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DE438434C - Einrichtung an Spannungsschnellreglern - Google Patents

Einrichtung an Spannungsschnellreglern

Info

Publication number
DE438434C
DE438434C DEF58705D DEF0058705D DE438434C DE 438434 C DE438434 C DE 438434C DE F58705 D DEF58705 D DE F58705D DE F0058705 D DEF0058705 D DE F0058705D DE 438434 C DE438434 C DE 438434C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
generator
core
current
voltage regulators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF58705D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INGENIEUR MAX FUSS GmbH
Original Assignee
INGENIEUR MAX FUSS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INGENIEUR MAX FUSS GmbH filed Critical INGENIEUR MAX FUSS GmbH
Priority to DEF58705D priority Critical patent/DE438434C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE438434C publication Critical patent/DE438434C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/107Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for limiting effects of overloads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung an Spannungssehnellregiern. In Betriebsanlagen, deren Spannung durch Schnellregler überwacht wird, ist es nötig, daß bei eintretenden L berlastungen, insbesondere bei plötzlich auftretenden Kurzschlüssen, die Erregung der Generatoren nicht gesteigert wird entsprechend der vom Regler konstant zu haltenden Generatorspannung, sondern auf den Betrag herabgesetzt wird, dem ein bestimmter Überlastungsstrom bzw. Kurzschlußstrom entspricht.
  • Bekanntlich sucht ein nach dem Prinzip der Überwindung der magnetischen Trägheit der Erregermaschine arbeitender Spannungsschnellregler auch bei auftretenden t berlastungen bzw. Kurzschlüssen die Erregerspannung so lange zu erhöhen, bis die normale, vom Regler konstant zu haltende Generatorspannun.g erreicht ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, daß z. B. bei einem Kurzschluß die Kurzschlußleistung des Generators erhöht wird und damit schädliche Folgen für die Betriebsanlage haben kann. Da andererseits z. B. bei eintretendem I%urzschluß die Abschaltung des Netzes durch den für gewöhnlich vorgesehenen automatischen Schalter mit Zeitauslösung erst nach einigen Sekunden erfolgen soll, so besteht die 'Möglichkeit, daß während dieser Zeit der Kurzschluß behoben ist und das Netz nicht abgeschaltet wird. Der die Netz- oder Generatorspannung überwachende. Schnellregler soll aber in diesem Falle die Erregung des Generators, herabsetzen und nach Abklingen des Kurzschlusses selbsttätig wieder normale Spannung einstellen. Bleibt der Kurzschluß bestehen und erfolgt nach einer gewissen Zeit die Abschaltung des Netzes, so ist es zweckdienlich, daß, bevor die Abschaltung erfolgt, die Erregung des Generators ermäßigt wird, um gefährliche Stromerhöhungen dem Generator und dem automatischen Schalter fernzuhalten.
  • Eine Lösung dieser Aufgabe, durch Schnellregler die Erregung des Generators bei einem Kurzschluß herabzusetzen und beim Abklingen desselben die normale Arbeitsweise des Reglers wieder herzustellen, ist bei Schnellrr-glern mit zwei beweglichen Kontakthebeln durch Anwendung mechanischer Hilfsmittel in Gestalt eines Schutzrelais bekannt geworden.
  • Der Anker dieses von dem Überstrom beeinflußten Schutzrelais hat die Aufgabe, dem sinkenden Netzmagnetkern entgegenzuwirken oder durch Einwirkung auf den. Hebel des Gleichstrommagneten die Verstellung des Regelbereiches herbeizuführen. Bei dieser An-,ordnung muß demnach _ der Anker dieses Schutzrelais noch die jeweiligen durch die Betriebsverhältnisse bedingten. Amperewindungen des Netzmagnetkernes oder des Gleichstrommagneten überwinden. Da die Größe dieser zu überwindenden Amperewindungen_ durch die Art und Dauer des Kurzschlusses für jeden Betriebsfall verschieden ist, so muß auch die resultierende Wirkung des, Ankers dieses Schutzrelais verschieden sein, d. h. die Herabsetzung der Erregerspannung entsprechend der durch den Kurzschluß gegebenen Netzspannung isst nur annähernd möglich. Das Aufbringen dieser fehlenden Amperewindungen durch das Schutzrelais erfolgt auf Kosten der Genauigkeit der Regulierung, da das Schutzrelais nur bei einer einmal festgelegten Amperewindungszahl anspricht und demzufolge die bei den verschiedenen Arten von Kurzschlüssen verschieden sein wird.
  • Eine Einrichtung, die ein überregulieren bei Kurzschlüssen mit einfachen Mitteln verhindert und welche die Erregerspannung je nach der Axt und Dauer des Kurzschlusses derart herabsetzt, daß der von dem Schutzrelais eingestellte Stromwert auch genau konstant gehalten wird, ist in Verbindung mit dem nach Patent 253555 und 271729 bekanntgewordenen Schnellregler mit einem gegen einen festen Kontakt wirkenden, an zwei Gelenk- als Angriffspunkte von den Regelgrößen beeinflußten Schwinghebel in der Zeichnung dargestellt.
  • Es bezeichne A, den durch Schnellregler B zu überwachenden Generator mit der zugehörigen Erregermaschüze C; D, den. vom Regler periodisch eingeschalteten und kurzgeschlos: senen Nebenschlußregulierwiderstand; a den Spannungskern mit Wicklung b, c den Stromkern mit Wicklung d; e, t Verbindungsstücke gekuppelt mit dem Spannungskern a und dem Stromkern d; 1i, 1 Stellschrauben; ä den den beweglichen Hauptkontakt k tragenden Kontakthebel; 1 den festen Hauptkontakt; nt, tt die Relaiskontakte und o, p- Dämpfungspumpen.
  • Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende: Im Ruhezus.ta-nde bzw. im ausgeschalteten Zustande des Reglers liegen die beiden Stellschrauben 11, 1 auf den Verbindungsstücken e, f auf. Wird nun der Regler, der in der bekannten Weise auf normale Spannung arbeiten soll, eingeschaltet, so wird der Spannungskern 1z mit dem Verbindungsstück f die Stellschraube lt so weit ,anheben, bis die zu regelnde Spannung am Generator erreicht ist, während der Stromkern c mit dem Verbindungsstück e sich im Ruhezustand befindet, d. h. die Stellschraube i das Verbindungsstück e nicht berührt. Der Schnellregler wird nun durch den Spannungskern a die Generatorspannung von Leerlauf bis Vollast konstant halten. Tritt nun eine Überlastung oder ein Kurzschluß auf, so wird die Generatorspannung und mit ihr der Spannungskern. a sinken. In demselben Moment wird das Verbindungsstück e die Stellschraube i berühren und der Stromkern durch Betätigen des gemeinsamen Kontakthebels g die Steuerung der Hauptkontakte L, k bzw. der Relaiskontakte m, it übernehmen. Der Stromkern c, der für einen bestimmten, durch die jeweiligen Betriebsverhältnisse gegebenen zulässigen Überstrom eingestellt und bei diesem im Gleichgewicht war, ist durch den auftretenden Gefahrstrom in seinem Gleichgewicht gestört und wird die Erregung des Generators, so weit herabsetzen, bis der Gleichgewichtszustand des Stromkernes c wieder erreicht ist. Durch diese Einrichtung wird die Spannungsregulierung in eine Stromregulierung übergeführt.
  • Ist die Überlastung vorüber bzw. der Kurzschluß behoben, so sinkt der Stromkern c und erhöht dadurch die Erregung und die Generatorspannung so lange, bis der am Spannungskern a konstant zu haltende Spannungswert erreicht bzw. im Gleichgewichtszustand ist und die Spannungsregulierung übernimmt. Die von dem Stromkern c bisher bewirkte Stromregulierung ist nun wieder in eine Spannungsregulierung übergefülirt.
  • Diese Einrichtung kann ihrer Zweckwirkung nach auch sinngemäß für die Regulierung anderer Betriebsgrößen, wie Leistung, Leistungsfaktor usw., Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Spannungsschnellreglern mit einem gegen einen festen Kontakt wirkenden, an zwei Gelenk- als Angriffspunkte von den Regelgrößen beeinflußten Schwinghebel, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Überstrom oder von der Spannung beeinflußtes Schutzrelais, beim Ansprechen nur den Schwinghebel ohne Beeinflussung der Kerne der anderen Regelgrößen steuert.
DEF58705D 1925-04-26 1925-04-26 Einrichtung an Spannungsschnellreglern Expired DE438434C (de)

Priority Applications (1)

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DEF58705D DE438434C (de) 1925-04-26 1925-04-26 Einrichtung an Spannungsschnellreglern

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DEF58705D DE438434C (de) 1925-04-26 1925-04-26 Einrichtung an Spannungsschnellreglern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE438434C true DE438434C (de) 1926-12-17

Family

ID=7108620

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DEF58705D Expired DE438434C (de) 1925-04-26 1925-04-26 Einrichtung an Spannungsschnellreglern

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DE (1) DE438434C (de)

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