DE4340581C1 - Frequenzconverter zum Erweitern des Grundempfangsbereiches eines Überlagerungsempfängers - Google Patents
Frequenzconverter zum Erweitern des Grundempfangsbereiches eines ÜberlagerungsempfängersInfo
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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- H04B1/0096—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission adapting radio receivers, transmitters andtransceivers for operation on two or more bands, i.e. frequency ranges where a full band is frequency converted into another full band
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Description
Die Erfindung betrifft einen Frequenzconverter zum
Erweitern des Grundempfangsbereiches eines Überlagerungs
empfängers zu einem höheren Empfangsbereich.
Frequenzconverter dieser Art sind bekannt ("Handbuch
für Hochfrequenz und Elektrotechniker", Verlag für
Radio-Foto-Kinotechnik GmbH, Berlin-Borsigwalde, 1957,
Band V, S. 113). Mit einem solchen Frequenzconverter
kann der Grundempfangsbereich eines vorhandenen Über
lagerungsempfängers zu einem höheren Empfangsbereich
erweitert werden. Bei den bisher üblichen Convertern
erfolgt die Frequenzumsetzung mit einer festen Überla
gerungsfrequenz eines gesonderten Überlagerungsoszilla
tors. Neben dem Nachteil eines gesonderten zusätzlichen
hochwertigen Überlagerungsoszillators besitzen die
bekannten Converter den Nachteil, daß die Eingangsfil
terung hinsichtlich der Unterdrückung von Spiegelfre
quenzen aufwendig ist und der neue höherliegende Emp
fangsbereich, der aus der Umsetzung mit der Festfrequenz
resultiert, nur der Variationsweite des abstimmbaren
Überlagerungsoszillators des Überlagerungsempfängers
entspricht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Frequenzconverter
für einen Überlagerungsempfänger zu schaffen, der diese
Nachteile vermeidet und bei dem mit geringstmöglichem
Schaltungsaufwand eine Frequenzbereichserweiterung nach
oben und eine Spiegelfrequenzunterdrückung möglich ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Frequenzconverter
laut Oberbegriff des Hauptanspruches durch dessen kenn
zeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Beim erfindungsgemäßen Frequenzconverter wird für die
Frequenzumsetzung unmittelbar die abstimmbare Überla
gerungsfrequenz des Überlagerungsoszillators des Über
lagerungsempfängers benutzt, ein zusätzlicher teurer
und hochwertiger Überlagerungsoszillator wird damit über
flüssig. Die Benutzung eines gemeinsamen einzigen Über
lagerungsoszillators zur Frequenzumsetzung in zwei ge
trennten Überlagerungsfrequenz-Zweigen zur Gewinnung
von zwei unterschiedlichen Empfangsbereichen ist an sich
bekannt (DE 26 12 720 bzw. DE 33 21 725). Bei diesen
bekannten Lösungen ist jedoch stets eine Umsetzung der
Überlagerungsfrequenz erforderlich, entweder durch Fre
quenzteilung (DE 26 12 720) bzw. durch Umschaltung des
Überlagerungsoszillators (DE 33 21 725). Gemäß der
Erfindung wird abweichend hiervon für den vorgeschalteten
Converter unmittelbar die unveränderte Ausgangsfrequenz
des Überlagerungsoszillators des Überlagerungsempfängers
für die Frequenzumsetzung benutzt, ein zusätzlicher
Frequenzteiler bzw. eine Umschaltung dem Oszillators
mit den damit verbundenen Nachteilen also vermieden.
Beim erfindungsgemäßen Frequenzconverter wird die Bildung
eines zweiten Spiegelfrequenzbereiches vermieden, alle
Spiegelfrequenzen des höheren zusätzlichen Empfangsbe
reiches fallen auf einen einzigen Frequenzspalt, nämlich
die Zwischenfrequenz des nachgeschalteten Überlagerungs
empfängers und können mit geringstmöglichem Filteraufwand
unterdrückt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß die Verstimmweite des höheren Empfangsbereiches größer
ist als die Verstimmweite des Überlagerungsoszillators
im Überlagerungsempfänger, der neu erschlossene höhere
Empfangsbereich ist im Grenzfall doppelt so groß wie
die Variationsbreite des Überlagerungsoszillators im
Empfänger. Ein weiterer Vorteil ist, daß die originalen
Regellagen oder Kehrlagen des Überlagerungsempfängers
erhalten bleiben.
Fig. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines Überlagerungsos
zillators 1 mit vorgeschaltetem Frequenzconverter 2.
Der Überlagerungsempfänger 1 besitzt einen Empfangsbereich
Fe1 bis Fe2, beispielsweise 30
bis 500 MHz, die Eingangsfrequenzen werden über ein
mitlaufendes oder in Stufen geschaltetes Bandpaßfilter
3 vorselektiert. In einem anschließenden Mischer 4 wird
die Eingangsfrequenz mit der Frequenz Fo1 bis Fo2,
beispielsweise 830 bis 1300 MHz eines Überlagerungsos
zillators 5 auf die Zwischenfrequenz Fzf von beispiels
weise 800 MHz umgesetzt, die dann in einer Filter/Ver
stärker-Einheit 6 weiter aufbereitet wird.
Ein Teil der Ausgangsleistung des Überlagerungsoszillators
5 wird z. B. über einen Richtkoppler 7 oder auf andere
Weise ausgekoppelt und dem Converter 2 zugeführt. Dieser
Frequenz-Converter 2 besteht aus einem weiteren Mischer
9 und einem Vorselektionsfilter 10. Die abgezweite Aus
gangsfrequenz des Überlagerungsoszillators 5 wird vor
zugsweise über einen Verstärker 8 zur Pegelanpassung
dem zweiten Mischer 9 zugeführt. Über einen Umschalter
11 kann wahlweise die Antenne 12 für den ersten Empfangs
bereich Fe1 bis Fe2 oder der Ausgang 13 des Frequenz-Con
verters 2 mit dem Eingang 14 des Grundgerätes verbunden
werden. Bei vorgeschaltetem Converter 2 steht damit ein
neuer höherer Frequenzbereich Fe3 bis Fe4, beispielsweise
von 860 bis 1800 MHz zur Verfügung, das Vorselektions
filter 10 ist vorzugsweise als Spiegelfalle für Fzf oder
als Bandpaßfilter so ausgebildet, daß es die außerhalb
dieses Frequenzbereiches Fe3 bis Fe4 liegenden Frequenzen
ausreichend und insbesondere die Fzf unterdrückt. Die
Obergrenze Fe4 dieses so erschlossenen höheren Frequenz
bereiches ist je nach Empfängertyp und je nach Größe
der Zwischenfrequenz Fzf, die entweder höher oder niedri
ger als die Eingangsfrequenz des Grundgerätes gewählt
sein kann, 2×Fo2-Fzf oder 2×Fo2+Fzf. Die Unter
grenze Fe3 ist 2×Fo1 ± Fzf. Alle Spiegelfrequenzen FeS3
bis FeS4 des höheren Bereiches Fe3 bis Fe4 fallen auf
einen einzigen Frequenzspalt Fzf ± Δf (Δf = halbe Band
breite des Grundgerätes), können also sehr einfach unter
drückt werden. Für die Spiegelfrequenzen FeS3 bis FeS4
gilt:
(FeS3 bis FeS4) + (Fo1 bis Fo2) = (Fo1 bis Fo2)-Fzf.
Der Oszillator 5 steht in Opposition dazu, so daß für
alle Spiegelfrequenzen der Festwert (FeS3 bis FeS4) = Fzf
gilt. Der Überlagerungsoszillator 5 arbeitet in einem
technologisch leicht beherrschbaren Frequenzbereich,
da sowohl für das Grundgerät als auch für den Frequenz
umsetzer ein und derselbe Überlagerungsoszillator benutzt
wird, ergibt sich ein sehr einfacher und preisgünstiger
Gesamtaufbau. Anstelle des Umschalters 11 kann der Über
gang von dem einen Frequenzbereich auf den höheren Fre
quenzbereich auch durch eine entsprechende Umsteckvor
richtung erfolgen. Converter sind zusätzliche Module,
wobei höherwertige Ausführungen auch die Stromversorgung
und z. T. Schaltinformationen vom Grundgerät benötigen.
Eine komfortable mechanische Lösung bietet sich besonders
dann an, wenn im Sinne der Fig. 2 der ganze Empfänger
in einer an sich bekannten modularen Blockbauweise auf
gebaut ist, wobei alle Blöcke gleichen Querschnitt
besitzen. So ist beispielsweise das Grundgerät 1 in einem
ersten Block eingebaut, vor oder hinter diesem Block 1
des Grundgerätes können weitere Blöcke angebaut werden,
beispielsweise ein Block 2, in dem der Frequenzumsetzer
nach Fig. 1 eingebaut ist. Bei dieser Bauweise kann der
Frequenzumsetzer 2 mit kürzesten Verbindungsleitungen
elektrisch mit dem Grundgerät 1 verbunden werden.
Claims (3)
1. Frequenzconverter (2) zum Erweitern des Grundempfangs
bereiches (Fe1 bis Fe2) eines einen abstimmbaren Über
lagerungsoszillator (5), einen Mischer (4) und ein
Vorselektionsfilter (3) für den Grundempfangsbereich
aufweisenden Überlagerungsempfängers (1) zu einem
höheren Empfangsbereich (Fe3 bis Fe4) durch Frequenz
umsetzung in einem vorgeschalteten weiteren Mischer
(9), dadurch gekennzeichnet, daß die
Frequenzumsetzung in dem weiteren Mischer (9) unmittelbar
mit der Frequenz (Fo1 bis Fo2) des abstimmbaren
Überlagerungsoszillators (5) des Überlagerungsemp
fängers (1) erfolgt.
2. Frequenzkonverter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß vor dem weiteren Mischer (9) ein
Filter (10) zum Unterdrücken der Zwischenfrequenz
(Fzf) des Überlagerungsempfängers (1) angeordnet ist.
3. Frequenzkonverter nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet , daß der weitere Mischer (9)
in einem gesonderten Blockgehäuse des Frequenzconverters (2) eingebaut ist,
das an dem den abstimmbaren Überlagerungsoszillator
(5) und den Mischer (4) enthaltenden Blockgehäuse
des Überlagerungsempfängers (1) anbaubar und über kürzeste
Verbindungen elektrisch mit diesem verbindbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4340581A DE4340581C1 (de) | 1993-11-29 | 1993-11-29 | Frequenzconverter zum Erweitern des Grundempfangsbereiches eines Überlagerungsempfängers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4340581A DE4340581C1 (de) | 1993-11-29 | 1993-11-29 | Frequenzconverter zum Erweitern des Grundempfangsbereiches eines Überlagerungsempfängers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4340581C1 true DE4340581C1 (de) | 1995-04-27 |
Family
ID=6503682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4340581A Expired - Lifetime DE4340581C1 (de) | 1993-11-29 | 1993-11-29 | Frequenzconverter zum Erweitern des Grundempfangsbereiches eines Überlagerungsempfängers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4340581C1 (de) |
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1993
- 1993-11-29 DE DE4340581A patent/DE4340581C1/de not_active Expired - Lifetime
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