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DE437894C - Verdrehmaschine fuer Kurbelwellen mit einer feststehenden und einer drehbaren Einspannvorrichtung - Google Patents

Verdrehmaschine fuer Kurbelwellen mit einer feststehenden und einer drehbaren Einspannvorrichtung

Info

Publication number
DE437894C
DE437894C DEB117788D DEB0117788D DE437894C DE 437894 C DE437894 C DE 437894C DE B117788 D DEB117788 D DE B117788D DE B0117788 D DEB0117788 D DE B0117788D DE 437894 C DE437894 C DE 437894C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
jaws
clamping device
cranks
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB117788D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergische Stahl Industrie
Original Assignee
Bergische Stahl Industrie
Publication date
Priority to DEB117788D priority Critical patent/DE437894C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE437894C publication Critical patent/DE437894C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/14Twisting
    • B21D11/16Crankshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

487894
Die Erfindung betrifft eine Verdrehmaschine für Kurbelwellen, die mit einer feststehenden und einer drehbaren Einspannvorrichtung zur Aufnahme je einer oder auch mehrerer Kurbeln der Welle versehen ist. Das Neue besteht darin, daß die drehbare Einspannvorrichtung von einem drehbar gelagerten und mit einem Antriebsvorgelege gekuppelten Ring getragen wird und aus zwei als Kle.mm·' ίο backen dienenden Hebeln besteht, die je mit ihrem einen Ende um zwei in quer zu den Hebeln verlaufenden Langlöchern verateilbare Zapfen drehbar und durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Spindel gegeneinander verstellbar sind, die ihrerseits an den beiden anderen Enden jedes Hebels angreift, während die feststehende Einspannvorrichtung zwei ebenfalls mittels einer in gleicher Weise ausgebildeten. Spindel gemeinao sam und geradlinig gegeneinander verschiebbare Backen auf einem Schlitten trägt, der in der Achsenrichtung des an der drehbaren Einspannvorrichtung vorgesehenen Ringes verstellbar ist.
Infolgedessen zeichnet sich die neue Maschine durch einfache und leichte Bedienung sowie dadurch aus, daß mit ihrer Hilfe auch solche Kurbelwellen eingespannt und bearbeitet werden "können, die sowohl in der gegenseitigen Entfernung der Kurbeln als auch in der Dicke der Kurbelwangen voneinander abweichen.
-Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt und
Abb. 3 eine Ansicht von dem in Abb. 1 rechten Ende.
Auf dem Bett« der Maschine steht eine senkrechte Wand b, in der ein Ring c drehbar gelagert ist. Dieser kann mittels eines auf seinem einen Ende befestigten Schnecken-Zahnkranzes d und einer darin eingreifenden Schnecke/ gedreht werden. Die Schneckenwelle g steht durch ein Zahnräderpaar h, i mit einer Welle k in Verbindung, die auf ihrem den Zahnrädern h, i entgegengesetzten Ende ein Reibrad ta trägt. Mit letzterem wirken zwei Reibrollen η, ο zusammen, deren Wellen in einem Schwinghebel ρ lagern, der aus einer im" wesentlichen "dreieckigen Platte gebildet ist. - Der Hebel ρ ist um die Antriebswelle q schwingbar, die durch einen endlosen Riemen/· o. dgl. mit einem Elektromotor oder einer anderen Kraftquelle gekuppelt ist. Die beiden Reibrollen η, ό sind dabei mit der Antriebswelle q durch drei Zahnräder s, t, ti gekuppelt, von welchen das auf der Welle q sitzende Zahnrads mit dem Zahnradi auf der Welle der Reibrolle η kämmt, während letzteres wiederum in das Zahnrad« auf der Welle der anderen Rolle 0 eingreift. Die beiden Reibrollen η, ο werden somit in entgegengesetztem Sinne gedreht. In der gezeichneten Mittellage des Schwinghebels ρ sind beide Rollen«,ο vom Reibradm entfernt, der Antrieb ist somit ausgerückt. Durch Schwingen des Hebels ρ nach rechts oder links, was durch ein in jeder Stellung sperrbares Hebelgestänge geschieht, kann wahlweise die eine oder andere Rolle η oder ο an das Reibrad OT angedrückt und dadurch unter Vermittlung des Vorgeleges k, i, h, g, f, d der Ring c beliebig im Uhrzeigersinne oder in umgekehrter Richtung gedreht werden.
Der Ring c trägt an seinem dem Schneckenzahnkranz d entgegengesetzten Ende eine zur Aufnahme einer zu versetzenden Kurbel des Werkstücks geeignete Einspannvorrichtung. Diese besteht aus zwei als Klemmbacken dienenden Hebeln w, w, die mit ihren einen Enden um zwei Zapfen χ, χ drehbar sind, die ihrerseits wiederum in zwei quer zur Längenausdehnung der Hebel w verlaufenden Langlöchern y gegeneinander verstellt werden können. Die anderen Enden der beiden Hebel sind zwecks gemeinsamer gegenseitiger Verstellung durch eine Spindel ζ mit Rechts- und

Claims (1)

  1. Linksgewinde gekuppelt, die in einem zwischen den beiden Hebeln am Ringe befestig- | ten Böckchen 2 lagert. Das Einspannen eines Werkstückes in die Spannvorrichtung des Ringes c geschieht in der Weise, daß die beiden Hebel w zunächst durch Verstellung der Drehzapfen λ: in den Langlöchern y einander so weit genähert werden, daß sie an beiden Seiten der Kurbelwangen anliegen, worauf die Backen w durch Drehen der Gewindespindel ζ fest an das Werkstück angepreßt werden.
    Gegenüber dem die Einspannvorrichtung tragenden Ende des Ringes c ist auf dem Bett α der Maschine ein in der Achsenrichtung \ des Ringes c verschiebbar geführter Schiit- ! ten 3 angeordnet, der mittels einer Gewindespindel 4 verstellt werden kann. Dieser Schiitten 3 trägt eine zweite Einspannvorrichtung :
    für die Kurbelwelle, welche aus zwei in Führungen des Schlittens geradlinig gegeneinander verschiebbaren Klemmbacken S, 5 be- : steht. Diese können durch eine Spindel 6 mit Rechts- und Linksgewinde, die in zwei zwischen den Backen 5, 5 auf dem Schlitten 3 befestigten Böckchen 7 lagert, gemein- | sam verstellt werden, um eine Kurbel des Werkstücks zwischen sich einzuklemmen. Die Breite der Klemmbacken 5 am Schlitten 3 , ist zweckmäßig derart, daß sie nicht nur eine, sondern im Bedarfsfalle auch zwei nebeneinanderliegende, nicht gegeneinander zu versetzende Kurbeln aufnehmen können.
    Die Arbeitsweise der neuen Maschine ist folgende: Die zu bearbeitende Kurbelwelle j wird unter Hindurchführung durch den j Ringe derart in die Maschine eingebracht, daß sich eine Kurbel oder ein Kurbelpaar zwischen den Backen 5, 5 des Schlittens 3, die jeweils zu versetzende Kurbel dagegen in j der Einspannvorrichtung w, w des Ringes c j befindet. Durch Verschiebung des Schlittens 2 I können dabei die beiden Einspannvorrichtun- j gen entsprechend dem Abstand der einzu- · spannenden Kurbeln einander genähert oder voneinander entfernt werden. Die Kurbelwelle muß natürlich zugleich eine solche Stellung in der Maschine erhalten, daß ihre Mittellinie mit der Drehachse des Ringes c zusammenfällt. Nachdem die in den Einspannvorrichtungen befindlichen Kurbeln durch Gegeneinanderpressen der Backen ii>, w und S, 5 fest eingeklemmt worden sind, wird der Ring c, je nachdem ob die zwisehen den Backen. w, w befindliche Kurbel nach der einen oder anderen Seite versetzt werden soll, im Uhrzeigersinne oder in entgegengesetzter Richtung um den gewünschten Winkel gedreht und so die Versetzung der Kurbel bewirkt. Der Drehwinkel kann dabei an einer Maßeinteilung abgelesen werden. Diese Maßeinteilung, welche auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann entweder am Ring C oder an der das Lager für diesen bildenden Wand b angebracht sein und mit einer an der Wand oder am Ring vorgesehenen Zeigermarke zusammenwirken. Ist die Verdrehung der einen Kurbel bewirkt, so werden die Spannvorrichtungen w, w und 5, 5 gelöst. Die Kurbelwelle kann dann in der Maschine verschoben werden, um andere Kurbeln zwischen die Einspannvorrichtungen zu bringen, worauf sich das beschriebene Spiel wiederholt.
    Natürlich sind mancherlei Abänderungen des gezeichneten Beispiels möglich. Z. B. könnten statt nur einer Einspannvorrichtung gegebenenfalls beide Einspannvorrichtungen im Sinne des Versetzens der eingespannten Kurbeln um eine gemeinsame Achse drehbar angeordnet sein. Auch könnte der Antrieb des die drehbare Einspannvorrichtung tragenden Ringes an Stelle eines Reibräderwendegetriebes auch ein Zahnräderwendegetriebe enthalten. Das dargestellte Reibungsgetriebe hat jedoch den Vorteil größerer Einfachheit in der Einrichtung und Bedienung.
    Pate ν ta ν s ρru c η :
    Verdrehmaschine für Kurbelwellen mit einer feststehenden und einer drehbaren Einspannvorrichtung zur Aufnahme je einer oder auch mehrerer Kurbeln der Welle, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Einspannvorrichtung von einem drehbar gelagerten und mit einem Antriebsvorgelege gekuppelten Ring (c) getragen wird und aus zwei als K3.emm.bakken dienenden Hebeln (w, w) besteht, die mit ihren einen Enden um zwei in quer zu den Hebeln verlaufenden Langlöchern (j1, j) verstellbare Zapfen (x,x) drehbar und durch eine Spindel (2) mit Rechtsund Linksgewinde, die an den beiden an- deren Enden angreift, gegeneinander verstellbar sind, während die feststehende Einspannvorrichtung zwei ebenfalls mittels einer Spindel (6) mit Rechts- und Linksgewinde gemeinsam und geradlinig gegeneinander verschiebbare Backen (5, 5) auf einem Schlitten (3) trägt, der in der Achsenrichtung des Ringes (c) der drehbaren Einspannvorrichtung verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB117788D Verdrehmaschine fuer Kurbelwellen mit einer feststehenden und einer drehbaren Einspannvorrichtung Expired DE437894C (de)

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