DE4238296A1 - Staurollenbahn - Google Patents
StaurollenbahnInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Staurollenbahn mit
den Merkmalen des Oberbegriffes der Ansprüche 1 oder 2.
In der DE-OS 31 48 176 ist eine gattungsgemäße Staurol
lenbahn beschrieben, die ein Rollenbahngerüst aufweist,
in dem eine Vielzahl von Friktionsrollen tragenden
Wellen drehbar gelagert ist. Die Friktionsrollen sind
drehfest mit der sie tragenden Welle verbunden, die
zumindest einenends aus dem Gerüst vorsteht.
Auf dem vorstehenden Ende der Welle ist eine Reibungs
kupplung angeordnet, um eine schlupffähige Verbindung
zwischen einer Antriebsquelle und jeder der einzelnen
Wellen herzustellen. Die Reibungskupplung besteht beim
Stand der Technik aus einem ersten auf der Welle mit
Hilfe eines Spannstiftes axial und drehfest gesicher
ten Kupplungsgliedes mit einer Reibkupplungsfläche
sowie einem zweiten, ebenfalls drehfesten Reibkupplungs
glied, das in Richtung auf das erste Kupplungsglied durch
eine als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder vorge
spannt ist. Zwischen den beiden Kupplungsgliedern sitzt
ein Kettenritzel, das über eine Rollengliederkette form
schlüssig angetrieben ist und damit immer zwangsläufig
in Umdrehungen versetzt wird, sobald die Antriebsquelle
der Staurollenbahn in Gang gesetzt ist.
Schließlich sitzt auf dem vorstehenden Wellenende noch
ein Stellring, gegen den sich die Druckfeder abstützt.
Wenn beim Fördern der Gegenstände auf der Staurollenbahn
ein Stau entsteht und die Frikitonsrollen die Gegenstände
nicht mehr transportieren können, bleiben die Friktions
rollen stehen, während die von der Kette angetriebenen
Ritzel weiterlaufen. Sobald die Gegenstände weitergeför
dert werden können, werden die Wellen wiederum aufgrund
des Reibschlusses zwischen dem Ritzel und den Reibkupp
lungsgliedern in Umdrehungen versetzt.
Bei einer Staurollenbahn unterliegen sowohl die Friktions
rollen als auch die Teile der Reibkupplung einem deut
lichen Verschleiß und müssen von Zeit zu Zeit erneuert
werden. Da bei der bekannten Staurollenbahn die Reibungs
kupplung aus Einzelteilen auf der Welle montiert ist,
erschwert sich die Demontage und die anschließende Montage,
weil zunächst einmal die ganze Reibungskupplung zerlegt
werden muß, ehe die betreffende Welle zum Austausch der
Friktionsrollen aus dem Rollenbahngerüst herausgenommen
werden kann.
Die Stillstandszeit der Staurollenbahn ist entsprechend
beträchtlich.
Ausgehend hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Staurollenbahn zu schaffen, die wartungsfreundlicher
gestaltet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Staurollen
bahn mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder 2 gelöst.
Infolge der Ausbildung der Reibungskupplung zusammen mit
der Federeinrichtung als eine selbständige vormontierte
Baueinheit besteht im Bedarfsfalle die Möglichkeit, die
se Baueinheit für sich von der betreffenden Welle zu tren
nen, ohne daß die Reibungskupplung als solche zerlegt
werden muß. Die Welle kann dann ohne weiteres sofort
aus dem Rollenbahngerüst zwecks Austausch der Friktions
rollen entfernt werden. Auch, falls die Reibungskupplung
für sich verschlissen ist, genügt es, diese komplett
vormontierte Gruppe einfach von der betreffenden Welle
zu trennen und durch eine neue, ebenfalls vormontierte
Gruppe zu ersetzen, was mit wenigen Handgriffen inner
halb kurzer Zeit geschehen kann. In jedem Falle ist die
Staurollenbahn innerhalb vergleichweise kurzer Zeit
wieder voll funktionsfähig.
Sehr einfache Verhältnisse und ein sehr einfacher Aufbau wer
den erhalten, wenn die vormontierte Baueinheit eine
Nabe aufweist, mit der ein Kupplungsglied zumindest
drehfest verbunden ist, wobei auf der Nabe drehbar
das andere Kupplungsglied gelagert ist, das mit Hilfe
der ebenfalls auf der Nabe angeordneten Federeinrichtung
in Richtung auf das auf der Nabe drehfest und wenigstens
in einer Richtung axial gesicherte Kupplungsglied ge
drückt wird. Der Aufbau läßt sich weiter vereinfachen,
wenn das mit der Nabe drehfeste Kupplungsglied mit der
Nabe einstückig ist, beispielsweise als radial über
die Außenumfangsfläche der Nabe vorspringender Bund,
wobei dessen Ringschulter die Reibfläche des Reibkupp
lungsgliedes trägt.
Je nach Ausführungsform der Rollenbahn und der Lage
der Baueinheit im Antriebsstrang kann das
auf der Nabe drehbare Kupplungsglied eine
Verzahnung tragen. Die Art der Verzahnung rich
tet sich nach der Art der Getriebeelemente,
die in dem Antriebsstrang zwischen der Welle für die
Friktionsrolle und der Antriebsquelle liegen. Wenn
beispielsweise eine Rollengliederkette verwendet wird,
trägt das auf der Nabe drehbare Antriebsglied eine
Kettenradverzahnung.
Im übrigen kann je nach Ausführungsform der Staurollen
bahn die Baueinheit entweder drehfest mit der Welle der
Friktionsrolle verbunden sein oder, falls der Antrieb
über eine Hauptwelle geschieht, sitzen auf dieser vor
zugsweise geteilten Hauptwelle die Baueinheiten mit
Kegelradverzahnungen in einer Anzahl entsprechend der
Anzahl der Wellen für Friktionsrollen.
Eine besonders feste Verbindung zwischen der Baueinheit
bzw. Nabe und der betreffenden Welle geschieht mit Hilfe
von Mitnahmeflächen, beispielsweise in Gestalt von
Schlüsselflächen.
Um zu verhindern, daß durch die Relativdrehung zwischen
Nabe und dem drehbaren Kupplungsglied die Federeinrich
tung beschädigt wird, ist letztere mit einer Dreh
sicherung versehene die außerdem eine weitere Reib
fläche bilden kann. Diese Drehsicherung sitzt zwischen
der Druckfeder der Federeinrichtung und dem drehbaren
Kupplungsglied.
Damit die Reibkupplung leicht auf unterschiedliche Betriebs
fälle eingestellt werden kann, hat die Federeinrichtung
zweckmäßigerweise eine verstellbare Widerlagereinrich
tung. Diese kann von einem mit der Nabe fest verbundenen
Anschlag und einem Einstellglied gebildet sein, das durch
Verdrehen auf der Nabe die Druckfeder mehr oder weniger
vorspannt. Zu diesem Zweck sind an dem Einstellglied
und/oder dem Widerlager Schrägflächen vorgesehen, die
dafür sorgen, daß beim Verdrehen des Einstellgliedes
auf der Nabe das Einstellglied mehr oder weniger dicht
an das Kupplungsglied heranrückt.
Um ein selbsttätiges Verstellen des Einstellgliedes zu ver
hindern, können Rastsicherungen vorgesehen sein, um
das Einstellglied in der gewählten Stellung festzuhal
ten.
Eine besonders einfache Ausgestaltung besteht darin,
die Nabe zweiteilig auszuführen, so daß sowohl der Bund,
der ein Reibkupplungsglied bildet, als auch der Bund,
der das Widerlager darstellt, mit den betreffenden
Teilen einstückig sein können. Nach dem Aufsetzen des
anderen Reibkupplungsgliedes der Druckfeder und der
Drehsicherung brauchen die beiden Teile nur zusammen
gepreßt zu werden, um die vollständige Baueinheit zu
erhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen
standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Staurollenbahn gemäß der Erfindung, in
einem schematisierten Querschnitt,
Fig. 2 die Reibungskupplung der Staurollenbahn nach
Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung und
geschnitten parallel zu der Achse der durch
die Reibungskupplung angetriebenen Welle,
Fig. 3 die Anordnung nach Fig. 2 im montierten Zustand,
und
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel mit einem Winkeltrieb,
in einer Draufsicht.
Fig. 1 zeigt schematisiert im Querschnitt eine Staurol
lenbahn 1, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit aus
der Zeichnung alle jene Teile weggelassen sind, die
zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind.
Die Staurollenbahn 1 weist ein Rollenbahngerüst 2 auf,
dessen beide parallel mit Abstand zueinander verlaufen
de seitliche Wangen 3 im Querschnitt veranschaulicht
sind. Zwischen diesen beiden Wangen 3 sind jeweils auf
gleicher Höhe eine Vielzahl von Wellen 4 drehbar gela
gert, von denen jede drehfest zumindest zwei Friktions
rollen 4 trägt. Sämtliche Wellen 4 mit den darauf be
findlichen Friktionsrollen 5 sowie mit noch weiteren
Getriebeelementen sind untereinander gleich ausgebil
det, weshalb es genügt, eine der Wellen beispielhaft
zu erläutern.
Die Welle 4 ist mit ihrem, bezogen auf Fig. 1 rechten
Ende mit Hilfe eines Wälzlagers 6 in der betreffenden
Wange 3 drehbar gehaltert. Zur axialen Sicherung der
Welle 4 in dem Wälzlager 6 sitzen in zwei in der Welle 4
eingestochenen Nuten zwei Außensprengringe 7 und 8,
zwischen denen sich der Innenlagerring des Wälzlagers 6
befindet. Das Wälzlager 6 ist ebenfalls mit Hilfe eines
in seinem Außenlagerring angeordneten Außensprengrings 9,
der sich auf der Außenseite der rechten Seitenwange 3
befindet, in einer Richtung axial gesichert, so daß
das Wälzlager 6 nicht aus der zugehörigen Bohrung in
der Wange 3 in Richtung auf die Friktionsrolle 5 durch
geschoben werden kann.
Die Lagerung auf der gegenüberliegenden Seite der Welle
4 geschieht ebenfalls mittels eines Wälzlagers 11, das
in einer Bohrung 12 der betreffenden Seitenwange 3 sitzt.
Auch das Wälzlager 11 ist mit Hilfe eines auf dem Au
ßenlagerring 9 angeordneten Außensprengrings 13, der in
den Fig. 2 und 3 größer veranschaulicht ist, bezüglich
einer axialen Richtung gesichert, und zwar entgegen
gesetzt zu der Sicherungsrichtung des Außensprengrings 9.
Durch den Innenlagerring des Wälzlagers 11 führt die
Welle 4 hindurch und steht mit einem Wellenende 14 über
die Außenseite des Lagers 11 über.
Auf dem überstehenden Wellenende 14 befindet sich eine
Baueinheit 15, die eine Reibungskupplung 16 sowie eine
Federeinrichtung 17 umfaßt. Der Aufbau dieser Bauein
heit 15 ergibt sich aus der Explosionsdarstellung nach
Fig. 2. Die Baueinheit 15 weist zwei zu einer Nabe 18
zusammengesteckte Nabenteile 19 und 21 auf. Der Naben
teil 21 besteht aus einem zylindrischen Rohrstück 22,
das an seinem von dem Wellenende 14 abliegenden Ende
an einer planen Ringschulter 23 in einen rohrförmigen
Steckansatz 24 übergeht. Dieser trägt in der Nähe sei
nes freien Endes einen umlaufenden Ringwulst 25.
Der zylindrische Abschnitt 22 ist an seinem dem Wellen
ende 14 zugekehrten Ende mit einer Aufnahme 26 versehen,
die zu dem als Flachkant ausgebildeten Wellenende 14
komplementär ist. Außerdem befindet sich dem Wellen
ende 14 benachbart ein Bund 27, der sich über den
zylindrischen Abschnitt 22 radial nach außen wegstehend
erhebt und eine Reibfläche 28 trägt, die in dieselbe
Richtung weist wie die Ringschulter 23, nämlich von
der Welle 4 weg. Der Bund 27 zusammen mit seiner Reib
fläche 28 bildet ein erstes Reibkupplungsglied der
Reibungskupplung 16.
Der zweite Nabenteil 19 besteht ebenfalls aus einem
zylindrischen Abschnitt 29, der an seinem von der Wel
le 4 abliegenden Ende in einen radial vorspringenden
Bund 31 übergeht. Dieser Bund 31 wird nach außen zu
von einer Planfläche 32 begrenzt und in Richtung auf
den Nabenteil 21 trägt er in noch zu erläuternder
Weise Schrägflächen, die aus Darstellungsgründen in
Fig. 2 nicht erkennbar sind.
Durch den Nabelteil 19 führt eine Stufenbohrung 33,
die dem Nabenteil 21 zugekehrt, einen Abschnitt 34
aufweist, der in der Lage ist, den rohrförmigen
zylindrischen Steckansatz 24 praktisch spielfrei auf
zunehmen. Dort, wo sich im zusammengesteckten Zustand
der Wulst 25 befindet, enthält der Bohrungsabschnitt
34 eine umlaufende komplementäre Nut 35.
In der Nähe des Bundes 31 geht der Abschnitt 34 in
eine Bohrung 36 über, deren Durchmesser dem Durchmes
ser einer Bohrung 37 in dem zylindrischen Steckansatz
24 entspricht. Den letzten Abschnitt der Stufenbohrung
33 bildet schließlich eine Flachsenkung 38 zur Aufnahme
eines Schraubenkopfes 39 einer Schraube 41.
Der Außendurchmesser des zylindrischen Abschnitts 29
ist gleich dem Außendurchmesser des zylindrischen Ab
schnitts 22, so daß, wenn die beiden Nabenteile 19 und
21 zusammengesteckt sind, die beiden Abschnitte 22 und
29 eine durchgehende Zylinderfläche bilden, die zu der
Bohrung 33 bzw. 37 koaxial ist, wobei die Schulter 23 an
dem Nabenteil 19 anliegt.
Auf dieser von dem Abschnitt 22 und dem Abschnitt 29
gebildeten Zylinderfläche sitzt frei drehbar ein
Kettenritzel 42, dessen mittige Bohrung 43 derart
bemessen ist, daß das Kettenritzel 42 mit geringem
Spiel auf der Nabe 18 drehbar ist.
Das Kettenritzel 42 ist an seiner dem Ringbund 27 zu
gekehrten Seite von einer ebenen Fläche 44 begrenzt,
die eine mit der Ringfläche 28 zusammenwirkende Reib
fläche darstellt. Das Kettenritzel 42 bildet ein zwei
tes Reibkupplungsglied der Reibungskupplung 16.
Auch auf der der Planfläche 44 gegenüberliegenden Seite
ist die Stirnfläche 45 des Kettenritzels 42 plan und
dient als Anlagefläche für eine als Scheibe ausgebil
dete Verdrehsicherung 46. Diese Scheibe 46 entspricht
in ihrem Außendurchmesser dem Außendurchmesser eines
zylindrischen Fortsatzes 47, der einstückig an dem
Kettenritzel 42 angeformt ist. Auch die Scheibe 46
stellt zusammen mit der Planfläche 45 eine Reibflächen
paarung dar, die zu der Reibungskupplung 16 gehört.
Damit sich die Scheibe 46 auf der Nabe 18 nicht drehen
kann, enthält die Scheibe 46 eine Bohrung 48, die bei
49 geringfügig abgeplattet ist. Diese abgeplattete
Stelle 49 wirkt mit einer entsprechenden Abplattung
51 auf dem zylindrischen Abschnitt 29 zusammen, derat,
daß die Scheibe 46 zwar axial verschieblich ist, sich
jedoch auf der Nabe 18 nicht drehen kann.
Die erwähnte Federeinrichtung 17 umfaßt eine als Schrau
benfeder oder Tellerfederpaket ausgebildete Druckfeder 52, die sich
eineneds an der Scheibe 46 um anderenends an einem Einstellring
53 abstützt. Der Einstellring 53 enthält eine Bohrung
54, mit der er frei drehbar und axial verschieblich
auf dem zylindrischen Abschnitt 29 steckt. Auf seiner
der Druckfeder 52 zugekehrten Seite ist der Einstell
ring 53 plan, während er auf der dem Ringbund 31 zugekehrten
Seite mit wenigstens zwei Schraubenflächen 55
trägt, die um die Bohrung 54 herum gleich verteilt sind
und Ausschnitte aus einem zweigängigen Gewinde darstel
len. Diese Schraubenflächen 55 sind in ihrer Oberseite
mit kleinen Stufen oder Treppen 56 versehen und liegen
ähnlich einer Wendeltreppe um die Bohrung 54 herum.
Der Ringbund 31 ist auf seiner dem Einstellring 53
zugekehrten Seite mit der gleichen Anzahl von Schräg
flächen versehen, wie es der Anzahl der Schraubenflächen
55 entspricht, wobei diese Schrägflächen des Ringbun
des 31 zu den Schraubenflächen 55 komplementär sind und
dementsprechend komplementäre Stufen tragen. Außerdem
kann eine mit der Rastung korrespondierende Skala vor
handen sein, um leicht alle Baueinheiten 15 auf gleiche
Härte einstellen zu können.
Die Montage der Baueinheit 15 geschieht in der Weise,
daß auf den Nabenteil 19 der Einstellring 53, die Druck
feder 52 und die Scheibe 46 aufgesteckt werden. Das
Kettenritzel 42 wird auf den Nabenteil 21 aufgesetzt
und sodann wird der Nabenteil 21 mit dem Steckansatz
24 voran in den Bohrungsabschnitt 34 eingesteckt, bis
der Ringwulst 25 in der Nut 35 verrastet. Die Halte
kraft, die von dem Ringwulst 25 ausgeübt wird, ist
größer als die Vorspannkraft der Druckfeder 52, durch
die die Scheibe 46 gegen das Kettenritzel 42 und die
ses wiederum gegen die Ringschulter 28 gepreßt wird.
Die Baueinheit 15, bestehend aus der Federeinrichtung
17 und der Reibungskupplung 16, ist damit als Ganzes
handhabbar und erfordert keine zusätzlichen äußeren
Maschinenelemente, um den Zusammenhalt zu gewährlei
sten. Die so erhaltene Baueinheit 15 kann als Ganzes
auf das Wellenende 14 aufgesteckt werden, wobei die
Mitnahmeflächen 26 der Nabe 16 eine formschlüssige Ver
bindung mit dem Wellenende 14 gewährleisten; beide
Teile sind im Bereich des Wellenendes 14 zueinander
komplementär.
Im zusammengesetzten Zustand fluchtet die Bohrung 38
bzw. 37 mit einer Gewindebohrung 57 in der Welle 4,
damit mit Hilfe der Gewindeschraube 41, die durch die
Nabe 18 hindurchführt, die ganze Baueinheit 15 axial
auf dem Wellenende 14 gesichert werden kann.
Der montierte Zustand ist in Fig. 3 im einzelnen gezeigt
und es ist dort auch ersichtlich, daß die Nabe 18 an
dem Innenlagerring des Wälzlagers 11 von außen her an
liegt, wodurch beide Wälzlager 6 und 11 bei aufge
setzter Baueinheit 15 in dem Rollenbahngerüst 2 axial
gesichert sind.
Beim Betrieb der beschriebenen Staurollenbahn 1 kämmen
sämtliche Kettenritzel 42 aller Baueinheiten 15 der
nebeneinander angeordneten Wellen 4 mit einer Rollen
gliederkette 58, die unterhalb der Kettenritzel 42
verläuft. Die Rollengliederkette 58 wird im Bereich
ihres mit den Kettenritzeln 42 in Eingriff stehenden
Kettentrums von einer Führungs- und Gleitbahn 59 unter
stützt, die an der betreffenden seitlichen Wange 3
außen befestigt ist. Auch das rücklaufende Leertrum
der Rollengliederkette 58 wird in ähnlicher Weise durch
eine Gleitbahn 61 horizontal geführt. Mit Hilfe der
Rollengliederkette 58 wird die getriebliche Verbindung
mit einer schematisch angedeuteten Antriebsquelle 62
hergestellt. Damit umfaßt der Antriebsstrang zwischen
der Antriebsquelle 62 und jeder der Wellen 4 die Ket
te 58 sowie eine jeweils zugehörige Baueinheit 15.
Der Antriebsstrang ist von der Antriebsquelle 62 bis
hin zu dem Kettenritzel 42 einschließlich formschlüs
sig. Nach dem Kettenritzel 42 schließt sich dem Antriebs
strang die Reibungskupplung 16 an, über die das An
triebsmoment auf die Welle 4 übertragen wird.
Um das Mitnahmemoment durch die Reibungskupplung 16
zu verstellen, kann der Einstellring 53 auf der Nabe 18
verdreht werden. Je nach Drehstellung ist dadurch der
Einstellring 53 infolge der Schraubenflächen 55 mehr oder
dicht an das Kettenritzel 42 herangerückt, wodurch die
Druckfeder 52 unterschiedlich vorgespannt ist. Dabei
sorgen die Treppenstufen 56 dafür, daß die gewählte
Einstellung sich nicht selbsttätig verstellen kann,
insbesondere dann, wenn die Treppenstufen 56 gering
fügig entgegen der Neigung der Schraubenfläche 55, längs
derer sie angeordnet sind, gekippt sind. Die Axial
kraft der Druckfeder 52 erzeugt dadurch ein Drehmoment,
das bestrebt ist, den Einstellring 53 in der anderen
Richtung zu verdrehen, als es der Neigung der Schrauben
fläche 55 entspricht.
Infolge der zu einer Baueinheit zusammengefaßten Rei
bungskupplung 16 und der Federeinrichtung 15 verein
fachen sich erheblich Wartungsarbeiten. Falls die Rei
bungskupplung 16 im Laufe der Zeit zu stark abgenutzt
und ein Austausch erforderlich ist, genügt es, wenn
die Schraube 41 aus der Welle 4 herausgedreht wird
und die Welle 4 samt dem Wälzlager 6 ein Stück weit
herausgezogen wird, bis das freie Ende des Wellenendes
14 hinter die Außenberandung des Wälzlagers 11 zurück
gezogen ist. Das Wälzlager 11 bleibt bei diesem Vor
gang an Ort und Stelle und nur das Wälzlager 6 wird
aus der zugehörigen Seitenwange 3 gegebenenfalls
ein Stück weit herausgezogen. Danach kann die Bauein
heit 15 als Ganzes weggenommen und durch eine andere
ersetzt werden. Nach Einstecken des Kettenritzels 42
der neuen Baueinheit 15 wird die Welle 4 wieder vor
geschoben, bis das Wellenende 14 mit der Nabe 18 in
Eingriff kommt. Sobald die Schraube 41 wieder einge
schraubt und festgezogen ist, ist die Anlage wieder
betriebsbereit.
Auch das Auswechseln von Friktionsrollen 5 bedeutet keinen
Montageaufwand im Bereich der Reibungskupplung 16. Auch
hier genügt es wiederum, wenn die Schraube 41 herausge
schraubt und sodann die Welle 4 samt dem Wälzlager 6,
bezogen auf Fig. 1, nach rechts verschoben wird, bis
das Wälzlager 6 aus der seitlichen Wange 3 freikommt.
Die sodann freie Öffnung in der Seitenwange 3 ist aus
reichend groß, um die Welle 4, die auch aus dem Wälz
lager 11 freigekommen ist, so weit nach oben schrägzu
stellen, daß die Friktionsrollen 5 abgezogen und durch
neue ersetzt werden können. Die Montage geschieht
sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschau
licht, bei dem wiederkehrende oder entsprechende Bauele
mente mit demselben Bezugszeichen versehen sind wie bei
dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 enthält in dem An
triebsstrang zwischen der Antriebsquelle 62 und der Welle
4 anstelle der Rollengliederkette 58 eine parallel zu der
Seitenwange 3 verlaufende, mehrfach geteilte Welle 63, so
wie einen Winkeltrieb 64, um die Welle 4 anzutreiben. Dem
entsprechend ist bei der Baueinheit 15 das vorher als
Kettenritzel ausgebildete Reibkupplungsglied 42 nunmehr
ein Kegelrad. Außerdem ist die Baueinheit 15 nicht mehr
wie vorher an der Welle 4 angeflanscht, sondern sie steckt
auf der Antriebswelle 63.
Die Nabe 18 ist eine über die gesamte Länge der Baueinheit
15 durchgehende zylindrische Büchse, deren Bohrung zu der
Außenumfangsfläche koaxial ist. Die Büchse ist an einem
stirnseitigen Ende durch einen radial vorspringenden,
einstückig angeformten Bund 65 abgeschlossen, an dem
die bereits erwähnte Reibkupplungsfläche 28 als plane
Ringschulter ausgebildet ist.
Auf der durchgehend glatten zylindrischen Außenumfangs
fläche der Nabe 18 sitzt das Kegelrad 42, das mit seiner
Verzahnung in Richtung auf den Bund 65 konvergiert und
diesem benachbart eine plane Stirnfläche trägt, die eine
zweite Reibkupplungsfläche darstellt und deswegen eben
falls mit dem Bezugszeichen 44 versehen ist.
Die Federeinrichtung 17 unterscheidet sich von dem vor
herigen Ausführungsbeispiel durch die Verwendung eines
Tellerfederpaketes 66, das auf der Nabe 18 sitzt und
gegen das Kegelrad 42 drückt, damit die beiden Reib
flächen 44 und 28 unter Vorspannung miteinander in An
lage gehalten werden. Da das Tellerfederpaket 66 un
empfindlich gegenüber Torsionskräften ist, kann die
beim vorherigen Ausführungsbeispiel enthaltene Ver
drehsicherung entfallen.
Auf das von dem Bund 65 abliegende Ende der Nabe 18 ist
ein Ring 67 aufgepreßt, der das Widerlager für den Ein
stellring 53 darstellt. Der Einstellring 53 hat dieselbe
Gestalt wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel,und der
Ring 67 ist an seiner dem Einstellring 53 benachbarten
Seite zu dem Einstellring 53 komplementär gestaltet.
Der Ring 67 kann auf der Nabe 18 mit Hilfe eines Ring
wulstes, ähnlich dem Ringwulst 25, verrastet gehalten
sein oder mittels Preßsitz aufgesetzt sein. In jedem
Falle sitzt der Ring 67 auf der Nabe 18 so fest, daß
das Tellerfederpaket 66 den Ring 67 nicht abzudrücken
vermag.
Zur drehfesten Sicherung der Baueinheit 15 auf der An
triebswelle 63 führt durch den Ring 67 und die Nabe 18
eine Querbohrung 68, die im montierten Zustand mit einer
entsprechenden Bohrung 69 in der Antriebswelle 63 fluchtet.
In diesen miteinander fluchtenden Bohrungen 68 und
69 steckt ein Federspannstift 71, der die Nabe 18
drehfest auf der Antriebswelle 63 festlegt und auch
bezüglich der Antriebswelle 63 in axialer Richtung
sichert.
Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel trägt die
Welle 4 für die Friktionsrollen auf ihrem mit einer
Schlüsselfläche versehenen Wellenende 14 ein weiteres
Kegelrad 72, das mit dem Kegelrad 42 kämmt. Das Kegel
rad 72 ist auf seiner Rückseite mit einer Aufnahme 73
für das Wellenende 14 versehen und enthält eine durch
gehende Stufenbohrung 74, durch die die Schraube 41
hindurchführt, mittels derer das Kegelrad 72 an der
Welle 4 festgeschraubt ist. Letztere enthält hierzu
wiederum eine koaxiale Gewindebohrung, die von dem
Wellenende 14 in die Welle 4 führt.
Aufgrund der Anordnung verläuft die Antriebswelle 63
parallel zu der Wange 3 und damit rechtwinklig zu der
Achse der Welle 4. Je nach Art der Verzahnung der Kegel
räder 42 und 72 schneiden sich die Achsen der Welle 4
und der Antriebswelle 63, oder sie sind gegeneinander
versetzt.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die
Reibungskupplung 16, die im wesentlichen von der Reib
fläche 28 und der Reibfläche 44 sowie den aneinander
liegenden Flächen des Tellerfederpaketes 66 und der
Rückseite des Kegelrades 42 gebildet sind, sowie die
Federeinrichtung 17 zu der selbständigen Baueinheit 15
vormontiert, wobei sämtliche Teile durch die Nabe 18
zusammengehalten werden, auch dann, wenn der Spannstift
71 nicht eingesetzt ist. Die Baueinheit 15 kann somit,
wie vorerwähnt, als selbständige Einheit von der An
triebswelle 63 abgenommen werden, ohne daß die Reibungs
kupplung 16 oder die Federeinrichtung 17 dabei zerlegt
werden.
Claims (27)
1. Staurollenbahn (1) zum Transport von Gegenständen,
mit einem Rollenbahngerüst (2), in dem wenigstens eine Friktionsrolle (5) vorgesehen ist, die eine in dem Rollenbahngerüst (2) drehbar gelagerte Welle (4) aufweist,
mit einem eine Antriebsquelle (62) mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) verbindenden Antriebs strang,
mit wenigstens einer auf ein maximal übertragbares Drehmoment einstellbaren und in dem Antriebsstrang zwischen der Antriebsquelle (62) und der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) vorgesehenen Reibungskupp lung (16), die wenigstens zwei in Reibschluß miteinan der vorgespannte Kupplungsglieder (27, 65, 42) aufweist, von denen eines mit der Antriebsquelle (62) und das andere mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) gekuppelt ist, und
mit einer Federeinrichtung (17) zum Erzeugen der Vor spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungs glieder (27, 65, 42) sowie die Federeinrichtung (17) zu einer vormontierten Baueinheit (15) zusammengefaßt sind.
mit einem Rollenbahngerüst (2), in dem wenigstens eine Friktionsrolle (5) vorgesehen ist, die eine in dem Rollenbahngerüst (2) drehbar gelagerte Welle (4) aufweist,
mit einem eine Antriebsquelle (62) mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) verbindenden Antriebs strang,
mit wenigstens einer auf ein maximal übertragbares Drehmoment einstellbaren und in dem Antriebsstrang zwischen der Antriebsquelle (62) und der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) vorgesehenen Reibungskupp lung (16), die wenigstens zwei in Reibschluß miteinan der vorgespannte Kupplungsglieder (27, 65, 42) aufweist, von denen eines mit der Antriebsquelle (62) und das andere mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) gekuppelt ist, und
mit einer Federeinrichtung (17) zum Erzeugen der Vor spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kupplungs glieder (27, 65, 42) sowie die Federeinrichtung (17) zu einer vormontierten Baueinheit (15) zusammengefaßt sind.
2. Staurollenbahn (1) zum Transport von Gegenständen,
mit einem Rollenbahngerüst (2), in dem wenigstens eine Friktionsrolle (5) vorgesehen ist, die eine in dem Rollenbahngerüst (2) drehbar gelagerte Welle (4) aufweist, die außerhalb des Rollenbahngerüstes (2) einen Wellenstummel (14) bildet und dort mit wenig stens einem Antriebsglied (15, 72) versehen ist,
mit einem eine Antriebsquelle (62) mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) verbindenden Antriebs strang,
mit wenigstens einer auf ein maximal übertragbares Drehmoment einstellbaren und in dem Antriebsstrang zwischen der Antriebsquelle (62) und der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) vorgesehenen Reibungs kupplung (16), die wenigstens zwei in Reibschluß miteinander vorgespannte Kupplungsglieder (27, 65, 42) aufweist, von denen eines mit der Antriebsquelle (62) und das andere mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) gekuppelt ist, und
mit einer Federeinrichtung zum Erzeugen der Vorspan nung, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (15, 72) drehfest und schlupffrei an dem Wellenstum mel (14) lösbar befestigt ist.
mit einem Rollenbahngerüst (2), in dem wenigstens eine Friktionsrolle (5) vorgesehen ist, die eine in dem Rollenbahngerüst (2) drehbar gelagerte Welle (4) aufweist, die außerhalb des Rollenbahngerüstes (2) einen Wellenstummel (14) bildet und dort mit wenig stens einem Antriebsglied (15, 72) versehen ist,
mit einem eine Antriebsquelle (62) mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) verbindenden Antriebs strang,
mit wenigstens einer auf ein maximal übertragbares Drehmoment einstellbaren und in dem Antriebsstrang zwischen der Antriebsquelle (62) und der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) vorgesehenen Reibungs kupplung (16), die wenigstens zwei in Reibschluß miteinander vorgespannte Kupplungsglieder (27, 65, 42) aufweist, von denen eines mit der Antriebsquelle (62) und das andere mit der Welle (4) für die Friktionsrolle (5) gekuppelt ist, und
mit einer Federeinrichtung zum Erzeugen der Vorspan nung, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied (15, 72) drehfest und schlupffrei an dem Wellenstum mel (14) lösbar befestigt ist.
3. Staurollenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Verbindung zwischen dem Antriebsglied
(15, 72) und dem Wellenstummel (14) eine formschlüs
sige Verbindung ist.
4. Staurollenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Wellenstummel (14) wenigstens eine Profil
fläche aufweist und daß das Antriebsglied (15, 72)
eine komplementäre Öffnung aufweist, mit der es auf
den Wellenstummel (14) aufgesteckt ist.
5. Staurollenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Wellenstummel (14) lediglich ein Stück
weit in das Antriebsglied (15, 72) hineinragt.
6. Staurollenbahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Antriebsglied (15) eine vormontierte Bau
einheit ist, die die Kupplungsglieder (27, 65, 42) so
wie die Federeinrichtung (17) umfaßt.
7. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die vormontierte Baueinheit (15) eine Nabe
(18) aufweist, mit der ein Kupplungsglied (27, 65) drehfest
verbunden ist und daß auf der Nabe (18) drehbar das
andere Kupplungsglied (42) gelagert und auf der
die Federeinrichtung (17) angeordnet ist.
8. Staurollenbahn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß dem drehfest mit der Nabe (18) verbundenen Kupp
lungsglied (27, 65) zumindest ein axialer Anschlag
zugeordnet ist, gegen den sich das drehfest gekuppelte
Kupplungsglied (42) entgegen der Wirkung der Federein
richtung (17) abstützt.
9. Staurollenbahn nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das drehfest mit der Nabe (18) gekuppelte Kupp
lungsglied (27, 65) axial unverrückbar mit der Nabe
verbunden ist.
10. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß eines der Kupplungsglieder (42) eine
Verzahnung trägt.
11. Staurollenbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnung die Verzahnung eines Kettenrades
(42) ist.
12. Staurollenbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnung eine Kegelradverzahnung ist.
13. Staurollenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Baueinheit (15) drehfest und lösbar mit einer
Welle (4, 63) verbunden ist.
14. Staurollenbahn nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Baueinheit (15) auf der Welle (63) sitzt.
15. Staurollenbahn nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß die Baueinheit (15) mit einem Ende (14) der
Welle (4) drehfest gekuppelt ist.
16. Staurollenbahn nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Welle (4) die Welle für die Friktions
rolle (5) ist.
17. Staurollenbahn nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Welle (63) eine mit der Antriebsquelle
(62) gekuppelte Welle ist.
18. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Nabe (18) zur formschlüssigen Kupp
lung mit der Welle (4) Mitnahmeflächen (26) aufweist.
19. Staurollenbahn nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Mitnahmeflächen (26) Schlüsselflächen
sind.
20. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federeinrichtung (17) eine Dreh
sicherung (46) aufweist, die zwischen einer Druck
feder (52, 66) und dem Kupplungsglied (42) angeord
net ist, gegen das ein Ende der Druckfeder (52, 66)
einwirkt.
21. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federeinrichtung (17) eine Wider
lagereinrichtung (31, 53, 67) enthält, die zumindest
bezüglich einer Achsrichtung der Nabe (18) mit der
Nabe (18) axial gesichert verbunden ist.
22. Staurollenbahn nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerlagereinrichtung (31, 53, 67) ein Widerlager (31, 67)
umfaßt, das axial gesichert mit der Nabe (18) ver
bunden ist sowie ein Einstellglied (53) aufweist,
das zwischen dem Widerlager (31, 67) und der Druck
feder (52, 66) angeordnet ist.
23. Staurollenbahn nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens entweder das Widerlager (31, 67) oder das
Einstellglied (53) Schrägflächen (55) tragen, derart,
daß durch Verdrehen des Einstellgliedes (53) der
Abstand zwischen dem Einstellglied (53) und dem dreh
fest mit der Nabe (18) verbundenen Kupplungsglied (27, 65)
veränderbar ist.
24. Staurollenbahn nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einstellglied (53) Rastsicherungen (56) auf
weist, die das Einstellglied (53) in der gewählten
Einstellung festhalten.
25. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Widerlager von einer mit der Nabe (18)
stoffschlüssig verbundenen Ringschulter eines
Bundes (31) gebildet ist.
26. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (18) von zwei ineinander steckbaren Tei
len (19, 21) gebildet ist, die im zusammengesteckten Zu
stand eine im wesentlichen durchgehende Zylinderflä
che bilden, wobei an einem Ende ein Widerlager (31)
und an dem anderen Ende eines der Kupplungsglieder (28)
angeordnet ist.
27. Staurollenbahn nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kupplungsglieder (28, 65) radiale
Reibflächen tragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924238296 DE4238296A1 (de) | 1992-11-13 | 1992-11-13 | Staurollenbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924238296 DE4238296A1 (de) | 1992-11-13 | 1992-11-13 | Staurollenbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4238296A1 true DE4238296A1 (de) | 1994-05-19 |
Family
ID=6472776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924238296 Ceased DE4238296A1 (de) | 1992-11-13 | 1992-11-13 | Staurollenbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4238296A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19829939B4 (de) * | 1998-07-04 | 2010-09-16 | Sms Siemag Aktiengesellschaft | Führungs-, Arbeits- oder Ständerrollgang mit antreibbaren, auf Rollenzapfen gelagerten Rollen |
| WO2014076124A1 (de) * | 2012-11-19 | 2014-05-22 | Kiener Maschinenbau Gmbh | Friktionsantrieb zur kraftübertragung, insbesondere für eine transportfördereinrichtung |
| CN120573469A (zh) * | 2025-06-11 | 2025-09-02 | 光明铁道控股有限公司 | 混凝土轨枕生产线中轨枕脱模转运装置 |
| US12422023B2 (en) * | 2021-10-29 | 2025-09-23 | Deere & Company | Device for adjusting a sprocket of a chain drive |
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1992
- 1992-11-13 DE DE19924238296 patent/DE4238296A1/de not_active Ceased
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