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DE43725C - Vorrichtung zum Schutze von Taschenuhren und anderen in der Tasche getragenen Gegenständen gegen Taschendiebe und Herausfallen - Google Patents

Vorrichtung zum Schutze von Taschenuhren und anderen in der Tasche getragenen Gegenständen gegen Taschendiebe und Herausfallen

Info

Publication number
DE43725C
DE43725C DENDAT43725D DE43725DA DE43725C DE 43725 C DE43725 C DE 43725C DE NDAT43725 D DENDAT43725 D DE NDAT43725D DE 43725D A DE43725D A DE 43725DA DE 43725 C DE43725 C DE 43725C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pocket
watch
rings
watches
falling out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43725D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. H. PADBURY in West Hampstead, England
Publication of DE43725C publication Critical patent/DE43725C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C19/00Devices for preventing pilfering of watches or jewellery

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1887 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung , um Uhren oder ähnliche in der Tasche getragene Gegenstände vor Entwendung und Herausfallen aus der Tasche zu schützen, wie das beim Reiten, Laufen, Bücken oder während einer schnellen und aufsergewöhnlichen Bewegung des Körpers, z. B. beim Jagen, Rudern, Spielen u. dergl. vorkommen kann. Dabei gestattet die Vorrichtung dem Träger, die Uhr oder den betreffenden Gegenstand mit gröfster Leichtigkeit mit der Hand aus der Tasche herauszunehmen.
Die Sicherheitsvorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen dieselbe in vergrößertem Mafsstabe in Seiten- und Oberansicht. Fig. 3 ist eine Rückansicht der Vorrichtung, Fig. 4 zeigt einzelne Theile und Fig. 5 die Vorrichtung in schaubildlicher Ansicht an einer Uhr angebracht.
A und B sind zwei flache Metallstücke, welche an einem Ende drehbar mit einander verbunden sind. Jedes dieser Metallstücke hat einen halbkreisförmigen Ausschnitt, wie bei C, Fig. 2, ersichtlich ist. In diese Ausschnitte legt sich der Hals des Uhrknopfes ein. An dem Stück A ist ein Riegel D (in Fig. 4 besonders gezeichnet) drehbar befestigt, dessen nach unten umgebogene Nase in einen Einschnitt des Metallstückes B eingreift, so dafs, wenn man den Riegel D nach aufsen dreht, die beiden Stücke A und B genügend weit aus einander geklappt werden können, um den Hals des Uhrknopfes zwischen ihnen bis zum Ausschnitt C einfuhren zu können. Alsdann werden die beiden Stücke A und B wieder zusammengeklappt und durch Zurückdrehen des Riegels D fest mit einander verbunden. Auf A und B ist ferner eine Platte E befestigt, welche mit einer gebogenen Feder F aus einem Stück hergestellt ist, wie Fig. 4 zeigt. Die freien Enden der Feder F legen sich gegen zwei Ringe G G und pressen dieselben beständig aus einander.
Anstatt der gebogenen Feder F7 welche auf beide Ringe G G gemeinschaftlich wirkt, könnte auch jeder Ring für sich mit einer besonderen Feder versehen sein.
Die Ringe G G sind mittelst umgebogener Zungen in entsprechende Oeffnungen der Stücke A und B eingesetzt und auf diese Weise drehbar mit A und B verbunden, jedoch könnten diese Ringe auch in anderer Weise drehbar mit A und B verbunden sein ; Bedingung ist nur, dafs sie sich lose hin und her drehen lassen und von der Feder F auswärts geprefst werden. Die Ringe G sind oben mit Zähnen oder Klauen H ausgerüstet.
Das Stück A ist mit einer seitlichen, fischschwanzähnlichen Verlängerung J versehen, welche so weit nach unten umgebogen wird, j bis sie sich gegen den Rücken der Uhr anlegt, an welcher die Vorrichtung angebracht wird. Die Sicherheitsvorrichtung wird hierdurch in der richtigen Lage gehalten.
Um die Vorrichtung an einer Uhr anzubringen, öffnet man den Riegel D, klappt die Metallstücke A und B aus einander, führt den
Hals des Uhrknopfes ein, klappt A und B zusammen und schliefst wieder den Riegel D. Die Uhrkette wird in üblicher Weise an dem Ringe des Uhrknopfes befestigt. Die Uhr kann nun leicht und ohne Hindernifs in die Tasche gesteckt werden; wenn aber versucht würde, dieselbe durch einen Zug an der Kette herauszuziehen, so wurden die Zähne H der Ringe G in das Futter der Tasche eindringen und dadurch das Herausziehen verhindern. Wenn aber die Ringe G mit dem Daumen und dem Zeigefinger erfafst und zusammengedrückt werden , dann kann man die Uhr frei aus der Tasche nehmen.
Unter Umständen und besonders bei kleineren Uhren, z. B. Damenuhren, kann einer der Ringe G fortgelassen werden, ohne die Wirkung der Vorrichtung zu beeinträchtigen.
Die Vorrichtung ist vortheilhaft anzuwenden bei Geldbehähern von der Gestalt einer Uhrkapsel, welche in der Tasche getragen werden.
Die Ringe G könnten auch unmittelbar an der Uhr angebracht werden, die Wirkung derselben würde ähnlich wie vorhin beschrieben sein.
Ich weifs, dafs ungefähr um das Jahr 1877 Sicherheitsvorrichtungen für Uhren vorgeschlagen wurden , welche sich in der Tasche öffnen und in Tha'tigkeit treten sollten, sobald an der Uhrkette ein Zug ausgeübt wurde. Es wurde dann im Jahre 1884 eine Vorrichtung constrain, bei welcher Zähne herausgeschnellt wurden, sobald an der Uhrkette gezogen wurde. Bei meiner Vorrichtung aber sind die Ringe G stets aus einander gedruckt, wenn sich die Uhr mit der Vorrichtung in der Tasche befindet, und sie verhindern nicht nur, dafs die Uhr durch einen Zug an der Kette aus der Tasche herausgerissen werden kann, sondern sie verhindern auch das Herausfallen der Uhr aus der Tasche. Dabei ist der Widerstand, welchen meine Vorrichung ausübt, ein viel gröfserer, als der bei den vorerwähnten früheren Vorrichtungen, und die an den Ringen befindlichen Zähne, sofern solche überhaupt angebracht sind, beschädigen den Stoff der Tasche nicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherheitsvorrichtung für Uhren, gebildet aus den beiden drehbar mit einander verbundenen und mit Oeffnung C versehenen Platten A und B, der Feder E F, dem Riegel D1 den Ringen G G mit oder ohne Zähne H und dem Fufsstück J, wobei durch die Auseinanderpressung der Ringe G die Uhr sicher in der Tasche gehalten wird , während nach dem Zusammendrücken dieser Ringe die Uhr leicht aus der Tasche entfernt werden kann.
    Hierzu I Blatt /eichmin£en.
DENDAT43725D Vorrichtung zum Schutze von Taschenuhren und anderen in der Tasche getragenen Gegenständen gegen Taschendiebe und Herausfallen Expired - Lifetime DE43725C (de)

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ID=319018

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43725D Expired - Lifetime DE43725C (de) Vorrichtung zum Schutze von Taschenuhren und anderen in der Tasche getragenen Gegenständen gegen Taschendiebe und Herausfallen

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