DE436468C - Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren - Google Patents
Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer an ein Netz ab- und anzuschaltende AsynchrongeneratorenInfo
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- DE436468C DE436468C DEN25024D DEN0025024D DE436468C DE 436468 C DE436468 C DE 436468C DE N25024 D DEN25024 D DE N25024D DE N0025024 D DEN0025024 D DE N0025024D DE 436468 C DE436468 C DE 436468C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/42—Asynchronous induction generators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
- Selbsttätige Schaltvorrichtung für an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren. Soll ein Asynchronmotor, beispielsweise zur Unterstützung einer Drehstromzentrale, in Anwendung kommen und ist die zur Verfügung stehende Antriebskraft veränderlich, so muß dafür Sorge getragen werden, daB die Generatordrehzahl nicht unter Synchronismus abfällt, da @ sonst der Generator als Motor arbeiten würde. Man= könnte - nun daran denken, auf der Generatorwelle einen Zentrifugalschalter anzubringen, welcher bei Eintritt von Synchronismus den Generator vom Netz abschaltet bzw. bei späterem Wiederansteigen der Drehzahl über Synchronismus wieder anschaltet. Da jedoch die Netzperiodenzahl stets geringeren Schwankungen unterworfen ist, so liegt auch der Synchronismus zeitweise höher oder tiefer. Ein Zentrifugalschalter oder eine ähnliche Vorrichtung, welche sich nur auf eine .feste Drehzahl einstellen läßt, würde daher zeitweise zu früh oder zu spät schalten:==-Uh@ angenehme Betriebsstörungen könnten die Folge sein: Auch wird sich schwerlich ein Zentrifugalschalter bei absolut konstanter Periodenzahl genau auf Synchronismus einregulieren lassen, weshalb man einen verhältnismäßig großen Spielraum oberhalb des Synchronismus in den Kauf nehmen muß. Dieser Umstand kommt jedoch einem Energieverlust gleich, da der Generator während dieser Zeit zur Stromlieferung nicht herangezogen wird, obgleich die Bedingungen - hierzu gegeben sind.
- Mittels vorliegender Exfindung-xst es möglich, den Generator nach Vdrlauf.eines Bruchteils einer Umdrehung unter bzw. über dem jeweiligen Synchronismus @ entsprechen.d der augenblicklichen Netzperiodenzahl selbsttätig ab- bzw. zuzuschalten.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein von der Generatorwelle angetriebenes Mehrphasensystem derart erregt wird, daß das erzeugte Drehfeld entgegengesetzt der Antriebsdrehrichtung rotiert und somit eine aus der Differenz der beiden Drehbewegungen resultierende Drehung des Magnetfeldes im Raume entsteht. Außerdem kommt es auf besondere Ausführungsformen der Erfindung an.
- Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wieder, und zwar in den Abb. i und 2 als Längs- und Querschnitt durch einen Asynchrongenerator und in Abb. 3 als Schaltungsschema.
- Gemäß Abb. i und 2 läuft ein lamellierter Eisenring a mit einer Mehrphasenwicklung b, beispielsweise einer vierpoligen Drehstrom-Wicklung, infolge fester Kupplung mit der Generatorwelle e mit deren Drehzahl um, während das von der Wicklung b erzeugte Drehfeld entgegengesetzt umläuft und somit für die Geschwindigkeit und den Drehsinn des sich im Raume drehenden magnetischen I Feldes stets die Differenz der beiden Dreh-Bewegungen maßgebend ist. Sind die beiden .j entgegengesetzten Drehbewegungen gleich, was bei Synchronismus der Fall ist, so steht das von der Drelastromwicklung b erzeugte . Magnetfeld im Raume still. Die Erregung der Drehstromwicklung b erfolgt über drei Schleifringe k. Im Innern des Eisenringes a ist ein Anker c mit der Welle d drehbar gelagert. Dieser Anker c wird mit dem sich im .Raume drehenden Magnetfelde- in .der einen :oder anderen Richtung rotieren bzw. bei Synchronismus stillstehen. Auf der Welle d ist -ferner der mitnehmende Teil h einer kleinen Gleitkupplung angeordnet. Der äußere Teil f dieser Kopplung wird durch eine Spiralfeder g gegen den Teil 1a gedrückt und daher in der einen oder anderen Richttang mitgenommen. Die Spiralfeder g wirkt außerdem noch in Richtung des von der Wicklung b erzeugten Drehfeldes verdrehend auf den Kupplungsteil f. Dieser Teil f, welcher in seiner Verdrehungsmöglichkeit nach rechts und links durch Anschläge begrenzt ist; trägt eine Kontaktvorrichtung i, welche hei Drehung des Teiles f im Sinne der Drehrichtung der Generatorwelle e, das ist bei Übersynchronismus, geschlossen und bei Drehung -in entgegengesetztem Sinne, also bei Unter"synchroni-sxriüs, geöffnet wird. Bei Ausbleiben der Netzspannung wird durch die Spiralfeder g die Kontaktvorr ichtung i geöffnet.
- In Abb. 3 ist das Schaltbild einer dreiphasigen Anlage. dargestellt. Der Generator l ist über ein zweipoliges Schütz n mit dem Netz verbunden. Falls Untersynchronismus eintritt, so trennt die Schaltvorrichtung in die Spule o des Schützes ia vom Netz, wodurch das Schütz den Generator l vom Netz abschaltet. Steigt die Drehzahl des Generator wieder über Synchronismus, so wird durch Erregung der Spule o infolge Schließung der Schaltvorrichtung m der Generator durch das Schütz iz wieder an das Netz geschaltet. Es steht nichts im Wege, durch entsprechende Konstruktion der Schaltvorrichtung in den Generator direkt, also ohne Vermittlung eines Schützes, an- und abzuschalten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Schaltvorrichtung für an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Generatorwelle angetriebenes Mehrphasensy stem derart erregt wird, saß das erzeugte Drehfeld entgegengesetzt der Antriebsdrehrichtung rotiert und somit eine aus der Differenz der beiden Drehbewegungen resultierende Drehung des Magnetfeldes im Raume entsteht.
- 2. Vorrichtung nach" Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld auf einen frei beweglichen Anker wirkt, welcher eine"Kontaktvorrichtung beeinfiußt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 3a$ . die- Kontaktvorrichtung von dem Anker durch eine Gleitkupplung: beeinflußt wird. q.. Vorrichtung nach-- Anspruch -x, - dadurch gekennzeichnet, :daß die Kontaktverrichtung bei Ausbleiben der Netzspanneng, beispielsweise durch eine Spiralfeder, in Ausschaltstellung gebracht wird..
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN25024D DE436468C (de) | 1925-09-12 | 1925-09-12 | Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN25024D DE436468C (de) | 1925-09-12 | 1925-09-12 | Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436468C true DE436468C (de) | 1926-11-03 |
Family
ID=7343264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN25024D Expired DE436468C (de) | 1925-09-12 | 1925-09-12 | Selbsttaetige Schaltvorrichtung fuer an ein Netz ab- und anzuschaltende Asynchrongeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436468C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11246358B2 (en) | 2008-08-01 | 2022-02-15 | Nike, Inc. | Apparel with selectively attachable and detachable elements |
-
1925
- 1925-09-12 DE DEN25024D patent/DE436468C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11246358B2 (en) | 2008-08-01 | 2022-02-15 | Nike, Inc. | Apparel with selectively attachable and detachable elements |
| US11284652B2 (en) | 2008-08-01 | 2022-03-29 | Nike, Inc. | Apparel with selectively attachable and detachable elements |
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