem vorgegebenen Tastverhältnis zugeordneten Öffnungs
zeiten und Schließzeiten der Abgleich überprüft werden. Die
durch Änderung der Vorspannkraft der Schraubenfeder 20 sich
ergebenden Veränderungen des Hubverlaufs des Ankers 15 sind
in Fig. 4 rechts dargestellt.
Vorteilhaft wird ein Abgleich durch ein in den Erregerkreis
geschalteten ohmschen Abgleichwiderstand R durchgeführt.
Wird z. B. ein Ist-Wert t1 ermittelt, der größer als der
Soll-Wert ist, so liegt der Betriebspunkt B des
elektromagnetischen Durchlußventils unterhalb des Arbeits
punktes AP (Fig. 2). Um den Volumenstrom anzuheben, muß der
Wert des Abgleichwiderstandes R im Erregerkreis gesenkt
werden, wodurch sich ein höherer Impulsstrom I1 (Fig. 3)
einstellt. Das Tastverhältnis der Impulsfolge 26 bleibt
unverändert. Durch den größeren Erregerstrom I1 erfährt der
Anker 15 eine größere magnetische Kraft, weshalb die
Öffnungszeit T1 um Δt kleiner wird. Die steilere Hubflanke
bewirkt, daß sich die Fläche B um die Teilfläche A ver
größert, wodurch der Volumenstrom 25 erhöht wird. Der
Betriebspunkt B wird um ΔV auf den Arbeitspunkt AP
angehoben, in dem die gewünschte Größe des Volumenstroms VAP
fließt (Fig. 2).
Ergibt sich bei einer Messung eine zu kleine Öffnungszeit
t1, wird durch Vergrößern des Abgleichwiderstandes R die
Hubflanke abgeflacht, wodurch sich die Fläche B und damit
die Größe des Volumenstromes 25 verringert.
In Fig. 1 ist ein einstellbarer Abgleichwiderstand R
dargestellt; zweckmäßig wird nach Feststellen der Größe des
Abgleichwiderstandes R ein Festwiderstand in Reihe oder
parallel zur Spule 12 geschaltet.
Da die Öffnungs- und Schließzeiten t1 und t2 im wesentlichen
durch die auf den Anker 15 wirkenden Kräfte bestimmt sind,
kann anstelle eines Körperschallmessers 40 auch ein Kraft
messer 50 zum Abgleich eingesetzt werden. Der Sensor 51 wird
durch eine verschließbare Öffnung 53 und durch den Ventil
sitz 13 unmittelbar an den Ventilkörper 33 herangeführt, um
die wirkende Schließkraft zu messen, welche auf einer
Anzeige der Auswerteeinheit 52 angezeigt wird. Da die
anderen Größen des Elektromagnetventils bekannt sind, läßt
sich ein Bezug zwischen der wirkenden Kraft und den
Öffnungs- bzw. Schließzeiten herstellen, welche der Größe
des Volumenstroms 25 proportional sind. Durch unmittelbare
Einstellung der Schließkraft (Ein- oder Ausdrehen der
Einstellschraube 21) oder durch Ändern der Größe des
Impulsstroms in Kenntnis der gemessenen Federkraft kann eine
Hubkurve (Fig. 4) eingestellt werden, die die gewünschte
Größe des Volumenstroms 25 garantiert.
Claims (8)
1. Verfahren zum Abgleich eines Volumenstroms, der durch ein
elektromagnetisch betätigtes Durchflußventil (4) fließt,
in Abhängigkeit von einem Tastverhältnis (T1/T0) einer
Impulsfolge (26), die an die Erregerspule (12) eines
einen Ventilkörper (33) betätigenden Elektromagneten (2)
angelegt ist und der Ventilkörper (33) von einer Feder
(20) kraftbeaufschlagt ist, wobei zunächst der sich bei
vorgegebenem Tastverhältnis (T1/T0) einstellende Volumen
strom (25) ermittelt und auf einen dem vorgegebenen Tast
verhältnis (T1/T0) zugeordneten Volumenstrom (25) einge
stellt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungszeit (t1) und die
Schließzeit (t2) des Ventilkörpers (33) ermittelt werden
und in Abhängigkeit einer bestehenden Differenz (Δt) zu
den dem zugeordneten Volumenstrom entsprechenden Zeiten
mindestens eine auf den Ventilkörper (33) wirkende Kraft
verändert wird, wodurch der Volumenstrom (25) auf das
Tastverhältnis (T1/T0) der Impulsfolge (26) abgeglichen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Ventilkörper (33)
wirkende Kraft einer Feder (20) eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft durch Ein-
oder Ausdrehen eines Widerlagers (19) einer auf den
Ventilkörper (33) wirkenden Schraubenfeder (20) einge
stellt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Erregerkreis ein
ohmscher Abgleichwiderstand (R) geschaltet ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß als Abgleichwiderstand (R)
ein einstellbarer Widerstand verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungszeit (t1) und die
Schließzeit (t2) des Ventilkörpers (33) durch einen
Körperschallmesser (40) erfaßt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Ventilkörper (33)
wirkende Kraft durch ein den Ventilsitz (13) durchra
genden Sensor (51) gemessen wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (33) in
Richtung auf seine Schließstellung von der Feder (20)
kraftbeaufschlagt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934305362 DE4305362A1 (de) | 1993-02-22 | 1993-02-22 | Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen Ventils |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934305362 DE4305362A1 (de) | 1993-02-22 | 1993-02-22 | Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen Ventils |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4305362A1 true DE4305362A1 (de) | 1994-08-25 |
Family
ID=6481021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934305362 Withdrawn DE4305362A1 (de) | 1993-02-22 | 1993-02-22 | Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen Ventils |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4305362A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4309739A1 (de) * | 1993-03-25 | 1994-09-29 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE4315013A1 (de) * | 1993-05-06 | 1994-11-10 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE19600790A1 (de) * | 1996-01-11 | 1997-07-17 | Teves Gmbh Alfred | Elektromagnetventil |
| DE19803157A1 (de) * | 1998-01-28 | 1999-07-29 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Ölmenge und/oder des Ölzustandes in einer Brennkraftmaschine |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178232B (de) * | 1962-11-05 | 1964-09-17 | Jurid Werke Gmbh | Hydraulische Druckmessdose zum Messen von Umfangskraeften |
| DE2813752A1 (de) * | 1977-03-31 | 1979-02-08 | Hitachi Ltd | Steuereinrichtung fuer elektromechanischen wandler |
| DE2918420A1 (de) * | 1979-05-08 | 1980-11-20 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum erkennen des klopfens bei brennkraftmaschinen |
| EP0048440A1 (de) * | 1980-09-17 | 1982-03-31 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Durchflussregelventil |
| DE3011985C2 (de) * | 1979-03-29 | 1985-05-23 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Vorrichtung zur Durchflußmengensteuerung eines Fluids |
| SU1539733A1 (ru) * | 1988-04-07 | 1990-01-30 | Ленинградский Завод Торгового Машиностроения | Устройство дл управлени расходом |
| SU1098423A1 (ru) * | 1981-12-14 | 1990-08-15 | Всесоюзный Научно-Исследовательский И Экспериментально-Конструкторский Институт Торгового Машиностроения | Устройство дл управлени расходом |
| DE3920893A1 (de) * | 1989-06-26 | 1991-01-10 | Bayerische Motoren Werke Ag | Magnetventil fuer einen fluidstrom, insbesondere fuer einen waermetraegerstrom einer fahrzeugheizung |
-
1993
- 1993-02-22 DE DE19934305362 patent/DE4305362A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178232B (de) * | 1962-11-05 | 1964-09-17 | Jurid Werke Gmbh | Hydraulische Druckmessdose zum Messen von Umfangskraeften |
| DE2813752A1 (de) * | 1977-03-31 | 1979-02-08 | Hitachi Ltd | Steuereinrichtung fuer elektromechanischen wandler |
| DE3011985C2 (de) * | 1979-03-29 | 1985-05-23 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa | Vorrichtung zur Durchflußmengensteuerung eines Fluids |
| DE2918420A1 (de) * | 1979-05-08 | 1980-11-20 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum erkennen des klopfens bei brennkraftmaschinen |
| EP0048440A1 (de) * | 1980-09-17 | 1982-03-31 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Durchflussregelventil |
| SU1098423A1 (ru) * | 1981-12-14 | 1990-08-15 | Всесоюзный Научно-Исследовательский И Экспериментально-Конструкторский Институт Торгового Машиностроения | Устройство дл управлени расходом |
| SU1539733A1 (ru) * | 1988-04-07 | 1990-01-30 | Ленинградский Завод Торгового Машиностроения | Устройство дл управлени расходом |
| DE3920893A1 (de) * | 1989-06-26 | 1991-01-10 | Bayerische Motoren Werke Ag | Magnetventil fuer einen fluidstrom, insbesondere fuer einen waermetraegerstrom einer fahrzeugheizung |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4309739A1 (de) * | 1993-03-25 | 1994-09-29 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE4309739C2 (de) * | 1993-03-25 | 1998-07-02 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE4315013A1 (de) * | 1993-05-06 | 1994-11-10 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE4315013C2 (de) * | 1993-05-06 | 2000-06-15 | Freudenberg Carl Fa | Elektromagnetisch betätigbares Ventil |
| DE19600790A1 (de) * | 1996-01-11 | 1997-07-17 | Teves Gmbh Alfred | Elektromagnetventil |
| DE19803157A1 (de) * | 1998-01-28 | 1999-07-29 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Ölmenge und/oder des Ölzustandes in einer Brennkraftmaschine |
| DE19803157C2 (de) * | 1998-01-28 | 2003-03-06 | Daimler Chrysler Ag | Vorrichtung zur Bestimmung der Ölmenge und/oder des Ölzustandes in einer Brennkraftmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19640659B4 (de) | Verfahren zur Betätigung eines elektromagnetischen Aktuators mit Beeinflussung des Spulenstroms während der Ankerbewegung | |
| DE3802648C2 (de) | ||
| EP0188686B1 (de) | Einrichtung zur stetigen Steuerung eines normalerweise für unstetige Betriebsweise ausgebildeten Magnetventiles | |
| DE4433209A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung des Ankeraufprallzeitpunktes bei Entstromung eines Magnetventils | |
| WO1999013202A1 (de) | Elektromagnetisch betätigbare stellvorrichtung und verfahren zum betreiben der stellvorrichtung | |
| EP0261134A1 (de) | Verfahren zur steuerung der entregungszeit von elektromagnetischen einrichtungen, insbesondere von elektromagnetischen ventilen bei brennkraftmaschinen. | |
| DE3732553A1 (de) | Magnetventil | |
| DE29617922U1 (de) | Magnetbetätigtes Ablaßventil eines elektrohydraulischen Hubmoduls | |
| DE102008002901A1 (de) | Steuerung für ein elektromagnetisch betätigtes Ventil | |
| EP0182109B1 (de) | Magnetventil zur Fluidsteuerung | |
| DE19650445C1 (de) | Gas-Stellgerät | |
| EP3308236B1 (de) | Druckregelvorrichtung | |
| DE19910497A1 (de) | Lagemessung eines in einer Magnetspule betätigten Magnetankers | |
| DE102005056776A1 (de) | Elektromagnetisch ansteuerbares Stellgerät und Verfahren zu dessen Herstellung und/oder Justage | |
| DE4305362A1 (de) | Verfahren zum Abgleich eines gepulsten elektromagnetischen Ventils | |
| WO2005121918A1 (de) | Elektrisch ansteuerbares ventil | |
| DE10241449A1 (de) | Elektromagnetisches Druckregelventil | |
| DE3942437C2 (de) | ||
| EP0041247A2 (de) | Vorgesteuerte Vorrichtung zur lastunabhängigen Volumenstromregelung | |
| EP0413172B1 (de) | Verfahren zum Steuern des Drucks mittels eines Magnetventils. | |
| DE3212977A1 (de) | Magnetventil | |
| EP1651486B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum messen eines fluiddrucks mittels eines stellgeräts | |
| DE4425987A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ansteuerung eines elektromagnetischen Verbrauchers | |
| DE3636141C2 (de) | Druckregler, insbesondere Bremszylinderdruckregler | |
| DE102016217415B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kalibrieren von Kraftstoffinjektoren mit Leerhub |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |