DE4304763A1 - Zylindrische Walze zum Bearbeiten von Erntegut und Herstellungsverfahren für diese - Google Patents
Zylindrische Walze zum Bearbeiten von Erntegut und Herstellungsverfahren für dieseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine zylindrische Walze zum Bearbeiten
von Erntegut und Herstellungsverfahren für diese.
Zylindrische Walzen zum Bearbeiten von Erntegut (DE-A1-34 07
333, EP-A2-0 244 892) werden in paarweiser Anordnung in Feld
häcksler eingebaut, um einen zwischen ihnen hindurch geführ
ten Erntegutstrom zu bearbeiten. Hierbei werden z. B. in
Silage enthaltene Maiskörner gequetscht und geben somit
Nährstoffe besser frei. Derartige Walzen werden herkömmlich
aus einem Rohr und einer Welle zu einem einzigen Schweißzu
sammenbau gebildet, auf dessen Außenumfang nach dem Schweiß
vorgang eine Vielzahl von dreiecksförmigen Nuten eingefräst
werden, die eine spitze außenliegende Kante bilden. Die
Schweißverbindung zwischen der Welle und dem Rohr, zwischen
denen sich Stützscheiben erstrecken können, führt zu Ver
formungen und Materialveränderungen, die sich nachteilig bei
der Herstellung und der Standzeit der Rillen erweist. An den
zeit- und damit kostenaufwendigen Fräsvorgang schließt ein
Härtungs- und Nachbearbeitungsprozeß an, die ebenfalls hohe
Kosten verursachen.
Derartige Walzen sind nachteilig, weil ihre Herstellung sehr
kostenaufwendig ist, was umso schwerwiegender ist, als diese
nach eingetretenem Verschleiß ausgetauscht werden müssen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin ge
sehen, die Ausbildung einer zylindrischen Walze und wenig
stens ein Herstellungsverfahren für diese vorzuschlagen, die
hohe Herstellungs- und Betriebs- bzw. Wartungskosten ver
meiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Pa
tentanspruchs 1 bzw. 12 bis 14 gelöst, wobei in den jeweils
weiteren Patentansprüchen Merkmale aufgeführt sind, die die
Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
Auf diese Weise wird eine Trennung der Walze in einen tragen
den Teil, der ausschließlich der Aufnahme der einwirkenden
Kräfte dient, und einen Funktionsteil, der keine oder jeden
falls nahezu keine Tragfunktion innehat, sondern lediglich
der Bearbeitung des Ernteguts dient, vollzogen. Beide Kom
ponenten können funktionsgerecht aus dem optimalen Material
und in der optimalen Stärke und Festigkeit hergestellt und
anschließend zusammengebaut werden, um ihre volle Funktion zu
erfüllen. Die Herstellung der einen Komponente bleibt somit
ohne Einfluß auf die der anderen. Somit kann im besten Fall
nach Überschreiten einer Verschleißgrenze der Funktionsteil
aus dem Zusammenbau gelöst und gegen einen neuen Funktions
teil ausgetauscht werden. Der Ausbau und die Festigkeit des
tragenden Teils bleiben von dem Austausch des Funktionsteils
unberührt; die Wartungskosten sind minimiert.
Unter den vielfältigen Möglichkeiten, den Funktionsteil mit
dem Tragkörper zu verbinden, hat sich diejenige als am vor
teilhaftesten herausgestellt, bei der der Funktionsteil hohl
ausgebildet und auf den Tragkörper konzentrisch drehfest
auf setzbar ist. Dies ist problemlos möglich, wenn der Funk
tionsteil als eine Hülse oder ein Rohr ausgebildet und auf
eine außenrunde Walze aufgeschoben und dort befestigt wird.
Die Befestigung kann durch Kleben, Schweißen, Schrumpfen,
Schrauben, Nieten, Löten und dergleichen Verfahren erfolgen.
Die Ausführung des Funktionsteils als Hülse oder Rohr, jeden
falls als ein dünnwandiges, zylindrisches Element, ermöglicht
eine leichte Einarbeitung eines Profils durch Präge-, Stanz-
oder sonstige Werkzeuge. Besonders kostengünstig wirkt sich
die Verwendung eines bereits profilierten Blechs aus, das
geschnitten und zu einem Rohr verschweißt wird. Derartige
Bleche sind von der Sieb- und Filtertechnik bekannt und z. T.
bereits in Rohrform als Halbzeug im Handel erhältlich. Das
Profil kann durch jede geeignete Form einer Lochung wie auch
durch Materialerhebungen hergestellt werden.
Während nach einer Ausführungsform der Funktionsteil unmit
telbar mittels der angegebenen oder sonstigen geeigneten
Verbindungsverfahren auf den Tragkörper aufgebracht wird,
kann statt dessen zwischen beiden auch ein Freiraum eingehal
ten werden, der durch einen Verbinder, z. B. ein Polymerbeton
oder einen Kunststoff, ausgefüllt wird.
Andererseits kann der Tragkörper auch in einen Formkasten
eingefügt und der Funktionsteil durch Aufbringung einer
formbaren Masse, die an dem Tragkörper haftet und die durch
den Formkasten vorgegebene Form dauerhaft einnimmt, gebildet
werden. Es kommen alle möglichen Verfahren der Materialein
bringung und Materialverfestigung in Betracht.
Die drehfeste Verbindung wird noch stabiler und dauerhafter,
wenn der Funktionsteil bzw. der Tragkörper einen unrunden
Innen- bzw. Außenquerschnitt aufweist und/oder sich radial
erstreckende Halterungselemente aufweist, die von der Form
masse umgeben werden.
Eine einfache Montage und Demontage der Walze wird ermög
licht, wenn sich der Tragkörper nicht durch den gesamten
Funktionsteil hindurch erstreckt, sondern nur an dessen
Stirnfläche um eine konzentrische Achse angreift. Die Ver
bindung kann insbesondere mittels Schraub-, konischen Steck-
oder Schweißflanschen erfolgen.
Die Herstellungskosten für den Funktionsteil werden weiter
reduziert, wenn dieser als Strangware aus Metall oder einem
hochfesten, evtl. härtungsbeschichteten Kunststoff zur Ver
fügung gestellt wird.
Während zwei der beanspruchten Verfahren davon ausgehen, daß
der Funktionsteil und der Tragkörper jeweils fertig herge
stellt vorliegen und nur noch miteinander verbunden zu werden
brauchen, was durch einen unmittelbaren Kontakt oder eine
Brücke geschehen kann, wird nach dem dritten Verfahren der
Funktionsteil erst auf den Tragkörper "aufproduziert", indem
eine formbare Masse in einen Preß-, Gieß-, Rüttel- oder
Schmelzraum eingefüllt und zum Erstarren gebracht wird.
Besteht der Funktionsteil aus einem härtbaren Material,
insbesondere Stahl, wird die Härtung vor der Montage vor
genommen, um den Zusammenbau nicht zu beeinflussen.
Zur Vermeidung einer Unwucht kann die Walze nach dem Kom
plettierungsvorgang rundgeschliffen werden, wodurch sich auch
ein Schärfeffekt an dem Profil ergeben kann.
In der Zeichnung sind zwei nachfolgend näher beschriebene
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße zylindrische Wal
ze, zerlegt in einen Funktionsteil und
einen Tragkörper,
Fig. 2a-2d einen Ausschnitt aus der Wandung des
Funktionsteils mit einem ersten Profil,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Wandung des
Funktionsteils mit einem zweiten Profil,
Fig. 4 einen Ausschnitt aus der Wandung des
Funktionsteils mit einem dritten Profil
und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Vor
richtung zum Durchführen eines erfin
dungsgemäßen Verfahrens im Vertikal
schnitt.
Gemäß Fig. 1 setzt sich eine erfindungsgemäße Walze 10 aus
einem Tragkörper 12 und einem Funktionsteil 14 zusammen, die
getrennt voneinander ausgebildet werden.
Die Walze 10 ist zylindrisch ausgebildet und vornehmlich dazu
bestimmt, mit einer weiteren gleichen oder ähnlichen Walze
einen sogenannten Körnerprozessor zu bilden, der stromabwärts
einer Schneideinrichtung in einen Feldhäcksler eingebaut wird
und zerkleinertes Erntegut anquetscht. Derartige Körnerpro
zessoren werden z. B. in den selbstfahrenden Feldhäckslern
JOHN DEERE 6610 bis 6910 verwendet und sind weithin bekannt,
so daß es weiterer Ausführungen hierzu nicht bedarf. Aller
dings kann diese Walze 10 anstatt mit einer weiteren Walze
mit Reibleisten zusammenwirken. Schließlich finden derartige
Walzen auch Anwendung bei Mühlen, Obstquetschern und der
gleichen. Die Walze 10 wird über nicht gezeigte Vorrichtun
gen, z. B. ein Riemengetriebe, mit einer hohen Drehzahl von
ca. 2000-4000 Upm angetrieben.
Der Tragkörper 12 ist in diesem Ausführungsbeispiel als ein
Schweißzusammenbau gebildet, der sich aus einem Walzenkörper
16 und Stummeln 18 zusammensetzt. Der Tragkörper 12 hat
lediglich tragende Funktion und muß somit die Torsions- und
Biegemomente aufnehmen, die in die Walze 10 eingeleitet
werden.
Der Walzenkörper 16 ist außen rund und zylindrisch. Er kann
sowohl als Rohr ausgebildet wie auch aus Vollmaterial herge
stellt werden.
Die Stummel 18 sind stirnseitig an den Walzenkörper 16 und zu
diesem konzentrisch angeflanscht oder angeschweißt und ge
meinsam mit diesem ausgewuchtet sowie außenrund geschliffen.
In einer nicht gezeigten Ausführungsform kann der Walzenkör
per 16 auch mit den Stummeln 18 einteilig und im einfachsten
Fall als eine Welle ausbildet sein; erforderlichenfalls
werden auf die Welle Stützscheiben aufgeschweißt, die auf
ihrem Außenumfang den Funktionsteil 14 drehfest aufnehmen.
Der Funktionsteil 14 hat die Form eines Rohrs oder einer
Hülse und ist innen wie außen zylindrisch ausgebildet. Die
Länge des Funktionsteils 14 entspricht genau oder im wesent
lichen der Länge des Walzenkörpers 16. Sein Innendurchmesser
entspricht dem Außendurchmesser des Walzenkörpers 16. Die
Dicke seiner Wandung ist zwar beliebig - sie wird aber vor
zugsweise gering gehalten, weil sie nur ein für die Behand
lung des Ernteguts geeignetes Profil enthalten muß, hingegen
aber nicht eigentlich der Aufnahme von Kräften dient. Der
Funktionsteil 14 wird z. B. aus einer zu einem Rohr gebogenen
und geschweißten profilierten Blechtafel gebildet, wobei sich
die Form des Profils aus den Fig. 2 bis 4 ergibt.
Der Walzenkörper 16 und der Funktionsteil 14 können auf
vielfältige Weise miteinander verbunden werden, z. B. durch
Kleben, Schweißen, Löten, Verstiften, Verschrauben, Vernieten
oder dergleichen oder durch Aufschrumpfen. Je nach der ge
wählten Befestigungsart wird die Passung zwischen den Innen
abmessungen des Funktionsteils 14 und den Außenabmessungen
des Walzenkörpers 16 als Preß-, Spiel- oder Gleitpassung
ausgebildet.
Andererseits kann der Walzenkörper 16 auch einen Außendurch
messer haben, der wesentlich kleiner ist als der Innendurch
messer des hohlen Funktionsteils 14. In diesem Fall wird der
bestehende Freiraum mit einer zunächst gießfähigen, aber aus
härtenden Masse ausgefüllt, wie dies mit Blick auf Fig. 5
näher beschrieben wird.
Die Außenseite des Funktionsteils 14 ist mit einem Profil
versehen, das gemeinsam mit dem Profil einer weiteren Walze
oder mit weiteren Reibelementen geeignet ist, das Erntegut
anzuschlagen, d. h. insbesondere die darin enthaltenen Körner
auf zubrechen. Das Profil kann zwar in verschiedenen Mustern
ausgeführt werden, muß aber stets eine gewisse Höhe und eine
bestimmte Anzahl von Kanten aufweisen.
So zeigt Fig. 2 im Radialschnitt eine Schlitzbrückenlochung,
Fig. 3 eine Rundlochung und Fig. 4 eine Lappenlochung, die
jeweils hinlänglich bekannt sind.
Die Profilhöhe, d. h. der Abstand zwischen dem tiefsten Punkt
in einem Tal und dem höchsten Punkt auf einer Rille, beträgt
ca. 5 mm.
Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung 20 zum Befüllen und Zentrie
ren, mit deren Hilfe der Tragkörper 12 mit dem Funktionsteil
14 verbunden werden kann.
Die Vorrichtung 20 enthält eine Kammer 22 mit einem Innen
durchmesser, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des
Funktionsteils 14 entspricht und der diesen somit exakt
positioniert. An einem Ende ist die Kammer 22 von einem
Deckel 24 verschlossen, in dem sich eine zentrische Bohrung
26 zur Aufnahme eines Stummels 18 des Tragkörpers 12 befin
det. Auf diese Weise wird die richtige Lage des Tragkörpers
12 zu dem Funktionsteil 14 sichergestellt. Die Vorrichtung 20
kann erforderlichenfalls auch mit hoher Geschwindigkeit dreh
bar ausgebildet werden, um während des Verbindungsprozesses
eine Auswuchtung und eine gleichmäßige Verteilung des Ver
binders durchzuführen.
Der Tragkörper 12 besteht bei der mit dieser Vorrichtung 20
vorzunehmenden Verbindungsart aus einer Welle 28, einer
großen Stützscheibe 30 und mehreren sich radial erstreckenden
Halterungen 32, die ebenfalls als Scheiben ausgebildet sein
können; die große Stützscheibe 30 und die Halterungen 32 sind
konzentrisch auf die Welle 28 aufgeschweißt. Die große Stütz
scheibe 30 hat einen Außendurchmesser, der deren direkte
Anlage an der Innenfläche des Funktionsteils 14 gewährlei
stet. Die Halterungen 32 sind auf der Länge der Welle eini
germaßen gleichmäßig verteilt.
Zwischen der radial außenliegenden Oberfläche der Welle 28
und der radial innenliegenden Oberfläche des Funktionsteils
14 erstreckt sich einen Freiraum 34, in dem sich auch die
große Stützscheibe 30 und die Halterungen 32 erstrecken.
Nachdem der Tragkörper 12 und der Funktionsteil 14 in die
Vorrichtung 20 eingesetzt und darin festgelegt sind, wird der
Freiraum 34 mit einem fließfähigen Verbinder 36 gefüllt, der
eine dauerhafte drehfeste Brücke zwischen dem Tragkörper 12
und dem Funktionsteil 14 bildet und nach dem Einbringen
aushärtet. Als Verbinder kommen insbesondere Polymerbeton und
gießfähige Kunststoffe oder Harze in Betracht. Die Aushärtung
kann durch Anwendung von Druck, Hitze, Vibration oder son
stige Weise herbeigeführt werden.
Die Verbindung des Funktionsteils 14 mit dem Tragkörper 12
kann insbesondere gemäß der folgenden Verfahren erfolgen.
- 1. Der zylindrische, hohle Funktionsteil 14 wird aus einem außen profilierten Rohr oder einem profilierten Blech mit Innenabmessungen gebildet, die im wesentlichen den Außen abmessungen des den Funktionsteil 14 drehfest aufnehmenden Tragkörpers 12 entsprechen, und der Funktionsteil 14 wird konzentrisch auf dem Tragkörper 12 angeordnet und mit diesem verklebt, verschweißt, verlötet, vernietet, verschraubt oder durch eine andere Technik verbunden, oder der Funktionsteil 14 wird erhitzt, konzentrisch auf dem Tragkörper 12 angeord net und auf diesen aufgeschrumpft.
- 2. Der zylindrische, hohle Funktionsteil 14 wird aus einem Rohr oder einem profilierten Blech mit Innenabmessungen ge bildet, die größer sind als die Außenabmessungen des Trag körpers 12, und der Funktionsteil 14 wird konzentrisch zu dem Tragkörper 12 angeordnet, und Polymerbeton oder eine gießbare Kunststoffmasse wird in einen zwischen ihnen bestehenden Freiraum 34 eingefüllt und ausgehärtet.
- 3. Der Funktionsteil 14 wird konzentrisch in die Vorrich tung 20 mit einen Preß-, Gieß-, Rüttel- oder Schmelzraum mit einer profilierten Wandung eingebracht, und eine formbare Masse wird in den Preß-, Gieß-, Rüttel- oder Schmelzraum ein gefüllt und zum Erstarren gebracht.
Wird der Funktionsteil 14 aus Stahl oder einem anderen härt
baren Material hergestellt, wird er vor der Verbindung mit
dem Tragkörper 12 gehärtet.
Abschließend wird der Funktionsteil 14 nach der Verbindung
mit dem Tragkörper 12 rundgeschliffen, um Unwuchten zu ver
meiden und das Profil zu schleifen.
Auf die zuletzt genannten Verfahrensschritte kann unter
Umständen verzichtet werden.
Claims (16)
1. Zylindrische Walze (10) zum Bearbeiten von Erntegut mit
einem auf dem Außenumfang profilierten zylindrischen
Funktionsteil (14) und einem Tragkörper (12), die je
weils getrennt und eigenständig ausgebildet und mit
einander vorzugsweise lösbar verbindbar sind.
2. Zylindrische Walze nach Anspruch 1, wobei der Funk
tionsteil (14) hohl ausgebildet und auf den Tragkörper
(12) konzentrisch drehfest aufsetzbar ist.
3. Zylindrische Walze nach Anspruch 1 oder 2, wobei der
Funktionsteil (14) aus einem Blech mit einer durchgezo
genen Rund- und/oder Schlitzbrücken- und/oder Lappenlo
chung gebildet ist.
4. Zylindrische Walze nach einem oder mehreren der vorhe
rigen Ansprüche, wobei der Funktionsteil (14) wahlweise
als Profilrohr und der Tragkörper (12) als eine Welle
ausgebildet sind, die in konzentrischer Anordnung zu
einander einen Freiraum (34) zwischen sich belassen, in
den ein stoffschlüssiger Verbinder (36) einfüllbar ist.
5. Zylindrische Walze nach Anspruch 4, wobei der stoff
schlüssige Verbinder (36) ein Polymerbeton ist.
6. Zylindrische Walze nach Anspruch 4, wobei der stoff
schlüssige Verbinder (36) eine gießbare Kunststoffmasse
ist.
7. Zylindrische Walze nach Anspruch 1, wobei der Funk
tionsteil (14) aus einer auf den Tragkörper (12) kon
zentrisch aufgepreßten, aufgegossenen, aufgespritzten
oder aufgeschmolzenen Formmasse gebildet ist.
8. Zylindrische Walze nach einem oder mehreren der vorhe
rigen Ansprüche, wobei der Funktionsteil (14) und/oder
der Tragkörper (12) einen unrunden Innen- bzw. Außen
querschnitt aufweist.
9. Zylindrische Walze nach einem oder mehreren der vorhe
rigen Ansprüche, wobei der Tragkörper (12) sich radial
erstreckende Halterungselemente (32) aufweist.
10. Zylindrische Walze nach Anspruch 1, wobei der Tragkör
per (12) aus zwei an die Stirnseiten des Funktionsteils
(14) angebrachten, insbesondere angeflanschten Stummeln
(18) oder dergleichen besteht.
11. Zylindrische Walze nach einem oder mehreren der vorhe
rigen Ansprüche, wobei der Funktionsteil (14) aus einem
stranggepreßten oder extrudierten Formstab- oder -pro
fil gebildet ist.
12. Verfahren zum Herstellen einer zylindrischen Walze (10)
für die Erntegutbehandlung mit folgenden Verfahrens
schritten:
- a) ein zylindrischer, hohler Funktionsteil (14) wird aus einem außen profilierten Rohr oder einem pro filierten Blech mit Innenabmessungen gebildet, die im wesentlichen den Außenabmessungen eines den Funktionsteil (14) drehfest aufnehmenden Tragkör pers (12) entsprechen,
- b1) der Funktionsteil (14) wird konzentrisch auf dem Tragkörper (12) angeordnet und mit diesem ver klebt, verschweißt, verlötet, vernietet, ver schraubt oder durch eine andere Technik verbunden, oder
- b2) der Funktionsteil (14) wird erhitzt, konzentrisch auf dem Tragkörper (12) angeordnet und auf diesen aufgeschrumpft.
13. Verfahren zum Herstellen einer zylindrischen Walze (10)
für die Erntegutbehandlung mit folgenden Verfahrens
schritten:
- a) ein zylindrischer, hohler Funktionsteil (14) wird aus einem Rohr oder einem profilierten Blech mit Innenabmessungen gebildet, die größer sind als die Außenabmessungen eines Tragkörpers (12), und
- b) der Funktionsteil (14) wird konzentrisch zu dem Tragkörper (12) angeordnet, und Polymerbeton oder eine gießbare Kunststoffmasse wird in einen zwi schen ihnen bestehenden Freiraum (34) eingefüllt und ausgehärtet.
14. Verfahren zum Herstellen einer zylindrischen Walze (10)
für die Erntegutbehandlung mit folgenden Verfahrens
schritten:
- a) ein Funktionsteil (14) wird konzentrisch in einen Preß-, Gieß-, Rüttel- oder Schmelzraum mit einer profilierten Wandung eingebracht,
- b) eine formbare Masse wird in den Preß-, Gieß-, Rüt tel- oder Schmelzraum eingefüllt und zum Erstarren gebracht.
15. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Funk
tionsteil (14) vor der Verbindung mit dem Tragkörper
(12) gehärtet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 12, 13, 14 oder 15, wobei die
Walze (10) nach der Verbindung des Funktionsteils (14)
mit dem Tragkörper (12) rundgeschliffen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934304763 DE4304763A1 (de) | 1993-02-17 | 1993-02-17 | Zylindrische Walze zum Bearbeiten von Erntegut und Herstellungsverfahren für diese |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934304763 DE4304763A1 (de) | 1993-02-17 | 1993-02-17 | Zylindrische Walze zum Bearbeiten von Erntegut und Herstellungsverfahren für diese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4304763A1 true DE4304763A1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6480656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934304763 Withdrawn DE4304763A1 (de) | 1993-02-17 | 1993-02-17 | Zylindrische Walze zum Bearbeiten von Erntegut und Herstellungsverfahren für diese |
Country Status (1)
| Country | Link |
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