DE4340375A1 - Verfahren zur Herstellung elektrischer Kontaktelemente mit Überfeder als Bandware sowie Kontaktelement aus der Bandware - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer Kontaktelemente mit Überfeder als Bandware sowie Kontaktelement aus der BandwareInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung aus einem
Blechstanzteil geformter insbesondere Flachgabelfederarme
aufweisender elektrischer Kontaktelemente mit jeweils aus
demselben Blechstanzteil gebildeten, gegebenenfalls Flachgabel
überfederarme aufweisenden Überfedern als Quertransport-Bandware,
sowie ein Kontaktelement aus der Bandware.
Bandware wird hergestellt in Automaten, in die ein Blechstreifen
eingebracht und mit sogenannten Folgewerkzeugen verarbeitet wird,
wobei zunächst an einen Schrottstreifen angebundene, sich in
gleicher Ebene quer zum Schrottstreifen erstreckende Platinen
ausgestanzt und aus den Platinen Kontaktelemente geformt werden.
Die so erzeugte Bandware, bestehend aus den am Schrottstreifen
hängenden Kontaktelementen, wird aufgerollt und als Rolle z. B.
in sogenannten Bestückungsautomaten verarbeitet, in denen das
Kontaktelement vom Schrottstreifen abgetrennt, mit einem
elektrischen Leiterdraht kontaktiert und in eine Gehäusekammer
eines Steckverbindergehäuses gesteckt wird. Die aufgerollte
Bandware ist somit eine Handelsware, die z. B. einem Kabelkon
fektionär geliefert wird.
Aus der DE-A 40 34 094 sind derartige, mit einer Außenüberfeder
versehene elektrische Kontaktelemente bekannt, bei denen
Außenüberfederarme einstückiger Bestandteil des Kontaktelements
sind. Außenüberfedern aus einem Blechmaterial, aus dem auch das
Kontaktelement besteht, erfordern im Vergleich zu Stahlüberfedern
keine so hohen Steck- und Trennkräfte und gewährleisten gün
stigere Federkennlinien. Hohe Steck- und Trennkräfte sind
beispielsweise bei vielpoligen Steckverbindern unerwünscht, in
deren Gehäuse eine Vielzahl von Kontaktelementen gelagert sind,
die durch einen Steck- bzw. Trennvorgang gleichzeitig kontaktiert
bzw. getrennt werden sollen.
Die Formung der Kontaktelemente mit einstückig angebundenen
Außenüberfederarmen ist meist kompliziert. Den Raumformen für
gute Überfedereigenschaften sind zudem enge Grenzen gesetzt. Die
Federkraftelemente der Überfeder stützen sich häufig derart am
Grundkontakt ab, daß dessen Federkennlinie beeinträchtigt wird.
Außenüberfedern aus dem gleichen Blechmaterial, aus dem auch die
Kontaktelemente bestehen, nach der Stahlüberfedertechnologie zu
formen ist zwar möglich, die Handhabung solcher Überfedern ist
aber schwierig, weil das Material relativ weich und damit
verformungsanfällig ist. Beim automatischen Bestücken der
Grundkontaktelemente mit den Außenüberfedern nach der Stahlüber
federtechnologie führt zu Verformungen und damit zu relativ hohen
Ausfallquoten.
Aufgabe der Erfindung ist, auf einfache Weise und mit wenigen
Arbeitsschritten elektrische Kontaktelemente der eingangs
beschriebenen Art mit Überfedern aus dem gleichen Material ohne
Gefahr der Beeinträchtigung der Raumform der Überfedern zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 8 und 9
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden in den
von diesen Ansprüchen abhängigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung im folgenden beispielhaft
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Platine zur Formung eines elektrischen Kontakt
elements und der dazugehörenden Außenüberfeder;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die geformten und voneinander
getrennten Kontaktelementteile;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Kontaktelementteile nach Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das aus der Platine nach Fig. 1
gebildete, mit der Überfeder bestückte Kontaktelement;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Kontaktelements nach Fig. 4;
Fig. 6 eine Platine für eine weitere Ausführungsform eines
Kontaktelements und der dazugehörenden Außenüberfeder;
Fig. 7 eine Draufsicht auf die aus der Platine geformten und
voneinander getrennten Kontaktelementteile;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Kontaktelementteile nach Fig. 7;
Fig. 9 eine Draufsicht auf das aus der Platine nach Fig. 6
gebildete, mit der Überfeder bestückte Kontaktelement;
Fig. 10 eine Seitenansicht des Kontaktelements nach Fig. 9;
Fig. 11 eine Platine für eine dritte Ausführungsform eines
Kontaktelements und der dazugehörenden Außenüberfeder;
Fig. 12 eine Draufsicht auf das aus der Platine nach Fig. 11
geformte, mit der Überfeder bestückte Kontaktelement;
Fig. 13 eine Seitenansicht des Kontaktelements nach Fig. 12;
Fig. 14 eine Platine für ein abgewandeltes Kontaktelement und
die dazugehörende Platine;
Fig. 15 eine Draufsicht auf die aus der Platine nach Fig. 14
geformten und voneinander getrennten Kontaktelement
teile;
Fig. 16 eine Seitenansicht der Kontaktelementteile nach Fig. 15;
Fig. 17 eine Draufsicht auf das aus der Platine nach Fig. 14
geformte, mit der Überfeder bestückte Kontaktelement;
Fig. 18 eine Seitenansicht des Kontaktelements nach Fig. 17;
Fig. 19 eine Platine für eine besondere Ausführungsform des
Kontaktelements und der dazugehörenden Außenüberfeder;
Fig. 20 eine Draufsicht auf die aus der Platine nach Fig. 19
geformten, noch aneinander hängenden Kontaktelement
teile;
Fig. 21 eine Seitenansicht der Kontaktelementteile nach Fig. 20;
Fig. 22 eine Draufsicht auf das aus der Platine nach Fig. 19
geformte, mit der Überfeder bestückte Kontaktelement;
Fig. 23 eine Seitenansicht des Kontaktelements nach Fig. 22.
Die Platine 1 ist ein Blechstanzteil, aus dem durch Biegevorgänge
in sogenannten Folgewerkzeugen einer Vorrichtung zur Herstellung
von Kontaktelementen ein Kontaktelement geformt wird. Sie ist in
herkömmlicher Weise über einen Anbindungssteg 4 an einen Schrott
streifen 5 angebunden und erstreckt sich quer bzw. rechtwinklig
zur Längserstreckung des Schrottstreifens 5, an den eine Vielzahl
von gleichen Platinen angebunden sind. In den Schrottstreifen 5
werden an sich bekannte Führungselemente, z. B. Löcher und/oder
erhabene Stege eingebracht (nicht dargestellt); diese Elemente
dienen in der Formgebungsvorrichtung zum schrittweisen Transport
durch die Folgewerkzeuge.
Eine erfindungsgemäße Platine weist in zwei voneinander abgesetz
ten Bereichen die ausgestanzte Raumform der Kontaktelementplatine
2 sowie die ausgestanzte Raumform der Außenüberfederplatine 3
auf, wobei die Außenüberfederplatine 3 an dem dem Anbindungssteg
4 gegenüberliegenden Ende der Kontaktelementplatine 2 einstückig
angebunden ist. Zweckmäßigerweise fluchtet dabei die Längsmittel
linie 6 der Kontaktelementplatine 2 mit der Längsmittellinie 6a
der Außenüberfederplatine 3 (Fig. 1).
Zwischen der Kontaktelementplatine 2 und der Außenüberfeder
platine 3 ist nach einer Ausführungsform der Erfindung ein
schmaler, sich parallel zum Schrottstreifen 5 erstreckender
Schrottstreifen 7 angeordnet, der über einen sich quer zu seiner
Längserstreckung erstreckenden, an seiner einen Längskante 9
angebundenen Anbindungssteg 8 mit der Kontaktelementplatine 2 und
einen sich ebenfalls quer zu seiner Längserstreckung erstrecken
den, an seiner anderen Längskante 10 angebundenen Anbindungssteg
11 mit der Außenüberfederplatine 3 in Verbindung steht. Der
Schrottstreifen 7 dient wie der Schrottstreifen 5 in den
Folgewerkzeugen in an sich bekannter Weise als Führungselement
während der Formgebung. Demgemäß können zweckmäßigerweise auch
in diesem Schrottstreifen z. B. Löcher und/oder Stege eingebracht
sein, die in den Folgewerkzeugen für den schrittweisen Transport
dienen. Vorzugsweise fluchten die Anbindungsstege 8 und 11 in den
Mittellinien 6, 6a miteinander und sind gleich breit. Die in Fig.
1 ausgebildete Kontaktelementplatine 2 hat zur Bildung des
Kontaktelements einen an den Anbindungssteg 4 angebundenen
Leiterdrahtanschlußelementebereich 12 und einen sich daran
anschließenden Kontaktelementebereich 13.
Der Kontaktelementebereich 13 weist zwei sich auf Abstand
parallel zueinander in Richtung Außenüberfederplatine 3 er
streckende, freigestanzte Gabelfederarme 14 auf, zwischen denen
der Anbindungssteg 8 des Schrottstreifens 7 angeordnet ist, der
seine Anbindungsstelle 8a im Anbindungsbereich der Gabelfederarme
14 hat.
Die Anbindungsstelle 11a des Anbindungsstegs 11 des Schrott
streifens 7 befindet sich an der Hinterkante 3a der Außenüber
federplatine 3, z. B. zwischen zwei Arretierungslappen 15 der
Außenüberfederplatine 3, die sich fluchtend zu den Gabelfeder
armen 14 erstrecken.
Das die Schrottstreifen 5 und 7 aufweisende Zwischenprodukt zur
Herstellung eines Kontaktelements mit Außenüberfeder wird in
einer Vorrichtung verarbeitet, in der an sich bekannte Folgewerk
zeuge sowohl für die Verformung der Kontaktelementplatine 2 als
auch für die Verformung der Außenüberfederplatine 3 angeordnet
sind, wobei die Folgewerkzeuge zweckmäßigerweise gleichzeitig
betrieben werden, so daß gleichzeitig, das heißt in einem
Arbeitsgang, aus der Kontaktelementplatine 2 das Kontaktelement
und aus der Außenüberfederplatine 3 die dazugehörenden Außenüber
federn geformt werden. Nach diesen Formgebungen wird die
Überfeder vom Schrottstreifen 7 abgetrennt und unmittelbar
anschließend auf das Kontaktelement geschoben. Die Trennung des
Schrottstreifens 7 von der Kontaktelementplatine 2, z. B. in der
Anbindungsstelle 8a kann je nach Zweckmäßigkeit unmittelbar vor
der Formgebung oder später während der Formgebung oder nach der
Formgebung erfolgen. Die Kontaktelemente einer Überfeder
verbleiben am Schrottstreifen 5 und bilden die Bandware, die zu
einer Rolle aufgewickelt wird.
Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden ausgeformten Teile des zu
schaffenden elektrischen Kontaktelements mit Außenüberfeder,
nämlich das Kontaktelement 16 und die Außenüberfeder 17. Sie
befinden sich nach der Formgebung in einer Stellung, in der sie
lediglich noch mit ihren Mittellängsachsen 18, 18a fluchtend
aufeinandergeschoben zu werden brauchen. Dieser Arbeitsschritt
erfolgt noch in der Formgebungs-Vorrichtung, wozu an sich
bekannte Werkzeuge im Anschluß an die Folgewerkzeuge in der
Vorrichtung vorgesehen sind (nicht dargestellt). Somit sind keine
gesonderten komplizierten Einrichtungen für die Kombination des
Kontaktelements mit der Außenüberfeder erforderlich, wie sie aus
der Stahlüberfedertechnologie bekannt sind. Es entfallen z. B.
aufwendige Zuführ- oder Positioniereinrichtungen. Nach der
Erfindung ergibt sich eine Positionierung ohne weiteres durch die
erfindungsgemäße Platinenkombination, in der die Positionierung
durch die fluchtende Anordnung der Platinenteile 2 und 3 bereits
vorgegeben und mit einfachen Mitteln beherrschbar ist.
Gemäß Fig. 2 und 3 weist das Kontaktelement 16 eine U-förmige
Federarmbasis 19 mit einer Bodenwandung 20 und zwei Seiten
wandungen 21 auf, wobei an die Seitenwandungen 21 die Gabelfeder
arme 14 angebunden sind. Die Gabelfederarme 14 sind zu einer
Kontaktstelle 22 konvergierend abgebogen und laufen von dort
einen Führungstrichter 23 bildend auseinander. Die Außenüberfeder
17 besteht aus einer rechteckrohrförmigen Überfederarmbasis 24
mit einer Bodenwandung 25, zwei Seitenwandungen 26 und einer
längsgeteilten Deckenwandung 27. An die Seitenwandungen 26 sind
aufeinanderzu abgebogene Überfedergabelarme 28 angebunden,
während an die Bodenwandung 25 und die Deckenwandung 27 je ein
Übergangssteg 29 angebunden sind, die länger als die Überfeder
arme 28 und im vorderen Endbereich an einen Stecklochring 30
angebunden sind.
An der dem Übergangssteg 29 gegenüberliegenden Seite der
Bodenwandung 20 steht das Kontaktelement 16 über einen Anbin
dungssteg 31 mit dem Leiterdrahtanschlußelementebereich 12 in
Verbindung, der Crimpkrallen, Lötstellen oder - wie in Fig. 4 und
5 abgebildet - Schneidklemmen für einen elektrischen Leiterdraht
aufweisen kann.
Kurz hinter dem Stecklochring 30 befindet sich im bodenwandungs
seitigen Übergangssteg 29 eine sich zur Überfederarmbasis 24
erstreckende, in den Innenraum der Außenüberfeder abgebogene
Spreizzunge 33, deren Funktion weiter unten erläutert wird. An
der den Federarmen 28 gegenüberliegenden Seite der Überfeder
armbasis 24 sind die Arretierlappen 15 angebunden, deren Funktion
ebenfalls weiter unten erläutert wird.
Bei der Montage wird die Überfeder 17 aus der in den Fig. 2 und
3 abgebildeten Stellung, in der sich die beiden Teile 16 und 17
unmittelbar nach der Formgebung befinden, noch in der Formge
bungseinrichtung über das Kontaktelement 16 geschoben, wobei sich
das Kontaktelement am Schrottstreifen 5 befindet und demgemäß
noch positioniert gehaltert ist. Das Aufschieben kann mit
einfachen bekannten Einrichtungen, wie Greifern oder Stempeln
oder Stößeln erfolgen, die keine Verformungen an der Raumform der
Außenüberfeder verursachen. Die Formgebung der Außenüberfeder 17
erfolgt somit insbesondere derart, daß sich die Überfeder nach
dem letzten Formgebungsschritt in der Überschiebeposition zum
Kontaktelement 16 befindet, in der die Längsmittenachsen 18, 18a
miteinander fluchten. Nach dem Überschieben befindet sich die
Überfederarmbasis 24 vor der Gabelfederarmbasis 19; die Über
federarme 28 liegen auf den Gabelfederarmen 14, wobei die
Spreizzunge 33 an der Kontaktstelle 22 zwischen den Gabelfeder
armen 14 sitzt und letztere auf Abstand hält (Fig. 4, 5). Die
Arretiermittel 15 werden nach dem Aufschieben am Kontaktelement
verbogen, wodurch die Außenüberfeder 17 in an sich bekannter
Weise unverrückbar auf dem Kontaktelement 16 sitzt (Fig. 4, 5).
Das erfindungsgemäße Kontaktelement 16 mit Außenüberfeder 17 ist
insbesondere an seiner Trennkante 8a im Kontaktelementboden sowie
daran erkennbar, daß beide Teile 16, 17 aus demselben Material
bestehen.
Im Rahmen der Erfindung können andere Formen und Längen und
Anordnungen der Überfederarmbasis und der Gabelfederarmbasis
vorgesehen sein. Zum Beispiel kann die Überfederarmbasis auf der
Gabelfederarmbasis angeordnet sein. Auch liegt es im Rahmen der
Erfindung, die Überfederarmbasis mit dem Stoßkantenspalt 29a bzw.
den Stoßkanten auf der Bodenwandung der Gabelfederarmbasis
anzuordnen, um ein sogenanntes "Atmen" bzw. Aufweiten der Gabel
federarmbasis beim Stecken eines Steckstifts (nicht dargestellt)
zwischen die Gabelfederarme zu vermeiden. Zudem können andere
z. B. auch an sich bekannte Arretiermittel für die Außenüberfeder
vorgesehen werden.
Geschickt ist es, ein Teilstück 8b des Anbindungsstegs 8 zu
belassen und mit Arretiermitteln 15 zu versehen (Fig. 6 bis 10).
Bei dieser Version des elektrischen Kontaktelements fehlen im
Vergleich zur Version nach Fig. 1 bis 5 die Arretierlappen 15 und
der Stecklochring 30 mit den deckenwandungsseitigen Übergangs
stegen 29. Der bodenwandungsseitige Übergangssteg 29 ist
vorhanden und weist die Spreizzunge 33 auf. Als Arretiermittel
15 dient ein Loch 15a im Anbindungsstegteilstück 8b, das mit
einer Arretierzunge 15b im bodenseitigen Übergangssteg 29
korrespondiert.
Bei der Ausführungsform des elektrischen Kontaktelements nach den
Fig. 11 bis 13 weist - im Vergleich zur Ausführungsform nach den
Fig. 6 bis 10 - der Anbindungssteg 8 die Länge der Gabelfederarme
14 und in seiner Längsmitte eine hochgedrückte Arretierkante 15c
als Arretiermittel 15 auf, die mit der Vorderkante 24a der Über
federarmbasis 24 zusammenwirkt.
Bei der Ausführungsform des elektrischen Kontaktelements nach den
Fig. 14 bis 18 sind der Stecklochringsteg 30 mit den Übergangs
stegen 29 an die Gabelfederarmsbasis 19 und der Schrottstreifen
7 an den Stecklochringsteg 30 angebunden. Mit dem Stecklochring
30 überragt das Kontaktelement die Überfederarme 28. Die
Überfederarmbasis 24 umgreift die Gabelfederarmbasis 19. Die
Arretiermittel 15 hintergreifen mit einer vorspringenden
Arretierkante 15d an der Überfederarmbasis 24 die Hinterkante 19a
der Gabelfederarmbasis 19. Arretierlappen 15e, die im Bereich der
Vorderkante der Überfederarmbasis 24 angeordnet sind, hinter
greifen die bodenseitige Vorderkante 19b der Gabelfederarmbasis
19. Wie in allen Fällen der Erfindung sitzt die Überfeder fest
auf dem Kontaktelement. Im Falle der Ausführungsform nach den
Fig. 14 bis 18 ist die Gabelfederarmbasis 19 kastenrohrförmig,
wobei die U-förmige Überfederarmbasis 24 die Gabelfederarmbasis
19 formschlüssig umgibt, und wobei sich die Überfederarmbasisbo
denwandung über der die Stoßkanten aufweisenden Gabelfeder
armbasisdeckenwandung befindet. Demgemäß wird die Formgebung der
beiden Teile 16 und 17 im gleichen Arbeitsgang in entgegen
gesetzte Richtungen durchgeführt; zum Beispiel erfolgt die
Biegung der Gabelfederarmbasis 19 nach oben und die der Über
federarmbasis 24 nach unten oder umgekehrt, so daß nach der
Biegung die beiden Teile 16 und 17 des Kontaktelements unmittel
bar die zum Überschieben erforderliche Stellung aufweisen.
Das Beispiel des Kontaktelements nach den Fig. 19 bis 23 zeigt
einen grundsätzlich gleichen Aufbau wie das Beispiel des
Kontaktelements nach den Fig. 6 bis 10. In der Platine 1 ist
jedoch die Außenüberfederplatine 3 ohne Schrottstreifen unmittel
bar an den Anbindungssteg 8 angebunden, so daß die aus den
Platinen 2 und 3 geformten Elemente 16, 17 zum Beispiel eine
gemeinsame Trennkante 8a aufweisen. Zudem ist das Arretierloch
15a im freien Endbereich des bodenseitig angebundenen Übergangs
stegs 29 der Außenüberfeder 17 ausgestanzt, wobei die Spreizzunge
33 im vorderen Endbereich des Anbindungsstegs 8 vorgesehen ist
und sowohl die Spreizung der Gabelfederarme 14 als auch die
Arretierung im Loch 15a bewirkt. Die Arretierung im Loch 15a
wirkt gegen ein Abziehen der Außenüberfeder 17 nach vorne; gegen
ein Verschieben nach hinten ist die Außenüberfeder 17 gesichert,
indem die Hinterkante der Bodenwandung der Außenüberfederarmbasis
24 gegen eine Sickenkante stößt, die in der Bodenwandung der
Gabelfederarmbasis 19 oder im Anbindungssteg 8 vorgesehen ist.
Der Anbindungssteg 8 dient in den Beispielen gemäß den Fig. 6 bis
23 in vorteilhafter Weise als Auflager für die Bodenwandung der
Außenüberfederarmbasis 24 und gegebenenfalls für den Übergangs
steg 29 (Fig. 20 bis 23) und unterstützt somit die sichere
Lagerung der Außenüberfeder 17.
Claims (9)
1. Verfahren zur automatischen Herstellung einer Quertrans
port-Bandware mit elektrischen Kontaktelementen, insbeson
dere mit Gabelfederarme aufweisenden Kontaktelementen, die
mit einer Überfeder, insbesondere mit einer Außenüberfeder
mit Federarmen bestückt sind, wobei aus einem Blechstreifen
mit Folgewerkzeugen an einem Schrottstreifen auf Abstand
nebeneinander angebundene, sich mit ihrer Längserstreckung
quer zum Schrottstreifen erstreckende, gleiche Platinen für
die Bildung der Kontaktelemente ausgestanzt und anschlie
ßend aus jeder Platine ein Kontaktelement geformt wird, das
nach der Formung mit einer Überfeder bestückt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß aus demselben Blechstreifen im gleichen Arbeitsgang
eine Platine einer dem Kontaktelement zugeordneten Über
feder mit der Kontaktelementplatine zusammenhängend ge
stanzt und aus der Überfederplatine im gleichen Arbeitsgang
während der Formung des Kontaktelements die Überfeder
geformt und unmittelbar nach ihrer Formgebung als abge
trenntes Teil auf das Kontaktelement gesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überfeder erst nach der Formgebung vom geformten
Kontaktelement getrennt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Platinenzusammenhang gebildet wird, bei dem an der
Kontaktelementplatine in Fortsetzung ihrer Längserstreckung
die Überfederplatine angebunden ist.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Kontaktelementplatinen und den Überfeder
platinen ein weiterer Schrottstreifen ausgestanzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der weitere Schrottstreifen vor der Formgebung der
Überfedern von den Kontaktelementplatinen abgetrennt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überfeder in Richtung Kontaktelementschrottstreifen
auf das Kontaktelement geschoben und dort arretiert wird.
7. Platine zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch
die einstückige Anbindung der Überfederplatine an die
Kontaktelementplatine.
8. Kontaktelement hergestellt nach einem Verfahren nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 unter Verwendung einer
Platine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktelement (16) eine gemeinsame Trennschnitt
kante (11a) mit der Überfeder (17) aufweist.
9. Kontaktelement mit einer Schrottstreifentrennschnittkante
hergestellt nach einem Verfahren nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 6 unter Verwendung einer Platine nach
Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
eine weitere Trennschnittkante (8a) in seinem Kontaktbe
reich, wobei die Überfeder (17) ebenfalls eine Trenn
schnittkante (11a) aufweist und das Kontaktelement (16) und
die Überfeder (17) aus demselben Blechstreifenmaterial
bestehen.
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|---|---|---|---|
| DE19934340375 DE4340375A1 (de) | 1993-11-26 | 1993-11-26 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Kontaktelemente mit Überfeder als Bandware sowie Kontaktelement aus der Bandware |
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| DE19934340375 DE4340375A1 (de) | 1993-11-26 | 1993-11-26 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Kontaktelemente mit Überfeder als Bandware sowie Kontaktelement aus der Bandware |
Publications (1)
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| DE4340375A1 true DE4340375A1 (de) | 1995-06-01 |
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ID=6503545
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| DE19934340375 Withdrawn DE4340375A1 (de) | 1993-11-26 | 1993-11-26 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Kontaktelemente mit Überfeder als Bandware sowie Kontaktelement aus der Bandware |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4340375A1 (de) |
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