DE4341969A1 - Werkzeug und Werkzeugaufnahme für Handwerkzeuggeräte - Google Patents
Werkzeug und Werkzeugaufnahme für HandwerkzeuggeräteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem
Meißeln und/oder Schlagbohren dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspann
schaft, der mindestens eine axial geschlossene Verriegelungsnut und mindestens zwei
axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin offene Drehmitnahmenuten aufweist.
Aus der DE-PS 25 51 125 sind Werkzeuge für Handwerkzeuggeräte bekannt, wobei der
Einspannschaft dieser Werkzeuge eine oder zwei axial geschlossene Verriegelungsnu
ten sowie eine oder zwei axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin offene
Drehmitnahmenuten aufweist. Die Werkzeugaufnahme, welche der Aufnahme dieser
Werkzeuge dient, weist ein oder zwei radial verschiebbare Verriegelungselemente auf,
welche die Form von Kugeln oder Walzen aufweisen können.
Die Verriegelungselemente dienen im Zusammenwirken mit den axial geschlossenen
Verriegelungsnuten der axialen Halterung der Werkzeuge in der Werkzeugaufnahme.
Diese axiale Halterung dient einerseits dazu, die Werkzeuge vor dem Herausfallen zu si
chern und andererseits in axialer Richtung die Werkzeuge in der Werkzeugaufnahme
derart festzulegen, daß die Werkzeuge aus einer Bohrung in Bauteilen herausgezogen
werden können. Erhebliche Beanspruchungen in axialer Richtung treten allenfalls dann
auf, wenn ein verklemmter Bohrer aus einer Bohrung in einem Bauteil herausgezogen
werden muß. Da diese Problematik nur fallweise auftritt, wurde dem Aspekt der ausrei
chenden axialen Verriegelung bisher bei der Auslegung der Werkzeuge wenig Aufmerk
samkeit geschenkt.
Wesentlich gravierender ist jedoch die Übertragung des Drehmomentes von der Werk
zeugaufnahme auf die Werkzeuge, insbesondere im Hinblick darauf, daß der Trend
heute dahin geht, die Handwerkzeuggeräte immer leistungsfähiger und damit für Werk
zeuge mit größerem Arbeitsdurchmesser auszulegen. Dieser Trend führt aufgrund der
immer größer werdenden, zu übertragenden Drehmomente zu einer derartigen Bean
spruchung der Werkzeuge, daß es verschleißbedingt am Einspannschaft zu einem
vorzeitigen Ausfall kommen kann. Dieser verschleißbedingte Ausfall am Einspannschaft
der Werkzeuge kann lange vor dem einsatzbedingten Verschleiß im Arbeitsbereich der
Werkzeuge auftreten. Dieser ungerechtfertigte, vorzeitige Ausfall der Werkzeuge beein
trächtigt deren Wirtschaftlichkeit im besonderen.
Das Anbringen größerer Drehmitnahmenuten zur Erzielung größerer, dem Angriff für
die Drehmomentübertragung dienenden Flanken scheitert an der daraus resultierenden
Reduzierung des Querschnittes des Einspannschaftes. Die durch diese Reduzierung des
Querschnittes folgende Schwächung führt wiederum zu einem vorzeitigen Ausfall des
Werkzeuges, beispielsweise durch Bruch im Bereich des Einspannschaftes. Ein Werk
zeug mit einem derartig nachteilig ausgebildeten Einspannschaft ist beispielsweise aus
der EP-A-0 355 071 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, mit welchem im
Zusammenwirken mit einer geeignet ausgebildeten Werkzeugaufnahme sowohl größere
Drehmomente als auch größere Axialkräfte übertragen werden können, ohne daß da
bei der Querschnitt des Einspannschaftes maßgebend geschwächt wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß mindestens eine axial zum
freien Ende des Einspannschaftes hin offene Längsnut vorgesehen ist, welche derart
angeordnet ist, daß sich Längsnut und Verriegelungsnut in ihrer Axialprojektion unter
Bildung einer von der rückwärtigen Stirnseite des Einspannschaftes abgewandten
Schulterfläche überlappen und mindestens eine weitere axial geschlossene Verriege
lungsnut derart vorgesehen ist, daß sich eine der Drehmitnahmenuten und die weitere
Verriegelungsnut unter Bildung einer weiteren, von der rückwärtigen Stirnfläche des Ein
spannschaftes abgewandten Schulterfläche in ihrer Axialprojektion überlappen.
Entsprechend der erfindungsgemäßen Ausführungsform des Werkzeuges steht zur
Drehmomentübertragung nebst den axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin of
fenen Drehmitnahmenuten auch mindestens eine axial zum freien Ende des Einspann
schaftes hin offene Längsnut zur Verfügung. Dabei ist die Längsnut derart angeordnet,
daß sie den Einspannschaft des Werkzeuges weder zusätzlich schwächt, noch die der
Führung dienende Oberfläche des Einspannschaftes entscheidend reduziert. Demnach
sind auch keine Einbußen hinsichtlich Führungsqualität des erfindungsgemäßen Werk
zeuges in Kauf zu nehmen, obwohl die für die Drehmomentübertragung maßgebende
Gesamtangriffsfläche ganz erheblich erhöht wird. Aufgrund der erfindungsgemäßen
Überlappung der Axialprojektion von Verriegelungsnut und Längsnut bildet sich eine
von der rückwärtigen Stirnfläche des Einspannschaftes abgewandte Schulterfläche, wel
che die axiale Festlegung im Zusammenwirken mit entsprechenden Verriegelungsele
menten der Werkzeugaufnahme herbeiführt. Dank der Anordnung mindestens einer
weiteren axial geschlossenen Verriegelungsnut, welche eine der Drehmitnahmenuten
derart überlappt, daß eine weitere, von der rückwärtigen Stirnfläche des Einspannschaf
tes abgewandte Schulterfläche gebildet wird, können auch in axialer Richtung wesentlich
höhere Kräfte übertragen werden. Dieser Vorteil wirkt sich insbesondere dann aus, wenn
Werkzeuge beispielsweise nach deren Verklemmen aus einer Bohrung in einem Bauteil
herausgezogen werden müssen.
Vorzugsweise ist die mindestens eine Längsnut derart angeordnet, daß zu den benach
barten Drehmitnahmenuten in Umfangsrichtung ungleiche Abstände bestehen. Diese
Anordnung führt zu einer Versetzung in Umfangsrichtung gegenüber den vorhandenen
Verriegelungsnuten, so daß sich die von der rückwärtigen Stirnfläche des Einspann
schaftes abgewandte Schulterfläche optimal vergrößern läßt.
Vorzugsweise sind zwei Längsnuten vorgesehen, deren jeweilige Axialprojektion die
Axialprojektion von jeweils zwei Verriegelungsnuten unter Bildung von der rückwärtigen
Stirnseite abgewandten Schulterflächen überlappen. Dadurch wird die für die Drehmo
mentübertragung maßgebende Gesamtangriffsfläche zusätzlich vergrößert, ohne den
Querschnitt des Einspannschaftes weiter zu schwächen oder der Führung des Werkzeu
ges dienende, maßgebende Oberflächenanteile des Einspannschaftes preiszugeben.
Zweckmäßigerweise bietet es sich an, die zwei Längsnuten samt den Verriegelungsnu
ten, deren Axialprojektion die Axialprojektion der Längsnuten überlappt, einander im we
sentlichen diametral gegenüberliegend anzuordnen. Dadurch wird eine gleichmäßige
Aufteilung der Kräfte erzielt und zudem werden in herstellungstechnischer Sicht Vorteile
dahingehend erzielt, daß gegebenenfalls bei spanloser Herstellung beispielsweise
durch Fließpressen die Preßvorrichtungen einander gegenüberliegend angeordnet
werden können.
Sowohl aus der Sicht der Herstellung als auch aus der Sicht der Kompatibilität mit beste
henden, sich schon auf dem Markt befindlichen Werkzeugaufnahmen ist vorteilhafterwei
se die weitere Verriegelungsnut symmetrisch zur entsprechenden Drehmitnahmenut an
geordnet.
Zudem sind zweckmäßigerweise zwei weitere Verriegelungsnuten vorgesehen, die je
eine Drehmitnahmenut unter Bildung von weiteren, von der rückwärtigen Stirnseite des
Einspannschaftes abgewandten Schulterflächen in ihrer Axialprojektion überlappen.
Nebst den schon erwähnten Vorteilen hinsichtlich Kompatibilität und Herstellung wird
zudem eine symmetrische Verteilung sowohl aus der Sicht des Drehmomentes als auch
aus der Sicht der axial auftretenden Kräfte erzielt. Dieser Effekt tritt insbesondere dann
auf, wenn die zwei weiteren Verriegelungsnuten einander diametral gegenüberliegen.
Das in vorstehend erwähnter Weise ausgebildete Werkzeug hat den Vorteil, daß es sich
in einer herkömmlichen Werkzeugaufnahme, beispielsweise entsprechend der DE-
PS 25 51 125, verwenden läßt. Zudem läßt es sich auch in weiteren sich auf dem
Markt befindlichen Werkzeugaufnahmen verwenden, beispielsweise solchen
Werkzeugaufnahmen, die einander gegenüberliegend zwei Verriegelungselemente oder
ebenfalls einander diametral gegenüberliegend ein Verriegelungselement und eine
Mitnahmeleiste aufweisen. In all diesen Anwendungsfällen, d. h. bei Verwendung des
erfindungsgemäßen Werkzeuges in solch bekannten Werkzeugaufnahmen kommen die
erfindungsgemäßen Vorteile noch nicht vollkommen zum Ausdruck.
Die erfindungsgemäßen Vorteile, d. h. die Möglichkeit einer Erhöhung des zu übertragen
den Drehmomentes und die Erhöhung der Übertragung der axial wirkenden Kräfte kann
dagegen dann vollkommen ausgeschöpft werden, wenn das Werkzeug in eine Werk
zeugaufnahme mit einer Aufnahmeöffnung eingesetzt wird, die mindestens ein mit den
axial geschlossenen Verriegelungsnuten zusammenwirkendes, radial verschiebbares
Verriegelungselement, mindestens ein mit den weiteren axial geschlossenen Verriege
lungsnuten zusammenwirkendes, radial verschiebbares weiteres Verriegelungselement,
mindestens zwei mit den zum freien Ende des Einspannschaftes hin offenen Drehmit
nahmenuten zusammenwirkende Mitnahmeleisten sowie mindestens eine mit den axial
zum freien Ende des Einspannschaftes hin offenen Längsnuten zusammenwirkende
Längsleiste aufweist.
In bevorzugter Weise finden ein oder zwei Verriegelungselemente, ein oder zwei weitere
Verriegelungselemente sowie ein oder zwei Längsleisten Anwendung.
Die Erfindung wird nachstehend, anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeich
nungen, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch den Einspannschaft eines erfindungsgemäßen
Werkzeuges;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Einspannschaft eines weiteren erfindungsge
mäßen Werkzeuges;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine vereinfacht dargestellte Werkzeugaufnahme
mit dem Einspannschaft eines erfindungsgemäßen Werkzeuges ent
sprechend Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine vereinfacht dargestellte Werkzeugaufnahme
mit dem Einspannschaft eines erfindungsgemäßen Werkzeuges ent
sprechend Fig. 2.
Das Werkzeug entsprechend Fig. 1 weist einen Einspannschaft 1 auf, der mit zwei ein
ander diametral gegenüberliegenden, axial zum freien Ende des Einspannschaftes 1 hin
offenen Drehmitnahmenuten 2 sowie zwei einander diametral gegenüberliegenden, axial
geschlossenen Verriegelungsnuten 3 versehen ist. Die axial geschlossenen Verriege
lungsnuten 3 werden von Längsnuten 4 durchsetzt, wobei sich Längsnuten 4 und Ver
riegelungsnuten 3 derart überlappen, daß sich von der rückwärtigen Stirnseite des Ein
spannschaftes 1 abgewandte Schulterflächen 3a bilden. Zudem ist eine weitere, axial
geschlossene Verriegelungsnut 5 derart vorgesehen, daß sich eine der Drehmitnahme
nuten 2 und die weitere Verriegelungsnut 5 unter Bildung einer weiteren von der rück
wärtigen Stirnfläche des Einspannschaftes 1 abgewandten Schulterfläche 5a überlap
pen. Aufgrund der symmetrischen Anordnung von Drehmitnahmenut 2 und weiterer Ver
riegelungsnut 5 ist die weitere Schulterfläche 5a in zwei praktisch gleich große Teilbe
reiche unterteilt.
Das Werkzeug gemäß Fig. 2 weist einen Einspannschaft 6 auf, welcher wiederum mit
zwei einander diametral gegenüberliegenden, axial zum freien Ende des Einspannschaf
tes 6 hin offenen Drehmitnahmenuten 7 und zwei einander diametral gegenüberliegen
den, axial geschlossenen Verriegelungsnuten 8 versehen ist. Die Verriegelungsnuten 8
werden von Längsnuten 9 durchsetzt und zwar derart, daß sich von der rückwärtigen
Stirnseite des Einspannschaftes 6 abgewandte Schulterflächen 8a bilden. Die beiden
Drehmitnahmenuten 7 werden von weiteren Verriegelungsnuten 10 in der Weise über
lappt, daß sich weitere, von der rückwärtigen Stirnseite des Einspannschaftes 6 abge
wandte Schulterflächen 10a bilden. Aufgrund der symmetrischen Anordnung von
Drehmitnahmenuten 7 und weiteren Verriegelungsnuten 10 teilen sich die beiden
Schulterflächen 10a in je zwei praktisch gleich große Bereiche auf.
Die vereinfacht dargestellte Werkzeugaufnahme entsprechend Fig. 3 besteht aus einer
Führung 11, einer Betätigungshülse 12 sowie einem Käfig 13. In beispielhafter Weise
sind zwei in Durchbrüchen 11a der Führung 11 radial verschiebbare Verriegelungsele
mente 14 vorgesehen. Ebenfalls in beispielhafter Weise ist ein weiteres Verriege
lungselement 15 vorgesehen, welches in einem Durchbruch 11b der Führung 11 radial
verschiebbar gelagert ist. Die Führung 11 weist ferner zwei einander diametral gegen
überliegende Mitnahmeleisten 11c und zwei einander ebenfalls diametral gegenüberlie
gende Mitnahmeleisten 11d auf.
Die Werkzeugaufnahme entsprechend Fig. 4 weist wiederum eine Führung 16, eine Ver
riegelungshülse 17 sowie einen Käfig 18 auf. In beispielhafter Weise sind in Durchbrü
chen 16a der Führung 16 zwei als Kugeln ausgebildete Verriegelungselemente 19 radial
verschiebbar gelagert. Zudem sind in Durchbrüchen 16b der Führung 16 zwei ebenfalls
als Kugeln ausgebildete weitere Verriegelungselemente 20 radial verschiebbar gelagert.
Zur Drehmomentübertragung weist die Führung 16 ferner zwei einander diametral ge
genüberliegende Mitnahmeleisten 16c und zwei einander diametral gegenüberliegende
Längsleisten 16d auf.
Sowohl bei der Werkzeugaufnahme entsprechend Fig. 3 als auch bei der Werkzeugauf
nahme entsprechend Fig. 4 ist es vorgesehen, daß die Verriegelungselemente 14, 19
und die weiteren Verriegelungselemente 15, 20 die Mitnahmeleisten 11c, 16c und die
Längsleisten 11d, 16d durchsetzen. Sofern es sich bei den Verriegelungselementen 14,
19 und bei den weiteren Verriegelungselementen 15, 20 um Kugeln handelt, ist nur ein
äußerst geringer Längsbereich der Mitnahmeleisten 11c, 16c und der Längsleisten 11d,
16d betroffen, so daß aufgrund dieser Durchdringung kein maßgebender Anteil an Flä
che, welche für die Führung und die Drehmomentübertragung maßgebend ist, verloren
geht.
Claims (8)
1. Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem Meißeln und/oder
Schlagbohren dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspannschaft (1, 6), der
mindestens eine axial geschlossene Verriegelungsnut (3, 8) und mindestens zwei
axial zum freien Ende des Einspannschaftes (1, 6) hin offene Drehmitnahmenuten (2,
7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine axial zum freien Ende
des Einspannschaftes (1, 6) hin offene Längsnut (4, 9) vorgesehen ist, welche derart
angeordnet ist, daß sich Längsnut (4, 9) und Verriegelungsnut (3, 8) in ihrer Axial
projektion unter Bildung einer von der rückwärtigen Stirnseite des Einspannschaftes
(1, 6) abgewandten Schulterfläche (3a, 8a) überlappen und mindestens eine weitere
axial geschlossene Verriegelungsnut (5, 10) derart vorgesehen ist, daß sich eine der
Drehmitnahmenuten (2, 7) und die weitere Verriegelungsnut (5, 10) unter Bildung
einer weiteren, von der rückwärtigen Stirnseite des Einspannschaftes (1, 6) abge
wandten Schulterfläche (5a, 10a) in ihrer Axialprojektion überlappen.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (4, 9) der
art angeordnet ist, daß zu den benachbarten Drehmitnahmenuten (2, 7) in Umfangs
richtung ungleiche Abstände bestehen.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsnuten
(4, 9) vorgesehen sind, deren jeweilige Axialprojektion die Axialprojektion von jeweils
zwei Verriegelungsnuten (3, 8) unter Bildung von der rückwärtigen Stirnseite des Ein
spannschaftes (1, 6) abgewandten Schulterflächen (3a, 8a) überlappen.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Längsnuten (4,
9), samt den deren Axialprojektion mit ihrer Axialprojektion überlappenden Verriege
lungsnuten (3, 8), einander im wesentlichen diametral gegenüberliegend angeordnet
sind.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
weitere Verriegelungsnut (5, 10) symmetrisch zur entsprechenden Drehmitnahmenut
(2, 7) angeordnet ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
weitere Verriegelungsnuten (5, 10) vorgesehen sind, die je eine Drehmitnahmenut (2,
7) unter Bildung von weiteren, von der rückwärtigen Stirnseite des Einspannschaftes
(1, 6) abgewandten Schulterflächen (5a, 10a) in ihrer Axialprojektion überlappen.
7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei weiteren Verrie
gelungsnuten (5, 10) einander diametral gegenüberliegen.
8. Werkzeugaufnahme mit Aufnahmeöffnung für ein Werkzeug, insbesondere nach
einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mindestens ein mit den axial
geschlossenen Verriegelungsnuten (3, 8) zusammenwirkendes, radial verschiebba
res Verriegelungselement (14, 19), mindestens ein mit den weiteren axial geschlos
senen Verriegelungsnuten (5, 10) zusammenwirkendes, radial verschiebbares weite
res Verriegelungselement (15, 20), mindestens zwei mit den axial zum freien Ende
des Einspannschaftes (1, 6) hin offenen Drehmitnahmenuten (2, 7) zusammenwir
kende Mitnahmeleisten (11c, 16c) sowie mindestens eine mit den axial zum freien
Ende des Einspannschaftes (1, 6) hin offenen Längsnuten (4, 9) zusammenwirkende
Längsleiste (11d, 16d).
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