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DE436768C - Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaiten - Google Patents

Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaiten

Info

Publication number
DE436768C
DE436768C DEB123033D DEB0123033D DE436768C DE 436768 C DE436768 C DE 436768C DE B123033 D DEB123033 D DE B123033D DE B0123033 D DEB0123033 D DE B0123033D DE 436768 C DE436768 C DE 436768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strings
grinding
wedge
takes place
working gap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB123033D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Berthold & Co Fa
Original Assignee
Julius Berthold & Co Fa
Publication date
Priority to DEB123033D priority Critical patent/DE436768C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE436768C publication Critical patent/DE436768C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/50Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground, e.g. strings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaite-n. Die Maschinen zum Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaiten, werden gegenwärtig nicht in der richtigen Weise in Benutzung genommen, insofern, als das Schleifwerkzeug von vornherein für die Saiten in den Abstand eingestellt wird, welcher der Dicke eines bestimmten Saitendurchmessers angepaßt ist, oder aber die sich drehenden Saiten werden durch die mit dem Schleifmittel versehenen Platten so gegeneinandergepreßt, daß die Saite an ihrer freien Umlaufbewegung gehemmt wurde, wodurch die ihr im nassen Zustande gegebenen Windungen und die damit verbundene Selbstverleimung nun beim Schleifen im trockenen Zustande mehr oder wenig :er wieder gestört wird.
  • Weil ferner die Verdickungen der ungeschliffenen Saiten keinen regelmäßigen Verlauf besitzen, sondern vielfach mit Bezug auf die Längsachse der Saite einseitig ausladen, d. h. eine exzentrische Lage einnehmen, führen die Saiten während ihrer raschen Drehbewegungen Schwingungen aus, die zur Folge haben, daß auch schwache Stellen der Saiten beim Eintreten und Verlassen der Schleifbacken angegriffen und dünner geschliffen werden, als der eingestellte Werkzeugabstand es vorschreibt.
  • Zur Vermeidung dieser Mängel erfolgt nach der Erfindung das Schleifen der Saiten, wie anderweitig bekannt, in der Weise, daß sich die beiden längs der sich um ihre Achse drehenden Saiten bewegten, den Arbeitsspalt bildenden Schleifwerkzeuge (Schleifplatten) während des Schleifvorganges nur allmählich bis zur gewünschten Endstellung nähern, derart, daß die Beistellung das zulässige Maß nicht überschreitet.
  • Die Schleifplatten werden somit zum Beginn der Schleifarbeit so weit voneinander abgestellt, daß bei der ersten Längsbewegung des Werkzeugschlittens nur die gröbsten Verdickungen von den Saiten abgeschliffen werden und durch gleichförmiges oder stoßweises Verengen des Arbeitsspaltes nach und nach der Abschliff der weiteren Unebenheiten @erfolgt. Versuche- haben ergeben, daß diese Arbeitsweise nicht nur ein weit besseres Erzeugnis ergibt, sondern daß auch eine erhebliche Verminderung des Arbeitswiderstandes und, was noch wichtiger ist, auch eine Leistungssteigerung eintritt, insofern, als die Zahl der Längsbewegungen des Werkzeugschlittens zum gleichmäßigen Schleifen der Saiten verringert wird.
  • Zur Ausführung des Verfahrens kommt vorteilhaft eine Maschine in Anwendung, bei der das allmähliche Verengen des Arbeitsspaltes sich während der Schleifarbeit selbsttätig vollzieht.
  • Eine solche Maschine ist auf den beiliegenden Zeichnungen in den Abb. i bis 7 in einigen unterschiedlichen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Es zeigen die Abb. i und 2 den Werkzeugschlitten im Querschnitt und Grundrißsc'hnitt, bei dem die selbsttätige Verengung des Arbeitsspaltes durch eine nach jedem Arbeitshub zu schaltende Hubscheibe erfolgt, die Abb.3 den Querschnitt des Werkzeugschlittens, bei dem der Arbeitsspalt nach Maßgabe einer Kurvenscheibe verengt wird. Die Abb. q. zeigt den teilweisen Querschnitt des Werkzeugschlittens mit einem der Verengung des Arbeitsspaltes dienenden längsverschiebbaren Keil. Die Abb. 5 ist eine teilweise Draufsicht der Abb. q. D;ie Abb. 6 zeigt im Querschnitt den Werkzeugschlitten mit durch eine Schraubenspindel zu verengendem Arbeitsspalt. Die Abb. 7 zeigt in der Vorderansicht das zugehörige Sperrklinkengetriebe.
  • Auf dem Maschinenbett a wird längs der sich ständig um ihre Achse drehenden Saiten ein Schleifschlitten b geführt, der eine den zu schleifenden Saiten als Schleifwerkzeug dienende (untere) Platte t in feststehender Anordnung trägt. Parallel zu dieser Platte t wird die obere Schleifplatte c gehalten, die mittels der Federn d in Richtung auf die Platte t bewegt und in dieser Bewegung durch Ansätze g eines unten keilförmig gestalteten Zwischenstückes f begrenzt wird. Die Platte c kann das Schleifwerkzeug selber darstellen oder diesem beispielsweise in Gestalt von Schmirgelpapier o. dgl. als Auflage dienen. Unter dem Zwischenstück f wird ein quer zum Maschinenbett a verschiebbarer Keil e gehalten, an dem von dem Schleifschlitten b ausgehende Federn r angreifen, die bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2 in ihrer Wirkung dadurch begrenzt werden, daß eine an dem Keil e befestigte Stellschraube h sieh gegen den Umfang eines Begrenzungsteiles in Gestalt einer Spiralhubscheibe i legt. Mit der Hubscheibe i ist auf der gleichen Achse ein Sperrad s befestigt, in dessen Zähne die Klinke m des in diesem Falle als Winkelhebel ausgebildeten Schalthebels 1 einfällt. Im Bereiche des Schalthebels 1 sind, wie bekannt, an beiden Enden der Bewegungsbahn des Schleifschlittens b Anschläge n mit schräger Auflauffläche vorteilhaft verstellbar befestigt, so daß vor jeder Bewegungsumkehr durch Auflaufen des Schalthebels l auf den entsprechenden Anschlag tt durch Vermittlung der Schaltklinke m und des Schaltrades s die Hubscheibe i eine entsprechende Teildrehung erhält und hierdurch der Keil e um ein entsprechendes Maß unter dem Zwischenstück 1 hinweggezogen wird, das sich teils durch sein Eigengewicht, teils durch Wirkung der Federn d um das vorgeschriebene Maß zur Verengung des Arbeitsspaltes senkt. Damit das Zwischenstück f dieser Bewegung willig folgen kann, ist seine Führung senkrecht zur Oberfläche des Keiles e gerichtet. Sobald sich der Arbeitsspalt um das eingestellte Maß gesenkt hat, d. h. wenn die höchste Erhebung der Hubscheibe i an der Stellschraube lt vorübergegangen ist, wird unter Benutzung der unvermeidlichen Stufe k in der Spiralscheibe i der Arbeitsspalt (s. Abb. 2) durch die Zugfeder r plötzlich erweitert und damit der Schleifvorgang selbsttätig unterbrochen.
  • Die Veränderung des Arbeitsspaltes erfolgt bei der Ausführungsform nach A,bb.3 in angenähert gleicher Weise, nur mit dem Unterschied, daß eine mit der Stirnfläche wirkende Hubscheibe i um eine wagerechte Achse p drehbar Verwendung findet, die hinter ihrer höchsten Erhebung gleich der vorigen Hubscheibe i eine Stufe k zur plötzlichen Unterbrechung des Schleifvorganges besitzt, denn sobald die Stellschraube fi hinter die Stufe k einfällt, ziehen Federn r den vorher nach auswärts verschobenen Keile wieder nach einwärts, so daß das Zwischenstück f aufwärts verschoben und die Schleifplatte c unter Erweiterung des Arbeitsspaltes entsprechend angehoben wird. Der auf die Keilfläche it auflaufende Schalthebel 1 mit der Schaltklinke in schwingt in diesem Falle um einen wagerechten Bolzen o.
  • Der Begrenzungsteil i kann auch die Gestalt eines Keiles erhalten (s. Abb.4 und 5). In diesem Falle wirkt das Schaltklinken.getriebe L, m mit einer Zahnstange s zusammen, die mit dem Keil i in fester Verbindung steht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.6 und 7 ist die Stellspindel h durch ihre Verlängerung h' und die Mutter u mit dem Stellkeil e verbunden, und die taktmäßige Verschiebung des Stellkeiles e erfolgt durch ein über den Ansatz h" geschraubtes Schaltrad s, dessen Zähne an entsprechender Stelle k um die Hublänge der Klinke m unterbrochen sind, so daß an diesem Teile k die Weiterschaltung des Keiles e unterbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaiten, zwischen ebenen Schleifplatten, dadurch gekennzeichnet" daß zur allmählichen Verengung des Arbeitsspaltes für die um ihre Achsen sich drehenden Saiten bzw. zur Erzielung des an sich bekannten allmählichen Spanvorschubes während des Schleifvorganges, ein den Abstand der einen (oberen) Schleifplatte (e) in beweglicher Anordnung gegenüber der am Werktisch. festen anderen (unteren) Platte (t) regelndes Distanzstück (g, f) an den Hubenden des Tisches durch Verschiebung seiner keilförmigen Unterlage mittels (verstellbarer) Tischanschläge und Schaltwerkes allmählich gesenkt wird. z. Beistellvorrichtung beim Schleifen von Saiten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Unterlagekeiles (e) durch eine Stellschraube (h) entgegen der Wirkung von Federn (r) erfolgt, indem ihr in einer Spiralhubscheibe bestehendes Widerlager (i) durch das Klinkenschaltwerk vom Werktisch allmählich gedreht wird. 3. Beistellvorrichtung nach Ansprüchen i und ä, dadurch gekennzeichnet,; daß die Drehung der Hubscheibe bis über den Scheibenansatz (Stufe k) in der Spiralbahn hinaus erfolgt, zur selbsttätigen schnellen Unterbrechung des Schleifvorganges. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück (f) zur Erzielung einer willigen Bewegung in Führungen gehalten wird, die senkrecht zur geneigten Oberfläche des Keiles (e) gerichtet sind.
DEB123033D Schleifen von Saiten, insbesondere Darmsaiten Expired DE436768C (de)

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DE436768C true DE436768C (de) 1926-11-08

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