DE4341466A1 - Vorrichtung zur Erkennung zustandsfremder Beimengungen in fließenden Gasen oder Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zur Erkennung zustandsfremder Beimengungen in fließenden Gasen oder FlüssigkeitenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erkennung von
Kleinstbeimengungen eines anderen Aggregatzustandes in
fließenden Gasen oder Flüssigkeiten in einem transparen
ten Behältnis, z. B. einem transparenten Schlauch.
Im Anwendungsgebiet von sehr schnell rotierenden Teilen
besteht an Lagerstellen die Notwendigkeit einer permanen
ten Schmierstoffzufuhr, da die auftretenden Fliehkräfte
zur schnellen Abgabe an die Umgebung führen. Um schädli
che Emissionen in die Umwelt kostengünstig zu reduzieren,
ist es geboten, die Schmierstoffzufuhr stabil auf den
geringen unmittelbaren Verbrauch abzustimmen.
Bei Unterbrechung der Ölzufuhr treten Schädigungen der
Lager ein, da die Restmenge des Schmiermittels rasch ab
nimmt.
Es ist bekannt, daß bei der umweltschonenden Öl/Luft-
Schmierung durch spezielle Dosiervorrichtungen tropfen
weise ein Schmiermittel im Abstand von einigen Sekunden
in einen Schlauch gegeben wird. Die Flüssigkeit benetzt
die innere Oberfläche. Ein starker Luftstrom verteilt das
Öl auf einen längeren Abschnitt des Schlauches und för
dert es unabhängig von der Wirkung der Schwerkraft zur
Schmierstelle. Dabei werden an der Innenwandung des
Schlauches sich langsam bewegende und dünnschichtige
wellenförmige Strukturen gebildet.
Die Schichtdicke des Ölfilmes an der Innenwandung liegt
in der Größenordnung einiger Hundertstel- bzw. Zehntel
millimeter, der übrige Innenraum wird vom fördernden
Luftstrom ausgefüllt.
Als Ergebnis fließen nahezu kontinuierlich geringste Men
gen des Schmiermittels über eine Öffnung am Ende des
Transportschlauches an die Lagerstelle.
Eine zuverlässige Überwachung der Kontinuität des gerin
gen Flüssigkeitsstromes ist somit im Interesse hoher Le
bensdauer der Lagerstellen sowie eines kostengünstigen
Umweltschutzes.
Das u. a. aus DE-OS 28 18 264 (G 01 P 13/10) bekannte opti
sche Verfahren nach dem Prinzip der Transmissionsgrad
überwachung (Absorbtion) mit Lichtschranken bestehend aus
gegenüberliegendem Sender und Empfänger ist zum Nachweis
dieser fließenden Ölschicht ungeeignet, da
- - die leichten Schmiermittel einen Transmissionsgrad nahe 100% aufweisen,
- - die Schichtdicke extrem dünn ist und
- - die Lage der dünnen Flüssigkeitsschicht an der Innen wandung des Schlauches unbekannt ist.
Dies betrifft alle lichtschrankenähnlichen Verfahren,
welche mit gebündeltem Licht arbeiten und wo Sender und
Empfänger sich gegenüberstehen oder sich in ihrer Wirkung
in örtlich begrenzten Teilen des Innenraumes kreuzen.
Die Vielzahl der bekannten mechanischen (z. B. DE 3608
296 A1/G01P 13/00) und kalorimetrischen (z. B. DE
35 06 430 A1/G01P 13/00) Verfahren scheiden für diese
Anwendung aus, da eine zuverlässige Differenzierung des
Transportmediums von der extrem geringen Beimengung un
möglich ist.
Vorrichtungen zur Erkennung einer geringen gasgeförderten
Flüssigkeitsmenge sind nicht bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist eine alterungsunempfindliche,
kompakte und einfach nachrüstbare optische Vorrichtung
zur Erkennung auch extrem geringer Anteile zustandsfrem
der, optisch schwer unterscheidbarer und auch gut licht
durchlässiger Beimengungen in fließenden Gasen oder Flüs
sigkeiten an beliebiger Stelle innerhalb eines transpa
renten Behältnisses.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß
eine Beleuchtungseinrichtung das transparente Behältnis
in einer Ebene größtenteils umschließt und homogen hin
sichtlich Richtung und Betrag ortsgebunden die sich im
Transportmedium befindlichen Beimengungen beleuchtet.
Durch sich verändernde Brechungsprozesse an den Grenz
flächen zwischen dem fließenden Transportmedium und den
Beimengungen wird das Licht so abgelenkt, daß es auf ei
nen größtenteils das Behältnis umschließenden in einer
angrenzenden Ebene befindlichen und homogen hinsichtlich
Betrag und Richtung wirkenden optoelektrischen Licht
wandler trifft. Durch Vergleich mit vorgegebenen Grenz
werten wird in einer Auswerteeinheit eine Ergebnisinfor
mation gebildet, welche das Vorhandensein einer zustands
fremden Beimengung signalisiert. Weitere Einzelheiten
sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbei
spiel näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zei
gen:
Fig. 1 Die Prinzipdarstellung der Vorrichtung im Schnitt;
Fig. 2a Auszugsweise Lichtverteilung ohne Beimengung;
Fig. 2b Auszugsweise Lichtverteilung mit Beimengung 8
und Bildung von in Fließrichtung wandernden Bereichen er
höhter Lichtstärke durch Lichtbrechung an einer Flüssig
keits/Gas-Grenzfläche außerhalb des Wirkungsbereiches
des Lichtwandlers 3;
Fig. 2c Auszugsweise Lichtverteilung mit Beimengung 8
und Bildung von in Fließrichtung wandernden Bereichen er
höhter Lichtstärke durch Lichtbrechung an einer Flüssig
keits/Gas-Grenzfläche innerhalb des Wirkungsbereiches
des Lichtwandlers 3.
Der prinzipielle Aufbau, in Fig. 1 im Schnitt aus seit
licher Sicht dargestellt, besteht neben dem transparenten
Transportschlauch 1 aus einer Beleuchtungseinrichtung 2,
einem Lichtwandler 3, welcher das elektrische Informati
onssignal 5 bereitstellt und dem Lichtschutzgehäuse 4.
Die Auswerteeinheit 6 verstärkt und wertet die nicht kon
stante und die konstante Komponente des Informationssi
gnals 5 aus und bildet eine Ergebnisinformation 9.
Die Beleuchtungseinrichtung 2 besteht aus einem geformten
Lichtleiter mit integrierter Lichtquelle 10. Der Licht
wandler 3 besteht aus einem geformten Lichtleiter mit in
tegriertem Photoelement 11. Die Lichtquellenstromversor
gung 12 versorgt die Lichtquelle 10.
Da die Lage der Beimengung 8 an der Innenwandung des
Schlauches im allgemeinen nicht bekannt ist, wird als we
sentliches Merkmal der Vorrichtung zweckmäßigerweise eine
ringförmige Gestaltung von Beleuchtungseinrichtung 2 und
Lichtwandler 3 vorgeschlagen.
Die Lichtleiter zeichnen sich durch ortsunabhängige homo
gene Wirkung hinsichtlich Richtung und Betrag bezüglich
Schlauchinnenwand und Innenraum aus.
Unter Anwendung allgemein bekannter Methoden der Licht
technik wird dies durch Ausformung und Oberflächenge
staltung der Lichtleiter gewährleistet, so daß die Licht
stärke der Beleuchtungseinrichtung 2 und die Empfindlich
keit des Lichtwandlers 3 an allen Punkten ihrer Arbeits
fläche zur Schlauchoberfläche gleich ist.
Beispielsweise kann für die Form der Lichtleiter eine el
liptische Geometrie gewählt werden, in deren Brennpunkten
sich einerseits der Transportschlauch und andererseits
eine rundstrahlende Lichtquelle oder ein richtungsunab
hängig gestaltetes Photoelement befinden. Eine verspie
gelte Oberfläche verhindert den Lichtaustritt an der üb
rigen Oberfläche des Lichtleiters.
Als rundstrahlende Lichtquelle 10 eignet sich eine Glüh
lampe; ein kegelförmiger Reflektor sichert die Richtungs
unabhängigkeit eines üblicherweise einseitig wirkenden
Photoelementes 11.
Diese Geometrie ermöglicht eine allseitige und einheitli
che Wirkung auf den Transportschlauch. Für alle Richtun
gen ist der zurückzulegende Weg des Lichtes im Lichtlei
ter über die elliptische Außenkontur gleich lang, so daß
von nahezu gleichen Bedingungen an der Arbeitsfläche ge
genüber dem Transportschlauch ausgegangen werden kann.
(Im Sinne der allgemein bekannten Geometrie einer Ellipse
kann die geradlinige Wirkung zwischen den Brennpunkten
durch ein optisches Hindernis versperrt werden).
Als weiteres wesentliches Merkmal der Vorrichtung stehen
sich Lichtsender und Lichtempfänger nicht wie üblich ge
genüber, sondern umgeben den transparenten Schlauch quer
zur Fließrichtung in übereinander liegenden Ebenen.
Die quer zur Fließrichtung 7 gewählte Wirkungsrichtung
der Beleuchtungseinrichtung 2 verringert die direkte
Lichteinstrahlung in den Lichtwandler 3. Andererseits er
möglicht die direkt angrenzende Lage des Lichtwandlers 3
zur Beleuchtungseinrichtung 2, daß bestimmte Lichtstrah
len welche durch Brechung geringfügig von ihrer normalen
Richtung abgelenkt wurden, den Wirkungsbereich des Licht
wandlers 3 zusätzlich erreichen können. (Siehe Fig. 2a
bis 2c).
Die gewählte Wirkungsrichtung der Beleuchtungseinrichtung
2 gewährleistet eine hohe Lichtstärke im Innenraum des
Schlauches. Bei geringerer direkter Einstrahlung in den
Lichtwandler 3 wird damit das Verhältnis zu jenem Licht
optimiert, welches durch Brechung auf den Lichtwandler 3
gelenkt wird.
Mit dem Informationssignal 5 des Lichtwandlers steht so
mit eine Information zur Verfügung, die die direkte Ein
strahlung der Beleuchtungseinrichtung 2, die Streulicht
effekte des transparenten Behältnisses 1/der Beimengung
8, den Transmissionsgrad des Behältnisses 1/der Beimen
gung 8 und die Brechungseffekte an der Oberfläche der
Beimengung repräsentiert.
Diese Konstruktion ermöglicht eine vorteilhafte Erfassung
geringster Brechungseffekte an der Grenzfläche von Flüs
sigkeit und Luft innerhalb des Schlauches selbst bei
dünnsten Flüssigkeitsschichten mit geringer Oberflächen
krümmung.
Bewegt sich an der Innenwand des Schlauches eine tropfen-
oder wellenförmige Flüssigkeitsschicht, so wird das Licht
an der Grenzfläche Flüssigkeit/Gas gebrochen - auf den
Lichtwandler 3 treffen somit in Korrelation zur Oberflä
chenstruktur alternierend Bereiche höherer und geringerer
Lichtstärke (Siehe Fig. 2b/2c).
Die Dimensionierung von Beleuchtungseinrichtung 2, Licht
wandler 3, deren Abstand zueinander und des Behältnisses
erfolgt so, daß eine Kompensation durch mehrere hinter
einander folgende und somit gleichzeitig erfaßte Bre
chungseffekte (Tropfen/Wellen) im Informationssignal 5
vermieden wird.
Während die direkte und gestreute Lichteinstrahlung der
Beleuchtungseinrichtung 2 in den Lichtwandler 3 im Infor
mationssignal 5 eine kostante Komponente darstellen (Sie
he Fig. 2a), verändert sich die Komponente des gebroche
nen Lichtes entsprechend der durch den Luftstrom gebilde
ten Oberflächenform und der Lage der Beimengung 8 im
Sinne einer Verringerung (Fig. 2b) oder einer Erhöhung
(Fig. 2c).
Die Beurteilung des gasgeförderten Flüssigkeitsstromes
kann nun durch Auswertung der sich ändernden Komponente
des Informationssignals 5 in der Auswerteeinheit 6 erfol
gen.
Mit an sich bekannten Verfahren der elektronischen Si
gnalverarbeitung wird die schwankende Komponente des In
formationssignals vom konstanten Teil abgetrennt und ver
stärkt. Die Frequenz dieses Informationssignales 5 wächst
mit der Fließgeschwindigkeit. Die Amplitude wächst mit
ansteigender mittlerer Schichtdicke der Flüssigkeit.
Ein Unterschreiten der Amplitude bzw. ein Überschreiten
der Periodendauer kann somit der Indikation eines zu ge
ringen Flüssigkeitsstromes dienen, welcher durch die Er
gebnisinformation 9 angezeigt wird.
Bezogen auf das o. g. Anwendungsbeispiel können somit
Schäden an trockenen Schmierstellen vermieden werden,
wenn durch zweckmäßige Auswertung der Ergebnisinformation
entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Das o. g. Wirkungsprinzip ist auf Gasblasen in Flüssigkei
ten als Transportmedium übertragbar. Feste Beimengungen
können bei bestimmten optischen Materialeigenschaften
ebenfalls durch die o.g. Vorrichtung erkannt werden.
Weiterhin ist unter dem Gesichtspunkt der zur Anwendung
kommenden Materialeigenschaften (Viskosität, Oberflächen
spannung usw.) die Einbeziehung zusätzlicher Charakteri
stika des Kurvenverlaufes des Informationssignals 5 zur
Bildung der Ergebnisinformation 9 nach allgemein bekann
ten Verfahren möglich.
Die Beleuchtungseinrichtung 2 kann hinsichtlich ihrer
Wirkung Inhomogenitäten aufweisen, wenn der Lichtwandler
3 seinerseits in seiner Wirkung entgegengesetzte
Ungleichmäßigkeiten aufweist, so daß durch Kompensation
beider Abweichungen keine wesentliche Beeinträchtigung
des Informationssignals 5 und somit der Ergebnisinforma
tion 9 vorliegt.
Unter Beachtung der Verfügbarkeit effizienter optoelek
tronischer Bauelemente ist die Nutzung von Licht aus dem
infraroten spektralen Bereich sinnvoll.
Unter bewußter Anwendung von Kräften der Schwerkraft und
der Strömungstechnik, kann die Lage der Beimengungen so
beeinflußt werden, daß Beleuchtungseinrichtung 2 und/oder
Lichtwandler 3 den Schlauch nicht vollständig umgeben
müssen.
Für eine konstruktive Vereinfachung der Lichtleiter kön
nen auch mehrere Beleuchtungseinrichtungen bzw. Licht
wandler durch Teilung in einer Ebene eingesetzt werden.
Gleichermaßen sind mehrere Lichtquellen innerhalb einer
Beleuchtungseinrichtung und/oder mehrere Photoelemente in
einem Lichtwandler einsetzbar.
Anstelle des allgemein üblichen Schlauches kann ein fle
xibles oder starres lichtdurchlässiges Behältnis mit un
terschiedlich geformtem Querschnitt verwendet werden.
Im Interesse höherer Störsicherheit gegenüber Fremdlicht
einflüssen ist die Anwendung modulierten Lichts und einer
dementsprechend abgestimmten frequenzselektiven Auswerte
einheit von Vorteil.
Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit kann die Erweiterung mit
zusätzlichen Beleuchtungseinrichtungen 2 und/oder Licht
wandlern 3 in weiteren Ebenen sinnvoll sein.
Eine Richtungserkennung der strömenden Beimengungen 8 ist
realisierbar, wenn eine Erweiterung der Lichtwandler in
mindestens einer weiteren Ebene und eine geeignete Aus
wertung der Informationssignale 5 nach allgemein bekann
ten Methoden der Signalverarbeitung erfolgt.
Während bei relativ schnell fließenden Transportmedien
eher dynamische Auswertverfahren sinnvoll erscheinen,
kann bei sehr langsam fließenden Transportmedien durch
Anordnung von Lichtwandlern in Ebenen jeweils oberhalb
und unterhalb der Beleuchtungseinrichtung 3 und durch
vergleichende Auswertung der beiden Informationssignale
eine in der Regel räumlich unterschiedlich verteilte Bei
mengung statisch erkannt werden.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Unempfindlichkeit der
Vorrichtung gegenüber relativ langfristigen Veränderun
gen, so bei Vergilbung und begrenzter Verschmutzung des
Schlauches.
Da die Vorrichtung auch auf einen vorhandenen Schlauch
aufgeschoben werden kann, sind Störungsrisiken durch zu
sätzliche Schlauchunterbrechungen und -verbindungen aus
geschlossen.
Ein weiteres vorteilhaftes Anwendungsgebiet der Vorrich
tung ist die Erkennung von kleinsten Gasblasen in strömen
den transparenten Flüssigkeiten, da an deren Oberfläche
auf das beschriebene Prinzip übertragbare Lichtbrechungs
effekte stattfinden.
Abhängig von den optischen Eigenschaften des Transportme
diums und der Beimengung, eignet sich die Vorrichtung
auch zur Erkennung fester Beimengungen.
Bezugszeichenliste
1 Transparentes Behältnis
2 Beleuchtungseinrichtung
3 Lichtwandler
4 Lichtschutzgehäuse
5 Informationssignal
6 Auswerteeinheit
7 Fließrichtung der Beimengung
8 Beimengung
9 Ergebnisinformation
10 Lichtquelle
11 Photoelement
12 Lichtquellenstromversorgung
2 Beleuchtungseinrichtung
3 Lichtwandler
4 Lichtschutzgehäuse
5 Informationssignal
6 Auswerteeinheit
7 Fließrichtung der Beimengung
8 Beimengung
9 Ergebnisinformation
10 Lichtquelle
11 Photoelement
12 Lichtquellenstromversorgung
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Erkennung zustandsfremder
Beimengungen in fließenden Gasen oder Flüssigkei
ten an beliebiger Stelle in einem transparenten
Behältnis mittels Beleuchtungseinrichtung und
Lichtwandler dadurch gekennzeichnet,
daß sich bewegende zustandsfremde Beimengungen (8) in einem Transportmedium durch eine in einer Ebene angeordnete, größtenteils das Behältnis umschlie ßende und homogen hinsichtlich Richtung und Betrag zum Behältnis wirkende Beleuchtungseinrichtung (2) ortsgebunden so beleuchtet werden,
daß das durch sich ändernde Brechungsprozesse an einer in Form und Lage unstabilen Grenzfläche zwi schen Transportmedium und Beimengung (8) abgelenkte und gestreute Licht in nicht konstanter Lichtstärke auf einen in angrenzender Ebene angeordneten, größ tenteils das Behältnis umschließenden und homogen hinsichtlich Richtung und Betrag zum Behältnis wirkenden optoelektrischen Lichtwandler (3) trifft und durch Vergleich mit vorgegebenen Grenzwerten in einer Auswerteeinrichtung (6) zur Bildung eines eindeutigen Ergebnissignals (9) dient, welches das Vorhandensein einer zustandsfremden Beimengung signalisiert.
daß sich bewegende zustandsfremde Beimengungen (8) in einem Transportmedium durch eine in einer Ebene angeordnete, größtenteils das Behältnis umschlie ßende und homogen hinsichtlich Richtung und Betrag zum Behältnis wirkende Beleuchtungseinrichtung (2) ortsgebunden so beleuchtet werden,
daß das durch sich ändernde Brechungsprozesse an einer in Form und Lage unstabilen Grenzfläche zwi schen Transportmedium und Beimengung (8) abgelenkte und gestreute Licht in nicht konstanter Lichtstärke auf einen in angrenzender Ebene angeordneten, größ tenteils das Behältnis umschließenden und homogen hinsichtlich Richtung und Betrag zum Behältnis wirkenden optoelektrischen Lichtwandler (3) trifft und durch Vergleich mit vorgegebenen Grenzwerten in einer Auswerteeinrichtung (6) zur Bildung eines eindeutigen Ergebnissignals (9) dient, welches das Vorhandensein einer zustandsfremden Beimengung signalisiert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Beleuchtungseinrichtung (2) das transparen
te Behältnis (1) vollständig umgibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet,
daß der Lichtwandler (3) das transparente Behält
nis (1) vollständig umgibt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet,
daß nur begrenzte Anteile des sichtbaren und nicht
sichtbaren Lichtspektrums benutzt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet,
daß Licht aus dem infraroten spektralen Bereich des
Lichtes benützt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet,
daß das verwendete Licht moduliert ist und die Aus
werteeinheit (6) frequenzselektiv arbeitet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet,
daß mehrere Beleuchtungseinrichtungen (2) durch
Teilung in einer Ebene eingesetzt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet,
daß mehrere Lichtwandler (3) durch Teilung in einer
Ebene eingesetzt werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet,
daß mehrere Beleuchtungseinrichtungen (2) in minde
stens einer zusätzlichen Ebene eingesetzt werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet,
daß mehrere Lichtwandler (3) in mindestens einer
zusätzlichen Ebene eingesetzt werden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet,
daß, die Beleuchtungseinrichtung (2) Inhomogenitä
ten hinsichtlich Wirkungsrichtung und Betrag gegen
über der transparenten Behältniswandung aufweist,
die durch entgegengesetzt wirkende Inhomogenitäten
des Lichtwandlers (3) und/oder der Auswerteeinheit
kompensiert werden.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet,
daß durch Nutzung der Schwerkraft und/oder strö
mungstechnischer Gesetzmäßigkeiten die Lage der
Beimengungen beeinflußt und dementsprechend durch
eingegrenzte Wirkung der Beleuchtungseinrichtung
(2) und/oder der Lichtwandler (3) erfaßt werden.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Frequenz des Informationssignals (5) ausge
wertet wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet,
daß, durch vergleichende Auswertung der Informati
onssignale (5) von mindestens zwei in unterschied
lichen Ebenen angeordneten Lichtwandlern (3) eine
Ergebnisinformation (9) zur Erkennung einer
Beimengung (8) gebildet wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet,
daß durch vergleichende Auswertung der Informati
onssignale (5) von mindestens zwei in unterschied
lichen Ebenen angeordneten Lichtwandlern (3) eine
Ergebnisinformation (9) zur Erkennung der
Bewegungsrichtung der Beimengung (8) gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934341466 DE4341466C2 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Vorrichtung zur Erkennung einer gasgeförderten dünnen Flüssigkeitsschicht in einer transparenten Rohrleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934341466 DE4341466C2 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Vorrichtung zur Erkennung einer gasgeförderten dünnen Flüssigkeitsschicht in einer transparenten Rohrleitung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4341466A1 true DE4341466A1 (de) | 1995-06-08 |
| DE4341466C2 DE4341466C2 (de) | 1997-08-21 |
Family
ID=6504247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934341466 Expired - Fee Related DE4341466C2 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Vorrichtung zur Erkennung einer gasgeförderten dünnen Flüssigkeitsschicht in einer transparenten Rohrleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4341466C2 (de) |
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- 1993-12-01 DE DE19934341466 patent/DE4341466C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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| DE4341466C2 (de) | 1997-08-21 |
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