DE434008C - Vakuumroehre mit Metallwandung zur Erzeugung oder Verstaerkung von elektrischen Schwingungen - Google Patents
Vakuumroehre mit Metallwandung zur Erzeugung oder Verstaerkung von elektrischen SchwingungenInfo
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- DE434008C DE434008C DEH100269D DEH0100269D DE434008C DE 434008 C DE434008 C DE 434008C DE H100269 D DEH100269 D DE H100269D DE H0100269 D DEH0100269 D DE H0100269D DE 434008 C DE434008 C DE 434008C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/02—Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
- H01J5/12—Double-wall vessels or containers
Landscapes
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
13. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 434008 — KLASSE 21 g GRUPPE
(H j00269 VIIIl2ig)
Dr. Erich R Huth G. m. b. H. in Berlin.
Vakuumröhre mit Metallwandung zur Erzeugung oder Verstärkung von elektrischen Schwingungen.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. Juli 1915 beansprucht.
Beim Bau von Schwingungsröhrengeneratoren mit Metallwandungen hat man beobachtet,
daß sich während des Betriebes das Vakuum des Gefäßes allmählich verschlechtert.
Als Grund hierfür ist. festgestellt worden, daß alle Metalle eine gewisse Porosität
besitzen, wodurch der äußere atmosphärische Druck sich allmählich mit dem Vakuum des
Gefäßes ausgleichen kann. Um dies zu verhindern oder den Ausgleichsvorgang mög-
liehst lange hinaus zu zögern, wird erfindungsgemäß das Gefäß mit einem zweiten
Mantel versehen und der zwischen dem inneren und äußeren Gefäß entstehende Raum evakuiert. Auf diese Weise befindet
sich das eigentliche Röhrengefäß in einem evakuierten Räume. Das Vakuum innerhalb'
dieses Raumes kann von dem im Inneren des Gefäßes befindlichen Vakuum verschieden
ίο sein.
In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Wie ersichtlich, besteht das dargestellte Gefäß aus einem Stück. Der innere Hohlraum
i7a wird von außen durch den zweiten Hohlraum
24 umgeben, welcher mittels des Pumpröhrchens 23 evakuiert werden kann. 25
ist eine Vakuumfalle, welche aus leicht schmelzbarem Metall besteht. Sobald der geao
wünschte Grad des Vakuums erreicht ist, wird durch eine Flamme das Metall 25 zum
Schmelzen gebracht und, nachdem dieses erstarrt ist, ein vorzüglicher Luftabschluß gebildet.
Der innere Hohlraum 17° wird durch einen Glas- oder sonstigen Stöpsel verschlossen
und mittels eines Pumpröhrchens, welches in den Abschlußstöpsel eingeführt ist, ebenfalls evakuiert. Die in diesem Fall nicht
näher dargestellten Elektroden werden durch den Abschlußstöpsel in das Innere des Gefäßes
eingeführt.
Wie bekannt, ist ein luftleerer Raum ein schlechter Wärmeleiter. Es ist infolgedessen
nötig, dafür Sorge zu tragen, daß die an dem inneren Mantel entstehende Wärme gut nach
dem äußeren geführt wird. Hierfür dient zunächst die Herstellung beider Mäntel aus
einem Stück, so daß die am inneren Mantel entstehende Wärme über die Verbindungsstelle
nach dem äußeren Mantel einen Abfluß hat. Ferner ist aber der innere Mantel wellenförmig gestaltet, so daß die Oberfläche
desselben vergrößert jvird und, da die Erhebungen bzw. Wülste des inneren Mantels
den äußeren berühren, sind weitere Überleitungspunkte für die Wärme gegeben.
Claims (3)
1. Vakuumröhre mit Metallwandung zur Erzeugung oder Verstärkung von
elektrischen Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche Entladungsgefäß
von einem zweiten Gefäß mit Abstand umgeben und der Zwischenraum zwischen beiden evakuiert ist.
2. Vakuumröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum
im Zwischenraum zwischen beiden Gefäßen von dem im Entladungsgefäß verschieden ist.
3. Vakuumröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mantel des inneren Gefäßes derart wellenförmig ausgebildet ist, daß die Erhebungen
in Berührung mit dem äußeren Mantel stehen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US434008XA | 1915-07-22 | 1915-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434008C true DE434008C (de) | 1926-09-13 |
Family
ID=21926981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH100269D Expired DE434008C (de) | 1915-07-22 | 1921-08-28 | Vakuumroehre mit Metallwandung zur Erzeugung oder Verstaerkung von elektrischen Schwingungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434008C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758386C (de) * | 1935-06-20 | 1953-07-20 | Julius Pintsch K G | Elektronenroehre zum Anfachen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen |
-
1921
- 1921-08-28 DE DEH100269D patent/DE434008C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758386C (de) * | 1935-06-20 | 1953-07-20 | Julius Pintsch K G | Elektronenroehre zum Anfachen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen |
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