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DE43937C - Regelvorrichtung für Wassers badkochapparate - Google Patents

Regelvorrichtung für Wassers badkochapparate

Info

Publication number
DE43937C
DE43937C DENDAT43937D DE43937DA DE43937C DE 43937 C DE43937 C DE 43937C DE NDAT43937 D DENDAT43937 D DE NDAT43937D DE 43937D A DE43937D A DE 43937DA DE 43937 C DE43937 C DE 43937C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
valve
vessel
control device
water bath
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43937D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. WIGAND in Hannover
Publication of DE43937C publication Critical patent/DE43937C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/14Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens
    • A47J27/18Cooking-vessels for use in hotels, restaurants, or canteens heated by water-bath, e.g. pasta-cookers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Temperature-Responsive Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Im Folgenden wird unter einem Wasserbade die bekannte Einrichtung verstanden, bei der man die Erwärmung eines Gefäfses A, Fig. ι der Zeichnung, dadurch bewirkt, dafs man dasselbe in ein anderes Gefäfs B stellt, worin Wasser B1 durch Dampf oder, wie in der Zeichnung angenommen, auf einem Herd M durch directes Feuer erhitzt wird.
Die Ueberschreitung bestimmter Temperaturen in A verhindert man jetzt dadurch, dafs man das Gefäfs B mit einem Sicherheits ventil versieht, welches dem in B sich bildenden Wasserdampf freien Ausgang gestattet.
Da aber die Wassermenge in B sehr gering ist, so kann es leicht vorkommen, dafs der gröfste Theil desselben verloren geht und die Wände von B längere Zeit blofsgelegt sind. Das nun nöthige Nachfüllen von kaltem Wasser hat die bekannten Nachtheile im Gefolge, welche durch die nachstehend beschriebenen Einrichtungen dadurch vermieden werden, dafs die vom Wasser bespülte Fläche an A nach Gröfse und Zeitdauer selbsttätig regulirt und so die Temperatur in A innerhalb fest bestimmter Grenzen gehalten wird, ohne dafs dabei ein Wasserverlust entsteht. Dies wird dadurch erreicht, dafs bei einer bestimmten Temperatur das Wasser B1 aus B ganz oder theilweise in ein anderes Gefäfs, den sogenannten Aufnehmer G, übergeleitet und dann aus demselben mit passender Geschwindigkeit wieder in B zurückgeführt wird. Der hierzu nöthige Abschlufs zwischen B und G erfolgt durch die bekannten Organe, als Hähne, Schieber, Ventile u. s. w., welche
ι. durch das Wasser im Gefäfs B und
2. durch den Druck in A dirigirt werden.
Eine Einrichtung der ersten Art ist in den Fig. ι bis 5, eine der zweiten Art in den Fig. 6 und 7 dargestellt. In allen Figuren ist A das innere, B das äufsere Gefäfs, B1 das Wasser, R das Verbindungsrohr zwischen dem Gefäfs B und dem Aufnehmer G und M der Herd.
Bei der Einrichtung Fig. 1 bis 5 ist im Rohr R ein Ventilkasten K, Fig. 2, mit dem Zu- und Ausgang Kx und K2 und dem Sitz 5 des Ventils F mit Stegen F1 und Platte F2. An dieser befindet sich der Ansatz F3 und die Stange F4 mit der durch die Schraube k regulirbaren Feder F5. Aufserdem ist in K noch das Ventil W, welches seinen Sitz in F und oben und unten die Stege W1 und VF2 hat. Letztere führen sich im Sitz S, während erstere zur Führung von F in der Weise benutzt werden, dafs die Stege F1 auf VF1 gleiten.
Der Vorgang ist nun folgender:
Durch den Druck in B wird das Ventil W gegen seinen Sitz in F geprefst und dadurch der Aufnehmer G so lange abgesperrt, bis kurz vor der oberen Temperaturgrenze in A1, welcher naturgemäfs auch die oberste Grenze in B entspricht, beide Ventile zusammen gehoben werden und das Wasser B1 aus B in dem Mafse in G tritt, als der in B befindliche Druck anhält. Dieser sinkt aber nach und nach so weit, dafs F und W niederfallen und letzteres bis auf ein Hindernifs (hier das
Excenter VF4) heruntergeht und durch die dadurch verbleibende Oeffnung zwischen V und W das Wasser nach B fliefst. Es ist ersichtlich, dafs dieser Rückflufs des Wassers je nach der Gröl'se dieser Oeffnung schneller oder langsamer geschieht und dadurch die Wärmeübertragung an A seitens des Wassers in B sowohl mit Rücksicht auf die Gröfse der Berührungsfläche zwischen S1 und A, als auch auf die Zeitdauer der Berührung selbst verschieden und durch die Stellung von VF zu V genau regulirbar ist. Demnach wird die obere Temperaturgrenze in A durch den Anfang des Wasserübertritts nach dem Aufnehmer G, dagegen die untere Temperaturgrenze durch die Dauer des Rücktritts aus G in B bestimmt.
Die Gröfse der Oeffnung zwischen den Ventilen V und VF wird nach Bedürfnifs durch einen mit seiner Achse W3 drehbaren Daumen oder Excenter VF4 mittelst eines Handrades W. gestellt und so die Durchflufsgeschwindigkeit des Wassers B1 regulirt.
In der Zeichnung hat W4 die höchste Stellung. Selbstredend kann die Einrichtung von W und V auch eine passende Aenderung erfahren.
In der Einrichtung Fig. 6 und 7 ist nur die mafsgebende, von der vorigen abweichende Partie gezeichnet. Es sitzt dabei auf dem Deckel A1 oder einem anderen Theil von A ein Ventil F, dessen Stiel V1 bei der in A beabsichtigten höchsten Temperaturgrenze den Arm H des Hebels HH11 Fig. 6, hebt. Im Rohr R ist auch hier ein Ventilkasten K. Fig. 7, mit Zu- und Ausgang K1 und K„ und darin das Ventil VF. Dies bewirkt durch den Druck in B den Abschlufs zwischen letztere und dem Aufnehmer G so lange, bis es durch das Ventil V mittelst des Hebels H1 nach unten gedrückt wird. In diesem Augenblick tritt das Wasser B1 aus B durch R in G und beim späteren Sinken des Druckes in B, wie vorstehend beschrieben, mit der durch das Excenter VF1.- Fig. 7, regulirbaren Geschwindigkeit aus G nach B zurück.
Wie ersichtlich, findet in beiden Einrichtungen weder ein Wasser- noch Wärmeverlust statt, da das Rohr R und der Aufnehmer G gegen Abkühlung· zu schützen ist. Auch kann, da die Ventilbelastung, sowie die Durchflufsötinung genau regulirbar ist, das Spiel der Ventile auf enge Temperaturunterschiede begrenzt werden, wodurch die Entblöfsung der Flächen B minimal wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Wasserbädern die Regulirung der Temperatur im Innern des Gefäfses A (Fig. 1 und 6) zwischen bestimmten Grenzen dadurch, dafs an der oberen Temperaturgrenze die Hebung eines Ventils V erfolgt, wodurch die Verbindung zwischen dem Gefäfs B und dem Aufnehmer G hergestellt, das Wasser B1 aus B in G gepreist und so ganz oder theilweise seiner Function der Wärmeübertragung an A entzogen wird, während durch die Regulirung des Wasserrücktrittes mittelst Veränderung der Durchflufsöffnung des Ventils W seitens des verstellbaren Excenters oder Daumens W4 für das Wasser die Dauer der Entziehung seiner Function der Wärmeübertragung und durch diese die untere Temperaturgrenze in A bestimmt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43937D Regelvorrichtung für Wassers badkochapparate Expired - Lifetime DE43937C (de)

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