DE4235604A1 - Formmaschine - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C11/00—Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
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Description
Die Erfindung betrifft eine Formmaschine mit einem Ständer,
mit einer am Ständer angeordneten, sich daran abstützenden
Verdichtungseinrichtung, mit einer Hubeinrichtung für einen
Formkasten, welcher Formkasten von einem am Ständer um eine
erste Vertikalachse verschwenkbar gelagerten Formkasten-
Drehtisch der Hubeinrichtung zugeführt ist.
Bei der Herstellung von Formen für die Fertigung von Guß
stücken sind vielfach Arbeitsschritte oder zumindest einige
Arbeitsabläufe erforderlich, die trotz weitgehender Mecha
nisierung bzw. Automatisierung jeweils von Hand durchzufüh
ren und von Personal zu überwachen sind.
Zwar gelangen in den Gießereien zahlreiche Maschinen zum
Einsatz, mit denen die jeweils erforderlichen Arbeits
schritte absolviert werden, z. B. das Bereitstellen von
Formkästen und Modellen, das Zuführen von Formsand in die
Formkästen und dessen Verdichtung zwecks Herstellung der
fertigen Form und anschließender Transport der fertigen
Form zu einer Gießanlage. Dabei erweist es sich in der Pla
nung aber häufig, daß hierdurch ein großer Raumbedarf re
sultiert, der oftmals die vorhandenen Möglichkeiten über
steigt, so daß entsprechende Umbauarbeiten an den Gebäuden
unvermeidlich sind.
So sind Maschinenanordnungen bekannt (z. B. DE-OS 38 19
118), die zu einer Formanlage zusammengefaßt sind, bei der
zumindest eine Formbahn und eine Gießbahn sowie mehrere
Kühlbahnen vorgesehen sind, auf denen die Formkästen trans
portierbar sind. Dabei ist die Länge der Form- und Gießbahn
so bemessen, daß auf der Form- und Gießbahn die gleiche An
zahl an Formkästen Platz findet wie auf jeder der Kühlbah
nen, um so einen kontinuierlichen Arbeitsablauf auch bei
unterschiedlichen Formkästen sowie einen problemlosen Wech
sel von verschiedenen Arten von Formkästen zu ermöglichen.
Wenn der hierfür benötigte Platz nicht bzw. nicht ohne wei
teres zur Verfügung steht, kann es zweckmäßig sein, die
Formenherstellung räumlich zu konzentrieren unter Verwen
dung einer Formmaschine, wie sie aus der DE-PS 38 30 331
bekannt ist. Bei der darin offenbarten Formmaschine werden
die leeren Formkästen zunächst mit dem jeweils vorgesehenen
Modell versehen und dann der Formmaschine zugeführt, wo sie
auf einer daran angeordneten Drehtischeinheit abgesetzt
werden.
Nach Befüllen mit Formsand und durch Verschwenken des
Drehtisches gelangt der darauf befindliche Formkasten unter
eine Verdichtungseinrichtung. Eine von unterhalb angrei
fende Abstützeinrichtung dient hierbei als Widerlager für
den von oberhalb durch die Verdichtungseinrichtung beauf
schlagten Formkasten. Durch entsprechende Ausgestaltung der
Drehtischeinheit ist es zwar möglich, beispielsweise die zu
einer kompletten Form benötigten Ober- und Unterkastenform
jeweils auf einem Tisch zu erzeugen, so daß an einem Tisch
eine gießfertige Form entsteht, doch ist für die Bereit
stellung des betreffenden Modells weiterhin eine separate
Station im Arbeitsablauf erforderlich. Wenn auch über die
Art der Formkastenzuführung und den Abtransport der ferti
gen Formen in der DE-PS 38 30 331 nichts näheres ausgeführt
ist, so ist doch allgemein verbreitet, hierfür entspre
chende Bahnen, z. B. Rollenbahnen, oder sonstige Transport
vorrichtungen vorzusehen, die vor der Maschine ausrei
chenden Platz beanspruchen, um die Formkästen bereitzustel
len, und dahinter für den Abtransport der fertigen Formen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es daher Aufgabe
der Erfindung, eine Formmaschine der eingangs genannten Art
zu verbessern, welche einen hohen Grad an Kompaktheit auf
weist. Die Kompaktheit kann sich dabei sowohl auf die Ge
staltung als auch auf die zur Formenherstellung erforderli
chen Funktionsvielfalt beziehen, so daß ein möglichst ge
ringer Raumbedarf für die Herstellung der Gießformen resul
tiert.
Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die
Merkmale des Patentanspruchs 1 gekennzeichnet. Danach ist
am Ständer eine weitere Drehtischeinheit vorgesehen, die um
eine zweite Vertikalachse verschwenkbar ist und welche der
Hubeinrichtung Modelle zuführt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Modell-Drehtischeinheit gegenüber der
Formkasten-Drehtischeinheit höhenmäßig versetzt angeordnet
ist und sich unterhalb der Formkasten-Drehtischeinheit be
findet.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung kann ferner vorgesehen sein, daß die Modell-Dreh
tischeinheit jeweils das dem von der Formkasten-Dreh
tischeinheit zugeführten Ober- oder Unterformkasten zuge
ordnete Oberkasten- oder Unterkastenmodell zuführt.
Mit Hilfe dieser zweiten in die Formmaschine integrierten
Drehtischeinheit entfällt der Raumbedarf für eine zusätzli
che Station zur Bereitstellung der Gießmodelle. Ferner ist
hierdurch eine beschleunigte Formenherstellung ermöglicht,
was ebenfalls den sonst erforderlichen Stauraum verringert,
da die benötigten Modelle für die Oberkastenform wie für
die Unterkastenform nicht vorher in den Formkästen positio
niert werden müssen, sondern quasi stationär an der zweiten
Drehtischeinheit verbleiben. Jeweils mittels Verschwenken
der Tische dieser Modell-Drehtischeinheit gelangen die Mo
delle mit dem zugeordneten Formkasten in vertikale Fluch
tung und werden durch die am Ständer vorgesehene Hubvor
richtung miteinander zusammengeführt.
Eine weitere Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden
Aufgabe besteht in den kennzeichnenden Merkmalen des Pa
tentanspruchs 5. Danach ist eine Greif- und Hubvorrichtung
an der Formmaschine angeordnet, mit welcher der Formkasten-
Drehtisch zusammenarbeitet und welche leere Formkästen dem
Formkasten-Drehtisch zuführt und fertige Formen abtranspor
tiert.
In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ist hierzu die
Greif- und Hubvorrichtung im Schwenkbereich des Formkasten-
Drehtisches angeordnet.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, daß die Greif- und Hubvorrichtung mit einer
Zuführstrecke für leere Formkästen und mit einer Transport
strecke für fertige Formen zusammenarbeitet.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Greif-
und Hubvorrichtung hydraulisch betätigt ist.
Entsprechend einer weiteren Verbesserung der Erfindung
weist die Greif- und Hubvorrichtung einen Wagen auf, der zu
ihrer Hin- und Herbewegung zwischen der Zuführstrecke und
dem Formkasten-Drehtisch bzw. zwischen dem Formkasten-Dreh
tisch und der Transportstrecke dient.
Die mit der Greif- und Hubvorrichtung ausgestattete Formma
schine kann aufgrund ihres äußerst geringen Raumbedarfs
auch in sonst hierfür nicht nutzbaren, z. B. schmalen, Räu
men aufgestellt werden, da mit Hilfe der Greif- und Hubvor
richtung eine Anpassung an räumliche Gegebenheiten problem
los möglich ist.
Darüberhinaus kann es in weiterer Ausgestaltung der Erfin
dung von besonderem Vorteil sein, daß die Greif- und Hub
vorrichtung mit der weiteren, um eine zweite Vertikalachse
verschwenkbar gelagerten Drehtischeinheit gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 4 kombiniert ist. Hierdurch bietet sich
eine weitere Möglichkeit, den Raumbedarf zu verringern, da
so sämtliche zur Formenherstellung erforderlichen Ar
beitsabläufe räumlich konzentriert an der erfindungsgemäßen
Formmaschine erfolgen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Greif- und Hubvorrichtungen vorgesehen sind, denen
jeweils ein Wagen zugeordnet ist für die Hin- und Herbewe
gung zwischen der Zuführstrecke, dem Formkasten-Drehtisch
und der Transportstrecke.
In vorteilhafter Weise ist die Gestaltung der erfindungsge
mäßen Formmaschine und ihre Steuerung so vorgesehen, daß
der Formkasten-Drehtisch und der Modell-Drehtisch synchron
arbeiten, so daß sich immer gleichzeitig ein Formkasten und
ein zugeordnetes Modell in der Formmaschine befinden.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfin
dung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei
spiels der Erfindung sollen die Erfindung, vorteilhafte
Ausgestaltungen und Verbesserungen sowie weitere Vorteile
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung der Seitenansicht
einer erfindungsgemäßen Formmaschine mit Greif-
und Hubvorrichtung und integriertem Modell-Dreh
tisch mit eingeschwenktem Oberkastenmodell;
Fig. 2 eine schematisierte Darstellung der Draufsicht
auf die Anordnung gemäß Fig. 1 mit der Greif- und
Hubeinrichtung in Ausgangsposition;
Fig. 3 eine schematisierte Darstellung der Draufsicht
auf die Anordnung gemäß Fig. 1 mit der Greif- und
Hubeinrichtung in einer Position nach dem Trans
port;
Fig. 4 eine schematisierte Darstellung der Draufsicht
auf die Anordnung gemäß Fig. 1 mit der Greif- und
Hubeinrichtung in Ausgangsposition jedoch mit
eingeschwenktem Unterkastenmodell.
In Fig. 1 ist eine schematisierte Darstellung der Seitenan
sicht einer erfindungsgemäßen Formmaschine wiedergegeben,
die aus einem als Ständer bezeichneten Maschinengerüst 1
mit einem Grundrahmen 2 und einer Preßbrücke 3 besteht. In
dem Grundrahmen 2 ist ein Hubtisch 4 mit einem Hydraulik-
Stellzylinder eingesetzt und geführt, welcher eine darüber
befindliche Modell-Drehtischeinheit 5 von unterhalb beauf
schlagt. Der Modell-Drehtisch 5 ist schwenkbar an einer
Schwenkwelle 6 angeordnet, die als Säulenverbindung zwi
schen dem Grundrahmen 2 und der Preßbrücke 3 angeordnet
ist.
Die Modell-Drehtischeinheit 5 weist zwei an schwenkbaren
Tragarmen befestigte Modelle 7 auf, die als Unterkastenmo
dell 7a und als Oberkastenmodell 7b vorgesehen sind. Im ge
zeigten Beispiel befindet sich gerade das in den Ständer 1
eingeschwenkte Oberkastenmodell 7b über dem Hubtisch 4.
Vertikal über dem eingeschwenkten Oberkastenmodell 7b, d. h.
innerhalb des Maschinengerüsts 1 auf einer anderen Ebene,
sind ein mit einem Formkasten 12 beladener, in das Maschi
nengerüst eingeschwenkter Tragarm einer Formkasten-Dreh
tischeinheit 10 sowie ein Füllrahmen 8 und darüber eine
Verdichtungseinrichtung 9 angeordnet, die sich an der
Preßbrücke 3 abstützt.
Parallel zur Schwenkwelle 6, an welcher die Modell-
Drehtischeinheit 5 angebracht ist, ist ebenfalls als
Säulenverbindung des Grundrahmens 2 mit der Preßbrücke 3
eine zweite Schwenkwelle 11 vorgesehen, an welcher die
Formkasten-Drehtischeinheit 10 schwenkbar gelagert ist.
Seitlich des Maschinengerüsts 1 ist oberhalb des
ausgeschwenkten Tragarms der Formkasten-Drehtischeinheit 10
eine Greif- und Hubvorrichtung 16, 17 angeordnet, die an
einem auf Schienen geführten Wagen 18 befestigt ist. Die
Greif- und Hubvorrichtung 16, 17 dient dazu, die benötigten
Formkästen 12 von einer in Fig. 2 gezeigten Leerkasten
strecke 19 der Formkasten-Drehtischeinheit 10 zuzuführen,
in denen nach Einschwenken des Formkastens 12 in den Stän
der 1, der Plazierung des zugeordneten Modells 7b und sei
ner Befüllung mit Formsand mittels der Verdichtungseinrich
tung 9 die benötigte Gießform hergestellt wird.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, befindet sich die Leerka
sten- oder Zuführstrecke 19 dicht bei der Formmaschine
ebenso wie die gegenüberliegend in geringem Abstand ange
ordnete Fertigkasten- oder Transportstrecke 20. Hierdurch
sind auch die Fahrwege der Wagen 18 der Greif- und Hubvor
richtung 16, 17 entsprechend kurz, so daß es völlig ausrei
chend ist für den gewünschten zügigen Durchlauf durch die
Formmaschine, insgesamt zwei Greif- und Hubvorrichtungen
16, 17 vorzusehen.
Weiterhin ist erkennbar, daß in der in Fig. 2 gezeigten
Situation die Greif- und Hubvorrichtung 16 mit einer ferti
gen Oberkastenform 14 beladen ist, während in der sich an
der Leerkastenstrecke befindenden Greif- und Hubvorrichtung
17 ein leere Oberkasten 13 befindet. Der in der Fertigka
stenstrecke 20 vorgesehene Abladeplatz ist leer, so daß der
Transport der fertigen Oberkastenform 14 dorthin durchge
führt werden kann. Gleichzeitig kann auch der Transport des
leeren Oberkastens zur Formkasten-Drehtischeinheit 10 er
folgen.
In Fig. 3 ist die gesamte Anordnung gemäß Fig. 2 nach er
folgtem Transport der beiden Wagen 18 mit den Greif- und
Hubvorrichtungen 16, 17 dargestellt. Die fertige Oberka
stenform 14 wird auf die Fertigkastenstrecke 20 neben eine
dort bereits befindliche fertige Unterkastenform 15 abge
setzt. Gleichzeitig wird der leere Oberkasten 13 von der
Formkasten-Drehtischeinheit 10 übernommen.
Sobald die Formkästen 13, 14 den vorgesehenen Platz er
reicht haben, öffnen die Greifer und die Hubvorrichtungen
fahren nach oben, währenddessen in der Maschine eine neue
Form, nämlich nun eine Unterkastenform 12 hergestellt
wird. Anschließend finden die nachfolgend genannten Bewe
gungsabläufe statt:
- 1. Transport in der Fertigkastenstrecke 20 zum Freimachen der Abladestelle;
- 2. Transport in der Leerkastenstrecke 19 zum Bereitstel len eines leeren Unterkastens 22;
- 3. Schwenken des Formkasten-Drehtisches 10, fertige Unterkastenform 12 nach außen, leere Oberkasten 13 in die Maschine;
- 4. Schwenken des Modelldrehtisches 5, Unterkastenmodell 7b nach außen, Oberkastenmodell 7a in die Maschine;
- 5. Transport des Wagens 18 in die Ausgangsposition, Hubvorrichtungen 16, 17 bereit zum Absenken der Greifvor richtungen zwecks Greifen und Anheben der Formkästen 13, 14.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie die fertige Unterkastenform 12
durch die Greif- und Hubvorrichtung 16 aus dem Formkasten-
Drehtisch 10 entnommen und angehoben wird. Gleichzeitig
hebt die Vorrichtung 17 einen leeren Unterkasten 22 von der
Leerkastenstrecke ab. Danach transportiert der Wagen 18 die
Unterkastenform 12 in die Fertigkastenstrecke 20 und den
leeren Unterkasten 22 zum Formkasten-Drehtisch 10. An
schließend finden die gleichen Arbeitsabläufe 1. bis 5. wie
zuvor beschrieben jedoch mit vertauschten Formeinrichtungen
und Formkästen statt.
Ein bedeutsames Merkmal der erfindungsgeinäßen Formmaschine
besteht darin, daß die beiden Drehtischeinheiten, die Form
kasten-Drehtischeinheit 10 und die Modell-Drehtischeinheit
5 synchron arbeiten, so daß sich immer ein leerer Unterka
sten und ein Unterkastenmodell 7b bzw. ein leerer Oberkasten
und ein Oberkastenmodell 7a in der Maschine befinden. Ge
genüber anderen ähnlichen Einrichtungen hat die erfindungs
gemäße Formmaschine den Vorteil, daß die Formkästen keine
Richtungsänderung erfahren, d. h., sie verlassen die Ma
schine stets in der gleichen Lage , wie sie eingeführt wer
den.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Formmaschine nach
Einschwenken der erforderlichen Formteile ist wie folgt.
Der Hubtisch 4 hebt zunächst die Modelleinrichtung 7 aus
dem Modell-Drehtisch 5, fährt weiter hoch und hebt den
Formkasten 12, 13 aus dem Formkasten-Drehtisch 10 und zum
Schluß den Füllrahmen 8 aus seiner (hier nicht näher darge
stellten) Halterung. Nun erfolgt die Befüllung mit Form
sand, der anschließend verdichtet wird, indem die Verdich
tungseinrichtung 9 von oben die Formkastenanordnung 12, 13
gegen die Hubvorrichtung beaufschlagt. Danach senkt der
Hubtisch sich wieder ab und legt Füllrahmen 8, Formkasten
12, 13 und Modelleinrichtung 7 an den vorgesehenen Stellen
in ihre Zentrierungen ab.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Formmaschine
bestehen darin, daß die Zuführung der Formkästen wie der
Modelle zur Verdichtungsstation mit Hilfe von Drehtischen
erfolgt, was einen äußerst geringen Platzbedarf für die
Aufstellung einer solchen Formmaschine erfordert. Da auf
die sonst üblichen Bereitstellungsräume verzichtet werden
kann, ist es möglich diese Formmaschine auch in einem sehr
schmalen Raum aufzustellen, wobei die mit der Formmaschine
verbundene Greif- und Hubvorrichtung zur Zu- und Abfuhr der
leeren Formkästen bzw. der fertigen Formen an die vorhan
denen Räumlichkeiten ohne besondere Schwierigkeiten ange
paßt werden kann.
Claims (12)
1. Formmaschine mit einem Ständer (1), mit einer am Stän
der (1) angeordneten, sich daran abstützenden Verdichtungs
einrichtung (9), mit einer Hubeinrichtung (4) für einen
Formkasten (12, 13), welcher Formkasten (12, 13) von einem
am Ständer (1) um eine Vertikalachse verschwenkbar gela
gerten Formkasten-Drehtisch (10) der Hubeinrichtung (4) zu
geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Ständer (1)
eine weitere um eine zweite Vertikalachse verschwenkbar ge
lagerte Drehtischeinheit (5) vorgesehen ist, die der Hub
einrichtung (4) Modelle (7a, 7b) zuführt.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Modell-Drehtischeinheit (5) jeweils das dem von der
Formkasten-Drehtischeinheit (10) zugeführten Ober- oder
Unterformkasten (13, 22) zugeordnete Oberkasten- oder Un
terkastenmodell (7a, 7b) zuführt.
3. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Formkasten-Drehtisch (10) und
der Modell-Drehtisch (5) auf unterschiedlicher Höhe ange
ordnet sind.
4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Modell-Drehtisch (5) unterhalb des Formkasten-Dreh
tisches (10) angeordnet ist.
5. Formmaschine mit einem Ständer (1), mit einer am Stän
der (1) angeordneten, sich daran abstützenden
Verdichtungseinrichtung (9), mit einer Hubeinrichtung (4)
für einen Formkasten (12, 13), welcher Formkasten (12, 13)
von einem am Ständer (1) um eine Vertikalachse verschwenk
bar gelagerten Formkasten-Drehtisch (10) der Hubeinrichtung
(4) zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Formka
sten-Drehtisch (10) mit einer Greif- und Hubvorrichtung
(16, 17) zusammenarbeitet, welche leere Formkästen (13, 22)
dem Formkasten-Drehtisch (10) zuführt und fertige Formen
(12, 14) abtransportiert.
6. Formmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greif- und Hubvorrichtung (16, 17) im Schwenkbe
reich des Formkasten-Drehtisches (10) angeordnet ist.
7. Formmaschine nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greif- und Hubvorrichtung (16, 17)
mit einer Zuführstrecke (19) für leere Formkästen (13, 22)
und mit einer Transportstrecke (20) für fertige Formen
(12 ,14) zusammenarbeitet.
8. Formmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greif- und Hubvorrichtung (16, 17)
hydraulisch betätigt ist.
9. Formmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greif- und Hubvorrichtung (16, 17)
einen Wagen (18) aufweist, der zu ihrer Hin- und Herbewe
gung zwischen der Zuführstrecke (19) und dem Formkasten-
Drehtisch (10) bzw. zwischen dem Formkasten-Drehtisch (10)
und der Transportstrecke (20) dient.
10. Formmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ständer (1) eine weitere um eine
zweite Vertikalachse verschwenkbar gelagerte Drehtischein
heit (5) vorgesehen ist, die der Hubeinrichtung (4) Modelle
(7a, 7b) zuführt.
11. Formmaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Greif- und Hubvorrichtungen (16,
17) vorgesehen sind.
12. Formmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Formkasten-Drehtisch (10) und
der Modell-Drehtisch (5) synchron arbeiten, so daß sich im
mer gleichzeitig ein Formkasten (12, 13) und ein zugeordne
tes Modell (7a, 7b) in der Formmaschine befinden.
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| Date | Code | Title | Description |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |