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DE435816C - Muenzbehaelter mit zwischen den Geldstuecken gelagerten Zaehlscheiben - Google Patents

Muenzbehaelter mit zwischen den Geldstuecken gelagerten Zaehlscheiben

Info

Publication number
DE435816C
DE435816C DEB119681D DEB0119681D DE435816C DE 435816 C DE435816 C DE 435816C DE B119681 D DEB119681 D DE B119681D DE B0119681 D DEB0119681 D DE B0119681D DE 435816 C DE435816 C DE 435816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coins
counting
coin container
closed
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB119681D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB119681D priority Critical patent/DE435816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE435816C publication Critical patent/DE435816C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/002Coin holding devices
    • G07D9/004Coin packages

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • lnünzbehälter mit zwischen den Geldstücken gelagerten Zählscheiben. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Münzbehälter, bei dem die Geldstücke zwischen Zählscheiben gelagert werden. Gegenwärtig «-erden die Geldstücke, die in größeren Mengen an die Sparkassen, Banken usw. geliefert werden, meist zu Rollen von etwa ioo Stück zusammengestellt und in Papier gewickelt. Diese Rollen müssen beim Empfang von den Sparkassen, Staatsbanken uw. geöffnet, nachgezählt und auf die Richtigkeit der Geldstücke hin geprüft und wieder nett eingewickelt und verschlossen «-erden. Diese Arbeit des Zählens und des Ein- und Auswickelns ist außerordentlich mühsam und zeitraubend.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Münzbehälter, der in erster Linie dazu dienen soll, das Rollen und Zählen des Geldes zu erleichtern. Erfindungsgemäß werden die Geldstücke zwischen Zählscheiben bekannter Art gelagert, mit denen Haltebänder, Halter.'rälitr o. dgl. seitlich unverrückbar derart verbunden sind, daß :ich die Geldstücke von außen übersehen und von einer Seite her einlegen lassen, wobei die offene Seite durch ein weiteres Haltehand verschlossen- werden kann, (las an den Zählscheiben durch eine Befestigung gehalten wird, die ein Lösen des Haltebandes nach der Seite hin gestattet. Beispielsweise können die Münzen an den Seiten durch Drähte gehalten werden, die durch Löcher in den Zählscheiben hindurchgesteckt sind, während die freie Seite durch einen Draht verschlossen wird, der um Vorsprünge der Zählscheiben herumgelegt wird und sich dadurch an diesen festklemmt. Die Münzen können auch durch mit den Zählscheiben fest verbundene Blechstreifen seitlich gehalten werden. Der 1Tiinzbehälter wird in diesem Fall durch einen nach der Seite hin abklappbaren Blechstreifen verschlossen, der durch eine Blechkappe an den Münzen gehalten wird.
  • Der Vorteil der neuen Geldrollen besteht darin, daß die Geldstücke von außen ohne weiteres achtbar sind und demnach vom Geldzähler sowohl hinsichtlich ihrer Zahl als auch hinsichtlich ihrer Art geprüft werden können, ohne daß ein Ausein.andernehmen der Rolle erforderlich ist. Die Arbeit des Geldzählens wird dadurch erheblich erleichtert und abgekürzt, die Arbeit des Herausnehmens aus dem Papier und des Wiedereinwickelns wird vollständig erspart. Da diese Vorrichtung von unbegrenzter Haltbarkeit ist und somit dauernd verwendet werden kann, kommt ( -Lieb ses Verfahren, auch wenn man von der großen Ersparnis an Arbeit und Zeitaufwand absieht, den das Nachzählen erfordern würde, noch hedeutencl billiger als das bisherige, da eine solche Hülse leicht 5oo bis iooo Papierumhüllungen ersetzen dürfte. Erforderlich ist nur, daß die Geldinstitute eine Anzahl leerer Hülsen in Vorrat halten, damit die vollen Hülsen, die ihre Kunden einzahlen, sofort durch leere ersetzt werden können.
  • Dadurch, daß die Hülse nicht mehr wie bisher auf einmal vollständig gefüllt oder entleert zu werden braucht, läßt sie sich für alle hassiea'er von Münzen, wie Straßenbahnschaffner, Kassierer von Badeanstalten, Kinos, Vereinen, Kellner usw. in sehr vorteilhafter Weise verwenden, da diese beim Einkassieren leicht die Münzen zehnstückweise in den Münzbehälter einreihen und somit das mühsame Ordnen und Einrollen nach Kassenschluß ersparen können. Ebenso entnimmt man beim Gebrauch einer Hülse nur immer die nötige Anzahl und behält dabei die volle Übersicht über den in der Hülse verbleibenden Rest.
  • Die Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung in Abb. i in perspektivischer Ansicht in einer Ausführungsform, Abb.2 zeigt die hierbei verwendeten Zählscheiben. In den Abb. 3 bis 5 ist eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht, im Schnitt und im Querschnitt dargestellt.
  • Bei der Anordnung nach Abb. i und 2 sind die Zählscheiben a in der Nähe des Randes mit drei Löchern b versehen, durch die die Haltedrähte c hindurchgesteckt werden. Die Haltedrähte werden an den Enden des Münzbehälters verschlossen, so: daß die Zählscheiben nicht herausfallen können. Die eine Seite des Münzbehälters ist offen, solange sich der Haltedraht d in der strichpunktiert gezeichrieten Lage befindet. Die Münzen können dann von dieser Seite aus zwischen die Zählscheiben gelegt _ werden. Die Zählscheiben sind an der offenen Seite mit Haken f v erdie, die, wie Abb. i zeigt, nach verschiedenen Seiten hin gekrümmt sind. Nach dem Einlegen der Münzen wird der Haltedraht d um diese Haken herumgelegt und klemmt sich darin an ihnen infolge seiner Federung fest. Das Ende dieses Haltedrahtes d kann in eine Öse g- des Haltedrahtes c eingeführt werden. Der Münzbehälter ist nun verschlossen und kann weitergegeben werden; eine Kontrolle der Münzen ist jederzeit ohne Öffnen des Münzbehälters möglich, da die Münzen von der Seite her ohne weiteres sichtbar sind. Aii Stelle des steifen Haltedrahtes d kann ein biegsamer Verschluß treten, beispielsweise ein Drahtseil, das um die Haken f herumgeschlungen wird.
  • Bei der in Abb.3 dargestellten Ausführungsform liegen die Münzen g zwischen schmalen Blechstreifen h, die mit den Zählscheiben a fest verbunden, beispielsweise an sie angelötet sind. Der eine dieser Blechstreifen d kann nach der Seite hin, wie Abb. 3 zeigt, abgeklappt werden, so daß er in die strichpunktiert gezeichnete Lage gelangt. Nach dem Abklappen - dieses Blechstreifens können die Münzen eingelegt oder herausgenommen werden. Nach dem Einlegen der Münzen wird der Behälter wieder durch Anlegen des Haltestreifens d verschlossen. Der Blechring i, der sich vorher in der strichpunktiert gezeichneten Lage befand, wird über den Streifen d, der etwas kürzer ist als die anderen Streifen da, hinweggeschoben; er hält infolge seiner Federung diesen Streifen an den Münzen. Die Blechstreifen h sind an ihrem oberen Ende umgebördelt, so daß der Blechring i nicht abrutschen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Münzbehälter mit zwischen den Münzen gelagerten Zählscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Zählscheiben Haltedrähte, Haltebänder o. dgl. seitlich unverrückbar derart verbunden sind, (laß sich die Geldstücke von außen übersehen und von .einer Seite her einlegen lassen, und daß diese offene Seite durch ein weiteres Halteorgan verschlossen wird, das an den Zählscheiben durch eine Befestigung gehalten wird, .die ein Lösen nach der Seite hin gestattet.
  2. 2. Münzbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzen an den Seiten durch Drähte gehalten werden, die durch Löcher in den Zählscheiben hindurchgesteckt sind, während die freie Seite durch einen Draht verschlossen wird, der um Vorsprünge der Zählscheiben herumgelegt wird und sich dadurch an diesen festklemmt.
  3. 3. Münzbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die :Münzen an den Seiten durch reit den Zählscheiben fest verbundene Blechstreifen gehalten werden und der Münzbehälter durch einen besonderen Blechstreifen verschlossen wird, der sich nach der Seite hin abklappen läßt.
DEB119681D 1925-05-05 1925-05-05 Muenzbehaelter mit zwischen den Geldstuecken gelagerten Zaehlscheiben Expired DE435816C (de)

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DE435816C true DE435816C (de) 1926-10-20

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