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DE434618C - Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter - Google Patents

Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter

Info

Publication number
DE434618C
DE434618C DEL62311D DEL0062311D DE434618C DE 434618 C DE434618 C DE 434618C DE L62311 D DEL62311 D DE L62311D DE L0062311 D DEL0062311 D DE L0062311D DE 434618 C DE434618 C DE 434618C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
switch
attached
lever
lever switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL62311D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG LOOS
Original Assignee
GEORG LOOS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG LOOS filed Critical GEORG LOOS
Priority to DEL62311D priority Critical patent/DE434618C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE434618C publication Critical patent/DE434618C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/14Electrothermal mechanisms
    • H01H71/20Electrothermal mechanisms with fusible mass

Landscapes

  • Fuses (AREA)

Description

(L 62311 VIII/s
Die .Erfindung betrifft einen selbsttätigen Sicherheits-Hebelschalter mit auf eine Auslösevorrichtung für den Schalter einwirkenden Schmelzsicherungen in jeder Phase und mit der Polzahl entsprechenden doppelarmigen Schalthebeln, deren untere Enden in federnde Kontaktbügel geklemmt werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die doppelarmigen Schalthebel oberhalb ihres Drehpunktes durch je eine Schraubenzugfeder an einem rückwärtig angeordneten starren Bügel befestigt sind und ihr unteres Ende mittels je einer Schraubenzugfeder mit je einem beweglichen Isolierkörper verbunden ist, der mit einer an seinem vorderen Ende angebrachten auswechselbaren Kontaktschraube in einen federnden Bügelkontakt der gegenüberliegenden Sicherungspatrone eingreift; die unteren Federn sind je durch einen an einer in einem Bügel drehbar gelagerten Achse befestigten Puffer geführt, welcher beim Durchschmelzen einer Sicherung durch den zurückschnellenden Isolierkörper zurückbewegt wird und mittels eines nach oben stehenden Armes die unter dem Bügel eingeschnappte Sperrfeder des eingeschalteten Hebelschalters auslöst.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines dreipoligen Schalters.
Abb. ι zeigt denselben im Längsschnitt nach A-B der Abb. 2.
Abb. 2 zeigt einen Grundriß, teilweise im Schnitt, wobei eine Sicherung gelöst, die beiden anderen geschlossen gezeichnet sind.
Abb. 3 zeigt einen Ausschnitt der Seitenansicht des Schalters im Schnitt nach C-D der Abb. i.
Der auf einer Isolierplatte in üblicherweise angeordnete Schalter besteht beispielsweise aus drei Schalthebeln a, die im Punkt P drehbar gelagert sind, und deren untere Enden b beim Vorwärtsdrehen der Hebel in rückwärts angeordnete federnde Kontakte c eingedrückt werden und dadurch die Verbindung mit den Stromzuführungsklemmen d herstellen. Das untere Ende b jeden Hebels ist mittels einer Schraubenfeder e mit einem Isolierkörper f verbunden, in dessen vorderem Ende eine als Paßschraube ausgebildete Kontaktschraube g eingesetzt ist. Diese ist durch einen kurzen Draht h mit dem den Schalthebel α tragenden Bügel i verbunden. Die nach hinten abgesetzte Paßschraube g wird in einen gegenüber-
stehenden federnden Metallbügel k einer fest angeordneten Sicherungspatrone / eingedrückt und stellt damit durch den in der Patrone angebrachten Schmelzdraht die Verbindung mit S der Stromabflußklemme m her.
Die Schraubenfedern e sind durch Gummipuffer η geführt, welche in an einer gemeinsamen, beiderseits in einem Bügel ο drehbar gelagerten Achse p befestigten Plättchen q ίο stecken. Das mittlere dieser Plättchen q besitzt einen nach oben stehenden schmalen Arm r, der bis zum oberen Steg des Bügels ο reicht, so daß an dieser Stelle ein zweiarmiger Hebel entsteht, der sich um die Achse p drehen kann. Durch eine oder zwei unten angeordnete, an der Unterlagplatte befestigte Federn.? werden die Achse p und damit die Puffer η stets in ihrer Lage federnd festgehalten.
Die durch eine gemeinsame Brücke t miteinander verbundenen Schalthebel α sind mittels je einer Schraubenfeder u an einem festen Bügel ν befestigt. Die Federn u wirken in gleichem Drehsinn wie die unteren Federn e auf die Hebel α und suchen diese in ihre senkrechte Stellung (ausgeschalteter Zustand) zu ziehen. An der Brücke t ist unter dem Handgriff H eine geeignet gebogene Blattfeder w angebracht, die in eingeschaltetem Zustand der Hebel mit einer vorderen Wulste unter dem Quersteg des Bügels 0 einschnappt und die Hebel arretiert.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Die federnden Isolierkörper / werden mit den daran befindlichen Kontaktschrauben g in die Bügel k der feststehenden, mit der Stromabflußklemtne m verbundenen Sicherungspatronen / gedruckt und dadurch der Schalter gebrauchsfertig gemacht. Nun schaltet man ein, d. h. man drückt den Handgriff H nach vorn in die punktierte Stellung, so daß die unteren Enden b der Hebel α zwischen die Kontakte c gedruckt werden und die Arretierfeder w mit der Wulst χ über den Bügel 0 ein- j schnappt, die Hebel also in dieser Stellung festhält. Dabei werden die beiden Federn e und u gespannt.
Schmilzt eine Sicherung durch, so wird die zugehörige Feder e entlastet, schnellt zurück und stößt den betreffenden Isolierkörper / auf den Puffer η und bewirkt dadurch eine geringe Drehbewegung der Achse p. Infolge dieser Drehbewegung drückt das obere Ende des nach oben stehenden Armes r gegen die Wulst χ der Sperrfeder w und löst dieselbe vom Bügel 0 los. In diesem Augenblick des Freiwerdens der Feder w hat der Hebel H keinen Halt mehr und die beiden Federn e und u ziehen die Schalthebel α aus den Kontakten c heraus in die ursprüngliche senkrechte Stellung. Der Schalter ist somit vollständig ausgeschaltet und stromlos, da der Stromzufluß nur bei der Klemme d stattfindet.
Das Wesentliche ist nun, daß nur bei der beschädigten Phase die Teile f und I bzw. g und k getrennt sind, während die übrigen Phasen in ihrer verbundenen Stellung verbleiben, auch wenn der Schalter ausgeschaltet ist. Man kann also sofort ersehen, welche Phase beschädigt ist. Der Schalter wird selbsttätig ausgeschaltet, sobald nur eine Sicherung durchgeschmolzen ist und dadurch der betreffende Isolierkörper f auf den Puffer η stößt.
Das Abstufen nach verschiedenen Stromstärken wird direkt vorgenommen, da der Teil g als Paßschraube ausgebildet ist und zu dem in der Patrone I sitzenden Bügel k passen muß, eine Verwechslung von Sicherungsteilen also ausgeschlossen ist.
Der ganze Schalter wird mit einer Verschlußhaubey abgedeckt, an der über den Sicherungspatronen eine verschiebbare Klappe s angeordnet ist, so daß die Sicherungspatronen bequem ausgewechselt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Sicherheits-Hebelschalter mit auf eine Auslösevorrichtung für den Schalter einwirkenden Schmelzsicherungen in jeder Phase und mit der Polzahl entsprechenden doppelarmigen Schalthebeln, deren untere Enden in federnde Kontaktbügel geklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmigen Schalthebel (a) oberhalb ihres Drehpunktes (P) durch je eine Schraubenzugfeder {«■) an einem rückwärtig angeordneten starren Bügel (v) befestigt sind und ihr unteres Ende (&) mittels je einer Schraubenzugfeder (e) mit je einem beweglichen Isolierkörper (/) verbunden ist, der mit einer an seinem vorderen Ende angebrachten auswechselbaren Kontaktschraube (g·) in einen federnden Bügelkontakt (k) der gegenüberliegenden Sieherungspatrone (I) eingreift; die unteren Federn (e) sind je durch einen an einer in einem Bügel (0) drehbar gelagerten Achse (ρ) befestigten Puffer (n) geführt, welcher beim Durchschmelzen einer Sieherung durch den zurückschnellenden Isolierkörper (/) zurückbewegt wird und mittels eines nach oben stehenden Armes (r) die unter dem Bügel (0) eingeschnappte Sperrfeder (ze;) des eingeschalteten Hebelschalters (H) auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL62311D 1925-02-04 1925-02-04 Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter Expired DE434618C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL62311D DE434618C (de) 1925-02-04 1925-02-04 Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL62311D DE434618C (de) 1925-02-04 1925-02-04 Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE434618C true DE434618C (de) 1926-09-29

Family

ID=7280565

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL62311D Expired DE434618C (de) 1925-02-04 1925-02-04 Selbsttaetiger Sicherheits-Hebelschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE434618C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759739C (de) * 1939-09-28 1954-07-05 Siemens Schuckertwerke A G Einrichtung zum Unterbrechen von UEberstroemen
US2870293A (en) * 1957-10-31 1959-01-20 Chase Shawmut Co Automatic circuit interrupter integrated with current-limiting fuses
US3032631A (en) * 1954-10-11 1962-05-01 Ite Circuit Breaker Ltd Circuit breaker having electrical and mechanical coordination with a current limiting device

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