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DE436995C - Loeschkasten - Google Patents

Loeschkasten

Info

Publication number
DE436995C
DE436995C DEB117011D DEB0117011D DE436995C DE 436995 C DE436995 C DE 436995C DE B117011 D DEB117011 D DE B117011D DE B0117011 D DEB0117011 D DE B0117011D DE 436995 C DE436995 C DE 436995C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
coke
cake
extinguishing
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB117011D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MORITZ BOISTEL
Original Assignee
MORITZ BOISTEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MORITZ BOISTEL filed Critical MORITZ BOISTEL
Priority to DEB117011D priority Critical patent/DE436995C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE436995C publication Critical patent/DE436995C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/02Dry cooling outside the oven
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/14Cars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Löschkasten. Bei Einrichtungen zum Kühlen von Koks mittels indifferenter Gase hat man schon vorgeschlagen, den Kokskuchen in der Kammer durch Veränderung der Bodenform zu brechen, um das Durchstreichen der Gase durch den Koks zu begünstigen. Die dazu vorgeschlagenen Einrichtungen bestehen aus ei-,er längslaufenden Bodenerhöhung, die die gestellte Aufgabe nur ganz unvollkommen erfüllen läßt und vor allen Dingen die indiffereuten Gase nicht genügend an alle Teile des Kokskuchens heranführt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Löschlasten in Form einer Kokskammer zum Löschen von Koks mittels indifferenter Gase, bei dem die eine Seitenwand des Kastens einen Zuleitungsstutzen und die gegenüberliegende einen Ableitungsstutzen und die Kastenwände sowie der Boden Verteil- bzw. Sammelkanäle aufweisen, die von einem Stutzen ausgehen bzw. zu einem hinführen. Dadurch ist es ermöglicht, insbesondere wenn außerdem noch durch die Bodengestaltung dafür gesorgt wird, daß der Kokskuchen in der Ouerachse gebrochen wird, die indifferenten Gase in günstigster Weise vielfach an die durch den Bruch entstehenden kleineren Kuchenteile heranzubringen, also auf einer verhältnismäßig großen Oberfläche kühlend einzuwirken, wodurch der Kühlvorgang wesentlich beschleunigt wird. Durch die zahlreichen, bei dem Bruch auftretenden Spalten und Risse wird der Widerstand der indifferenten Gase erheblich geringer und infolgedessen der Kraftverbrauch bedeutend vermindert. Der Löschkasten mit den seitlichen Anschlüssen und der geschilderten Inneneinrichtung läßt sich des weiteren dann in an sich bekannter Weise mit einem Wärmeverbraucher verbinden, an dessen Eingang der Abfuhrstutzen der durch das Kühlen des Kuchens heiß gewordenen Gase angeschlossen wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Löschkastens nach der Erfindung in Abb. i in Ansicht und Teilschnitt, in Abb. 2 in Aufsicht und in Abb. 3 zu mehreren in Verbindung mit einem Wärmeverbraucher dargestellt. Der Löschkasten A ist der Form der Kokskammer angepaßt, aber zur Vermeidung jeglichen Klemmens etwas breiter gehalten.
  • Je nach Beschaffenheit und Festigkeit des Kokses ist der Kastenboden regelmäßig oder unregelmäßig abgeschrägt oder fällt stufenartig ab, damit in dem Kokskuchen einige Querbrechfugen entstehen und dieser in seiner ganzen Mässe einem indifferenten Gase genügend Durchlaß bietet. Eine oder mehrere Eintritts- und Austrittsverteil- bzw. Sammelleitungen d und e in dem Kastenboden und den Kastenwänden lassen das Gas durch alle Teile des leicht zerbrochenen Kokskuchens strömen. Diese Eintritts- und Austrittsleitungen d und e gehen von einer einzigen Zuleitung D aus bzw. münden in einer einzigen Abführung E. Je nach Anordnung der Kokerei erhält der Kasten an der Vorder- und Rückseite eine oder zwei luftdicht abschließende Flügel- oder Schiebetüren.
  • Der Kasten A wird entweder von einem Wagen oder Laufkran vor die Tür einer Kokskammer B gebracht. Ein zwischen Kammer und Kasten geschobener Führungsrahmen stellt eine ununterbrochene Verbindung beider Teile her. Nun wird der Kuchen in den Kastengedrückt und durch die Eigenart des Kastenbodens leicht zerbrochen. Er ist durchlässig geworden und kann unter einem Gasstrom rasch erkalten. Der beschickte Kasten wird sofort verschlossen und mit Hilfe eines Wagens oder Laufkrans zum Wärmeverbraucher G befördert (Abb.3). Die Eintritts- und Austrittsstutzen D und E werden dann rasch angeschlossen und ersterer an die Zuführung Z des von einem Gebläse F strömenden indifferenten Gases, letzterer an die Abführung X der heißen Gase für den Verbraucher G angeschlossen. Das Löschen vollzieht sich auf die gewöhnliche Weise. Der mit gelöschtem Koks gefüllte Kasten wird von dem Wagen oder Laufkran nach der Koksentladestelle gebracht und dort durch Neigen, Kippen oder durch eine der Ausdrückmaschine ähnliche Maschine entleert.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRVcHE: i. Löschkasten in Form einer Kokskammer zum Löschen von Koks mittels indifferenter Gase, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand des Kastens einen Zuleitungsstutzen (D) und die gegenüberliegende einen Ableitungsstutzen (E) und die Kastenwände sowie der Boden Verteil- bzw. Sammelkanäle (d', e) aufweisen, die von einem Stutzen (D, E) ausgehen bzw. zu einem führen.
  2. 2. Löschkasten nach Anspruch i mit einer Brecheinrichtung für den Kuchen, gekennzeichnet durch einen derart regelmäßig oder unregelmäßig oder abgestuft gestalteten Boden, daß der Kokskuchen in der Querachse gebrochen wird.
DEB117011D 1924-12-11 1924-12-11 Loeschkasten Expired DE436995C (de)

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DE436995C true DE436995C (de) 1926-11-12

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DE (1) DE436995C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091080B (de) * 1954-10-23 1960-10-20 Steinmueller Gmbh L & C Einrichtung zur trockenen Kokskuehlung
DE1110135B (de) * 1957-06-19 1961-07-06 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Koks-Trockenkuehleinrichtung
US4886580A (en) * 1987-04-22 1989-12-12 Kress Corporation Dry quenching coke box
US4997527A (en) * 1988-04-22 1991-03-05 Kress Corporation Coke handling and dry quenching method
US5190617A (en) * 1987-04-22 1993-03-02 Kress Corporation Coke handling apparatus including coke box and carrier vehicle
US5192398A (en) * 1987-04-22 1993-03-09 Kress Corporation Coke box with indirectly cooled receiving chamber and exhaust gas burner

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