DE436249C - Aus saeulenartig aufeinandergesetzten, im wesentlichen ringfoermigen Gliedern bestehendes oeldichtes Gehaeuse aus Isolierstoff fuer aus mehreren induktiven Einzelsystemen wachsender Potentialstufe sich zusammensetzende induktive Hochspannungsapparate - Google Patents
Aus saeulenartig aufeinandergesetzten, im wesentlichen ringfoermigen Gliedern bestehendes oeldichtes Gehaeuse aus Isolierstoff fuer aus mehreren induktiven Einzelsystemen wachsender Potentialstufe sich zusammensetzende induktive HochspannungsapparateInfo
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Description
- Aus säulenartig aufeinandergesetzten, im wesentlichen ringförmigen Gliedern bestehendes öldichtes Gehäuse aus Isolierstoff für aus mehreren induktiven Einzelsystemen wachsender Potentialstufe sich zusammensetzende induktive Hochspannungsapparate. Es ist bereits bekannt geworden, die Gehäuse - induktiver Hochspannungsapparate, z. B. Transformatoren und Drosselspulen, welche aus mehreren induktiven Gliedsystemen wachsender Potentialstufe bestehen, aus ebenso vielen ringförmigen Isolierkörpern, welche je ein Gliedsystem.. enthalten, säulenartig aufzubauen. Erfindungsgemäß wird diese Bauart dahin ausgebildet, daß die (nach (lern Manteltyp) rahmenförmigen, in wagerechter Ebene liegenden Kerne der Gliedsysteme zwischen die Randflächen zweier aufeinanderfolgender Gehäuselieder gefaßt werden. Die aufeinanderstehenden Gehäuseglieder werden über die Fugen hinweg in geeigneter, späterhin zu beschreibeider Weise miteinander fest und dicht -verbunden. Unter dieser Voraussetzung ergibt sich zunächst ein öldichter und insofern sehr einfacher Aufbau, als es keiner zusätzlichen und vielleicht mit Rücksicht auf Isolierung und elektrische Feldwirkung besonders zu -behandelnden Stützglieder bedarf, wobei durch die Fassung der Kerne zwischen den Gehäusegliedern elektrodynamischen Kräftewirkungen entgegengewirkt wird. Dank der Wagerechtlage der Kerne und deren erfindungsgemäßer Fassung erhält man des weiteren eine im Verhältnis zu dem in Betracht kommenden Gesamtpotentialgefälle außergewöhnlich niedrige Bauart.
- Im besonderen kann und soll die vorstehend umrissene Bauart dahin ausgebildet werden, daß als Gehäuseglieder solche Hohlkörper aus isolierendem Stoff verwendet werden, welche in der aus dem Patent 3.25495 bekannten Weise von einem den Mittelsteg des Kernes und die innere Bewicklung in sich aufnehmenden Querdurchgang durchsetzt werden. Zu diesem Behufe erhalten die einzelnen Hohlkörper einen oberen, weiteren und einen unteren, engeren Teil, mit welch letztem sie sich in den oberen Teil des nächstunteren Gehäusegliedes einfügen, während die Mittel-und Oberteile der aufeinanderstehenden Gehäuseglieder die Säulenwandung bilden. Oben kann die Säule durch einen Hohlkörper mit Querdurchgang von bekannter Form abgeschlossen werden. Die hier behandelte Ausführungsweise gewährt den Vorteil besonders großer Spannungssicherheit und Kurzschlußfestigkeit, wodurch eine weitere Verminderung der Abmessungen des Gesamtapparates ermöglicht wird.
- Als unterstes Bauglied oder Sockel der Säule kann ein mit dem Boden zu verankernder eiserner Hohlkörper dienen, innerhalb dessen der Kern des untersten Gliedsystems auf einer ringförmigen Stütze ruht, während sein oberer, in eine rundliche Wulst oder Krempe auslaufender Rand den unteren Teil des ersten isolierenden Gehäusegliedes iunfaßt und mit ihm verkittet wird.
- Der Erfindungsgegenstand soll vornehmlich als Hochspannungsstromwandler benutzt werden und ist unter Voraussetzung dieser Eigenschaft auf den Zeichnungen in mehreren Ausführungsfarmen dargestellt.
- Es ist zunächst durch Abb. i im Längsschnitt, durch Abb. 2 im Aufriß und durch Abb. 3 im Querschnitt ein Hochspannungsstromwandler dargestellt, welcher aus den isolierenden Ringgliedern a1, a2, a3, a4 erfindungsgemäß aufgebaut ist, indem in die Fugen zwischei je zwei aufeinanderfolgenden Gliedern die nach dem Manteltyp aus einem Rahmen mit Quersteg bestehenden Kerne a eingefügt sind. Glied a1 ist ein einfacher in den äußeren Sockel b eingefügter Ringabschnitt. Die übrigen Glieder sind mit muffenartig erweiterten Fortsätzen 9 versehen, welche die Kerne :2 bzw. die Ränder der nächstunteren Ringglieder übergreifen und im Zustande achsialer Pressung bei io mit den Rändern verkittet werden. Auch die Zarge des Sockels b wird mit dem muffenartigen Fortsatz des Ringgliedes a2 bei 12 verkittet. Das oberste Ringglied a4 schließt kuppelförmig ab und trägt die Schirmglocke i i. Die Kernstege werden von den isolierenden Spulenkörpern 5 umfaßt und tragen innerhalb dieser Spulenkörper die Sekundärwicklungen 6; auf die Spulenkörper selbst sind die Primärwicklungen 7 gewickelt. An die oberen Ränder der Ringglieder schließen sich nach unten die zweiteiligen, zugleich zur Weiterleitung des Stromes zum nächsten Glied dienenden Faradayschen Käfige 8 an. Von dem letzten, untersten Glied werden die sekundären Pole seitlich herausgeführt. Die Stromzuführung zur obersten Primärwicklung 7 erhellt aus Abb. i. Das Innere der Säule wird bis nahe dem oberen Rand mit 01 aufgefüllt.
- Die Abb. 4 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Stoßverbindung zwischen den Säulengliedern, wobei den Rand des benachbarten Gliedes übergreifende muffenartige Fortsätze 9 ähnlich den in Abb. i erscheinenden in Abb. 6 und 7 vertreten sind. Hier stoßen jedoch die Ränder der benachbarten Ringglieder fast zusammen, während der Kern z zwischen inneren flanschartigen Ansätzen i3 der Ringwandungen liegt. In entsprechender Weise ist der Kern nach Abb. 5 gefaßt, wo bei Fehlen des muffenartigen Fortsatzes die Verbindung durch einen die Stoßfuge übergreifenden metallenen Hohlring 15 geschieht. Ein ähnlicher Hohlring erscheint auch in Abb. 4, hier aber der wagerechten Ebene nach geteilt und fla.r_schartig ausgestaltet, so daß die Ringglieder lösbar verbunden werden können.
- Eine Ausführungsform, bei welcher die Ringglieder statt der besonders eingefügten Spulenkörper 5 einen mit dem Ringkörper ein Stück bildenden Querdurchgang entsprechend dem Stromwandler des Patentes 325495 aufweisen, wird durch Abb. 8 bis i o entsprechend den Abb. i bis 3 veranschaulicht. Bei auch hier quadratischer Grundform zeigt jedes Gehäuseglied in der wagerechten Mittelebene des Kernes geschnitten das in Abb. io wiedergegebene Bild. Das Gehäuseglied wird von einem zwei gegenüberliegende Wandungen verbindenden röhrenähnlichen Stollen oder Durchgang 1q. durchsetzt, welcher den Mittelsteg des Kernes :2 und die Sekundärspule 6 in sich aufnimmt und außen mit der Primärspule 7 bewickelt ist. Im übrigen werden die Kernbleche auch hier zwischen zwei wagerechten Absetzungen der aufeinanderfolgenden Gehäuseteile festgehalten und zusammengepreßt. Die Verbindung dieser Gehäuseteile geschieht in Übereinstimmung mit Abb. 5 durch übergeschobene Muffen, die aus elektrischen Gründen die Form von im Querschnitt abgerundeten Hohlringen 15 haben und mit beiden aufeinanderfolgenden Gehäuseteilen verkittet werden. Diese Art der Verbindung ergibt die größte Festigkeit gegenüber Kurzschlußbeanspruchungen und ermöglicht auch die Zerlegung des Gehäuses ohne Beschädigung der Porzellankörper. Der Kern des untersten Gliedwandlers kann bei dieser Ausführungsform in irgendeiner Weise, z. B. von einem Hohlkörper 16, getragen werden. Der oberste Gehäuseteil ist nach oben zusammengezogen und mit einer Kappe i i abgedeckt, an welcher die Klemmen zum primären Anschluß angebracht sind. Die Verbindung von Glied zu Glied geschieht auch hier durch geteilte Faradaysche Käfige B. Hervorzuheben ist noch die Gestaltung der mittleren Gehäuseglieder insofern, als sie sich mit ihren oberen, weiteren Teilen aufeinandersetzen und mit ihren unteren, engeren Teilen in das nächstuntere Glied eingreifen.
- Endlich stellen die Abb. ii bis 13 eine Ausführungsform dar, welche hinsichtlich der Gestaltung der Gehäuseteile mit Querdurchgang der zuletzt beschriebenen, hinsichtlich der Verbindung der Gehäuseteile miteinander derjenigen nach Abb.i bis 3 entspricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus säulenartig aufeinandergesetzten. im wesentlichen ringförmigen Gliedern bestehendes öldichtes Gehäuse aus Isolierstoff für aus mehreren induktiven Einzelsystemen wachsender Potentialstufe sich zusammensetzende induktive Hochspannungsapparate, insbesondere Hochspannungsstromwandler, dadurch gekennzeichnet, daß die quer liegenden rahmenförmigen Eisenkerne der Einzelsysteme zwischen die Randflächen zweier aufeinanderfolgender Gehäuseglieder verdeckt gefaßt sind. z. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kerne zwischen sich fassenden Randflächen je zweier Gehäuseglieder durch die Fuge übergreifende und mit beiden Gliedern verkittete Wulstringe (i5) verdeckt sind, wobei diese Wulstringe zwecks lösbarer Verbindung zweier aufeinanderfolg,-nder -Gehäuseglieder in der Querebene der Fuge geteilt und flanschartig ausgebildet sein können (Abb. 4). 3. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gehäuseglieder als in an sich bekannter Weise von einem röhrenförmigen Querdurchgang zur Aufnahme des mittleren Kernsteges und der inneren Wicklung durchsetzte Hohlkörper und im übrigen in der Weise gestaltet sind, daß sich ein unterer, engerer Teil in einen muffenartig erweiterten oberen Teil des nächstfolgenden unteren Hohlkörpers einfügt, während die Mittel- und Oberteile der aufeinanderstehenden Gehäuseglieder die Säulenwandung bilden. q.. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß der Säule aus einem mit dem Boden verankerten, den von einem Stützring getragenen Kern des untersten Gliedsystems umschließenden eisernen Hohlkörper besteht, dessen in eine gerundete Krempe oder Wulst auslaufender oberer Rand den unteren Teil des ersten Gehäusegliedes übergreift und mit diesem verkittet ist.
Priority Applications (1)
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| DE436249C true DE436249C (de) | 1926-10-27 |
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