Die Erfindung geht aus von einer hydraulischen Zahnradmaschine,
also einer Zahnradpumpe oder einem Zahnradmotor, wobei die Zahn
radmaschine insbesondere eine Innenzahnradmaschine ist und die
Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aufweist.
Bei bekannten Innenzahnradmaschinen befinden sich in einer Kam
mer eines mehrteiligen Gehäuses ein innenverzahntes Hohlrad und
ein kleineres außenverzahntes Zahnrad, das mit dem Hohlrad
kämmt. Um auf der Hochdruckseite der Maschine Leckverluste durch
einen Axialspalt zwischen den Zahnrädern und einem Gehäuseteil
zu vermeiden, ist seitlich der beiden Zahnräder axial zwischen
diesen und einem Gehäuseteil eine Dichtplatte angeordnet, die
durch ein mit der Hochdruckseite verbundenes Druckfeld gegen die
Stirnseite der Zahnräder gedrückt wird. Es sind Innenzahnradma
schinen bekannt (DE 25 54 960 C2, DE 16 53 837 A1), die nur auf
einer Stirnseite der beiden Zahnräder eine Dichtplatte besitzen.
Bei anderen bekannten Innenzahnradmaschinen ist an jeder Stirn
seite der beiden Zahnräder jeweils eine Dichtplatte angeordnet.
Das mit dem Hochdruck auf der Hochdruckseite der Maschine beauf
schlagbare Druckfeld ist in einer senkrecht zu den Achsen der
beiden Zahnräder verlaufenden Ebene durch eine Dichtung be
grenzt, die den Spalt zwischen der Dichtplatte und dem Gehäuse
teil abdichtet. Je nachdem, ob die Dichtung in die Dichtplatte
oder in das Gehäuseteil eingesetzt ist, spricht man davon, daß
sich das Druckfeld in der Dichtplatte bzw. im Gehäuseteil befin
det. Man ist bestrebt, eine Dichtplatte in kostengünstiger Weise
durch einfache Stanz- und Prägevorgänge herzustellen. Dabei ist
es schwierig, der Dichtplatte die für die Ausbildung des Druck
feldes in ihr notwendige Form zu geben. Günstiger erscheint es
deshalb, das Druckfeld in dem der Dichtplatte benachbarten Ge
häuseteil vorzusehen, das üblicherweise als Gußteil hergestellt
wird und in das schon während des Gießvorgangs die für die Aus
bildung des Druckfeldes gewünschte Form erzeugt werden kann.
Dichtplatten, die durch den Druck in einem Druckfeld gegen die
Stirnseiten der Zahnräder einer hydraulischen Zahnradmaschine
gedrückt werden, sind auch bei Außenzahnradmaschinen bekannt.
Zum Beispiel zeigt die EP 0 512 514 A2 eine Außenzahnradma
schine, bei der die Lagerkörper für die Zahnradwellen zugleich
auch die Funktion von axial beweglichen Dichtplatten haben. Bei
einer aus dem DE 87 07 735 U1 bekanntgewordenen Außenzahnradma
schine ist auf der einen Stirnseite der Zahnräder zwischen die
sen und einem Lagerkörper zusätzlich eine Dichtplatte vorhanden.
Für eine gute Abdichtung des Druckfeldes zu dem Axialspalt zwi
schen einer Dichtplatte und dem benachbarten Gehäuseteil ist es
vorteilhaft, wenn eine das Druckfeld begrenzende Elastomerdich
tung ihre Lage am Rande des Druckfeldes sicher beibehält. Dazu
gehört, daß sie nicht nach außen in den Axialspalt hineinwan
dert, aber sich auch nicht nach innen vorwölbt. Bei den aus der
EP 0 512 514 A2, dem DE 87 07 735 U1 oder der DE 16 53 837 A1
bekannten Zahnradmaschinen soll durch einen aus einem hochfesten
Kunststoff oder aus Metall bestehenden Stützring verhindert wer
den, daß eine Elastomerdichtung in einen Spalt hineinwandert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer hydrauli
schen Zahnradmaschine mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des
Anspruches 1 die Sicherheit gegen ein Einwandern der Elastomer
dichtung in einen zwischen einer Dichtplatte und einer Gehäuse
wand bestehenden Axialspalt noch zu erhöhen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine hydraulische Zahnradmaschine
außer mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff zusätzlich mit den
Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausge
stattet. Der Stützring ist also offen und besitzt zwei sich
überlappende Enden. Somit ist der Stützring in der Lage, die To
leranzen des Druckfeldes am Außenumfang sowie seine eigenen To
leranzen auszugleichen und sich ohne Radialspalt an eine Begren
zungswand des Druckfeldes anzulegen. Es besteht dabei nicht die
Gefahr, daß der Stützring unkontrolliert aufreißt und die Ela
stomerdichtung in einen entstandenen Riß einwandert und beschä
digt wird. Eine Zahnradmaschine gemäß Anspruch 1 kann also in
nerhalb eines hydraulischen Systems mit sehr hohen Betriebsdrücken
verwendet werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen, durch die die Abdichtung eines
Druckfeldes weiter verbessert wird, kann man den Unteransprüchen
entnehmen.
Wenn sich, wie im Anspruch 2 angegeben, die beiden Enden des
Stützringes in einer zur Dichtplatte parallelen Ebene überlap
pen, ist keine den Stützring entlanglaufende Trennfuge vorhan
den, in die die Elastomerdichtung hineingedrückt werden könnte.
Durch eine Ausbildung gemäß Anspruch 4 wird erreicht, daß der
Betriebsdruck unter die Dichtung gelangt und somit eine sehr
gute Dichtwirkung und eine sehr gute Kompensation der von der
Zahnradseite her auf eine Dichtplatte wirkenden Kraft erzielt
wird. Aufgrund der einzelnen Vorsprünge am Innenumfang der Ela
stomerdichtung ist diese auch dann noch an der Innenwand der sie
aufnehmenden Nut abgestützt, wenn die Nut breiter als die ei
gentliche Dichtung ausgeführt ist und deshalb sehr wirtschaft
lich gefertigt werden kann. Bei einer Herstellung der Nut in ei
nem Zerspanungsvorgang kann nämlich ein Zerspanungswerkzeug mit
einem der größeren Breite der Nut entsprechenden Durchmesser
eingesetzt werden, was eine höhere Vorschubgeschwindigkeit er
laubt. Auch können derart breite Nuten leicht spanlos, z. B.
durch Druckgießen, hergestellt werden.
Es ist für eine Dicht- und Kompensationswirkung günstig, wenn
der Betriebsdruck unter die Dichtung gelangt und dadurch die
Elastomerdichtung mit einer von der Höhe des Betriebsdruckes ab
hängigen Kraft gegen die Dichtplatte bzw. das der Dichtplatte
benachbarte Gehäuseteil gedrückt wird. Andererseits ist es für
eine sichere Positionierung der Elastomerdichtung günstig, wenn
sie in axialer Richtung sowohl an der Dichtplatte als auch an
der Gehäusewand anliegt. Wie beides erreicht werden kann, ist im
Anspruch 5 angegeben.
Mehrere als Innenzahnradpumpen ausgebildete Ausführungsbeispiele
einer erfindungsgemäßen hydraulischen Zahnradmaschine sind in
den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Figuren dieser Zeichnun
gen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein ersten Ausführungsbeispiel in einem Schnitt durch
die von den beiden Achsen der Zahnräder aufgespannten
Ebene,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III aus Fig. 1,
wobei ein Deckelteil des Gehäuses teilweise in Ansicht
dargestellt ist,
Fig. 4 im Vergleich ein Druckfeld nach Fig. 3 mit einem
herkömmlichen Druckfeld,
Fig. 5 einen Teilschnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 3,
Fig. 6 eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts VI aus Fig. 3,
Fig. 7 im unmontierten Zustand einen Stützring für eine
ein Druckfeld umgebende Elastomerdichtung,
Fig. 8 einen in einer der Schnittebene nach Fig. 1 entspre
chenden Schnittebene liegenden Teilschnitt durch ein
zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 das zweite Ausführungsbeispiel in einer axialen Ansicht
von den Zahnrädern aus auf eine Dichtplatte und ein
Deckelteil und
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X aus Fig. 9.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Innenzahnradpumpe be
sitzt ein Gehäuse 10, das sich aus einem ringförmigen Mittelteil
11, das eine Pumpenkammer 12 radial einschließt, einem ersten
Deckelteil 13 und einem zweiten Deckelteil 14 zusammensetzt. Die
beiden Deckelteile 13 und 14 begrenzen die Pumpenkammer 12 in
axialer Richtung. Das Mittelteil 11 übergreift die beiden Deckel
teile 13 und 14 im Bereich jeweils einer äußeren Eindrehung
15. Das Deckelteil 13 besitzt eine durchgehende Bohrung 16, in
die ein Gleitlager 17 eingepreßt ist. Mit der Bohrung 16 fluch
tet eine Sackbohrung 18 des Deckelteils 14, in die ebenfalls ein
Gleitlager 17 eingepreßt ist. In den beiden Gleitlagern 17 ist
eine Antriebswelle 19 der Pumpe gelagert. Ein außenverzahntes
Ritzel 20 ist innerhalb der Pumpenkammer 12 auf der Antriebs
welle 19 befestigt oder einstückig mit dieser hergestellt. Das
Ritzel befindet sich innerhalb eines innenverzahnten Hohlrades
21, dessen Achse exzentrisch zur Achse des Ritzels 20 angeordnet
ist und das an seinem Außenumfang im Mittelteil 11 des Gehäuses
10 gelagert ist. Im Bereich beidseits einer durch die beiden
Achsen des Ritzels 20 und des Hohlrades 21 aufgespannten Mittel
ebene 22 kämmen die beiden Zahnräder miteinander, zwischen denen
sich im übrigen ein sichelförmiger Freiraum 23 befindet.
Dieser Freiraum 23 ist etwa zur Hälfte durch ein zweiteiliges
Füllstück 24 ausgefüllt, das an den Zähnen des Ritzels 20 und
des Hohlrads 21 anliegt und sich an einer Abflachung eines Füll
stückstifts 25 abstützt. Dieser durchquert den Freiraum 23 in
der Mittelebene 22 und ist in zwei miteinander fluchtenden Sack
bohrungen der Deckelteile 13 und 14 beidseits der Pumpenkammer
12 drehbar gelagert. Die axiale Ausdehnung des Füllstücks 24
stimmt mit der axialen Ausdehnung der beiden Zahnräder 20 und 21
überein.
An diametral gegenüberliegenden Stellen münden in die Pumpenkam
mer 12 ein Saugkanal 26 und ein Druckkanal 27, wobei der Durch
messer des Saugkanals 26 größer als der Durchmesser des Druckka
nals 27 ist. Das Hohlrad 21 besitzt in den Zahnlücken radial von
innen nach außen durchgehende Bohrungen 28, durch die eine
hydraulische Flüssigkeit vom Saugkanal 26 aus in den Freiraum 23
und von dort in den Druckkanal 27 gelangen kann.
Die Pumpe nach den Fig. 1 und 2 ist so aufgebaut, daß das
Ritzel 20 im Betrieb, nach Fig. 2 betrachtet, im Uhrzeigersinn
angetrieben werden muß. Auch das Hohlrad 21 dreht sich dann im
Uhrzeigersinn. In den Zahnlücken befindliche Hydraulikflüssig
keit wandert mit den Zahnlücken am Füllstück 24 entlang und ge
langt in den Zahneingriffsbereich der beiden Zahnräder. Dort
wird die Hydraulikflüssigkeit durch die Bohrungen 28 des Hohlra
des 21 hindurch in den Druckkanal 27 verdrängt. Gleichzeitig
wird durch andere Bohrungen 28 aus dem Saugkanal 26 Hydraulik
flüssigkeit in den Freiraum 23 angesaugt.
Für einen hohen Wirkungsgrad der Pumpe ist eine gute axiale Ab
dichtung der Hochdruckseite der Pumpe notwendig, die sich durch
einen Bereich der Pumpenkammer 12 abgrenzen läßt, in dem sich
das Füllstück 24 befindet und in dem im Anschluß an das Füll
stück die beiden Zahnräder allmählich immer weiter ineinander
greifen. Für eine gute Abdichtung ist zwischen den Zahnrädern 20
und 21 und jedem Deckelteil 13 oder 14 eine Dichtplatte 35 ange
ordnet, die von einem zwischen ihr und dem entsprechenden Deckel
teil 13 oder 14 bestehenden Druckfeld 36 axial gegen die
Zahnräder 20 und 21 gedrückt wird. Jede Dichtplatte 35 umgibt
eng die Welle 19 und den Füllstückstift 25 und ist dadurch in
einer Ebene senkrecht zur Achse der Antriebswelle 19 in ihrer
Lage gesichert. Ein Druckfeld 36 wird durch eine Ausnehmung im
Deckelteil 13 bzw. 14 gebildet. Es hat, wie näher aus Fig. 3
hervorgeht, eine halbsichelförmige Gestalt und erstreckt sich
etwa vom Fuße des Füllstücks 24 am Füllstückstift 25 aus bis
nahe an die Mittelebene 22 heran. In jedem Deckelteil 13 bzw. 14
befindet sich beidseits der Mittelebene 22 jeweils eine Ausneh
mung 36, wobei die beiden Ausnehmungen 36 jedes Deckel
teils bezüglich der Mittelebene 22 spiegelbildlich zueinander
ausgebildet sind. Beide enden im Abstand zu der Mittelebene 22,
so daß in deren Bereich noch ein Steg 37 des jeweiligen Deckel
teils zwischen den beiden Ausnehmungen 36 vorhanden ist. Die Au
ßenkontur einer Ausnehmung 36 wird im wesentlichen durch vier
Abschnitte gebildet, wobei ein erster Abschnitt 38 ein Kreisbo
gen ist, dessen Mittelpunkt auf der Achse des Ritzels 20 liegt.
Ein zweiter Abschnitt 39 ist ebenfalls ein Kreisbogen, dessen
Mittelpunkt jedoch auf der Achse des Hohlrades 21 liegt. Dieser
Kreisbogen 39 geht zur Mittelebene 22 hin tangential in eine als
dritter Abschnitt zu betrachtende Gerade 40 über. Ein Abschnitt
41 verbindet im Bereich der Mittelebene 22 den Abschnitt 38 mit
dem Abschnitt 40. Ein Abschnitt 42 verbindet die Kreisbögen 38
und 39 an ihren weit voneinander beabstandeten Enden, wobei der
Abschnitt 42 teilweise ebenfalls gerade ist.
In Fig. 4 ist neben der Mittelebene 22 und einem Ausschnitt ei
ner Ausnehmung 36 mit einer gestrichelten Linie die Außenkontur
eines Druckfeldes einer bekannten Innenzahnradpumpe angedeutet.
Man sieht, daß dieses Druckfeld über die Mittelebene 22 hinüber
greift, während sich ein Druckfeld der dargestellten Innenzahn
radpumpe auf eine Seite der Mittelebene beschränkt und im
Zahneingriffsbereich einen Abstand von dieser einhält. Bei dem
bekannten Druckfeld ist der Kreisbogen 39 bis zur Mittelebene 22
fortgeführt. Durch die Vergrößerung der radialen Ausdehnung ei
nes Druckfeldes im Bereich des Abschnittes 40 wird die Zurück
nahme des Druckfeldes im Bereich der Mittelebene 22 in etwa wie
der ausgeglichen. Für die Druckbeaufschlagung steht also im Be
reich der Mittelebene 22 in etwa dieselbe Fläche zur Verfügung
wie bei einer bekannten Innenzahnradmaschine, so daß eine Dicht
platte 35 dort auch mit etwa derselben Kraft gegen die Zahnräder
gedrückt wird, setzt man denselben Hochdruck voraus.
Die beiden Deckelteile 13 und 14 der dargestellten Innenzahnrad
pumpen sind bezüglich der Mittelebene 22 nicht nur im Hinblick
auf die Ausnehmungen 36, sondern insgesamt symmetrisch ausgebil
det. Sie können deshalb sowohl für eine linksdrehend angetrie
bene als auch eine rechtsdrehend angetriebene Pumpe verwendet
werden. Insgesamt können die beiden Ausführungen einer Pumpe mit
den gleichen Teilen aufgebaut werden. Es wird lediglich das Mit
telteil 11 mitsamt den beiden Dichtplatten 35 und dem Füllstück 24
um eine durch die beiden Achsen der Zahnräder 20 und 21 ge
hende und in der Mittelebene 22 liegende Achse um 180 Grad ge
dreht mit den Deckelteilen 13 und 14 zusammengebaut.
Außerdem wird in der einen Ausführung die eine Ausnehmung 36 und
in der anderen Ausführung die andere Ausnehmung 36 eines Deckel
teils durch eine Dichtanordnung zu einem Axialspalt zwischen der
jeweiligen Dichtplatte 35 und dem jeweiligen Deckelteil 13 bzw.
14 hin abgedichtet. Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 7
läuft zur Aufnahme der Dichtanordnung am Rande jeder Ausnehmung
36 eine Nut 43 entlang, die auf ihrem gesamten Umlauf dieselbe
Tiefe und Breite hat. In die Nut 43 ist eine Elastomerdichtung
44 eingelegt, die, wie man der Fig. 5 entnehmen kann, einen
Z-profilartigen Querschnitt mit zwei endständigen Profilabschnit
ten 45 und 46 und einem mittleren Profilabschnitt 47 hat. Die
beiden endständigen Profilabschnitte 45 und 46 stehen senkrecht
auf der Dichtplatte 35, wobei sich der an der Außenwand der Nut
43 befindliche Profilabschnitt 46 axial am Boden der Nut 43 und
der weiter innen befindliche Profilabschnitt 45 axial an der
Dichtplatte 35 abstützt. Der endständige Profilabschnitt 46 und
der mittlere Profilabschnitt 47 der Elastomerdichtung 44 befin
den sich ganz in der Nut 43. Innerhalb von dieser besitzt die
Elastomerdichtung 44 einzelne voneinander beabstandete und in
einer axialen Ansicht halbrunde Noppen 48, die vom Innenumfang
des mittleren Profilabschnitts 47 vorspringen und die Elastomer
dichtung 44 an der inneren Wand der Nut 43 abstützen. Die Noppen
48 haben vom Boden der Nut 43 denselben Abstand wie der mittlere
Profilabschnitt 47 radial innerhalb des Profilabschnitts 46. Die
Noppen 48 sind also nicht direkt mit dem Profilabschnitt 46 ver
bunden, so daß radial innerhalb von diesem eine unterbrechungs
los umlaufende Druckfläche 49 an der Elastomerdichtung 44 vor
handen ist. Von der Hochdruckseite der Pumpe durch Bohrungen in
einer Dichtplatte 35 hindurch in eine Ausnehmung 36 fließende
Hydraulikflüssigkeit kann somit zwischen den Noppen 48 hindurch
auf die Rückseite der Elastomerdichtung 44 gelangen und diese im
Bereich der Druckfläche 49 mit Druck beaufschlagen, so daß die
Elastomerdichtung 44 je nach der Höhe des Druckes auf der Hoch
druckseite der Pumpe mit einer unterschiedlich großen Kraft um
laufend gegen die Dichtplatte 35 gedrückt wird. Andererseits
stützt sich die Elastomerdichtung radial innen und außen in der
Nut 43 ab, so daß sie ihre Lage sicher beibehält.
Damit die Elastomerdichtung 44 nicht in den von einem Druckfeld
36 ausgehenden Axialspalt 50 zwischen einer Dichtplatte 35 und
einem Deckelteil 13 bzw. 14 hineinwandert, ist ein Stützring 51
aus Kunststoff vorgesehen, der einen rechteckigen Querschnitt
hat und der in einem Bereich radial außerhalb des ersten end
ständigen Profilabschnitts 45 und axial zwischen dem mittleren
Profilabschnitt 47 der Elastomerdichtung 44 und der Dichtplatte
35 angeordnet ist. Wie man deutlich aus Fig. 7 entnehmen kann,
ist der Stützring 51 ein sog. offener Stützring mit zwei Enden
52, die sich im geraden Bereich des Abschnitts 42 der Außenkon
tur einer Ausnehmung 36 relativ weit in einer zur Dichtplatte 35
parallelen Ebene überlappen. Sich in einer zur Dichtplatte 35
parallelen Ebene überlappen heißt dabei, daß man bei einem Fort
schreiten in einer solchen Ebene beide Enden 52 durchquert. Zwi
schen den beiden Enden ist also keine vom inneren eines Druck
feldes 36 aus sichtbare und dem Stützring entlanglaufende Trenn
fuge vorhanden. Der Stützring ist natürlich an die Außenkontur
einer Ausnehmung 36 angepaßt, so daß sich die beiden sich über
lappenden Enden 52 auch im Bereich eines geraden Abschnitts des
Stützrings 51 befinden. Toleranzen im Außenumfang eines Druck
feldes sowie Toleranzen des Stützringes selbst kann dieser wegen
seiner offenen Ausgestaltung ausgleichen, so daß er sich radial
spaltlos an die Wand eines Deckelteils 13 bzw. 14 anlegen kann.
Bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis 7 werden zwei spiegel
bildliche Elastomerdichtungen 44 benötigt, von denen eine in das
Deckelteil 13 und die andere in das Deckelteil 14 einzulegen
ist. Bei einer linksdrehend angetriebenen Pumpe ist dabei die
Zuordnung zwischen Deckelteilen und Elastomerdichtungen genau
umgekehrt wie bei einer rechtsdrehend angetriebenen Pumpe.
Die Ausführung nach den Fig. 8 bis 10 hat grundsätzlich den
gleichen Aufbau wie die Ausführung nach den Fig. 1 bis 7.
Deshalb ist in dem Schnitt nach Fig. 8 der dem Schnitt nach
Fig. 1 entspricht, auch nur ein kleiner Teil der Pumpe darge
stellt. Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß auch bei dieser Ausfüh
rung in den Deckelteilen 13 und 14, von denen in Fig. 9 das
Deckelteil 14 dargestellt ist, zwei Ausnehmungen 36 vorhanden
sind, die bezüglich der Mittelebene 22 symmetrisch zueinander
liegen. Jedoch haben die beiden Ausnehmungen 36 im Bereich des
Zahneingriffs der beiden Zahnräder 20 und 21 einen größeren Ab
stand von der Mittelebene 22 als die beiden Ausnehmungen 36 der
Ausführung nach den Fig. 1 bis 7. Dadurch wird der Steg 37
breiter. Allerdings besitzt nun jedes Deckelteil 13 bzw. 14 im
Bereich des Steges 37 und in einem Abstand von den Ausnehmungen
36 eine kreisrunde Ausnehmung 60, die symmetrisch zu beiden Sei
ten der Mittelebene 22 liegt. Diese Ausnehmung ist über eine
sich in der dem jeweiligen Deckelteil benachbarten Dichtplatte
35 befindliche axiale Bohrung 61, die in die Ausnehmung 60 mün
det und von einer Aussparung 62 an der den Zahnrädern zugewand
ten Seitenfläche der Dichtplatte 35 ausgeht, mit der Hochdruck
seite der Pumpe verbunden, und zwar unabhängig davon mit der
Hochdruckseite verbunden, ob die Pumpe linksdrehend oder rechts
drehend angetrieben wird. Bei der gegenüber Fig. 9 entgegenge
setzt drehenden Ausführung wird nämlich dem Deckelteil 14 die
Dichtplatte 35 zugeordnet, die nun dem nicht gezeigten Deckel
teil 13 benachbart ist, während die in Fig. 9 gezeigte Dicht
platte 35 dem Deckelteil 13 zugeordnet wird. Die beiden Dicht
platten sind bezüglich der Mittelebene 22 symmetrisch zueinander
ausgebildet, sofern man sie nebeneinandergelegt in Richtung auf
die gleiche den Zahnrädern abgewandte oder den Zahnrädern zuge
wandte Seite betrachtet.
Wie man aus Fig. 9 ersieht, überdeckt eine Dichtplatte 35 im
wesentlichen nur die Hochdruckseite einer Pumpe, während die
Niederdruckseite freigehalten ist, so daß dort keine Reibung
zwischen den Zahnrädern und einer Dichtplatte stattfinden kann,
die den Wirkungsgrad der Pumpe erniedrigen würde. Wirksam in ei
ner konkreten linksdrehenden oder rechtsdrehenden Ausführung ei
ner Pumpe sind jeweils das Druckfeld 60 und das in einer axialen
Ansicht von den Zahnrädern aus von der Dichtplatte 35 verdeckte
Druckfeld 36. Nur diese beiden Druckfelder sind auch mit einer
Elastomerdichtung 63 zu dem Axialspalt zwischen der Dichtplatte
35 und dem jeweiligen Deckelteil hin abgedichtet. Bei der Aus
führung nach den Fig. 8 bis 10 ist die Elastomerdichtung eine
einfache Rechteckdichtung, deren axiales Maß kleiner als die
Tiefe einer Ausnehmung 36 bzw. 60 ist und die somit auf ihrer
Rückseite von den im Druckfeld herrschenden Druck beaufschlagt
werden und gegen die Dichtplatte 35 gedrückt werden kann.