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DE434304C - Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen - Google Patents

Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen

Info

Publication number
DE434304C
DE434304C DEA43317D DEA0043317D DE434304C DE 434304 C DE434304 C DE 434304C DE A43317 D DEA43317 D DE A43317D DE A0043317 D DEA0043317 D DE A0043317D DE 434304 C DE434304 C DE 434304C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
reinforcement
wires
rings
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA43317D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Bodenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA43317D priority Critical patent/DE434304C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE434304C publication Critical patent/DE434304C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 23. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-. JVr 434304 KLASSE 21 c GRUPPE
(A 43317 VIIIJ21C1)
Firma Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*).
Zugfeste Verbindung· zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1924 ab.
Bei der Verbindung von elektrischen Kabeln, die mit Armierungsdrähten versehen sind, ist häufig, z. B. bei Bergwerks-, Flußoder Seekabeln, eine Entlastung der Verbindungsstelle durch die Armierungsdrähte erforderlich. Bei Muffen für Schachtkabel werden die Armierungsdrähte dadurch entlastet, daß sie in den Enden gußeiserner Schutzmuffen festgeklemmt werden. Zu
ίο diesem Zwecke werden die Enden der Armierungsdrähte jeweils durch einen Ring oder ein Rohr geschlungen und durch diese unabhängig voneinander gegen die Schutzmuffe gepreßt. Bei Seekabeln, bei denen meist keine Muffen verwendet werden, sondern die Leiter, die Isolationshülle und gegebenenfalls der Bleimantel an der Stoßstelle zweier Kabelenden unmittelbar miteinander verbunden werden, wird eine Entlastung der anderen vom Zug durch Verspleißen der Armierungsdrähte bewirkt. Hierbei werden an der Verbindungsstelle die Armierungsdrähte des einen Kabelendes auf mehrere Meter nach Kreuzung mit den Armierungsdrähten des anderen Kabelendes über das andere Kabelende fest verseilt und an den Enden durch Drahtumwicklung o. dgl. befestigt. Die gegenseitige Reibung, die durch die feste Verseilung der Armierungsdrähte entsteht, überträgt den Zug von dem einen Kabelende auf das andere.
Erfindungsgemäß wird eine Anordnung zur Entlastung zweier Kabelenden ohne Anwendung von Muffen, Schutzhülsen, Gesperren o. dgl. geschaffen, bei welcher eine durchaus sichere Übertragung der z. B. bei Seekabeln sehr erheblichen Zugbeanspruchung erreicht wird. Dabei ist es auch nicht notwendig, die Armierungsdrähte beiderseits auf eine lange Strecke hin miteinander zu verseilen und zu verkreuzen.
Es wird dies dadurch erreicht, daß für die Drähte eines jeden Kabelendes ein Ring vorgesehen wird und die Ringe unter dem Zug
'*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Arthur Bodenbach in Berlin.
der Armierungsdrähte aufeinander einen Druck ausüben, so daß die Armierungsdrähte zwischen den Ringen festgepreßt und fest miteinander verbunden werden. Die Ringe beider Kabelenden klemmen daher zwischen sich unter dem Einfluß des Zuges die durch sie hindurchgeschlungenen Armierungsdrähte fest, im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei denen die ίο Ringe in einem besonderen Muffen- oder Schutzgehäuse angeordnet sind, welches den Zug der Armierungsdrähte aufnimmt. Sämtliche Drähte einer Armierungslage werden nach der Erfindung derart durch den Ring gesteckt, daß der Ring nach Beendigung der Kabelverbindung unter dem Einfluß des Zuges festgepreßt wird, da die Ringe infolge ihrer eigenartigen Anordnung gegenseitig festpressen.
In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Verbindungsstelle für Kabel mit einer Lage von Armierungsdrähten,
Abb. 2 einen Querschnitt, und in Abb. 3 ist ein Längsschnitt für ein Kabel mit zwei Lagen von Armierungsdrähten dargestellt.
A1 und A2 sind zwei miteinander verbundene Kabel, C1 und C2 die Drahtlagen der Armierung. Zur Festklemmung dienen die beiden Ringe O1 und b,,.
Die beiden Drahtlagen C1 und c2 der Kabelenden A1 und A2 werden nach dem Überschieben der Armierungsringe b1 und b2 von der in bekannter Weise zum Schutz der Drähte dienenden Jute befreit und nach außen aufgebogen, so daß das Kabel von der Armierung befreit ist und die Verbindungsstelle hergestellt werden kann. In bekannter Weise werden zunächst die Leiter miteinander verlötet, die Isolation an der Verbindungsstelle aufgebracht und die Bleimuffe mit den Bleimänteln der beiden Kabel verlötet. Nach dem Aufbringen der Bleimuffe wird das Jutepolster f darübergelegt, und nun kann mit der Verbindung der Armierungsdrähte gemäß der Erfindung begonnen werden. Die Drähte C1 werden um den Ring b± herumgebogen und durch Umwickeln mit Eisendraht e o. dgl. bei U1 befestigt. Dann wird in derselben Weise die Armierung c„ um den Ring b., zurückgebogen und die Drähte gleichfalls durch LTmwickeln mit Draht c bei α befestigt. Die Lage der Ringe ist dabei so gewählt, daß der Ring bx näher zum Kabelende A2 als zum Kabelende A1 und Ring b2 näher zum Ende A1 als zum Ende A2 liegt. Obgleich der Außendurchmesser des Ringes bt kleiner ist als der Innendurchmesser des Ringes b., kann er nicht hindurchgleiten, weil die durch beide Ringe geschlungenen Armierungsdrähte ihn daran hindern.
Schließlich wird das äußere Jutepolster über die Verbindungsstelle der Armierungsdrähte gelegt und die ganze Verbindungsstelle zweckmäßig noch mit Draht umwickelt.
In Abb. 3 sind c3 und ci die äußeren Lagen der Armierungsdrähte, ba und die entsprechenden Armierungsringe.
Zuerst werden die Drähte der unteren Lage in der oben beschriebenen Weise befestigt und dadurch entlastet. Dann werden genau so die oberen Armierungslagen c8 und c4 um die schon vorher aufgeschobenen Ringe bs bzw. bt herumgebogen und durch den Eisendraht e o. dgl. an den Punkten Ct3 und ai befestigt. Das äußere Jutepolster wird dann schließlich wieder über die Verbindungsstelle gelegt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen, durch welche die Armierungs drähte geschlungen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Drähte eines jeden Kabelendes je ein Ring (Hülse) vorgesehen ist, deren jeder auf der dem zugehörigen Kabelende abgewandten Seite des anderen Ringes angeordnet ist, so daß die Ringe unter dem Zuge der Armierungsdrähte einen Druck aufeinander ausüben und die Armierungsdrähte zwischen sich festpressen und miteinander verbinden.
2. Zugfeste Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtenden jeder Lage durch den zugehörigen Ring hindurchgesteckt, um den Ring zurückgebogen und auf ihrem zugehörigen Kabelende befestigt sind.
3. Zugfeste Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der miteinander zu verbindenden Drahtlagen (c2) den Armierungsring (bt) der Gegenlage (C1) überdeckt, während die Gegenlage (C1) von dem Armierungsring (b2) der " erstgenannten Drahtlage überdeckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BESLIH. GEDRUCKT IN DER
DEA43317D 1924-10-26 1924-10-26 Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen Expired DE434304C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA43317D DE434304C (de) 1924-10-26 1924-10-26 Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA43317D DE434304C (de) 1924-10-26 1924-10-26 Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE434304C true DE434304C (de) 1926-09-23

Family

ID=6933579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA43317D Expired DE434304C (de) 1924-10-26 1924-10-26 Zugfeste Verbindung zwischen zwei Kabelenden mittels Ringen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE434304C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6808753B2 (en) 2000-08-24 2004-10-26 The Coca-Cola Company Multilayer polymeric/inorganic oxide structure with top coat for enhanced gas or vapor barrier and method for making same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6808753B2 (en) 2000-08-24 2004-10-26 The Coca-Cola Company Multilayer polymeric/inorganic oxide structure with top coat for enhanced gas or vapor barrier and method for making same

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