DE4344353A1 - Versorgungseinrichtung für eine in einem Schutzanzug befindliche Person - Google Patents
Versorgungseinrichtung für eine in einem Schutzanzug befindliche PersonInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Versorgungseinrichtung für eine in einem
Schutzanzug befindliche Person, der gefilterte und gekühlte Atemluft zuführbar ist,
wobei die Versorgungseinrichtung am Rücken der Person angeordnet ist.
Insbesondere bei Industrieunfällen ist es häufig erforderlich, daß Rettungsarbeiten
durchführende Personen gegen z. B. giftige Gase oder chemische Stoffe geschützt
werden. Hierzu tragen die Personen hermetisch dichte Schutzanzüge, wobei
gefilterte Luft durch Atemmasken eingeatmet wird. Diese Maßnahmen reichen
jedoch dann nicht mehr aus, wenn hohe Umgebungstemperaturen herrschen. In
diesem Fall ist es erforderlich, daß der Person nicht nur gefilterte, sondern auch
gekühlte Luft zugeführt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine Versorgungs
einrichtung der zuvor beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß das Gewicht
der Versorgungseinrichtung relativ gering ist, vorzugsweise maximal 10 kg beträgt,
um die Person nicht unnötig zu belasten. Ferner soll die Versorgungseinrichtung
unabhängig von dem Körperbau der Person genutzt werden können, wobei Behin
derungen ausgeschlossen sein sollen. Auch soll die Versorgungseinrichtung selbst
weitgehend autark arbeiten, wobei bei Vorhandensein von gegebenenfalls Antriebs
aggregaten diese für die Person nicht oder im geringen Umfang spürbar sein sollen.
Das Problem wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Ver
sorgungseinrichtung rucksackartig und vom Rücken des Schutzanzuges abnehmbar
ausgebildet ist und daß die Versorgungseinrichtung ein Metallgestell umfaßt und
über zumindest ein mit in der Versorgungseinrichtung geförderter Luft füllbares
Element gegenüber der Person abstützbar ist. Dabei handelt es sich bei dem Ele
ment vorzugsweise um ein Polster oder Kissen. Durch diese Maßnahmen ist eine
automatische Anpassung an Personen unterschiedlichen Körperbaus möglich, ohne
daß sich Druckstellen ausbilden können, die zu einem Erschwernis führen würden.
Das bzw. die Luftpolster bzw. -kissen ergeben des weiteren den Vorteil, daß die
Versorgungseinrichtung vibrations- und schwingungsgedämpft ist. Folglich können
sich Schwingungen bzw. Vibrationen von in der Versorgungseinrichtung vorhande
nen Aggregaten, die zumindest zum Fördern der Luft, insbesondere aber auch zum
Antreiben eines Kompressors und eines einem Kondensator zugeordneten Lüfters
für die Erzeugung von Kühlluft notwendig sind, nicht übertragen. Auch erfolgt eine
Geräuschdämpfung der Atem- und Kühlluft.
Ein weiterer hervorzuhebender Vorteil ergibt sich aus dem luftgefüllten Element.
So erfolgt über diese ein Ausgleich der der Person zuzuführenden Luft dann, wenn
Luftförderschwankungen durch das Aggregat auftreten sollten. Auch ist ein zusätzli
cher Vorrat an Atemluft gegeben, der insbesondere dann von Vorteil ist, wenn das
Aggregat ausfallen sollte und über einen Bypass mit Reserveluftfilter von der
Person selbst Luft angesaugt werden muß.
Bevorzugterweise erfolgt eine Kühlung der Luft mittels eines Kältekreislaufs um
fassend einen von dem Aggregat angetriebenen Kältekompressor, Kondensator
sowie von der zuzuführenden Luft durchströmten Wärmetauscher.
Alternativ besteht die Möglichkeit, daß die Versorgungseinrichtung zum Kühlen
der Atemluft Peltier-Elemente aufweist. Auch kann die Versorgungseinrichtung
zumindest ein flüssiges Gas aufnehmendes Dewar-Gefäß umfassen.
Sofern ein Verbrennungsmotor zum Einsatz gelangt, sollte über eine Fliehkraft
kupplung zumindest der Kältekompressor ankuppelbar sein. Vorzugsweise ist auch
ein dem Kondensator zugeordneter Lüfter über eine Fliehkraftkupplung zuschalt
bar. Durch diese Maßnahmen ist ein leichter Start des Antriebsmotors möglich.
Der Antriebsmotor kann drehzahlgeregelt ausgebildet sein, wobei eine flexible
Kontrollkonsole als Armband am Handgelenk der Person ausgebildet sein kann.
Durch die Drehzahlregelung des Antriebsaggregats ist eine Veränderung der
Kühlleistung/Luftmenge möglich.
Eine Änderung der Kühlleistung kann jedoch auch durch eine handbetätigte
Bypassklappe am Verdampfer/Kühler (Wärmetauscher) erfolgen. Dies ist dann der
Fall, wenn eine Drehzahlregelung nicht erfolgt, aufgrund der Umgebungstempera
turen jedoch eine zu starke Kühlung der Atemluft unterbleiben soll.
Im Wärmetauscher wie Verdampfer/Kühler anfallendes Kondensat kann einem
Kondensatbehälter zugeführt werden, der an den Beinen befestigt und über Schläu
che mit dem Kühler verbunden ist. Dabei kann der Behälter ein Volumen auf
weisen, das über die Benutzungsdauer ausreicht. Alternativ kann ein kleinerer
Behälter gewählt werden, der periodisch zu entleeren wäre. Schließlich kann über
ein automatisches Ablaßventil Kondensat abgeleitet werden, wobei die Leitung
über ein lageunabhängiges Schwimmerventil oder ein automatisches durch Über
druck sich öffnendes Schnabelventil geöffnet werden kann.
Die dem Inneren des Schutzanzuges zuzuführende Luft wird vorzugsweise im
Bereich einer hermetisch mit dem Anzug verschlossenen Gesichtsmaske zugeführt,
wohingegen Auslässe für die Luft im Fußbereich vorhanden sind. Hierdurch ergibt
sich der Vorteil, daß die Person von oben bis unten mit Kühlluft überstrichen wird.
Die Maske selbst kann einen Schraubstutzen aufweisen, in dem eine ABC-Filterpa
trone einsetzbar ist. Durch diese Maßnahmen wird beim Abklemmen der die
Atemluft von der Versorgungseinrichtung in den Schutzanzug bzw. die Maske
führenden Leitungen bzw. Schläuche oder bei einem Defekt des Kühlaggregats
weiterhin sichergestellt, daß die den Schutzanzug tragende Person den gefahr
bringenden Bereich verlassen kann.
Bei dem Kompressor kann es sich um einen Hubkolbenkompressor, einen Roll
kolbenkompressor, einen gasgesteuerten Kompressor oder andere bekannte
Kältekompressoren handeln.
Bei dem Antriebsaggregat sollte es sich entweder um einen luftgekühlten Zwei
taktmotor, Kleindieselmotor, Kleinstkreiskolbenmotor oder erwähntermaßen Elek
tromotor handeln.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder
in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der
Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung eines Schutzanzuges mit einer ersten Ausfüh
rungsform einer Versorgungseinrichtung,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung einer ersten Ausführungsform einer Ein
richtung zum Fördern und Kühlen von Luft,
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Ausführungsform zum Fördern
und Kühlen von Luft und
Fig. 4 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Ausführungsform einer Versor
gungseinrichtung.
In Fig. 1 ist rein prinzipiell ein Schutzanzug (10) für eine Person dargestellt. Der
Schutzanzug (10) umfaßt einen Overall (12) mit integrierter Schutzmaske (14)
sowie Handschuhen (16) und Schuhen (18).
Damit die sich in dem Schutzanzug (10) befindliche Person auch Gebiete betreten
kann, in denen in der Luft gefahrbringende Substanzen vorhanden sind sowie
höhere Temperaturen herrschen, wird das Innere des Schutzanzuges (10) über
einen Schlauch (20) mit einer Versorgungseinrichtung (22) für gekühlte Frischluft
verbunden. Dabei mündet der Schlauch (20) vorzugsweise im Mundbereich der
Maske (14).
Im Fußbereich des Schutzanzuges (10) sind Austrittsklappen (24) und (26) vorgese
hen, über die Luft nach außen abgegeben werden kann. Durch das Anordnen der
Austrittsöffnungen (24, 26) im Fußbereich ist folglich sichergestellt, daß die
Person vom Kopf bis zum Fuß von gekühlter Luft umspült wird.
Die Versorgungseinrichtung (22) ist rucksackartig ausgebildet und weist ein vor
zugsweise aus Aluminium bestehendes Gestell (28) auf, auf dem die nachstehend
beschriebenen Aggregate zum Fördern und Kühlen von Luft angeordnet sind.
Ferner sind zwischen dem Gestell (28) und der Rückenpartie der Person Luftpol
ster bzw. -kissen (30, 32) vorgesehen, über die das Gestell (28) und damit die
Versorgungseinrichtung (22) federnd gegenüber der Person abgestützt ist. Die
Polster (30) und (32) sind dabei über gefilterte Luft aufgeblasen, wobei eine
Verbindung zum Inneren des Schutzanzuges (12) hergestellt werden kann. Die
Polster (30, 32) können folglich in einer zu dem Schlauch (20) führenden Leitung
liegen.
Durch die Luftkissen (30, 32) ergeben sich eine Vielzahl von Vorteilen. So treten
keine Druckstellen durch das Traggestell (28) auf und zwar unabhängig vom
Körperbau der Person.
Durch die Luftkissen (30, 32) erfolgt auch eine Vibrations- und Schwingungs
dämpfung von Aggregaten, die die Versorgungseinrichtung (22) umfaßt.
Ferner wird eine Geräuschdämpfung von Atem- und Kühlluft bewirkt.
Schließlich ermöglichen die Luftkissen (30) und (32) bzw. deren Inhalt ein Aus
gleich von Luftförderschwankungen. Auch dient der Inhalt der Kissen (30), (32) als
Luftbevorratung für den Fall, daß eine Umschaltung der Luftzufuhr von der
Versorgungseinrichtung (22) über z. B. eine durch eine nicht dargestellte ABC-
Filterpatrone verschließbare Öffnung im Maskenbereich erfolgen sollte. Dies ist
dann erforderlich, wenn die Versorgungseinrichtung (22) ausfallen sollte.
Die Versorgungseinrichtung (22) umfaßt als wesentliche Elemente ein ABC-
Luftfilter (34), durch das mittels eines von einem Motor (40) wie Zweitakt- oder
Dieselmotor angetriebenen Gebläses wie Verdichter (36) Luft angesaugt und
einem Wärmetauscher (38) zugeführt wird, von dem die gefilterte Luft gegebenen
falls über die Luftspeicher (30, 32) in den Anzug (10) strömt. Über den Motor
(40) kann ferner ein Kältekompressor (42) sowie ein Ventilator (44) für einen
Kondensator (46) angetrieben werden.
Der Kompressor (42) mit dem Kondensator (46) und dem Wärmetauscher (38)
(Verdampfer/Kühler) bildet einen Kältekreislauf.
Gegebenenfalls kann parallel zu dem Wärmetauscher (38) eine nichtdargestellte
Bypassleitung vorhanden sein, um einerseits die dem Schutzanzug (12) zuzuführen
de Luftmenge bzw. die Kühlleistung zu regulieren. Alternativ bzw. ergänzend
besteht die Möglichkeit, die Drehzahl des Antriebsmotors (40) zu variieren. Hierzu
kann eine als Armband am Handgelenk der Person ausgebildete Kontrollkonsole
vorgesehen sein.
Um den Motor (40) beim Anlassen nicht durch den Verdichter (36), den Kom
pressor (42) und/oder den Ventilator (44) zu belasten, können zwischen den
anzutreibenden Aggregaten und der Antriebswelle des Motors (40) Fliehkraftkupp
lungen geschaltet sein.
Der Fig. 4 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Versorgungseinrichtung (56) zu entnehmen, die rucksackartig ausgebildet ist und
auf dem Rücken einer Person getragen wird.
Die Versorgungseinrichtung umfaß ein vorzugsweise aus Aluminiumrohr bestehen
des Traggestell (58), das aus seitlichen U-Schenkeln und diese verbindende Quer
verstrebungen besteht.
Das Traggestell (58) trägt einen Verbrennungsmotor (60), dessen Antriebswelle
über eine Fliehkraftkupplung (62) mit einem Kältekompressor verbunden ist. Die
Welle des Verbrennungsmotors (60) treibt des weiteren ein Gebläse (66) an, über
das über ein Ansaugfilter (68) Luft einem Wärmetauscher (70) zuführbar ist. Der
Wärmetauscher selbst ist dabei Teil eines Kältemittelkreislaufes, der neben dem
Kältekompressor einen Kondensator (72) und einen diesem zugeordneten Lüfter
(74) umfaßt, der ebenfalls von dem Verbrennungsmotor (60) angetrieben wird.
Die den Wärmetauscher (70) durchströmende Luft gelangt sodann in ein flexibles
sich am Rücken der Person abstützendes und sich an diesen anpassendes Luftpol
ster (76), das die Funktion der Luftkissen (30, 32) des Ausführungsbeispiels der
Fig. 1 ausübt. Von dem Luftkissen (76) strömt sodann die gefilterte und gekühlte
Luft in das Innere des Schutzanzuges.
Den Fig. 2 und 3 sind Ausführungsformen des Förder- bzw. Kältemittelkreislaufes
zu entnehmen, um gefilterte und gekühlte Frischluft in das Innere des Schutz
anzuges (10) zu führen.
Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 wird der die Luft über den Filter (22)
ansaugende Verdichter (36) von einem Elektromotor (48) angetrieben. Die Luft
strömt sodann über den Wärmetauscher (38), um über den Anschluß (20) zu dem
Schutzanzug (12) zu gelangen. In dieser Verbindung kann sich das Luftpolster
befinden.
Der Wärmetauscher (38) ist Bestandteil eines Kältemittelkreislaufs, in dem über
einen Elektromotor (50) sowohl der Kompressor (42) als auch der dem Kon
densator (46) zugeordnete Ventilator (44) angetrieben wird.
Im Gegensatz hierzu wird nach Fig. 3 ein Verbrennungsmotor (52) benutzt, der
einerseits mit dem Verdichter (56) und andererseits über eine Fliehkraftkupplung
(54) mit dem Kompressor (42) und dem Ventilator (44) verbindbar ist.
Ansonsten entspricht der Aufbau des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 dem der Fig. 2,
so daß sich ein Eingehen auf die weiteren Elemente erübrigt.
Zu erwähnen ist noch, daß von dem Verdampfer/Kühler (38) eine nicht dargestell
te Kondensat führende Leitung ausgehen kann, die zu einem im Fußbereich des
Schutzanzugs (10) angeordneten Behälter führt, in dem das Kondensat gesammelt
wird. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Leitung mit einem lageunabhängigen
Schwimmerventil zu verschließen, über das Kondensat abfließen kann. Es besteht
auch die Möglichkeit, ein durch Überdruck sich öffnendes Schnabelventil ein
zusetzen.
Claims (14)
1. Versorgungseinrichtung (22, 56) für einen eine Person aufnehmenden
Schutzanzug (10), dem gefilterte und gekühlte Atemluft zuführbar ist, wobei
die Versorgungseinrichtung am Rücken des Schutzanzuges angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungseinrichtung (22, 56) rucksackartig und von dem Schutz
anzug (10) abnehmbar ausgebildet ist, daß die Versorgungseinrichtung ein
Gestell (28, 58) umfaßt und über mit in der Versorgungseinrichtung geför
derte Luft füllbaren Elementen (30, 32, 76) gegenüber der Person abstütz
bar ist.
2. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungseinrichtung (22, 56) zumindest einen Kompressor (42,
64), einen Kondensator (46, 72) sowie einen Wärmetauscher (38, 70) um
fassenden Kältekreislauf mit Antrieb (40, 50, 52, 60) umfaßt.
3. Versorgungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungseinrichtung zum Kühlen von Atemluft Peltier-Elemente
aufweist.
4. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Versorgungseinrichtung zumindest ein flüssiges Gas aufnehmendes
Deware-Gefäß umfaßt.
5. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der Kältekompressor (42, 64) mittels Gleichstrom- oder Ver
brennungsmotor (40, 50, 52, 60) betreibbar ist.
6. Versorgungseinrichtung nach zumindest Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbrennungsmotor (52, 60) über eine Fliehkraftkupplung (54, 62)
mit zumindest dem Kompressor (42, 64) verbindbar ist.
7. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehzahl des Antriebs regelbar ist.
8. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Regelung von Atemluftmengen und/oder Temperatur ein vorzugs
weise manuell betätigter, den Wärmetauscher (38, 70) überbrückender
Bypass vorgesehen ist.
9. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß von dem Wärmetauscher (38, 70) eine Kondensatabführleitung zum
Beinbereich des Schutzanzuges (10) führt.
10. Versorgungseinrichtung nach zumindest Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kondensatabführleitung in einem Gefäß mündet und/oder durch
ein lageunabhängiges Ventil verschließbar ist.
11. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schutzanzug (10) im Beinbereich Luftaustrittsöffnungen (24, 26)
aufweist.
12. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kältekompressor (42, 64) ein Hubkolbenkompressor oder ein Roll
kolbenkompressor oder ein gasgesteuerter Kompressor ist.
13. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbrennungsmotor ein luftgekühlter Zweitaktmotor, ein Kleindie
selmotor oder eine Kleinstkreiskolbenmotor ist.
14. Versorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Atemluft über eine eine ABC-Filterpatrone aufweisende Bypass-Leitung
dem Schutzanzug (10) zuführbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934344353 DE4344353A1 (de) | 1993-12-25 | 1993-12-25 | Versorgungseinrichtung für eine in einem Schutzanzug befindliche Person |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4344353A1 true DE4344353A1 (de) | 1995-06-29 |
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ID=6506123
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| DE19934344353 Withdrawn DE4344353A1 (de) | 1993-12-25 | 1993-12-25 | Versorgungseinrichtung für eine in einem Schutzanzug befindliche Person |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4344353A1 (de) |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |