DE4235022A1 - Mischungs- und Öffnungsvorrichtung, sowie Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch zugeführtem Fasergut - Google Patents
Mischungs- und Öffnungsvorrichtung, sowie Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch zugeführtem FasergutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mischungs- und Öffnungsvor
richtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 12,
sowie ein verfahren zum Mischen und Öffnen von pneuma
tisch zugeführtem Fasergut in Flockenform nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 19.
Aus der DE 39 04 853 A1 ist eine Vorrichtung zum pneu
matischen Speisen eines Speiseschachtes bekannt, bei
der das Fasergut mittels Transportluft über eine Zufüh
rungsleitung zugeführt wird und der Schacht an einer
Wand Durchlässe zum Abführen der Transportluft auf
weist, wobei anschließend an die Durchlässe ein ge
schlossener Sammelraum mit einer Abführung für die
Transportluft angeordnet ist. Der einseitig zu dem
Speiseschacht angeordnete Luftsammelraum kann unter
teilt sein, wobei die unterteilten Abschnitte des Luft
sammelraums abwechselnd absperrbar sind.
Bei einer derartigen Vorrichtung zum pneumatischen
Speisen eines Speiseschachtes legen sich die Fasern
schichtweise in im wesentlichen horizontalen Schichten
übereinander ab und werden am unteren Ende des Speise
schachtes in der Reihenfolge der Ablage weitertrans
portiert oder weiterverarbeitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mi
schungs- und Öffnungsvorrichtung zu schaffen, die die
Zuführung dem Fasern über einen Speiseschacht zur
verbesserten Mischung der zugeführten Fasern nutzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen erfindungsgemäß die
Merkmale der Ansprüche 1, 12 und 19.
Die Erfindung sieht in vorteilhafter Weise vor, daß der
Speiseschacht im Bereich des Einblasschachtabschnittes
beidseitig des Speiseschachtes und im wesentlichen über
dessen Breite jeweils eine Siebwand und einen hinter
der Siebwand angeordneten Luftsammelraum aufweist, und
daß die Oberkanten der siebwände relativ zueinander in
unterschiedlichen Höhen verlaufen. Dadurch wird er
reicht, daß das mittels der Transportluft zugeführte
Fasergut sich entsprechend der Luftströmung unterschied
lich in bezug auf Breite und Tiefe des Speiseschachtes
ablegt. Es bilden sich nicht mehr im wesentlichen hori
zontale Schichtungen, sondern vielmehr gegenüber der
Horizontalen um zwei Achsen geneigte Schichtungen, die
nachfolgend von einer Einzugs- und Öffnungseinrichtung
horizontal abgearbeitet werden, wodurch gleichzeitig
abgelegtes Fasergut zu unterschiedlichen Zeitpunkten
von der Einzugs- und Öffnungseinrichtung erfaßt werden.
Auf diese Weise kann bereits im Speiseschacht eine Mi
schung des zugeführten Fasergutes erfolgen.
Es ist des weiteren erfindungsgemäß vorgesehen, daß die
Einzugseinrichtung aus zwei Einzugswalzen unterschied
licher Größe besteht. Mit Hilfe unterschiedlich großer
Einzugswalzen kann die im Speiseschacht befindliche
Schichtung des Fasergutes umgelenkt werden, so daß die
unterschiedlichen Fasergutschichtungen gleichzeitig
abgearbeitet werden. Das Größenverhältnis der Einzugs
walzen beträgt ca. 1 : 1,5 bis ca. 1 : 2,5
Auch diese Maßnahme führt daher zu einer verbesserten
Mischung des zugeführten Fasergutes.
Die Kombination einer großen mit einer kleinen Einzugs
walze hat ferner den Vorteil, daß eine größere Schacht
tief e verwendet werden kann. Außerdem hat die Anordnung
der unterschiedlich großen Einzugswalzen den Vorteil,
daß bei leerem oder nahezu leerem Speiseschacht auch
bei größeren schachttiefen keine Faserflocken zwischen
den Einzugswalzen hindurch unmittelbar auf die Öffner
walze gelangen können.
Vorzugsweise ist die große Einzugswalze derart in dem
Speiseschacht angeordnet, daß sie auf der einen Seite
an eine Schachtwand angrenzt, während auf der gegen
überliegenden Seite ein Einzugskanal für die Schich
tungen verbleibt. Dadurch, daß die Vertikalbewegung der
Schichtungen im Bereich des Einzugskanals und oberhalb
des Einzugskanals höher ist, wird ein Schrägeinzug der
Schichtungen erreicht. Eine bereits vorhandene Schräg
lage der Schichtungen wird zusätzlich verstärkt und
ermöglicht eine erhebliche Verbesserung der Durch
mischung des Fasergutes.
Der Mischungseffekt kann noch zusätzlich gesteigert
werden, wenn die erfindungsgemäße Einzugseinrichtung
mit dem erfindungsgemäßen Einblasschachtabschnitt kom
biniert wird, da sich der Mischungseffekt aufgrund des
Einblasschachtabschnittes und der Mischungseffekt auf
grund der Einzugseinrichtung überlagern und zu einer
intensiveren Mischung des Fasergutes führen.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die beiderseits des
Speiseschachtes und parallel zu diesem verlaufenden
Luftsammelräume abwechselnd absperrbar sind. Das kurz
fristige Absperren der Luftsammelräume verhindert, daß
sich die siebwände zusetzen können.
Die siebwände weisen vorzugsweise unterschiedlich große
Flächen auf. Mit Hilfe der unterschiedlich großen Sieb
flächen zu beiden Seiten des Speiseschachtes läßt sich
der Effekt des unterschiedlichen Ablegens des Faser
gutes über die Breite und Tiefe des Füllschachtes ver
stärken.
Die Einspeisung des Fasergutes mittels Transportluft
erfolgt horizontal von einer Stirnseite des Speise
schachtes, und zwar bevorzugt über einen in der Horizon
talebene verlaufenden Krümmer. Eine solche Einspeisung
des Fasergutes führt zu einer Wirbelbildung im Bereich
des Einblasschachtabschnitts des Speiseschachtes. Diese
Wirbelbildung wirkt der Gefahr des Zusetzens der Sieb
wände entgegen und bewirkt des weiteren eine intensive
Entstaubung des zugeführten Fasergutes.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bist vorge
sehen, daß die Oberkante mindestens einer Siebwand eine
relativ zur Horizontalen schräg verlaufende Oberkante
aufweist. Die schräg verlaufende Oberkante führt zu
einer Flächenverminderung der Siebfläche sowie zu einer
Lenkung des Transportluftstromes in der Weise, daß über
den Schachtquerschnitt gesehen entsprechend der Sieb
fläche mehr oder weniger Fasergut abgelegt wird, so daß
sich zweifach geneigte Schichtungen bilden.
Es kann auch vorgesehen sein, beide siebwände voll
flächig über die Breite des Speiseschachtes und die -
Höhe des Einblasschachtabschnittes offenzuhalten und
mindestens eine Siebwandfläche mit Hilfe eines verstell
baren Schiebers teilweise für den Luftdurchlaß abzu
sperren. Mit. Hilfe eines derartigen verstellbaren
Schiebers kann der gewünschte Effekt der zweifach ge
neigten Schichtungsbildung beeinflußt werden, was bei
spielsweise bei Einsatz unterschiedlicher Fasermateri
alien von Bedeutung sein kann.
Weitere vorteilhafte Gestaltungen der Erfindung sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 Einen schematischen Querschnitt durch die
Mischungs- und Öffnungsvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Mischungs-
und Öffnungsvorrichtung gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 eine Frontansicht des Einblasschachtabschnittes
der Mischungs- und Öffnungsvorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Mischungs- und Öffnungsvorrichtung 1
mit einem Speiseschacht 2, mit einem oberen Einblas
schachtabschnitt 4, der mittels Transportluft Fasergut
über eine Zuführungsleitung 6 erhält.
Am unteren Ende des Speiseschachtes 2 ist eine Einzugs
einrichtung 8, bestehend aus zwei Einzugswalzen 10, 12
unterschiedlicher Größe sowie eine Öffnungseinrichtung,
bestehend aus einer Öffnerwalze 14 angeordnet. Die Öffner
walze 14 arbeitet mit einem Rost 16 zusammen, an dem
Staub, Schmutz und Trashanteile ausgeschieden und über
eine Absaugleitung 18 abtransportiert werden können.
Der Faserstrom wird am unteren Ende des Speiseschachtes
2 über eine Transportleitung der nächsten Faserverarbei
tungsmaschine zugeführt. Die Mischungs- und Öffnungsvor
richtung 1 kann zusätzlich einen zu dem Speiseschacht 2
parallelen Abfallspeiseschacht 22 aufweisen, der über
eine Einzugswalze 24 und eine Muldenspeisung Abfall
material der Öffnerwalze 14 zuführt.
Der Speiseschacht 2 ist im Bereich des Einblasschachtab
schnittes 4 über seine Breite beidseitig und parallel
zu seinen Breitseiten mit Siebwänden 26, 28 versehen,
an denen das Fasergut von dem Transportluftstrom ge
trennt wird. Die Transportluft gelangt hinter den Sieb
wänden 26, 28 in jeweils einen Luftsammelraum 30, 32.
Die Luftsammelräume 30, 32 sind, wie am besten aus Fig.
2 ersichtlich ist, jeweils mit einer Abluftleitung 34
verbunden, wobei ein Schieber 36 wechselseitig den einen
oder den anderen Luftsammelraum 30, 32 absperren kann,
so daß jeweils kurzfristig der Luftstrom durch eine der
beiden Siebwände 26, 28 unterbrochen werden kann. Da
durch kann anhaftendes Fasermaterial herabfallen und
ein Verstopfen der Siebwände 26, 28 verhindert werden.
Die Zuführungsleitung 6 weist, wie ebenfalls aus Fig. 2
ersichtlich ist, einen in einer horizontalen Ebene ge
bogenen Krümmer 38 auf, so daß sich im Einblasschachtab
schnitt 4 eine Verwirbelung des eingeblasenen Faser
gutes ergibt. Diese Verwirbelung führt zu einer guten
Entstaubung des Fasergutes, wobei die Staubpartikel
gemeinsam mit der Transportluft abtransportiert werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 verläuft die
Oberkante der in Fig. 3 hinteren Siebwand 26 horizon
tal, während die Oberkante 42 der in Fig. 3 vorderen
Siebwand 28 schräg bis etwa zur halben Höhe der Sieb
wände 26, 28 auf der der Zuführungsleitung 6 gegenüber
liegenden Stirnseite 5 des Speiseschachtes 2 abfällt.
Beide Siebwände 26, 28 enden mit ihren Unterkanten 44
bündig mit der Unterkante der Abluftleitung 34 bzw. des
Einblasschachtabschnittes 4. Die Siebwände 26, 28 er
strecken sich im wesentlichen über die gesamte Breite
des Speiseschachtes 2.
Die Oberkanten 40, 42 und die Unterkanten 44 können
auch einen anderen Verlauf haben und beispielsweise
gegenläufig orientiert sein. Wesentlich ist dabei, daß
die Luftströmung im Einblasschachtabschnitt 4 so beein
flußt wird, daß das schichtförmige Ablegen des Faser
gutes mit mindestens einer, vorzugsweise aber mit zwei
Neigungen, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist,
erfolgt.
Die Schichtung 46 ist dabei sowohl um eine parallel zur
Schachtbreite verlaufende horizontalen Achse als auch
um eine quer zur Schachtbreite verlaufende horizontale
Achse geneigt.
Die zweifach geneigte Schichtung 46 wird, wie in Fig. 1
ersichtlich, der Einzugsvorrichtung 8 sukzessive zuge
führt, die das Fasergut horizontal erfaßt und der Öff
nerwalze 14 unter einem Winkel von ca. 45° zur Verti
kalen zuführt. Die Einzugseinrichtung 8 besteht aus
zwei unterschiedlich großen Einzugswalzen 10, 12, deren
Umfangsgeschwindigkeiten vorzugsweise gleich sind. Die
Kombination einer großen Einzugswalze mit einer kleinen
Einzugswalze verstärkt die Schräglage der Schichtung 46
und führt letztlich zu einer Abarbeitung des Fasergutes
aus unterschiedlichen Schichtungen, mit dem Erfolg, daß
eine intensive Mischung des Fasergutes erzielt wird.
Die Anordnung der Einzugswalzen 10, 12 erlauben auch
eine bessere Klemmung der der Öffnerwalze 14 zugeführ
ten Schichtungen 46. Dies ist insbesondere vorteilhaft,
wenn der Füllstand im Speiseschacht 2 niedrig ist.
Die einzelnen die Schichtungen 46 darstellenden Linien
in den Fig. 1 und 3, repräsentieren jeweils eine
gleichzeitig abgelegte Schicht des flockenformigen Faser
gutes.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind die Einzugs
walze 10 und die Öffnerwalze 14 im wesentlichen gleich
groß. Die Einzugswalze 10 ist dabei größer als die
halbe Schachtbreite, wobei sie einerseits bis an die
eine Schachtwand 48 heranreicht. Auf der den Schich
tungen 46 zugewandten Seite der Einzugswalze 10 dreht
sich die Walze von der Schachtwand 48 weg, wobei ein
Zwischenraum 52 zwischen der Einzugswalze 10 und der
anderen Schachtwand 50 verbleibt, in dem die Schich
tungen 46 der Einzugswalze 12 mit kleinerem Durchmesser
zugeführt werden. Die kleinere Einzugswalze 12 dreht
sich gegenläufig zur Einzugswalze 10, so daß das Faser
gut zwischen diesen beiden Einzugswalzen 10, 12 der
Öffnerwalze 14 zugeführt werden kann.
Das Größenverhältnis der Einzugswalzen in Fig. 1 beträgt
ca. 1 : 2. Das Verhältnis der größeren Einzugswalze 10
zur Schachttiefe beträgt ca. 0,6 bis 0,8 , beim Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 1 ca. 0,7.
Claims (21)
1. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung für pneumatisch
zugeführtes Fasergut in Flockenform, bei der Faser
gut mittels Transportluft über eine Zuführungs
leitung (6), einem Einblasschachtabschnitt (4)
eines Speiseschachtes (2) zugeführt wird, wobei
der Einblasschachtabschnitt (4) eine Siebeinrich
tung (26, 28) zur Trennung des Fasergutes von der
Transportluft, sowie einen hinter der Siebeinrich
tung (26, 28) angeordneten Luftsammelraum (30, 32)
zum Abführen der Transportluft aufweist, und wobei
das im Speiseschacht (2) geschichtete Fasergut am
unteren Ende des Speiseschachtes (2) über eine
Einzugsvorrichtung (8) einer Öffnungsvorrichtung
(14) zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Siebeinrichtung (26, 28) aus zwei im Bereich des Einblasschachtabschnittes (4) beid seitig des Speiseschachtes (2) und im wesent lichen über dessen Breite verlaufende Siebwände (26, 28) besteht, hinter denen jeweils ein Luft sammelraum (30, 32) angeordnet ist, und
- - daß die Oberkanten der sich gegenüberliegenden Siebwände (26, 28) relativ zueinander in unter schiedlichen Höhen verlaufen.
2. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzugseinrich
tung (8) aus zwei Einzugwalzen (10, 12) unterschied
licher Größe bestehen.
3. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Luftsammelräume (30, 32) abwechselnd absperrbar
sind.
4. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
gegenüberliegenden Siebwände (26, 28) eine un
terschiedliche Fläche aufweisen.
5. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einspeisung des Fasergutes von einer Stirnseite
(3) des Speiseschachtes (2) erfolgt.
6. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einspeisung des Fasergutes über einen in der
Horizontalebene gebogenen Krümmer (38) erfolgt.
7. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Siebwand (26, 28) eine relativ zur
Horizontalen schräg verlaufende Oberkante (42)
aufweist.
8. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Unterkanten (44) der Siebwände (26, 28) in unter
schiedlichen Höhen verlaufen.
9. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Siebwand (26, 28) über die gesamte Breite des
Einblasschachtabschnittes (4) unterhalb der Zu
führungsleitung (6) offen ist und die Oberkante
(42) der gegenüberliegenden Siebwand (26, 28) aus
gehend von der Unterkante der Zuführungsleitung
(6) schräg bis ca. auf die Hälfte der Höhe der
Siebwände (26, 28) auf der der Zuführungsleitung
(6) gegenüberliegenden Stirnseite (5) abfällt.
10. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Siebwandfläche mit Hilfe eines
verstellbaren Schiebers teilweise für den
Luftdurchlaß absperrbar ist.
11. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
ein zusätzlicher Abfallspeiseschacht (22)
wiederverwertbares Fasergut parallel zu dem
Speiseschacht (2) mit einer Einzugseinrichtung
(24) der Öffnerwalze (14) zuführt.
12. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung für pneumatisch
zugeführtes Fasergut in Flockenform, bei der Faser
gut mittels Transportluft über eine Zuführungslei
tung (6), einem Einblasschachtabschnitt (4) eines
Speiseschachtes (2) zugeführt wird, wobei der Ein
blasschachtabschnitt (4) eine Siebeinrichtung (26,
28) zur Trennung des Fasergutes von der Transport
luft, sowie einen hinter der Siebeinrichtung (26,
28) angeordneten Luftsammelraum (30, 32) zum Ab
führen der Transportluft aufweist, und wobei das
im Speiseschacht (2) geschichtete Fasergut am un
teren Ende des Speiseschachtes (2) über eine Ein
zugsvorrichtung (8) einer Öffnungsvorrichtung (14)
zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzugseinrichtung (8) aus zwei Einzugs
walzen (10, 12) unterschiedlicher Größe besteht.
13. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach Anspruch
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebeinrich
tung (26, 28) aus zwei im Bereich des Einblas
schachtabschnittes (4) beidseitig des Speise
schachtes (2) und im wesentlichen über dessen
Breite verlaufende Siebwände (26, 28) besteht, hin
ter denen jeweils ein Luftsammelraum (30, 32) an
geordnet ist, und daß die Oberkanten der sich ge
genüberliegenden Siebwände (26, 28) relativ zuein
ander in unterschiedlichen Höhen verlaufen.
14. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzugseinrichtung (8) eine Einzugswalze (10)
mit einem Durchmesser aufweist, der größer als die
halbe Schachttiefe ist.
15. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungslinie zwischen den Achsen der
Einzugswalze (10) und der Öffnerwalze (14) unter
einem Winkel von ca. ± 5° zur Vertikalen verläuft.
16. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungslinie der Achsen der Einzugswalzen
(10, 12) unter einem Winkel von ca. 40 bis 50° zur
Vertikalen verläuft.
17. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
das Größenverhältnis der Einzugswalze (10) zur
Öffnerwalze (14) ca. 0,5 bis ca. 1,1 , vorzugs
weise 0,8 bis 1,0 beträgt.
18. Mischungs- und Öffnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einzugswalzen (10, 12) die gleiche Umfangs
geschwindigkeit aufweisen.
19. Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch
zugeführten Fasergut in Flockenform durch Ein
blasen des Fasergutes in einen Speiseschacht mit
einem Einblasschachtabschnitt durch Trennen der
Transportluft von dem Fasergut und schichtförmiges
Ablegen des Fasergutes im Speiseschacht,
gekennzeichnet durch
das Bilden von gegenüber der Horizontalebene um
zwei Achsen geneigten Schichtung von Fasergut im
Speiseschacht, durch Trennen der Transportluft von
dem Fasergut auf unterschiedlichen Niveaus des
Einblasschachtabschnitts, und zwar sowohl in Brei
tenrichtung des Speiseschachtes als auch in Tiefen
richtung des Speiseschachtes.
20. Verfahren nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch
das Einziehen und Zuführen der zweifach geneigten
Schichtung des Fasergutes zu einer Öffnungsein
richtung unter einem Winkel zur Vertikalen zwischen
ca. 40° und 50°.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 oder 20,
gekennzeichnet, durch das zusätzliche Neigen der
vorgelegten Schichtung durch Verwendung von Ein
zugswalzen unterschiedlicher Größe.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924235022 DE4235022A1 (de) | 1992-10-16 | 1992-10-16 | Mischungs- und Öffnungsvorrichtung, sowie Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch zugeführtem Fasergut |
| US08/136,352 US5408727A (en) | 1991-08-29 | 1993-10-14 | Method and apparatus for mixing and opening pneumatically supplied fiber material |
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|---|---|---|---|
| DE19924235022 DE4235022A1 (de) | 1992-10-16 | 1992-10-16 | Mischungs- und Öffnungsvorrichtung, sowie Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch zugeführtem Fasergut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=6470686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924235022 Withdrawn DE4235022A1 (de) | 1991-08-29 | 1992-10-16 | Mischungs- und Öffnungsvorrichtung, sowie Verfahren zum Mischen und Öffnen von pneumatisch zugeführtem Fasergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US989545A (en) * | 1910-03-05 | 1911-04-11 | Wolcot Company | Apparatus for separating dust, dirt, leaves, and other impurities from wool, hair, cotton, and other fibrous materials. |
| DE1975124U (de) * | 1967-09-28 | 1967-12-14 | Truetzschler & Co | Vorrichtung zum pneumatischen beschicken von spinnereimaschinen mit faserflocken. |
| DE3530327C2 (de) * | 1985-06-07 | 1987-06-19 | Truetzschler Gmbh & Co Kg, 4050 Moenchengladbach, De |
-
1992
- 1992-10-16 DE DE19924235022 patent/DE4235022A1/de not_active Withdrawn
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