DE439819C - Hintergrund fuer kinematographische Aufnahmen - Google Patents
Hintergrund fuer kinematographische AufnahmenInfo
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- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
- G03B15/08—Trick photography
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
19. JANUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 439819 KLASSE 57a GRUPPE
(H102955
IX\S7&)
Max Hasait in Dresden. Hintergrund für kinematographische Aufnahmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1925 ab.
Es ist vorgeschlagen worden, die üblichen gemalten oder gezeichneten Hintergründe für
kinematographische Aufnahmen durch eine undurchsichtigeweiße
oder metallisierte Wand zu ersetzen, auf welche ein Diapositiv \pn vorn
projiziert wird, oder durch eine durchsichtige oder durchscheinende Fläche, hinter welcher
der Projektionsapparat steht. Solche Hintergründe besitzen aber nicht immer die für
kinematographischeAufnahmen nötige Hellig- ίο
keit. Ferner haben alle Projektionsapparate nur einen ziemlich kleinen Bildwinkel, so daß
sie weit von dem Hintergrund entfernt aufgestellt
werden müssen und daher die Einrichtung viel Platz beansprucht. Diese Übelstände
werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß auf die Rückseite des Hintergrundes
die gewünschten Darstellungen als Schatten von Körpern geworfen werden. Da ίο man hierzu nur «ine starke, punktförmige
oder annähernd punktförmige Lichtquelle ohne weitere optische Hilfsmittel, wie Linsen oder
Spiegel, braucht, ist man weder in der Helligkeit noch im Bildwinkel beschränkt, und aus
letzterem Grunde kann sowohl die Lichtquelle wie der schattenwerfende Körper nahe an
den Hintergrund gerückt werden, so daß der Raumbedarf der Einrichtung gering und der
schattenwerfende Körper klein sein kann. Abb. ι stellt schematisch eine Einrichtung
nach der Erfindung im Querschnitt dar. α ist der Aufnahmeapparat, -b eine aufzunehmende
Person, c der durchscheinende Hintergrund, d der schattenwerfende Körper, e die Lichtquelle.
Der schattenwerfende Körper kann eine durchsichtige Platte z. B. aus Glas oder Cellonfilm
sein, auf welche die Darstellungen des Hintergrundes in Form von mehr oder weniger
durchscheinenden bis ganz undurchsichtigen Stellen gemalt sind. Zweckmäßiger besteht
er aus einem Rahmen mit einem darüber gespannten weitmaschigen Netz aus dünnen Fäden, auf welchem die'Darstellungen durch
eine oder mehrere Lagen von Gaze oder durch undurchsichtigen Stoff gebildet sind.
Abb. 2 stellt beispielsweise einen solchen schattenwerfenden Körper dar. f ist der Rahmen,
auf welchem das weitmaschige Netz g, h gespannt ist. Auf diesem ist eine Lage Gaze
o. dgl. in der Form von h, zwei Lagen Gaze in der Form von i und undurchsichtiger Stoff
in der Form von k befestigt.
Statt den schattenwerfenden Körper mit einem starren Rahmen zu versehen, kann man
ihn, welcher in diesem Fall die Form eines langen Bandes erhält, auf zwei senkrechten,
drehbaren, in entsprechendem Abstand voneinander angeordneten Walzen aufwickeln,
durch deren Drehung dann das Schattenbild eines Wandelpanoramas entsteht.
Ferner kann man vor oder hinter dem flachen schattenwerfenden Körper bewegliche
undurchsichtige bis durchscheinende Gegenstände anordnen, deren Schatten z. B. Meereswellen
oder Flammen darstellen. Eine solche Vorrichtung zur Darstellung der Wellen besteht
aus mehreren niederen, oben offenen, mit Netz bespannten Rahmen, welche mehrere Gazeschichten in den Umrissen von Wellen
tragen, parallel zueinander aufgestellt sind und in bekannter Weise abwechselnd gehoben und
gesenkt werden. Zur Darstellung von Flammen dienen Bänder und ausgezackte Stücke
aus dünner Seide, welche durch einen Luftstrom bewegt werden.
Claims (4)
1. Durchscheinender Hintergrund für kinematographische Aufnahmen mit von
rückwärts optisch darauf erzeugten Bildern, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder als Schatten von Körpern auf dem
Hintergrund erzeugt werden.
2. Hintergrund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schattenwerfende
Körper ein weitmaschiges Netz aus dünnen Fäden ist, welches die aus einer oder mehreren Lagen von Gaze
o. dgl. und aus undurchsichtigem Stoff bestehenden Darstellungen trägt.
3. Hintergrund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schattenwerfende
Körper ein langes Band ist, welches auf parallele, in entsprechendem Abstand
voneinander befindliche Walzen gewickelt ist, durch deren Drehung das Schattenbild eines Wandelpanoramas auf
dem Hintergrund entsteht.
4. Hintergrund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder hinter
dem schattenwerfenden Körper bewegliche, undurchsichtige oder durchscheinende Gegenstände angebracht sind, durch
welche auf dem Hintergrund der Schatten von Wellen oder Rauchschwaden entsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH102955D DE439819C (de) | 1925-08-04 | 1925-08-04 | Hintergrund fuer kinematographische Aufnahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH102955D DE439819C (de) | 1925-08-04 | 1925-08-04 | Hintergrund fuer kinematographische Aufnahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439819C true DE439819C (de) | 1927-01-19 |
Family
ID=7169130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH102955D Expired DE439819C (de) | 1925-08-04 | 1925-08-04 | Hintergrund fuer kinematographische Aufnahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439819C (de) |
-
1925
- 1925-08-04 DE DEH102955D patent/DE439819C/de not_active Expired
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