DE4341741A1 - Aufklappbarer Rahmen - Google Patents
Aufklappbarer RahmenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen aufklappbaren Rahmen für
ein Plakat oder sonstiges flächiges Element, bestehend aus
mehreren, ein Polygon bildenden Holmen, die jeweils aus einem
Unterprofil mit einer Anlagefläche für das Plakat, einem eine
Lagerachse bildenden Lagerelement und einem auf dem
Lagerelement schwenkbar abgestützten Oberprofil bestehen,
wobei das Oberprofil durch ein Federelement am Lagerelement
abgestützt ist und das Federelement bei geschlossenem Rahmen
ein das Oberprofil schließendes Drehmoment bildet, daß die
verlängerte Wirkungslinie des Federelementes beim Öffnen die
Lagerachse durchschreitet und ein öffnendes Drehmoment
erzeugt, und bei dem das Plakat bei geschlossenem Holm
zwischen der Anlagefläche und dem freien Randbereich des
Oberprofils klemmend gehalten ist.
Ein derartiger aufklappbarer Rahmen ist durch die DE-A 20 62 466
bekannt geworden. Bevorzugterweise bestehen solche Rahmen
aus vier rechtwinklig zueinander angeordnete Holmen, die
zusammen ein Quadrat oder Rechteck bilden. Denkbar sind aber
auch Rahmen mit mehr als vier Ecken bzw. Holme. Nachstehend
wird aber der Einfachheit halber von einem viereckigem Rahmen
ausgegangen, ohne daß dies einschränkend verstanden werden
darf.
Die Rahmenholme werden bevorzugterweise auf Gehrung
geschnitten, so daß sich dieser aufklappbare Rahmen im
Gebrauch optisch von einem herkömmlichen festen, d. h. nicht
klappbaren Rahmen nicht unterscheidet. Im Gegensatz zu
letzterem, der als Einheit an einer Wand befestigt wird, kann
man den in Frage stehenden aufklappbaren Rahmen derart an
einer Wand anbringen, daß man alle seine Holme in korrekter
Zuordnung einzeln an der Wand befestigt. Anders ausgedrückt
müssen die Holme dieses aufklappbaren Rahmens nicht
notwendigerweise direkt oder indirekt, z. B. über eine Rückwand
miteinander verbunden werden.
Wenn man einen derartigen Rahmen öffnet, also alle seine
Oberprofile hochklappt, so kann man ein Plakat in diesen
geöffneten Rahmen einbringen. Anschließend werden,
vorzugsweise nacheinander, die vier Oberprofile in ihre
Klemmlage verschwenkt. Dadurch ist ein wesentlich schnellerer
Plakatwechsel möglich als bei herkömmlichen Rahmen, die
zunächst von der Wand abgenommen und anschließend an ihrer
Rückseite geöffnet werden müssen, wobei das Öffnen und auch
Verschließen meist ein langwieriger und schwieriger
Arbeitsgang ist. Ein solcher aufklappbarer Rahmen kann
durchaus auch eine Preisankündigungstafel in einem Supermarkt
oder eine Speisekarte eines Restaurants aufnehmen oder ein
ähnliches Druckerzeugnis, auch wenn dieses nur kurzzeitig im
Rahmen verbleibt.
An solche Rahmen werden eine ganze Reihe von Anforderungen
gestellt und dies gilt insbesondere, wenn sie im Außenbereich
angebracht sind. Zunächst soll ein unbefugtes Öffnen des
Rahmens nicht oder zumindest nicht ohne weiteres möglich sein.
Darüber hinaus soll der Rahmen möglichst dicht gegenüber
eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit sein, zumindest im
Klemmbereich. Diese Forderung wird auch deshalb erhoben, weil
ein einwandfreies Festklemmen der Randbereiche des Plakates
zugleich auch dessen Planlage gewährleistet.
Beim bekannten aufklappbaren Rahmen wird insbesondere
bemängelt, daß sich das Plakat quasi unmittelbar an der
Rahmenanlagefläche befindet, und es dadurch praktisch nicht
hinterlüftet wird. Dies kann zumindest zu Kondenswasserbildung
führen. Es kommt noch hinzu, daß aufgrund der speziellen
Anordnung des Schwenklagers der Holme und deren Zuordnung zur
Wirkungslinie des oder der Federelemente bei ungünstigen
Toleranzen oder bei einer Verformung des Rahmens bzw. seiner
Elemente, die Anpreßkraft des Oberprofils dadurch verringert
wird, daß, bei auf Gehrung geschnittenen Holmen, benachbarte
Gehrungsflächen fest aneinander anliegen und als Folge davon
der freie Randbereich des Oberprofils nicht mehr fest genug
gegen das Plakat oder gegebenenfalls auch eine Abdeckung des
Plakates gepreßt wird.
Es liegt infolgedessen die Aufgabe vor, einen aufklappbaren
Rahmen der eingangs geschilderten Art so weiterzubilden, daß
dieser geringere Nachteile aufweist und insbesondere stets ein
maximales Andrücken des freien Randbereichs des Oberprofils
entsprechend der maximalen Federkraft gewährleistet ist, und
daß eine Hinterlüftung des Plakates stattfinden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß beim eingangs genannten aufklappbaren Rahmen sich die
Anlagefläche für das Plakat am freien Längsrand des
Unterprofils und die dem Unterprofil zugeordnete
Federabstützung im Bereich der Anlagefläche befinden, und das
Oberprofil sich an der Innenseite des Lagerelements des
Unterprofils abstützt.
Weil sich bei diesem Rahmen der Klemmbereich für das Plakat in
einer durch die Breite des Unterprofils festgelegten Abstand
von der rückwärtigen Anlagefläche des Rahmens befindet, was
man dadurch erreicht, daß die Anlagefläche an einer
Auflageleiste am freien Ende der Unterprofilschiene angebracht
ist, hat das Plakat von einer Wand, an welcher der
aufklappbare Rahmen befestigt ist, einen hinreichend großen
Abstand, welcher eine gute Hinterlüftung gewährleistet.
Gleichzeitig ist auch sichergestellt, daß die Planlage des
Plakates nicht lediglich durch die gute Hinterlüftung des
Rahmens gewährleistet wird, sondern daß sie auch bei
eventuellen Verformungen trotz der Federkraft nicht verloren
geht, weil solche durch hohe Kräfte oder durch ungünstige
Toleranzkombinationen bewirkte Formänderungen sich nicht im
Nachlassen der Presskraft auswirken können. Dies erreicht man
vor allen Dingen durch die spezielle Lage der Wirkungslinie
der Feder oder Federn und die Zuordnung des Schwenklagers zu
dieser Wirkungslinie. In der bei Schnappschaltern bekannten
Weise wird beim Öffnen des Oberprofils die Wirkungslinie der
Feder derart verschwenkt, daß der zunächst vorhandene maximale
Abstand der geometrischen Lagerachse von der Wirkungslinie des
Federelements immer kleiner wird, bis die Wirkungslinie die
geometrische Lagerachse schneidet. Nunmehr ist eine labile
Zwischenstellung erreicht. Wenn man das Oberprofil noch weiter
in öffnendem Sinne verschwenkt, so kann sich die Kraft der
Feder oder Federn wieder auswirken, jedoch in öffnendem Sinne.
Dadurch bleiben dann die Oberprofile so lange in ihrer
geöffneten Stellung, bis man sie wieder in Gegenrichtung
verschwenkt, wobei dann die Wirkungslinie wiederum durch die
geometrische Lagerachse hindurchbewegt wird. Weil auf diese
Weise sichergestellt ist, daß sich der geöffnete Rahmen nicht
selbst schließen kann und insbesondere auch das obere nach
oben hin verschwenkte Oberprofil in seiner geöffneten Stellung
verbleibt, kann man problemlos das Plakat in den an der Wand
befindlichen Rahmen einbringen und dann durch Zurückklappen
der Oberprofile klemmend festhalten. Hierbei ist es
vorteilhaft, wenn dabei zum Beispiel der untere Rand des
Plakates, das sich auf einem steifen Träger befinden oder mit
diesem zusammen montiert werden kann und gegebenenfalls auch
eine schützende Abdeckscheibe oder -folie mit ihrem unteren
Rand in der korrekten Lage in geeigneter Weise abstützen kann,
so daß beim Schließen kein besonderes Ausrichten gegenüber den
Holmen notwendig wird.
Jedes Federelement belastet das Abdeckelement nach außen und
in Richtung auf die Wand oder dergleichen hin. Dadurch werden
die Gehrungsflächen der beiden Elemente des Holms weder bei
ungünstigen Toleranzverhältnissen noch bei kleinen
Verformungen gegeneinander gepreßt und deshalb ist auch stets
eine maximale Klemmwirkung gewährleistet.
Eine Weiterbildung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 5.
Die dort erwähnte Verdickung am freien Ende des
Abdeckschenkels kann, senkrecht zur Plakatebene betrachtet,
recht klein sein, weil ihr wichtigster Zweck darin besteht,
eine linienförmige Anpressung des Oberprofils an das Plakat
oder dessen Abdeckung zu gewährleisten. Insbesondere wenn der
Abdeckschenkel in weiterer Ausgestaltung der Erfindung als
flache Leiste ausgebildet ist, die parallel zur Plakatebene
und einer an einer Wand aufsetzbaren rückwärtigen Anlageleiste
des Unterprofils verläuft, steht der Rahmen über die Ebene des
Plakates oder seiner Abdeckung quasi lediglich um die Dicke
des Abdeckschenkels vor und infolgedessen bietet sich dort
praktisch keine Möglichkeit, den Abdeckschenkel an seinem
freien Ende mit der Hand zu erfassen und in Öffnungsrichtung
zu verschwenken. Damit ist dann das Plakat gegen unbefugte
Entnahme bestens geschützt. Trotzdem kann natürlich durch
geeignete Maßnahmen und Ausbildungen trotz dieser
Mißbrauchssicherung ein problemlos es Öffnen des Rahmens
gewährleistet werden. Im übrigen handelt es sich insoweit auch
um ein ästhetisches Merkmal, welches dem Rahmen ein modernes
Äußeres verleiht.
Erfindung betrifft desweiteren auch einen Holm aus welchem der
aufklappbare Rahmen zusammengesetzt ist und diese ist
erfindungsgemäß entsprechend wenigstens einem der Ansprüche 1-12
ausgebildet. In Sonderfällen kann man nämlich auf einen
ganzen Rahmen verzichten und statt dessen ein Plakat mit
lediglich einem insbesondere horizontal montierten Holm an
seinem oberen Bereich festhalten. Dabei ist es dann
zweckmäßig, wenn dieser Holm in der geschilderten Weise rasch
und sicher geöffnet sowie geschlossen werden kann und er das
Plakat sicher klemmend festhält. Außerdem wirkt sich auch
hierbei die Anordnung der Klemmebene im Höhenabstand von der
Anlagefläche des Holms an der Wand vorteilhaft aus, so daß ein
ausreichend steifes Plakat auch bei Verwendung lediglich eines
Holms anstelle eines ganzen Rahmens gut hinterlüftet wird.
Weitere Ausgestaltungen sowie hieraus resultierende
Wirkungsweisen und Vorteile ergeben sich aus den
Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels, welches in der Zeichnung
dargestellt ist. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Holm mit einem
festgeklemmten Plakat;
Fig. 2 den gleichen Holm, wobei sich das Oberprofil in der
labilen Zwischenstellung befindet; und
Fig. 3 den gleichen Holm, wobei sich das Oberprofil in der
Öffnungs-Endstellung befindet.
Der aufklappbare Rahmen besteht aus mehreren Holmen 1, die
vorzugsweise auf Gehrung geschnitten sind. Bevorzugterweise
sind vier rechtwinklig zueinander angeordneten Holme 1
vorgesehen, deren Länge die Rahmenlänge bzw. -höhe bestimmt.
Jeder Holm 1 ist aus einem Unterprofil 2 und einem Oberprofil
3 aufgebaut, wobei diese beiden Elemente über ein Schwenklager
4 miteinander gekuppelt sind. Diese Verbindung ist zumindest
beim dargestellten Ausführungsbeispiel leicht lösbar, weil
dort die im Querschnitt etwa halbkreisförmige Lagerschale 5
die einen Lagerbolzen bildende, im Querschnitt kreisförmige
Leiste lediglich über einen Winkel von ca. 180° umfaßt. Diese
Leiste stellt ein Lagerelement 6 dar.
Bestandteile des Unterprofils 2 sind dessen rückwärtige
Anlageleiste 7 und die hierzu quer, vorzugsweise senkrechte
stehende Unterprofilschiene 8. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die rückwärtige
Anlageleiste 7 aus zwei im stumpfen Winkel zueinander
stehenden Leistenteilen besteht, wobei der unmittelbar an die
Unterprofilschiene 8 anschließende Teil der rückwärtigen
Anlageleiste 7, beispielsweise an einer Wand befestigbar ist,
an welcher der aufklappbare Rahmen angebracht werden soll,
während der hierzu leicht schräg stehende Außenbereich 9 der
Anlageleiste 7 in eine Stützleiste 10 übergeht, die an ihrem
freien Ende die im Querschnitt kreisförmige Leiste trägt. Am
freien, in der Zeichnung oberen- Ende der Unterprofilschiene 8
befindet sich eine hierzu quer bzw. senkrecht verlaufende
Auflageleiste 11. Ihre nach oben weisende Fläche bildet eine
Anlagefläche 12 für das Plakat 13 welches von diesem
aufklappbaren Rahmen umrahmt werden soll. Weil dessen
Steifigkeit in aller Regel zu gering ist, wird üblicherweise
noch eine Auflageplatte 14 zwischengeschaltet. Außerdem wird
beim dargestellten Ausführungsbeispiel mittels einer
Abdeckplatte 15 oder einer Abdeckfolie vor Beschädigung
geschützt.
Das Plakat 13 - gegebenenfalls zusammen mit der Auflageplatte
14 und der Abdeckplatte 15 - wird mit Hilfe eines
Abdeckschenkels 16 des Holms 1 am Randbereich übergriffen und
fest gegen die Anlagefläche 12 gepreßt. Um eine möglichst
linienförmige Anpressung zu bewirken, befindet sich am freien
Ende des Abdeckschenkels 16, insbesondere an dessen
Unterseite, eine Verdickung 17. Die Verdickung 17 kann von
einem elastischen Element, z. B. einer eingelassenen
Gummischnur o. dgl. gebildet werden. Zwischen diese und die
Auflagefläche 12 wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel
das Plakat 13 mit der Auflageplatte 14 und der Abdeckplatte 15
durch die Kraft wenigstens eines Federelements 18,
beispielsweise eines quergeschlitzten Ringes, einer Drahtfeder
oder dergleichen klemmend eingespannt. Dabei übt das
Federelement 18 eine Druckkraft aus, indem es einerseits in
eine dem Unterprofil 2 zugeordnete Federabstützung 19 und
andererseits in eine dem Oberprofil 3 zugeordnete
Federabstützung 20 eingreift. Beide Federabstützungen 19 und
20 sind durch Halbschalen mit einem Umschließungswinkel von
ca. 180° gebildet.
Der Verlauf der Wirkungslinie 21 des Federelements 18 ist so
gewählt, daß letzteres bei geschlossenem Holm 1 gegen den
unteren Federabstützschenkel 22 der Federabstützung 20 drückt
und auf diese Weise ein Drehmoment im Sinne des Pfeils 23
erzeugt, welches die erwähnte Anpressung der Verdickung 17 an
die Abdeckplatte 15 bzw. das Plakat 13 bewirkt. Diese
Wirkungslinie 21 weist dabei einen Abstand 24 von der
Lagerachse 25 des Schwenklagers 4 auf, wodurch die Stärke des
Drehmoments bestimmt wird.
Beim Öffnen des Oberprofils 3, d. h. bei einer
Verschwenkbewegung entgegen dem Pfeil 23 wird die
Wirkungslinie 21 durch die Lagerachse 25 hindurch verschwenkt.
Wenn sie genau durch die Lagerachse 25 hindurch verläuft, ist
die labile Neutrallage erreicht. Schwenkt man das Oberprofil 3
in Öffnungsrichtung weiter, so bewirkt die Verlagerung der
Wirkungslinie 21 über die Lagerachse 25 hinaus ein Drehmoment
entgegen dem Pfeil 23, so daß der aufklappbare Rahmen dann
automatisch in die vollständig geöffnete Stellung gemäß Fig.
3 gelangt. Nunmehr drückt das in der Federabstützung 20
befindliche Federende gegen den oberen Federabstützschenkel
26.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß bei geschlossenen
Holmen 1 die Federelemente 18 die Oberprofile 3 gewissermaßen
von der Rahmenmitte nach außen belasten, so daß es nicht zu
einer Aneinanderpressung der Gehrungsflächen kommt, wenn die
Toleranzen ungünstig ausfallen oder beispielsweise aufgrund
von Hitzeeinwirkung Verformungen auftreten. Dadurch ist stets
ein maximales Drehmoment in Pfeilrichtung 23 und infolgedessen
eine optimale Anpressung des Plakates 13 an die Anlagefläche
12 über die Verdickung 17 am freien Randbereich 27
gewährleistet.
Das Oberprofil 3 besteht im wesentlichen aus dem bereits
erwähnten Abdeckschenkel 16, der vorzugsweise etwa parallel
zur rückwärtigen Anlageleiste 7 verläuft, und dem
Lagerschenkel 28, der zum Abdeckschenkel 16 etwa senkrecht
steht und an seinem freien Ende die Lagerschale 5 trägt. Das
Unter- und das Oberprofil 2 und 3 sind Profilschienen, die
vorzugsweise aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt werden.
Am Lagerschenkel 28 des Oberprofils 3 befindet sich ein nach
der Seite hin randoffener Werkzeug-Einsteckschlitz 29. Vom
Lagerschenkel 28 aus betrachtet, erstreckt er sich aber nicht
in Richtung der Rahmenmitte, vielmehr ist er gemäß der
Zeichnung dem Lagerschenkel 28 gewissermaßen vorgesetzt. Er
besteht aus zwei im spitzen Winkel angeordneten Leisten 30 und
31, wobei das freie Ende der oberen Leiste 30 ebenfalls im
spitzen Winkel unmittelbar in den Abdeckschenkel 16 übergeht,
der aufgrund dieser Profilausbildung über den Lagerschenkel 28
hinausreicht. Mit dem freien Ende der unteren Leiste 31 ist
eine Verblendleiste 32 verbunden bzw. einstückig hergestellt,
welche das Schwenklager 4 außen mit Abstand übergreift. Sie
reicht allerdings nicht bis in die Ebene der Anlagefläche 33
der rückwärtigen Anlageleiste 7, vielmehr endet sie etwa in
Verlängerung des leicht schräg stehenden Außenbereichs 9 der
Anlageleiste 7.
Der Fig. 3 entnimmt man, daß das freie Ende der
Verblendleiste 32 bei weit geöffnetem Holm 1 den leicht schräg
stehenden Außenbereich 9 der rückwärtigen Anlageleiste 7
untergreift. Wenn man, ausgehend von der Darstellung gemäß
Fig. 3, den Holm 1 noch etwas stärker öffnet, so stößt das
freie Ende der Verblendleiste 32 an der Unterseite des
Außenbereichs 9 der Anlageleiste 7 an und begrenzt dadurch die
Öffnungs-Schwenkbewegung. Hierbei kann das Federelement 18
durchaus noch unter Spannung stehen.
Um den Holm 1 in der geschilderten Weise öffnen zu können,
steckt man ein geeignetes Werkzeug in den Werkzeug-
Einsteckschlitz 29 und drückt es dann im Sinne des Pfeils 34
nach unten. Dadurch wird die Kraft des oder der Federelemente
18 überwunden. Nach Erreichen der erwähnten labilen
Zwischenstellung, die etwa in Fig. 2 dargestellt ist, reicht
noch eine geringe weitere Betätigung aus, um ein schnappendes
Öffnen des Holms 1 zu erzielen. In gleicher Weise erreicht man
nach Überwindung der Neutrallage ein schnappendes Schließen
des Holms 1, wenn man beispielsweise von Hand oben auf den
Abdeckschenkel 16 drückt. Aufgrund der dichten Anlage des
Abdeckschenkels 16 auf dem Plakat 13 bzw. der Abdeckplatte 15
und der geringen Höhe der Verdickung 17, ist ein Öffnen des
Holmes 1 von Hand, d. h. ohne Werkzeug nahezu unmöglich.
Wenn der Holm 1, wie mehrfach geschildert, mit seiner
rückwärtigen Anlageleiste 7 beispielsweise an einer Wand
anliegt, so hat das Plakat 13 von dieser Wand einen relativ
großen Abstand. Infolgedessen ist es ohne weiteres möglich,
hinter dem Plakat 13 bzw. hinter der Auflageplatte 14, die
beispielsweise in diesem Falle aus einer Milchglasscheibe
bestehen kann, eine Beleuchtung anzubringen. Auf jeden Fall
ist aber das Plakat 13 aufgrund der guten Hinterlüftung
bestens geschützt, wenn beispielsweise eine Anbringung im
Freien vorgesehen ist, und die Wand durch Regen oder
dergleichen feucht wird.
Die Abdeckplatte 15 kann gemäß der zeichnerischen Darstellung
nach Fig. 1 an ihren Rändern, zumindest aber an ihrem oberen
und unteren Rand, abgewinkelt sein. Der abgewinkelte Rand 34
kann verschiedene Schutzfunktionen übernehmen und auch zur
Zentrierung und Sicherung der korrekten Lage des Plakats 13
beitragen.
Im Inneren des Holms 1 ist genügend Platz zur Unterbringung
eines Eckverbinders, dessen beide Winkelschenkel in
benachbarte Holme eingreifen. Hierbei ist es von besonderem
Vorteil, wenn man mit Hilfe zweier nach innen ragender
Vorsprünge 35 und 36 je eine Aufnahmenut 37 für einen
Winkelschenkel eines solchen Eckverbinders schafft.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß man die beispielsweise
vier Holme 1 separat an einer Wand oder einer Vertikalfläche
befestigen kann, wobei die Holme 1 nicht notwendigerweise
miteinander verbunden sein müssen. Dem Fachmann leuchtet es
ohne weiteres ein, daß es auch ausreichend ist, wenn man z. B.
nur zwei parallele Holme 1 verwendet, zwischen denen sich dann
das Plakat 13 einspannen läßt. Im Extremfall reicht sogar ein
einziger oberer Holm 1 aus.
Claims (20)
1. Klapprahmen für ein Plakat (13) oder sonstiges flächiges
Element, bestehend aus mehreren ein Polygon bildenden
Holmen (1), die jeweils aus einem Unterprofil (2) mit
einer Anlagefläche (12) für das Plakat (13), einem eine
Lagerachse (25) bildenden Lagerelement (6) und einem auf
dem Lagerelement (6) schwenkbar abgestützten Oberprofil
(3) bestehen, wobei das Oberprofil (3) durch ein
Federelement (18) am Lagerelement (6) abgestützt ist und
das Federelement (18) bei geschlossenem Rahmen ein das
Oberprofil (3) schließendes Drehmoment erzeugt, daß die
verlängerte Wirkungslinie (21) des Federelementes (18)
beim Öffnen die Lagerachse (25) durchschreitet und ein
öffnendes Drehmoment erzeugt, und bei dem das Plakat (13)
bei geschlossenem Holm (1) zwischen der Anlagefläche (12)
und dem freien Randbereich (27) des Oberprofils (3)
klemmend gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Anlagefläche (12) für das Plakat (13) am freien
Längsrand des Unterprofils (2) und die dem Unterprofil
(2) zugeordnete Federabstützung (19) im Bereich der
Anlagefläche (12) befinden und das Oberprofil (3) sich an
der Innenseite des Lagerelements (6) des Unterprofils (2)
abstützt.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlagefläche (12) einen Abstand zur rückwärtigen
Anlageleiste (7) des Unterprofils (2) aufweist.
3. Rahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkungslinie (21) jedes Federelements (18) bei
geschlossenem Holm (1) ausgehend von der dem Unterprofil
(2) zugeordneten Federabstützung (19) zwischen dem
Lagerelement (6) und einer rückwärtigen Anlageleiste (7)
des Unterprofils (2) verläuft.
4. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich das Federelement (18) zwischen
dem Lagerelement (6) und der rückwärtigen Anlagefläche
(33) am Oberprofil (3) abstützt.
5. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Oberprofil (3) im wesentlichen
aus einem Lagerschenkel (28) und einem sich hierzu quer
erstreckenden Abdeckschenkel (16) besteht.
6. Rahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abdeckschenkel (16) an seinem freien Randbereich (27) mit
einer gegen die Anlagefläche (12) weisenden Verdickung
(17) versehen ist, die zusammen mit einer die
Anlagefläche (12) aufweisenden Auflageleiste (11) eine
Klemmvorrichtung für das Plakat (13) bildet.
7. Rahmen nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abdeckschenkel (16) als flache Leiste ausgebildet
ist, die parallel zur Plakatebene oder einer an einer
Wand oder dergleichen auf setzbaren rückwärtigen
Anlageleiste (7) des Unterprofils (2) verläuft.
8. Rahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere Randbereich der Anlageleiste (7) das dem
Unterprofil (2) zugeordnete Lagerelement (6) des
Schwenklagers (4) trägt.
9. Rahmen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
dem Unterprofil (2) zugeordnete Lagerelement (6) aus
einer im Querschnitt kreisförmigen Leiste besteht, die
sich am freien Ende einer Stützleiste (10) befindet,
welche mit dem Außenrand der Anlageleiste (7) verbunden,
insbesondere einstückig gefertigt ist.
10. Rahmen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlageleiste (7) des Unterprofils (2) einen leicht schräg
stehenden, in die Stützleiste (10) übergehenden
Außenbereich (9) aufweist.
11. Rahmen nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Oberprofil (3) zugeordnete Lagerelement aus
einer Lager-Halbschale (5) besteht, welches an dem dem
Unterprofil (2) zugewandten Ende des Lagerschenkels (28)
vorgesehen ist.
12. Rahmen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lager-Halbschale (5) bei geschlossenem Rahmen etwa die
innere Hälfte des grundelementseitigen Lagerelements (6)
umgreift.
13. Rahmen nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß etwa spiegelbildlich zur Lager-Halbschale (5) des
Oberprofils (3) an diesem eine weitere, insbesondere im
Querschnitt auch etwa halbkreisförmige Schale angebracht,
insbesondere einstückig angeformt ist, welche die dem
Oberprofil (3) zugeordnete Federabstützung (29) bildet.
14. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem Unterprofil (2) zugeordnete
Federabstützung (19) durch eine hochkant stehende Schale
gebildet ist.
15. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Oberprofil (3) einen nach der
Seite hin randoffenen Werkzeug-Einsteckschlitz (29)
aufweist, der insbesondere an dessen Lagerschenkel (28)
oder am Übergang zum Abdeckschenkel (16) vorgesehen ist.
16. Rahmen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Werkzeug-Einsteckschlitz (29) durch zwei im spitzen
Winkel zueinander angeordnete Leisten (30, 31) gebildet
ist, wobei das freie Ende der einen Leiste (30)
unmittelbar in den Abdeckschenkel (16) und das freie Ende
der anderen Leiste (31) in eine Verblendleiste (32)
übergeht, welche sich etwa parallel zum Lagerschenkel
(28) erstreckt und deren freies Endes das Schwenklager
(4) mit Abstand übergreift.
17. Rahmen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
freie Ende der Blendleiste (32) bei geöffnetem Holm (1)
den leicht schräg stehenden Außenbereich (9) der
Anlageleiste (7) untergreift und gegebenenfalls daran
anliegt.
18. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine auf der Anlagefläche (12)
aufsetzbaren Auflageplatte (14) für das Plakat (13) aus
durchsichtigem oder durchscheinendem Material,
insbesondere eine Milchglasscheibe oder dergleichen.
19. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine transparente Abdeckfolie oder
Abdeckplatte (15) für das Plakat (13), wobei zumindest
deren oberer und unterer Rand (34) in Richtung auf die
Anlageleiste (7) hin abgewinkelt sind.
20. Holm, dadurch gekennzeichnet, daß er gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 19 ausgebildet ist.
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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Owner name: METO INTERNATIONAL GMBH, 69434 HIRSCHHORN, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |