DE4301275A1 - Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes - Google Patents
Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines BergungsschiffesInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C7/00—Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
-
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-
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Description
Gestrandete oder beschädigte Transportschiffe wie lecke
Öltanker können oftmals nicht rechtzeitig geborgen werden,
weil entsprechende Vorrichtungen fehlen, und weil die
Mobilität für entfernte Rettungsmanöver, die Stabilität
bei orkanartiger Witterung unzureichend ist.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt dieses Problem
zugrunde. Es wird gelöst, indem das Bergungsschiff mittels
elektronischen Navigationsinstrumenten den Havarist rasch
lokalisiert und indem mittels computergesteuerten Teleskopgreifern
die Bergungstrossen durch Elektromagnet fixiert
werden. Das Leck wird ebenfalls mittels computergesteuerten
Greifern mit Stahlplatten versorgt. Diese elektromagnetisch
fixierte Stahlplatte dient gleichzeitig als
Gleitplatte. Heckklappensensoren und starke Hydraulikzylinder
öffnen das Heck über Schiebetüren, und die Schleppwinde
schleppt den Havarist über Deckrollen in das Lastendeck.
Eine positive Ausgestaltung der Erfindung ist in Anspruch
2 angegeben. Meteo-Objekt-Frühwarnsensoren, Schlagseitenausgleichsinstrument
und Wellen- bzw. Stromlinienoptimierungsgerät
erhöhen die Sicherheit und Stabilität des Rettungschiffes,
wie auch großflächige Stabilisierungsflossen
an Außenbord und das Bugwellenschwert, die elektronisch
an das Wasserniveau angepaßt werden. Für die Mobilität
sorgen Haupt- und Seitenruder und Strahlentriebwerke.
Nachdem der Havarist fixiert ist, kann in Tanks am Rettungsschiff
umgepumpt oder in Container umgeladen werden.
Bereits während der Fahrt zum Hafen kann das beschädigte
Schiff repariert werden, Tanks oder Container können
von anderen Rettungsschiffen oder Flugzeugen abtransportiert
werden, wie es Anspruch 3 andeutet.
Ein weiterer positiver Effekt der Erfindung wird dadurch
erzielt, wie in Anspruch 4 angegeben, daß das Rettungsschiff
im Umschlaghafen sauber entladen und die Fracht
ordentlich gelöscht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen aufgezeigt.
Es zeigt
Fig. 1 Rettungsschiff mit Lokalisierungs- und
Bergungsvorrichtungen und Havarist,
Fig. 2 Sicherheit, Stabilität und Mobilität,
Fig. 3 Fixieren des Havarists und Umladen,
Fig. 4 Eindocken im Schwimmdock und Entladen
der Schiffe, Reparatur.
Erläuterung der Erfindung anhand der Zeichnungen:
Das Bergungsschiff (1) steuert das gestrandete bzw. beschädigte
Schiff, den Havarist (2) an, mit elektronischen Navigationsinstrumenten:
Meteo-Objekt-Sensoren, Infrarotinstrumente.
Beim Bergungsvorgang wird von der Manöverbrücke (3) aus gesteuert,
sonst, über dem Motorraum (5) und Pumpenraum (6), vom Steuerturm
mit Navigationszentrale (4) aus. Die Bergungstrossen
(7a) werden mit Elektromagnet (7b) über Heckmitte -
(7c) und über beidseitig Innenbord- (7a) Umlenkrollen (8) mit
dem Bug (7c) und beidseitig am Außenbord (7a) des Havarists
angekoppelt. Computergesteuerte, auch manuell steuerbare
Teleskoparme (9) bewerkstelligen diese Fernbedienung von
der Manöverbrücke (3) aus. Hier befinden sich Displays und
Steuerpult (9a, 10a), auch von Infrarotinstrumenten (10)
und Beleuchtungskörpern, um bei jeder Witterung manövrieren
und bergen zu können. Das Leck (12) des beschädigten Schiffes
(2) wird provisorisch abgedichtet mit einer Stahlplatte
(13a), indem mit den beiden Bordtrossen (7a) über die Schleppwinde
(7) der Havarist leicht angehoben wird. Der Elektromagnet
(7b) fixiert die Stahlplatte, die gleichzeitig als
Gleitplatte dient. Das bewerkstelligt, wie das Trossenankoppeln,
ein computergesteuerter fernbedienter Teleskopgreifer (9),
von der Manöverbrücke (13c) aus.
Heckklappensensoren (11b) und starke Hydraulikzylinder öffnen
das Lastendeck nur so weit, wie es das Rumpfausmaß des Havarists
benötigt, die Schleppwinde (7) zieht den Havarist über
Schlepprollen (11a) im Lastendeck - die sich elektronisch bedient
und hydraulisch betätigt an die Form des Havaristrumpfes
anpassen, auf das Rettungsschiff. Die Heckklappen schließen
sich sogleich automatisch.
Großflächige Stabilisierungsflossen (14), die wie Bugwellenschwert
(15), Meteo-Objekt-Frühwarnsensoren (19) sowie Schlagseitenausgleichsinstrumente
mit Stromwellenoptimierung (20)
über die Elektronik im Steuerturm (4) geregelt werden, sorgen
zusammen mit Hauptruder als Doppelschraube (17), Seitenruder
(18) und Strahlantriebswerken (16) außenbordig für Sicherheit,
Mobilität und Stabilität. Das Bugschwert (15) nivelliert Fahrwasserwellen
über Leitschlitze und -lamellen (15b) und leitet
Bugwellen (15a) in Stromlinien am Schiffsrumpf vorbei.
Die Fixierungsstreben (21) werden eingespannt, das Leck (22)
wird mit Dichtungsmaterial versorgt. Während der Fahrt zum
Hafen können Öl oder andere Fachten in Tanks (23) umgepumpt
werden, die vom Schiffskran (25), Kranteleskopen (26) auf weitere
Rettungsschiffe verladen werden oder vom Flugzeug abtransportiert
werden (28). Flüssigkeiten im Lastendeck werden in Reservetanks
(24) gepumpt (27). Im Hafen: Eindocken in Schwimmdock (29), geflutet
(30), gelenztes Schiffsdock (31), über Schlepprollen (32)
auf Umladedock (35) mit Ölabscheider (33), Schiffe entladen (34, 36).
Claims (4)
1. Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen
eines Bergungsschiffes,
dadurch gekennzeichnet,
daß mittels Infrarotinstrument und elektronischem
Navigationssystem wie Meteo-Objekt-Sensoren der Havarist
rasch lokalisiert wird und daß mittels computergesteuerten
Teleskopen Bergungstrossen mit Elektromagneten angekoppelt
werden. Das Leck wird über computergesteuerte
Teleskoparme mit Stahlplatte und elektromagnetischem
Verschluß provisorisch versorgt.
2. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Heckklappensensoren das Lastendeck des Bergungsschiffes
nur der Havarirumpfgröße entsprechend öffnen und der
Havarist mit Schleppwinden über Schlepprollen rasch auf
das Lastendeck geschleppt wird. Die Heckklappen schließen
sich sogleich.
3. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen nach Anspruch
1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Bugwellenbrecher und großflächige Stabilisierungsflossen
an dem Außenbord mit elektronischem Schlagseitenausgleicher
und Wellen-/Stromlinienoptimierer und daß
Haupt- und Seitenruder bzw. Strahlentriebwerke für
Stabilität und Mobilität sorgen.
4. Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen nach Anspruch
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fracht im Hafen sauber gelöscht wird und der
Havarist in der Werft repariert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4301275A DE4301275A1 (de) | 1993-01-19 | 1993-01-19 | Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE4301275A DE4301275A1 (de) | 1993-01-19 | 1993-01-19 | Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4301275A1 true DE4301275A1 (de) | 1994-07-21 |
Family
ID=6478471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4301275A Ceased DE4301275A1 (de) | 1993-01-19 | 1993-01-19 | Elektronische Lokalisierungs- und Bergungsvorrichtungen eines Bergungsschiffes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4301275A1 (de) |
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1993
- 1993-01-19 DE DE4301275A patent/DE4301275A1/de not_active Ceased
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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