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DE4301275A1 - Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes - Google Patents

Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes

Info

Publication number
DE4301275A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
rescue
electronic
stranded
location
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE4301275A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert-G Ehbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EHBAUER, HUBERT-G., 92237 SULZBACH-ROSENBERG, DE
Original Assignee
EHBAUER HUBERT G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EHBAUER HUBERT G filed Critical EHBAUER HUBERT G
Priority to DE4301275A priority Critical patent/DE4301275A1/de
Publication of DE4301275A1 publication Critical patent/DE4301275A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/16Apparatus engaging vessels or objects
    • B63C7/22Apparatus engaging vessels or objects using electromagnets or suction devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S5/00Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations
    • G01S5/16Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations using electromagnetic waves other than radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Gestrandete oder beschädigte Transportschiffe wie lecke Öltanker können oftmals nicht rechtzeitig geborgen werden, weil entsprechende Vorrichtungen fehlen, und weil die Mobilität für entfernte Rettungsmanöver, die Stabilität bei orkanartiger Witterung unzureichend ist.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt dieses Problem zugrunde. Es wird gelöst, indem das Bergungsschiff mittels elektronischen Navigationsinstrumenten den Havarist rasch lokalisiert und indem mittels computergesteuerten Teleskopgreifern die Bergungstrossen durch Elektromagnet fixiert werden. Das Leck wird ebenfalls mittels computergesteuerten Greifern mit Stahlplatten versorgt. Diese elektromagnetisch fixierte Stahlplatte dient gleichzeitig als Gleitplatte. Heckklappensensoren und starke Hydraulikzylinder öffnen das Heck über Schiebetüren, und die Schleppwinde schleppt den Havarist über Deckrollen in das Lastendeck.
Eine positive Ausgestaltung der Erfindung ist in Anspruch 2 angegeben. Meteo-Objekt-Frühwarnsensoren, Schlagseitenausgleichsinstrument und Wellen- bzw. Stromlinienoptimierungsgerät erhöhen die Sicherheit und Stabilität des Rettungschiffes, wie auch großflächige Stabilisierungsflossen an Außenbord und das Bugwellenschwert, die elektronisch an das Wasserniveau angepaßt werden. Für die Mobilität sorgen Haupt- und Seitenruder und Strahlentriebwerke. Nachdem der Havarist fixiert ist, kann in Tanks am Rettungsschiff umgepumpt oder in Container umgeladen werden. Bereits während der Fahrt zum Hafen kann das beschädigte Schiff repariert werden, Tanks oder Container können von anderen Rettungsschiffen oder Flugzeugen abtransportiert werden, wie es Anspruch 3 andeutet.
Ein weiterer positiver Effekt der Erfindung wird dadurch erzielt, wie in Anspruch 4 angegeben, daß das Rettungsschiff im Umschlaghafen sauber entladen und die Fracht ordentlich gelöscht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen aufgezeigt. Es zeigt
Fig. 1 Rettungsschiff mit Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen und Havarist,
Fig. 2 Sicherheit, Stabilität und Mobilität,
Fig. 3 Fixieren des Havarists und Umladen,
Fig. 4 Eindocken im Schwimmdock und Entladen der Schiffe, Reparatur.
Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichnungen:
Das Bergungsschiff (1) steuert das gestrandete bzw. beschädigte Schiff, den Havarist (2) an, mit elektronischen Navigationsinstrumenten: Meteo-Objekt-Sensoren, Infrarotinstrumente. Beim Bergungsvorgang wird von der Manöverbrücke (3) aus gesteuert, sonst, über dem Motorraum (5) und Pumpenraum (6), vom Steuerturm mit Navigationszentrale (4) aus. Die Bergungstrossen (7a) werden mit Elektromagnet (7b) über Heckmitte - (7c) und über beidseitig Innenbord- (7a) Umlenkrollen (8) mit dem Bug (7c) und beidseitig am Außenbord (7a) des Havarists angekoppelt. Computergesteuerte, auch manuell steuerbare Teleskoparme (9) bewerkstelligen diese Fernbedienung von der Manöverbrücke (3) aus. Hier befinden sich Displays und Steuerpult (9a, 10a), auch von Infrarotinstrumenten (10) und Beleuchtungskörpern, um bei jeder Witterung manövrieren und bergen zu können. Das Leck (12) des beschädigten Schiffes (2) wird provisorisch abgedichtet mit einer Stahlplatte (13a), indem mit den beiden Bordtrossen (7a) über die Schleppwinde (7) der Havarist leicht angehoben wird. Der Elektromagnet (7b) fixiert die Stahlplatte, die gleichzeitig als Gleitplatte dient. Das bewerkstelligt, wie das Trossenankoppeln, ein computergesteuerter fernbedienter Teleskopgreifer (9), von der Manöverbrücke (13c) aus.
Heckklappensensoren (11b) und starke Hydraulikzylinder öffnen das Lastendeck nur so weit, wie es das Rumpfausmaß des Havarists benötigt, die Schleppwinde (7) zieht den Havarist über Schlepprollen (11a) im Lastendeck - die sich elektronisch bedient und hydraulisch betätigt an die Form des Havaristrumpfes anpassen, auf das Rettungsschiff. Die Heckklappen schließen sich sogleich automatisch.
Großflächige Stabilisierungsflossen (14), die wie Bugwellenschwert (15), Meteo-Objekt-Frühwarnsensoren (19) sowie Schlagseitenausgleichsinstrumente mit Stromwellenoptimierung (20) über die Elektronik im Steuerturm (4) geregelt werden, sorgen zusammen mit Hauptruder als Doppelschraube (17), Seitenruder (18) und Strahlantriebswerken (16) außenbordig für Sicherheit, Mobilität und Stabilität. Das Bugschwert (15) nivelliert Fahrwasserwellen über Leitschlitze und -lamellen (15b) und leitet Bugwellen (15a) in Stromlinien am Schiffsrumpf vorbei.
Die Fixierungsstreben (21) werden eingespannt, das Leck (22) wird mit Dichtungsmaterial versorgt. Während der Fahrt zum Hafen können Öl oder andere Fachten in Tanks (23) umgepumpt werden, die vom Schiffskran (25), Kranteleskopen (26) auf weitere Rettungsschiffe verladen werden oder vom Flugzeug abtransportiert werden (28). Flüssigkeiten im Lastendeck werden in Reservetanks (24) gepumpt (27). Im Hafen: Eindocken in Schwimmdock (29), geflutet (30), gelenztes Schiffsdock (31), über Schlepprollen (32) auf Umladedock (35) mit Ölabscheider (33), Schiffe entladen (34, 36).

Claims (4)

1. Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Infrarotinstrument und elektronischem Navigationssystem wie Meteo-Objekt-Sensoren der Havarist rasch lokalisiert wird und daß mittels computergesteuerten Teleskopen Bergungstrossen mit Elektromagneten angekoppelt werden. Das Leck wird über computergesteuerte Teleskoparme mit Stahlplatte und elektromagnetischem Verschluß provisorisch versorgt.
2. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Heckklappensensoren das Lastendeck des Bergungsschiffes nur der Havarirumpfgröße entsprechend öffnen und der Havarist mit Schleppwinden über Schlepprollen rasch auf das Lastendeck geschleppt wird. Die Heckklappen schließen sich sogleich.
3. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bugwellenbrecher und großflächige Stabilisierungsflossen an dem Außenbord mit elektronischem Schlagseitenausgleicher und Wellen-/Stromlinienoptimierer und daß Haupt- und Seitenruder bzw. Strahlentriebwerke für Stabilität und Mobilität sorgen.
4. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fracht im Hafen sauber gelöscht wird und der Havarist in der Werft repariert wird.
DE4301275A 1993-01-19 1993-01-19 Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes Ceased DE4301275A1 (de)

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DE4301275A1 true DE4301275A1 (de) 1994-07-21

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Country Status (1)

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DE (1) DE4301275A1 (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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