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DE4238701A1 - Spann- und Teileinrichtung zum Schleifen der Zylinderringnuten von Kugelnaben - Google Patents

Spann- und Teileinrichtung zum Schleifen der Zylinderringnuten von Kugelnaben

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Publication number
DE4238701A1
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Authority
DE
Germany
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workpiece
holder
clamping
axially
counter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4238701A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Ditzel
Werner Ditzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DITZEL WERKZEUG und MASCHINENF
Original Assignee
DITZEL WERKZEUG und MASCHINENF
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Publication date
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Priority to DE4238701A priority Critical patent/DE4238701A1/de
Publication of DE4238701A1 publication Critical patent/DE4238701A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/026Chucks the radial or angular position of the tool being adjustable
    • B23B31/0261Chucks the radial or angular position of the tool being adjustable for centering the tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine an einer Schleifmaschine zu mon­ tierende Spann- und Teileinrichtung für Kugelnaben o. dgl. z. Schleifen ihrer Zylinderringnuten, bestehend aus einer rotie­ rend antreibbaren Werkstückaufnahme, einem darin undrehbar, aber axial verschieblich geführten und zusätzlich in einem axial bewegbaren Werkstückgegenhalter undrehbar gelagerten Werkstückhalter mit einem quer zur Drehachse gerichteten, in die Werkstückbohrung einschiebbaren Stirnzapfen und einer in dessen Achsrichtung gegen Kraft nachgiebigen, stirnseitigen Werkstück-Anlagefläche, Spannbacken an der Werkstückaufnahme und am Werkstückgegenhalter sowie Mitteln zum Drehschalten des Werkstücks um den Teilungswinkel der Zylinderringnuten bei zusammen mit dem Werkstück axial von der Werkstückauf­ nahme zurückgefahrenem Werkstückgegenhalter.
Eine derartige Spann- und Teileinrichtung ist in der DE-PS 23 46 111 beschrieben und in dieser Form im wesentlichen un­ verändert seit annähernd 20 Jahren bei Fahrzeugherstellern im Einsatz. Die mit der genannten Einrichtung gefertigten Kugel­ naben ersetzen die früher üblichen Kreuzgelenke als Gelenk­ teile zwischen drehmomentübertragenden Wellen, die miteinan­ der einen Winkel bilden.
Bei diesen Kugelnaben kommt es auf äußerste Präzision an. Sie werden deshalb nicht auf dem Stirnzapfen, auf dem sie automa­ tisch geladen werden, zentriert. Die Zentrierung erfolgt vielmehr mittels dreier über den Umfang der Kugelnabe ver­ teilter Paare von Spannbacken, die an der kugeligen Umfangs­ fläche angreifen, sowie einer am Stirnzapfen angeordneten stirnseitigen Anlagefläche. Nach dem Schleifen zweier am Um­ fang gegenüberliegender Zylinderringnuten (Kugelbahnen) bei rotierender Spann- und Teileinrichtung hält diese an, und der den Werkstückgegenhalter tragende Reitstock fährt eine be­ stimmte Strecke von der Werkstückaufnahme weg. Dadurch wird die Spannung des Werkstücks zwischen den Spannbacken gelöst, und da der Werkstückgegenhalter axial mit dem Werkstückhalter verbunden ist, wird auch das Werkstück von der Werkstückauf­ nahme entfernt. In diesem geöffneten Zustand der Spannein­ richtung wird die Drehschaltbewegung ausgeführt, um an­ schließend zwei weitere am Umfang gegenüberliegende Zylinder­ ringnuten zu schleifen. Hierzu dient ein im Werkstückgegen­ halter axial verschieblich geführter Schieber, der mit einem äußeren Anschlag derart zusammenwirkt, daß er beim Zurückfah­ ren des Reitstocks gegen den Anschlag stößt und dadurch sei­ nerseits gegen das Werkstück vorgefahren wird, dort gegen ei­ ne äußere Randkante einer Zylinderringnut stört und die Ku­ gelnabe um einen bestimmten Winkel, der kleiner ist als der Teilungswinkel, dreht. Wenn anschließend der Werkstückgegen­ halter wieder zur Werkstückaufnahme hin zurückgefahren wird, stößt eine in einer Drehrichtung federnd vorbelastete, be­ grenzt drehbar an der Werkstückaufnahme gelagerte Klinke ge­ gen eine Randkante einer anderen Zylinderringnut und vollen­ det dadurch die Drehschaltbewegung. Schließlich dringt in der letzten Phase der Spannbewegung der sehr genau geformte Kopf eines an der Werkstückaufnahme gegen Federkraft verschieblich gelagerten Raststifts in eine der Zylinderringnuten des Werk­ stücks ein und positioniert dieses dadurch in Umfangsrichtung ganz exakt.
Die vorstehend geschilderte, bekannte Spann- und Teileinrich­ tung hat sich im Laufe der Zeit bewährt und erfüllt auch noch die heutigen Genauigkeitsanforderungen. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, unter Beibehaltung der präzisen Spanneigenschaften den Drehschaltvorgang wesentlich zu be­ schleunigen, und diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Werkstück wenigstens im ungespannten Zustand durch einen steuerbaren Riegel auf dem Stirnzapfen axial ver­ riegelbar ist.
Die vorgeschlagene Maßnahme stellt nur eine unwesentliche Komplizierung und Verteuerung der Spann- und Teileinrichtung dar, weil lediglich ein zusätzlicher Riegel hinzukommt, der in bevorzugter Ausführung als ein einfacher Schieber ausge­ bildet sein kann, der unmittelbar vor die äußere Stirnfläche der auf dem Stirnzapfen sitzenden Kugelnabe fährt, bevor der Werkstückgegenhalter die zur Durchführung der Drehschaltbewe­ gung notwendige Hin- und Herbewegung macht. Grundsätzlich ist jede Art von Verriegelung geeignet, welche das Werkstück axi­ al auf den Stirnzapfen form- oder reibschlüssig festhält, wann die Spannung mittels der Spannbacken an der Werkstück­ aufnahme und dem Werkstückgegenhalter gelöst ist.
Die durch die Erfindung gewährleistete Fixierung des Werk­ stücks auf den Stirnzapfen gestattet es nunmehr, die Dreh­ schaltbewegungen bei fortlaufender Umdrehung der Spann- und Teileinrichtung durchzuführen. Bisher mußte immer erst die Drehung der Werkstückaufnahme angehalten werden, bevor zum Indexieren die Spannung des Werkstücks aufgehoben werden konnte, weil sonst infolge der Fliehkraft das Werkstück vom Stirnzapfen geschleudert wurde. Da die Schleifzeiten verhält­ nismäßig kurz sind, wirkt sich die Vermeidung der Brems- und Beschleunigungsphasen als eine Produktivitätssteigerung von bis zu etwa 40% aus.
Zur weiteren Verbesserung und Beschleunigung der Drehschalt­ bewegung einer Spann- und Teileinrichtung mit festen Spann­ backen am Werkstückgegenhalter wird vorgeschlagen, daß der Werkstückhalter axial begrenzt beweglich am Werkstückgegen­ halter gelagert und im ungespannten Zustand des Werkstücks relativ zum Werkstückgegenhalter in Richtung zur Werkstück­ aufnahme hin soweit vorschiebbar ist, daß das Werkstück außer Berührung mit den festen Spannbacken kommt. Der Verschiebung des Werkstückhalters relativ zum Werkstückgegenhalter kann vorzugsweise durch eine zwischen diesen beiden Teilen aufge­ spannte Feder erfolgen, die beim Spannen des Werkstücks wei­ ter gespannt wird und sich beim Wegfahren des Werkstückgegen­ halters von der Werkstückaufnahme wieder entspannt, so daß keine besondere Steuerung notwendig ist. Die vorgeschlagene, einfache Maßnahme gewährleistet, daß das Werkstück vor Ein­ leitung der Drehschaltbewegung zuverlässig von den Spannbac­ ken am Werkstückgegenhalter abhebt und nicht während seiner Drehbewegung daran hängen bleibt, wie es bisher gelegentlich vorgekommen ist. Wegen der zusätzlichen Reibung des Werk­ stücks an dem erfindungsgemäß vorgesehenen Riegel wird die genannte Einrichtung zum Abheben der Werkstücke von den Spannbacken vorzugsweise in Kombination mit diesem einge­ setzt. Sie kann aber auch bei den bisher gebräuchlichen Spann- und Teileinrichtungen verwendet werden, bei denen die Drehschaltbewegung im Stillstand der Werkstückaufnahme durch­ geführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 und 2 zwei um 90° gegeneinander verdrehte Axi­ alschnitte durch eine Spann- und Teilein­ richtung für Kugelnaben;
Fig. 3 einen Querschnitt nach Schnittlinie A-A in Fig. 1;
Fig. 4 einen Teil-Axialschnitt durch die rechte Hälfte der Spann- und Teileinrichtung nach Fig. 1 und 2, wobei die Schnittlinie teilweise versetzt zu der in Fig. 2 ge­ zeigten Ebene liegt;
Fig. 5 einen Querschnitt nach Schnittlinie B-B in Fig. 1.
Das gezeigte Schleiffutter hat in Übereinstimmung mit der be­ kannten Ausführung drei Hauptteile, nämlich eine Werkstück­ aufnahme 10, welche mit einem Drehantrieb zu verbinden ist, einen Werkstückgegenhalter 12, der drehbar an einem axial verfahrbaren Reitstock gelagert ist, und einen Werkstückhal­ ter 14, der zwischen den beiden zuerst genannten Vorrich­ tungsteilen angeordnet und drehfest in diesen gelagert ist, so daß er die Drehbewegung von der Werkstückaufnahme 10 auf den Werkstückgegenhalter 12 überträgt. Die drehfeste Verbin­ dung wird bei der gezeigten Ausführungsform dadurch erreicht, daß der Werkstückhalter 14 einerseits mit zwei parallelen Führungsbolzen 16, 18 (siehe Fig. 2 und 5) in der Werkstück­ aufnahme 10 und andererseits mit zwei parallelen Führungsbol­ zen 20, 22 (siehe Fig. 2 und 3) im Werkstückgegenhalter 12 axial geführt ist. Zwischen den beiden Führungsbolzen 20, 22 hat der Werkstückhalter 14 einen sich parallel zu diesen er­ streckenden Befestigungsbolzen 24 (siehe Fig. 3 und 4), durch welchen er bis auf ein geringes Bewegungsspiel axial am Werk­ stückgegenhalter 12 festgelegt ist. Auf das von einer zwi­ schen dem Werkstückhalter 14 und dem Werkstückgegenhalter 12 aufgespannten Druckfeder beeinflußte Bewegungsspiel wird spä­ ter eingegangen werden. Auf seiten der Werkstückaufnahme 10 sind die mit dem Werkstückhalter 14 verbundenen Führungsbol­ zen 16, 18 axial verschieblich geführt, so daß der Werkstück­ gegenhalter 12 bei den steuerbaren Reitstockbewegungen den Werkstückhalter 14 axial mitnimmt, ohne daß dabei die drehmo­ mentübertragende Verbindung zwischen der Werkstückaufnahme 10 und dem Werkstückgegenhalter 12 über den Werkstückhalter 14 unterbrochen wird.
Ein zu schleifendes Werkstück in Form einer Kugelnabe 28 ist in Fig. 1 und 2 punktgestrichelt angedeutet. Sie hat eine mittlere Bohrung, mit welcher sie auf einen am Werkstückhal­ ter 14 quer zur Drehachse angeordneten Stirnzapfen 30 aufzu­ stecken ist, bis sie mit einer Stirnfläche an einer Anlage­ fläche 32 am Werkstückhalter 14 zur Anlage kommt, sowie eine kugelige Umfangsfläche, an der sie gespannt wird, um sechs gleichmäßig über den Umfang verteilte, in Fig. 1 gezeigte, vorgearbeitete Zylinderringnuten 34, von denen jeweils zwei diametral gegenüberliegen, zu schleifen. Die Zylinderring­ nuten 34 sind Kugelbahnen. Sie haben sowohl im Querschnitt als auch im Längsschnitt die Form von Kreisbögen, wobei al­ lerdings das Zentrum des Kreisbogens im Längsschnitt nicht mit dem Zentrum der kugeligen Außenfläche zusammenfällt. In­ folgedessen ist gemäß Fig. 2 im gespannten Zustand des Werk­ stücks die Mitte der Kugelnabe 28, welche auch den Mittel­ punkt der kugeligen Umfangsfläche darstellt, mit einer Exzen­ trizität e zur Drehachse des Schleiffutters angeordnet.
Damit die nicht gezeigte, am Umfang entsprechend der Form der Zylinderringnuten profilierte Schleifscheibe während der Ro­ tation des Schleiffutters nicht gegen den Werkstückhalter 14 stößt, ist dieser auf der dem Stirnzapfen 30 gegenüberliegen­ den Seite mit einer Aussparung 36 versehen, in welche die Schleifscheibe bei jeder Umdrehung des Futters eindringt, oh­ ne den Werkstückhalter 14 zu berühren.
Um die Werkstücke 28 automatisch laden und aus dem Schleif­ futter entnehmen zu können, müssen sie mit soviel Spiel auf dem Stirnzapfen 30 aufgenommen werden, daß sie darauf nicht zentriert werden können. Für die genaue Zentrierung sind ein Paar Spannbacken 38, 40 an der Werkstückaufnahme 10 und zwei Paar Spannbacken 42, 44 und 46, 48 am Werkstückgegenhalter 12 angebracht. Sie bestehen aus Hartmetall und sind auf seiten des Werkstückgegenhalters 12 an einem Einsatz 50 befestigt, der gemäß Fig. 3 mit acht Schrauben 52 am Werkstückgegenhal­ ter 12 fixiert ist.
Die Spannbacken 38, 40 sind axial verschieblich in der Werk­ stückaufnahme 10 geführt und werden durch eine Feder nach außen, zum Werkstück hin vorgespannt. Zwischen den Spannbac­ ken 38, 40 ist ein Kontaktstift 56 angeordnet, welcher eben­ falls axial verschieblich geführt ist und nur dann, wenn die zu schleifende Kugelnabe richtig positioniert ist, von deren kugeliger Umfangsfläche soweit zurückgedrückt wird, daß er über eine Betätigungsstange 58 einen Schalter betätigt, der den nächsten Schleifvorgang freigibt. Nach dem Schalten stößt der Kontaktstift gegen einen festen Anschlag 57, wodurch die Spannbewegung des hydraulisch vorgeschobenen Reitstocks be­ grenzt wird.
Die Spannbackenpaare 38, 40 sowie 42, 44 und 46, 48 greifen jeweils um 120° versetzt am Umfang der Kugelnabe an. Die Spannbacken jedes Paares haben unter Berücksichtigung ihres Abstands eine solche Form, daß sie in der Spannstellung exakt auf der Umfangsfläche der Kugelnabe 28 liegen. Da es sich um eine Kugelfläche handelt, sind die Spannbacken 38-48 jedoch nicht in der Lage, einen Fluchtungsfehler der Bohrungsachse des Werkstücks mit Bezug auf die Mittellängsachse des Stirn­ zapfens 30 zu beseitigen. Zu diesem Zweck muß als weiteres Zentrierelement die genau quer zur Mittellängsachse des Stirnzapfens 30 liegende Anlagefläche 32 am Werkstückhalter 14 hinzutreten. Um sie wirksam werden zu lassen, wird sie im ungespannten Zustand durch eine Feder 60 (siehe Fig. 5) wei­ ter zu den Spannbacken 38-48 hin vorgedrückt, als es der vorbestimmten Lage des Werkstücks 28 im gespannten Zustand entspricht. Daher drücken die Spannbacken 38-48 bei ihrer Spannbewegung die Kugelnabe 28 mit ihrer einen Stirnfläche gegen die Kraft der Feder 60 an die Anlagefläche 32 an, wobei sich die Kugelnabe mit ihrer Mittellängsachse normal zu die­ ser Anlagefläche 32 ausrichtet.
Um nach einem Schleifvorgang zweier gegenüberliegender Zylin­ derringnuten 34 eine Drehschaltbewegung des Werkstücks 28 auszuführen, wird der Reitstock mit dem Werkstückgegenhalter 12 mit Bezug auf Fig. 1 und 2 nach rechts zurückgefahren. Da­ bei stößt ein im Werkstückgegenhalter 12 axial verschieblich geführter Schieber 62 mit einem nach hinten herausragenden Ende 64 gegen einen nicht gezeigten Festanschlag und wird da­ durch relativ zum Werkstückgegenhalter 12 und dem von diesem axial mitgenommenen Werkstück 28 gegen die Wirkung einer Rückstellfeder 66 nach links verschoben. Dabei stößt er, wie aus Fig. 1 ersichtlich, gegen die äußere Kante einer Zylin­ derringnut 34 und dreht das Werkstück 28 um einen bestimmten Winkel, der kleiner ist als der Teilungswinkel der Zylinder­ ringnuten 34. Es bedarf also noch einer zusätzlichen Drehung des Werkstücks, um das nächste Paar Zylinderringnuten 34 in die richtige Bearbeitungsstellung zu bringen. Dazu dient eine an der Werkstückaufnahme 10 gelagerte Klinke 68, welche mit ihrem freien Ende durch eine Drehfeder 70 bis gegen einen An­ schlag zum Werkstückgegenhalter 12 hin gedreht wird und bei dessen Wiederannäherung an die Werkstückaufnahme 10 zum er­ neuten Spannen des Werkstücks ebenfalls gegen die äußere Kan­ te einer Zylinderringnut 34 stößt, bei nachgebender Feder 70 verschwenkt und dabei gleichzeitig durch Angriff am Werkstück 28 die Drehschaltbewegung vollendet.
Die ganz genaue Ausrichtung des Werkstücks in Umfangsrichtung erfolgt dann noch durch einen Raststift 72, der elastisch nachgiebig an der Werkstückaufnahme 10 gelagert ist und bei der Wiederannäherung des Werkstückgegenhalters 12 zum Zwecke des Spannens mit einem sehr genau dem Querschnitt der Zylin­ derringnuten 34 angepaßten Kopfende in eine Zylinderringnut 34 eindringt. Zum Ausgleich von Toleranzen und zur Justierung des wirksamen Kopfendes des Raststifts 72 sitzt dieses leicht exzentrisch auf dem Schaft des Stiftes, der mittels eines Schraubgetriebes drehbar ist.
Mit Ausnahme der speziellen Führung des Werkstückhalters 14 mittels zweier Führungsbolzen auf jeder Seite und der im Zu­ sammenhang mit Fig. 4 erläuterten axialen Verbindung mit dem Werkstückgegenhalter 12 ist die vorstehend beschriebene Spann- und Teileinrichtung durch die DE-PS 23 46 111 und die in der Praxis eingesetzten Schleiffutter bekannt. Letztere leiden allerdings unter dem Mangel, daß die Drehschaltbewe­ gung nur im Stillstand der Werkstückaufnahme 10 durchgeführt werden kann, weil sonst bei der Öffnungsbewegung des Werk­ stückgegenhalters 12 das frei auf dem Stirnzapfen 30 sitzende Werkstück 28 abgeworfen würde. Um diesem Nachteil zu begeg­ nen, hat das gezeigte Schleiffutter einen axial verschieblich im Werkstückgegenhalter geführten Halteschieber 74, an dessen vorderen Ende eine als Riegel 76 dienende Platte befestigt ist. Der Halteschieber 74 ist durch eine Steuerstange 78 über einen Verbindungsstift 80 gegen die Wirkung einer Rückstell­ feder 82 zum Stirnzapfen 30 hin vorschiebbar, wobei sich die Riegelplatte 76 unmittelbar vor die äußere Stirnfläche des Werkstücks 28 schiebt. Dieses wird dadurch zuverlässig auf dem Stirnzapfen 30 gehalten, wenn anschließend die Spannung des Werkstücks gelöst und dieses indexiert wird. Es braucht daher nicht die während des Schleifvorgangs der Zylinderring­ nuten 34 stattfindende Drehbewegung des Schleiffutters unter­ brochen zu werden.
Es versteht sich, daß die Verriegelung des Werkstücks 28 auf dem Stirnzapfen 30 auch eine andere Form und/oder einen ande­ ren Antrieb haben kann. So kommen z. B. für den Antrieb der Steuerstange 78 alle verfügbaren linearen Antriebe in Frage.
Der Halteschieber 74 könnte auch z. B. mit einem doppelt wir­ kenden Pneumatikzylinder verbunden sein. Schließlich bestünde die Möglichkeit, steuerbare Verriegelungsglieder am freien Ende des Stirnzapfens 30 anzubringen, welche nach dem Laden eines Werkstücks in eine Verriegelungsstellung bewegbar sind, in der sie die äußere Stirnfläche des Werkstücks übergreifen. In diesem Fall könnte bei Verwendung federnd vorgespannter Verriegelungsglieder die Entriegelung zur Entnahme eines Werkstücks auch durch die Entladevorrichtung vorgenommen wer­ den.
Wenn der Werkstückhalter 14, wie gemäß DE-PS 23 46 111, axial fest mit dem Werkstückgegenhalter 12 verbunden ist, steht nur das geringe Spiel, mit dem die Bohrung des Werkstücks 28 auf dem Stirnzapfen 30 sitzt, für den Abstand zur Verfügung, mit dem sich bei der Drehschaltbewegung die Umfangsfläche des Werkstücks an den Spannbacken 42-48 vorbeibewegt. Dabei kann es gelegentlich vorkommen, daß während der Drehschaltbe­ wegung des Werkstücks 28 die radial äußere Kante einer Zylin­ derringnut 34 gegen eine der Spannbacken stößt und daran hän­ genbleibt. Um solche Störungen mit Sicherheit zu vermeiden, ist der Werkstückhalter 14 gemäß Fig. 4 relativ zum Werk­ stückgegenhalter 12 begrenzt axial verschieblich. Der maxima­ le Verschiebeweg braucht nur etwa 5 bis 8 Zehntel Millimeter zu betragen und kann z. B. mittels einer Stellmutter 84, die auf dem Befestigungsbolzen 24 sitzt und von der Druckfeder 26 gegen eine Anschlagfläche 86 am Werkstückgegenhalter 12 gezo­ gen wird, eingestellt werden.
Im gespannten Zustand drücken die Spannbacken 38, 40 das Werkstück 28 gegen die Spannbacken 42, 44 und 46, 48, wobei der Werkstückhalter 14 unter Spannung der Feder 26 relativ zum Werkstückgegenhalter 12 ein wenig nach rechts verschoben wird, so daß die Stellmutter 84 von der Anschlagfläche 86 ab­ hebt. Sobald die Spannung des Werkstücks gelöst wird, um nachfolgend einen Drehschaltvorgang auszuführen, schiebt die Feder 26 selbstätig, und ohne daß es eines Steuerbefehls be­ dürfte, den Werkstückhalter 14 mit Bezug auf Fig. 4 nach links vom Werkstückgegenhalter fort, bis sich die Stellmutter 84 gegen die Anschlagfläche 86 legt. Durch diese Relativver­ schiebung wird das Werkstück 28 entsprechend dem eingestell­ ten Verschiebeweg von den Spannbacken 42-48 soweit abgeho­ ben, daß eine einwandfreie Funktion der Drehschaltbewegung gewährleistet ist.

Claims (6)

1. An einer Schleifmaschine zu montierende Spann- und Teil­ einrichtung für Kugelnaben o. dgl. zum Schleifen ihrer Zylinderringnuten, bestehend aus einer rotierend antreib­ baren Werkstückaufnahme (10), einem darin undrehbar, aber axial verschieblich geführten und zusätzlich in einem axial bewegbaren Werkstückgegenhalter (12) undrehbar ge­ lagerten Werkstückhalter (14) mit einem quer zur Drehach­ se gerichteten, in die Werkstückbohrung einschiebbaren Stirnzapfen (30) und einer in dessen Achsrichtung gegen Kraft nachgiebigen stirnseitigen Werkstück-Anlagefläche (32), Spannbacken (38-48) an der Werkstückaufnahme (10) und am Werkstückgegenhalter (12) sowie Mitteln (62, 68) zum Drehschalten des Werkstücks (28) um den Teilungswin­ kel der Zylinderringnuten (34) bei zusammen mit dem Werk­ stück (28) axial von der Werkstückaufnahme (10) zurückge­ fahrenem Werkstückgegenhalter (12), dadurch gekennzeich­ net, daß das Werkstück (28) wenigstens im ungespannten Zustand durch einen steuerbaren Riegel (76) auf dem Stirnzapfen (30) axial verriegelbar ist.
2. Spann- und Teileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Riegel (76) am Werkstückgegenhalter (12) gelagert und geführt ist.
3. Spann- und Teileinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Riegel (76) unmittelbar vor die äußere Stirnfläche des Werkstücks (28) bewegbar ist.
4. Spann- und Teileinrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Riegel (74, 76) ein aus einer zu­ rückgeschobenen Stellung gegen Federkraft (82) in die Verriegelungsstellung verfahrbarer Schieber ist.
5. Spann- und Teileinrichtung nach dem Oberbegriff des An­ spruchs 1 und mit festen Spannbacken (42-48) am Werk­ stückgegenhalter (12), dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückhalter (14) axial begrenzt beweglich am Werk­ stückgegenhalter (12) gelagert und im ungespannten Zu­ stand des Werkstücks (28) relativ zum Werkstückgegenhal­ ter (12) in Richtung zur Werkstückaufnahme (10) hin so­ weit verschiebbar ist, daß das Werkstück (28) außer Be­ rührung mit dem Spannbacken (42-48) kommt.
6. Spann- und Teileinrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Werkstückhalter (14) durch eine zwischen ihm und dem Werkstückgegenhalter (12) aufge­ spannte Feder (26) zur Werkstückaufnahme (10) hin vor­ schiebbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113579877A (zh) * 2021-06-25 2021-11-02 北京精密机电控制设备研究所 一种小直径法兰零件行星孔磨削工装及方法

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DE2346111B2 (de) * 1973-09-13 1977-10-06 Ditzel, Heinz, Ditzel, Werner, 6369 Schoneck An einer schleifmaschine angeordnete aufspann- und teileinrichtung fuer kugelnaben oder dergleichen zum schleifen ihrer zylinderringnuten
DE3030704A1 (de) * 1980-08-14 1982-02-18 Maschinenfabrik Heid Ag, Wien Spann- und teileinrichtung zum schleifen von ringnuten in kugelnaben

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