DE438696C - Rueckstellvorrichtung, insbesondere fuer Zaehlwerke - Google Patents
Rueckstellvorrichtung, insbesondere fuer ZaehlwerkeInfo
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- DE438696C DE438696C DES69159D DES0069159D DE438696C DE 438696 C DE438696 C DE 438696C DE S69159 D DES69159 D DE S69159D DE S0069159 D DES0069159 D DE S0069159D DE 438696 C DE438696 C DE 438696C
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- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- G06M1/28—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
- G06M1/30—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using heart-shaped or similar cams; using levers
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Description
- Rückstellvorrichtung, insbesondere für Zählwerke. Um die Zeiger von Zählwerken in eine vorbestimmte Lage, z. B. die Nullstellung, zurückzubringen, bedient man sich bis jetzt hauptsächlich einer Scheibe, die mit -!eni Zeiger verbunden und deren Rand nach einer Kurve, z. B. einer Herzkurve, geförint war. Durch Ausüben eines Druckes gegen den band einer derartigen Scheibe war es möglich, diese und damit auch den mit ihr verbundenen Zeiger aus jeder Lage in die Anfangsstellung zurückzubringen. Hierzu war aber ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand nötig. Die Gefahr eines Festhakens Eies Drückers war bei der geringsten Unebenheit am Rande der Scheibe immer vorhanden. Ferner mußte bei geringer Verschiebung aus der Anfangslage für Kurven, bei denen nur eine Drehrichtung möglich ist, diese Kurve dem; ganzen `Veä von 36o° zurücklegen. bei mehreren aufeinandergesteckten Zeigern und der dabei notwendigen größeren Bohrung wurde die Kurve sehr groß und praktisch nicht mehr ausführbar. Außerdem bestand der Nachteil, daß die Herstellung der Scheibe mit äußerster Geschwindigkeit erfolgen mußte, leas besonders bei der Massenherstellung hinderlich war.
- Die Erfindung bezweckt, die obenerwä'hnten Nachteile zti beseitigen und eine genaue und rasche Einstellung zu ermöglichen. Erfindungsgemäß wird diesem Übelstande abgeholfen und eine genaue sowie schnelle Rückführung z. B. von Zeigern auf eine vorbestimmte Lage unter Benutzung eines vorzugsweise senkrecht zu der zu verstellenden Drehachse bewegbaren Steuerorgans dadurch ermöglicht, daß das Steuerglied als gabelförmiger, zu beiden Seiten der zu .verstellenden Achse auf einen an dieser befestigten Hebel einwirkender Körper ausgebildet ist.
- Eine solche Rückstellanordnung eignet sich besonders für Zählwerke jeder Art, bei der dasselbe zu einer neuen Messung in seine Anfangsstellung zurückgebracht werden soll. Sehr vorteilhaft ist z. B. die Anordnung in Verbindung mit Behältern für Abgabe von bestimmten Flüssigkeitsmengen, so wie sie z. B. beim Verkauf von Benzin, Petroleum u. dgl. benutzt werden. Bei solchen Behältern müssen die Zeiger vor jeder netten Entnähme auf Null zurückgestellt werden, und eine genaue Rückstellung ist notwendig sowohl im Interesse des Käufers wie des Verkäufers.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung als Beispiel dargestellt.
- Abb. i bis 8 zeigen schematisch, wie das Steuerglied den an der Achse angebrachten Hebel je nach deren Stand nach rechts oder links in eine vorbestimmte Stellung drückt.
- Abb. 2 zeigt schaubildlich die Anordnung in. Verbindung mit zwei Zeigern.
- i ist ein als Gabel ausgebildetes Steuerglied mit zwei Zinken ,2 und 3. Die Enden dieser Zinken sind hier abgeschrägt gezeigt, können aber auch winklig sein. 4. ist ein als Winkelarm geformter V erstellhebel, der an der Achse 5 befestigt ist. Das freie Ende des Winkelarmes kann abgeschrägt oder abgerundet sein.
- Nach Abb. 9 hat die Gabel i eine solche Breite, daß sie gleichzeitig zwei Winkelarme 4 und a' verstellen kann. Diese sind hier nicht unmittelbar, sondern mittels Reibungshülsen 6 und 6' an den Achsen 5 und 5' befestigt, die je einen Zeiger 7 und 7' tragen.
- Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Je nach der Lage des Winkelarmes d. wird dieser beim Niederdrücken der Gabel i nach rechts oder links in die vorbestimmte Stellung gebracht und legt somit immer nur den kürzesten Weg zurück, der höchstens etwa ißo° betragen kann. In dieser Stellung wird der Winkelarm q. mit seiner freien Endfläche durch 'die Innenfläche des Gabelzinkens 2 und durch den Zinken 3 zWangläufig festgehalten. Das Zustandekommen dieser Stellung wird ermöglicht durch eine entsprechende gegenseitige Bemessung des Abstandes zwischen den Gabelzinken odei# deren Längen und der Länge der Winkelarmteile. Der Rückstellhebel i muß nach vollzogener Einstellung auf Null zur Freigabe der Bewegung der Zeigerachse wieder zurückbewegt werden und steht zweckmäßig unter-dem Einfluß der in Abb. 3 angedeuteten Feder B.
- Da sowohl die Gabel i als der Winkelarm 4 zweckmäßig `bemessen und keinen großen Beanspruchungen ausgesetzt sind, hat man jede Sicherheit für eine genaue \Tullstellung.
- Im einzelnen wird die Einrichtung den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepaßt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rückstellvorrichtung, insbesondere für Zählwerke mit vorzugsweise senkrecht zu der zu verstellenden Drehachse bewegbarem Steuerglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (i, 2, 3) als gabelförmiger,.zu beiden Seiten der zu verstellenden Achse (5) auf einen an dieser Achse (5) befestigten Hebel einwirkender Körper ausgebildet ist.
- 2. Rückstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (d.) aus einem von der Achse (5) abzweigenden und einem in einem Winkel dazu verlaufenden Teil besteht und ein abgeschrägtes oder abgerundetes Ende hat.
- 3. Rückstellvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, -laß die Gabel des Steuergliedes (i, 2, 3) Zinken (2, 3), von ungleicher Länge hat. Rückstellvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (2, 3) und der winklige Hebel (4.) im Verhältnis zueinander :.o ausgebildet und angeordnet sind, daß der Hebel (:4) in seiner der gewünschten Rückführungsstellung des Anzeigegliedes, des Zeigers (7) o. dgl. entsprechenden Lage (Abb..
- 4 und 8) gegen beide Enden der Gabel (2, 3) anliegt und seine Endfläche sich gegen die Innenfläche des längeren Gabelzinkens (2) stützt.
- 5. Rückstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere voneinander unabhängige Hebel (4., .1', Abb. 9) auf verschiedenen Drehachsen (5, 5') angeordnet sind, welche von einem gemeinsamen gabelförmigen Steuerglied (i, 2, 3) beeinflußt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69159D DE438696C (de) | 1925-03-08 | 1925-03-08 | Rueckstellvorrichtung, insbesondere fuer Zaehlwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES69159D DE438696C (de) | 1925-03-08 | 1925-03-08 | Rueckstellvorrichtung, insbesondere fuer Zaehlwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE438696C true DE438696C (de) | 1926-12-28 |
Family
ID=7500772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES69159D Expired DE438696C (de) | 1925-03-08 | 1925-03-08 | Rueckstellvorrichtung, insbesondere fuer Zaehlwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE438696C (de) |
-
1925
- 1925-03-08 DE DES69159D patent/DE438696C/de not_active Expired
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