DE4344109A1 - Verstellbarer Pulsator - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen luftdurchströmbaren Pulsator für ei
nen elektrischen Haartrockner, der zur Erzeugung eines pulsieren
den Luftstromes einen in einem im wesentlichen rohrförmigen Ge
häuseteil drehbar gelagerten Rotor mit Antriebselementen auf
weist, die mit dem aus dem Haartrockner austretenden Luftstrom
beaufschlagbar sind.
Ein derartiger Pulsator ist bereits aus der DE 32 25 944 A1 be
kannt. Dieser Pulsator weist einen koaxial zu dem Luftauslaß des
Haartrocknergehäuses gelagerten Rotor mit mehreren parallelen
Flügeln sowie einem zu diesen rechtwinkligen Flügel auf. Dabei
sind die parallel angeordneten Flügel in etwa gleich geneigt,
während der rechtwinklig angeordnete Flügel auf entgegengesetzten
Seiten der Drehachse nach jeweils entgegengesetzten Richtungen
geneigt ist. Trifft der aus dem Haartrockner austretende Luft
strom auf eine der geneigten Flächen des rechtwinklig angeordne
ten Flügels, so wird der Rotor in Drehung versetzt, wobei die pa
rallel angeordneten Flügel eine Verwirbelung des austretenden
Luftstromes bewirken. Dieser Luftstrom soll ein pulsierendes
Trennen und Anheben des zu trocknenden Haares verursachen. Nach
teilig ist hierbei, daß durch die jeweils entgegengesetzte Nei
gung des rechtwinklig stehenden Flügels die Fertigung des Rotors
aufwendig ist und ein kompliziertes Spritzgußwerkzeug erfordert,
da diese Teile großserienmäßig im Spritzgußverfahren hergestellt
werden. Ebenso wird durch diese geneigt ausgebildeten Flächen des
rechtwinklig angeordneten Flügels das Gewicht des Rotors erhöht,
was insbesondere bei einem bezüglich des Luftdurchsatzes niedrig
dimensionierten Haartrockner den Antrieb des Rotors erschwert.
Darüber hinaus ist bei dieser Ausführung des Pulsators die Pulsa
tionsfrequenz nicht gezielt einstellbar, d. h. variabel, was für
den Benutzer ein gravierender Nachteil ist.
Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, einen bekannten
Pulsator dahingehend weiterzubilden, daß der Rotor konstruktiv
einfach und mit geringem Aufwand herstellbar ist sowie der aus
dem Pulsator austretende Luftstrom variiert werden kann.
Gelöst wird dieses Problem dadurch, daß in Austrittsrichtung des
Luftstromes dem Rotor ein mit Mitteln zur Variation der Pulsa
tionsfrequenz versehener Stator vorgelagert ist, mittels welchem
der Luftstrom in eine Drehbewegung um seine Achse versetzbar ist.
Durch den Stator erhält die Luft bereits eine Orientierung in
Form einer Drehbewegung, wodurch die Antriebselemente effektiv
angeströmt und der Rotor angetrieben werden, was zu einem ge
wünschten pulsierenden Effekt führt. Die Mittel zur Variation der
Pulsationsfrequenz ermöglichen dem Benutzer, je nach Bedarf eine
unterschiedlich starke Pulsationsfrequenz einzustellen, wodurch
die Haare vorteilhaft je nach Haardichte bzw. Trocknungsgrad mehr
oder weniger angehoben und/oder verwirbelt werden können. In
einer Einstellung wird die Pulsation des Luftstromes gänzlich
aufgehoben, so daß der Haartrockner dann in gewohnter Weise ver
wendet werden kann, ohne daß der Pulsator vom Haartrockner abge
nommen werden muß. Der Rotor selbst benötigt keine zusätzlichen
speziellen Teile, um die Drehbewegung, d. h. den Drall des Luft
stromes zu erzeugen. Somit ist ein derartiger Pulsator im wesent
lichen für alle Haartrockner, auch für Haartrockner mit einem ge
ringen Luftdurchsatz, zur Erzeugung eines pulsierenden Luftstro
mes einsetzbar und kann darüber hinaus relativ einfach gefertigt
werden.
Von Vorteil weist der Stator Leitschaufeln auf, deren Anstellwin
kel bezüglich einer Längsachse des Pulsators veränderbar ist.
Durch die Veränderung der Winkelstellung der Leitschaufeln bezüg
lich der Pulsatorachse erhält der Luftstrom einen unterschiedlich
starken Drall, d. h. er wird in eine unterschiedlich starke Dreh
bewegung um seine eigene Achse versetzt und bewirkt damit eine
unterschiedliche schnelle Drehung des Rotors.
Dadurch, daß jede der Leitschaufeln mittels Lagerringen schwenk
bar auf einer Speiche gelagert ist, wobei die Speichen vorzugs
weise radial im rohrförmigen Gehäuseteil angeordnet sind, ist ei
ne konstruktiv einfache Verstellmöglichkeit für die Leitschaufeln
vorgesehen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung weisen die Leitschaufeln
einseitig einen Arm auf, der in einem Durchbruch des rohrförmigen
Gehäuseteiles liegt und an seinem freien Ende einen Zapfen trägt.
Von Vorteil ist auf dem rohrförmigen Gehäuseteil ein Kurvenring
mit schraubenlinienförmigen Schlitzen gelagert, in welche die
Zapfen der Arme eingreifen, wobei vorzugsweise der Kurvenring
durch einen äußeren Ring an einem Bund des Pulsatorgehäuses axial
positioniert ist. Dreht nun der Benutzer am äußeren Ring und da
mit am Kurvenring, gleiten die Zapfen in den schraubenlinienför
migen Schlitzen, wodurch sich die Winkelstellung der Leitschau
feln verändert.
In einer Weiterbildung der Erfindung sind am Kurvenring Federarme
angeformt, die mit ihrem freien Ende auf einer Planfläche des
Bundes gleiten. Dadurch entsteht eine Reibungsbremse, die ein
selbsttätiges Verdrehen der aus Kurvenring und äußerem Ring be
stehenden Einheit verhindert, womit eine ungewollte Veränderung
der Winkelstellung der Leitschaufeln ausgeschlossen wird.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Antriebselemente
als Ablenkschaufeln und Mittelrippe ausgebildet
und die Ablenkschaufeln im wesentlichen parallel zueinander im
Rotor angeordnet. Diese Anordnung der Ablenkschaufeln bewirkt,
daß der Luftstrom aus der Längsachse um einen bestimmten Winkel
abgelenkt wird und bei Drehung des Rotors die Achse des Luftstro
mes einen Kegelmantel beschreibt.
Dadurch, daß die Ablenkschaufeln im wesentlichen die gleiche
Krümmung aufweisen, wird eine nahezu über den gesamten Luftaus
trittsquerschnitt gleichmäßige Ablenkung des Luftstromes bewirkt.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die An
triebselemente des Rotors als Speichen und Rippe ausgebildet. Der
mit einem Drall versehene, d. h. in eine Drehbewegung um seine
Achse versetzte Luftstrom trifft auf die Speichen und die Rippe
auf, wodurch er den Rotor antreibt und abgelenkt wird.
Von Vorteil weist der Rotor eine einen Luftaustritt partiell und
exzentrisch verschließende Platte auf. Damit kann der Luftstrom
nur aus dem Restquerschnitt austreten, wobei die Achse des Luft
stromes in etwa im Flächenschwerpunkt des Restquerschnittes liegt
und bei Drehung des Rotors eine Kreisbahn beschreibt. Die Ver
stellung der Leitschaufeln und somit der Pulsationsfrequenz kann
auch bei dieser Ausgestaltung in der bereits beschriebenen Weise
erfolgen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Rotor mit einer Ach
se vorzugsweise in zwei Lagerhülsen gelagert, die jeweils an ei
nem Luftaustrittsgitter sowie mittig zwischen den Speichen vorge
sehen sind. Diese Anordnung ermöglicht ein leichtes Drehen des
Rotors und sorgt für eine exakte Lagerung.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfin
dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausfüh
rungsbeispiele, die in den Zeichnungen näher dargestellt sind.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination des Gegenstand
der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den An
sprüchen und deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 Einen Längsschnitt durch den Pulsator in Ebene B-B der
Fig. 2;
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Pulsator in Ebene A-A der
Fig. 1, wobei der Kurvenring nicht geschnitten ist;
Fig. 3 eine Ansicht des Pulsators in Richtung D der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht des Rotors in Richtung E der Fig. 1;
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Speiche in Ebene C-C der
Fig. 2;
Fig. 6 eine Abwicklung des Kurvenringes mit Bezug auf Fig. 2;
Fig. 7 einen Längsschnitt des Rotors gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
Fig. 8 eine Ansicht des Rotors der Fig. 7 in Richtung F.
Zur Erzeugung eines pulsierenden Luftstromes kann an einen Haar
trockner 10 (nur teilweise dargestellt) ein Pulsator 12 angekop
pelt werden. Hierzu weist ein rohrförmiges Gehäuseteil 13 an ei
ner Lufteintrittsseite 14 Befestigungselemente 15 auf, mittels
derer eine lösbare Verbindung zwischen Haartrockner 10 und Pulsa
tor 12 realisiert werden kann. An der Seite des Luftaustrittes 16
deckt ein Luftaustrittsgitter 17 das im wesentlichen rohrförmige
Gehäuseteil 13, welches das Pulsatorgehäuse bildet, ab. Der Rotor
20 zur Erzeugung des pulsierenden Luftstromes weist eine Nabe 21
auf, in welche eine Achse 25 aus Stahl eingefügt ist. Als An
triebselemente 11 sind Ablenkschaufeln 22 vorgesehen, die im we
sentlichen parallel zueinander verlaufend innerhalb eines
Ringsegmentes 23 (Fig. 4) angeordnet sind und in etwa die gleiche
Krümmung aufweisen. Dem Rotor 20 in Richtung Luftaustritt 16 vor
gelagert ist ein Stator 38 mit Speichen 26. Auf jeder der Spei
chen 26 ist mittels Lagerringen 27 eine Leitschaufel 28 schwenk
bar angeordnet. Am äußeren Ende der Leitschaufeln 28 sind jeweils
Arme 29 vorgesehen, die in Durchbrüchen 30 des rohrförmigen Ge
häuseteiles 13 liegen. Die Arme 29 sind dabei so gekrümmt, daß
sie der Krümmung des rohrförmigen Gehäuseteiles 13 folgen. An ih
rem freien Ende weisen die Arme 29 einen angeformten Zapfen 31
auf, der in einen schraubenlinienförmigen Schlitz 36 eines Kur
venringes 32 hineinragend angeordnet ist. Der Kurvenring 32 wird
von einem äußeren Ring 33 zumindest teilweise abgedeckt und mit
tels diesem an einem Bund 34 des rohrförmiges Gehäuseteils 13
festgelegt. Vorzugsweise sind äußerer Ring 33 und Kurvenring 32
mittels Rastmittel 35 miteinander verbunden.
Der Rotor 20 ist vorzugsweise in zwei Lagerhülsen 18, 19 gela
gert, die am Luftaustrittsgitter 17 sowie mittig zwischen den
Speichen 26 vorgesehen sind. Möglich ist bei entsprechenden kon
struktiven Veränderungen ebenso die Lagerung in einer Lagerhülse.
Strömt nun die Luft aus dem Haartrockner 10 in Richtung Luftaus
tritt 16, so trifft sie zunächst auf die Speichen 26 mit den
Leitschaufeln 28. Wird durch den Benutzer durch Drehung am äuße
ren Ring 33 und damit am Kurvenring 32 die Winkelstellung der
Leitschaufeln 28 bezüglich der Längsachse des Pulsators 12 verän
dert, so daß sie von Null abweicht, erhält der Luftstrom einen
Drall. Dieser Luftstrom wirkt auf die Ablenkschaufeln 22 und die
Mittelrippe 24 (Fig. 4), die den Antriebselementen 11 entsprechen
und den Rotor 20 in Drehung versetzen. Je nach Größe der Abwei
chung der Winkelstellung von der Nullstellung verändert sich die
Stärke des Dralles und damit zwangsläufig die Drehzahl des Rotors
20. Durch die Ablenkschaufeln 22 wird die Luft so abgelenkt, daß
die Achse des Luftstromes einen Kegelmantel beschreibt. Der aus
tretende Luftstrom ändert ständig seine Position. Er trifft somit
ständig eine andere Stelle der zu trocknenden Fläche. Dies wird
vom Benutzer als Pulsation empfunden. Dieses Phänomen bewirkt ein
Ausbreiten und Anheben der zu trocknenden Haare, wobei dieser Ef
fekt besonders wirkungsvoll bei kurzem bis mittellangem Haar ein
tritt, jedoch insgesamt für jede Haarlänge eine vorteilhafte und
schonende sowie schnellere Trocknung der Haare ermöglicht. Der
Benutzer kann somit durch Drehung am äußeren Ring 33 die Winkel
stellung der Leitschaufeln 28 verändern und dadurch die Pulsa
tionsfrequenz beeinflussen, je nachdem, ob ein stark oder schwach
pulsierender Luftstrom erwünscht ist. Der Schwenkwinkel der Leit
schaufeln 28 bewegt sich vorzugsweise in einem Bereich von -5°
bis +15° bezüglich der Nullstellung (Fig. 5). In einer Grundstel
lung, in der der Winkel der Leitschaufeln 28 zur Längsachse des
Pulsators Null beträgt, ist die Pulsationsfrequenz ebenfalls auf
Null und der Haartrockner 10 wirkt in etwa wie ein Gerät ohne
Pulsator 12. Damit können ebenso Haartrockner mit integriertem
Pulsator hergestellt werden, da die wahlweise Erzeugung sowohl
eines nicht pulsierenden als auch eines pulsierenden Luftstromes
ohne Veränderungen am Gerät möglich ist.
Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung des Pulsators 12. Der Sta
tor 38 weist vorzugsweise drei Speichen 26 auf, die radial ange
ordnet sind. Mittig zwischen den Speichen 26 ist in die Nabe 21
die Achse 25 des Rotors 20 eingefügt. Die Speichen 26 tragen mit
tels Lagerringen 27 die Leitschaufeln 28, an deren äußerem Ende
die Arme 29 vorgesehen sind, die mit ihren Zapfen 31 in die
Durchbrüche 30 des rohrförmigen Gehäuseteils 13 hineinragen. Ab
gedeckt wird das rohrförmige Gehäuseteil 13 durch den Kurvenring
32, an dem Federarme 37 angeformt sind. Diese Federarme 37 glei
ten mit Ihren freien Enden an einer Planfläche eines Bundes 34
des rohrförmigen Gehäuseteiles 13 (Fig. 1), wodurch eine Reibungs
bremse entsteht, die verhindert, daß sich äußerer Ring 33 sowie
Kurvenring 32 selbsttätig verdrehen und dadurch eine Veränderung
der Winkelstellung der Leitschaufeln 28 während der Handhabung
unabhängig vom Benutzer erfolgen kann.
Das Luftaustrittsgitter 17, welches den Pulsator 12 einseitig ab
deckt, weist mittig die Lagerhülse 18 auf, Fig. 3. Der unmittel
bar hinter dem Luftaustrittsgitter 17 im Pulsator 12 angeordnete
Rotor 20 gemäß Fig. 4 besteht aus einer als Ringsegment 23 ausge
bildeten Hülse mit einer Mittelrippe 24 als einem der Antriebs
elemente 11, wobei das Ringsegment 23 an diametral gegenüberlie
genden Abschnitten abgeflacht ist. Zentrisch im Rotor 20 ist die
Nabe 21. vorgesehen. Deutlich erkennbar sind die Antriebselemente
11 In Form von Ablenkschaufeln 22, die parallel zueinander ver
laufen und in etwa gleich gekrümmt sind, wobei die Krümmung in
der Vorderansicht als im wesentlichen gleich große Fläche er
scheint, sowie Mittelrippe 24 (Fig. 4).
Anhand der Fig. 5 und 6 wird die Veränderung der Winkelstellung
der Leitschaufeln 28 verdeutlicht. Die Speichen 26 werden in
Ihrem zylindrischen Teil von den Lagerringen 27 umschlossen, wel
che die Leitschaufeln 28 schwenkbar lagern. Der Zapfen 31, der am
Arm 29 angeordnet ist, verändert bei Drehung am Kurvenring 32
seine Position bezüglich des rohrförmigen Gehäuseteiles 13, da er
in den schraubenlinienförmig ausgebildeten Schlitzen 36 des Kur
venringes 32 gleitet. Durch die Veränderung seiner Position be
züglich des rohrförmigen Gehäuseteiles 13 verursacht der Zapfen
31 eine Veränderung der Winkelstellung der Leitschaufeln 28. Die
am Kurvenring 32 angeformten Federarme 37 gleiten an einer Plan
fläche des Bundes 34 (Fig. 1). Sie bilden eine Reibungsbremse, wo
durch ein ungewolltes Rückdrehen der Ringe 32, 33 (Fig. 1) und ei
ne selbsttätige Veränderung der Winkelstellung der Leitschaufeln
28 unabhängig vom Benutzer verhindert wird.
In einer zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 besteht ein
Rotor 41 aus einem Ringsegment 44 mit einer Nabe 42, die analog
der ersten Ausführungsform zur drehbaren Lagerung des Rotorele
mentes 41 dient. Vorzugsweise drei Speichen 43 sind in etwa glei
chem Abstand im Ringsegment 44 angeordnet. Den Speichen 43 gegen
überliegend ist eine Platte 46 vorgesehen, die den Luftaustritts
querschnitt partiell und exzentrisch verschließt. In etwa mittig
auf der Platte 46 ist eine Rippe 45 vorgesehen. Wird nunmehr ein
Luftstrom in Richtung Luftaustritt 16 geleitet, so wird er analog
der ersten Ausführungsform über den dem Rotor 41 vorgelagerten
Stator 38 mit einem Drall versehen und wirkt mit diesem Drall auf
die Antriebselemente 11 - die Speichen 43 und die Rippe 45. Die
ser Luftstrom bewirkt das Drehen des Rotors 41, wobei die Platte
46 partiell den Luftaustrittsquerschnitt abdeckt und dadurch der
austretenden Luft ein Pulsationseffekt verliehen wird. Die Ver
stellung der Winkelposition der Leitschaufeln 28 zur Veränderung
der Rotordrehzahl und somit der Pulsationsfrequenz erfolgt analog
dem ersten Ausführungsbeispiel.
Claims (11)
1. Luftdurchströmbarer Pulsator (12) für einen elektrischen
Haartrockner (10), der zur Erzeugung eines pulsierenden
Luftstromes einen in einem im wesentlichen rohrförmigen Ge
häuseteil (13) drehbar gelagerten Rotor (20, 41) mit An
triebselementen (11) aufweist, die mit dem aus dem Haar
trockner (10) austretenden Luftstrom beaufschlagbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß in Austrittsrichtung des
Luftstromes dem Rotor (20, 41) ein mit Mitteln zur Variation
der Pulsationsfrequenz versehener Stator (38) vorgelagert
ist, mittels welchem der Luftstrom in eine Drehbewegung um
seine Achse versetzbar ist.
2. Luftdurchströmbarer Pulsator nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stator (38) Leitschaufeln (28) auf
weist, deren Anstellwinkel bezüglich einer Längsachse des
Pulsators (12) veränderbar ist.
3. Luftdurchströmbarer Pulsator nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß jede der Leitschaufeln (28) mittels La
gerringen (27) schwenkbar auf einer Speiche (26) gelagert
ist, wobei die Speichen (26) vorzugsweise radial im rohrför
migen Gehäuseteil (13) angeordnet sind.
4. Luftdurchströmbarer Pulsator nach Anspruch 2 oder 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (28) einseitig
einen Arm (29) aufweisen, der in einem Durchbruch (30) des
rohrförmigen Gehäuseteiles (13) liegt und an seinem freien
Ende einen Zapfen (31) trägt.
5. Luftdurchströmbarer Pulsator nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem rohrför
migen Gehäuseteil (13) ein Kurvenring (32) mit schraubenli
nienförmigen Schlitzen (36) gelagert ist, in welche die
Zapfen (31) der Arme (29) eingreifen, wobei vorzugsweise der
Kurvenring (32) durch einen äußeren Ring (33) an einem Bund
(34) des rohrförmigen Gehäuseteiles (13) axial positioniert
ist.
6. Luftdurchströmbarer Pulsator nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß am Kurvenring (32) Federarme (37) ange
formt sind, die mit ihrem freien Ende auf einer Planfläche
des Bundes (34) gleiten.
7. Luftdurchströmbarer Pulsator nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsele
mente (11) als Ablenkschaufeln (22) und Mittelrippe (24)
ausgebildet und die Ablenkschaufeln (22) im wesentlichen pa
rallel zueinander im Rotor (20) angeordnet sind.
8. Luftdurchströmbarer Pulsator nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ablenkschaufeln (22) im wesentlichen
die gleiche Krümmung aufweisen.
9. Luftdurchströmbarer Pulsator nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebselemente
(11) des Rotors (41) als Speichen (43) und Rippe (45)
ausgebildet sind.
10. Luftdurchströmbarer Pulsator nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (41)
eine einen Luftaustritt (16) partiell und exzentrisch ver
schließende Platte (46) aufweist.
11. Luftdurchströmbarer Pulsator nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (20,
41) mit einer Achse (15) vorzugsweise in zwei Lagerhülsen
(18, 19) gelagert ist, die jeweils an einem Luftaustritts
gitter (17) sowie mittig zwischen den Speichen (26) vorge
sehen sind.
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