DE4340873A1 - Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Hydraulikanlage für ein KraftfahrzeugInfo
- Publication number
- DE4340873A1 DE4340873A1 DE4340873A DE4340873A DE4340873A1 DE 4340873 A1 DE4340873 A1 DE 4340873A1 DE 4340873 A DE4340873 A DE 4340873A DE 4340873 A DE4340873 A DE 4340873A DE 4340873 A1 DE4340873 A1 DE 4340873A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- steering
- pressure
- hydraulic system
- hydraulic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims abstract description 17
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims abstract description 5
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 3
- 108010051033 Stellin Proteins 0.000 claims 1
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 15
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 8
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 8
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 4
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 3
- ZZUFCTLCJUWOSV-UHFFFAOYSA-N furosemide Chemical compound C1=C(Cl)C(S(=O)(=O)N)=CC(C(O)=O)=C1NCC1=CC=CO1 ZZUFCTLCJUWOSV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000331231 Amorphocerini gen. n. 1 DAD-2008 Species 0.000 description 1
- 230000003213 activating effect Effects 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 230000009849 deactivation Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 1
- NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N prosulfocarb Chemical compound CCCN(CCC)C(=O)SCC1=CC=CC=C1 NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P7/00—Controlling of coolant flow
- F01P7/02—Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air
- F01P7/04—Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air by varying pump speed, e.g. by changing pump-drive gear ratio
- F01P7/044—Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air by varying pump speed, e.g. by changing pump-drive gear ratio using hydraulic drives
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R16/00—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
- B60R16/08—Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for fluid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/06—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
- B62D5/07—Supply of pressurised fluid for steering also supplying other consumers ; control thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Power Steering Mechanism (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hydraulikanlage für ein Kraftfahr
zeug, die die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 auf
weist.
Für den Antrieb eines hydraulischen Lüftermotors und eines
hydraulischen Lenkmotors sind verschiedene Konzepte bekannt. Ein
Konzept beruht darauf, für den Antrieb eines Lüfters und für
eine hydraulische Lenkeinrichtung zwei völlig getrennte Druck
mittelkreise, also auch zwei Pumpen vorzusehen. Die beiden Pum
pen können weitgehend ineinander integriert sein und werden dann
gemeinsam als Tandempumpe bezeichnet. Trotz der weitgehenden In
tegration ist eine solche Tandempumpe teurer als eine einfache
Hydropumpe, wie sie in Kraftfahrzeugen z. B. für die Druckmittel
versorgung nur einer hydraulischen Hilfskraftlenkeinrichtung
eingesetzt wird.
Bei einem anderen aus der DE-OS 28 50 481 bekannten Konzept zum
Antrieb eines hydraulischen Lenkmotors und eines hydraulischen
Lüftermotors wird nur eine einzige Hydropumpe verwendet. Der Hy
dropumpe ist ein Prioritätsventil nachgeschaltet, das sicher
stellt, daß bis zu einem Grenzwert die gesamte von der Hydro
pumpe geförderte Druckmittelmenge zur Lenkeinrichtung fließt.
Nur die überschüssige Menge kann dem Lüftermotor zugeführt wer
den. Bei einer solchen Ausführung einer Hydraulikanlage ist eine
Pumpe mit einem großen Hubvolumen notwendig, da zusätzlich zu
der ständig zur Lenkeinrichtung fließenden Fördermenge eine
Überschußmenge für den Lüftermotor erzeugt werden muß. Außerdem
wird ein Prioritätsventil benötigt, so daß auch eine Hydrau
likanlage gemäß der DE-OS 28 50 481 aufwendig und kostenträchtig
ist.
Schließlich ist aus der US-A 36 64 129 eine Hydraulikanlage be
kannt, bei der der Lüftermotor in Serie zur Lenkeinrichtung zwi
schen dieser und einer Hydropumpe angeordnet ist. Wie bei den
anderen skizzierten Ausführungen ist auch bei derjenigen nach
der US-Patentschrift ein Bypassventil vorhanden, mit dem die
Aufteilung des Fluidflusses durch den Lüftermotor und durch eine
den Lüftermotor umgehende Bypassleitung in Abhängigkeit vom
Kühlleistungsbedarf veränderbar ist. Steigt der Kühlleistungsbe
darf, so wird das Bypassventil so verstellt, daß sich der Druck
mitteldurchfluß durch die Bypassleitung verringert. Umgekehrt
erhöht sich der Druckmitteldurchfluß durch die Bypassleitung,
wenn sich der Kühlleistungsbedarf verringert. Grundsätzlich ist
dabei auch eine 2-Punktregelung derart möglich, daß das By
passventil die Bypassleitung entweder ganz zu oder ganz auf
macht. Bei der Hydraulikanlage nach der US-A 36 64 129 soll die
Hydropumpe unabhängig von der jeweiligen Höhe den addierten
Druckbedarf der hydraulischen Lenkeinrichtung und des Lüftermo
tors decken können und ist entsprechend auszubilden. Lediglich
zur Begrenzung von parasitären Leistungsverlusten der die Hydro
pumpe antreibenden Brennkraftmaschine ist vorgesehen, daß ab ei
nem bestimmten Pumpendruck der Druckabfall über den Lüftermotor
reduziert wird, so daß der Pumpendruck erst wieder ansteigen
würde, wenn über den Lüftermotor kein Druck mehr abfällt und der
Lüftermotor still steht. Zur Reduzierung des Druckabfalls über
den Lüftermotor ab einem bestimmten Pumpendruck ist ein Druckbe
grenzungsventil, das auf den erwähnten Pumpendruck eingestellt
ist, mit seinem Eingang mit dem Ausgang der Hydropumpe, der
gleichzeitig der Eingang des Lüftermotors ist, und mit seinem
Ausgang mit dem Ausgang des Lüftermotors verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hydraulikanlage
mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszu
bilden, daß sie mit geringen Kosten hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird für eine Hydraulikanlage mit den Merkmalen
aus dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß während
einer Betätigung des Lenkventils das Bypassventil im Sinne einer
Vergrößerung des Durchflusses von Druckmittel durch die By
passleitung verstellbar ist. Somit ist außer dem Bypassventil
kein weiteres Ventil notwendig, um den Lüfter so steuern zu kön
nen, daß einerseits die Temperatur eines Kühlmittels innerhalb
eines bestimmten Temperaturbereichs liegt und andererseits der
Druckbedarf der Lenkeinrichtung von der Hydropumpe gedeckt wer
den kann, ohne daß die Pumpe in Bezug auf Fördervolumen und auf
Druck größer als für die Lenkeinrichtung ohnehin nötig dimensio
niert sein muß. Es genügt, den maximalen Systemdruck auf den ma
ximal von der Lenkeinrichtung benötigten Druck zu
begrenzen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen einer erfindungsgemäßen Hydrau
likanlage kann man den Unteransprüchen entnehmen.
So ist die Erfindung in besonders vorteilhafter Weise anwendbar,
wenn die hydraulische Lenkeinrichtung Teil einer sogenannten
Servolenkung ist, mit der heutzutage ein hoher Prozentsatz aller
Straßenfahrzeuge ausgerüstet ist. Der Leistungsbedarf des Lüf
termotors eines solchen Straßenfahrzeugs ist in etwa gleich dem
oder kleiner als der Leistungsbedarf einer Hilfskraftlenkein
richtung der Servolenkung, so daß die Lenkhilfspumpe einer sol
chen Servolenkung in einer erfindungsgemäßen Hydraulikanlage
auch als Druckmittelquelle für den Lüftermotor verwendet werden
kann, da auch bei einer Aktivierung der hydraulischen Lenkein
richtung durch das mögliche Zurückfahren des Lüftermotors der
Druck im System nicht über einen von der Hydropumpe aufbaubaren
und verkraftbaren Druck ansteigt.
Gemäß Anspruch 4 ist in der Mittelstellung eines Lenkventils der
Ausgang des Lüftermotors über das Lenkventil mit einem Druckmit
telvorratsbehälter verbunden. Es wird deshalb kein zusätzliches
Ventil benötigt, das bei nicht benötigter Lenkeinrichtung den
Ausgang des Lüftermotors mit dem Druckmittelvorratsbehälter und
bei benötigter Lenkeinrichtung mit dieser verbindet.
In der bevorzugten Ausführung gemäß Anspruch 5 ist das By
passventil während einer Betätigung des Lenkventils in Abhängig
keit vom sich am Lenkmotor aufbauenden Druck verstellbar. Dabei
erscheint es günstig, wenn gemäß Anspruch 6 bei der Verstellung
des Bypassventils während einer Betätigung des Lenkventils zu
sätzlich auch die Voreinstellung des Bypassventils berücksich
tigt wird. So ist es z. B. möglich, die Bypassleitung erst dann
weiter zu öffnen, wenn der addierte Druckbedarf der Lenkeinrich
tung und des Lüftermotors den maximalen Systemdruck erreicht.
Vorher kann das Bypassventil in seiner Stellung verbleiben.
Die Steuerung des Bypassventils wird besonders einfach, wenn es
gemäß Anspruch 7 während einer Betätigung des Lenkventils unab
hängig von dem sich am Lenkmotor aufbauenden Druck in eine be
stimmte Stellung verstellbar ist. Dazu könnte die Position des
Lenkventils mit einem Sensor, z. B. mit einem elektrischen Schal
ter, erfaßt und ein Elektromagnet, von dem das Bypassventil ver
stellt werden kann, mit einem bestimmten Strom beaufschlagt wer
den. Die bestimmte Stellung des Bypassventils ist bevorzugt eine
Endstellung, in der der Öffnungsquerschnitt der Bypassleitung
maximal ist.
Für die Verstellung des Bypassventils können jedoch gemäß An
spruch 11 auch zwei Stelleinrichtungen vorgesehen sein, nämlich
eine erste Stelleinrichtung, von der das Bypassventil in Abhän
gigkeit vom Kühlleistungsbedarf verstellbar ist, und eine zweite
Stelleinrichtung, von der das Bypassventil während einer Betäti
gung des Lenkventils verstellbar ist.
Grundsätzlich kann das Bypassventil, wie in der DE-OS 28 50 481
gezeigt, drei Arbeitsanschlüsse besitzen und stromauf des Lüf
termotors angeordnet sein. Ein Arbeitsanschluß ist dann mit der
Hydropumpe, der zweite Arbeitsanschluß mit dem Lüftermotor und
der dritte Arbeitsanschluß mit der Bypassleitung verbunden. Das
Bypassventil ist einfacher und braucht nur genau zwei Arbeitsan
schlüsse, wenn es gemäß Anspruch 13 in der Bypassleitung ange
ordnet ist. Auch wird dann der Druckabfall am Lüftermotor nicht
um einen Druckabfall am Bypassventil erhöht.
Wie schon erwähnt, ist es möglich, für den Lüftermotor eine 2-
Punktregelung vorzusehen. Für das Bypassventil sind dann genau
zwei Schaltstellungen nötig, wobei in der einen Schaltstellung
die Bypassleitung geschlossen und in der anderen Schaltstellung
die Bypassleitung ganz offen ist. Vorzugsweise ist das By
passventil jedoch stetig verstellbar. In einer ersten bevorzug
ten Ausbildung gemäß Anspruch 14 ist es ein Stromventil, dessen
Öffnungsquerschnitt je nach der gewünschten Aufteilung des
Druckmittelflusses mehr oder weniger groß ist. Eine besonders
einfache Ausführung besteht jedoch darin, gemäß Anspruch 15 als
Bypassventil ein stetig verstellbares Druckbegrenzungsventil zu
verwenden, das in Öffnungsrichtung von einer vom Druck stromauf
des Lüftermotors abgeleiteten Kraft und in Schließrichtung von
einer von einer Stelleinrichtung bestimmten, vom Kühlleistungs
bedarf abhängigen Kraft beaufschlagbar ist. Mit einem solchen
Druckbegrenzungsventil als Bypassventil wird ohne weitere Maß
nahmen bei der Aktivierung der Lenkeinrichtung der Druckabfall
über den Lüftermotor reduziert und sichergestellt, daß die Lenk
einrichtung mit dem maximalen Systemdruck beaufschlagt werden
kann.
Mehrere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Hydrau
likanlage sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand der Figu
ren dieser Zeichnungen wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem in der
Bypassleitung des Lüftermotors ein von zwei Stell
einrichtungen in Öffnungsrichtung verstellbares
Drosselventil angeordnet ist,
Fig. 2 eine zweites Ausführungsbeispiel, bei dem ein Dros
selventil in der Bypassleitung des Lüftermotors in
Schließrichtung nur von einem Elektromagneten ver
stellbar ist,
Fig. 3 eine dritte Ausführung, die in der Bypassleitung des
Lüftermotors ein Druckbegrenzungsventil aufweist, das
in Schließrichtung von einer Druckfeder beaufschlagt
ist, deren Vorspannung von einem Dehnstoffelement
veränderbar ist, und
Fig. 4 eine Ausführung ähnlich der aus Fig. 3, bei der je
doch die Kraft in Schließrichtung von einem Elektro
magneten veränderbar ist.
In den Figuren ist mit 10 eine Hydropumpe bezeichnet, die aus
einem Tank 11 Druckmittel ansaugt und in eine Druckleitung 12
abgibt. Die Hydropumpe 10 wird von der Brennkraftmaschine 13 ei
nes Kraftfahrzeugs mit unterschiedlichen Drehzahlen angetrieben.
Obwohl die Hydropumpe 10 eine Konstantpumpe ist, fließt in der
Druckleitung 12 ein weitgehend konstanter Förderstrom, weil in
der Druckleitung 12 in an sich üblicher Weise eine nicht näher
dargestellte feste Meßblende angeordnet ist und ein ebenfalls
nicht näher dargestelltes Druckregelventil, das den Druckabfall
über die Meßblende konstant hält, indem es überschüssige Druck
mittelmenge von der Druckseite zur Saugseite der Pumpe zurück
führt. Meßblende und Druckregelventil kann man als Förderstrom
regler bezeichnen, der in den Figuren in seiner Gesamtheit mit
der Bezugszahl 14 versehen ist. Durch ein an die Druckleitung 12
angeschlossenes Druckbegrenzungsventil 15, das üblicherweise in
die Hydropumpe 10 integriert ist, wird der maximale Systemdruck
eingestellt.
Die Druckleitung 12 führt zum Eingang 16 eines hydraulischen
Lüftermotors 17, mit dem ein Lüfterrad 18 antreibbar ist. Der
Ausgang 19 des Lüftermotors 17 ist mit dem Druckanschluß 20 ei
ner hydraulischen Hilfskraftlenkeinrichtung 21 verbunden.
Die hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung 21 umfaßt ein Lenk
hilfeventil 25 und einen Lenkhilfemotor in Form eines Gleich
gangzylinders 26. Das Lenkhilfeventil 25 besitzt vier Arbeitsan
schlüsse, von denen einer mit dem Druckeingang 20 der Hilfs
kraftlenkeinrichtung, ein zweiter mit einem Tankanschluß 27 der
Hilfskraftlenkeinrichtung 21 und darüber mit dem Tank 11, ein
dritter mit der Ringkammer 28 auf der einen Seite des Kolbens 29
und der vierte mit der Ringkammer 30 auf der anderen Seite des
Kolbens 29 des Gleichgangzylinders 26 verbunden ist. In der fe
derzentrierten Mittelstellung des Lenkhilfeventils 25 sind alle
vier Anschlüsse des Lenkhilfeventils miteinander verbunden.
Durch eine Drehung am Lenkrad eines Kraftfahrzeugs kann das
Lenkhilfeventil 25 aus seiner Mittelstellung je nach Drehrich
tung in eine erste oder in eine zweite seitliche Arbeitsstellung
gebracht werden. In der einen Arbeitsstellung ist die Ringkammer
28 des Gleichgangzylinders 26 mit dem Druckanschluß 20 und die
Ringkammer 30 des Gleichgangzylinders 26 mit dem Tankanschluß 27
der Hilfskraftlenkeinrichtung 21 verbunden. Bei einer Auslenkung
des Lenkhilfeventils 25 in die andere Arbeitsstellung sind die
Verbindungen gewechselt.
Die Hydropumpe 10 inklusive des Förderstromreglers 14 und des
Druckbegrenzungsventils 15 sowie die Lenkeinrichtung 21 sind üb
liche Baueinheiten, die heute schon in großer Anzahl in Kraft
fahrzeuge eingebaut werden.
Der Lüftermotor 17 wird bei allen vier Ausführungsbeispielen von
einer Bypassleitung 31 umgangen, in der bei den Ausführungen
nach den Fig. 1 und 2 ein stetig verstellbares Drosselventil
32 und bei den Ausführungen nach den Fig. 3 und 4 ein Druck
begrenzungsventil 33 angeordnet ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 wird das Drosselventil 32 in
Schließrichtung von einer Druckfeder 34 beaufschlagt. In Öff
nungsrichtung können auf das Drosselventil 32 zwei Stelleinrich
tungen 40 bzw. 41 wirken. Die erste Stelleinrichtung 40 ist ein
Proportional-Elektromagnet, der von einer in Fig. 1 nicht näher
dargestellten Regelelektronik angesteuert wird. Die zweite Stel
leinrichtung 41 ist eine hydraulische Stelleinrichtung, die über
eine mit dem Ausgang 19 des Lüftermotors 17 verbundene Leitung
42 mit dem am Eingang 20 der Hilfskraftlenkeinrichtung 21 anste
henden Druck beaufschlagt wird.
Im Betrieb eines Kraftfahrzeugs wird die Temperatur des Kühlmit
tels der Brennkraftmaschine der Regelelektronik gemeldet, die
den Elektromagneten 40 so ansteuert, daß je nach dem Kühllei
stungsbedarf der Öffnungsquerschnitt des Drosselventils 32 und
damit der Bypassleitung 31 mehr oder weniger groß ist. Je klei
ner der Öffnungsquerschnitt ist, desto mehr Druckmittelmenge
fließt durch den Lüftermotor 17 und um so höher ist der Druck am
Eingang 16 des Lüftermotors, da das aufzubringende Drehmoment
mit der Drehzahl des Lüfterrads 18 steigt.
Die hydraulische Stelleinrichtung 41 ist so konzipiert, daß sie
bei einem Druck von z. B. 10 bar am Eingang 20 der Hilfskraft
lenkeinrichtung 21 das Drosselventil 32 vollständig öffnen kann.
Sobald der Lastdruck im Zylinder 26 den Schwellenwert von 10 bar
erreicht, ist das Drosselventil 32 auf jeden Fall ganz offen.
Der Lüftermotor 17 steht deshalb still. Da sich die von der
Stelleinrichtung 41 auf das Drosselventil 32 ausgeübte Kraft zu
derjenigen des Elektromagneten 40 addiert, kann das Drosselven
til 32 auch schon bei einem Lenkdruck, der kleiner als 10 bar
ist, ganz offen sein. In jedem Fall wird jedoch auch bei einem
Lenkdruck kleiner als 10 bar die Drehzahl des Lüftermotors 17
reduziert. Da die Lenkung eines Kraftfahrzeugs und insbesondere
die Hilfskraftlenkung jeweils nur kurzzeitig aktiviert sind,
kann in dieser Zeit die Temperatur des Kühlmittels nicht einen
unzulässig hohen Wert erreichen. Ein geringer Anstieg der Tempe
ratur kann durch eine verstärkte Kühlung nach dem Lenkvorgang
wieder ausgeglichen werden.
Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich in dreierlei Hin
sicht von derjenigen nach Fig. 1. Zum einen ist für das Dros
selventil 32 außer der Druckfeder 34 nur eine einzige Stellein
richtung in Form des Elektromagneten 40 vorhanden. Zum zweiten
wirkt die Druckfeder 34 nicht in Schließ-, sondern in Öffnungs
richtung und der Elektromagnet 40 nicht in Öffnungs-, sondern in
Schließrichtung des Drosselventils 32. Dadurch wird eine soge
nannte fail-safe-Funktion des Drosselventils 32 für die Lenkein
richtung 21 erhalten. Bei Ausfall des Elektromagneten 40 ist das
Drosselventil 32 ganz offen, so daß die von der Hydropumpe 10
geförderte Druckmittelmenge ungehindert zur Lenkeinrichtung
fließen kann und diese bei einer Betätigung schnell reagiert.
Der Lüftermotor 17 bleibt in diesem Fall stehen oder dreht sich
mit einer minimalen Drehzahl. Zum dritten ist dem Lenkhilfeven
til 25 ein elektrischer Schalter 43 zugeordnet, der jeweils dann
ein Signal an die Regelelektronik 44 gibt, wenn das Lenkhilfe
ventil 25 aus seiner Mittelstellung heraus bewegt worden ist.
Der Regelelektronik 44 wird außerdem ein Signal zugeführt, das
ein Maß für die Temperatur des Kühlmittels ist. In Abhängigkeit
von diesem Signal und von der Stellung des elektrischen Schal
ters 43 steuert die Regelelektronik 44 den Elektromagneten 40
an. Ist der Schalter 43 offen, die Lenkeinrichtung 21 also nicht
aktiviert, so ist der durch den Elektromagneten 40 fließende
Strom umso höher, je höher die Kühlmitteltemperatur ist. Bei ge
schlossenem Schalter 43, also bei aktivierter Lenkeinrichtung 21
sind verschiedene Ansteuerungsweisen denkbar. Eine erste Mög
lichkeit besteht darin, daß die Regelelektronik 44 den Elektro
magneten 40 immer dann ausschaltet, wenn der elektrische Schal
ter 43 geschlossen ist. D.h., daß bei einer Aktivierung der
Lenkeinrichtung 21 das Drosselventil 32 ganz aufmacht, so daß
der Lüftermotor 17 stehenbleibt oder sich mit einer minimalen
Drehzahl dreht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den
Elektromagneten 40 so anzusteuern, daß sich stromauf des Lüfter
motors 17 gerade der maximale Systemdruck einstellt. In diesem
Fall wäre es notwendig, den Druck stromauf des Lüftermotors 17
mit einem Drucksensor zu erfassen, der ein dem Druck entspre
chendes Signal an die Regelelektronik 44 gibt, wie dies mit ei
ner gestrichelten, zur Regelelektronik 44 führenden Leitung an
gedeutet ist. Schließlich ist es auch denkbar, bei geschlossenem
Schalter 43 den Elektromagneten 40 in Abhängigkeit vom Druck am
Eingang 20 der Lenkeinrichtung 21 zu steuern. Dann müßte dieser
Druck mit einem Drucksensor erfaßt werden.
Das sich in der Bypassleitung 31 befindliche Druckbegrenzungs
ventil 33 der Ausführung nach Fig. 3 wird in Öffnungsrichtung
von dem Druck stromauf des Lüftermotors 17 und in Schließrich
tung von einer Druckfeder 45 beaufschlagt, deren Vorspannung von
der Ausdehnung eines Dehnstoffelements 46 abhängt, das der Kühl
mitteltemperatur ausgesetzt ist, und die sich in einem Federraum
befindet, der über eine Leckölleitung zum Tank 11 entlastet ist,
so daß der Druck stromab des Lüftermotors 17 das Ventil 33 nicht
beeinflussen kann.
Je nach der Ausdehnung des Dehnstoffelements 46 und der davon
abhängigen, von der Druckfeder 45 ausgeübten Kraft stellt sich
am Eingang 16 des Lüftermotors 17 ein anderer Druck ein, so daß
der Lüftermotor 17 in Abhängigkeit von der Ausdehnung des Dehn
stoffelements 46 mit verschiedenen Drehzahlen dreht. Je höher
die Temperatur des Kühlmittels ist, desto größer ist das Dehn
stoffelement 46, desto stärker ist die Feder 45 vorgespannt, um
so größer ist der Druck am Eingang des Lüftermotors 17 und um so
höher ist die Drehzahl des Lüftermotors. Die Vorspannung der
Druckfeder 45 ist bis zu einem bestimmten Wert möglich, der so
mit den maximalen Druckabfall über den Lüftermotor 17 bestimmt.
Es sei nun eine bestimmte Temperatur des Kühlmittels und damit
eine bestimmte Größe des Dehnstoffelements 46 angenommen. Die
Hydropumpe 10 fördert Druckmittel in die Druckleitung 12, das
über den Lüftermotor 17 und die Bypassleitung 31 und über das
sich in seiner Mittelstellung befindliche Lenkhilfeventil 25 zum
Tank 11 abfließt. Der Druckabfall über den Lüftermotor 17 be
trage z. B. 40 bar. Der maximale Systemdruck sei 60 bar. Es werde
nun die Lenkeinrichtung 21 aktiviert und von dieser ein Druck
von z. B. 10 bar benötigt. Ein daraus folgender Druckanstieg am
Eingang 16 des Lüftermotors 17 führt dazu, daß das Druckbegren
zungsventil 33 weiter aufmacht und dadurch der Druck am Eingang
16 des Lüftermotors 17 zunächst auf 40 bar begrenzt bleibt. Der
Druckabfall über den Lüftermotor 17 hat sich deshalb auf 30 bar
verringert und die gegenwärtige Kühlleistung liegt unterhalb der
benötigten Kühlleistung. Ist die Lenkeinrichtung 21 nur eine
kurze Zeit betätigt, so hat dies keine wesentliche Auswirkung
auf die Temperatur des Kühlmittels und auf die Größe des Dehn
stoffelements 46. Bei einer längeren Aktivierung der Lenkein
richtung 21 steigt jedoch die Kühlmitteltemperatur an und das
Dehnstoffelement 46 wird größer. Letztendlich wird sich am Ein
gang des Lüftermotors 17 ein Druck von 40 bar plus 10 bar, also
ein Druck von 50 bar einstellen.
Es sei nun angenommen, daß die Lenkeinrichtung 21 ein Druckbe
darf von 30 bar hat. Auch hier verbleibt der Druck am Eingang 16
des Lüftermotors 17 zunächst bei 40 bar. Der Druckabfall über
den Lüftermotor 17 beträgt nun nur noch 10 bar. Bei einer länge
ren Betätigung der Lenkeinrichtung 21 steigt die Kühlmitteltem
peratur an. Das Dehnstoffelement 46 wird größer und spannt die
Feder 45 stärker vor. Letztendlich wird sich am Eingang 16 des
Lüftermotors 17 der maximale Systemdruck von 60 bar einstellen,
so daß der Druckabfall über den Lüftermotor 17 30 bar beträgt
und die Kühlleistung zu gering ist, um die Kühlmitteltemperatur
auf dem vorherigen Wert innerhalb des erlaubten Temperaturbe
reichs zu halten. Dies wird nach einer Deaktivierung der Lenk
einrichtung 21 durch eine verstärkte Kühlung wieder ausgeglichen
werden.
Ist der Druckbedarf der Lenkeinrichtung 60 bar, so wird das
Druckbegrenzungsventil 33 ganz geöffnet. Der Lüftermotor 17
dreht mit minimaler Drehzahl oder steht still. Auch wenn die
Temperatur des Kühlmittels ansteigt und das Dehnstoffelement 46
größer wird, ändert dies nichts am Zustand des Druckbegrenzungs
ventils 33, da dieses z. B. durch einen Anschlag für das Dehn
stoffelement 46 auf einen maximalen Druck von 60 bar am Eingang
16 des Lüftermotors 17 ausgelegt ist.
Eine Variation der Ausführung nach Fig. 3 besteht darin, daß
das Ventil 33 in Öffnungsrichtung außer vom Druck stromauf des
Lüftermotors 17 von einer weiteren Stelleinrichtung z. B. von ei
nem Elektromagneten beaufschlagt wird. Dann kann bei einer Ak
tivierung der Lenkeinrichtung das Ventil 33 z. B. ganz aufgemacht
werden.
Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen
nach Fig. 3 zum einen darin, daß das Druckbegrenzungsventil 33
in Schließrichtung unmittelbar von einem kraftgeregelten Propor
tional-Elektromagneten 40 beaufschlagbar ist. Je nach der Tempe
ratur des Kühlmittels wird der Elektromagnet mit einem anderen
Strom beaufschlagt und übt eine verschieden große Kraft auf
einen Ventilkörper des Ventils 33 aus. Die Funktionsweise der
Anlage nach Fig. 4 kann genauso sein wie diejenige der Anlage
nach Fig. 3. Die Verwendung eines Elektromagneten bietet jedoch
auch die Möglichkeit, bei einer Aktivierung der Lenkeinrichtung
21 den Elektromagneten 40 ganz abzuschalten und damit den
Druckabfall über den Lüftermotor 17 bei jeder Aktivierung der
Lenkeinrichtung 21 unabhängig von deren Druckbedarf auf einen
minimalen Wert zu reduzieren. Die jeweilige Zeitdauer, in der
die Lenkeinrichtung 21 aktiviert ist, ist nämlich im allgemeinen
so kurz und die Gesamtdauer der Aktivierung ausgedrückt als
Prozentsatz von der gesamten Betriebszeit des Kraftfahrzeugs ist
im allgemeinen so klein, daß die Temperatur des Kühlmittels wäh
rend des Lenkens den zulässigen Bereich nicht überschreitet und
während der Zeit, in der die Lenkeinrichtung 21 nicht aktiviert
ist, wieder reduziert werden kann. Zum anderen ist der Ventil
körper des Druckbegrenzungsventils 33 der Anlage nach Fig. 4 in
Öffnungsrichtung außer vom Druck stromauf des Lüftermotors 17
von einer schwachen Druckfeder 47 beaufschlagt, die bei abge
schaltetem oder ausgefallenen Elektromagnet 40 für eine defi
nierte Ruhestellung des Druckbegrenzungsventils 33 sorgt. In
dieser Stellung ist das Ventil 33 offen. Auch bei der Ausführung
nach Fig. 4 ist die eine Seite des Druckbegrenzungsventils 33
durch eine Leckölleitung mit dem Tank 11 verbunden.
Man erkennt, daß durch die Erfindung eine Hydraulikanlage für
ein Kraftfahrzeug geschaffen worden ist, die kostengünstig ist
und in der eine hydraulische Lenkeinrichtung und ein Hydromotor
zum Antrieb eines Lüfterrads derart miteinander kombiniert sind,
daß der Lenkungsteil seine Funktion in der üblichen Weise er
füllt und auch die Kühlleistung den gestellten Forderungen ge
nügt.
Claims (16)
1. Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug mit einer Hydro
pumpe (10), mit einer hydraulischen Lenkeinrichtung (21), die
einen Lenkmotor (26) und ein aus einer Mittelstellung heraus in
entgegengesetzte Richtungen verstellbares Lenkventil (25) um
faßt, mit dem die Druckmittelwege zum und vom Lenkmotor (26)
steuerbar sind, mit einem Lüftermotor (17), der von einer By
passleitung (31) umgangen und in Serie zur Lenkeinrichtung (21)
zwischen dieser und der Hydropumpe (10) angeordnet ist und mit
einem Bypassventil (32, 33), mit dem die Aufteilung des Fluid
flusses durch den Lüftermotor (17) und durch die Bypassleitung
(31) in Abhängigkeit vom Kühlleistungsbedarf veränderbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß während einer Betätigung des Lenk
ventils (25) das Bypassventil (32, 33) im Sinne einer Vergröße
rung des Durchflusses von Druckmittel durch die Bypassleitung
(31) verstellbar ist.
2. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die hydraulische Lenkeinrichtung (21) eine Hilfskraftlenk
einrichtung ist.
3. Hydraulikanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hydropumpe (10) eine auf den Druck- und Fördermengenbe
darf der Hilfskraftlenkeinrichtung (21) abgestimmte Lenk
hilfspumpe ist.
4. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß in der Mittelstellung des Lenkventils (25) der
Ausgang des Lüftermotors (17) über das Lenkventil (25) mit einem
Druckmittelvorratsbehälter (11) verbunden ist.
5. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32, 33) während einer Be
tätigung des Lenkventils (25) in Abhängigkeit vom sich am Lenk
motor (26) aufbauenden Druck verstellbar ist.
6. Hydraulikanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Bypassventil (32, 33) während einer Betätigung des Lenk
ventils (25) in Abhängigkeit von seiner Voreinstellung und in
Abhängigkeit von dem sich am Lenkmotor (26) aufbauenden Druck
verstellbar ist.
7. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32, 33) während einer Be
tätigung des Lenkventils (25) unabhängig von dem sich am Lenkmo
tor (26) aufbauenden Druck in eine bestimmte Stellung verstell
bar ist.
8. Hydraulikanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32, 33) während ei
ner Betätigung des Lenkventils (25) in eine Endstellung ver
stellbar ist, in der der Öffnungsquerschnitt der Bypassleitung
(31) maximal ist.
9. Hydraulikanlage nach einem vorhergehenden Anspruch, da
durch gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32, 33) von einer
Stelleinrichtung (40) in Abhängigkeit vom Kühlleistungsbedarf
verstellbar ist und daß diese Stelleinrichtung (40) auch während
einer Betätigung des Lenkventils (25) ansteuerbar ist.
10. Hydraulikanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung ein Elektromagnet (40) ist.
11. Hydraulikanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32) von einer ersten
Stelleinrichtung (40) in Abhängigkeit vom Kühlleistungsbedarf und
von einer zweiten Stelleinrichtung (41) während einer Betätigung
des Lenkventils (25) verstellbar ist.
12. Hydraulikanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die zweite Stelleinrichtung eine hydraulische Stellein
richtung (41) ist, die mit dem Druck am Ausgang des Lüftermotors
(17) beaufschlagt ist.
13. Hydraulikanlage nach einem vorhergehenden Anspruch, da
durch gekennzeichnet, daß das Bypassventil (32, 33) zwei Ar
beitsanschlüsse besitzt und in der Bypassleitung (31) angeordnet
ist.
14. Hydraulikanlage nach Anspruch, 13, dadurch gekennzeich
net, daß das Bypassventil ein stetig verstellbares Stromventil
(32) ist.
15. Hydraulikanlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß das Bypassventil ein stetig verstellbares Druckbegren
zungsventil (33) ist, das in Öffnungsrichtung von einer vom
Druck stromauf des Lüftermotors (17) abgeleiteten Kraft und in
Schließrichtung von einer von einer Stelleinrichtung (40, 46)
bestimmten, vom Kühlleistungsbedarf abhängigen Kraft beauf
schlagbar ist.
16. Hydraulikanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Stelleinrichtung ein Dehnstoffelement (46) ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4340873A DE4340873A1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug |
| PCT/EP1994/004144 WO1996018809A1 (de) | 1993-12-01 | 1994-12-14 | Hydraulikanlage fur ein kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4340873A DE4340873A1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug |
| PCT/EP1994/004144 WO1996018809A1 (de) | 1993-12-01 | 1994-12-14 | Hydraulikanlage fur ein kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4340873A1 true DE4340873A1 (de) | 1995-06-08 |
Family
ID=25931668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4340873A Withdrawn DE4340873A1 (de) | 1993-12-01 | 1993-12-01 | Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4340873A1 (de) |
| WO (1) | WO1996018809A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19813038A1 (de) * | 1998-03-25 | 1999-09-30 | Volkswagen Ag | Hydraulikkreis und Hydraulikventil |
| EP0853030A3 (de) * | 1997-01-08 | 2000-03-22 | Itt Automotive Electrical Systems, Inc. | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung von Druckmittelströmungen zwischen einer Mehrzahl von Fahrzeugkomponenten |
| DE102011100803A1 (de) * | 2011-05-06 | 2012-11-08 | Audi Ag | Kupplungsgetriebe |
| CN104088829A (zh) * | 2014-07-16 | 2014-10-08 | 中联重科股份有限公司 | 工程机械的液压系统及具有其的摊铺机 |
| DE102016224814A1 (de) * | 2016-12-13 | 2018-06-14 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Hydraulische Lenkung kombiniert mit hydraulischem Lüfterantrieb |
| EP3808632A1 (de) * | 2019-10-15 | 2021-04-21 | Wirtgen GmbH | Selbstfahrende baumaschine |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3664129A (en) * | 1968-05-08 | 1972-05-23 | Hyster Co | Hydraulic cooling system |
| DE2850481A1 (de) * | 1978-02-16 | 1979-08-23 | Trw Inc | Hydraulisches geblaeseantriebssystem |
| DE3628444A1 (de) * | 1986-02-08 | 1987-08-13 | Bosch Gmbh Robert | Hydrostatischer antrieb von nebenaggregaten eines fahrzeugs |
| EP0460464A2 (de) * | 1990-06-02 | 1991-12-11 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug mit einem Lüfter für das Kühlsystem seiner Brennkraftmaschine und mit einer hydraulischen Servo-Lenkeinrichtung des Durchflusstyps |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2716868C2 (de) * | 1977-04-16 | 1984-03-08 | Zahnradfabrik Friedrichshafen Ag, 7990 Friedrichshafen | Druckmittelsteuereinrichtung |
| US4738330A (en) * | 1985-03-22 | 1988-04-19 | Nippondenso Co., Ltd. | Hydraulic drive system for use with vehicle power steering pump |
| JPH0539054A (ja) * | 1991-08-02 | 1993-02-19 | Toyota Motor Corp | 車輌用油圧駆動装置 |
-
1993
- 1993-12-01 DE DE4340873A patent/DE4340873A1/de not_active Withdrawn
-
1994
- 1994-12-14 WO PCT/EP1994/004144 patent/WO1996018809A1/de not_active Ceased
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3664129A (en) * | 1968-05-08 | 1972-05-23 | Hyster Co | Hydraulic cooling system |
| DE2850481A1 (de) * | 1978-02-16 | 1979-08-23 | Trw Inc | Hydraulisches geblaeseantriebssystem |
| DE3628444A1 (de) * | 1986-02-08 | 1987-08-13 | Bosch Gmbh Robert | Hydrostatischer antrieb von nebenaggregaten eines fahrzeugs |
| EP0460464A2 (de) * | 1990-06-02 | 1991-12-11 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Kraftfahrzeug mit einem Lüfter für das Kühlsystem seiner Brennkraftmaschine und mit einer hydraulischen Servo-Lenkeinrichtung des Durchflusstyps |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0853030A3 (de) * | 1997-01-08 | 2000-03-22 | Itt Automotive Electrical Systems, Inc. | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung von Druckmittelströmungen zwischen einer Mehrzahl von Fahrzeugkomponenten |
| DE19813038A1 (de) * | 1998-03-25 | 1999-09-30 | Volkswagen Ag | Hydraulikkreis und Hydraulikventil |
| DE19813038B4 (de) * | 1998-03-25 | 2007-01-04 | Volkswagen Ag | Hydraulikkreis und Hydraulikventil |
| DE102011100803A1 (de) * | 2011-05-06 | 2012-11-08 | Audi Ag | Kupplungsgetriebe |
| US9581177B2 (en) | 2011-05-06 | 2017-02-28 | Audi Ag | Clutch transmission |
| CN104088829A (zh) * | 2014-07-16 | 2014-10-08 | 中联重科股份有限公司 | 工程机械的液压系统及具有其的摊铺机 |
| DE102016224814A1 (de) * | 2016-12-13 | 2018-06-14 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Hydraulische Lenkung kombiniert mit hydraulischem Lüfterantrieb |
| EP3808632A1 (de) * | 2019-10-15 | 2021-04-21 | Wirtgen GmbH | Selbstfahrende baumaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1996018809A1 (de) | 1996-06-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2813486C2 (de) | Steuervorrichtung für Hydraulikpumpen | |
| DE2412337A1 (de) | Steuersystem einer servolenkung | |
| DE69319990T2 (de) | Hydraulische Servolenkung | |
| DE19934782A1 (de) | Verfahren und Anordnung zum Steuern eines hydraulischen Fahrzeugantriebs | |
| DE4108915C2 (de) | Hydraulische Einrichtung zur Druckmittelversorgung eines bevorrechtigten Primärlastkreises | |
| DE3206353A1 (de) | Regelvorrichtung zur zufuehrung von hydraulikfluid | |
| DE3635439A1 (de) | Auf die fahrzeuggeschwindigkeit ansprechende lenkhilfevorrichtung | |
| EP0262471B1 (de) | Hydrauliksystem mit zwei doppelseitig beaufschlagbaren Verbrauchern, einer Dosierpumpe und einer an einen Sammelbehälter angeschlossenen Pumpe | |
| DE3729156A1 (de) | Variables hilfskraftsteuerungssystem unter verwendung elektronischer druckregelung | |
| DE2065423A1 (de) | Hydrostatische uebertragung mit veraenderlichem uebersetzungsverhaeltnis | |
| DE3437217A1 (de) | Fahrzeug-hoehenverstellsystem mit gleichfoermiger hoehensteuerung | |
| DE4207928A1 (de) | Hydraulisches fahrzeugservolenksystem | |
| DE102010054100A1 (de) | Hydraulisches System | |
| EP0797727A1 (de) | Hydraulikanlage fur ein kraftfahrzeug | |
| DE3802904A1 (de) | Servounterstuetzte lenkanlage | |
| DE1425824B1 (de) | Stellgeraet fuer eine stufenlos einstellbare Pumpe eines hydrostatischen Getriebes | |
| DE3443354A1 (de) | Hydraulikanlage | |
| DE4340873A1 (de) | Hydraulikanlage für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102008028170A1 (de) | Lenksystem | |
| EP1537462A1 (de) | Volumenstromregelventil | |
| DE69820387T2 (de) | Servolenksystem | |
| DE3820876C2 (de) | Hydrostatische Lenkungseinrichtung | |
| DE3041856C2 (de) | Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe | |
| EP1447307A2 (de) | Verfahren zur Bemessung eines Lenkölstromes und hydraulische Lenkeinrichtung mit Stromverstärkung | |
| DE69523214T2 (de) | Servolenkung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MANNESMANN REXROTH AG, 97816 LOHR, DE |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HYDRAULIK-RING GMBH, 09212 LIMBACH-OBERFROHNA, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |