DE4237035A1 - Staubfilterbeutel für einen Staubsauger - Google Patents
Staubfilterbeutel für einen StaubsaugerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Staubfilterbeutel für
einen Staubsauger mit einer aus einem Pappe-Papierwerk
stoff bestehenden Halteplatte, welche eine dichtungsver
schlossene Öffnung für ein Ansaugrohr eines Staubsaugers
aufweist, wobei die Öffnung von außen mit einer gesonder
ten Verschlußlasche, die einen Einsteckbereich aufweist,
verschließbar ist.
Das beutelbildende Filtermaterial ist in Randnähe auf
der einen Breitfläche der Halteplatte befestigt, vorzugs
weise in abdichtender Klebeverbindung. Der Beutelkörper
läßt sich raumsparend zusammenfalten unter Umklappen der
Tragplatte in die Ebene der wandbildenden Lagen des
Beutelkörpers. Ein Staubfilterbeutel in dieser Art ist
beispielsweise durch die DE-OS 24 07 478 bekannt. Die
gesonderte Verschlußlasche besteht dort aus einem zwi
schen zwei Lagen der Halteplatte verschieblich geführten
Streifen, welcher ein Loch aufweist. Bei in etwa kongru
ente Lage zur Öffnung der Halteplatte gebrachtem Loch
kann der Stutzen des Ansaugrohres dort betriebsgerecht
angedockt werden. Ist der Staubfilterbeutel gefüllt,
wird an der Verschlußlasche gezogen und dabei die nicht
gelochte Partie des Streifens in Verschlußstellung zur
Öffnung gebracht. Das verhindert eine Art Atembewegung
beim Erfassen des kollabierbaren Beutelkörpers. Das
sonst beobachtete Herauspusten der Staubpartikel ist
dadurch unterbunden. Gemäß Variante Fig. 4 des genann
ten Vorläufers kann als Verschlußlasche auch ein in
Selbstklebeverbindung haltender Streifen verwendet wer
den, der aus seiner Vorrats-Mäanderfaltung in eine die
Öffnung übergreifende und verschließende Lage überführ
bar ist.
Durch das DE-GM 90 16 893 ist es bekannt, dem Rand der
Öffnung eine Dichtungsfolie zuzuordnen, deren Lochdurch
messer kleiner ist als der der Öffnung, so daß sich die
Lochrandzone der Folie straff dichtend gegen die Mantel
fläche des Ansaugrohres oder -stutzens legt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen demgegenüber verbes
serten Staubfilterbeutel auszubilden.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angege
bene Erfindung.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Staubfilterbeutels.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein baulich und ein
satzmäßig verbesserter Staubfilterbeutel realisiert. Der
durch das Andocken nicht unerheblicher mechanischer
Beanspruchung ausgesetzte Öffnungs-Bereich ist hochsta
bil. Konkret wird dazu so vorgegangen, daß der Pappe-Pa
pierwerkstoff im Bereich der Öffnung dreilagig und im
übrigen Bereich der Halteplatte zumindest zweilagig
ausgebildet ist, wobei zwischen zwei Lagen, vorzugsweise
der zweiten und der dritten Lage (von der freien Breit
seite aus gesehen), ein Gummidichtungsring gefaßt ist.
Der Bereich der Öffnung besteht nicht nur aus dem hoch
stabilen dreilagigen Laminat; vielmehr ist eine Fuge
zwischen zwei Lagen auch noch zur Unterbringung des
Dichtelementes, hier einer Gummiringdichtung, genutzt.
Ihre Fixierung kann in die Laminatsicherung einbezogen
werden, indem beispielsweise eine Klebe- oder Hot-Melt-
Schicht die Gummiringdichtung lagesichernd miterfaßt. Es
entsteht kein zusätzlicher Befestigungsaufwand, wie es
beispielsweise bei einer obenauf liegenden Dichtungsfolie
nötig wäre. Da für die Gummiringdichtung eine recht
schmale periphere Fesselungszone genügt, geht das stabi
lisierte Verbundmaterial bis zum Rand der Tragplatte
durch. Da dieser Rand in aller Regel eine bestimmte
Kontur zu einer korrespondierenden Einlagerungszone des
Staubsaugers aufweist, sind beispielsweise nasenartige
Vorsprünge etc. selbst bei kleiner Abmessung noch in
sich sehr stabil, dies sogar noch bei einer nur zwei
lagigen Gestalt. Die nur partielle Dreilagigkeit im
Bereich der Öffnung läßt andererseits aber Lagenmaterial
zur Verfügung für Weitergestaltungsmaßnahmen. Darüber
hinaus erweist es sich als vorteilhaft, daß ein Öffnungs
randbereich der mittleren Lage gegenüber Öffnungsrändern
der oberen und unteren Lage zurückversetzt ist zur Bil
dung einer Rastöffnung. Hierdurch ist eine vorteilhafte
Voraussetzung geschaffen für die Lagesicherung einer von
außen her abdichtenden Verschlußlasche. Weiter erweist
es sich als vorteilhaft, daß bei kreisförmiger Ausbil
dung der Öffnung die mittlere Lage einen größeren Durch
messer aufweist als die obere und untere Lage bei konzen
trischer Anordnung der Durchmesser. Hierbei ist die
Rastöffnung zu einer umlaufenden Rastöffnung ergänzt, so
daß nicht einmal eine besonders zielgerichtete Zuordnung
der Verschlußlasche erforderlich wird. Weiter wird vorge
schlagen, daß die Halteplatte randseitig durchgehend
dreilagig ausgebildet ist. Das hat den Vorteil der
gleichberechtigten, d. h. völlig verkippungsfreien Abstüt
zung der Halteplatte in der geräteseitigen Aufnahme,
wobei dennoch der der Öffnung gegenüber abgelegene Be
reich weiter zweilagig bleiben kann, also Lagenmaterial
für andere Zwecke zur Verfügung steht, indem beispiels
weise aus diesem Restmaterial eine über die Öffnung
klappbare Verschlußlasche gestaltet wird. Aber selbst
hierin erschöpft sich nicht die Bedeutung der Mehr-,
insbesondere Dreilagigkeit der Halteplatte, indem näm
lich auch noch eine Ausgestaltung von sogar eigenständi
ger Bedeutung dahingehend eröffnet wird, daß die oberste
Lage auch einen Haltebügel ausbildet und daß der Haltebü
gel die Öffnung umgebend bzw. umschreibend ausgebildet
ist. Dieser Haltebügel liegt in Gebrauchsstellung des
Staubfilterbeutels lagenbildend mit ein, läßt sich aber
zum Transportieren bzw. als Herausziehhilfe in eine
Abklappstellung schwenken zur Ausübung der diesbezügli
chen Funktion.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand von
vier zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Staubfilterbeutel gegen die Halteplatte
gesehen bei raumsparend zusammengefaltetem
Beutel, gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
unverschlossen,
Fig. 2 den Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 1, jedoch bei verschlos
sener Öffnung,
Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 den Staubfilterbeutel in perspektivischer
Darstellung, unverschlossen,
Fig. 6 einen Querschnitt durch die dreilagige Halte
platte,
Fig. 7 einen vergrößerten Schnittauszug des Randbe
reichs der Halteplatte,
Fig. 8 den Staubfilterbeutel gegen die Halteplatte
gesehen bei raumsparend zusammengefaltetem
Beutel, gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
unverschlossen,
Fig. 9 den Schnitt gemäß Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 eine Darstellung wie Fig. 8, jedoch bei ver
schlossener Öffnung,
Fig. 11 den Schnitt gemäß Linie XI-XI in Fig. 10,
Fig. 12 diesen Staubfilterbeutel in perspektivischer
Darstellung, unverschlossen,
Fig. 13 den Staubfilterbeutel gegen die Halteplatte
gesehen bei raumsparend zusammengefaltetem
Beutel, gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel,
unverschlossen,
Fig. 14 den Schnitt gemäß Linie XIV-XIV in Fig. 13,
Fig. 15 eine Darstellung wie Fig. 13, jedoch bei
verschlossener Öffnung,
Fig. 16 den Schnitt gemäß Linie XVI-XVI in Fig. 15,
Fig. 17 den Staubfilterbeutel in perspektivischer
Darstellung, unverschlossen,
Fig. 18 den Staubfilterbeutel gegen die Halteplatte
gesehen bei raumsparend zusammengefaltetem
Beutel, gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel,
unverschlossen,
Fig. 19 den Schnitt gemäß Linie XIX-XIX in Fig. 18,
Fig. 20 eine Darstellung wie Fig. 18, jedoch bei
verschlossener Öffnung,
Fig. 21 den Schnitt gemäß Linie XXI-XXI in Fig. 20 und
Fig. 22 den Staubfilterbeutel in perspektivischer
Darstellung, unverschlossen.
Alle vier dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen
einen Staubfilterbeutel, beispielsweise für einen Staub
sauger, welcher andockseitig mit einem Hartteil in Form
einer Halteplatte 1 abschließt. Von deren Rückenfläche 2
geht randverklebt der eigentliche Beutel 3 aus.
Die Halteplatte 1 besteht aus einem Pappe-Papierwerk
stoff.
Der Beutel 3 ist raumsparend zusammenfaltbar. Er läßt
sich in zusammengefaltetem Zustand gegen die Rückfläche
2 anlegen (vgl. beispielsweise Fig. 2). Die Schmalsei
ten 4 des Beutels 3 sind dazu V-förmig eingezogen. Halte
plattenseitig verzweigt sich die innere Falte in eine
Y-förmige Abzweigung, welche auf die Eckzonen der Schmal
seite der Halteplatte 1 gerichtet ausläuft. Bodenseitig
ist der Beutel 3 durch Abfalten und Verkleben geschlos
sen. Die Abfaltung trägt das Bezugszeichen 5.
Die Fixierung des offenen oder mündungsseitigen Beutel
randes an der Rückfläche 2 der Halteplatte 1 geschieht
durch Einwinkeln des dortigen Randes 6 und Verklebung an
besagter Fläche 2. Die entsprechende Klebeschicht ist
mit 7 bezeichnet.
Die im Grunde langrechteckige Halteplatte 1 ist durchge
hend bzw. überwiegend dreilagig aufgebaut. Die einzelnen
umrißgleichen Lagen sind bezeichnet mit a, b, c. Die
oberste, beutelfernste Lage a bildet die Frontfläche 8
der Halteplatte 1. Von dort her erfolgt das Andocken des
nicht näher dargestellten Ansaugrohres oder -stutzens
des Staubsaugers. Die einzelnen Lagen a bis c bestehen
vorzugsweise aus einem einzigen Faltzuschnitt, der entwe
der zickzackförmig übereinandergelegt wird oder durch
Einschlagen einer freien Lage zwischen zwei andere, also
Gegeneinanderklappen zweier Endlagen (vgl. Fig. 6).
Die einzelnen Lagen a bis c sind zur Bildung einer Öff
nung 9 durchbrochen. Es handelt sich um eine kreisrunde
Öffnung. Deren Mittelpunkt befindet sich in der zugleich
die Schnittlinie bildenden Symmetrieebene der Halteplat
te 1, deren beide Hälften also spiegelgleich gestaltet
sind.
Besagte Öffnung 9 ist mittels einer Verschlußlasche 10
von außen her abdichtbar. Letztere ist integraler Be
standteil der obersten Lage a, also aus deren Materialab
schnitt durch Freischneiden gebildet. Mit Hilfe einer
solchen Verschlußlasche 10 läßt sich die bekannte Aspira
tion des staubgefüllten Beutels 3 bei durch Anfassen
stattfindender Volumenverkleinerung herabsetzen, ja
sogar vermeiden. Der Freischnitt trägt durchgehend die
Bezeichnung F.
Bei allen Ausführungsbeispielen ist der Pappe-Papierwerk
stoff zumindest im Bereich der Öffnung 9 dreilagig. Das
dreilagige Laminat stabilisiert den Andockbereich für
das Ansaugrohr bzw. den Ansaugstutzen des Staubsaugers,
hat aber darüber hinaus auch den wesentlichen Vorteil
der zuordnungsgünstigen Aufnahme einer Gummiringdichtung
11 zwischen den fugenbildenden Berührungsflächen zweier
Lagen. Ihre Anordnung ist vorzugsweise zwischen der
zweiten und dritten Lage b bzw. c vorgenommen. Die Ein
fassung ist aus den Schnittdarstellungen besonders deut
lich erkennbar. Bezüglich der Gummiringdichtung 11 han
delt es sich um eine hochelastische Ringmembran, deren
lichter Durchmesser D1 kleiner ist als der lichte Durch
messer der kreisrunden Öffnung D2. Selbstredend kann es
sich auch um eine die entsprechende Dichteigenschaft
aufweisende Kunststoffolie handeln.
Die radiale Freistandstiefe der Gummiringdichtung ent
spricht breitenmäßig etwa der Einfaßtiefe zwischen den
Lagen b und c. In den Zeichnungen ist die Einfaßtiefe
etwas breiter wiedergegeben.
Der lichte Durchmesser D1 der Gummiringdichtung 11 liegt
maßlich über dem des nicht dargestellten Ansaugrohres
bzw. Ansaugstutzens. Die Mantelwand des letzteren ver
läuft etwa im Mittelbereich der Freistandslänge des
Gummidichtungsringes 11.
Die Restlänge bzw. der übrige Bereich der Halteplatte 1
ist zumindest zweilagig. Zweckmäßig ist dieser Bereich
in Bezug auf die oberste Lage a zur Ausbildung der Ver
schlußlasche 10 genutzt. Auf diese Weise braucht kein
separates Schließorgan hergestellt und zugeordnet zu
werden. Geht der entsprechende verschlußlaschenbildende
Frei schnitt nicht oder im wesentlichen nicht überall bis
zur Peripherie dieser Lage, so bleibt die Grunddicke x
dennoch im die Verschlußlasche 10 bildenden Bereich der
Halteplatte 1 erhalten.
Das ist bei allen vier Ausführungsbeispielen der Fall.
Auch klappen sämtliche Verschlußlaschen 10 um eine quer
zur Längenerstreckung der langrechteckigen Halteplatte 1
liegende Scharnierzone 12. Letztere ist von einer Falzli
nie gebildet. Die Klappfreudigkeit kann beispielsweise
durch eine Perforation 13 erhöht sein.
Der Zentrumspunkt P1 respektive Mittelpunkt der Öffnung
9 ist mindestens so weit von der Scharnierzone 12
beabstandet wie der Zentrumspunkt P2 der Verschlußlasche
10. Beide liegen auf der von den Schnittlinien gebilde
ten Symmetrieebene oder -linie.
Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel besitzt die Ver
schlußlasche 10 eine langschildartige Gestalt mit am
freien Ende ausgebildeter kreisbogenförmiger Randkante
14. Deren Radius entspricht dem der Öffnung 9. Die Brei
te y dieser Verschlußlasche 10 entspricht maximal dem
Durchmesser D2.
Weiter befindet sich im Zenit der kreisbogenförmigen
Randkante 14 eine Rastnase 15. Vor dieser Rastnase 15
beläßt die oberste Lage a einen geräumten Freischnittbe
reich als Zugangsvertiefung 16. Letztere ist etwa finger
kuppengroß, so daß man leicht mit dem Fingernagel die
Rastnase 15 untergreifen kann, um die Verschlußlasche 10
aus ihrer Eintauchlage in der obersten Lage a in die aus
Fig. 4 ersichtliche Verschlußstellung umzuklappen.
Diese Verschlußstellung ist rastiert. Dazu befindet sich
an deckungsgleicher Stelle zu 15 eine Rastöffnung 17.
Diese ist dadurch gebildet, daß ein Öffnungsrandbereich
der mittleren Lage b gegenüber den Öffnungsrändern der
obersten (a) und untersten Lage (c) und partiell zurück
versetzt ist. Rastnase 15 und Rastöffnung 17 sind zweck
mäßig halbkreisförmig gestaltet. Die erzielte Rastkraft
ist so groß, daß selbst bei nach unten weisender Halte
platte 1 des Staubfilterbeutels keine Schmutzpartikel
aus dem Inneren des Beutels 3 herausfallen können. Auch
die Aspiration ist deutlich gebremst.
Dadurch, daß die Gummiringdichtung 11 zwischen der zwei
ten und dritten Lage b, c liegt, ergibt sich eine vor
teilhafte Eintauchtiefe in die von den Öffnungsrändern
umschriebene Öffnung 9. Es sind zwei Lagendicken zu
durchlaufen. Die Öffnungsränder sind durchweg mit 9′
bezeichnet, der die Rastöffnung 17 definierende Öffnungs
randbereich trägt dagegen das Bezugszeichen 9′′.
Wie Fig. 4 entnehmbar, kann auch die dritte Lage c
deckungsgleich zur Rastöffnung 17 eine umrißentsprechen
de Ausbuchtung 18 besitzen. Diese erlaubt es aufgrund
der hohen Elastizität bzw. Flexibilität der Gummiring
dichtung 11, daß die Rastnase 15 in dieser Richtung
leicht ausweicht, aber durch die über die Ausbuchtung 18
freigespannte Zone der Gummiringdichtung 11 zurückgefe
dert wird.
Statt die Rastöffnung 17 auf einen relativ geringen
Öffnungsbereich 9′′ zu begrenzen, wird alternativ so
vorgegangen, daß bei kreisförmiger Ausbildung der Öff
nung 9 die mittlere Lage b einen etwas größeren Durchmes
ser aufweist, als der Durchmesser D2 der obersten (a)
und unteren Lage c bei entsprechend konzentrischer Anord
nung der Durchmesser beträgt. Das führt zu einem flächen
größeren Rastuntergriff der Verschlußlasche 10, wenn
diese eine entsprechend verbreiterte Rastnase 15 hat
oder mit der ganzen Randkante 14 rastierend eintaucht.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel liegt eine Weiterbil
dung dahingehend zugrunde, daß der übrige, d. h. der
Öffnung 9 abgewandte Bereich der Halteplatte 1 über die
Bildung der Verschlußlasche 10 hinaus auch noch zur
Schaffung eines Haltebügels 19 herangezogen ist. Letzte
rer weist U-Form auf. Sein U-Steg 20 verläuft kreisför
mig. Die daran anschließenden, in Richtung der Öffnung 9
parallel verlaufenden U-Schenkel 21 wurzeln in je einer
Scharnierzone 23. Auch diese erstreckt sich quer zur
Längenerstreckung der Halteplatte 1. Die Scharnierzonen
23 fluchten mit der Scharnierzone 12 der Verschlußlasche
10. Die Scharnierzonen 23 werden ebenfalls von Falzlini
en des Zuschnitts gebildet und können zusätzlich perfo
riert sein.
Bei in ebener Erstreckung liegendem Haltebügel 19 trägt
dieser zur Beibehaltung der Grunddicke x bei. Er deckt
ausdehnungsmäßig einen erheblichen Bereich dickenbildend
ab, so daß kein verkanteter Einsatz der Halteplatte zu
befürchten ist. Das Umfeld des Haltebügels 19 könnte
daher lagenmäßig durchaus weggeschnitten sein. Beim
dargestellten Ausführungsbeispiel bleibt aber die gesam
te Lage a peripher erhalten.
Die Entsorgungsstellung ergibt sich aus Fig. 12. Dort
ist der Haltebügel 19 in eine Hochklappstellung abgewin
kelt. So kann der Staubfilterbeutel bequem aus dem Staub
saugergehäuse herausgezogen und zum Entsorgungsort getra
gen werden. Zuvor wird selbstverständlich die Verschluß
lasche 10 in die Verschlußstellung gebracht.
Die Verschlußlasche 10 gemäß zweitem Ausführungsbeispiel
weicht von der des erstbeschriebenen baulich insofern
ab, als ihr schließaktiver Plattenteil nun nicht die
Gummiringdichtung 11 schließend überfängt, sondern mit
Teilabschnitten ihres Randes die Gummiringdichtung 11
abdichtend untergreift. Das ergibt sich besonders deut
lich aus den Fig. 10 und 11. Die untergreifenden
Randabschnitte der hier kreisrunden Verschlußlasche 10
tragen das Bezugszeichen 24. Sie schließen beiderends
durch V-förmige Einschnitte 25 ab. Deren Scheitel reicht
bis an den lichten Durchmesser D1 der Gummiringdichtung
11, das heißt an die Kreislinie. Im Anschluß an die
V-förmigen Einschnitte 25 gehen vom scheibenförmigen
Abschnitt der Verschlußlasche 10 eine Zunge 26 und ein
Steg 27 aus. Beide sind radial gerichtet und erstrecken
sich in der Symmetrieebene, verkörpert durch die besagte
Schnittlinie. Der Steg 27 führt zur Scharnierzone 12 der
Verschlußlasche 10, die im Innenraum des U-förmigen
Haltebügels 9 freigeschnitten ist. Die dem Steg 27 diame
tral gegenüberliegende Zunge 26 stützt sich am Öffnungs
rand 9′ der obersten Lage a ab und verhindert - so wie
auch der Steg 27 -, daß die Verschlußlasche 10 in einge
drückter Stellung in das Innere des Beutels 3 hinein
hängt. Vielmehr bewirken die radial abgehenden Material
fortsätze eine federnd gegen die Unterseite der Gummi
ringdichtung 11 wirkende Andrückkraft und im übrigen
eine völlig einwandfreie Abdichtung.
Beim dritten Ausführungsbeispiel liegen die gleichen
Eigenschaften und Verhältnisse vor, jedoch mit dem bauli
chen Unterschied, daß hier der Haltebügel 19 nicht aus
dem Material des übrigen, d. h. öffnungsfernen Bereichs
der Halteplatte 1 freigeschnitten ist, sondern aus den
die Öffnung 9 aufweisenden Bereichen. Auch dieser Halte
bügel weist U-Form auf und erstreckt sich konzentrisch
sowie radial nach auswärts beabstandet zum Öffnungsrand
9′ der Öffnung 9. Jenseits dieses Freischnitts bleibt
Material der obersten Lage a stehen, wodurch auch hier
bis in die Peripherie hinein die Grunddicke x beibehal
ten ist.
Im übrigen Bereich der Halteplatte 1 ist wiederum die
Verschlußlasche 10 freigeschnitten.
Bedingt durch an den Längsseiten liegende, einwärts
gezogene Greifnischen 28 der Halteplatte 1 sind die
freien Enden der dortigen U-Schenkel 21 etwas gegeneinan
dergerichtet versetzt, wodurch auch hier eine genügend
breite scharnierbildende Materialbrücke in der obersten
Lage a verbleibt.
Die besagten Greifnischen 28 können in die Ausbildung
eines Zuordnungsmoduls einbezogen werden, indem dort
gehäuseseitige Vorsprünge hineinragen (nicht darge
stellt).
Ansonsten weist die Halteplatte 1 randseitig mehrere
zahnartige, nach auswärts gerichtete Vorsprünge 30 auf,
welche in korrespondierende Ausnehmungen des Gehäuses
eintreten und auch der Originalitätssicherung dienen.
Solch zahnartigen Vorsprünge 30 erweisen sich als recht
stabil, dies aufgrund der überwiegend vorliegenden Drei
lagigkeit.
Wie ersichtlich, erstreckt sich bei den einen Haltebügel
19 aufweisenden Ausführungsbeispielen die Scharnierzone
23 nicht in der Quermittelebene der Halteplatte, sondern
etwas versetzt in Richtung der Öffnung 9. Hierdurch ist
die dortige größere Materialanhäufung der Halteplatte 1
kompensiert. Andererseits ergibt sich aber in der Tragsi
tuation unter Erfassung des Haltebügels 19 ein leichtes
Anheben dieser Zone, so daß auf jeden Fall eine Schütt
stellung des Staubfilterbeutels vermieden ist, so daß
bei versäumter Verschlußstellung keine Schmutzpartikel
herausfallen können. Die Mündung liegt höher.
Das vierte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von
den ersteren insofern, als dort das die Zunge 26 bilden
de Bauteil in einer bis zum Rand der Halteplatte 1 rei
chenden Zone freigeschnitten ist, also eine größere
Greiflänge erhält. Trotzdem bleibt auch hier die Grund
dicke x im wesentlichen erhalten, indem sich das Materi
al der obersten Lage a seitlich durchgehend fortsetzt
bis in die dortigen schmalseitigen zahnartigen Vorsprün
ge 30. Es liegt ein gabelförmiger Abschnitt vor.
Überdies setzen die V-förmigen Einschnitte 25 am Über
gangsbereich zum Steg 27 nicht mehr unmittelbar in der
bandförmigen Einlaufzone zwischen Steg 27 und scheiben
förmigem Abschnitt der Verschlußlasche 10 an, sondern
winkelversetzt. Dadurch ergibt sich in Umfangsrichtung
eine leichte Verkürzung der Randabschnitte 24, die sich
dadurch noch leichter in die Öffnung 9 "einfädeln" las
sen, um zum Untergriff der Gummiringdichtung 11 zu kom
men.
Allen Ausführungsbeispielen gemeinsam ist ein im übrigen
Bereich der Halteplatte 1 angeordnetes, alle drei Lagen
durchsetzendes Loch 31. Dieses erstreckt sich randnah
und liegt in der Symmetrieebene der Halteplatte 1.
Bei diesem letzten wie auch bei allen anderen sich an
die erstbeschriebene Lösung anschließenden Ausführungs
beispielen sind die Bezugsziffern sinngemäß angewandt,
ohne aus naheliegenden Gründen den Text zu wiederholen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen.
Claims (5)
1. Staubfilterbeutel für einen Staubsauger, mit einer
aus einem Pappe-Papierwerkstoff bestehenden Halteplatte
(1), welche eine dichtungsverschlossene Öffnung (9) für
ein Ansaugrohr eines Staubsaugers aufweist, wobei die
Öffnung (9) von außen mit einer gesonderten Verschlußla
sche (10), die einen Einsteckbereich aufweist, ver
schließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pappe-Pa
pierwerkstoff im Bereich der Öffnung (9) dreilagig (La
gen a, b, c) und im übrigen Bereich der Halteplatte (1)
zumindest zweilagig ausgebildet ist, wobei zwischen zwei
Lagen, vorzugsweise der zweiten und dritten Lage (b, c),
eine Gummiringdichtung (11) gefaßt ist.
2. Staubfilterbeutel nach Anspruch 1 oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß ein Öffnungsrandbe
reich (9′′) der mittleren Lage (b) gegenüber Öffnungsrän
dern (9′) der obersten und unteren Lage (a, c) zurückver
setzt ist zur Bildung einer Rastöffnung (17).
3. Staubfilterbeutel nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß bei kreisförmiger Ausbildung der
Öffnung (9) die mittlere Lage (b) einen größeren Durch
messer aufweist als die oberste und untere Lage (a, c),
bei konzentrischer Anordnung der Durchmesser.
4. Staubfilterbeutel nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteplatte (1) randseitig durch
gehend dreilagig ausgebildet ist.
5. Staubfilterbeutel nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die oberste Lage (a) auch einen
Haltebügel (19) ausbildet und daß der Haltebügel (19)
die Öffnung (9) umgebend angeordnet ist.
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