DE4302893A1 - Abwärmebetriebene Erdölgasrückgewinnungsanlage - Google Patents
Abwärmebetriebene ErdölgasrückgewinnungsanlageInfo
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Description
Die bestehenden Ölraffinerien verwenden meistens den
herkömmlichen "Schraubenverdichter"- (Spiralverdichter oder
"Lithium-Bromid"-Kühlmodus, um einen Wärmeaustausch zur
Rückgewinnung von Erdölgas zu bewirken.
Der Schraubenverdichterkühlmodus ist insofern nachteilig, als
er eine Menge Energie verbraucht und der Verbrauch der
elektrischen Energie nicht durch das zurückgewonnene Erdölgas
kompensiert werden kann. Unter diesem Gesichtspunkt sehen die
Raffinerien diesen Modus außer in den Fällen, in denen er zu
Umweltschutzzwecken dient, kaum vor.
Bei dem Lithium-Bromid-Modus zur Erdölgasrückgewinnung werden
ebenfalls Kühlmittel und Absorptionsmittel (Lithium-Bromid)
verbraucht. Hierdurch entsteht viel Abwärme, die nicht weiter
genutzt sondern der Umgebung zugeführt wird.
Entsprechend verwenden die meisten der heutigen Raffinerien den
Fackelturmverbrennungsmodus, um Ethan, Propan, Butan und
andere Erdölgase, welche schwer mit dem
Dampffraktionierungsturm rückzugewinnen sind, zu verbrennen,
was zu einer starken Luftverschmutzung führt.
Entsprechend der vorstehenden Ausführungen schafft die
vorliegende Erfindung eine mit Abwärme betriebene
Raffinierieerdölgasrückgewinnungsanlage, deren Prinzip und
System sich von denen der vorgenannten herkömmlichen Modi
deutlich unterscheiden. Zu der Anlage gehören im wesentlichen
ein Wasserkühlsystem, ein wärmetauschendes
Erdölgasrückgewinnungssystem und eine geeignete periphere
Hilfsausstattung, die nachfolgend noch näher erläutert werden.
Der in dem Erdölraffinierungsverfahren erzeugte heiße Dampf
wird nicht an die Umgebung abgegeben, sondern aufgefangen, um
als leitendes Fluid verwendet zu werden. Der Dampf wird einer
Reihe von Ejektoren zugeführt. Hier wird seine
Strömungsgeschwindigkeit auf 1000 m/s erhöht, wenn der
Dampf die Enden der Verengungen der Ejektoren durchtritt und
einer plötzlichen Gasexpansion ausgesetzt wird. Dabei wird nahe
der Ansaugenden an den Seitenflächen der Ejektoren ein
Unterdruck erzeugt, der einem Vakuum nahekommt (etwa 10 bis 15
Torr). Durch diesen einem Vakuum nahekommenden Unterdruck, der
durch den Dampf erzeugt wird, wird dem Wasser, das die
Verdampfer (die mit den Ansaugenden der Ejektoren verbunden
sind) durchfließt, Wärme entzogen, so daß die Temperatur des
Wassers stark abfällt und somit ein Kühleffekt eintritt. Das
Wasser mit der stark abgefallenen Temperatur wird durch den
Wärmetauscher gepumpt, um mit dem Ethan- oder Propangas, das
von dem Dampffraktionierungsturm kommt, Wärme zu tauschen,
anstatt direkt mit dem Gas in Berührung zu kommen. Dadurch wird
das Ethan- bzw. Propangas zu einem Flüssiggas kondensiert,
welches zur Weiterverwendung als Benzin zur Erzeugung von
Elektrizität oder anderen Zwecken in den Speichertank gepumpt
wird. Ein solches Verfahren kann das weiterverwendbare Erdölgas
durch Nutzung der Abwärme wiedergewinnen und dadurch einerseits
die Verschwendung von Recourcen und andererseits eine
Luftverschmutzung vermeiden. Der Sprühkühlmodus der
vorliegenden Erfindung hat somit die nachfolgenden praktischen
Vorteile gegenüber den herkömmlichen Modi. Da die Abwärme als
Energie genutzt wird, ist der Verbrauch von elektrischer
Energie niedrig. Weiterhin sind die primären Kühleinrichtungen
außer den Pumpen und Kühlgebläsen Ejektoren, die keine
Bewegungen ausführen, so daß das Auftreten von Verschleiß oder
Beschädigungen herabgesetzt und entsprechend die Lebensdauer
verlängert wird. Das Kühlmittel oder Absorbent wird nicht
benötigt, da nur der Dampf als Kühlmittel verwendet wird und
dieser leicht zu handhaben ist. Außerdem wird wenig Platz
benötigt und es ist keine Betätigungstechnik erforderlich, um
das System gleichmäßig laufen zu lassen.
Der Systemaufbau als auch die Arbeitsweise der vorliegenden
Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematische Ansicht des Systems gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Wie die Zeichnung zeigt, gehören zu der vorliegenden Erfindung
in erster Linie ein Wasserkühlsystem, ein wärmetauschendes
Erdölgasrückgewinnungssystem und eine periphere
Hilfsausstattung mit vorgeschalteten Einheiten.
Zu dem Wasserkühlsystem gehören ein Verdampfer 1, ein
Hauptkondensator 2, ein erster Stufenejektor 3, ein zweiter
Stufenejektor 4 und ein dritter Stufenejektor 5, ein erster
Hilfsejektor 6, ein erster Hauptkondensator 7, ein zweiter
Hilfsejektor 8, ein zweiter Hauptkondensator 9 etc. Das
Peripheriesystem des Wasserkühlsystems weist einen
Kühlwassertank 10, einen Wasserzuführtank 11, einen Kühlturm
12, einen entsprechenden Wassertank 13, einen Druckfiltertank
14 und einen Wasserspeichertank 15 auf. Eine Wasserzuführpumpe
16 ist zwischen dem Wasserzuführtank 11 und dem Kühlturm 12
vorgesehen (es gibt noch eine andere Zuführpumpe als Stand-by-
Pumpe in der Zeichnung), und eine Wasserzuführpumpe 17 für den
Kühlturm 12 ist zwischen dem Kühlturm 12 und dem
Hauptkondensator 2 angeordnet (es gibt noch eine andere
Zuführpumpe als Stand-by-Pumpe in der Zeichnung). Weiterhin ist
eine sich selbst zurückstellende Waschpumpe 18 für den
Druckfiltertank 14 zwischen dem entsprechenden Wassertank 13
und dem Druckfiltertank 14 vorgesehen, wobei eine entsprechende
Wasserzuführpumpe 19 zwischen dem Druckfiltertank 14 und dem
Wasserspeichertank 15 angeordnet ist. Im übrigen kann das
Kühlsystem entsprechend der erforderlichen Kühlenergie
erweitert werden, so daß sie zwei oder drei oder eine Vielzahl
von Abschnitten aufweist, die alle dem zuvor beschriebenen
Kühlsystem ähneln. Hierdurch wird vermieden, daß die einzelnen
Elemente ein zu großes Volumen haben. So besteht das in der
Zeichnung gezeigte Kühlsystem beispielsweise aus zwei
Abschnitten, d. h. neben dem ursprünglichen System sind ein
Verdampfer 1′, ein Hauptkondensator 2′, ein erster
Stufenejektor 3′, ein zweiter Stufenejektor 4′ und ein dritter
Stufenejektor 5′, ein erster Hilfsejektor 6′, ein erster
Hauptkondensator 7′, ein zweiter Hilfsejektor 8′, ein zweiter
Hauptkondensator 9′ etc. vorgesehen, die einen zweiten
Abschnitt des Kühlsystems bilden. Bei einer Erweiterung zu einem
Kühlsystem mit einer Mehrzahl von Abschnitten muß das Volumen
der Peripherieeinheiten, d. h. der Wassertanks, der Filtertanks,
der Pumpen etc. auch vergrößert werden, um den praktischen
Anforderungen zu genügen.
Zu dem wärmetauschenden Erdölgasrückgewinnungssystem gehören
ein Wärmetauscher 20, eine Druckpumpe 21, die zwischen dem
Wärmetauscher 20 und dem Kühlwassertank 10 vorgesehen ist (in
der Zeichnung ist eine weitere Stand-by-Pumpe vorgesehen), eine
Transportpumpe 22 für flüssiges Erdölgas, die zwischen dem
Wärmetauscher 20 und einem nicht gezeigten Speichertank
vorgesehen ist, und ein Gebläse 23 für das Erdölgas, das mit
dem Wärmetauscher 20 verbunden ist.
Zu der peripheren Hilfsausstattung gehören ein
explosionssicheres Motor/Membran-betätigtes Ventil 24, das
einer Dampfquelle nachgeordnet ist, ein selbstgesteuertes
Druckerhaltungsventil 25, das dem explosionssicheren
Motor/Membran-betätigten Ventil 24 nachgeschaltet ist, ein
Dampf/Wasser-Abscheider 26, der dem selbstgesteuerten
Druckerhaltungsventil 25 nachgeschaltet ist, ein Ausblasventil
27, das dem Dampf/Wasser-Abscheider 26 nachgeschaltet ist, und
ein Dampfverteilungszylinder 28, der dem Dampf/Wasser-
Abscheider 26 nachgeschaltet und über seine verschiedenen
Ventile mit dem Kühlsystem verbunden ist, sowie ein
Sicherheitsventil 29 für den Dampfverteilungszylinder 28, das
dem Dampfverteilungszylinder 28 nachgeordnet ist.
Die Steuerung des ganzen Systems (durch die Steuerung und
Alarmeinheiten) der vorliegenden Erfindung beginnt mit der
Verschlüsselung der Arbeitstemperaturen, der Drücke, der
Volumendurchsätze, der Flüssigkeitslevel etc. aller
Komponenteneinheiten in einem vorgegebenen Zustand in der
zentralen Rechnereinheit (CPU) des PLC. Anschließend werden die
Werte für die Flüssigkeitslevel, Durchsatzvolumina, Drücke und
Temperaturen der Fluide der Arbeitseinheiten, die durch die
Sensoren bzw. Aufnehmer ermittelt wurden, in elektronische
Signale im Bereich von 4 bis 20 mA oder 0 bis 5 V umgewandelt
und in die CPU des PLC zur Unterscheidung und Identifizierung
eingegeben. Wenn die Arbeitszustände der Komponenten der
Arbeitseinheiten Abnormalitäten aufweisen und sich nicht
innerhalb der vorgegebenen Werte bewegen, sendet die CPU ein
Warnsignal oder im Notfall ein Signal, um das Laufen
automatisch zu stoppen, aus.
Die Steuerung des ganzen Systems verläßt sich auf die
Hauptüberwachungssteuereinheiten. Es sind noch andere
mechanische Instrumente vorgesehen, die eine Bedienungsperson
beobachten kann, um die Ist-Situation festzustellen, wenn sich
das PLC-System außer Betrieb befindet und die Komponenten der
Einheiten ebenfalls nicht arbeiten. Eine solche Anordnung kann
auch hilfreich sein, um die Feldausrüstung zu prüfen und zu
reparieren. Die kreisförmigen Symbole in der Figur (Fig. 1)
weisen auf die in dem Feld installierten Instrumente hin,
während die sechseckigen Symbole auf die elektronischen
Aufnehmer zur Feststellung der Eingangssignale für das PLC-
Steuersystem zur Unterscheidung und Identifizierung hinweisen.
Nachfolgend ist die Bedeutung der in der Fig. 1 aufgeführten
Symbole erläutert.
Der Anfangsbuchstabe F bedeutet, daß es sich bei dem Bauteil um
einen Sensor zur Ermittlung des Volumens oder des Durchflusses,
also um ein Durchflußmeßgerät, handelt. Der Anfangsbuchstabe T
deutet auf einen Sensor zur Ermittlung der Temperatur, also ein
Thermometer, hin. Der Anfangsbuchstabe L bezeichnet einen
Flüssigkeitspegelaufnehmer und der Anfangsbuchstabe P (oder DP)
bezeichnet einen Druckaufnehmer.
Das Arbeitsverfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt den
Kühlvorgang, den Erdölgasrückgewinnungsvorgang und den
Ergänzungsvorgang. Diese drei Vorgänge werden nachfolgend näher
erläutert.
Bei dem Kühlvorgang wird das Wasser in dem Wasserzuführtank 11
über die Wasserzuführpumpe 16 dem Kühlturm 12 zugeführt. Dann
fließt es durch die Wasserverteilungsdüsen und die
Verteilungsplatten zum Boden des Kühlturmes 12 und das Gebläse
an der Spitze des Kühlturmes 12 wird aktiviert, um die
Temperatur in dem Kühlturm 12 im Wege einer zusätzlichen
Luftkühlung zu verringern. Das Kühlwasser in dem Kühlturm 12
wird dem Hauptkondensator 2, 2′ über die Wasserzuführpumpe 17
des Kühlturmes 12 zugeführt, durchfließt die Düsen an der
Spitze des Hauptkondensators 2, 2′ und wird dann zum Boden des
Hauptkondensators 2, 2′ gesprüht, um den unter hohem Druck
stehenden Dampf, der von den Enden des ersten Stufenejektors 3
(3′), des zweiten Stufenejektors 4 (4′) und des dritten
Stufenejektors 5 (5′) eingesprüht wird, zu kondensieren, so daß
die Arbeitsdämpfe zu Wasser kondensiert werden, um zurück zu
dem Wasserzuführtank 11 zu fließen.
Nach der normalen Durchführung der zuvor erläuterten Vorgänge
wird das explosionssichere Motor/Membran-betätigte Ventil 24
betätigt, indem die Elektrik eingeschaltet wird, so daß es die
Raffineriedampfquelle mit der Abwärme unter einem Druck von 2
bis 7 bar einläßt. Der Dampfdruck wird durch das
selbstgesteuerte Druckerhaltungsventil 25 stabilisiert.
Anschließend strömt der Dampf durch das Dampfdurchflußmeßgerät
30 zur Messung des Volumenstroms und dann durch den
Dampf/Wasser-Abscheider 26. Der Wasseranteil fließt weiter
durch ein Ausblasventil 27, um in einen Sammelbehälter
ausgeblasen zu werden, während der Dampf in der Gasphase einem
Dampfverteilungszylinder 28 zugeführt wird und anschließend
durch die Ventile A bis J strömt, die geöffnet wurden, um in
den Systemvorgang einbezogen zu werden.
Der von dem Dampfverteilungszylinder 28 kommende Dampf wird in
zwei Gruppen aufgeteilt, nämlich in den von den Ventilen A bis
E kommenden Dampf als eine und den von den Ventilen F bis J
kommenden Dampf als andere Gruppe. Wenn nur eine Gruppe für die
Arbeit des Systems erforderlich ist, wird nur der von den
Ventilen A bis E kommende Dampf verwendet. Wie in der Zeichnung
gezeigt ist, wird der von dem Ventil J kommende Dampf dem
dritten Stufenejektor 5, der von dem Ventil I kommende Dampf
dem zweiten Stufenejektor 4 und der von dem Ventil H kommende
Dampf dem ersten Stufenejektor 3 zugeführt, während der von dem
Ventil G kommende Dampf dem ersten Hilfsejektor 6 und der von
dem Ventil F kommende Dampf dem zweiten Hilfsejektor 8
zugeführt wird. In ähnlicher Weise wird der von dem Ventil E
kommende Dampf dem dritten Stufenejektor 5′, der von dem Ventil
D kommende Dampf dem zweiten Stufenejektor 4′, der von dem
Ventil C kommende Dampf dem ersten Stufenejektor 3′, der von
dem Ventil B kommende Dampf dem ersten Hilfsejektor 6′ und der
von dem Ventil A kommende Dampf dem zweiten Hilfsejektor 8′
zugeführt.
Beim Ausströmvorgang sind die Hauptejektoren 3, 3′ an ihren
Flanken mit einem Ende des Verdampfers 1 (1′) verbunden, um
näherungsweise einen Vakuumzustand zu bilden, so daß dem
Wasserfluß in dem Verdampfer 1 (1′) Wärme entzogen wird und die
Temperatur des von dem Kühlwassertank 10 kommenden Wassers
rapide abnimmt, wenn es durch den Verdampfer 1 (1′) fließt.
Dieses ist der Kühlschritt. Die Funktion des ersten
Hilfsejektors 6 (6′) für den Hauptkondensator 2 (2′) ist
ähnlich wie die des ersten Stufenejektors 3 (3′) für den
Verdampfer 1 (1′). Er wird verwendet, um dem Wasserfluß
innerhalb des Hauptkondensators 2 (2′) Wärme zu entziehen, d. h.
bei diesem Vorgang ist die Funktion des Hauptkondensators 2
(2′) ähnlich der des Verdampfers 1 (1′), obwohl er in erster
Linie verwendet wird, um den Dampf zu kondensieren, aber er
kann auch die Funktion eines Verdampfers annehmen.
Was den Erdölgasrückgewinnungsvorgang angeht, wird zu dessen
Beginn Wasser von der Druckpumpe 21 den Wärmetauscherrohren des
Wärmetauschers 20 zugeführt, fließt dann durch die Düse des
Verdampfers 1 (1′), um versprüht zu werden und fließt durch
seinen Boden zurück in den Kühlwassertank 10. Die
Wassertemperatur geht bei diesem Vorgang um etwa 8°C zurück,
d. h. die Temperatur wird von 20°C auf 12°C + 1°C abgesenkt.
Das Verwirbelungsgebläse 23 für das Erdölgas drückt das
Erdölgas aus Ethan, Propan etc. in den Wärmetauscher 20, um
einen Wärmetausch mit dem Kühlwasserfluß zu bewirken, das
Erdölgas kondensiert zu einem flüssigen Erdölgas, welches durch
die Flüssigerdölgastransportpumpe 22 einem Speichertank
zugeführt wird, um als verwendbare Energie zur Verfügung zu
stehen.
Der zusätzliche Vorgang dient dazu, den Kühlturm 12, den
Wasserzuführtank 11 und den Kühlwassertank 10 zu ergänzen und
den Wasserstand in ihnen auf einem gleichmäßigen Niveau zu
halten, wenn ein Teil des Wassers verdampft.
Das Wasser in dem Wasserspeichertank 15 ist zugeführtes
Leitungswasser. Um die Verunreinigungen der Wassertanks durch
in dem Wasser enthaltene Unreinheiten zu vermeiden, wird das
zusätzliche Wasser einem Druckfiltertank 14 durch die
zusätzliche Wasserzuführpumpe 19 zugeführt, um Verschmutzungen
zu beseitigen, bevor der zusätzliche Vorgang stattfindet.
Anschließend wird es dem zusätzlichen Wassertank 13 zugeführt.
Wenn das Material für den Druckfiltertank 14 nach der
Verwendung schmutzig ist, kann es wieder mit sauberem Wasser
aus dem zusätzlichen Wassertank 13 durch die automatische
Waschpumpe 18 für den Druckfiltertank 14 gereinigt werden.
Die Kugelventile in allen Wassertanks werden aktiviert, um das
zusätzliche Wasser einzulassen, wenn der Wasserstand in dem
Kühlturm 12, dem Wasserzuführtank 11 oder dem Kühlwassertank 10
absinkt. Wenn dagegen der Wasserstand bis zur oberen Grenze
steigt, werden die Kugelventile automatisch geschlossen, um den
zusätzlichen Vorgang zu beenden.
Wie zuvor ausgeführt worden ist, verwendet die vorliegende
Erfindung den Einsprühkühlmodus und verwendet die neue
systematische Anordnung in einer Erdölraffinerie, um das
ursprünglich zu verbrennende und zu entsorgende Erdölgas
zurückzugewinnen. Hierdurch kann einerseits das wertvolle
Erdölgas wiedergewonnen werden und andererseits kann das
öffentliche Ärgernis einer Luftverschmutzung, die durch das
Abfackeln des Erdölgases in einem Fackelturm erzeugt wird,
beseitigt werden. Somit ist die Wirkung der vorliegenden
Erfindung erheblich. Weiterhin verwendet das vorliegende System
die Abwärme des Dampfes, der durch den Raffinerieprozeß erzeugt
wurde, als Energie, die ursprünglich entsorgt werden mußte, und
es gewinnt das Erdölgas durch den Kühleffekt, der während der
Arbeit des Systems erzeugt wird, zurück, so daß es praktisch
und ökonomisch für die Industrie ist.
Dargestellt und beschrieben ist eine durch Abwärme
betriebene Erdölgasrückgewinnungsanlage, zu der in erster Linie
Kühlsystem, das wärmetauschende Erdölgasrückgewinnungssystem
und eine geeignete Hilfsausstattung gehören, wobei die Abwärme
des Raffinierungsverfahrens als Energie zur Erzeugung einer
Vakuumkühlfunktion verwendet wird, um das mit dem Erdölgas
wärmetauschende Wasser auf eine Temperatur von 12°C bis 13°C
zu kühlen, wodurch dem Gas Wärme entzogen und dieses zu einem
flüssigen Erdölgas zur Wiederverwendung kondensiert wird. Das
Erdölgas aus Ethan, Propan etc., das normalerweise in einem
Fackelturm verbrannt wird, kann nun zur Weiterverwendung
wiedergewonnen werden, und die bei einer Verbrennung des Gases
erzeugte Luftverschmutzung wird vermieden.
Claims (2)
1. Abwärmebetriebene Erdölgasrückgewinnungsanlage, zu der
gehören:
- a) ein Wasserkühlsystem mit einem Verdampfer (1), einem Hauptkondensator (2), einem ersten Stufenejektor (3), einem zweiten Stufenejektor (4) und einem dritten Stufenejektor (5), einem ersten Hilfsejektor (6), einem ersten Hauptkondensator (7), einem zweiten Hilfsejektor (8) und einem zweiten Hauptkondensator (9), wobei ein Peripheriesystem des Wasserkühlsystems einen Kühlwassertank (10), einen Wasserzuführtank (11), einen Kühlturm (12), einen entsprechenden Wassertank (13), einen Druckfiltertank (14) und einen Wasserspeichertank (15) aufweist, eine Wasserzuführpumpe (16) zwischen dem Wasserzuführtank (11) und dem Kühlturm (12) und eine Wasserzuführpumpe (17) für den Kühlturm (12) zwischen dem Kühlturm (12) und dem Hauptkondensator (2) angeordnet ist, sowie eine sich selbst zurückstellende Waschpumpe (18) für den Druckfiltertank (14) zwischen dem entsprechenden Wassertank (13) und dem Druckfiltertank (14) und eine entsprechende Wasserzuführpumpe (19) zwischen dem Druckfiltertank (14) und dem Wasserspeichertank (15) angeordnet ist;
- b) ein wärmetauschendes Erdölgasrückgewinnungssystem mit einem Wärmetauscher (20), einer Druckpumpe (21), die zwischen dem Wärmetauscher (20) und dem Kühlwassertank (10) vorgesehen ist, einer Transportpumpe (22) für flüssiges Erdölgas, die zwischen dem Wärmetauscher (20) und einem nicht gezeigten Speichertank vorgesehen ist, und einem Gebläse (23) für das Erdölgas, das mit dem Wärmetauscher (20) verbunden ist;
- c) eine periphere Hilfsausstattung mit einem explosionssicheren Motor/Membran-betätigten Ventil (24), das einer Dampfquelle nachgeordnet ist, einem selbstgesteuerten Druckerhaltungsventil (25), das dem explosionssicheren Motor/Membran-betätigten Ventil (24) nachgeschaltet ist, einem Dampf/Wasser-Abscheider (26), der dem selbstgesteuerten Druckerhaltungsventil (25) nachgeschaltet ist, einem Ausblasventil (27), das dem Dampf/Wasser- Abscheider (26) nachgeschaltet ist, und einem Dampfverteilungszylinder (28), der dem Dampf/Wasser- Abscheider (26) nachgeschaltet und über seine verschiedenen Ventile mit dem Kühlsystem verbunden ist, sowie einem Sicherheitsventil (29) für den Dampfverteilungszylinder (28), das dem Dampfverteilungszylinder nachgeordnet ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Wasserkühlsystem mit dem Verdichter (1), dem
Hauptkondensator (2), dem erst Stufenejektor (3), dem
zweiten Stufenejektor (4), dem dritten Stufenejektor (5),
dem ersten Hilfsejektor (6), dem ersten Hilfskondensator
(7), dem zweiten Hilfsejektor (8) und dem zweiten
Hilfskondensator (9) auf zwei, drei oder eine Mehrzahl von
Abschnitten entsprechend der benötigten Energie erweitert
werden kann, wobei bei einer Erweiterung des Kühlsystem auf
eine Mehrzahl von Abschnitten das Volumen der Wassertanks
und der Pumpen ebenfalls vergrößert ist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (3)
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| GB9301370A GB2274464B (en) | 1993-01-25 | 1993-01-25 | Petroleum gas recovery apparatus driven by refinery's normally wasted heat |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4302893A1 true DE4302893A1 (de) | 1994-08-04 |
Family
ID=27204717
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4302893A Withdrawn DE4302893A1 (de) | 1993-01-25 | 1993-02-02 | Abwärmebetriebene Erdölgasrückgewinnungsanlage |
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| Country | Link |
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| US (1) | US5386872A (de) |
| DE (1) | DE4302893A1 (de) |
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1993
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Lehrbuch der Kältetechnik, Bd. 1, Verlag C.F. Müller, Karlsruhe, S. 332, Bild 43 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2274464A (en) | 1994-07-27 |
| GB9301370D0 (en) | 1993-03-17 |
| US5386872A (en) | 1995-02-07 |
| GB2274464B (en) | 1996-03-20 |
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